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Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Leser,

der Übergang zur Elektromobilität gilt als Game-Changer in der gesamten Automobilindustrie und wird das Geschehen in den kommenden Jahren nachhaltig bestimmen. Mit von der Partie ist beim Siegeszug der Elektromobilität auch der Batteriehersteller Varta, der sich aktuell auf Rang 11 der Trendstabilitäts-Ranglisten im TecDAX befindet. Kürzlich konnte der Batterie-Spezialist mit dem Sportwagenhersteller Porsche einen hochkarätigen Kunden aus dem Premium-Segment für seine neueste V4Drive-Batteriegeneration präsentieren. Die von Varta entwickelte neueste Generation von ultra-hochleistungs-fähigen Lithium-Ionen-Akkus ist aufgrund ihrer hohen Leistungsdichte mit Abmessungen von nur wenigen Zentimetern vergleichsweise klein und lässt sich innerhalb von lediglich knapp 6 Minuten vollständig aufladen. Dabei ist der neueste Lithium-Ionen-Akku aus dem Hause Varta auch bei extremer Kälte einsetzbar, was die V4Drive-Batteriezellen-Generation für spezielle Einsatzbereiche, in denen es auf rasche Beschleunigung und hohe Reichweite ankommt, attraktiv macht.

Win-Win-Situation für Varta und Porsche!

Für die neueste High-End-Generation von Lithium-Ionen-Akkus bieten sich für den Zuffenhausener Premium-Sportwagenhersteller eine Reihe von attraktiven Einsatzmöglichkeiten. So lässt sich die neue V4Drive-Akkugeneration als Ergänzung zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien bei voll-elektrischen Premium- und Sondermodellen als Turbo-Booster verwenden, womit man mit vergleichbaren Modellen mit konventionellem Verbrennungsmotor in punkto Beschleunigung und Geschwindigkeit problemlos mithalten dürfte. Auch bei der Reichweite, eines der zentralen Kriterien eines voll-elektrischen Fahrzeugmodells, eröffnet der neue Hochleistungs-Akku von Varta als zuschaltbare Not-Reserve neue Perspektiven. Aufgrund des breiten Anwendungsspektrums will Porsche die neue Hochleistungsbatterie von Varta auch für die neuen, voll-elektrischen Serienmodellen verwenden. Spekuliert wird in diesem Zusammenhang über den Einsatz der V4Drive-Lösung im neuen Premium-E-Modell Porsche Taycan und der E-Variante des Kult-Sportwagen-Modells Porsche 911.

Varta adressiert mit V4Drive neue Wachstumssegmente

Damit eröffnen sich für Varta in Verbindung mit der Porsche-Kooperation vielversprechende neue Perspektiven für die neue V4Drive-Akkugeneration, die ab Ende dieses Jahres vom Band laufen soll. Neben dem Einsatz bei hoch-motorisierten Premium-Modellen im Automotive-Bereich sieht Varta weitere interessante Einsatzbereiche. So lässt sich das neue Batterie-Format etwa als Speicherlösung für die so genannte Rekupations-Energie, die bei Hybrid- oder Elektromotoren beispielsweise beim Bremsvorgang entsteht, nutzen. Auch im Nutzfahrzeugsegment bieten sich nach Aussage von Varta interessante neue Einsatzmöglichkeiten, und könnte beispielsweise in Kombination mit einer Brennstoffzelle die Reichweite von voll-elektrischen Lkw deutlich erhöhen. Künftig will Varta bei Automotive-Anwendungen mit neuen, noch leistungsfähigeren Batterie-Formaten durchstarten und tüftelt bereits an einem Nachfolgemodell für die V4Drive-Akkulösung.

Starke Entwicklung im Kerngeschäft eröffnet Spielraum für Investitionen in neue Lithium-Ionen-Batterieformate

Auch im operativen Kerngeschäft verfügt Varta dank seiner Kompetenz bei Hochleistungs-Mikrobatterien über exzellente Perspektiven, was ein Blick auf die zuletzt vorgelegten Q1-Zahlen belegt. Zwar verbesserten sich die Umsatzerlöse lediglich um knapp 2,9%. Jedoch konnte man beim bereinigten operativen Ergebnis dank Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen mit einem Anstieg von 15,9% die Konsenserwartungen klar übertreffen. Ab dem zweiten Halbjahr rechnet Varta dank neuer Kundenaufträge für Akkulösungen für Wireless-Headsets mit einer deutlich dynamischeren Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Da der Markt für kabellosen Kopfhörern und andere Wearables wie Fitness-Tracker weiter kräftige Zuwächse verzeichnet, hat Branchenprimus Varta (Marktanteil mehr als 50%) als Marktführer bei passenden Mikrobatterien gute Chancen, im Jahr 2021 erneut ein Rekordergebnis einzufahren. Dank der üppigen Free Cash-Flow-Entwicklung eröffnet sich für Varta Spielraum, für höhere Forschungs- und Entwicklungsausgaben für das neu formierte Geschäftsfeld Lithium-Ion Solutions & Microbatteries. Der Fokus soll hier vor allem auf Anwendungen für den Automotive-Bereich liegen, in dem sich Varta mittelfristig erhebliches Wachstumspotential verspricht. Die Analysten der Commerzbank sehen den Einstieg von Varta in dieses Segment positiv, rechnen zunächst jedoch lediglich mit einem vergleichsweise bescheidenen Umsatzbeitrag. Dies könnte sich bald ändern. Denn Varta will nach Aussage von Konzernchef Norbert Schein hier schon bald mit neuen, noch leistungsfähigeren Batterie-Formaten durchstarten und tüftelt bereits an einem Nachfolgemodell für die V4Drive-Akkulösung.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

die Covid-19-Impfstoffkampagne nimmt global weiter Fahrt auf. In den USA haben bereits mehr als 44% der Gesamtbevölkerung ihre zweite Impfdosis erhalten, während in der Europäischen Union immerhin knapp 40% der Einwohner zumindest einmal gegen die neuartigen Lungenerkrankung geimpft wurden. Da zur Durchführung einer weltweiten und flächendeckenden Covid-19-Impfstoffkampagne mehrere Milliarden Impfstoff-Dosen benötigt werden, bieten sich für Zulieferer wie den Pharma- und Life-Sciences-Spezialisten Merck KGaA, der sich aktuell auf Rang 15 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste befindet, mittelfristig interessante Wachstumsperspektiven.

Merck KGaA liefert Lipide fürCovid-19-Impfstoffe

Der Darmstädter Traditionskonzern gilt dank der Übernahme des US-Wettbewerbers Sigma-Aldrich als einer der weltweit führenden Anbieter von Verbrauchs-Materialien, die für Forschung & Entwicklung aber auch zur Herstellung von Medikamenten oder Impfstoffen benötigt werden. Bei Covid-19-Impfstoffen, bei denen es sich fast ausschließlich um so genannte mRNA-Therapeutika handelt, liefert Merck so genannte Lipide, die für eine Wirkstoff-Freisetzung im Körper essenziell notwendig sind. Da aktuell weltweit nur eine Handvoll Unternehmen in der Lage sind, diese Lipide in der benötigten Menge bereitzustellen, ist die Kompetenz von Merck aktuell gefragter denn je. Erst kürzlich hat man aufgrund steigender Produkt-Abrufe seine Lipidproduktion deutlich nach oben gefahren, um den zusätzlichen Bedarf des Impfstoff-Hersteller-Konsortiums Pfizer/Biontech für den Covid-19-Impfstoff (BNT162b2) zu decken.

Merck positioniert sich im Zukunftsmarkt mRNA-basierte Impfstoffe

Gut ins Konzept passt die Anfang des Jahres bekannt gegebene Übernahme von AmpTec, mit der Merck dank der PCR-basierten mRNA-Technologie des deutschen Herstellers die gesamte Wertschöpfungskette zur Herstellung von mRNA-basierten Wirkstoffen abdeckt. Mittlerweile ist Merck als Entwicklungspartner bei weltweit 50 Covid-19-Impfstoffprojekten beteiligt und liefert neben Grund- und Verbrauchsmaterialien wie Lipiden, Proteasen oder Antikörper, auch maßgeschneiderte Herstell-Plattformen oder Komplett-Systeme für die biopharmazeutische Produktion. Damit haben sich die Darmstädter in eine gute Ausgangsposition manövriert, um im Zukunftsmarkt für mRNA-basierte Impfstoffe als Zulieferer ganz vorne mitzumischen. Diese neue Impfstoffklasse, die auf dem Einbringen von viralen genetischen Informationen in menschliche Zellen basiert, dürfte nach der Zulassung der Covid-19-Impfstoffe von Herstellern wie Pfizer/Biontech oder Moderna vor dem Durchbruch stehen. Schon jetzt wird fieberhaft an neuen mRNA-Vakzinen für andere Anwendungsbereiche geforscht, wobei Marktforscher von BIS Research ab 2026 für diese neue Impfstoffklasse ab 2026 von einem enormen Wachstumspotential ausgehen. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts sind hier im Zeitraum bis 2031 jährliche Zuwachsraten von durchschnittlich 95.49% zu erwarten, wobei der Gesamtmarkt für mRNA-basierte Vakzine bis Ende 2031 ein Gesamtvolumen von knapp 28,9 Mrd. USD erreichen dürfte.

Merck KGaA hebt Jahresprognose an - Labortechnik-Sparte und Special Materials treiben an!

Die dynamische Absatzentwicklung in der Life-Sciences-Sparte verhalf Merck im Auftaktquartal zu einem unerwartet kräftigen operativen Gewinnanstieg von 28%. Da sich auch die übrigen Kerngeschäftsbereiche Pharma und Special Materials von den Auswirkungen der Krise erholt haben, schraubte das Konzernmanagement die Jahresprognose deutlich nach oben. So rechnet man für 2021 nun mit einem operativen Gewinn von bis zu 5,8 Mrd. Euro (2020: 5,2 Mrd. Euro), nachdem man hier zuvor lediglich ein Plus von rund 10% gerechnet hatte. Neben der weiter dynamischen Nachfrage nach Labortechnik-Equipment und Verbrauchsmaterialien für die Pharma- und Biotechbranche sollte Merck auch vom aktuellen Boom in der Halbleiterbranche profitieren. Hier ist man dank der Milliarden-Übernahme des US-Herstellers Versum bei Spezialmaterialien zur Chipherstellung bestens aufgestellt, was nach einem verhaltenen Auftakt der Konzernsparte Special Materials für die kommenden Quartale mehr Dynamik erwarten lässt. Entsprechend optimistisch zeigten sich zuletzt die Experten der Commerzbank zu den weiteren Aussichten bei Merck. So wurde das Kursziel von 163 auf 185 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von AIXTRON, die sich aktuell auf Rang 13 der Gesamtauswahl befindet. Der Spezialist für so genannte MOCVD-Anlagen überraschte kürzlich mit einer deutlichen Anhebung der Jahresprognose. Anstelle von 320 bis 360 Mio. Euro rechnet AIXTRON nun mit einem deutlich höheren Erlös im Bereich von 400 bis 440 Mio. Euro, während man sich auch bei der operativen Gewinnmarge mit 20 bis 22% (zuvor: 18%) deutlich höhere Ziele setzt.

Auftragslage hellt sich spürbar auf - Neue Großaufträge sorgen für Schwung!

Der Spezialist für so genannte Depositionsanlagen profitiert aktuell besonders stark vom aktuellen Investitionsboom der internationalen Chip- und Halbleiterindustrie. Schwergewichte wie Intel, TSMC, Samsung oder Hynix fahren ihre Produktionskapazitäten angesichts der weltweiten Chip-Lieferengpässe massiv nach oben. Da die MOCVD-Anlagen von AIXTRON vor allem in der Chip- und Halbleiterfertigung eingesetzt werden, zieht auch das Ordervolumen des Technologiekonzerns derzeit massiv an. Entsprechend konnte AIXTRON in den vergangenen Wochen mehrere bedeutende Großaufträge an Land ziehen, wobei sich dieser Trend nach Einschätzung des Konzernmanagement auch in den Folgequartalen fortsetzen wird. Entsprechend geht man für das Gesamtjahr von einem Ordereingang von 420 bis 460 Mio. Euro aus, nachdem man hier zuvor lediglich das obere Ende der Spanne von 360 bis 380 Mio. Euro angepeilt hatte.

Neue SIC-Halbleiter sorgen bei AIXTRON für dynamische Wachstums-Aussichten!

Mittelfristig sollte AIXTRON vor allem vom Siegeszug der neuen Silizium-Carbid-Leistungshalbleiter-Generation profitieren. Diese weist gegenüber herkömmlichen Silizium-baiserten Chips nicht nur einen höheren Wirkungsgrad auf, sondern ist auch in Sachen elektrische Leitfähigkeit deutlich überlegen, was Vorteile bei der Energie-Effizienz mit sich bringt. Da SIC-Chips außerdem weniger Platz benötigen, lässt sich auf vergleichbarer Fläche deutlich mehr Rechenpower unterbringen. Ausspielen kann die neue SIC-Halbleitergeneration vor allem im Bereich Elektromobilität. Hier sorgen SIC-Chips aufgrund ihrer einzigartigen physikalischen Eigenschaften und der überlegenen Rechenpower für eine durchschnittlich 6% höhere Reichweite. AIXTRON liefert hier mit der neuen AIX G5 WW-C-Depositions-Anlagengeneration die passende Hardware für die Produktion der neuen Chip-Generation. Ende vergangenen Jahres konnte AIXTRON hier mit Bosch bereits einen hochkarätigen Referenzkunden aus der Automobilindustrie vorweisen. Auch der chinesische SIC-Spezialist EpiWorld setzt seit Ende vergangenen Jahres auf die neuen High-Tech-Anlagengeneration von AIXTRON zur Herstellung von SIC-Halbleitern. Da auch Branchengrößen wie Continental oder ZF auf Silizium-Carbid-Halbleiter beim Megatrend Elektromobilität setzen, kann AXTRON mittelfristig hier mit weiteren Folgeaufträgen rechnen.

Von 5G bis hin zu OLED-Displays - AIXTRON adressiert vielversprechende Wachstumsmärkte!

Als Anbieter von Anlagen zur Herstellung hochwertiger Bauelemente auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) adressiert AIXTRON viele Zukunftsmärkte außerhalb des Kerngeschäfts mit der Chip- und Halbleiterindustrie, in dem AIXTRON den Löwenanteil seiner Erlöse generiert. Die Depositionsanlagen von AIXTRON spielen auch bei der Herstellung von Komponenten für Laser-Applikationen oder Hochfrequenz-Komponenten für dem neuen High-Speed-Mobilfunkstandard 5G eine wichtige Rolle. Vielversprechende Perspektiven verspricht auch der Einstieg im Bereich Fertigungsanlagen für OLED-Displays. Hier blieb AIXTRON bislang jedoch der große Durchbruch versagt. Obwohl eine OLED-Beschichtungsanlage von AIXTRON Ende 2020 zunächst ein Qualifizierungs-Verfahren bei einem führenden asiatischen Display-Hersteller erfolgreich durchlaufen hatte, blieben die erhofften Folgeaufträge für AIXTRON aus.

Deutsche Bank sieht nach Prognoseanhebung deutliches Aufwärtspotential!

Nach der Anhebung der Jahresprognose meldeten sich zuletzt die Experten der Deutschen Bank mit einem optimistischen Kommentar zu Wort. Dabei wurde das Kursziel von 26 auf 27 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von BMW, die sich aktuell auf Rang 8 der Gesamtauswahl befindet. Die Nachrichtenlage rund um die Elektromobilität-Projekte deutet darauf hin, dass BMW den technologischen Rückstand zu Tesla verringern kann. Reichweiten von bis zu 600 Kilometern kannte man bislang eher bei Tesla, aber mit dem neuen SUV iX kann BMW hier endlich gleichziehen. Die Reichweite wird von Autokäufern meist als eines der wichtigsten Entscheidungs-Kriterien für den Kauf eines Elektroautos genannt.  

BMW setzt zur Großoffensive im Zukunftsmarkt E-Mobility an!

Große Pläne haben die Münchener im Zukunftsmarkt Elektromobilität. Hie verfügt man bereits mit dem BMW i3 über einen der meistverkauften Stromer-Modelle im Kleinwagen-Segment und ist auch bei im gehobenen Preissegment mit dem BMW i8 oder dem seit Anfang Januar erhältlichen E-SUV iX3 ganz vorne mit dabei. Mit der Einführung der E-Limousine i4 oder dem neuen E-SUV-Flagschiff-Modell iX will BMW seine Modelloffensive in 2021 forcieren und gleichzeitig mit neuen vollelektrischen Serienmodelle der beliebten 5er- und 7er-Reihe die Stammkundschaft bei der Stange halten. Damit kommt BMW seinem ehrgeizigen Ziel, ab 2023 in mehr als 90% seiner Marktsegmente voll-elektrische Modelle anzubieten, ein gutes Stück näher. Bis 2025 peilt Konzernchef Oliver Zipse jährliche Zuwächse von 50% beim E-Autoabsatz an, wobei das E-Autosegment des Münchener Premiumhersteller ab dem Ende der Dekade mehr als die Hälfte der gesamten Erlöse einspielen soll.

Neue Generation von Lithium-Ionen-Feststoff-Akkus mit mehr Power und Reichweite!

Auch in punkto Umweltverträglichkeit und Effizienz will BMW neue Maßstäbe setzen. Um dem Anspruch von Konzernchef Zipse, das "Grünste Elektroauto der gesamten Branche zu produzieren, gerecht zu werden will man man mittelfristig auf konventionellen Strom bei der Fahrzeugproduktion ganz verzichten. Dies gilt vor allem für die energieintensive Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus, deren Produktionskapazitäten derzeit durch Investitionen im mittleren dreistelligen Millionenbereich massiv ausgebaut wird. Hier will BMW mit einer neuen Batterie-Generation Konkurrenten wie Tesla die Rücklichter zeigen. Seit 2019 tüfteln die Münchener gemeinsam mit dem US-Technologiekonzern Solid Power an der Entwicklung so genannter Feststoff-Batterien, die im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus über eine deutlich höhere Energiedichte verfügen. Dies verkürzt die Ladezeit nicht nur auf weniger als 20 Minuten, sondern erhöht gleichzeitig auch die Reichweite um mehr als 50%. Da die Produktion von Feststoff-Batterien im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeug-Akkus erheblich günstiger ist, könnte die neueste Klasse der Elektro-Modelle von BMW nach Einschätzung von Konzernchef Zipse in punkto Reichweite und Kosten mit herkömmlichen Verbrenner-Modellen der neuesten Generation gleichziehen. Erste Prototypen, die mit der neuen Feststoff-Battieriegeneration bestückt werden, sollen schon bald vom Band laufen, wobei man mit der Serienproduktion spätestens zum Ende der Dekade starten will.

BMW überzeugt mit starkem Q1 und peilt operative Marge am oberen Ende der Prognosespanne an!

Operativ läuft es beim Münchener Premiumauto-Bauer nach dem herben Ergebniseinbruch in 2020 wieder rund. Dies belegen die kürzlich vorgelegten Q1-Zahlen, wobei man hier mit einem Umsatzplus von 15% und einem überproportional starken Anstieg beim operativen Ergebnis um 120% die Konsenserwartungen deutlich übertreffen konnte. Profitieren konnte man erwartungsgemäß von einer kräftigen Nachfrage-Erholung in Kernmärkten wie China, wobei man hier den Fahrzeugabsatz auf 220.000 verkauften Modellen im Vorjahresvergleich verdoppeln konnte. Auch in Europa und den USA verzeichnete BMW vor allem bei höherpreisigen SUV-Modellen teilweise deutlich zweistellige Absatzzuwächse. Da sich die weltweite Erholung beim Autoabsatz zuletzt auch nach dem ersten Quartal weiter dynamisch fortgesetzt hat, rechnet BMW für 2021 neben höheren Fahrzeugabsätzen auch mit einem deutlich höheren operativen Gewinn. Dabei peilt BMW bei der operativen Gewinnmarge mittlerweile das obere Ende der Spanne von 6 bis 8% an, nachdem man hier in Q1 mit +9,3% deutlich positiv überrascht hatte. Die Experten von Jefferies zeigen sich in einer kürzlich veröffentlichten Studie optimistisch zu den weiteren Aussichten bei BMW und sehen vor allem in China deutliches Wachstumspotential für den Premium-Hersteller. Entsprechend wurde die Einstufung mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 115 auf 135 Euro erhöht.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

der Einzelhandel sucht seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie neue Vertriebswege, um die durch den Lockdown verursachten herben Absatzrückgänge im stationären Einzelhandel kompensieren zu können. Daher setzen immer mehr bekannte Markenhersteller wie Adidas, L Óreal, PUMA oder HUGO BOSS auf den Direkt-Vertrieb über eCommerce-Portale oder über konzerneigene Shops, bei denen Bestellungen kontaktlos abgeholt oder per Lieferdienst an den Endempfänger zugestellt werden können. Einer der Profiteure des neuen Direct-to-Consumer-Trends im Produktvertrieb ist KION, wobei sich die Aktie aktuell in der Trendstabilitäts-Rangliste auf Rang 6 im MDAX befindet.

KION profitiert massiv vom Direct-to-Consumer-Trend!

Da KION mit seiner breiten Produktpalette das gesamte Spektrum rund um Flurförderzeuge bis hin zu Automatisierungs-Lösungen in der Lagerlogistik abdeckt, ist KION bei der Realisierung ganzheitlicher Konzepte rund um den Direkt-Vertrieb an die Kunden erste Wahl. Um eine reibungslose und vor allem schnelle und effiziente Bestellabwicklung zu gewährleisten, wird ein gut ausgebautes Logistik-Netzwerk benötigt. Daher investieren viele Markenhersteller, die künftig verstärkt auf das Direct-to-Consumer-Segment setzen wollen, massiv in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Logistikkapazitäten. Dies schließt auch den Aufbau von so genannten Microfullfillment-Lagern mit ein, über die vor allem in dicht besiedelten Ballungszentren Warenbestellungen bei stationären Niederlassungen schneller an die Kunden ausgeliefert werden können. Mit seinen intelligenten Warehouse-Management-Lösungen, automatisierten Lagersystemen und einer breiten Auswahl an intelligenten Kommissionierung- und Lagerverwaltungs-Clustern bieten sich KION hier mittelfristig enorme Wachstumschancen.

KION überzeugt im Auftaktquartal mit deutlich besser als erwartetem Ergebnis!

Der Trend zum Online-Handel und dem Ausbau des Direct-to-Consumer-Geschäfts vieler bekannter Markenhersteller bescherten KION im Auftaktquartal deutliche Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis. Bei einem Umsatzplus von 17,1% übertraf man beim bereinigten operativen Gewinn mit einem deutlichen Anstieg von knapp 50% die Konsenserwartungen deutlich. Maßgeblichen Anteil hatte dabei erwartungsgemäß die starke Entwicklung im Segment Supply-Chain-Solutions, das mit einem Anstieg beim operativen Segmentergebnis von 73,3% überzeugen konnte. Auch im Segment Industrial Trucks and Services, das vor allem Flurförderzeuge sowie Wartung und Services umfasst, verzeichnete dank des globalen Wirtschafts-Ramp-Ups nach der vergleichsweisen schwachen Entwicklung im Jahr 2020 wieder ein leichtes Umsatzplus von knapp 5%. Da die margenstarken Service-Umsätze, die mittlerweile 52,7% der Segmenterlöse ausmachen, um 9,6% verbessert werden konnten, überzeugte auch das Flurförderzeug-Segment mit einem kräftigen Anstieg von 33,6% beim bereinigten operativen Ergebnis.

Ordereingang zieht deutlich an - Jahresprognose bestätigt!

Nach dem unerwartet starken Jahresstart hat KION allen Grund, weiter optimistisch in die Zukunft zu blicken. Allerdings warnte Konzernchef Gordon Riske mit Blick auf weiter steigende Rohstoffpreise und die nach wie vor bestehenden Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie vor allzu hohen Erwartungen. Daher wurden die zum Ende des vergangenen Fiskaljahres ausgegebenen Jahresziele, die immerhin eine deutliche Umsatzverbesserung auf 9,15 bis 9,75 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,3 Mrd. Euro) sowie eine Steigerung beim bereinigten operativen Ergebnis von 547 Mio. Euro auf bis zu 800 Mio. Euro vorsehen, lediglich bestätigt. Da man im Auftaktquartal mit einem deutlichen Anstieg von 26,2% beim Ordereingang aufwarten konnte und sich die Nachfrage vor allem im margenstarken Segment Supply-Chain-Solutions dank des eCommerce-Booms weiter aufhellt, dürfte sich die Jahresprognose als zu konservativ erweisen.

UBS sieht nach starkem Jahresauftakt dreistelliges Kursziel!

Nach dem starken Abschneiden zum Jahresauftakt haben sich die Analysten der UBS zuletzt optimistisch zu den weiteren Aussichten bei KION zu Wort gemeldet. Dabei wurde vor allem auf die starke Auftragsentwicklung im Segment Supply-Chain-Solutions verwiesen. Entsprechend wurde das Kursziel von 94 auf 103 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt. Die jüngsten Insiderkäufe im mittleren fünfstelligen Bereich deuten darauf hin, dass KION seine dynamische Ergebnisentwicklung aus dem Auftaktquartal auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen dürfte.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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