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Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Leser,

die Coronavirus-Pandemie hat 2020 vor allem im Einzelhandel zu kräftigen Umsatzeinbrüchen geführt. Selbst vermeintlich krisensichere Sektoren wie etwa die Optiker-Branche mussten im vergangenen Jahr aufgrund des Lockdowns zweistellige Absatzrückgänge hinnehmen. Mittlerweile haben sich die Rahmenbedingungen für die gesamte Branche seit dem Reopening wieder deutlich aufgehellt.

Essilor/Luxottica Marktführer bei hochwertigen Brillengläsern und Sonnenbrillen

Das sind gute Nachrichten für Branchenprimus Essilor/Luxottica, der sich aktuell auf Rang 7 der Trendstabilitäts-Rangliste im EURO STOXX50 befindet! Seit der 2018 erfolgten Fusion des französischen Linsen-Spezialisten Essilor und dem italienischen Hersteller Luxottica gehört der Eyewear-Spezialist gerade im gehobenen Preissegment zu den dominierenden Playern. Dank starken Kernmarken (Varilux, Crizal, Definity oder Xperio) ist man mit Essilor mit einem Marktanteil von mehr als 40% der führende Anbieter für qualitativ hochwertige Korrektiv-Brillengläser. Die für ihre stylischen Brillen-Kreationen bekannte Konzernsparte Luxottica, die mit bekannten Labeln wie Ray-Ban oder Oakley und diversen Lizenzprodukten (u.a. Giorgio Armani, Porsche, Prada) nicht nur bei Sonnenbrillen ganz vorne mitmischt, liefert bei Brillen-Fassungen und -Gestellen die passende Ergänzung. 

Facebook-Kooperation ermöglicht Einstieg im Zukunftsmarkt Smart-Glasses

Frische Impulse verspricht für den Eyewear-Spezialisten der Einstieg in den Markt für intelligente Datenbrillen, mit denen sich beispielsweise Inhalte aus Social-Media-Kanälen oder andere virtuelle Inhalte einblenden lassen. Dank der technologisch führenden Marktposition bei hochwertigen Premium-Gläsern wird man den Social-Media-Giganten Facebook bei der Entwicklung alltags-tauglicher Smartglasses unterstützen. Erste Modelle der neuen Facebook-Smartglasses sollen bereits Mitte des kommenden Jahres unter dem bekannten Premium-Label Ray-Ban auf den Markt kommen. Damit adressiert man einen attraktiven neuen Wachstumsmarkt, der laut einer Analyse des Marktforschungsinstituts Technavio bis 2025 jährlich um durchschnittlich 15% zulegen wird.

GrandVision-Übernahme könnte sich als Game-Changer erweisen!

Mit der Anfang August abgeschlossenen Übernahme von GrandVision dürfte Essilor/Luxottica nun ein neues Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte aufschlagen. Durch den knapp 8,5 Mrd. Euro schweren Zukauf avanciert EssilorLuxottica zu einem der führenden Player beim Vertrieb im Endkundengeschäft in Europa. Denn GrandVision gehört mit bekannten Marken wie Apollo, VisionMax, Grand Optical und zahlreichen Online-Verkaufsportalen wie Linsenmax zu den führenden Optiker-Ketten in Mitteleuropa. Mit seinen mehr als 7.200 Niederlassungen in 40 Ländern liefert GrandVision nicht nur die perfekte geographische Ergänzung für Essilor/Luxottica, zumal man mit seinen knapp 9.000 Optiker-Filialen fast ausschließlich in Nordamerika und Asien präsent ist. Auch beim Konzernergebnis dürfte sich der Milliarden-Zukauf für Essilor/Luxottica bezahlt machen. Denn GrandVision ist hochprofitabel, was die jüngst vorgelegten Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegen. So gelang dank der Schließung unrentabler Filialen mit +196 Mio. Euro nicht nur die Rückkehr in die operative Gewinnzone. Aufgrund deutlicher Margenverbesserungen lag man beim operativen Ergebnis sogar knapp 24% über dem Vergleichswert aus dem ersten Halbjahr 2019. Da GrandVision von einer Fortsetzung der dynamischen Umsatz- und Ergebnisentwicklung ausgeht, dürfte die neu konsolidierte Konzerntochter die Jahresbilanz von Essilor/Luxottica mit einem Rekordergebnis kräftig aufpolieren.

Essilor/Luxottica hakt Krise im ersten Halbjahr erfolgreich ab

Ähnlich optimistisch meldete sich zuletzt die Essilor/Luxottica zu den weiteren Aussichten für 2021 zu Wort. Demnach traut sich Essilor/Luxottica mittlerweile ein organisches Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich gegenüber 2019 zu. Auch die operative Marge soll dank konsequent umgesetzter Restrukturierungen im Jahr 2021 über Vorkrisenniveau liegen, womit Essilor/Luxottica ein neues Rekordergebnis anpeilt. Im ersten Halbjahr lag man mit einem Umsatzplus von 41% und einem operativen Gewinn von 1,3 Mrd. Euro bereits deutlich über den Konsenserwartungen. Neben höheren Absätzen im Brillensegment überzeugte man vor allem im Margen-starken Segment für Sonnenbrillen mit einem Rekordergebnis. Dank kräftig anziehender Konsumausgaben und der Ferien- und Urlaubs-Saison nach der Corona-Pandemie markierten bekannte Edelmarken wie Ray-Ban oder Oakley vor allem auf dem wichtigen US-Markt (Marktanteil >50%) Rekordabsätze.

Kepler Chevreux hebt Kursziel deutlich an und bestätigt mit Buy!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden im ersten Halbjahr meldeten sich kürzlich die Experten von Kepler Chevreux optimistisch zu den weiteren Aussichten von Essilor/Luxottica zu Wort. Angesichts der kräftigen Umsatzzuwächse und der deutlich gesteigerten Profitabilität revidierten die Analysten die Gewinnschätzungen für Essilor/Luxottica nach oben. Die Einstufung wurde von Kepler Chevreux mit "Buy" bestätigt, das Kursziel jedoch deutlich von 155 auf 180 Euro angehoben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

Holz ist als Werkstoff gefragter denn je. Vor allem beim Wohnungsbau und bei der Gebäudesanierung wird der Naturwerkstoff mittlerweile wieder verstärkt eingesetzt, da sich damit die CO2-Emissionen von Gebäuden erheblich reduzieren lassen. Damit dürfte die Holznachfrage auch in den kommenden Jahren im Zuge der von der EU verabschiedeten Klimaschutzziele, die vor allem eine nachhaltige Reduktion der CO2-Emissionen um EU-weit 55% bis zum Dekadenende vorsehen, massiv anziehen.

Dürr-Tochter HOMAG profitiert massiv von der steigenden Holznachfrage!

Einer der Profiteure der steigenden Holznachfrage ist der Anlagenbauer Dürr, der sich aktuell auf Rang 15 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Ranglisten befindet. Denn die Konzerntochter HOMAG gehört mit einem Weltmarktanteil von mehr als 30% zu den weltweit führenden Anbietern bei Maschinen zur Holzbearbeitung. HOMAG bietet seinen Kunden in mehr als 100 Ländern integrierte Lösungen aus einer Hand, wobei man mit seinen Systemlösungen und komplett vernetzten Fertigungsstraßen sämtliche Bereiche in der Möbel- und Bauelemente-Fertigung abdeckt. Dank gezielter strategischer Akquisitionen wie dem Kauf des auf Maschinen zur Massiv-Holzbearbeitung spezialisierten dänischen Maschinenbauers System TM, hat man sich zuletzt vor allem bei Lösungen für den Bau von Fertig- und Holzhäusern weiter verstärkt, was sich nun für HOMAG bezahlt macht. Im ersten Halbjahr 2021 verbuchte HOMAG dank des neuen Investitionszyklus in der Möbelindustrie sowie der kräftig gestiegenen Nachfrage nach Produktions-Lösungen für Holzhäuser mit knapp 890 Mio. Euro (+80%) einen neuen Rekordwert beim Auftragseingang.

Dürr profitiert vom Megatrend Elektromobilität!

Auch für die Konzernmutter Dürr bieten sich mittelfristig exzellente Wachstumsaussichten. Der schwäbische Traditions-Konzern hat sich im Kerngeschäft als Systemhersteller für die Automobilindustrie konsequent auf den Zukunftsmarkt Elektromobilität ausgerichtet. Hier bietet Dürr beispielsweise komplette Montagesysteme für den Antriebsstrang von Elektroautos, technische Lösungen zur Beschichtung von Lithium-Ionen-Akkus oder Prüfsysteme für Hochvoltkreise an. Damit avanciert Dürr zu einem gefragten Systemlieferanten im Bereich E-Mobility. Gefragt ist die Expertise von Dürr bei Elektroauto-Herstellern auch im Kerngeschäftsfeld Lackier-Anlagen. Mit der neuesten Generation mit nebeneinanderstehenden Lackier-Boxen lassen sich unterschiedliche Automodelle simultan lackieren. Dies bietet höchste Flexibilität bei der Fertigung von Prototypen und Kleinserien, wie sie vor allem für E-Mobility-Start-Ups typisch sind. Außerdem lassen sich diese Anlagen im Vergleich zu herkömmlichen Lackier-Anlage-Straßen dank ihrer modularen Bauweise problemlos erweitern. Gefragt sind die neuen Lackier-Anlage-Systeme von Dürr daher nicht nur Branchengrößen wie Tesla, sondern vor allem bei E-Mobility-Start-Ups wie Lucid, FMC oder NIO die ebenfalls zum Kundenkreis der Schwaben gehören.

Starke vorläufige Halbjahreszahlen - Dürr schraubt Prognose deutlich nach oben!

Neben der starken Nachfrage bei der Konzerntochter HOMAG spielt Dürr auch die weltweite Pkw-Absatzerholung nach der Coronavirus-Pandemie in die Hände, was die jüngst vorgelegten vorläufigen Halbjahreszahlen eindrucksvoll belegen. Zwar lag man beim Konzernumsatz mit +1,6% nur leicht über Vorjahresniveau. Beim bereinigten operativen Ergebnis konnte man jedoch nicht zuletzt dank Sparmaßnahmen einen satten Gewinnzuwachs von 232% auf knapp 79 Mio. Euro vorweisen. Sehr stark entwickelte sich auch der Ordereingang, der um 42,3% verbessert werden konnte. Mit einem Rekordauftragsbestand von knapp 3,18 Mrd. Euro in den Büchern setzt sich Dürr nun für das Gesamtjahr deutlich höhere Ziele. So wird der Umsatz bei 3,6 bis 3,8 Mrd. Euro (zuvor: 3,45 bis 3,65 Mrd. Euro) erwartet, während man beim Ordereingang mit 4,0 bis 4,2 Mrd. Euro von einem neuen Rekordwert ausgeht. Auch bei der bereinigten EBIT-Marge setzt man sich nun mit 5,0 bis 6,0% (zuvor 4,2 bis 5,2%) höhere Ziele. Konzernchef Ralf W. Dieter zeigte sich im Anschluss optimistisch, dass man die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zeitnah abhaken wird und rechnet auch in den kommenden Jahren mit dynamischen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis. Daher sieht sich der Manager auf gutem Weg, das mittelfristige Planziel einer EBIT-Marge von 8% möglicherweise bereits im Fiskaljahr 2023, spätestens jedoch im Jahr 2024, erreichen zu können.

Baader Bank hebt den Daumen und sieht Aufwärtspotential bis 45 Euro!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden im ersten Halbjahr und der Prognoseanhebung meldeten sich zuletzt die Experten der Baader Bank mit einem optimistischen Analystenkommentar zu Dürr zu Wort. Dabei wurde vor allem auf das überraschend starke Abschneiden beim Ordereingang und die sehr starke Performance der Konzerntochter HOMAG verwiesen. Entsprechend wurde das Kursziel von 42 auf 45 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

die Luxusartikel-Branche hat sich in Rekordzeit von der Schock-Starre der Coronavirus-Pandemie erholt. Laut einer Studie von Bain Capital verzeichnete der gesamte Sektor im ersten Quartal 2021 wieder ein leichtes Wachstum von immerhin knapp 1% gegenüber dem Vergleichszeitraum von 2019. Nach Einschätzung von Bain Capital hat die Luxusgüterbranche damit gute Chancen, bereits im laufenden Fiskaljahr wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen zu können, da die Luxusgüternachfrage seit Jahresbeginn vor allem in den Kernmärkten China und Nordamerika wieder kräftig anzieht. Damit eröffnen sich für den französischen Branchenprimus LVMH, der sich aktuell auf Rang 5 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste befindet, exzellente Perspektiven!

LVMH - Tiffany-Übernahme macht sich bezahlt!

Der weltweit führende Luxusartikelhersteller ist mit seinem breit diversifizierten Markenportfolio bestens aufgestellt, um von den kräftig anziehenden Konsumausgaben vor allem junger, zahlungskräftiger Millenials überdurchschnittlich stark profitieren zu können. Neben Haute Couture, exklusiven Parfums, edlen Weinen und Spirituosen gehören auch Schmuck und Luxusuhren zu den begehrtesten Status-Symbolen dieser kaufkräftigen Käuferschicht. Dank der im Januar dieses Jahres abgeschlossenen Übernahme der US-Juwelierkette Tiffany´s hat sich LVMH in diesem margenträchtigen Segment bedeutend verstärkt. Tiffany´s liefert mit seinen edlen Schmuckkreationen und exklusiven Diamant-besetzten Luxusuhren für Sie und Ihn nicht nur die perfekte Ergänzung zu bekannten Kernmarken wie TAG Heuer, Hublot oder Bulgary. Auch strategisch passt der knapp 15,8 Mrd. USD schwere Zukauf gut ins Gesamtkonzept von Konzernchef Bernard Arnault, da Tiffany´s den Löwenanteil seiner Erlöse in Nordamerika und in China generiert. Die der Übernahme der renommierten US-Juwelierkette verhalf der LVMH-Sparte Watches & Jeweleries im ersten Halbjahr zu einem beeindruckenden Turnaround. Mit rund 4 Mrd. Euro konnten die Erlöse im Vorjahresvergleich dank neu überarbeiteter Kollektionen mehr als verdreifacht werden. Auch beim Segmentergebnis überraschte man mit +794 Mio. Euro, nachdem man im Vorjahreszeitraum hier noch einen Verlust im zweistelligen Mio.-Euro-Bereich ausgewiesen hatte.

LVMH überrascht mit starker Halbjahresbilanz und hakt Krise ab!

Auch auf Konzernebene lieferte LVMH im ersten Halbjahr eine überzeugende Performance ab. Mit einem organischen Umsatzplus von 53% konnte der bereinigte Nettogewinn im Vorjahresvergleich um mehr als das Vierfache auf 7,6 Mrd. Euro zulegen, womit man nicht nur die Konsenserwartungen deutlich übertreffen konnte. Auch im Vergleich zum Rekordjahr 2019 verbuchte LVMH deutliche Zuwächse, wobei das bereinigte Konzernergebnis mit 44% über Vorkrisenniveau lag. Das starke Abschneiden hatte LVMH nicht nur der Übernahme von Tiffany´s zu verdanken. So konnte LVMH in allen Produktkategorien im Vorjahresvergleich deutlich zweistellige Umsatzzuwächse vorweisen, wobei das Segment Fashion & Leather mit +81% überdurchschnittlich stark zulegen konnte. Trotz der bestehenden Unsicherheiten rechnet LVMH für die zweite Jahreshälfte mit einer Fortsetzung der dynamischen Geschäftsentwicklung, womit LVMH in 2021 wohl neue Rekorde bei Umsatz und Ergebnis ausweisen dürfte.

UBS hebt Kursziel für LVMH nach starken Zahlen deutlich an und bestätigt mit Buy!

Die Experten vom Analystenhaus UBS zeigten sich vom unerwartet starken Abschneiden bei LVMH im ersten Halbjahr positiv überrascht, In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurde der französische Branchenprimus erneut als einen ihrer "Top-Picks" im gesamten Luxusgütersektor herausgestellt, wobei die Analysten von einer Fortsetzung der starken Ergebnisentwicklung in der zweiten Jahreshälfte ausgehen. Entsprechend wurde das Kursziel von 746 auf 795 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

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Simon Betschinger


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Liebe Leser,

nach der Lockerung der Lockdown-Maßnahmen sind nicht nur Kneipen und Biergärten, sondern auch Restaurants Hotels und Gaststätten wieder gut besucht. Davon profitieren wird nicht nur das durch die Coronavirus-Pandemie gebeutelte Hotellerie- und Gaststättengewerbe, sondern auch der Profiküchen-Hersteller RATIONAL, der sich aktuell auf Rang 10 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste befindet.

Profiküchen-Spezialist startet mit neuen Produkt-Reihen wieder voll durch!

RATIONAL hat die durch die Pandemie verursachte Zwangspause zu einem Make-Over seiner bekannten Flagschiff-Produktreihe VarioCooking Center genutzt. Mit den seit Mitte 2020 erhältlichen Kombi-Modellen iVario Pro oder der neuen iCombi Pro-Serie dürfte RATIONAL nach der Krise wieder voll durchstarten. Das neue Profi-Küchen-Equipment vereint die Vorzüge der bewährten RATIONAL-Technologie mit neuen Features, die für mehr Effizienz bei deutlich geringerem Energieverbrauch sorgen. So lassen sich unterschiedliche Vorgänge wie Braten, Garen, Frittieren, Blanchieren oder Grillen wie gewohnt gleichzeitig auf einem Gerät durchführen. Das spart nicht nur Platz, sondern sorgt auch dank intelligenter Software dafür, dass sich die Zubereitung der einzelnen Gerichte lediglich auf ein Viertel der sonst üblichen Zeit verkürzt.

Dank modernster Heiztechnologie und intelligenter Sensorik lässt sich der Energieverbrauch bei den neu eingeführten Modellen wie dem iVarioPro um bis zu 40% verringern. Das neue intelligente Kochassistenz-System ICooking-Control erlaubt außerdem eine rasche Auswahl der Menu-Programme via Touchscreen, wobei sich der gesamte Prozess dank integrierter WiFi-Schnittstelle via Smartphone oder Tablet verfolgen lässt. Das sorgt für hohe Produktivität und maximale Effizienz und hilft gleichzeitig, die Kosten nachhaltig zu senken. Da sich der Investitons-Stau in der Systemgastronomie und im Hotel- und Touristikgewerbe langsam auflöst, dürfte RATIONAL Chancen haben, dank der neuen Produktlinien seinen Weltmarktanteil von mehr als 50% weiter ausbauen zu können.

RATIONAL überzeugt mit starken Halbjahreszahlen - Q2-Ergebnis über Vorkrisenniveau!

Da Restaurants, Gaststätten, Hotels aber auch Kantinen aufgrund der Lockdown-Maßnahmen im vergangenen Jahr größtenteils geschlossen blieben, hielten sich Großkunden aus der Systemgastronomie während der Coronavirus-Pandemie mit Neuanschaffungen zurück. Daher musste der erfolgsverwöhnten Marktführer für Profiküchen-Equipment in 2020 nicht nur deutliche Absatzrückgänge im hochmargigen Kerngeschäft, sondern auch herbe Einbußen bei Umsatz und Ergebnis hinnehmen. Die kürzlich vorgelegten Zahlen für das erste Halbjahr belegen eindrucksvoll die Trendwende bei RATIONAL. Bei einem Umsatzplus von rund 27% konnte der Profiküchenhersteller das operative Konzernergebnis in den ersten sechs Monaten mit 84,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreswert mehr als verdreifachen.

Noch eindrucksvoller präsentierte sich das Q2-Ergebnis auf Stand-Alone-Basis. Hier lag RATIONAL beim Umsatz knapp 3% über dem Vergleichszeitraum des Fiskaljahres 2019, während das operative Konzernergebnis im Zwei-Jahresvergleich ebenfalls um knapp 1% zulegen konnte. Auch die operative Gewinnmarge lag zum Ende des zweiten Quartals mit 24,7% erstmals seit Ausbruch der Krise wieder einen Wert oberhalb der 20%-Marke. Nach dem unerwartet starken Abschneiden vor allem im zweiten Quartal schlug das Konzernmanagement zuletzt optimistischere Töne an. Dabei rechnet man nun im günstigsten Fall bereits für 2022 - und damit ein Jahr früher als erwartet - mit einer Rückkehr auf das Vorkrisenniveau.

Analysten sehen Perspektiven bei RATIONAL nach starkem Halbjahresergebnis wieder optimistischer!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden im ersten Halbjahr und den Aussagen des Profiküchenherstellers bezüglich einer früher als erwarteten Rückkehr auf das Vorkrisenniveau sehen viele Analysten die Perspektiven bei RATIONAL nicht mehr ganz so pessimistisch, wie noch zu Jahresbeginn. So haben die Analysten von Kepler Chevreux nach der Zahlenvorlage angekündigt, ihre pessimistische Haltung zu RATIONAL überprüfen zu wollen. Zuletzt hatte Kepler Chevreux das Kursziel zwar von 485 Euro auf 670 Euro angehoben, die Einstufung jedoch weiterhin auf "Reduce" belassen. Auch die Experten von Warburg Research haben das Kursziel kürzlich von 800 auf 840 Euro nach oben revidiert, die Einstufung jedoch nach der zuletzt starken Performance jedoch auf "Hold" belassen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

die Corona-Krise führt zu interessanten Kapriolen im Wirtschaftskreislauf. Während des ersten Lockdowns haben insbesondere Autokonzerne ihre Produktion heruntergefahren, sehr pessimistisch geplant und zu wenig Bauteile bei ihren Zulieferern bestellt. Der globale Chip-Mangel sorgt reihenweise für Produktions-Stopps bei den Autobauern und erhöht die Lieferzeiten für Neufahrzeuge. Daher haussiert der Gebrauchtwagen-Markt! 

Die Preise für Gebrauchtwagen schießen in die Höhe!

Die Situation am US-Gebrauchtwagen-Markt nahm zuletzt aufgrund der Engpässe bei Neuwagen groteske Züge an. Zwei Jahre alte Autos wechselten den Besitzer zu einem höheren Preis als zum Zeitpunkt, als die Autos vom Band rollten. Die Preise schießen förmlich durch die Decke. Zwischen Mai und Juni stiegen die Preise um 10,5 %. Der höchste Monatsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen des "Bureau of Labor Statistics" im Jahr 1953. Auf Jahressicht stiegen die Preise um 45,2 %. Hinzukommt, dass das durchschnittliche Alter der Fahrzeuge in den USA bei über 12 Jahren liegt, so dass mittelfristig mit weiterer Nachfrage gerechnet werden kann. Dies veranlasste die Analyten der Bank of America (BofA) am Freitag (16. Juli) dazu, die Kursziele einiger Gebrauchtwagen-Händler nach oben anzupassen. Die BofA geht davon aus, dass die Erwartungen und Ausblicke der Analysten für die Aktien aus der Automobil-Industrie zu konservativ sind und dieser Trend noch mehrere Jahre anhalten könnte. Einige Unternehmen lieferten in dieser Woche starke Zahlen ab. Das Momentum in der Branche ist hoch. Wichtig ist ein positives Gesamtmarktumfeld. Es handelt sich um einen zyklischen Sektor, daher sollten kurzfristige Trader immer einen Blick auf die Risikoaffinität der Marktteilnehmer werfen.

Welche Aktien profitieren von steigenden Gebrauchtwagenpreisen?

AutoNation (AN) betreibt als US-Automobilhändler 315 Neufahrzeug-Franchisebetriebe in 230 Geschäften. Die meisten befinden sich in Großstädten. Bis Ende 2022 sollen weitere 16 US-Filialen eröffnet werden. Hinzu kommen zahlreiche Gebrauchtwagengeschäfte, Auktionsbetriebe und Vertriebszenten für Autoteile. AN pulverisierte am Montag (19. Juli) mit einem Umsatz von 6,98 Mrd. USD (Konsens: 6,07 Mrd. USD) und einem Gewinn/Aktie von 4,83 USD (Konsens: 2,61 USD) die Analystenerwartungen. Der Umsatz stieg damit um 54,1 % zum Vorjahresquartal. Der Same-Store-Umsatz stieg um 33 % im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019. Der Same-Store-Bruttogewinn stieg um 68 % im Vergleich zu Q2/2020 und um 52 % im Vergleich zu Q2/2019. Zudem kündigte das Unternehmen weitere Aktienrückkäufe von 1 Mrd. USD an. AutoNation (ISIN: US05329W1027): Die Aktie ist in den letzten Monaten der Leader in der Branche. Die Aktie bleibt mit einem KGV21e von 11 und einem KUV21e von 0,4 attraktiv. Die Bewertung macht die Aktie für Investoren auf Sicht von zwei bis drei Jahren kaufenswert, vorausgesetzt das konjunkturelle Umfeld bleibt freundlich. Charttechnisch erfolgte der Ausbruch auf ein neues Hoch, hier können Trader folgen.

Auch Lithia Motors (LAD) konnte am Mittwoch (21. Juli) mit starken Zahlen glänzen:

Der Umsatz im zweiten Quartal stieg um 118 % auf 6,0 Mrd. USD (Konsens: 5,1 Mrd. USD) gegenüber von 2,8 Mrd. USD im zweiten Quartal 2020. Der Einzelhandelsumsatz mit Neufahrzeugen stieg um 130,0 %. Der Verkauf von Gebrauchtwagen stieg um 95,7%. Service-, Karosserie- und Teileumsätze stiegen um 89,1%. Das robuste, nachfragegetriebene Einzelhandelsumfeld im zweiten Quartal führte zu einem Same-Store-Umsatzwachstum von 20 % für Neufahrzeuge, 49 % für Gebrauchtwagen, 39 % für F&I und 3 % für Service, Karosserie und Teile im Vergleich zu 2019. Der Gewinn/Aktie stieg um 199 % von 3,72 USD auf 11,12 USD. Der Konsens hatte lediglich 6,17 USD erwartet.

Online-Plattform kurbelt das Geschäft an

Mit der Online-Handelsplattform Driveway ermöglicht LAD es Verbrauchern, ihre Fahrzeuge einfach und transparent zu kaufen, zu verkaufen und zu warten, und zwar bequem von zu Hause aus. Driveway generierte im Juni über 350.000 monatliche Besucher, 550 Transaktionen wurden im Juni nur sechs Monate nach dem Start bereits abgewickelt. 98 % der Driveway-Kunden im zweiten Quartal waren Neukunden. Zudem bietet LAD über Driveway Financial oder über 180 Finanzinstitute Finanzierungen an. In Q2 wurden 1.500 Kredite pro Monat vergeben, was zu einem Anstieg des Geschäfts um 400 % im Vergleich zu 2020 führt. Zum Quartalsende überstieg das Kreditportfolio 370 Mio. USD. Hinzu kommt das Versicherungsgeschäft.

Der 5-Jahresplan sieht dynamische Gewinnsteigerungen vor!

Vor einem Jahr kündigte LAD einen 5-Jahres-Plan an und ist diesem mit einem Umsatz von 20 Mrd. USD seit der Verkündung bereits deutlich voraus: 50 Mrd. USD beim Umsatz und 50 USD beim Gewinn/Aktie sollen es bis 2025 werden. Möglicherweise könnte der Gewinn höher ausfallen, denn LAD will keine weiteren Kapitalerhöhungen mehr vornehmen, die den Gewinn/Aktie verwässern könnten. Helfen sollen aggressive Akquisitionen: In Q1 wurden zahlreiche Übernahmen abgeschlossen, die insgesamt 3,7 Mrd. USD zum jährlichen Umsatz beitragen sollen. Diese Akquisitionen haben strategisch die Dichte in wichtigen geografischen Märkten erhöht und die landesweite Präsenz vergrößert.

Trotz eines etwas wettbewerbsintensiveren Umfelds strebt LAD weiterhin eine Nachsteuerrendite von >15 % und das Drei- bis Siebenfache des EBITDA an. 65 % sollen in Akquisitionen fließen, 25 % in interne Investitionen und 10 % sollen über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückzugeben.

Lithia Motors (ISIN: US5367971034): Die Aktie handelt mit einem 16er-KGV für das laufende Jahr, das ist angesichts der Wachstumsraten attraktiv. Das KUV21e liegt bei 0,5. Das Unternehmen setzt Maßstäbe in Sachen datengetriebener Angebote entlang des Lebenszyklus eines Autos. Wachstums-Investoren können hier auf Sicht mehrerer Jahre zugreifen. Charttechnisch nimmt die Aktie Anlauf auf ein neues Hoch. Trader können dem Impuls folgen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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