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Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet TraderFox-CEO und Diplom-Volkswirt Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Trader,

Haute Couture, exklusive Schmuck-, Uhren- und Lederwaren sowie hochpreisige Accessoires bleiben auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld weiter gefragt. Dies belegen die jüngsten Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH, der sich aktuell auf Rang 13 der Trendstabilitäts-Ranglisten im EURO STOXX50 befindet.

 

LVMH überrascht trotz Krise mit starken Q3-Umsatzzahlen!

So verbuchte der französische Branchenprimus im abgelaufenen Quartal ein organisches Umsatzplus von 19 % auf 19,76 Mrd. Euro, womit man die Konsenserwartungen von 18,88 Mrd. Euro recht deutlich übertreffen konnte. Deutliche Zuwächse hatte LVMH vor allem im Segment Mode und Lederwaren vorzuweisen, das mit einem organischen Umsatzplus von 22 % erneut überdurchschnittlich stark zugelegt hatte. Auch bei Weinen und Spirituosen (+14 %) und im Segment Watches & Jewellery konnte LVMH ebenfalls mit einem deutlichen Umsatzplus von 16 % überzeugen. Insgesamt zeigte sich LVMH trotz der zuletzt eingetrübten konjunkturellen Rahmenbedingungen auch für das Schlussquartal optimistisch, seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen zu können.

 

Europa und USA überzeugen dank robuster Konsumnachfrage und Reopening im Reise- und Touristiksektor mit zweistelligen Umsatzzuwächsen

Zu verdanken hatte LVMH das unerwartet starke Abschneiden im 3. Quartal vor allem der dynamischen Umsatzentwicklung in Kernmärkten wie Europa. Hier hatte der französische Luxusgüterkonzern mit seinen mehr als 40 Luxus-Labels nicht nur dank der weiterhin robusten Konsumnachfrage zweistellige Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Für Schwung sorgte bei LVMH zuletzt auch die dynamische Erholung im Reise- und Touristik-Sektor, der den Absatz bei hochpreisigen Luxusartikeln zusätzlich beflügelt haben dürfte. Da der US-Dollar zuletzt gegenüber dem Euro deutlich zugelegt hatte, gingen viele US-Touristen während der Ferien-Saison in Europa bei bekannten Luxusmarken wie Louis Vuitton, Hublot oder Givenchy auf Schnäppchenjagd. Auch in anderen Kernmärkten wie Nordamerika oder Japan setzte sich die dynamische Umsatzentwicklung aus dem ersten Halbjahr in Q3 dank der robusten Konsumnachfrage und der dynamischen Erholung in der Reise- und Touristik-Branche weiter fort, wobei LVMH auch hier im Vorjahresvergleich deutliche Umsatzzuwächse zu verzeichnen hatte.

 

Lockdowns in China bremsen LVMH in Asien weiter aus!

Verhalten präsentierte sich die Geschäftsentwicklung des erfolgsverwöhnten Luxusgüterkonzerns erneut in der Region Asien/Pazifik. Zwar verzeichnete man hier im 3. Quartal im Vorjahresvergleich ebenfalls leichte Umsatzzuwächse. Allerdings entwickelte sich der Absatz bei exklusiver Haute Couture, Schmuck und Luxusuhren oder bei Parfüms und Kosmetikartikeln längst nicht so dynamisch, wie in den übrigen Kernmärkten Europa und Nordamerika. Was LVMH derzeit ausbremst, ist die strikte Zero-Covid-Politik in China. Da viele Edel-Boutiquen aufgrund der Quarantäne-Maßnahmen geschlossen bleiben und auch das Duty-Free-Geschäft im Zuge der Beschränkungen für den Reise- und Flugverkehr eingebrochen ist, hat sich das China-Geschäft bei LVMH seit Anfang des Jahres deutlich eingetrübt. Entsprechend hat sich auch das Umsatzwachstum in der Region Asien/Pazifik deutlich abgeschwächt.

 

Mögliches Ende der Zero-Covid-Politik in China sollte LVMH beflügeln!

Nachdem die chinesische Führung zuletzt ihre strikte Zero-Covid-Politik etwas gelockert hat, hellen sich die Perspektiven für LVMH im Reich der Mitte weiter auf. Die Aufhebung der strikten Zero-Covid-Restriktionen im Reich der Mitte könnten sich für LVMH mittelfristig als wichtiger Katalysator erweisen. Zwar hatte das chinesische Zentralkomitee erst kürzlich bekräftigt, an den strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie bis auf Weiteres festhalten zu wollen. Die jüngst beschlossene Aufhebung der Einreisebeschränkungen für das Spieler-Paradies Macau deuten jedoch darauf hin, dass die strikte Zero-Covid-Politik in China über kurz oder lang auch landesweit gelockert werden dürfte. Öffnen die Boutiquen und Flagship-Stores des Luxusgüterkonzerns und seiner zahlreichen Edelmarken wie Bulgari, Givenchy, Kenzo oder Dior in chinesischen Metropolen wie Shanghai wieder ihre Pforten, dürfte das China-Geschäft bei LVMH wieder deutlich an Fahrt aufnehmen. Kommt es zum Reopening im chinesischen Einzelhandel, dürfte LVMH dank der kaufkräftigen chinesischen Mittel- und Oberschicht in China rasch wieder an die Rekordergebnisse vor dem Ausbruch der Coronapandemie anknüpfen können. Nachdem LVMH für das laufende Fiskaljahr nach der unerwartet starken Entwicklung in den ersten neun Monaten ein weiteres Rekordergebnis anpeilt, dürfte der Luxusgüterkonzern auch im Jahr 2023 gute Chancen haben, um seine dynamische Umsatz- und Ergebnisentwicklung weiter fortschreiben zu können.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

Früherkennung spielt bei gefährlichen Krankheitserregern eine entscheidende Rolle, um eine flächendeckende Ausbreitung gefährlicher Infektionserkrankungen zu verhindern oder diese erfolgreich einzudämmen. Passende Test-Kits von Diagnostik-Spezialisten wie dem niederländischen Venlo beheimateten Anbieter QIAGEN, der sich aktuell auf Rang 8 der Trendstabilitäts-Rangliste im DAX befindet, liefern nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

QIAGEN zählt zu den weltweit führenden Anbietern molekulardiagnostischer Testverfahren für die Human- und Veterinärmedizin und verfügt in diesem Bereich über eine breite Auswahl so genannter Test-Kits. Nicht nur bei Schnelltests zum verlässlichen Nachweis von Covid-19 gehört QIAGEN zu den weltweit führenden Anbietern. Einer der Hauptumsatzträger von QIAGEN ist der Bluttest QuantiFERON, der als Goldstandard zum Nachweis von Tuberkulose gilt. Dieses in mehr als 130 Ländern zugelassene Testverfahren gilt als wichtigste Waffe zur Eindämmung der gefährlichen Lungenerkrankung und gilt mit mehr als 100 Millionen durchgeführten QuantiFERON-Tests als einer der Hauptumsatzträger bei QIAGEN außerhalb des Covid-19-Segments. Auch bei Test-Verfahren zum schnellen und verlässlichen Nachweis von anderen gefährlichen Krankheitserregern wie dem Marburg-Virus, Pocken, Diphterie oder Tierseuchen wie Geflügel- oder Schweinepest gehört QIAGEN zu den weltweit führenden Anbietern.

 

QIAGEN überzeugt mit sehr starken Q2-Zahlen!

Nach der Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat sich das Momentum bei Test-Kits zum Nachweis von Covid-19 mittlerweile zwar deutlich abgeschwächt, wobei man hier in Q2 einen deutlichen Umsatzrückgang von 39% hinnehmen musste. Im Nicht-Covid-Segment, das neben Test-Kits zum Nachweis schwerer Erkrankungen wie Tuberkulose, auch Bioinformatik-Software-Suites oder Technologien zur Aufreinigung und Verarbeitung von DNS, RNS und Proteinen aus Blut, Gewebe und anderen Stoffen umfasst, konnte QIAGEN hingegen mit einem wechselkursbereinigten Umsatzplus von 10% überzeugen. Entsprechend schnitt man bei den Umsatzerlösen auf Konzernebene trotz eines Rückgangs von -9% auf 516 Mio. USD leicht besser als erwartet ab. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie konnte QIAGEN mit 53 Cents (Vorjahreswert: 63 Cents) die konzerneigene Prognose von 46 Cents übertreffen.

 

Aussichten im Non-Covid-Segment hellen sich weiter auf - Jahresprognose angehoben.

Da sich die Aussichten im Non-Covid-Segment nach dem Abebben der Corona-Pandemie weiter aufhellen, rechnet Konzernchef Thierry Bernard für das zweite Halbjahr mit einer weiter verbesserten Geschäftsentwicklung. Entsprechend wurde die Prognose für das laufende Fiskaljahr nach oben revidiert. Dabei rechnet QIAGEN nun mit einem Gesamtumsatz von mindestens 2,20 Mrd. USD (zuvor: mindestens 2,12 Mrd. USD), während der bereinigte Gewinn je Aktie nun bei mehr als 2,30 USD (zuvor: mehr als 2,14 USD) erwartet wird. Neben einer weiter anziehenden Nachfrage seitens vieler Unternehmen aus den Bereichen Life Science und Molecular Diagnostics dürften auch neue Produkte das Wachstum bei QIAGEN in der zweiten Jahreshälfte wie der Abwassertest QIAcuity das Wachstum weiter anschieben. Dank QIAcuity lassen sich Daten von breiten Bevölkerungsgruppen sammeln und mit Hilfe der QIAcuity-Geräteserie schnell und effizient auswerten. Dieser neue Abwassertest eignet sich nicht nur zum Nachweis von Covid-19-Erregern und neuer Mutanten der hochansteckenden Lungenerkrankung.Dank des digitalen PCR-Systems von QIAGEN lassen sich auch andere durch Viren und Bakterien verursachte Infektionskrankheiten wie Cholera oder Krebsmutationen nachweisen. Damit leistet QIAcuity einen wertvollen Beitrag zur Früherkennung von Infektionsketten und anderen Krankheitserregern in bestimmten Regionen, zumal die neueste Generation von QIAcuity nach nur zwei Stunden belastbare Ergebnisse liefert. Damit bieten sich für QIAGEN gute Chancen auf lukrative Folgeaufträge, nachdem die US-Gesundheitsbehörde Ende Mai Grünes Licht für den Einsatz des digitalen PCR-System QIAcuity gegeben hatte. QIAGEN hatte in diesem Zusammenhang einen Großauftrag zur Nutzung des digitalen PCR-Systems durch öffentliche Gesundheitslabore in 70 Prozent aller US-Bundesstaaten erhalten.

 

QIAGEN rückt erneut als Übernahmekandidat ins Visier!

Die starken Aussichten im operativen Kerngeschäft bei QIAGEN wecken offenbar auch bei Big-Playern aus dem Medizintechnik- und Diagnostk-Segment Begehrlichkeiten. Nachdem der US-Medizintechnikkonzern Thermo Fisher Ende 2020 mit einem Übernahmeangebot für QIAGEN gescheitert war, scheint sich Medienberichten zufolge nun mit Bio-Rad Laboratories ein neuer Kaufinteressent für den Diagnostik-Konzern eingefunden zu haben. Wie unter anderem das "Wall Street Journal" unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtet, laufen zwischen dem US-Konzern und QIAGEN seit geraumer Zeit Verhandlungen über einen Zusammenschluss.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

sehr volatil präsentierten sich in den vergangenen Wochen die Ölpreisnotierungen. Nachdem Konjunktursorgen zuletzt an den Terminmärkten für deutliche Abschläge gesorgt hatten, präsentierten sich die Ölpreisnotierungen nach der überraschenden Förderkürzung der OPEC+-Gemeinschaft um 2 Millionen Barrel pro Tag deutlich erholt. Damit bieten sich für Schwergewichte wie den französischen Öl- und Erdgaskonzern TotalEnergies, der sich aktuell auf Rang 5 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste befindet, weiterhin gute Aussichten im operativen Geschäft.

 

TotalEnergies überrascht mit besser als erwarteten Q2-Zahlen!

TotalEnergies gehört zu den führenden internationalen Playern im Bereich Öl und Erdgas und ist in mehr als 130 Ländern präsent. Dank der rekordhohen Öl- und Erdgaspreise überraschte der französische Energiekonzern im abgelaufenen zweiten Quartal mit einem unerwartet deutlichen Anstieg beim Konzernergebnis. So konnte der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) im Vorjahresvergleich von 4,03 auf 10,50 Mrd. USD mehr als verdoppelt werden. Auch beim bereinigten Nettogewinn nach Anteilen Dritter schnitt TotalEnergies mit einem deutlichen Anstieg von 3,46 auf 9,80 Mrd. USD deutlich besser als von Analysten erwartet ab. Neben rekordhohen Öl- und Erdgaspreisen und einer deutlichen Erholung der Raffinerie-Margen profitierte TotalEnergies auch von der starken Entwicklung im Segment Renewables & Power, wobei man hier das operative Ergebnis von 891 Mio. USD auf rund 2,56 Mrd. USD fast verdreifachen konnte.

 

Ausbau der erneuerbaren Energien wird weiter forciert!

Dank der sprudelnden Einnahmen aus dem Öl- und Erdgassegment ist TotalEnergies in der Lage, sich mittelfristig neu aufzustellen. Da die Ölnachfrage spätestens zum Ende der Dekade aufgrund der laufenden Energiewende deutlich zurückgehen wird, will TotalEnergies einen Großteil seiner Erträge künftig in den Ausbau neuer Geschäftsfelder wie Stromerzeugung oder E-Mobility investieren, um sich damit künftig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen. Mit der eingeleiteten Transformation zu einem integrierten Energiekonzern kommt TotalEnergies gut voran, zumal man seine Erzeugerkapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien durch Investitionen in neue Wind- und Solarkraftprojekte und Zukäufe deutlich ausgebaut hat. Zum Ende des zweiten Quartals erhöhte TotalEnergies seine installierte Gesamtleistung bei Solar- und Windenergieprojekten dank neuer Solarprojekte in den USA und dem im Bau befindlichen Al Kharsaah-Solarpark in Qatar (0,4 GW) im Vorjahresvergleich um 40 % auf insgesamt 11,6 GW. Ein bedeutender Durchbruch gelang TotalEnergies Ende Juni dieses Jahres mit der Übernahme einer 50%-Beteiligung des börsennotierten US-Ökostromanbieters Clearway Energy von der Beteiligungsgesellschaft Global Infrastructure Partners. Mit einer installierten Gesamtleistung von 7,7 GW bei Solar- und Windenergieparks und Entwicklungsprojekten mit einer Gesamtkapazität von 25 GW gehört Clearway Energy zu den fünf größten Ökostrom-Anbietern in den USA. Strategisch macht der Milliarden-schwere Zukauf für den französischen Energie-Riesen Sinn, obwohl man für die 50%ige Beteiligung tief in die Tasche greifen musste. Denn im Gegenzug erhielt Global Infrastructure Partners neben 1,6 Mrd. USD in bar auch einen knapp 50%igen Anteil an der US-Tochter von TotalEnergies, die wiederum 50,6 % der Anteile des ebenfalls börsennotierten US-Solartechnik-Spezialisten SunPower hält.

 

LNG-Kapazitäten werden gezielt ausgebaut - Beteiligung an Mega-Projekt in Katar!

Auch im Zukunftsmarkt Liquified Natural Gas (LNG) will sich TotalEnergies als einer der weltweit führenden Anbieter etablieren. Dies macht strategisch Sinn, da LNG seit der Eskalation im Russland/Ukraine-Konflikts nicht nur in Europa eine bedeutende Rolle bei der Substitution von Erdgaslieferungen aus Russland spielt. Auch hier gelang TotalEnergies kürzlich mit der Beteiligung an zwei bedeutenden LNG-Projekten im Emirat Katar ein bedeutender Durchbruch. Der französische Energie-Multi fungiert damit als erster ausländischer Partner bei der Erschließung des weltweit größten Flüssig-Erdgasprojekts North Field in Katar, wobei TotalEnergies Beteiligungen in Höhe von 9,375 % bzw. 6,25 % an den beiden Teilprojekten North Field East und North Field South erworben hat. Damit wird der französische Energiekonzern die Erzeugerkapazitäten bei LNG bis 2028 um 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr ausbauen. Da TotalEnergies auch an weiteren bedeutenden LNG-Projekten in den USA, Nigeria und Mosambik beteiligt ist, avanciert man schon jetzt im Zuge der Beteiligungen in Katar zu einem der weltweit führenden LNG-Produzenten. Auch mittelfristig will TotalEnergies sein Engagement in diesem Zukunftsmarkt durch die Erschließung neuer Projekte deutlich ausbauen und die LNG-Produktion bis zum Dekadenende um 40 % erhöhen. Da TotalEnergies im Kerngeschäft dank rekordhoher Öl- und Erdgaspreise satte Gewinne einfährt, ist der Ausbau der Erzeugerkapazitäten im Bereich Wind- und Solarprojekten sowie des LNG-Portfolios für TotalEnergies kein Problem. Bis 2025 will TotalEnergies jährlich 14 bis 18 Mrd. USD pro Jahr für die Erweiterung seiner Erzeugerkapazitäten investieren, wobei der Löwenanteil des F&E-Budgets auf die Bereiche Wind-, Solar und LNG-Projekte entfallen soll.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

das Marktumfeld hat sich zuletzt deutlich verschlechtert. Rasant anziehende Energie- und Ölpreise, anhaltende Lieferkettenprobleme sowie steigende Lohn- und Rohstoffkosten drücken derzeit auf die Gewinnmargen. Gleichzeitig dürften viele Unternehmen auch die sinkende Verbrauchernachfrage zu spüren bekommen, da viele Konsumenten ihre Ausgaben angesichts rekordhoher Inflationsraten deutlich einschränken. Der Duft- und Aromenhersteller Symrise, der sich derzeit auf Rang 11 der Trendstabilitäts-Rangliste im DAX befindet, dürfte dennoch gute Chancen haben zu überzeugen. Und das trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bei den kommenden Quartalszahlen.

 

Symrise profitiert von steigender Konsumnachfrage und wachsender Produktvielfalt

Der Holzmindener Traditionskonzern gilt als einer der weltweit führenden Anbieter von qualitativ hochwertigen Duftstoffen und Aromen, die praktisch in allen Produkten zu finden sind. Egal, ob bei Lebensmitteln, Getränken, Hygiene- und Pflegeprodukten, oder exklusiven Parfums oder Kosmetika - Symrise bietet seinen weltweit mehr als 6.000 Kunden für jedes Produkt die passenden Zutaten und Inhaltsstoffe und sorgt damit für ein unverwechselbares Duft- und Geschmackserlebnis. Da Duftstoffe und Aromen bei der Herstellung von Lebensmitteln, Getränken, Kosmetika, Tiernahrung etc. einen vergleichsweise geringen Anteil an den Gesamtkosten für die Herstellung eines Produkts aufweisen, ist Symrise in der Lage, die zuletzt gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten durch Preiserhöhungen weiterzugeben. Da die weltweite Konsumnachfrage weiter anzieht und die Produktvielfalt stetig wächst, bleiben die exklusiven Duft- und Aromastoffe von Symrise auch im aktuell schwierigen Marktumfeld gefragt.

 

Symrise überzeugt im ersten Halbjahr mit starken Zahlen!

Im ersten Halbjahr kam Symrise bei den Umsatzerlösen mit einem Anstieg von 18,5 % (wechselkursbereinigt: +10,2 %) auf 2,26 Mrd. Euro voran. Auch beim operativen Ergebnis (EBITDA) verbuchte man trotz der gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten einen deutlichen Anstieg von 15,7 % auf 486 Mio. Euro. Wobei die bereinigte operative Marge mit 21,5 % leicht unter Vorjahresniveau (22,0 %) gelegen hatte. Neben der zuletzt deutlich angestiegenen Nachfrage bei Nahrungsmitteln und Getränken in der Systemgastronomie profitierte Symrise auch vom Touristik- und Reiseboom nach der Aufhebung der Coronamaßnahmen. Denn gerade das Duty-Free-Geschäft sorgte bei hochpreisigen Parfums und Kosmetika für kräftige Absatzzuwächse, was auch dem Segment Scent & Care von Symrise zugutekam. Mit einem organischen Umsatzplus von 15,2 % im ersten Halbjahr überraschte die Konzernsparte mit unerwartet deutlichen Zuwächsen.

 

Symrise hebt Umsatzprognose an - Insiderkäufe im fünfstelligen Bereich!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden im ersten Halbjahr revidierte Symrise im Anschluss seine Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr nach oben. So gehen die Holzmindener nun für das laufende Fiskaljahr von einem organischen Umsatzplus von mehr als 7 % aus. Zuvor hatte Symrise noch einen Umsatzanstieg in der Spanne von 5 bis 7 % in Aussicht gestellt. In puncto Profitabilität sieht sich Symrise dank der zuletzt durchgesetzten Preiserhöhungen auf Kurs, trotz des herausfordernden Marktumfelds wie geplant eine operative Gewinnmarge von 21 % erreichen zu können. Auch langfristig sieht sich Symrise weiter auf einem profitablen Wachstumskurs, wobei man bis 2025 ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 7 % anpeilt, während man bei der operativen Gewinnmarge einen Wert in der Spanne von 20 bis 23 % anpeilt. Die jüngsten Insiderkäufe belegen, dass auch das Konzernmanagement von den Wachstumsperspektiven bei Symrise überzeugt ist. So hat Aufsichtsratschef Michael König Ende September Anteilsscheine im Gesamtwert von 51.140 Euro erworben.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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Liebe Trader,

Rezessionsängste, rekordhohe Energie-Kosten und weiter anziehende Inflationsraten drücken derzeit auf die Konsumlaune vieler Verbraucher. Wenig zu spüren ist hiervon derzeit beim Modelabel HUGO BOSS, aktuell Rang 9 der Trendstabilitäts-Rangliste im MDAX, das zuletzt erneut mit sehr starken Q2-Zahlen glänzen konnte. Bei einem Umsatzanstieg von 629 auf 878 Mio. Euro konnte der Modekonzern den bereinigten operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahreswert von 42 Mio. Euro mit 100 Mio. Euro mehr als verdoppeln. Auch unter dem Strich überraschte HUGO BOSS mit einer unerwartet deutlichen Verbesserung beim Nettogewinn von 23 auf 58 Mio. Euro. Zu verdanken hatte der Metzinger Modekonzern das starke Abschneiden vor allem deutlichen Zuwächsen auf dem Kernabsatzmarkt in Europa. Hier überzeugte man vor allem dank des Reopenings im stationären Einzelhandel nach der Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie mit einem deutlichen Umsatzplus von 41 %. Noch stärker fiel die Performance von HUGO BOSS in Nordamerika aus, wobei man hier mit einem wechselkursbereinigten Umsatzplus von 45 % aufwarten konnte. Damit konnte HUGO BOSS das erwartungsgemäß schwächere Abschneiden in der Region Asien-Pazifik erfolgreich kompensieren. Hier hatte man aufgrund der Zero-Covid-Politik in China erwartungsgemäß mit schwächeren Erlösen im Einzelhandels-Segment zu kämpfen. Allerdings gelang es, das schwächere Abschneiden im Reich der Mitte durch zweistellige Zuwächse in der Region Südostasien/Pazifik fast vollständig zu kompensieren.

 

Casualwear-Segment als Wachstumstreiber!

Das sich HUGO BOSS dem aktuell schwierigen Marktumfeld erfolgreich entziehen kann, hat der Metzinger Modekonzern vor allem dem seit Juni 2021 amtierenden neuen Vorstandschef Daniel Grieder zu verdanken. Der ehemalige Top-Manager beim US-Modelabel Tommy Hilfiger hat HUGO BOSS mit neuen Styles und Design-Konzepten konsequent neu ausgerichtet. Die Abkehr vom altbackenen Image als Herrenmode-Ausstatter zahlt sich für HUGO BOSS mittlerweile aus, zumal der Metzinger Edelschneider mittlerweile mehr als die Hälfte seiner Erlöse mit Sneakern, trendiger Freizeitbekleidung und legeren Casual-Styles. Bezahlt macht sich dabei auch die neue Vertriebsstrategie, zumal die gemeinsam mit bekannten US-Labels wie Russel Athletics oder der NBA gestalteten Kollektionen dank plakativ inszenierter Social-Media-Kampagnen beim zahlungskräftigen jüngeren Publikum gut ankommen und HUGO BOSS hohe Margen beschert.

 

Starke Aussichten im operativen Geschäft weckt Begehrlichkeiten - Frasers Group stockt Beteiligung auf!

Die starken Aussichten im operativen Geschäft beim Metzinger Modekonzern wecken offensichtlich auch Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz. Ende September wurde bekannt, dass der britische Großaktionär Frasers Group seine Beteiligung an HUGO BOSS zuletzt weiter aufgestockt hat. Demnach hat sich die vom britischen Milliardär Mike Ashley kontrollierte Frasers Group mittlerweile inklusive Finanzderivaten Zugriff auf 30,08 % der Anteile von HUGO Boss verschafft, nachdem man zuvor 29,04 % der Anteile von HUGO BOSS kontrolliert hatte. Der britische Modekonzern, zu dem unter anderem die Luxus-Einzelhandelskette Flannels und zahlreiche bekannte Retail-Brands und Marken-Labels wie House of Fraser, Jack Wills, Sports Direct, USC oder Cruise gehören, hatte seine Beteiligung an dem deutschen Modekonzern seit 2020 sukzessive aufgestockt. Allerdings hatte das britische Modekonglomerat bislang ein Übernahmeinteresse an HUGO BOSS verneint und klassifiziert die Beteiligung am deutschen Herrenmode-Label als "strategisches Investment". Da HUGO BOSS zuletzt trotz der aktuellen Krise zuletzt mit Rekordergebnissen glänzen konnte, könnte der britische Milliardär Ashley jedoch schon bald seine Meinung ändern, so die Einschätzung von Branchenkennern.

 

HUGO BOSS - Optimistische Jahresprognose, dank CLAIM 5 weiter auf Wachstumskurs!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden im ersten Halbjahr zeigte sich Konzernchef Daniel Grieder im Anschluss optimistisch zu den weiteren Aussichten im laufenden Fiskaljahr. Demnach traut sich der Modekonzern für 2022 einen Umsatzanstieg von +20 bis +25 % (zuvor: +10 bis +15 %) auf 3,3 bis 3,5 Mrd. Euro zu, während der bereinigte operative Gewinn (EBIT) nun um +25 bis +35 % (zuvor: +10 bis +25 %) auf 285 bis 310 Mio. Euro (zuvor: 250 bis 285 Mio. Euro) verbessert werden soll. Auch mittelfristig sieht sich HUGO BOSS dank der von Grieder implementierten Wachstums-Strategie "CLAIM 5". Neben einem Ausbau des margenstarken Casual-Segments setzt der Konzernchef vor allem auf eine Neuausrichtung im Vertrieb. So soll der Produktvertrieb künftig stärker über konzerneigene Shops und die eCommerce-Portale von HUGO BOSS abgewickelt werden. Da man sich damit beim Vertrieb den Umweg über den Einzel- und Großhandel erspart, bleibt beim Verkauf der Modekollektionen mehr bei HUGO BOSS hängen, was auch der Gewinnmarge zugutekommt. Da HUGO BOSS sein konzerneigenes Filial-Netzwerk konsequent ausbaut und auch seine Präsenz im Online-Handel in immer mehr Länder ausbaut, dürfte der sogenannte Direct-to-Consumer mittelfristig nicht nur einen bedeutenden Umsatzbeitrag leisten, sondern auch die Profitabilität auf Konzernebene nachhaltig verbessern. Damit hat HUGO BOSS gute Chancen, seine ehrgeizigen mittelfristigen Planziele zu erreichen. Laut Konzernchef Grieder sollen die Erlöse bis 2025 auf 4 Mrd. Euro steigen, während die bereinigte operative Marge mit 12 % deutlich zweistellig ausfallen soll.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

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