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Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet TraderFox-CEO und Diplom-Volkswirt Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Trader,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie von Merck KGaA, die sich derzeit auf Rang 5 im DAX befindet.

 

Besser als erwartete Q1-Zahlen dank starker Entwicklung der Life Sciences-Sparte

Der Pharma- und Life-Sciences-Konzern überraschte zuletzt mit einem besser als erwarteten Q1-Ergebnis. Bei einem Umsatzanstieg von 12,2 % (organische: +7,8 %): auf 5,2 Mrd. Euro überzeugte der Darmstädter Traditionskonzern im Auftaktquartal auch beim bereinigten operativen Ergebnis mit einem deutlichen Anstieg von 7,8 % auf 1,6 Mrd. Euro. Maßgeblichen Anteil am besser als erwarteten Abschneiden im ersten Quartal hatte erneut der Geschäftsbereich Life Sciences, der mit einem organischen Umsatzplus von 9,7 % überdurchschnittlich starke Zuwächse zu verzeichnen hatte. Da Merck dank der Übernahme von Sigma-Aldrich zu den weltweit führenden Anbietern von Labortechnik-Equipment sowie bei Verbrauchsmaterialien und Reagenzien für die Herstellung von Medikamenten gehört, profitiert man aktuell stark von wieder anziehenden F&E-Ausgaben der Pharma- und Biotechbranche. Sehr robust entwickelte sich auch das Geschäft mit Lösungen zur Bekämpfung von Covid-19. Hier gehört man zu den führenden Anbietern von Verbrauchsmaterialien zur Herstellung von Impfstoffen, wobei man in diesem Segment aufgrund der Covid-19-Impfstoffkampagne seit dem Ausbruch der Pandemie deutliche Zuwächse zu verzeichnen hatte. Da die Neuinfektionszahlen in vielen Regionen seit geraumer Zeit wieder deutlich anziehen, verbuchte man in diesem Segment im abgelaufenen Quartal ebenfalls eine solide Absatzentwicklung.

 

Healthcare und Electronics überzeugen mit robusten Zuwächsen

Solide Zuwächse hatte Merck mit einem organischen Umsatzplus von 9,5 % auch im Kerngeschäftsfeld Healthcare vorzuweisen. Profitieren konnte man hier einmal mehr von der starken Entwicklung im Onkologie-Segment, was vor allem dem Blockbuster Bavencio geschuldet war. Das Krebsmedikament, das in der EU zur Behandlung des Merkelkarzinoms (einer seltenen Hautkrebserkrankung) zugelassen ist, konnte seine Umsatzerlöse dank der Zulassungserweiterung für erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom in den USA, Europa und Japan seine Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich mehr als verdoppeln. Sehr stark präsentierte sich die Entwicklung in der Konzernsparte Electronics. Während man im Display-Segment sowie bei OLED's erneut unter Absatzrückgängen und rückläufigen Absatzpreisen zu leiden hatte, verbuchte man im Segment Semiconductor Solutions ein kräftiges Umsatzplus von 15,9 %. Bezahlt macht sich für Merck hier der milliardenschwere Zukauf des US-Konzerns Versum Materials, durch den man zu einem der weltweit führenden Anbieter für hochreine Prozesschemikalien - und Gasen, die für die Herstellung von Chips und Halbleitern benötigt werden, avanciert. Dies macht sich für Merck bezahlt, da der Absatz in diesem Produktsegment dank der dynamischen Nachfragebelebung in der Chip- und Halbleiterbranche seit geraumer Zeit kräftig anzieht.

 

Merck zeigt sich optimistisch für das laufende Fiskaljahr - Insiderkäufe über knapp 240.000 Euro!

Nach dem soliden Jahresauftakt sieht sich der Darmstädter Pharma- und Liefe-Sciences-Spezialist auch für das laufende Fiskaljahr trotz steigender Energie- und Rohstoffpreise weiter auf Kurs. Mit einem Umsatz von 21,6 bis 22,8 Mrd. Euro und einem bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) von 6,6 bis 7,1 Mrd. USD (Vorjahr: 6,1 Mrd. Euro) peilt man für 2022 ein neues Rekordergebnis an. Neben dem Life Sciences-Segment, das weiterhin von steigenden Absätzen bei Labortechnik und Verbrauchsmaterialien für die Medikamenten-Herstellung profitieren dürfte, rechnet man auch im Pharmasegment nicht zuletzt dank der jüngsten Neuzulassungen für den Onkologie-Blockbuster Bavencio erneut soliden Umsatz- und Ergebniszuwächsen. Da viele Schwergewichte aus der Chip- und Halbleiterindustrie ihre Produktionskapazitäten nach oben fahren, traut Merck dem Segment Semiconductor-Solutions der Konzernsparte Electronics auch in den kommenden Quartalen eine Fortsetzung der dynamischen Ergebnisentwicklung zu. Auch das Konzernmanagement scheint von den guten Aussichten im operativen Geschäft überzeugt zu sein. So nutzte die seit März 2020 amtierende Vorstandschein Belén Garijo die jüngsten Rücksetzer im Zuge der laufenden Marktkorrektur und erwarb Mitte Mai Anteilsscheine im Gesamtvolumen von knapp 240.000 Euro.

 

Viele Grüße
Martin Springmann

 

 

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Liebe Trader,

die Europäische Union will ihre Abhängigkeit von russischen Energieimporten bis zum Dekaden-Ende auf ein Minimum reduzieren. Um Kohle-, Erdgas- und Erdöl-Importe aus Russland möglichst rasch zu substituieren, hat die europäische Staatengemeinschaft kürzlich ein 300 Mrd. Euro schweres Investitionsprogramm verabschiedet. Eine Schlüsselrolle spielt in diesem Zusammenhang der Ausbau der erneuerbaren Energien, wobei man hier innerhalb der EU neben Wasser- und Windkraft vor allem auf Solarenergie setzen will. Laut den von der EU-Kommission kürzlich vorgestellten Pläne sollen die installierten Solartechnik-Kapazitäten bis zum Dekaden-Ende um mehr als 600 Gigawatt aufgestockt werden, was unter anderem durch die Implementierung einer Solardach-Pflicht für gewerbliche und öffentliche Gebäude erreicht werden soll.

 

Wacker Chemie profitiert massiv vom geplanten Ausbau der Solarkapazitäten in der EU!

Zu den größten Profiteuren des von der EU weiter forcierten Ausbaus der Solarkapazitäten gehört Wacker Chemie, wobei sich die Aktie des Spezialchemiekonzerns derzeit auf Rang 14 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste befindet. Wacker Chemie gehört zu den weltweit führenden Herstellern von hochreinem Polysilizium, das für die Herstellung von Solarmodulen benötigt wird. Da das Angebot bei hochreinem Polysilizium aufgrund der von den USA verhängten Importverbote für Solar- und Polysilizium-Produkte aus China aktuell begrenzt ist, ziehen die Notierungen für den sowohl in der Solar- als auch in der Chipindustrie benötigten Rohstoff seit geraumer Zeit kräftig an. Da die Polysilizium-Sparte dank des weiter forcierten Ausbaus der Solar-Kapazitäten in Kernmärkten wie den USA, Asien und Europa kräftige Absatzzuwächse verzeichnet, beschert dieser Geschäftsbereich Wacker Chemie aktuell Rekordergebnisse, was die jüngst veröffentlichten Q1-Zahlen eindrucksvoll belegen.

 

Starke Q1-Zahlen deutlich über den Erwartungen

Bei einem satten Umsatzplus von rund 53 % auf 2,08 Mrd. Euro konnte der bereinigte operative Gewinn (EBIT) von 166 auf 550 Mio. Euro mehr als verdreifacht werden, wobei die bereinigte operative Marge von 12,2 auf 26,5 % anzog. Damit konnte Wacker Chemie die Konsenserwartungen der Analysten deutlich übertreffen. Erwartungsgemäß deutlich zulegen konnte man in der Polysilizium-Sparte, wobei man hier das operative Segmentergebnis im Vorjahresvergleich von 51 Mio. Euro auf 225 Mio. Euro mehr als vervierfachen konnte. Auch in den übrigen Sparten profitierte Wacker Chemie dank der konjunkturellen Belebung in vielen Kernabsatzbranchen von höheren Produktabsätzen. Wacker Chemie ist unter anderem in vielen Bereichen im Bereich Bauchemie stark positioniert und profitiert als Anbieter von Bausilikonen, Beton- und Zementzusatzstoffen oder energieeffizienten Fassaden-Schutzlösungen von der weiter anziehenden Baukonjunktur. Dabei gelang es, die teilweise deutlich gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise durch Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben.

 

Wacker Chemie will Umsatzwachstum deutlich beschleunigen und Margen verbessern

Mittelfristig will Wacker Chemie seinen profitablen Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Dabei setzt der Spezialchemiekonzern neben dem Ausbau des Polysilizium-Geschäfts, das angesichts der steigenden Nachfrage aus der Solar- und Halbleiterindustrie auch in den kommenden Jahren deutlich zulegen dürfte, auf einen verbesserten Produktmix und die Fokussierung auf margenstarke Spezialitäten. Bis 2030 soll das Umsatzwachstum künftig um den Faktor 1,5 bis 2,0 über der historischen Rate von 4 bis 5 % pro Jahr liegen. Entsprechend sollen die Konzernerlöse bis zum Jahr 2030 von zuletzt 7 Mrd. Euro auf rund 10 Mrd. Euro gesteigert werden. Durch Kostensenkungs-Maßnahmen und Effizienzsteigerungen will Wacker Chemie außerdem die Profitabilität weiter verbessern und bis zum Ende des Jahrzehnts auf Konzernebene eine operative Gewinnmarge oberhalb der Marke von 20 % erreichen.  

 

Jahresprognose lässt Spielraum nach oben!

Nachdem man im ersten Quartal besser als erwartet abgeschnitten hatte, dürfte sich der positive Trend im operativen Geschäft auch in den kommenden Quartalen weiter fortsetzen, zumal man derzeit nicht nur im Bereich Polysilizium von einer deutlich höheren Nachfrage profitiert. Entsprechend wurde die Jahresprognose bei den Umsatzerlösen für das Gesamtjahr von zuletzt rund 7 Mrd. Euro auf 7,5 Mrd. Euro nach oben revidiert. Da man in der Lage ist, die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten durch Preiserhöhungen an die Endkunden weiterzureichen, dürfte Wacker Chemie gute Chancen haben, an das Rekordergebnis aus dem Vorjahr (operativer Gewinn: 1,54 Mrd. Euro) anknüpfen zu können. Daher bietet die Jahresprognose bei Wacker Chemie, die für 2022 lediglich einen operativen Gewinn in der Spanne von 1,2 bis 1,5 Mrd. Euro vorsieht, Spielraum für positive Überraschungen.

 

Viele Grüße
Simon Betschinger

TraderFox-CEO und Diplom-Volkswirt

 

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Liebe Leser,

viele Branchen profitieren nach dem Reopening und der Aufhebung der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie von einer dynamischen Nachfragebelebung. Dies gilt hauptsächlich für den Medizintechnik-Bereich, zumal viele Ärzte und Fachkliniken während der corona-bedingten Auszeit Investitionen in teures Medizintechnik-Equipment nach hinten verschoben hatten. Da sich die Lage mittlerweile wieder normalisiert hat und die während der Coronapandemie verschobenen Eingriffe und Behandlungen nachgeholt werden, löst sich auch der Investitions-Stau bei Ärzten und Fachkliniken auf.

 

Carl Zeiss Meditec überzeugt mit starken Halbjahreszahlen!

Dies sorgt bei Anbietern wie dem Augen-Heilkunde-Spezialisten Carl Zeiss Meditec, der sich aktuell auf Rang 13 der Trendstabilitäts-Rangliste im TecDAX befindet, dank Nachzieh-Effekten aktuell für Rückenwind, was die jüngsten Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegen. So konnten die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr auf wechselkursbereinigter Basis um 105 % auf 855,4 Mio. Euro gesteigert werden, während der bereinigte operative Gewinn von 162,7 auf 177,3 Mio. Euro verbessert werden konnte. Entsprechend konnte die bereinigte operative Marge mit 21,2 % trotz höherer F&E-Ausgaben im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr (21,4 %) nahezu stabil gehalten werden.

 

Starke Absatzentwicklung im Kerngeschäft Augenheilkunde sorgt für Schwung!

Zu verdanken hatte Carl Zeiss Meditec das solide Abschneiden im ersten Halbjahr vor allem dem Kerngeschäftsfeld Ophtalmic Soutions, das den Bereich Augenheilkunde umfasst. Hier gehört der Jenaer Medizintechnikkonzern zu den führenden Anbietern bei sogenannten Interokular-Linsen, die als Standard-Behandlungsmethode zur Korrektur von Kurz- und Fehlsichtigkeit bei Patienten mit Hornhautverkrümmung eingesetzt werden. Gefragt ist die Expertise des in Jena ansässigen Medizintechnik-Konzerns vorwiegend bei Augen-Laserkorrektur-Systemen. Damit lassen sich etwa Fehlsichtigkeit, Sehschwächen oder chronische Erkrankungen wie trockene Augen durch das Abtragen der oberen Hornhautschicht korrigieren, was im Idealfall fehlerfreies Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen ermöglicht.

Die von Carl Zeiss Meditec entwickelte ReLEx-SMILE-Technologie, mit denen sich diese minimal-invasiven Eingriffe besonders schonend durchführen lassen, gehört dabei zu den am häufigsten eingesetzten Verfahren, was Carl Zeiss Meditec in den vergangenen Jahren in Schlüsselmärkten wie den USA, Europa und vor allem in Asien Marktanteilsgewinne beschert hatte. Auch im ersten Halbjahr trug der Geschäftsbereich Augenheilkunde mit einem wechselkursbereinigten Umsatzplus von 9,7 % auf 651,9 Mio. Euro maßgeblich zum starken Abschneiden auf Konzernebene bei, wobei man vor allem im hochmargigen Segment mit Verbrauchsmaterialien und Service- und Wartungsdienstleistungen hohe Zuwächse zu verzeichnen hatte. Hätten die anhaltenden Lieferengpässe die Absatzentwicklung im Gerätegeschäft nicht ausgebremst, wäre das Umsatzplus im Kerngeschäft wohl noch höher ausgefallen, zumal der Ordereingang im Segment Ophtalmic Devices deutlich überproportional zum Umsatz angezogen hatte.

 

Microsurgery-Solutions überrascht mit zweistelligen Umsatzzuwächsen!

Deutlich zweistellige Zuwächse hatte Carl Zeiss Meditec im zweiten Kerngeschäftsfeld Microsurgery-Solutions vorzuweisen. Hier offeriert Carl Zeiss Meditec robotik-basierte Visualisierungslösungen, die bei komplexen chirurgischen Eingriffen wie der Resektion von Gehirntumoren oder in der Neurochirurgie, aber auch bei Standard-Eingriffen wie Biopsien zum Einsatz kommen. Carl Zeiss Meditec baut dieses margenträchtige Segment, das unter anderem auch Instrumente für die Durchführung chirurgischer Eingriffe beinhaltet, gezielt aus. In diesem Zusammenhang wurden kürzlich mit Kogent Surgical und Katalyst Surgical zwei Übernahmen in den USA getätigt, mit denen man sein Portfolio im Bereich chirurgischer Lösungen weiter ausbauen wird. Auch im Segment Microsurgery-Solutions profitiert man aktuell von Nachzieheffekten, wobei man im ersten Halbjahr ein wechselkursbereinigtes Umsatzplus von 13,8 % vorzuweisen hatte, wobei der Ordereingang deutlich überproportional zum Umsatz anzog.

 

Carl Zeiss Meditec bestätigt Jahresprognose – Auftragseingang auf Rekordhoch!

Trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen bestätigte Carl Zeiss Meditec im Anschluss an die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen seine Prognose für das Gesamtjahr. So rechnet man weiterhin mit einem Umsatzwachstum mindestens auf dem Niveau des Marktdurchschnitts, während die bereinigte operative Gewinnmarge weiterhin zwischen 19 % bis 21 % erwartet wird. Gelingt es Carl Zeiss Meditec die Lieferkettenprobleme in den Griff zu bekommen, dürfte der Jenaer Medizintechnikkonzern mindestens das obere Ende der Prognosespanne erreichen, zumal man beim Ordereingang auf Konzernebene mit einem Anstieg von 30,7 % auf 1,062 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert ausweisen konnte.

 

Viele Grüße
Simon Betschinger

TraderFox-CEO und Diplom-Volkswirt

 

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Liebe Trader,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie von Telefonica Deutschland, die sich derzeit auf Rang 5 im MDAX befindet. Die Konzerntochter des spanischen Telefonkonzerns Telefonica hat sich mit "Blau Mobil" oder "Fonic" im Pre-Paid-Segment als einer der führenden Player auf dem deutschen Mobilfunkmarkt etabliert. Auch im Vertragskunden-Segment mischt Telefonica Deutschland mit seiner Kernmarke "o2" ganz vorne mit und belegt hinter der Deutschen Telekom und Vodafone mit mehr als 46 Millionen Nutzern aktuell Rang 3. Während man im Prepaid-Segment mit Wettbewerbern wie Freenet oder United Internet gut mithalten kann, versteht es Telefonica Deutschland geschickt, im höhermargigen Post-Paid-Segment Marktanteile zu gewinnen.

 

Netzausbau wird konsequent vorangetrieben - vollständige 5G-Netzabdeckung bis 2025!

Bezahlt machen sich hier vor allem die milliardenschweren Investitionen in den Ausbau des konzerneigenen Mobilfunknetzwerks, wobei man nicht nur bei LTE-Tarifangeboten in puncto Netzabdeckung bei unabhängigen Vergleichsstudien in schöner Regelmäßigkeit auf den vorderen Plätzen landet. Auch im 5G-Segment hat Telefonica Deutschland den Abstand zu Branchengrößen wie der Deutschen Telekom deutlich verringert. Mittlerweile erreicht man mit seinen rund 10.000 installierten 5G-Mobilfunkantennen knapp 40 % der deutschen Bevölkerung. Bis Jahresende will Telefonica Deutschland seine 5G-Netzabdeckung durch die Implementierung von 2.000 neuen 5G-Sendestationen auf 50 % ausbauen. Damit sieht sich Telefonica Deutschland auf gutem Weg, das eigene Ziel einer vollständigen 5G-Mobilfunknetzabdeckung bis Ende 2025, erreichen zu können.

 

Neue Tarifangebote sorgen für starkes Neukundenwachstum

Telefonica Deutschland gehört nicht nur dank seiner mittlerweile außergewöhnlich guten Netzabdeckung zu den beliebtesten Carriern in Deutschland. Die Telefonica-Tochter versteht es geschickt, durch passende Bundle- und maßgeschneiderte Tarifangebote hauptsächlich im Post-Paid-Segment neue Kunden anzulocken. Neben dem passenden Smartphone bietet Telefonica Deutschlands Mobilfunknutzern und Neukunden neue Tarifoptionen, mit denen man, wie mit der Tarifoption o2 Select & Stream, populäre Streaming-Angebote wie Netflix für ein Jahr kostenlos nutzen kann. Auch mit den jederzeit kündbaren o2-Free-Tarifangeboten, bei denen Nutzer die für sie jeweils passenden Datenpakete inklusive Allnet-Flat und anderen Extras auswählen können, bescherten Telefonica Deutschland zuletzt satte Neukundengewinne.

 

Telefonica Deutschland überzeugt mit starken Q1-Zahlen – Attraktive Dividendenrendite von 6 %!

Telefonica Deutschland konnte im ersten Quartal mit einem sehr starken Konzernergebnis überzeugen. Bei einem Umsatzplus von 5,2 % auf 1,95 Mrd. Euro verbesserte sich der bereinigte operative Gewinn überproportional um 7,2 % auf 602 Mio. Euro. Während man im hart umkämpften Prepaid-Segment einen Rückgang von knapp 100.000 Mobilfunknutzern zu verzeichnen hatte, überraschte man im Post-Paid-Segment mit einem satten Kundenplus von 287.000 Mobilfunknutzern. Dank der erfolgreich umgesetzten Effizienzsteigerungs-Maßnahmen konnte Telefonica Deutschland auch unter dem Strich mit +27 Mio. Euro überraschend wieder in die Gewinnzone vordringen.

 

Management geht von weiterem Wachstum aus

Da man mit dem 5G-Netzausbau gut vorankommt und man sich auch im margenstarken Vertragskunden-Segment gute Chancen auf eine Fortsetzung der starken Nutzerzahlen ausrechnen kann, peilt Telefonca Deutschland für 2022 sowohl bei den Umsatzerlösen als auch beim bereinigten operativen Gewinn eine Verbesserung im mittleren einstelligen Prozentbereich an.

Auch die Aktionäre werden von den soliden Aussichten im operativen Geschäft profitieren. Nachdem Telefonica Deutschland im Vorjahr aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen und hohen Investitionen in den Netzausbau auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet hatte, will man für das Geschäftsjahr 2021 nun eine Dividende von 18 Cent je Aktie ausschütten. Damit errechnet sich auf dem aktuellen Kursniveau eine stattliche Dividendenrendite in Höhe von 6 %, was Telefonica Deutschland zu einem der attraktivsten Dividendenwerte auf dem Parkett macht.

 

Viele Grüße
Simon Betschinger

TraderFox-CEO und Diplom-Volkswirt

 

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Liebe Trader,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von RWE, die sich aktuell auf Rang 11 der Gesamtauswahl befindet.

 

Vorstandschef Markus Krebber treibt Ausbau der Ökostromkapazitäten massiv voran

Der Energieversorger hat sich in den vergangenen Jahren auf den Ausbau seiner Erzeugerkapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien fokussiert und avanciert mittlerweile zu den weltweit führenden Ökostromanbietern. Unter der Ägide des seit Mai 2021 amtierenden neuen CEO Markus Krebber wird RWE den Ausbau seiner Ökostromkapazitäten in den kommenden Jahren weiter forcieren. Laut der im November 2021 angekündigten neuen Ökostrom-Agenda sollen ab 2022 jährlich knapp 5 Mrd. Euro in den Ausbau von Solar-, Wind- und Wasserstoffkapazitäten sowie der notwendigen Energie-Speicherkapazitäten fließen. Damit erhöht RWE seine Schlagzahl beim Ausbau der Ökostromkapazitäten deutlich, nachdem der Essener Energieversorger zuvor gemeinsam mit internationalen Partnern rund 3 Mrd. Euro pro Jahr in den Ausbau der Erzeugerkapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien investiert hatte. Bis zum Dekadenende will CEO Markus Krebber die Ökostromkapazitäten damit von 25 GW auf rund 50 GW verdoppeln und RWE damit endgültig zu einem der weltweit führenden Ökostromanbieter umbauen.

 

Ausbau von Wind- und Solarkapazitäten hat oberste Priorität

Eine zentrale Rolle beim Erreichen dieser ehrgeizigen Planziele spielt dabei der Ausbau der Windenergiekapazitäten von RWE. Vor allem bei Großprojekten rund um On- und Offshore-Windparks mischen die Essener ganz vorne mit, wobei hier vor allem Großbritannien eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Windenergie-Strategie spielt. Unter anderem errichtet RWE gemeinsam mit weiteren Partnern vor der britischen Küste den Offshore-Windpark Sofia. Mit einer Gesamtleistung von rund 1,4 GW ist das Vorzeigeprojekt nach der geplanten Fertigstellung Ende 2026 einer der weltweit größten Offshore-Windparkanlagen. Anfang des Jahres hatte RWE mit der Fertigstellung des Windparks Triton Knoll in der Nordsee bereits einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung seiner Offshore-Windparkstrategie zu vermelden. Mit einer installierten Gesamtleistung von 857 Megawatt liefert Triton Knoll Energie für mehr als 800.000 Haushalte und gehört damit zu den weltweit größten Offshore-Windparks. Außerdem hat sich RWE vor der britischen Küste Konzessionen für den Bau von vier weiteren Offshore-Windparks mit einer installierten Gesamtleistung von rund 2,6 GW gesichert. Großbritannien spielt damit eine Schlüsselrolle bei der Realisierung des von RWE geplanten Ausbaus seiner Onshore-Windparkkapazitäten, die man bis 2030 von derzeit knapp 2,4 auf 8 GW verdreifachen will. Auch bei Onshore-Wind- und Solarparkprojekten will RWE seine Kapazitäten bis zum Dekadenende in Kernmärkten wie Europa, Nordamerika und Asien von derzeit knapp 7 GW auf rund mehr als 20 GW ausbauen, wobei die entsprechenden Energiespeicherkapazitäten auf 3 GW erweitert werden sollen.

 

Grüner Wasserstoff und LNG-Terminals-RWE will zentrale Rolle bei der Energiewende spielen

Auch im Zukunftssegment Grüner Wasserstoff möchte RWE künftig ganz vorne mitmischen. In diesem Zusammenhang setzt RWE bei der Realisierung von Großprojekten auf Kooperationen mit renommierten Technologiepartnern. Gemeinsam mit Shell und Equinor errichtet RWE im Rahmen des Wasserstoffkonsortium NortH2 eine der größten Anlagen zur industriellen Erzeugung von Grünem Wasserstoff mit einer Gesamtleistung von rund 4 GW. Daneben ist RWE auch als Technologiepartner von BASF bei der Realisierung des Leuchtturm-Projekt „Offshore-to-X“ an Bord. Beide Partner wollen gemeinsam in der Nordsee einen Offshore-Windenergiepark mit einer Gesamtkapazität von 2 GW errichten, der die Energie für die Herstellung von Grünem Wasserstoff für den BASF-Chemiestandort Ludwigshafen liefern wird. Damit soll die Produktion von Basischemikalien am Firmenhauptsitz von BASF ab 2030 komplett CO₂-neutral erfolgen. Ein Projekt, das nicht nur für Big-Player aus der Chemieindustrie Signalwirkung haben dürfte. Denn Grüner Wasserstoff gewinnt als CO₂-neutraler Energieträger auch in anderen Schlüsselindustrien immer stärker an Bedeutung, weshalb sich RWE in diesem Segment stärker positionieren will. So werden am RWE-Standort Lingen derzeit Elektrolyseur-Kapazitäten mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt errichtet, mit denen u.a. Grüner Wasserstoff für die Roheisenerzeugung von ThyssenKrupp am Standort Duisburg bereitgestellt werden soll. Bis 2026 sollen die Elektrolyseur-Kapazitäten am RWE-Standort Lingen um weitere 200 Megawatt ausgebaut werden - genug um 150.000 Tonnen Grünen Stahl herzustellen. Auch beim von der Bundesregierung forcierten Aufbau der notwendigen Infrastruktur für den Import von Flüssiggas möchte RWE ganz vorne mitmischen. So wurden von RWE zwei schwimmende LNG-Terminals gechartert, mit denen jährlich knapp 10 bis 14 Milliarden Kubikmeter flüssiges Erdgas für den deutschen Gasmarkt verfügbar gemacht werden können. Da LNG eine Schlüsselrolle spielen wird, um die Abhängigkeit von russischen Erdgasimporten zu verringern, will man parallel gemeinsam mit dem niederländischen Gasversorger GasUnie ein stationäres LNG-Terminal in Brunsbüttel mit einer Jahreskapazität von rund 8 Milliarden Kubikmetern errichten.

 

RWE überzeugt mit starken Q1-Zahlen - Angehobene Jahresprognose steht!

Auch operativ läuft es bei RWE derzeit rund. Dank höherer Stromabsätze und rekordhoher Großhandelspreise für Strom und Erdgas konnte der Essener Energieversorger auch im Auftaktquartal 2022 mit einem unerwartet deutlichen Anstieg beim bereinigten operativen Gewinn von 65 % auf 1,46 Mrd. Euro aufwarten, während der bereinigte Nettogewinn mit 735 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 340 Mio. Euro) mehr als verdoppelt werden konnte. Da die Strom- und Erdgasnachfrage weiter anzieht und diese weiter nach oben klettern, hob RWE seine Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr nach oben an. Dabei rechnet man für 2022 beim bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA) nun mit einem Gewinn von 3,6 bis 4,0 Mrd. Euro (zuvor: 3,3 bis 3,6 Mrd. Euro). Dank des steigenden Ökostromanteils dürfte sich das Gewinn-Momentum bei RWE mittelfristig deutlich erhöhen. Da Strom aus regenerativen Energiequellen wie Solar- und Windkraft deutlich höhere Margen abwerfen als konventionell erzeugter Strom, dürfte sich der Ausbau des margenträchtigen Ökostromsegments trotz milliardenschwerer Investitionen positiv beim Konzernergebnis niederschlagen. Daher rechnet Konzernchef Krebber in diesem Zusammenhang bis 2030 von einer Verbesserung beim bereinigten operativen Ergebnis in Höhe von 9 % pro Jahr.

 

Viele Grüße
Simon Betschinger

TraderFox-CEO und Diplom-Volkswirt

 

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