Blog Trades

Liebe Trader,

es sind spannende Zeiten. Die internationalen Beziehungen und Handelsregeln zwischen den großen Wirtschaftsmächten werden neu ausgelotet. Unser Trendfolge-System zieht sich nun wieder zurück und erhöht den Investitionsgrad, denn die Marktampeln stehen für alle 3 Indizes auf Rot. Am Montag war wieder Stichtag für die neuen Depotumschichtungen. Neue Aktien können nicht ins Depot aufgenommen werden, wegen der roten Marktampel. Aber bestehende Depotwerte, die unter Rang 3 fallen, werden verkauft. Mein Depotwert Infineon befindet sich nicht mehr unter den Top-3 der trendstabilsten Aktien im DAX. Also ich habe ich bei meiner Volksbank eine Verkaufsorder für die Position aufgegeben.



Die Performance unseres Trading-Systems ein Jahr nach dem Start beträgt knapp 4 %. Das ist nicht sehr eindrucksvoll, aber auch der DAX hat stagniert, von daher ist die Performance auch nicht tragisch. Seit mehr als einem Jahr läuft der Gesamtmarkt seitwärts. Es gibt keine nachhaltigen Trends, die sich ausbilden. Unserem Trendfolge-Konzept sind somit die gewissermaßen die Hände gebunden.

Der Ausgang des Handelskonflikts ist ungewiss. Für den Fall, dass China nicht nachgibt und den eigenen Markt öffnet, hat Trump heute weitere Strafzölle in Höhe von 200 Mrd. USD auf chinesische Importe angekündigt. Der DAX hat sofort mit Kursverlusten reagiert. Ähnlich kritisch sieht es bei den deutsche-amerikanischen-Wirtschaftsbeziehungen aus. Trump fordert Deutschland dazu auf, die Verteidigungsausgaben auf 2 % des BIPs zu erhöhen. Wenn sich Deutschland weigert, könnte die Antwort Strafzölle auf Autoimporte sein. Es bleibt festzuhalten, dass der Markt innerhalb von Minuten durch politische Statements massiv bewegt werden kann.

Die Lage mag verworren erscheinen, jedoch gilt die Regel: Je länger ein Markt konsolidiert hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wieder stabile, neue Trends entstehen können. Das ist dann auch meine Hoffnung für den Herbst 2018. In meiner perfekten Wunschwelt hat China dann den eigenen Markt für ausländische Konzerne geöffnet und Europa hat dem Trump-Vorschlag einer G7-Freihandelszone zugestimmt. Dann könnte die Weltwirtschaft voll an Fahrt aufnehmen. Und dann würde auch wieder ein Marktumfeld vorherrschen, das für unser Trendfolge-Konzept vielversprechend ist.

Bis dahin macht es für Trader Sinn, sich auf Aktien zu konzentrieren, die vom Handelskrieg kaum betroffen sind. Die Internet-Portal-Aktien rund um Hellofresh, Zalando, Rocket Internet oder Scout 24 hatte ich bereits genannt.

Kaum betroffen sein dürfte auch das Luxusgütersegment. Strafzölle haben hier kaum negative Auswirkungen. Wer sich eine Luxus-Uhr, sündhaft teuren Schmuck oder die neueste Haut-Couture für die Frau Gemahlin für umgerechnet mehrere tausend Euro leisten kann, für den sind höhere Importzölle kein Hindernis. LVMH profitiert mit seinen mehr als 70 Marken überdurchschnittlich vom Luxus-Boom. Die Aktie im Euro Stoxx 50 derzeit auf Rang 2 unserer Trendstabilitäts-Rangliste. Laut einer Studie von Bain Capital ist vor allem die kaufkräftige jüngere Generation in China für den globalen Absatzboom bei hochpreisigen Luxusartikeln verantwortlich. Dabei nutzen junge kaufkräftige Chinesen laut Bain Capital bevorzugt Urlaubstrips, um im Ausland bei Luxusartikeln auf Shopping-Tour zu gehen.

Fazit: Im Seitwärtstrend der letzten Monate konnte unser Trendfolge-System keinen Blumentopf gewinnen. Wir Trendfolger müssen auf einen stabilen Markt mit klaren Trends warten.

Viele Grüße
Simon Betschinger


     Systematisch investieren mit unseren Themenwelten

Hallo Trader,

ich bin gerade hin- und hergerissen, ob ich jetzt gleich um 16:00 Uhr lieber der Börse oder doch lieber den Fußballern zuschauen soll. Als Zuschauer wartet auch mich beides Mal Nervenkitzel, Spaß und Spannung. Ich werde mich natürlich für das Fußballspiel entscheiden, denn an der Börse habe ich heute bereits eine fulminante Intraday-Rally erlebt. Mein Unterhaltungsbedarf im Bereich Börse ist damit für heute gedeckt. Was war geschehen?

Heute Morgen ging der DAX sofort wieder in den freien Fall über. Es sind weiterhin vor allem die zyklischen Sektoren, zum Beispiel Autowerte, die für die höchsten Verluste verantwortlich zeichnen. Selten ließ sich die Ursache für Kursverluste so klar benennen wie in diesen Tagen. Es sind die Spielzüge der großen Wirtschaftsnationen in Sachen Handelskonflikt, die die Kurse maßgeblich bestimmen. Und so kam es heute, dass der DAX von etwa -1% am Vormittag wieder auf +1% anzog, nachdem über die Nachrichten-Ticker lief, dass US-Präsident Trump von starken Maßnahmen gegen chinesische Investitionen in den USA erst einmal absieht.

Am Montag war auch wieder der Umschichtungstermin und basierend auf den Trendstabilitäts-Ranglisten habe ich die Zusammensetzung meines realen 100.000 € Trendfolge-Depots überprüft. Die Marktampeln waren für alle 3 Indizes DAX, MDAX und Euro Stoxx 50 auf Rot, so dass ich schon vorab wusste, dass keine neuen Titel aufgenommen werden können. Es stand also nur zur Disposition welche Aktien verkauft werden müssen.

Verkauft werden muss die Aktie der Norma Group, weil der Titel nicht mehr in der Top 3 der trendstabilsten Aktien im MDAX vertreten ist. Zudem ist das Discount-Zertifikat auf LVMH abgelaufen. Ich erhielt eine Geldgutschrift auf das Konto meiner Volksbank. Weil die Marktampeln auf Rot stehen, wird die Position nicht neu besetzt. Hier sehen Sie die entsprechenden Depotumsätze:



Unser Trendfolge-System kommt mit den heftigen Ausschlägen der politischen Börse gerade nicht gut klar. Die Gesamtperformance ist auf +3,6% gefallen. Die genaue Performance-Angabe kann ich erst am Freitag machen, wenn alle Abrechnungen vorliegen. Es bilden sich derzeit keine nachhaltigen Trends heraus, die über mehrere Wochen und Monate anhalten. Das torpediert die Performance.

Gut schlagen sich in meinem Trendfolge-Depot TAG Immobilien und die Deutsche Börse AG. Beide Titel verteidigen ihre führende Stellung in den Ranglisten. In der volatilen Marktphase kam es innerhalb der Trendstabilitäts-Ranglisten zu teilweise heftigen Verwerfungen. Vor allem Zykliker aus dem Automobilsektor rutschten angesichts des drohenden Handelskonflikts deutlich ab. Eine positive Ausnahme ist jedoch die Aktie von Scout24, die sich zuletzt auf Rang 2 der Gesamtauswahl vorgearbeitet hat. Scout24 ist ein Anbieter von Online-Vergleichsportalen rund um Autos und Immobilien und nimmt mit Autoscout24 und Immobilienscout24 auf dem deutschen Markt die führende Position ein. Geld verdient Scout24 vor allem durch Gebühren für Verkaufsanzeigen gewerblicher Autoverkäufer und Immobilienanbieter. Umfangreiche Zusatzangebote wie Bonitätschecks oder Auto- und Immobilienfinanzierungsangebote sowie das Werbeanzeigengeschäft machen Scout24 zu einem typischen Digitalisierungsprofiteur. Nach der jüngst erfolgten Aufnahme in den MDAX rückt die Aktie nun verstärkt in den Fokus institutioneller Anleger.

Fazit: Es ist eine unangenehme Zeit für uns Trendfolge-Trader. Der von politischen Entscheidungen ausgelöste Zickzack-Kurs der Märkte belastet derzeit mein Depot.

Viele Grüße
Simon Betschinger


     Systematisch investieren mit unseren Themenwelten

Liebe Leser,

ich habe 2 neue Depotwerte. Basierend auf den Trendstabilitäts-Ranglisten von Montag nach Börsenschluss habe ich die neue Depotzusammensetzung bestimmt. Die neuen Depotwerte werden bei meinem realen 100.000 € Trendfolge-Depot, das ich hier führe, immer rein nach dem Regelwerk ausgewählt. Änderungen ergaben sich bei diesem Umschichtungstermin in den Indizes DAX und MDAX. So sahen die Trendstabilitäts-Ranglisten von DAX und MDAX am Montag nach Börsenschluss aus:

DAX
1. Deutsche Börse AG mit einer Trendstabilität von 8,60
2. Infineon mit einer Trendstabilität von 5,50
3. Vonovia mit einer Trendstabilität von 5,30

MDAX
1. TAG Immobilien mit einer Trendstabilität von 13,30
2. Norma Group mit einer Trendstabilität von 8,40
3. MTU mit einer Trendstabilität von 8,00

Das bedeutet konkret für meine Depotzusammensetzung, dass Lufthansa und Wacker Chemie als Basiswerte aus meinem Depot herausfliegen und im Gegenzug Infineon und Norma Group aufgenommen werden. Ich habe diese Transaktionen gemäß dem Regelwerk durchgeführt. Hier sehen Sie das Orderbuch meiner Volksbank:



Ich habe die Infineon-Position über ein Discount-Zertifikat (WKN DD88AA) mit Laufzeit bis zum 24.05.2019 abgebildet. Mit diesem Discount-Zertifikat erhalte ich derzeit einen Discount in Höhe von 4,09 % gegenüber dem Kurs der Aktie. Dieser vergünstigte Einstieg ist möglich, weil ich im Gegenzug mit dem Cap bei 30 € auf Kursanstiege der Infineon-Aktie über 30 € verzichte bzw. nicht mehr daran partizipiere. Das erscheint mir ein fairer Kompromiss zu sein, um den Discount zu bekommen.

Infineon ist neben ASML damit der zweite Basiswert aus dem Chip-Sektor, der sich in meinem Depot befindet. Ich bin sehr froh darüber, denn meine persönliche Erwartungshaltung ist, dass wir in der Chip-Branche vor einem Nachfrageboom stehen. Die steigende Chip-Nachfrage wird von Technologien wie Virtual Reality, künstliche Intelligenz und autonomes Fahren ausgelöst. Von diesem Megatrend sollte auch Infineon sehr stark profitieren.

Mein Depotwert ASML – ebenfalls eine Chip-Aktie - sieht sehr stark aus und kann auf neue Jahreshochs vorstoßen. Die Aktie wird heute von einer Hochstufung durch RBC Capital getrieben. Das Rating lautet „Sektor Outperform“.

Ich werde nun als nächste meine Depotübersicht aktualisieren und die neuen Transaktionen eintragen. Bitte beachten Sie, dass ich den endgültigen Cashbestand erst dann bestimmen kann, wenn die Abrechnungen der Orders von meiner Volksbank vorliegen. Wundern Sie sich also bitte nicht, liebe Leser, wenn es beim Cashbestand in den nächsten Tagen noch zu kleinen Anpassungen kommt. Für den Verlust-Trade in Wacker Chemie werde ich auch noch eine Rückerstattung zuvor bezahlter Abgeltungssteuer erhalten.

Viele Grüße
Simon Betschinger


     Systematisch investieren mit unseren Themenwelten

Discount 30 2019/05: Basiswert Infineon Technologies

Discount 30 2019/05: Basiswert Infineon Technologies

DD88AA / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.07. 16:21:57, Brief 18.07. 16:21:57
DD88AA // Quelle: DZ BANK: Geld 18.07. 16:21:57, Brief 18.07. 16:21:57
22,44 EUR
Geld in EUR
22,45 EUR
Brief in EUR
2,23%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 23,140 EUR
Quelle : Xetra, 16:07:27
  • Max Rendite 33,63%
  • Max Rendite in % p.a. 40,68% p.a.
  • Discount in % 2,98%
  • Cap 30,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 29,65%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

Liebe Trendfolge-Trader,

basierend auf den Trendstabilitäts-Ranglisten von Montag habe ich die neue Depotzusammensetzung in meinem realen 100.000 € Trendfolge-Depot bestimmt. Intesa Sanpaolo und Rheinmetall musste ich verkaufen. Deutsche Börse AG, Wacker Chemie und ASML kommen neu ins Depot.

Es gibt gute Nachricht. Einmal im Quartal können wir das Regelwerk zum Depot-Event leicht modifizieren und ich habe mir nun die Erlaubnis eingeholt, dass ich ab sofort bis zu 6 Depotpositionen über Derivate abbilden darf. Das ist gut für mich. Dadurch habe ich einen Finanzierungsvorteil und einen hohen Cashbestand auf dem Konto und gleichzeitig spare ich Ordergebühren. Wenn die Derivate mit Spreads von nur 1 oder 2 Cents gehandelt werden, ist es für mich günstiger, anstatt der Aktie entsprechende Derivate auf die Aktie zu kaufen.

Ich tätigte folgende 2 Verkäufe. Hier sehen Sie das Orderbuch meiner Volksbank:



Ich tätigte folgende 3 Käufe. Hier sehen Sie das Orderbuch meiner Volksbank:


Liebe Leser, die Entscheidung für eine Depotaufnahme wird allein auf Basis des Regelwerks und der Trendstabilitäts-Ranglisten gefällt. Fundamentalen Daten spielen im Regelwerk keine Rolle. Über Wacker Chemie und die Deutsche Börse AG hatte ich zuletzt häufig berichtet. Darum möchte ich heute noch einmal darüber sprechen was ASML antreibt.

ASML - Chipboom sorgt bei Lithoraphie-Spezialist für dynamische Nachfrage!
Der Übergang zu KI-Infrastrukturen, IoT und dem Roboterauto geht mit einer enormen Nachfrage nach leistungsfähigen Chips einher. Davon profitieren können auch Chip-Ausrüster wie ASML, zumal man zu den weltweit führenden Anbietern so genannter Lithographiesysteme gehört. Technologisch hat sich ASML dank hoher Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren eine führende Marktposition erobert.

Mit den erst seit Kurzem erhältlichen EUV-Systemen von ASML ist es möglich, Integrierte Schaltkreise (IC) mit extrem kleinen Geometrien herzustellen, womit man der Chip-Industrie die passenden Lösungen zur Umsetzung des Miniaturisierungs-Trends an die Hand gibt. Gleichzeitig ist es mit der neuen EUV-Produktlinie möglich, hohe Stückzahlen bei deutlich geringeren Kosten herzustellen, was die neue Lithographie-Generation für Schwergewichte wie Samsung, Intel oder TSMC besonders attraktiv macht. Entsprechend sollte sich die Absatzentwicklung in diesem hochpreisigen Produktsegment im weiteren Jahresverlauf deutlich dynamischer entwickeln, zumal man allein in Q1 9 EUV-Auftrage an Land ziehen konnte.

Ich persönlich glaube, dass ASML in den nächsten Jahren eine sehr positive Entwicklung nehmen wird. Die Chipbranche wächst und ASML ist der Ausrüster, der die Chipkonzerne beliefert. Ich freue mich, dass diese Aktie nun in meinem Depot ist.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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ASML Holding N.V.

ASML Holding N.V.

A1J4U4 / NL0010273215 //
Quelle: Euronext Ams: 16:07:30
A1J4U4 NL0010273215 // Quelle: Euronext Ams: 16:07:30
185,50 EUR
Kurs
7,82%
Diff. Vortag in %
121,35 EUR
52 Wochen Tief
188,85 EUR
52 Wochen Hoch

Liebe Trendfolge-Trader,

nach Monaten der Passivität sprangen am Montag zum Umschichtungstermin die Marktampeln für MDAX und Euro Stoxx 50 wieder auf grün. Gemäß den Trendstabilitäts-Ranglisten kommen TAG Immobilien und Intesa Sanpaolo neu ins Depot. Ich kaufte die Aktien über folgende Derivate, die Sie dem Orderbuch meiner Volksbank entnehmen können:

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den Produkten:

> Discount-Zertifikat auf Intesa Sanpaolo

> Hebel 2 Endlos Turbo Long auf TAG Immobilien

Die Depotaufnahme erfolgt einzig und allein aufgrund der Ranglistenposition der Aktien in den Trendstabilitäts-Ranglisten. Dennoch möchte ich nun die beiden neuen Depotwerte noch einmal vorstellen. Mir fällt zum Beispiel auf, dass sowohl TAG Immobilien als auch Intesa zwei dividendenstarke Aktien sind. Offenbar suchen Investoren in den turbulenten Börsenzeiten stabile Dividendenaktien für ihre Depots.

TAG Immobilien (Dividendenrendite 3,9 %): Steigende Mieten und Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum treiben an!

Die Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt bleibt weiterhin angespannt. Vor allem in den Großstädten wächst die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum dank der Urbanisierung stetig an und führt zu teilweise deutlichen Mietpreissteigerungen. So erwartet der Deutsche Mieterbund für 2018 gerade in dicht besiedelten Ballungszentren Mietpreissteigerungen von teilweise mehr als 10%, während die ohnehin geringen Leerstandsquoten weiter sinken dürften. Dies bietet für den Wohnimmobilienkonzern TAG Immobilien gute Voraussetzungen, um sein Ergebnis in den kommenden Jahren nachhaltig zu verbessern. Denn mit seinen mehr als 83.000 Wohneinheiten ist man vor allem in Großstädten wie Berlin, Chemnitz, Dresden, Hamburg und Leipzig präsent. Dies macht sich für den MDAX-Konzern bezahlt, was ein Blick auf die zuletzt publizierten Q1-Zahlen beweist. Hier gelang TAG Immobilien eine deutliche Verbesserung beim bereinigten operativen Gewinn (FFO I) von 28,5 auf 35,1 Mio. Euro. Wesentlichen Anteil hatten dabei neben einer Verbesserung der Mieterlöse von 71,4 auf 75,8 Mio. Euro auch die niedrige Leerstandsquote von 5,4%. Nach dem starken Jahresauftakt macht die konzerneigene Prognose für das Gesamtjahr, die von einem Anstieg beim operativen Ergebnis von 127,4 Mio. Euro auf 135 bis 137 Mio. Euro ausgeht, einen konservativen Eindruck. Diese Einschätzung vertraten zuletzt die Experten von Barclays, welche das Kursziel für die Aktie vor diesem Hintergrund von 18,00 auf 19,50 Euro nach oben korrigiert hatten. Auch die Aktionäre sollten von den positiven Aussichten des Wohnimmobilienkonzerns in den kommenden Jahren profitieren. So geht der Analystenkonsens für 2018 von einer Anhebung der Dividende von 0,65 auf 0,71 Euro je Aktie aus, womit sich auf dem aktuellen Niveau eine stattliche Dividendenrendite von knapp 3,9% errechnet.

Intesa Sanpaolo (Dividendenrendite 6,3 %): Auf dem Weg zu einem der profitabelsten Bankkonzerne in Europa!

Die Aktie der italienischen Intesa Sanpaolo ist eine der spannendsten Storys im europäischen Bankensektor. Unter der Ägide von CEO Carlo Messina konnte sich die Großbank erfolgreich dem schwierigen Umfeld in Italien widersetzen und durch eine klar fokussierte Strategie profitabel wachsen. Schwerpunktmäßig ist der Finanzkonzern vor allem im Privat- und Firmenkundengeschäft aktiv. Für Wachstumsphantasie sorgt der in den vergangenen Jahren forcierte Ausbau margenstarker Geschäftsfelder rund um Altersvorsorgeprodukte, hauseigener Fonds-Angebote und Versicherungsprodukte. Weiter ausbauen will die Intesa Sanpaolo auch den margenträchtigen Bereich Wealth Management, der sich in den vergangenen Jahren als maßgeblicher Treiber für das Konzernergebnis erwiesen hatte. Neben dem Ausbau der Wachstumsfelder geht man auch das Problem der Beseitigung von Altlasten im Kreditportfolio aktiv an. So wurde kürzlich mit der Ausplatzierung notleidender Kredite im Gesamtvolumen von 40 Mrd. Euro in eine Zweckgesellschaft mit dem schwedischen Anbieter Intrum ein bedeutender Erfolg erzielt. Mittelfristig will man so den Anteil der risikogefährdeten Kredite unter die Marke von 10% drücken und damit das Fundament für einen profitablen Wachstumskurs legen. Konzernchef Messina hat sich in diesem Zusammenhang ehrgeizige Ziele gesetzt und will das italienische Geldhaus zu einem der führenden Player in Europa machen. Dabei setzt Messina nach zahlreichen Übernahmen kleinerer Kreditinstitute vor allem auf organisches Wachstum. Größeren Zukäufen, auch im Bereich Wealth Management, erteilte der Konzernchef zuletzt eine Absage. Von dieser Entwicklung profitieren sollen hiervon auch die Aktionäre in Form von weiter steigenden Dividenden. Ohnehin ist Intesa Sanpaolo mit einer Dividendenrendite von 6,3% in Europa einer der attraktivsten Dividendenzahler.

Viele Grüße
Simon Betschinger


     Systematisch investieren mit unseren Themenwelten

Discount 3,5 2019/12: Basiswert Intesa Sanpaolo S.p.A.

Discount 3,5 2019/12: Basiswert Intesa Sanpaolo S.p.A.

DD4JSD / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.07. 16:17:05, Brief 18.07. 16:17:05
DD4JSD // Quelle: DZ BANK: Geld 18.07. 16:17:05, Brief 18.07. 16:17:05
2,28 EUR
Geld in EUR
2,29 EUR
Brief in EUR
-1,30%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 2,4675 EUR
Quelle : Italien MCI, 16:07:11
  • Max Rendite 52,84%
  • Max Rendite in % p.a. 33,86% p.a.
  • Discount in % 7,19%
  • Cap 3,50 EUR
  • Abstand zum Cap in % 41,84%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00

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