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Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von EssilorLuxottica, die sich auf den Spitzenplatz der Gesamtauswahl nach vorne geschoben hat.

Branchenprimus überrascht in Q3 mit kräftigem Umsatzplus und lässt die Krise hinter sich!
Der führende europäische Brillenhersteller überraschte kürzlich mit einem sehr starken Q3-Ergebnis. Mit einem wechselkursbereinigten Umsatzplus von 33,4% auf knapp 5,5 Mrd. Euro schnitt man deutlich besser als von Analysten erwartet ab. Dieses kräftige Umsatzplus hatte man vor allem der mittlerweile abgeschlossenen Übernahme der niederländischen Augenoptiker-Kette GrandVision zu verdanken, mit der man seine Marktposition in Europa deutlich ausgebaut hat. GrandVision gehört mit seinen mehr als 7.200 Niederlassungen und zahlreichen Online-Vertriebsportalen in rund 40 Ländern zu den führenden Optiker-Ketten in Zentraleuropa. Damit liefert GrandVision die perfekte geographische Ergänzung zum Direct-to-Consumer-Geschäft von EssilorLuxottica in Asien und Nordamerika, wo man mit rund 9.000 stationären Niederlassungen und mit zahlreichen Online-Marketplaces wie RayBan.com ebenfalls zu den führenden Anbietern gehört.

GrandVision-Übernahme sorgt für Schwung!
Bei der knapp 8,5 Mrd. Euro schweren GrandVision-Übernahme bewies der französisch/italienische Eyewear-Spezialist ein gutes Timing. Aufgrund des Lockdowns im stationären Filialgeschäft und der strikten Quarantäne-Maßnahmen hatten viele Verbraucher den Kauf einer neuen Brille nach hinten verschoben. Dank der Aufhebung der strikten Quarantänemaßnahmen profitiert die gesamte Optiker-Branche seit Jahresbeginn daher nicht nur bei Sehstärke-Brillen von Nachzieh-Effekten. Besonders markante Zuwächse hatte man vor allem bei Sonnen-Brillen zu verzeichnen, wobei die Absätze hier aufgrund des Reopenings in der Touristik- und Reisebranche in Q3 in einigen Regionen prozentual zweistellig zulegen konnten. Da EssilorLuxottica mit bekannten Marken wie RayBan, Oakley und diversen Lizenz-Produkten bekannter Labels (Porsche, Prada, D&C, Michael Kors uvm) zu den dominierenden Playern im gehobenen Preis-Segment gehört, profitiert man aktuell auch von kräftig anziehenden Konsumausgaben. Dank deutlich gestiegener Absätze vor allem bei teuren Designer-Modellen konnte EssilorLuxottica auch ohne die Berücksichtigung der GrandVision-Übernahme mit einem organischen Umsatzplus von 9,3% gegenüber dem Vergleichsquartal 2019 aufwarten. Damit hat EssilorLuxottica die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte Wachstumsdelle im Vergleich zur Konkurrenz erfolgreich abgehakt und hat dank der Konsolidierung der hochprofitablen GrandVision-Gruppe gute Chancen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

EssilorLuxottica will mit Facebook den Megamarkt Smart-Glasses erobern!
Neue Wachstumsaussichten verspricht bei EssilorLuxottica der Einstieg im Zukunftsmarkt für Alltags-taugliche smarte Datenbrillen. Gemeinsam mit dem Social-Media-Giganten Facebook hat EssilorLuxottica kürzlich mit "RayBan Stories" das erste Modell der neuen Smart-Glasses-Generation auf den Markt gebracht. Die intelligenten Datenbrille unterscheidet sich rein optisch kaum von herkömmlichen Sehstärke- oder Sonnenbrillen, bietet jedoch für den Nutzer bei einem attraktiven Einstiegs-Preis von 299 USD einige nützliche Features. So lassen sich dank der im Brillengestell integrierten Minikameras kurze Video-Clips oder Fotos aufnehmen, die man auf dem Smartphone zwischenspeichern und anschließend via Whatsapp, Instagram oder andere Social-Media-Smartphone-Apps in Echtzeit mit seinen Freunden teilen kann. Dank der ebenfalls in der Brillenfassung integrierten Lautsprecher und des intelligenten Audio-Assistenten lassen sich außerdem Telefonate führen, ohne auf das Smartphone angewiesen zu sein.

Smarte Datenbrillen vor Durchbruch auf dem Massenmarkt!
Mit dem Social-Media-Giganten Facebook an der Seite hat EssilorLuxottica gute Chancen, sich als einer der führenden Anbieter in diesem attraktiven Zukunftsmarkt zu positionieren. Gemeinsam tüftelt man laut gut informierten Kreisen bereits an der nächsten Generation der intelligenten Datenbrille. Dabei dürfte der Fokus vor allem auf der Integration von Augmented Reality-Features liegen, mit denen sich Smart-Glasses in einen nützlichen Helfer im Alltag verwandeln lassen. Digitale Stadtpläne, Nachrichten-Feeds oder Inhalte aus Social-Media-Kanälen, die man über die Datenbrille von unterwegs aus abrufen kann, bieten einen erheblichen Mehrwert und dürften Smart-Glasses zum Durchbruch auf dem Massenmarkt verhelfen. Laut einer Erhebung der Experten von Marktforscher von ImmersivEdge Advisors könnte der Markt für Smartglasses bis 2030 ein Gesamtvolumen von knapp 34 Mrd. USD erreichen, wobei die Experten zum Dekadenende von einem Jahresabsatz von mehr als 22 Millionen Smartglasses ausgehen.

EssilorLuxottica hebt Jahresprognose an - Morgan Stanley vergibt neues Spitzenkursziel!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden im dritten Quartal hob EssilorLuxottica zuletzt seine Jahresprognose an. Dabei geht man für 2021 von einem Umsatzanstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich aus, während die operative Marge nicht zuletzt auch dank der Synergien aus der GrandVision-Übernahme um knapp 100 Basispunkte über dem Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 liegen soll. Zuvor hatte EssilorLuxottica lediglich ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich bei einer operativen Marge auf dem Niveau von 2019 in Aussicht gestellt. Entsprechend optimistisch meldeten sich zuletzt die Experten von Morgan Stanley zu den weiteren Aussichten bei EssilorLuxottica zu Wort. Dabei wurde die Einstufung mit "Overweight" bestätigt und das Kursziel von 190 auf 195 Euro angehoben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie der Deutschen Post, die sich derzeit auf Rang 8 im DAX befindet. Der Brief- und Logistikkonzern überraschte Anfang November erneut mit einer Anhebung seiner Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr. Demnach erwartet man für 2021 nun einen operativen Gewinn in Höhe von mehr als 7,7 Mrd. Euro, nachdem man hier zuvor lediglich einen operativen Gewinn von mehr als 7,0 Mrd. Euro in Aussicht gestellt hatte.

Auch bei den mittelfristigen Wachstumszielen sieht Konzernchef Ralph Appel weiter Luft nach oben. So rechnet die Deutsche Post für 2023 nun mit einem operativen Gewinn oberhalb der Marke von 8,0 Mrd. Euro, nachdem man hier zuvor noch mit einem EBIT oberhalb der Marke von 7,4 Mrd. Euro gerechnet hatte.

Express- und Frachtlogistik-Sparte beschert der Deutschen Post auch in Q3 neue Spitzenwerte!

Aktuell profitiert der Logistik-Konzern vor allem von der dynamischen Erholung des internationalen Warenverkehrs, der seit Jahresbeginn dank des globalen Wirtschafts-Ramp-Ups kräftig anzieht. Dies belegen die kürzlich vorgelegten Q3-Zahlen der Deutschen Post, wobei der Brief- und Logistikkonzern mit einem operativen Gewinnplus von knapp 29% auf 1,77 Mrd. Euro ein neues Rekordergebnis einfahren konnte. Maßgeblichen Anteil an der starken Ergebnisentwicklung hatte das Luft- und Seefrachtsegment, zumal man hier angesichts der nach wie vor knappen Fracht-Kapazitäten in der Lage ist, deutliche Tariferhöhungen durchzusetzen. Entsprechend konnte das Segment Global Forwarding, Freight das operative Ergebnis in Q3 im Vorjahresvergleich auf 372 Mio. Euro (Vorjahreswert: 155 Mio. Euro) mehr als verdoppeln. Ähnlich stark präsentierte sich die Entwicklung im Express-Segment. Hier profitiert die Deutsche Post Tochter DHL Express dank ihres gut ausgebauten internationalen Logistik-Netzwerks ebenfalls überproportional vom steigenden Aufkommen bei Termin-kritischen Waren- und Paketsendungen, wobei man hier ebenfalls mit einem kräftigen operativen Gewinnplus von knapp 29% aufwarten konnte.

Weihnachtsgeschäft verspricht trotz Reopening im stationären Einzelhandel Rekordaufkommen im Paketgeschäft!

Etwas schwächer präsentierte sich in Q3 das Paketgeschäft der Deutschen Post, wobei man hier aufgrund höherer Personalkosten und Investitionen in den Ausbau der Logistik-Infrastruktur einen leichten operativen Gewinnrückgang von knapp 6,7% auf 300 Mio. Euro hinnehmen musste. Mittelfristig bleiben die Aussichten im Paketgeschäft dennoch weiter vielversprechend, zumal das Paketaufkommen im abgelaufenen Q3 trotz der mittlerweile aufgehobenen Lockdown-Maßnahmen für den stationären Einzelhandel mit täglich knapp 5,8 Millionen Paketen um 4,6% über dem Vorjahreswert lag. Da die Neuinfektionszahlen seit geraumer Zeit wieder kräftig anziehen, meiden viele Verbraucher dicht bevölkerte Einkaufspassagen und kaufen verstärkt über das Internet ein, um sich nicht der Gefahr einer Covid-19-Infektion auszusetzen. Daher rechnet der Bundesverband der Deutschen Paket & Expresslogistik (BIEK) für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, trotz des durch die Coronavirus-Pandemie verursachten hohen Vergleichswerts, erneut mit einem Spitzenwert beim Paketaufkommen.

Paketaufkommen dank eCommerce-Boom weiter auf hohem Niveau!

Auch die Deutsche Post sieht die mittelfristigen Aussichten im Paketsegment weiter optimistisch, da viele Verbraucher Schuhe oder Bekleidung oder Unterhaltungs-Elektronik aufgrund der oft günstigeren Preise ohnehin bevorzugt bei Online-Händlern einkaufen. Entsprechend investiert die Deutsche Post massiv in den Ausbau der Paketlogistik und will die Zahl der Packstationen, über die man Pakete unabhängig von den Öffnungszeiten der Postfilialen empfangen und versenden kann, bis Ende 2023 allein in Deutschland auf knapp 15.000 mehr als verdoppeln. Die Investitionen im dreistelligen Mio. Euro-Bereich dürften sich mittelfristig auszahlen. Denn die Deutsche Post-Tochter DHL hatte kürzlich angekündigt, dass man Unternehmenskunden ab dem kommenden Jahr für den Paketversand mit deutlich höheren Tarifen zur Kasse bitten wird, wobei Experten angesichts der gestiegenen Transport- und Personalkosten über kurz oder lang auch von steigenden Paketpreisen für Privatkunden ausgehen. Da auch das Porto für Standard-Briefsendungen ab dem 1. Januar 2022 um knapp 6,3% auf 85 Cent angehoben wird, sollte sich die operative Marge im Brief- und Paketsegment trotz der hohen Investitionen mittelfristig deutlich verbessern

Bank of America sieht bei der Deutschen Post weiter deutlich Luft nach oben!

Nach der erneuten Prognoseanhebung der Deutschen Post und dem sehr starken Abschneiden in Q3 meldeten sich zuletzt die Experten der Bank of America mit einem positiven Analystenkommentar zur Aktie des Brief- und Logistikkonzerns zu Wort. Da sich das Konzernmanagement zuletzt zuversichtlich zur weiteren Geschäftsentwicklung zu Wort gemeldet habe, sehen die Experten auch bei der neuen Gewinnschätzung des Konzerns weiter Spielraum für positive Überraschungen. Entsprechend wurde die Einstufung für die Aktie mit "Overweight" bestätigt, wobei die Experten für die Deutsche Post mit einem Kursziel von 74 Euro weiter deutlich Luft nach oben sehen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

die rasant steigende Neuinfektionszahlen tun der Reisebereitschaft keinen Abbruch. Dies belegen die jüngsten Buchungszahlen für die Wintersaison, die nach dem durch die Coronavirus-Pandemiie verursachten Einbruch im vergangenen Jahr wieder kräftig anziehen. Besonders hoch im Kurs stehen Fernreise-Ziele wie die Malediven, Kanaren, die Dominikanische Republik aber auch die USA, zumal die Einreise-Beschränkungen für vollständig geimpfte Personen in diesen Ländern vollständig aufgehoben wurden. Von dieser Entwicklung profitieren kann auch der Flugzeughersteller Airbus, der sich aktuell auf Rang 10 der Trendstabilitäts-Ranglisten im DAX befindet. Zu einer weiteren Triebfeder für die Airbus-Aktie könnte sich der schwache Eurokurs entwickeln. In der Flugindustrie werden Verträge für neue Flugzeuge üblicherweise auf Dollarbasis abgeschlossen. Ein starker Dollar führt daher in der Regel sofort zu höheren Gewinnmargen in der Bilanzierungswährung Euro. 

Airbus meldet milliardenschwere Großaufträge im Rahmen der Dubai Air Show!

Aufgrund der sich abzeichnenden Belebung im internationalen Reise- und Flugverkehr fahren viele Airlines ihre während der Coronavirus-Pandemie zusammengestrichenen Kapazitäten wieder nach oben, was Airbus gute Aussichten beschert. Denn der europäische Branchenprimus hat dank seiner besonders Treibstoff-effizienten neo-Airbus-Reihe gegenüber seinem US-Erzrivalen Boeing hier eindeutig die Nase vorne. Dies belegt der bisherige Verlauf der aktuell in Dubai stattfindenden Branchenmesse der internationalen Luftfahrtindustrie. Hier konnte Airbus gleich zu Beginn der Dubai Air Show einen Großauftrag der US-Luftfahrt-Holding Indigo Partners über insgesamt 255 Maschinen aus der A321neo-Familie an Land ziehen. Mit einem Listenpreis von rund 33 Mrd. USD ist dies der bislang größte Einzelauftrag für Airbus seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Mit Kaufzusagen und Festaufträgen über rund 400 Passagiermaschinen ist die Dubai Air Show für Airbus schon jetzt ein voller Erfolg, während der krisengeschüttelte US-Konkurrent Boeing im Rahmen der Flugzeugmesse bislang keine größeren Aufträge an Land ziehen konnte.

Airbus gelingt wichtiger Durchbruch beim neuen Großraum-Frachtflugzeug A350F

Einen weiteren milliardenschweren Großauftrag erhielt Airbus von der Air Lease Corp, die im Rahmen der Branchenmesse eine Absichtserklärung über den Kauf von insgesamt 111 Airbus-Modellen unterzeichnet hat. Dabei will die US-Flugzeug-Leasing-Gesellschaft neben Kurz- und Mittelstrecken-Modellen aus der A220- und der A320neo-Reihe auch 7 Modelle des neuen Airbus-Frachtmodells A350F erwerben. Damit steht Airbus vor einem wichtigen Durchbruch im Luftfracht-Segment, zumal man mit dem US-Flugzeugleasing-Anbieter erstmals einen prominenten Großkunden für seine im Juli angekündigte Frachtversion des Großraum-Jets A350 vorzuweisen hat. Mit dem neuen A350F will Airbus seinem US-Erzrivalen auch im lukrativen Fracht-Segment Marktanteile abjagen, Da das neue Airbus-Frachtmodell rund 20% weniger Kerosin verbraucht, als vergleichbare Boeing-Modellreihen, hat Airbus nach Einschätzung vieler Experten gute Chancen, sich auch in diesem Segment als führender Anbieter zu etablieren. Denn der Airbus-Frachter mit einer Spitzenkapazität von rund 90 Tonnen erfüllt als bisher einziges Frachtflugzeug die Ende 2027 geltenden, strengen CO2-Richtlinien der ICAO. Damit liefert Airbus für potenzielle Kunden des neuen Frachtflugzeugmodells ein wichtiges Kaufargument, da die Boeing-Modelle vom Typ Boeing 767 oder Boeing 777 die strengen Emissionsauflagen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation nicht erfüllen können. Sowohl Quatar Airways als auch der in Luxemburg ansässige Luftfracht-Carrier Cargolux sind dem Vernehmen nach an dem neuen Airbus-Frachtmodell interessiert das Mitte der Dekade auf den Markt kommen soll.

Mittelfristige Perspektiven hellen sich weiter auf - Deutsche Bank hebt den Daumen!

Der durch die Coronavirus-Pandemie verursachte Absatzeinbruch bei Passagier-Flugzeugen dürfte sich nur als vorübergehende Wachstumsdelle erweisen. Da das Passagieraufkommen wieder deutlich anzieht und viele Carrier veraltete Modelle mit hohem Treibstoffverbrauch ausmustern und durch neue spritsparende Maschinen ersetzen dürfte der Flugzeugabsatz mittelfristig wieder deutlich anziehen. Airbus rechnet daher bis 2040 mit einem Bedarf von weltweit rund 39.000 neuen Fracht- und Passagiermaschinen. Dank Megasellern wie dem A320neo oder neuen Treibstoff-effizienten Modellen wie dem kürzlich vorgestellten Langstrecken-Jet A321XLR, der ab 2023 ausgeliefert werden soll, eröffnen sich für Airbus vielversprechende Wachstumsaussichten. Entsprechend optimistisch meldete sich zuletzt die Deutsche Bank zur Aktie des Flugzeugherstellers zu Wort. Dabei wurde das Kursziel von 131 auf 137 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von Carl Zeiss Meditec, die sich aktuell auf Rang 6 im TecDAX befindet. Der Augenheilkunde-Spezialist machte kürzlich mit einem überraschenden Wechsel in der Führungsspitze von sich reden. Der seit März 2010 amtierende Vorstandschef Ludwin Monz legte kürzlich überraschend sein Amt beim Jenaer Medizintechnik-Konzern nieder und wechselt zum Jahresende zum Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen. Die Nachfolge von Monz übernimmt Dr. Markus Weber, der aktuell bei der Konzernmutter Carl Zeiss AG für den Bereich Semiconductor Equipment verantwortlich zeichnet. Der 48-jährige Weber ist bei Carl Zeiss Meditec kein unbeschriebenes Blatt und war beim Jenaer Medizintechnikkonzern bereits in leitender Funktion innerhalb des Segments Microsurgery Solutions tätig. Bei den Aktionären stieß die überraschende Rochade an der Führungsspitze von Carl Zeiss Meditec zunächst dennoch auf eher skeptische Reaktionen. Mittlerweile haben sich die Notierungen nach dem zwischenzeitlichen Kursrutsch im Zuge des überraschenden Vorstandswechsels wieder deutlich erholt, zumal sich viele Investoren wieder auf die exzellenten Aussichten von Carl Zeiss Meditec im operativen Geschäft besinnen.

Carl Zeiss Meditec - Augenheilkunde-Spezialist überzeugt mit exzellenten Langfrist-Aussichten!

Carl Zeiss Meditec gilt als einer der technologisch führenden Anbieter im Bereich Augenheilkunde. Gefragt ist die Expertise des Jenaer Medizintechnik-Konzerns nicht nur bei so genannten Interokular-Linsen, die als Standardbehandlung für altersbedingte Augenerkrankungen wie dem Grauen Star eingesetzt werden. Eigentlicher Wachstumstreiber im Ophtamologie-Segment von Carl Zeiss Meditec sind Augen-Laser-Korrektursysteme. Mit Produkt-Innovationen wie dem ReLEx-SMILE-Verfahren, die eine besonders schonende Behandlung von Fehlsichtigkeit und/oder Hornhautverkrümmung mit Hilfe des Femtosekundenlaser ZEISS VisuMax ermöglicht, kann man vor allem in Auslandsmärkten wie den USA und vor allem in China punkten.

Microsurgery-Solutions und Strahlentherapie-Anwendungen versprechen interessante Wachstumschancen!

Eine margenstarke Ergänzung liefert das Segment Microsurgery-Solutions, in dem man sich im Bereich OP-Mikroskopie positioniert hat. Gefragt ist die Kompetenz von Carl Zeiss Meditec vor allem bei roboter-basierten Visualisierungs-Lösungen, die speziell für komplexe minimal-invasive Eingriffe in der Neurochirurgie, bei Biopsien oder bei der Entfernung von Gehirntumoren zum Einsatz kommen. Auch bei der Behandlung von Tumorerkrankungen setzt Carl Zeiss Meditec mit der neu entwickelten Intrabeam-Technologie neue Maßstäbe. Durch die Verwendung von nieder-energetischer Röntgenstrahlung kann die Strahlung dabei hochdosiert und präzise in den Tumor oder nach der Tumorresektion in das Tumorbett verabreicht werden. Da sich die Behandlungsdauer und die Strahlenintensität durch dieses Verfahren deutlich verringern lässt, eröffnen sich durch den Einsatz der neuesten Geräte-Generation Intrabeam 600 bei Brustkrebs, Gehirntumoren oder Wirbelsäulen-Metastasen neue Perspektiven für eine erfolgreiche Behandlung.

Aussichten hellen sich nach der Corona-Pandemie deutlich auf - Starke Q3-Zahlen und Prognoseanhebung!

Nachdem Carl Zeiss Meditec im Zuge der Coronavirus-Pandemie in 2020 teilweise deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgänge zu verzeichnen hatte, profitiert man nach dem Reopening von Nachzieheffekten, da viele Fachkliniken und Augenärzte ihre Investitionen deutlich nach oben fahren. Dies belegen die kürzlich vorgelegten Geschäftszahlen für die ersten neun Monate Bei einem Umsatzanstieg von 23,8% auf 1,2 Mrd. Euro konnte der bereinigte operative Gewinn mit 282,3 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden. Neben der starken Absatzentwicklung im Kerngeschäft mit modernen Lasik-Behandlungs- oder Augendiagnostik-Systemen (Umsatzplus: +30,9%), verzeichnete man vor allem im Microsurgery-Segment deutliche Zuwächse (+6,2%). Dies machte sich auch positiv bei der operativen Gewinnmarge bemerkbar, wobei man hier nach neun Monaten mit einer EBIT-Marge von 23,6% einen neuen Rekordwert markiert hatte. Nach dem besser als erwarteten Abschneiden wurde die Jahresprognose für das Gesamtjahr nach oben revidiert. So peilt das Konzermanagement nun eine operative Gewinnmarge deutlich über der bisherigen Zielmarke von 20% (Vorjahr: 13,3%) an. Auch bei den Erlösen rechnet das Konzernmanagement aufgrund der dynamischen Nachfrage-Entwicklung mit einem deutlichen Anstieg auf mehr als 1,6 Mrd. Euro, nachdem man im Vorjahr lediglich einen Umsatz von 1,34 Mrd. Euro verbucht hatte.

Deutsche Bank sieht nach Rücksetzer Einstiegschance und hebt Kursziel auf 210 Euro an!

Angesichts der exzellenten Aussichten in den Kerngeschäftsfeldern Ophtamologie und Microsurgery-Solutions sehen die Experten der Deutschen Bank nach dem zuletzt gesehenen Rücksetzer eine attraktive Einstiegschance bei der Aktie des Medizintechnik-Herstellers. Entsprechend wurde das Kursziel von 200 auf 210 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von L'Oreal , die sich derzeit auf Rang 14 der Gesamtauswahl befindet.

L'Oréal hakt Krise ab – Rekordabsätze in China sorgen für deutliches Umsatzplus in Q3!

Der Luxus-Kosmetik-Hersteller überraschte kürzlich mit sehr starken Q3-Zahlen und stellte damit eindrucksvoll seine führende Marktposition im Hochpreis-Segment unter Beweis. Mit einem bereinigten Umsatzplus von 18,0% auf rund 23,19 Mrd. Euro überzeugte man in Q3 erneut mit einem sehr starken Ergebnis und übertraf damit nicht nur die Konsenserwartungen der Analysten. Dank eines sehr starken Abschneidens in Q3 (organisches Umsatzplus: 13,6%) setzte der französische Branchenprimus nach neun Monaten 9,3% mehr um als noch im Vergleichszeitraum 2019. Dass L'Oréal die Krise im Vergleich zur Konkurrenz so schnell abhaken konnte, hatte man einmal mehr der dynamischen Absatzentwicklung in den Emerging Markets zu verdanken. So verzeichnete man im Kernmarkt China das stärkste Umsatzwachstum seit mehr als zwei Jahren. Dank neuer Produktlinien (Alien Goddess by Mugler oder Ralph’s Club by Ralph Lauren) konnte man vor allem im gehobenen Preisssegment sowie bei dermatologischen Hautpflegeprodukten weitere Marktanteile gewinnen.

E-Commerce-Offensive sorgt für Schwung im Vertrieb!

Als einer der zentralen Wachstums-Treiber bei L'Oreal kristallisierte sich einmal mehr der Produktvertrieb über das Internet heraus, zumal man hier mit +29,7% erneut überdurchschnittlich stark zulegen konnte. Mittlerweile generiert der französische Branchenprimus mittlerweile knapp 26,6% seiner Erlöse über hauseigene eCommerce-Plattformen wie L'Oréal Paris. Dass L'Oreal auch im eCommerce-Segment im Branchenvergleich einen Spitzenplatz einnimmt, hat man der zielstrebig umgesetzten Online-Strategie zu verdanken. Neben reinen eCommerce-Market-Places sorgen interaktive Kosmetik- und Beauty-Tutorials oder Social-Media-Kampagnen via Facebook, TikTok oder Instagram für steigenden Kunden-Traffic. Neue AR-basierte Online-Tools, mit denen sich Make-Up-Kreationen vor dem Kauf via 3D-animiertem Photomodell virtuell ausprobieren lassen, sind nicht nur bei der jüngeren Internet-affinen Käufern beliebt. Neben Teenagern und Millenials locken diese interaktiven Styling-Portale auch viele Kunden aus der "Generation 50+" an und sorgen für steigende Online-VerkaufszahlenLuxury

Cosmetics meets Gaming - L'Oréal setzt auf Megatrend eSports beim Produktvertrieb!

Gut ins Konzept passt der jüngste Vorstoß von L'Oréal bei seiner Online-Verkaufsstrategie, bei der man auf die Verknüpfung von Produkt-Placements mit dem Megatrend Online-Gaming setzen will. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit dem eSport-Gaming-Anbieter Dignitas setzen bekannte Influencerinnen wie Elyse "Herculyse" Herrera oder Carolyn “artStar” Noquez, die zu den Top-Stars in der eSport-Szene gehören, Beauty-Produkte der L'Oreal-Marke NYX Professional Makeup bei großen eSport-Gaming-Events in Szene. Dank Live-Make-Up-Tutorials, Give-Aways, Promo-Code-Aktionen und attraktiven Preise für weibliche Teilnehmerinnen dürften diese eSport-Events den Online-Produktabsatz in der Zielgruppe kräftig ankurbeln. Die eSport-Kampagne könnte sich daher als wichtiger Baustein innerhalb der neu aufgesetzten Online-Vertriebsstrategie erweisen, mit der L'Oréal den Anteil der Online-Erlöse mittelfristig auf 50% heben will.

Goldman Sachs hebt Kursziel an und bestätigt mit "Conviction Buy"

Nach dem unerwartet starken Abschneiden in den ersten neun Monaten gehen die Experten von Goldman Sachs von einer Fortsetzung der dynamischen Umsatzentwicklung beim französischen Branchenprimus. Da L'Oréal vor allem in hochpreisigen Produktkategorien weitere Marktanteile gewinnen konnte und in sämtlichen Absatzmärkten zweistellige Zuwachsraten vorzuweisen hatte, wurde die Einstufung mit "Conviction Buy" bestätigt. Dabei wurde das Kursziel von 430 auf 450 Euro angehoben, womit man L'Oréal ein neues Allzeithoch zutraut.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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