OHB Technology AG

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593612 / DE0005936124 //
Quelle: Xetra: 15:09:06
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OHB Technology AG
36,000 EUR
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25,610 EUR
52 Wochen Tief
49,750 EUR
52 Wochen Hoch
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OHB Technology AG

  • Sektor Technologie
  • Industrie Sonstige Technologie
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 628,85 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2017 17,47 Mio.
  • Dividende je Aktie 2017 0,40 EUR
Die OHB SE ist ein europaweit tätiges Technologie- und Raumfahrtunternehmen. Entstanden im Jahr 2002 durch die Zusammenlegung der OHB-System AG mit der OHB Teledata AG, bedient die Gesellschaft internationale Kunden mit Lösungen und Systemen. Das Portfolio beinhaltet dabei Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette von Satellitenentwicklung, -bau und -betrieb, Datenübertragung und -verarbeitung sowie Entwicklung und Bau von wissenschaftlichen Nutzlasten und Luft- und Raumfahrt-Strukturen. Des Weiteren arbeitet die Gesellschaft unter anderem an Projekten für Ausstattung und Betrieb der Internationalen Raumstation ISS sowie an Konzepten für die Erforschung des Sonnensystems. Positioniert hat sich OHB auch als wichtiger Ausrüster im Bereich Luft- und Raumfahrt und gehört zu den größten deutschen Zuliefern des Ariane-5-Programms.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Aktienpool Fuchs 69,72
Freefloat 30,28

Fundamentalanalyse

AktieDatum
Zeitraum
DatumZeitraumAkt. Kurs
Kursziel
Akt. KursKurszielAbstand in %AnalystBew.Bewertung
OHB Technology AG15.09.2017
12 Monate
15.09.201712 Monate36,00
36,00--DZ BANKK

News

13.05.2018 | 14:41:09 (dpa-AFX)
OHB-Chef: Brauchen für Marsmissionen mehr Infrastruktur im All

BERLIN/BREMEN (dpa-AFX) - Damit Menschen regelmäßig zum Mars fliegen könnten, brauchte es nach Ansicht eines Raumfahrtunternehmers Versorgungspunkte auf dem Weg durchs All. "Die Herausforderung liegt darin, im näheren Planetensystem überhaupt eine Logistik aufzubauen", sagte der Vorstandschef des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB, Marco Fuchs. Das könne zum Beispiel eine Mondbasis sein, bei der man Proviant und Ersatzteile aus dem 3D-Drucker laden könnte.

Das müsse man sich wie beim Seefahrer Christoph Kolumbus vorstellen. "Kolumbus ist nach Amerika gefahren", sagte Fuchs der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Aber was hat man danach gemacht?" Es seien Zwischenstationen auf den Kanaren, Azoren und Kap Verden errichtet worden. Damit habe man einen sicheren Schiffsverkehr organisiert.

Im März hatte der Multimillionär und Tesla <US88160R1014>-Gründer Elon Musk für die Besiedlung des Mars geworben. So könne die Menschheit im Falle eines Dritten Weltkriegs überleben. Musk will sein Raumschiff "Big Falcon Rocket" das erste Mal 2022 auf dem Roten Planeten landen lassen. Andere halten den Plan nicht annähernd für realistisch.

"Ich glaube, man unterschätzt die Komplexität des Mars", sagte Fuchs. Auf dem Mond könne man leichter eine Art Antarktisstation betreiben. "Aber der Mars ist eine andere Nummer, allein wegen der Dimensionen." Man brauche allein sehr starke Triebwerke, um dort wieder wegzukommen. Seine Generation werde nicht mehr erleben, dass der Mars besiedelt werde. "Aber vielleicht liege ich auch falsch."

OHB ist selbst an einer Marserkundung beteiligt, baut einen Großteil der Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo und ist größter deutscher Zulieferer des Raketenprogramms Ariane-5. In rund 40 Jahren wurde aus dem Fünf-Mann-Betrieb einer der größten Raumfahrtkonzerne in Europa. Der Umsatz von OHB stieg im vergangenen Jahr um rund 18 Prozent auf 826 Millionen Euro.

Nach Angaben des "Handelsblatts" ist der US-Investor Guy Wyser-Pratte wieder ins Unternehmen eingestiegen. Er ist bekannt dafür, sich bei Firmen einzukaufen, auf Umbauten zu drängen, um dann seine Aktien wieder mit Gewinn zu verkaufen. Der Amerikaner hatte bei OHB im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt.

So kritisierte Wyser-Pratte Strategie und Führungsstruktur des Familienunternehmens. OHB befindet sich zu 70 Prozent in Hand der Familie Fuchs. Nach Firmengründerin Christa Fuchs führt nun ihr Sohn Marco Fuchs das Unternehmen. Die 80-Jährige ist noch im Aufsichtsrat.

Vorstandschef Marco Fuchs sieht dem möglichen neuen Einstieg von Wyser-Pratte gelassen entgegen. "Er hat immer darauf geachtet, dem Unternehmen gegenüber eine positive Haltung zu zeigen. Das ist schon mal eine gute Grundvoraussetzung. Dass er der Meinung war, wir machen das nicht gut, war sein gutes Recht", sagte Fuchs. Wyser-Pratte habe angekündigt, zur Hauptversammlung am 24. Mai zu kommen. Der Aufsichtsrat soll dort erweitert werden. Neues viertes Mitglied soll der Präsident der Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, werden.

Der Konzern OHB will künftig mehr Geld mit der Vermittlung von Raketenstarts verdienen. "Das werden wir jetzt wieder intensivieren. Quasi als Reisebüro für Raumtransporte", sagte Fuchs. Auch in Satelliten zur Erdbeobachtung sieht er ein gutes Zukunftsgeschäft. Dort kämen immer mehr Sensoren hinzu. "Sie können heute schon die Temperaturen der Meeresoberfläche oder das Schmelzen von Eisflächen beobachten. Man wird permanent CO2-Werte überwachen können. Dann kann man genau sagen, wer wie viel Schmutz verursacht hat."

OHB baut auch ein Trägermodul für den zweiten Teil der "ExoMars"-Mission der europäischen Weltraumorganisation Esa und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos. Es soll 2020 einen Lander und einen Rover zum Mars bringen.

Dem Leben auf fremden Planeten sind nach Angaben von Fuchs aber große Grenzen gesetzt. "Man darf bei der Raumfahrt nie vergessen: Das wird nie so werden wie bei Raumschiff Enterprise", sagte er. "Wenn man die Physik nimmt, wie wir sie seit Einstein kennen, kommen wir nicht so schnell zu anderen Sonnensystemen." Die Reisezeit bemesse sich mindestens in Jahrzehnten, selbst das am nächsten liegende Sonnensystem Alpha Centauri sei über vier Lichtjahre entfernt. "Da kommen wir nicht weit, solange Menschen nur 100 Jahre leben."/kil/DP/he

09.05.2018 | 07:59:11 (dpa-AFX)
DGAP-News: OHB SE: 3-Monats-Zwischenbericht 2018: Gesamtleistung steigt auf EUR 190 Mio. (+15%), EBITDA steigt auf EUR 14,2 Mio. (+12%), EBIT steigt auf EUR 10,2 Mio. (+9%), Jahresausblick für 2018 bestätigt (deutsch)
26.04.2018 | 12:41:41 (dpa-AFX)
DGAP-News: OHB SE: OHB greift nach den Sternen: OHB System AG für Vertragsverhandlungen über ESA-Wissenschaftsmission PLATO ausgewählt (deutsch)
25.04.2018 | 13:15:20 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: OHB SE: Angebot der OHB System AG zum Projekt PLATO von der ESA ausgewählt (deutsch)
24.04.2018 | 08:29:41 (dpa-AFX)
DGAP-News: OHB SE: MT Aerospace mit der Produktion von zehn Ariane 5-Sets beauftragt/ Arbeitsplätze in Augsburg auch für Übergangsphase zur Ariane 6 gesichert (deutsch)
04.04.2018 | 16:00:11 (dpa-AFX)
DGAP-News: OHB SE: MT Aerospace liefert ersten Tank für Ariane 6 an ArianeGroup in Bremen (deutsch)
21.03.2018 | 07:30:24 (dpa-AFX)
DGAP-News: OHB SE: OHB SE veröffentlicht für das Berichtsjahr 2017 folgende Ergebnisse: - Gesamtleistung erreichte Rekordwert von EUR 860 Mio. (+18%), EBITDA steigt um 7% auf EUR 58,8 Mio., EBIT steigt um 4% auf EUR 44,2 Mio. (deutsch)
13.05.2018 | 14:41:09 (dpa-AFX)
OHB-Chef: Brauchen für Marsmissionen mehr Infrastruktur im All

BERLIN/BREMEN (dpa-AFX) - Damit Menschen regelmäßig zum Mars fliegen könnten, brauchte es nach Ansicht eines Raumfahrtunternehmers Versorgungspunkte auf dem Weg durchs All. "Die Herausforderung liegt darin, im näheren Planetensystem überhaupt eine Logistik aufzubauen", sagte der Vorstandschef des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB, Marco Fuchs. Das könne zum Beispiel eine Mondbasis sein, bei der man Proviant und Ersatzteile aus dem 3D-Drucker laden könnte.

Das müsse man sich wie beim Seefahrer Christoph Kolumbus vorstellen. "Kolumbus ist nach Amerika gefahren", sagte Fuchs der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Aber was hat man danach gemacht?" Es seien Zwischenstationen auf den Kanaren, Azoren und Kap Verden errichtet worden. Damit habe man einen sicheren Schiffsverkehr organisiert.

Im März hatte der Multimillionär und Tesla <US88160R1014>-Gründer Elon Musk für die Besiedlung des Mars geworben. So könne die Menschheit im Falle eines Dritten Weltkriegs überleben. Musk will sein Raumschiff "Big Falcon Rocket" das erste Mal 2022 auf dem Roten Planeten landen lassen. Andere halten den Plan nicht annähernd für realistisch.

"Ich glaube, man unterschätzt die Komplexität des Mars", sagte Fuchs. Auf dem Mond könne man leichter eine Art Antarktisstation betreiben. "Aber der Mars ist eine andere Nummer, allein wegen der Dimensionen." Man brauche allein sehr starke Triebwerke, um dort wieder wegzukommen. Seine Generation werde nicht mehr erleben, dass der Mars besiedelt werde. "Aber vielleicht liege ich auch falsch."

OHB ist selbst an einer Marserkundung beteiligt, baut einen Großteil der Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo und ist größter deutscher Zulieferer des Raketenprogramms Ariane-5. In rund 40 Jahren wurde aus dem Fünf-Mann-Betrieb einer der größten Raumfahrtkonzerne in Europa. Der Umsatz von OHB stieg im vergangenen Jahr um rund 18 Prozent auf 826 Millionen Euro.

Nach Angaben des "Handelsblatts" ist der US-Investor Guy Wyser-Pratte wieder ins Unternehmen eingestiegen. Er ist bekannt dafür, sich bei Firmen einzukaufen, auf Umbauten zu drängen, um dann seine Aktien wieder mit Gewinn zu verkaufen. Der Amerikaner hatte bei OHB im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt.

So kritisierte Wyser-Pratte Strategie und Führungsstruktur des Familienunternehmens. OHB befindet sich zu 70 Prozent in Hand der Familie Fuchs. Nach Firmengründerin Christa Fuchs führt nun ihr Sohn Marco Fuchs das Unternehmen. Die 80-Jährige ist noch im Aufsichtsrat.

Vorstandschef Marco Fuchs sieht dem möglichen neuen Einstieg von Wyser-Pratte gelassen entgegen. "Er hat immer darauf geachtet, dem Unternehmen gegenüber eine positive Haltung zu zeigen. Das ist schon mal eine gute Grundvoraussetzung. Dass er der Meinung war, wir machen das nicht gut, war sein gutes Recht", sagte Fuchs. Wyser-Pratte habe angekündigt, zur Hauptversammlung am 24. Mai zu kommen. Der Aufsichtsrat soll dort erweitert werden. Neues viertes Mitglied soll der Präsident der Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, werden.

Der Konzern OHB will künftig mehr Geld mit der Vermittlung von Raketenstarts verdienen. "Das werden wir jetzt wieder intensivieren. Quasi als Reisebüro für Raumtransporte", sagte Fuchs. Auch in Satelliten zur Erdbeobachtung sieht er ein gutes Zukunftsgeschäft. Dort kämen immer mehr Sensoren hinzu. "Sie können heute schon die Temperaturen der Meeresoberfläche oder das Schmelzen von Eisflächen beobachten. Man wird permanent CO2-Werte überwachen können. Dann kann man genau sagen, wer wie viel Schmutz verursacht hat."

OHB baut auch ein Trägermodul für den zweiten Teil der "ExoMars"-Mission der europäischen Weltraumorganisation Esa und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos. Es soll 2020 einen Lander und einen Rover zum Mars bringen.

Dem Leben auf fremden Planeten sind nach Angaben von Fuchs aber große Grenzen gesetzt. "Man darf bei der Raumfahrt nie vergessen: Das wird nie so werden wie bei Raumschiff Enterprise", sagte er. "Wenn man die Physik nimmt, wie wir sie seit Einstein kennen, kommen wir nicht so schnell zu anderen Sonnensystemen." Die Reisezeit bemesse sich mindestens in Jahrzehnten, selbst das am nächsten liegende Sonnensystem Alpha Centauri sei über vier Lichtjahre entfernt. "Da kommen wir nicht weit, solange Menschen nur 100 Jahre leben."/kil/DP/he

25.04.2018 | 13:15:20 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: OHB SE: Angebot der OHB System AG zum Projekt PLATO von der ESA ausgewählt (deutsch)

Aktuell

Datum Terminart Information Information
24.05.2018 Ordentliche Hauptversammlung OHB AG: Hauptversammlung OHB AG: Hauptversammlung
09.08.2018 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes OHB AG: 6-Monatsbericht 2018 OHB AG: 6-Monatsbericht 2018
09.08.2018 Telefonkonferenz zum 1. Halbjahr OHB AG: Telefonkonferenz zum 6-Monatsbericht 2018 OHB AG: Telefonkonferenz zum 6-Monatsbericht 2018
13.11.2018 Veröffentlichung des 9-Monats-Berichtes OHB AG: Telefonkonferenz zum 9-Monatsbericht 2018 OHB AG: Telefonkonferenz zum 9-Monatsbericht 2018
13.11.2018 Telefonkonferenz zum 9-Monats-Bericht OHB AG: 9-Monatsbericht 2018 OHB AG: 9-Monatsbericht 2018

DZ BANK Produktauswahl

Mini-Futures Short

Produktauswahl : Basiswert OHB Technology AG

OHB Technology AG
Mini-Futures short DD2HN8

1,74x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures short DD2HN7

2,20x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures short DD8JRZ

2,93x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures short DD6BY0

3,58x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures short DD50ZD

6,39x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures short DD3SM3

1,36x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Endlos Turbos Short

Produktauswahl : Basiswert OHB Technology AG

OHB Technology AG
Endlos Turbo short DD5048

9,37x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo short DD6CAQ

4,45x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo short DD8KR3

3,53x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo short DD2HU3

2,59x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo short DD2HU4

1,95x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo short DD3S08

1,52x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Mini-Futures Long

Produktauswahl : Basiswert OHB Technology AG

OHB Technology AG
Mini-Futures long DD2E73

2,21x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures long DD6Y0Q

3,16x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures long DD6ZZF

8,23x Hebel

OHB Technology AG
Mini-Futures long DD2E74

5,66x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Endlos Turbos Long

Produktauswahl : Basiswert OHB Technology AG

OHB Technology AG
Endlos Turbo long DD6Z2T

11,80x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo long DD2FY3

7,54x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo long DD6Y5A

3,51x Hebel

OHB Technology AG
Endlos Turbo long DD2FY2

2,34x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

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