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19.05.2019 | 14:22:45 (dpa-AFX)
Boeing bessert Flugsimulator des Unglücksjets 737 Max nach

CHICAGO/WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Flugzeugbauer Boeing <US0970231058> hat nach den Unglücken mit dem Passagierjet 737 Max jetzt auch Mängel an der Software des Flugsimulators beseitigt. Die Verbesserungen sollen sicherstellen, dass der Simulator unter verschiedenen Flugbedingungen genauso reagiert wie das Flugzeug, wie Boeing am Samstagabend (Ortszeit) mitteilte. Durch die Änderungen soll der Simulator den Angaben zufolge besser zeigen können, wie sich die Bedienung des manuellen Trimmrads durch die Piloten auf das Flugverhalten der Maschine auswirkt. Mit dem Trimmrad kann der Pilot den Flugwinkel des Jets verändern.

Beim Absturz einer Boeing 737 Max von Ethiopian Airlines im März und einer Maschine gleichen Typs der indonesischen Fluglinie Lion Air im Oktober waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. In beiden Fällen war möglicherweise die MCAS-Software verantwortlich. Der Bordcomputer soll die Nase der Boeing nach unten gedrückt haben, die Besatzung war nicht mehr in der Lage, den Fehler zu korrigieren. In diesem Zusammenhang war auch die Frage aufgekommen, wie gut die Piloten über dieses System Bescheid wussten - und wie gut sie beim Training im Simulator darauf vorbereitet worden waren.

Boeing hatte zuletzt mitgeteilt, die Entwicklung eines Updates für die Steuerungs-Software des Flugzeugs selbst abgeschlossen zu haben. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA muss die Änderungen noch zertifizieren, bevor die Maschinen wieder starten dürfen.

Das "Wall Street Journal" hatte vor wenigen Tagen berichtet, dass dies wahrscheinlich mindestens bis Mitte August dauern wird. Damit stünden die Maschinen für einen großen Teil des Ferienverkehrs nicht zur Verfügung. Die Zeitung schrieb, die endgültige Zertifizierung durch die FAA hänge auch von der Reaktion ausländischer Flugaufsichtsbehörden ab, die ihre eigenen Untersuchungen vornehmen wollten.

Boeing hat bisher rund 370 Maschinen der 737-Max-Reihe ausgeliefert. Das Flugzeug ist die modernisierte Neuauflage des seit den 1960er Jahren gebauten Mittelstreckenjets Boeing 737. In den Auftragsbüchern stehen Bestellungen für rund 5000 Maschinen. Eigentlich sollten jeden Monat mehr als 50 neue Maschinen der Reihe gebaut werden. Allerdings sind durch das Startverbot auch die Neuauslieferungen gestoppt. Boeing hat die Produktion daher bereits deutlich gedrosselt.

Konkurrenzmodell des Fliegers ist die A320neo des europäischen Flugzeugbauers Airbus <NL0000235190>. Der bisher zweitgrößte Flugzeugbauer der Welt hat für seinen Jet noch mehr Bestellungen eingesammelt als die Amerikaner. Für die vom Flugverbot betroffenen Fluglinien ist der Airbus-Jet aber keine kurzfristige Alternative. Die Produktion der A320neo sei bis zum Jahr 2023 komplett ausgebucht, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury vor wenigen Tagen./stw/hma/DP/he

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Gazprom: Geringe Verzögerungen bei Nord Stream 2 möglich

MOSKAU (dpa-AFX) - Der russische Staatskonzern Gazprom <US3682872078> schließt Verzögerungen beim Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 nach Deutschland nicht aus. Sie würden aber allenfalls gering ausfallen, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller am Sonntag im russischen Fernsehen.

"Selbst wenn es Probleme gibt, sollte klar sein, dass sie die Projektlaufzeiten sehr unwesentlich verzögern würden", erklärte Miller, ohne Details zu nennen. Vier Fünftel der für den Bau der Pipeline benötigten Kosten seien bereits finanziert.

Die Leitung soll Ende des Jahres betriebsbereit sein. Durch die Rohre parallel zur Pipeline Nord Stream 1 sollen jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter russisches Gas nach Deutschland kommen.

Die USA und viele EU-Staaten kritisieren den Bau, weil sie eine zu große Abhängigkeit von russischem Gas befürchten. Die EU-Kommission zeigte sich zuletzt offen für Gespräche mit dem Betreiber der Ostseepipeline. Es geht um neue EU-Regeln, die den Betrieb der neuen Pipeline von Russland nach Deutschland schwieriger machen könnten./cht/DP/he

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