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Besser Traden mit System - Der Blog

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Liebe Trader,

die Münchener Rück, aktuell Rang 9 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste, gehört bis dato zu den absoluten Top-Peformern des Börsenjahres 2022. Die Aktie des nach Prämieneinnahmen weltweit führenden Rückversicherungs-Konzerns konnte sich in den vergangenen Wochen und Monaten dem schwierigen Marktumfeld erfolgreich widersetzen und rangiert aktuell auf Allzeithoch. Zu verdanken hat die Münchener Rück das starke Abschneiden, vor allem den exzellenten Aussichten im operativen Kerngeschäft. Wie andere Schwergewichte aus dem Rückversicherungs-Sektor profitieren die Münchener aufgrund der jüngsten Großschadensereignisse von der Aussicht auf saftige Preiserhöhungen. Im Zuge der anstehenden Neuvertragsrunden zu Beginn des kommenden Jahres dürften die Prämien nicht nur im Schadens- und Unfallsegment kräftig steigen. Da viele Erstversicherer nicht zuletzt auch aufgrund der hohen Nachfrage und des inflationären Umfelds auch beispielsweise bei Kfz- und Wohngebäudeversicherungen satte Prämienerhöhungen von teilweise bis zu 15 % angekündigt haben, werden auch die entsprechenden Tarife für Rückversicherungs-Policen ab dem 1. Januar deutlich anziehen.

 

Rückversicherungs-Preise dürften langfristig weiter kräftig zulegen!

Unwetter, Hurrikans, Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen verursachen jährlich Schäden in dreistelliger Milliarden-Höhe, wobei viele Experten aufgrund der Auswirkungen des weltweiten Klimawandels in den kommenden Jahren mit einer deutlichen Zunahme der durch Wirbelstürme, Überschwemmungen und langanhaltenden Dürreperioden verursachten Schäden rechnen. Damit dürften nicht nur die Rückversicherungs-Prämien in den Bereichen Elementar- und Unfallschäden mittelfristig deutlich steigen. Hinzu kommt, dass einige kleinere Rückversicherungsanbieter zuletzt angesichts des herausfordernden Marktumfelds die Segel streichen mussten und etablierte Anbieter ihr Angebot in einigen Segmenten deutlich zurückgefahren hatten. Da gleichzeitig die Nachfrage gerade bei der Abdeckung von Elementarschäden aufgrund der jüngsten Sturm-Schäden und Überschwemmungen deutlich anzieht. Denn nach wie vor ist ein Großteil der durch Naturkatastrophen verursachten Schäden nicht durch entsprechende Policen abgedeckt. Jüngsten Schätzungen zufolge waren im Jahr 2021 lediglich 120 Mrd. USD der weltweit durch Naturkatastrophen verursachten Gesamtschäden von rund 280 Mrd. USD abgedeckt.

 

Münchener Rück überrascht trotz milliardenschwerer Belastungen mit sehr starken Q3-Zahlen!

Auch die Münchener Rück bekam zuletzt die Auswirkungen des Klimawandels schmerzhaft zu spüren. So musste man im Kontext der Auswirkungen des Hurrikans "Ian", der weite Teile der Ostküste in Florida verwüstet hatte, allein im abgelaufenen dritten Quartal eine Nettoschadens-Belastung von 1,6 Mrd. Euro verbuchen. Dass die Münchener Rück im abgelaufenen Quartal beim Nettoergebnis dennoch mit einem Gewinn von 527 Mio. Euro deutlich über Vorjahresniveau (366 Mio. Euro) lag, hatte man unter anderem auch positiven Wechselkurseffekten in Höhe von 850 Mio. Euro im Kontext der Stärke des US-Dollars zu verdanken. Dass die Münchener Rück trotz der milliardenschweren Schadensbelastungen in der Rückversicherungssparte besser als erwartet abgeschnitten hatte, hatte man auch dem unerwartet deutlichen Anstieg bei den Bruttoprämieneinnahmen zu verdanken, die mit 18,23 Mrd. Euro (Vorjahreszeitraum: 15,48 Mrd. Euro) deutlich stärker gestiegen waren, als vom Marktkonsens erwartet.

 

Jahresprognose bestätigt - Münchener Rück überzeugt mit attraktiver Bewertung!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres sieht sich die Münchener Rück trotz des insgesamt schwierigen Marktumfelds auf Kurs, die Jahresziele sicher erreichen zu können. So geht man weiterhin beim Nettoergebnis von einem deutlichen Anstieg auf 3,3 Mrd. Euro aus, nachdem man im Vorjahr knapp 2,93 Mrd. Euro eingefahren hatte. Bei den Bruttoprämieneinnahmen setzt man sich dank Preiserhöhungen im Schaden- und Unfallsegment und der steigenden Nachfrage in vielen Kernsegmenten mit 67 Mrd. Euro mittlerweile höhere Ziele, nachdem man hier zuvor lediglich 64 Mrd. Euro in Aussicht gestellt hatte. Sofern es im Schlussquartal zu keinen weiteren bedeutenden Großschadensereignissen kommt, sollte die Münchener Rück neben weiter anziehenden Prämieneinnahmen dank der hohen Überschussliquidität auch von höheren Zinserträgen im Zuge der stärkeren Straffung der Geldpolitik durch die EZB und die US-Notenbank Fed profitieren. Da die Preise für Rückversicherungen ab Anfang kommenden Jahres deutlich zulegen werden, dürfte rechnet der Analystenkonsens für 2023 mit einem deutlichen Anstieg auf 28,18 Euro je Aktie, nachdem für 2022 ein EPS von 18,45 Euro erwartet wird. Damit wird die Münchener Rück auf Basis der Schätzungen für 2023 mit einem KGV von lediglich knapp 10,3 bewertet, wobei die Aktie außerdem eine attraktive Dividendenrendite von knapp 4 % aufweist.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

Werte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien profitieren aktuell vom weiter forcierten Ausbau der Ökostromkapazitäten im Zuge der Energiewende. Vor allem in Europa wird die Erweiterung bei Wind- und Solarenergie mit milliardenschweren Subventionen und Steuererleichterungen gefördert, um die Abhängigkeit von Primärenergie-Trägern aus Russland wie Kohle, Öl und Erdgas bis zum Dekadenende deutlich zu verringern. Auch das von der EU geplante temporäre Maßnahmenpaket zur Abschöpfung von "Zufallsgewinnen" im Zuge der zuletzt deutlich gestiegenen Strompreisnotierungen, das faktisch eine Deckelung der Strompreise auf 180 Euro/Megawattstunde vorsieht, dürfte Erzeuger von Erneuerbaren Energien kaum ernsthaft belasten.

 

Wind- und Solarparkbetreiber baut seine Kapazitäten gezielt aus!

Entsprechend bleiben die Aussichten von Anbietern Encavis, der sich derzeit auf Rang 7 der Trendstabilitäts-Rangliste im MDAX befindet, mittel- bis langfristig weiter vielversprechend. Der in Hamburg ansässige Wind- und Solarparkbetreiber gehört mit einer installierten Gesamterzeugerkapazität von rund 3,3 GW zu den führenden Playern in Europa und ist im laufenden Fiskaljahr auf gutem Weg, dank der günstigen Witterungsbedingungen ein Rekordergebnis einzufahren. Aufgrund der Hitzewelle in den Sommermonaten und der Rekordzahl an Sonnenstunden dürften die Solarparks von Encavis im Jahr 2022 Rekorderträge einfahren. Auch im Windparksegment kann Encavis mit einem soliden Anstieg beim Stromertrag rechnen, zumal man seine Erzeugerkapazitäten hier weiter ausgebaut hat. In den vergangenen Monaten hat sich Encavis vor allem durch Zukäufe im Ausland weiter verstärkt. So erwarb man unter anderem zwei Solarparks in den Niederlanden mit einer Gesamtkapazität von rund 48 MW, während man in Großbritannien einen im Bau befindlichen Solarpark mit einer Gesamtleistung von 26 MW übernommen hat. Das jüngste Engagement von Encavis im Solarpark-Segment beinhaltet eine Projektfinanzierung in Höhe von 32 Mio. Euro für zwei Solarparks in Dänemark mit einer Gesamtleistung von 34 MW.

 

Encavis überzeugt mit starken Halbjahreszahlen - Jahresprognose angehoben!

Der in den vergangenen Jahren konsequent forcierte Ausbau der Erzeugerkapazitäten macht sich für Encavis bezahlt, was ein Blick auf die Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegt. Dank der rekordhohen Stromausbeute und dem kräftigen Strompreisanstieg konnte der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) im Vorjahresvergleich von 122,3 auf 170,6 Mio. Euro zulegen, während der Gesamtumsatz um 40 % auf 226,4 Mio. Euro verbessert werden konnte. Entsprechend konnte man auch beim Ergebnis je Aktie einen deutlichen Anstieg von 18 auf 33 Cent einfahren. Im Anschluss bestätigte Encavis die zuletzt nach oben revidierte Jahresprognose, die einen Umsatz von mehr als 420 Mio. Euro (zuvor: mehr als 380 Mio. Euro) sowie einen bereinigten operativen Gewinn (EBIT) von über 185 Mio. Euro (zuvor: 166 Mio. Euro) vorsieht.

 

Zukauf verspricht interessante Perspektiven!

Interessante Perspektiven verspricht bei Encavis die kürzlich erfolgte Mehrheitsübernahme an der italienischen Stern Energy S.p.A. Bei dem im italienischen Parma ansässigen Unternehmen handelt es sich um einen O&M-Anbieter, der seit Jahren für den technischen Betrieb eines wesentlichen Teils des europäischen Solar-Portfolios von Encavis verantwortlich zeichnet. Den Löwenanteil seiner Umsatzerlöse erzielt Stern Energy jedoch mit knapp 70 % mit O&M-Solardienstleitungen, mit externen Unternehmen in ganz Europa. Dieses Geschäft will Encavis gemeinsam mit Stern Energy mit neuen Service-Verträgen weiter ausbauen. Strategisch macht die Aufstockung der Beteiligung an Stern Energy auf 80 % für Encavis Sinn, zumal man sich nicht nur breiter aufstellt, sondern sich gleichzeitig in einem neuen margenstarken Segment positioniert. Auch operativ scheinen die Aussichten bei Encavis weiterhin vielversprechend. Dies belegen die jüngsten Insiderkäufe, zumal Aufsichtsrat Alfred Büll Mitte Oktober Anteilsscheine im Gesamtwert von 8,65 Mio. Euro erworben hat.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

nach der Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie profitieren nicht nur Unternehmen aus der Reise- und Touristik-Branche von einem deutlichen Anstieg der Buchungszahlen. Da viele Menschen nach der mehr als zweijährigen Pandemie-bedingten Auszeit die schönste Zeit des Jahres außerhalb der eigenen vier Wände verbringen wollen, hat sich das Umfeld für viele Schwergewichte aus der Luftfahrtbranche ebenfalls spürbar aufgehellt. Zu den Favoriten in diesem Segment gehört vor allem die Deutsche Lufthansa, die derzeit auf Rang 9 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste zu finden ist.

 

Coronakrise sorgt bei der Lufthansa für Rekordverlust

Der führende europäische Luftfahrtkonzern hatte während der Corona-Pandemie massiv unter dem Einbruch der Fluggastzahlen zu leiden gehabt, wobei die Kranichlinie im ersten Coronajahr 2020 mit -6,7 Mrd. Euro nicht nur den bislang höchsten Nettoverlust in der Firmengeschichte ausweisen musste. Trauriger Höhepunkt der Corona-Pandemie war für die Lufthansa das von der Bundesregierung geschnürte knapp 9 Mrd. Euro schwere staatliche Rettungspaket, mit der man die Lufthansa vor einer möglichen Schieflage im Zuge der Auswirkungen der Corona-Pandemie bewahren wollte. Mittlerweile haben sich die Aussichten für die Deutsche Lufthansa wieder deutlich aufgehellt, was die jüngst vorgelegten Q3-Zahlen eindrucksvoll belegen.

 

Sommer-Reise-Saison beschert Lufthansa Rekorderlöse!

Mit einem Gesamtumsatz von 10,07 Mrd. Euro erlöste die Kranichlinie dank des rekordhohen Reiseaufkommens in der Sommer-Saison knapp doppelt so viel, wie im entsprechenden Vorjahresquartal (5,21 Mrd. Euro). Neben einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen auf 33 Millionen (Vorjahreszeitraum: 20 Millionen Fluggäste) profitierte man vor allem von einer deutlich verbesserten Auslastung im Passagier-Flugsegment. Mit einem Sitzladefaktor von gut 86 % konnte die Deutsche Lufthansa nicht nur an das Rekordniveau vor dem Ausbruch der Pandemie anknüpfen. Gefragt waren nach Aussage der Deutschen Lufthansa vor allem höherpreisige Flugangebote in der First Class und in der Business-Class, wobei die Sitz-Auslastung hier teilweise deutlich über Vorkrisen-Niveau gelegen hatte. Nach der knapp zweijährigen Zwangspause waren viele Verbraucher trotz des inflationären Umfelds auch bereit, für ihren lange ersehnten Ferienaufenthalt etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Da es der Deutschen Lufthansa gelang, bei den Flugtickets deutliche Preiserhöhungen durchzusetzen, lagen die Durchschnittserlöse in Q3 rund 23 % über dem Niveau von 2019, womit man ein neuer Rekordwert erreicht wurde.

 

Kranichlinie überrascht mit deutlichem Gewinnanstieg in Q3!

Dank der höheren Ticketpreise und der deutlich verbesserten Auslastung der Lufthansa-Passagiermaschinen konnte die Kranichlinie nach dem herben Einbruch der vergangenen Jahre bei allen Konzerntöchtern wieder in die operative Gewinnzone zurückkehren. Auf Konzernebene trug das Kerngeschäft mit einem bereinigten EBIT von +709 Mio. Euro dabei maßgeblich zum überraschend starken Abschneiden auf Konzernebene bei, nachdem man hier im Vorjahresquartal noch einen Verlust von -193 Mio. Euro verbucht hatte. Auch in den übrigen Teilsegmenten konnte die Lufthansa mit teilweise deutlichen Ergebniszuwächsen überzeugen. So verbuchte Lufthansa Technik dank der anziehenden Nachfrage nach Wartungs- und Reparatur-Services im Zuge des Reopenings im Flug- und Reiseverkehr mit 177 Mio. Euro (Vorjahr: 149 Mio. Euro) ein neues Rekordergebnis. Überzeugen konnte auch das Luftfrachtsegment, wobei man hier vor allem dank der weiterhin hohen Durchschnittserlöse mit einem operativen Gewinnplus von 10 % auf 331 Mio. Euro überzeugen konnte. Entsprechend konnte das bereinigte operative Konzernergebnis im Berichtsquartal auf 1,1 Mrd. Euro vervielfacht werden, nachdem man im Vorjahreszeitraum hier mit +251 Mio. Euro deutlich schwächer abgeschnitten hatte. Auch unter dem Strich gelang der Deutschen Lufthansa mit einem Nettogewinn von 809 Mio. Euro ein beeindruckendes Comeback (Vorjahreszeitraum: -72 Mio. Euro).

 

Lufthansa peilt operativen Milliarden-Gewinn für das Gesamtjahr an!

Da die Buchungszahlen trotz rekordhoher Verbraucherpreise weiter in die Höhe schießen, rechnet Konzernchef Carsten Spohr optimistisch, dass die Kranichlinie auch im Gesamtjahr überzeugen kann. So rechnet man beim bereinigten operativen Gewinn (EBIT) nach dem besser als erwarteten Abschneiden in Q3 nun für 2022 mit einem Ergebnis von mehr als 1 Mrd. Euro, nachdem man zum Ende des ersten Halbjahres einen operativen Gewinn von mehr als 500 Mio. Euro in Aussicht gestellt hatte. Neben den exzellenten Aussichten im Passagierflug-Segment dürften auch die übrigen Konzerntöchter maßgeblich zum starken Abschneiden auf Konzernebene beitragen. In diesem Zusammenhang geht man sowohl bei Lufthansa Technik als auch im Frachtsegment für das Gesamtjahr von neuen Ergebnisrekorden aus. Auch mittelfristig rechnet sich die Deutsche Lufthansa gute Chancen aus, die Corona-Pandemie erfolgreich abhaken zu können. So will man seine Kapazitäten in den kommenden Jahren deutlich nach oben fahren und plant den Erwerb von 200 neuen Flugzeugen.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

dank hoher Bandbreiten und einer im Vergleich zu 4G oder LTE um bis zu 10 Mal schnelleren Datenübertragung, ermöglicht der neue 5G-Mobilfunkstandard nicht nur Videoanrufe in höchster Qualität, Mobile Gaming oder Streaming für Privatkunden. Dank des neuen High-Speed-Mobilfunkstandards ist eine nahezu latenzfreie Datenübertragung möglich, was unter anderem für kritische Anwendungen wie Datenübertragungen für selbstfahrende Autos bedeutsam ist. Auch bei IoT-Anwendungen für Unternehmenskunden erweist sich der neue 5G-Mobilfunkstandard als Game-Changer und eröffnet neue attraktive Möglichkeiten rund um Zukunftsfelder wie Industrie 4.0.

 

Telefonica Deutschland treibt 5G-Netzausbau weiter voran!

Entsprechend bauen große Carrier wie die Deutsche Telekom oder Vodafone ihre 5G-Kapazitäten gezielt aus, um in diesem Zukunftsmarkt ganz vorn mitzumischen. Zu den Protagonisten in Sachen 5G-Netzausbau gehört auf dem Inlandsmarkt neben Branchenprimus Deutsche Telekom vor allem Telefonica Deutschland, derzeit auf Rang 5 der Trendstabilitäts-Rangliste im MDAX. Dank milliardenschwerer Investitionen in den Ausbau des High-Speed-Mobilfunknetzwerks gehört Telefonica Deutschland mittlerweile in puncto 5G-Netzabdeckung zu den Playern mit dem am besten ausgebauten Netz. Wie Telefonica Deutschland Ende Oktober bekannt gab, erreicht man mit seinem 5G-Mobilfunknetz derzeit knapp 75 % der gesamten deutschen Bevölkerung. Damit konnte der Mobilfunk-Carrier seine ursprünglichen Planziele, die bis Jahresende eine 5G-Netzabdeckung von knapp 50 % vorgesehen hatten, deutlich übertreffen.

 

Gut ausgebautes 5G-Netz zahlt sich aus - Telefonica Deutschland rangiert im Postpaid-Segment vor der Deutschen Telekom!

Konzernchef Markus Haas zeigte sich zuletzt optimistisch, dass Telefonica Deutschland auch in den kommenden Jahren beim Ausbau seines 5G-Netzwerks schneller vorankommt, als zuvor prognostiziert. Um das Ziel einer vollständigen Netzabdeckung noch vor 2025 erreichen zu können, setzt Telefonica Deutschland vor allem auf Reichweiten-starke 700 MHz-Frequenzen. Diese haben sich vor allem in ländlichen Gebieten, die meist über eine unzureichend ausgebaute Netzinfrastruktur verfügen, als effizient beim Ausbau der 5G-Kapazitäten erwiesen. So konnte Telefonica Deutschland allein im Zeitraum von Juli bis Oktober 25 % der Bevölkerung mit dem 5G-Mobilfunkstandard versorgen. Die hohen Investitionen in den Ausbau des 5G-Kapazitäten machen sich für Telefonica Deutschland bezahlt, zumal man dank der hervorragenden Netzabdeckung und günstigen Tarifangeboten deutliche Zuwächse bei den Mobilfunk-Neukunden zu verzeichnen hat. So hat sich Telefonica Deutschland mit "Blau Mobil" oder "Fonic" nicht nur im Pre-Paid-Segment als einer der führenden Player auf dem deutschen Mobilfunkmarkt etabliert. Auch im margenstarken Postpaid-Segment mischt die Konzerntochter der spanischen Telefonica mit seiner Kernmarke "O₂" ganz vorn mit und rangiert hier mit seinen mehr als 26,07 Millionen Vertragskunden noch vor Branchenprimus Deutsche Telekom (Q2: 23,4 Millionen Vertragskunden).

 

Telefonica Deutschland überzeugt mit starken Q3-Zahlen!

Auch operativ konnte Telefonica Deutschland zuletzt auf ganzer Linie überzeugen. So verbesserten sich die Gesamt-Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich von 1,97 auf 2,09 Mrd. Euro, womit man über den Konsenserwartungen von 2,03 Mrd. Euro gelegen hatte. Neben der soliden Entwicklung beim Verkauf von Hardware, wie Smartphones, profitierte man vor allem von deutlich höheren Neukundenzahlen im Mobilfunksegment. So verzeichnete man im hochmargigen Post-Paid-Segment nicht zuletzt dank neuer Tarif-Optionen wie "O₂ Grow", bei dem Nutzer nach einem Jahr Laufzeit ohne Zusatzkosten zusätzlich 10 GB an Datenvolumen erhalten, ein deutliches Plus von 304.000 Neukunden. Entsprechend verbesserte sich auch der bereinigte operative Gewinn (OIBDA) um, trotz höherer Aufwendungen, um 4,7 % auf 642 Mio. Euro, womit man ebenfalls über den Konsenserwartungen von 640,5 Mio. Euro gelegen hatte. Nach dem starken Abschneiden in den ersten neun Monaten zeigte sich Telefonica Deutschland für das laufende Fiskaljahr etwas optimistischer. So erwartet man nun sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim bereinigten operativen Ergebnis (OIBDA) mit einem Anstieg im unteren, mittleren einstelligen Prozentbereich. Zuvor hatte man hier jeweils mit einem Zuwachs im niedrigen, bis mittleren, unteren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Von den soliden Aussichten im Kerngeschäft profitieren auch die Aktionäre von Telefonica Deutschland, zumal man seine Anteilseigner trotz milliardenschwerer Investitionen in den 5G-Netzausbau durch hohe Ausschüttungen am Unternehmenserfolg teilhaben lässt. Da man den operativen Gewinn im laufenden Fiskaljahr weiter verbessern dürfte, wird auch die Dividende mindestens auf Vorjahresniveau (18 Cent je Aktie) liegen. Damit weist Telefonica Deutschland auf dem aktuellen Niveau eine Dividendenrendite von knapp 7,8 % auf, womit die Aktie zu den attraktivsten Dividendenwerten im Telekom-Sektor avanciert!

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

um die klimaschädlichen CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren, wird der Ausbau der Ökostromkapazitäten weltweit durch milliardenschwere Subventionen und Steuererleichterungen vorangetrieben. Nicht nur in den USA soll der Ausbau von Wind- und Solarenergie-Kapazitäten im Zuge des kürzlich von der US-Administration verabschiedeten "Inflation Reduction Act" bis zum Dekadenende mit Beihilfen im Gesamtvolumen von rund 370 Mrd. USD gefördert werden. Auch die EU hat ihre Anstrengungen zur Realisierung einer CO2-neutralen Energieversorgung zuletzt deutlich intensiviert, um sich langfristig unabhängiger von russischen Öl- und Erdgasimporten zu machen. Ganz oben auf der Agenda der von der Europäischen Union angekündigten Maßnahmen-Programme RePowerEU und Fit-For-55 steht dabei der Ausbau der Solarkapazitäten in der EU, die bis zum Dekadenende um 420 GW erweitert werden sollen.

 

SMA Solar - Wechselrichterhersteller profitiert von weltweit forciertem Solar-Ausbau!

Damit eröffnen sich für Anbieter wie SMA Solar, der sich aktuell auf Rang 5 der Trendstabilitäts-Rangliste im TecDAX befindet, exzellente Aussichten. SMA Solar hat sich in den vergangenen Jahren als einer der wenigen europäischen Hersteller dank seiner breit diversifizierten Produktpalette, mit der man Wechselrichter-Lösungen für kleine Hausanlagen bis hin zu Gewerbeanlagen im Megawatt-Bereich abdeckt, erfolgreich gegenüber Konkurrenten aus Fernost sowie aus Übersee behaupten können. Dabei deckt SMA Solar mit Modellen wie dem für Eigenheime konzipierten Wechselrichter-Serie Sunny Boy oder der speziell für gewerbliche Großanlagen und Solarkraftwerke konzipierten Sunny Tripower-Serie sämtliche Segmente und Anwendungsbereiche ab. Die passende Ergänzung liefern Energie-Speicherlösungen wie Sunny Tripower Storage 60, wobei passende cloud-basierte Software-Lösungen wie der SMA Data Manager M oder SMA Monitoring einen störungsfreien und effizienten Betrieb der Solar-Anlage gewährleisten.

 

Wallbox-Lösungen und neue Produktlinien zur Herstellung von Grünem Wasserstoff!

SMA Solar hat es in den vergangenen Jahren geschickt verstanden, sich durch Produktinnovationen neue Absatzchancen zu erschließen. So eröffnen sich dank neuer Produkte wie sogenannten Wallbox-Lösungen zum Laden von E-Autos in der heimischen Garage attraktive Cross-Selling-Chancen mit dem eigentlichen Kerngeschäft rund um Solarwechselrichter. Hier bietet man mit dem SMA EV Charger eine für alle gängigen E-Auto-Modelle geeignete Lösung an. Da der Einbau von Wallboxen nicht nur in Deutschland staatlich subventioniert wird, verzeichnet SMA Solar hier seit geraumer Zeit solide Zuwachsraten. Frische Impulse versprechen bei SMA Solar neue Produktlinien, zur Herstellung von Grünem Wasserstoff. So ermöglicht der kürzlich vorgestellte SMA Electrolyzer Converter eine besonders netzfreundliche Energieumwandlung. Als voll integrierte Containerlösung inklusive Mittelspannungstransformator und Schaltanlage eignet sich der SMA Electrolyzer Converter ideal für die Herstellung von Grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab, was SMA Solar angesichts der milliardenschweren Förderungen, mit der die EU den Übergang zur Wasserstoffwirtschaft forcieren will, attraktive Wachstumschancen eröffnet.

 

SMA Solar überrascht mit Anhebung der Jahresprognose!

Nachdem der Wechselrichter-Spezialist im ersten Halbjahr aufgrund der anhaltenden Lieferkettenprobleme ausgebremst wurde, scheinen sich die Perspektiven zum Ende des Fiskaljahres wieder merklich aufzuhellen. Wie SMA Solar kürzlich verkündete, habe sich die Versorgung mit elektronischen Bauteilen zuletzt nachhaltig verbessert, während die Nachfrage im Kerngeschäft mit Solarwechselrichtern im Privatkunden-Segment sowie bei gewerblichen Anwendungen und Solarpark zuletzt weiter anzog. Nach Aussage des Konzernvorstands verfügte man Ende September über einen Produkt-bezogenen Auftragsbestand in Höhe von rund 1,2 Mrd. Euro, wobei man in den kommenden Quartalen dank der starken Nachfrage im Projektgeschäft von einer weiterhin dynamischen Entwicklung beim Ordereingang ausgeht. Daher rechnet SMA Solar für 2021 beim operativen Gewinn inklusive eines positiven Einmaleffekts im unteren zweistelligen Mio. Euro-Bereich aus einem Immobilienverkauf nunmehr mit einem EBITDA in der Spanne von 60 bis 75 Mio. Euro, nach zuvor 10 bis 60 Mio. Euro. Auch beim bereinigten EBIT setzt man sich nun mit +22 bis +27 Mio. Euro deutlich höhere Ziele (zuvor: -30 bis +20 Mio. Euro).

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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