Besser Traden mit System - Der Blog

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Liebe Trendfolge-Trader,

bei meinem Varta-Trade scheine ich mit einem blauen Auge davonzukommen. Nachdem ich die Aktie am 09. Januar gehebelt über den Mini-Future long mit der WKN DF3P9S kaufte, ging der Kurs erst einmal in den Keller und ich lag ungefähr 30 % im Minus mit der Position. Nun hat sich der Kurs der Varta-Aktie aber wieder erholt und das Minus hat sich auf nur noch - 6 % reduziert. Im Trendfolge-Regelwerk bin ich machtlos, wenn es nach der Depotaufnahme zu unschönen Nachrichten kommt wie im Falle von Varta, wo eine Commerzbank-Studie Angst vor chinesischer Konkurrenz schürte.

Insgesamt läuft es aber durchaus bei einem Trendfolge-Projekt. Die Performance ist mittlerweile auf 19,5 % angewachsen. Zu der guten Depotentwicklung beigetragen hat unter anderem meine Long-Position auf Enel, die nun in den Take-Profit von +20 % gelaufen ist. Laut Regelwerk wird jede Aktienposition mit einem Verkaufslimit bei 20 % versehen, um nach einer Kursrally die Gewinne mitzunehmen. Diese limitierte Verkaufsorder wurde am Freitag ausgelöst. Hier ist ein Auszug aus dem Orderbuch meiner Volksbank:

Ich darf mich hier freuen, dass meine optimistische Haltung für die Energieversorger in Italien und Spanien vom Markt bestätigt wurde. Ich bin ja überzeugt davon, dass uns der Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie zu einem Importeur von Strom machen wird und dass Energieversorger in Frankreich, Italien und Spanien profitieren werden. Ein neuer Depotwert wird heute nach Börsenschluss und auf Basis des Regelwerks bestimmt und die Transaktion wird dann am Mittwoch durchgeführt. Ich werde dann am Mittwoch im Blog-Beitrag über die Änderungen berichten.

Mein Trade in Alstria Office kommt nun in Fahrt!

Auf Rang 5 der Gesamtauswahl der Auswahlrangliste der Trendstabilitäts-Ranglisten befindet sich die Aktie meines Realgeld-Dpotwertes Alstria Office REIT. Der Büroimmobilienkonzern profitiert wie andere Gewerbeimmobilien-Spezialisten von steigenden Mieteinnahmen vor allem bei Büroobjekten in exklusiven Lagen in dicht besiedelten Innenstädten. Dank der weitsichtigen Akquisitionsstrategie verfügt Alstria Office-REIT mittlerweile über 116 Objekte mit einer Gesamtfläche von rund 1,5 Millionen Quadratmeter, was dem Gewerbeimmobilienspezialisten zuletzt in den ersten neun Monaten ein solides Ergebnis im operativen Geschäft beschert hatte. Zwar entwickelte sich der operative Gewinn angesichts des Verkaufs einiger Objekte leicht rückläufig. Allerdings erzielte man dank der weiter verringerten Leerstandsquote ein neues Rekordergebnis bei den Mieteinnahmen.

Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Quartalen weiter beschleunigen. Dank neu abgeschlossener, langlaufender Mietverträge für drei Objekte in Darmstadt, Frankfurt und Hamburg im abgelaufenen Q3 kann Alstria Office Reit mit zusätzlichen Mieteinnahmen in Höhe von 12,2 Mio. Euro pro Jahr rechnen. Zu Beginn dieses Jahres gelang Alstria Office REIT außerdem mit der Vermietung von zwei weiteren Büroimmobilienobjekten in Darmstadt und Frankfurt aus dem Entwicklungsportfolio des Konzerns ein weiterer bedeutender Erfolg. Denn aus der Vermietung der beiden Objekte mit einer Gesamtfläche von 60.000 Quadratmetern erhöhen sich die jährlichen Mieteinnahmen um weitere 14,4 Mio. Euro. Die Experten von JPMorgan haben in diesem Zusammenhang das Kursziel von 18,00 auf 19,50 Euro angehoben und die Einstufung mit "Overweight" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

ich folge den trendstabilsten Aktien des deutschen Marktes. Welche Aktien trendstabil sind, wird mit Hilfe des Trendstabilitäts-Indikators gemessen. Welche Aktien ins Depot aufgenommen werden, entscheiden die Trendstabilitäts-Ranglisten. Ich habe nun gemäß dem Regelwerk folgende Depotänderungen durchgeführt:
 


Hier ist ein Screenshot des Orderbuchs meiner Volksbank:

Morgen in meinem regulären Blog-Beitrag gehe ich ausführlicher auf die Grafiken ein.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

gemäß dem Regelwerk kommt CTS Eventim als Basiswert neu ins Depot. Ich kaufte die Position soeben über den Mini Future Long mit der WKN DF4DER zu einem Kurs von 1,72 €. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank:

Ein regulärer Blog-Beitrag kommt morgen!

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

in diesem Jahr sind es die vermeintlich langweiligen Aktien, die am besten performen. Im DAX führt zum Beispiel die Aktie der Münchener Rück, die sich auch in meinem Trendfolge-Depot befindet, mit einer Performance von +35 % seit Jahresanfang die Gewinnerliste im oberen Drittel mit an. Bei meinem Trendfolge-Trade in der Aktie der Hannover Rück hat nun das +40 % Gewinnrealisierungs-Limit (siehe Regelwerk) zugeschlagen. Ich konnte den Trade mit einem Plus von etwa +40 % beenden und im Depot ist nun Platz frei für eine neue Position. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank.

Die Welt titelte neulich, dass es sich bei dem DAX-Anstieg in diesem Jahr vermutlich um die meist gehasste Rally seit Ewigkeiten handelt. Kaum ein aktiv handelnder Privatanleger scheint dabei zu sein, was vermutlich daran liegt, dass es ein „Nach-Oben-Zittern“ an einer Phalanx schlechter Nachrichten ist. Der heutige Tag ist das perfekte Beispiel dafür was aktiven Anlegern derzeit das Leben so schwer macht. Kaum lief die Börse endlich mal ruhig und mit niedriger Volatilität nach oben, meldete sich prompt Donald Trump zu Wort und stellt höhere US-Zölle auf chinesische Waren in Aussicht, wenn es zu keiner Einigung im Handelskonflikt kommt. Trump scheint die Märkte aktiv zu beobachten. Wenn die US-Indizes auf neuen Hochs notieren, wird er im Handelskonflikt offensiver und erhöht den Druck auf China.

Die positive Grundtendenz der Märkte zeigt jedoch auch, dass die Weltwirtschaft mit den Zöllen gut klarkommt. Neue Lieferketten werden erschlossen, Vorprodukte aus China werden in Vietnam oder Thailand zu Endprodukten für den US-Markt weiterverarbeitet. Das Rad der Wirtschaft dreht sich weiter. Sobald im Handelskrieg endlich ein Status Quo erreicht wird, dürfte sich die Lage sehr schnell normalisieren. Mit oder ohne Zölle! Und ich glaube, dass das die Erkenntnis der letzten Monate ist: Die US-Zölle werden im jetzigen Umfang die globale Konjunktur nicht dauerhaft belasten.

Trendfolge-Depot: Nach dem Verkauf der Position auf die Hannover Rück bleibt mit der Münchener Rück noch ein Rückversicherer im Depot

Aufgefallen ist mir beim Screening mein Realgelddepotwert Münchener Rück, der sich aktuell auf Rang 3 der Gesamtauswahl der Trendstabilitätsrangliste befindet. Der Rückversicherer überzeugte zuletzt erneut mit starken Q3-Ergebnissen und toppte dabei mit einem satten Plus von 75% beim Nettogewinn die Konsenserwartungen der Analysten. Dabei gelang es dem führenden deutschen Rückversicherer, die hohen Belastungen aus zahlreichen Großschadensereignissen wie dem Wirbelsturm „Dorian“ durch ein kräftigen Plus von knapp 40% beim Kapitalanlageergebnis mehr als kompensieren zu können. Da die positive Stimmung an den Kapitalmärkten weiter anhält, zeigte sich das Management optimistisch, das konzerneigene Gewinnziel von 2,5 Mrd. Euro beim Nettoergebnis zu übertreffen.

Auch im operativen Kerngeschäft dürften sich die Aussichten für den Branchenprimus weiter aufhellen. Angesichts hoher Schadensbelastungen durch Naturkatastrophen rechnen Konkurrenten wie die Hannover Rück mit teilweise recht deutlichen Prämienerhöhungen von 2 bis 5% für die kommenden Vertragserneuerungsrunden. Von den positiven Aussichten im Kerngeschäft werden auch die Aktionäre profitieren. Laut Konsens dürfte die Dividende im laufenden Fiskaljahr erneut von 9,25 auf 9,81 Euro je Aktie angehoben werden, womit die Aktie eine auch im Branchenvergleich sehr ansehnliche Dividendenrendite von knapp 3,8% aufweist. Die Experten vom Bankhaus Metzler haben zuletzt ihre Einstufung mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 260 auf 278 Euro angehoben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

wie gestern im Blog-Beitrag angekündigt, habe ich nun folgende Transaktionen durchgeführt.
 

  • Ich kaufte 1180 Aktien von Alstria Office REIT-AG zu 16,87 € im Schnitt
  • Ich verkaufte 300 Turbo-Zertifikate auf Puma zu 17,87 € im Schnitt


Ausschlaggebend für die Transaktionen war unser Trendfolge-Regelwerk. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank!

Stehen Value-Aktien vor dem großen Comeback?

Unter Value-Aktien versteht man Aktien mit niedrigen Bewertungs-Multiplen. Das sind typischerweise das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) und das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). In letzten 4 Jahren haben amerikanische Technologie- und Qualitätsaktien das Rennen gemacht. Facebook, Microsoft, Amazon und Co waren die Titel, in denen man investiert sein musste. Bei TraderFox halten wir zum Beispiel Positionen in Adobe. Als wir die Aktie im Jahr 2016 zu 108 USD kauften, lag das erwartete KGV für das laufende Geschäftsjahr bei 26. Vorhin habe ich erneut einen Blick auf die Bewertungssituation geworfen. Das erwartete KGV für 2019 liegt nun bei etwa 36. Das heißt der Aktienkurs-Anstieg ist zu einem Teil auch darauf zurückzuführen, dass sich die Bewertung erhöht hat.

Für die nächsten 2 Jahre bin ich persönlich der Ansicht, dass man besser mit Value-Aktien fährt. Der amerikanische Aktienmarkt wird derzeit mit einem durchschnittlichen KGV von etwa 16 bewertet. Zu den Value-Aktien gehören per Definition Titel die einen Abschlag von etwa 30 auf die Marktbewertung haben, zum Beispiel gemessen am KGV-Kriterium. Im Dow Jones halte ich zum Beispiel den Versicherungsgiganten Travelers für aussichtsreich. Die Aktie wird mit einem KGV20e von 11 bewertet. Auch Intel gefällt mir. Hier halte ich bereits eine Investmentposition und möchte weiter aufstocken, denn das KGV19e liegt beim Chipgiganten bei günstigen 12.

Ich fühle mich derzeit mit Value-Aktien wohler als mit den Wachstumstiteln, die KGVs über 30 vorweisen.

Alstria Office REIT-AG: Büro-Immobilien in den deutschen Großstädten

Die Aktie von Alstria Office REIT ist in den Trendstabilitäts-Ranglisten auf Rang 4 der Gesamtauswahl vorgerückt. Der auf Büro-Immobilien spezialisierte Konzern mit Sitz in Hamburg hat sein Portfolio in den vergangenen Jahren durch gezielte Akquisitionen vor allem in Großstädten wie Stuttgart oder Frankfurt stetig ausgebaut und verfügt mittlerweile über 116 Objekte mit einer Gesamtfläche von mehr als 1,5 Millionen Quadratmetern. Da die Urbanisierung weiter fortschreitet, steigt die Nachfrage bei Büroimmobilien vor allem in den Ballungszentren stetig an, was neben steigenden Mieten auch für sehr niedrige Leerstandsquoten sorgt.

Dies bescherte Alstria Office REIT im ersten Halbjahr ein solides Plus von 4% beim bereinigten operativen Gewinn, wobei man vor allem von höheren Mieteinnahmen profitiert hatte. Angesichts der anhaltend starken Dynamik im Markt für Büroimmobilien dürfte sich die solide Ergebnisentwicklung auch im laufenden Fiskaljahr weiter fortsetzen. Dies belegen die jüngst abgeschlossenen neuen Mietverträge mit einer Gesamtfläche von mehr als 20.000 Quadratmetern für Büroimmobilienobjekte in Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Darmstadt, Entsprechend optimistisch zeigten sich zuletzt die Experten von Barclays, die den Wert in einer Ersteinschätzung mit "Overweight" und einem Kursziel von 17 Euro neu in die Bewertung aufgenommen haben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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