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Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Leser,

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von GEA Group, die sich derzeit auf Rang 5 im MDAX befindet. Das Geschäftsmodell ist in einer sehr attraktiven Industrie angesiedelt, denn die Lebensmittelindustrie ist ein Wachstumsmarkt ohne große zyklische Schwankungen und als Maschinen- und Anlagenbauer für diese Industrie müsste es GEA eigentlich schaffen, langfristig stabile Gewinnsteigerungen zu erzielen. Nach einigen Jahren der Krise zeigt die operative Entwicklung nun auch wieder in die richtige Richtung!

GEA Group - Systemanbieter für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie!

Der Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer gilt als einer der weltweit führenden Systemanbieter für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Mit seinem breit diversifizierten Produktportfolio, das vor allem Großanlagen zur Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln wie Kaffee, Fertiggerichten sowie Milchprodukten umfasst, bietet der Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer seinen Kunden aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ein breit gefächertes Angebot an individuell konfigurierbaren Lösungen für jeden Einsatzbereich. .

Dank erfolgreicher Neuausrichtung zurück auf dem Erfolgspfad!

Seine technologisch führende Marktposition hat der Düsseldorfer Mischkonzern dem konsequent umgesetzten Restrukturierungskurs der vergangenen Jahre zu verdanken. Die unter der Ägide des langjährigen Vorstandschefs Jürg Oleas eingeleitete Neuausrichtung führte den ehemaligen Mischkonzern nach langer Durststrecke wieder auf die Erfolgsspur zurück. Der seit Februar 2019 amtierende neue Vorstandschef Stefan Klebert setzte die von Oleas eingeleitete Neuausrichtung durch den Verkauf von weniger profitablen Randbereichen und einem groß angelegten Stellenabbau-Programm konsequent fort. Durch strategische Zukäufe, mit denen man sich neue Absatzmärkte außerhalb des klassischen Kerngeschäfts erschließen konnte, eröffnen neue Wachstumsperspektiven. Mittlerweile liefern bei der GEA Group neue Produkt-Gruppen wie Abgasreinigungs-Anlagen, Wärme- und Kältetechnik, sowie komplexen Filtrations- und Trocknungs-Anlagen für die Pharmaindustrie oder die Chemiebranche eine margenstarke Ergänzung zum Kerngeschäft.

Starkes Auftaktquartal - GEA Group Back on Track!

Zuletzt konnte GEA Group mit unerwartet starken Zahlen für das erste Quartal aufwarten. Mit einem deutlichen Anstieg beim bereinigten operativen Ergebnis von 11,4% toppte man die Konsenserwartungen deutlich. Auch bei den Erlösen konnte man trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds ebenfalls mit einem organischen Umsatzplus von 2,2% wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Zu verdanken hatte man besser als erwartete Ergebnis neben einer Nachfragebelebung in allen Endmärkten vor allem den konsequent umgesetzten Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen, mit denen man die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie erfolgreich abfedern konnte.

Jahresprognose bestätigt - GEA Group peilt mittelfristig deutlich höheres Margenniveau an!

Nach dem besser als erwarteten Jahresauftakt sieht sich GEA Group nach einem durch die Coronavirus-Pandemie geprägten Übergangsjahr wieder zurück auf dem Wachstumspfad. Dabei erhofft man sich spätestens ab dem dritten Quartal 2021 eine deutlich anziehende Geschäftsdynamik, Entsprechend soll der bereinigte operative Gewinn im Gesamtjahr mit 530 bis 580 Mio. Euro über Vorjahresniveau (533 Mio. Euro) liegen, während man eine leichte Verbesserung beim wechselkursbereinigten Umsatz anpeilt. Mittelfristig will Konzernchef Klebert das Margenniveau durch konsequente Restrukturierungen und dem Verkauf gering-margiger Randbereiche weiter verbessern, In diesem Zusammenhang hatte man zuletzt das untere Ende der Mittelfrist-Prognose angehoben und peilt nun bis 2022 eine operative Gewinnmarge von 12,5 bis 13,5% an. Auch nach dem Erreichen dieses ambitionierten Etappenziels sieht der Konzernchef Spielraum für eine weitere Verbesserung der Profitabilität. Dabei fasst Klebert neben einer weiteren Optimierung der Kostenbasis auch größere strategische Zukäufe ins Auge, die man nach Aussage des Konzernchefs dank der prall gefüllten Kriegskasse problemlos finanzieren kann.

Barclays hebt Kursziel an und bestätigt mit Buy!

Bei der Analystengemeinde sorgte der starke Jahresauftakt zuletzt für Optimismus, was die weiteren Aussichten bei der GEA Group angeht. So haben die Experten von Barclays die Einstufung zuletzt mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 39 auf 40 Euro angehoben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

der Bauboom beschert vielen Big-Playern aus der Bauindustrie und nicht zuletzt auch den Baustoffzulieferern aktuell trotz der nach wie vor allgegenwärtigen Coronavirus-Pandemie glänzende Geschäfte. Angesichts historisch niedriger Zinsen erfüllen sich viele Verbraucher ihren Traum von den eigenen Vier Wänden, was gerade im Privaten Wohnungsbau für neue Rekorde sorgt. Dies bescherte dem Deutschen Bauhauptgewerbe mitten im Corona-Jahr ein Rekord-Umsatzplus von 6,6%, wobei der Branchenverband auch im Jahr 2021 von kräftigen Umsatzzuwächsen ausgeht.

Robuste Baukonjunktur beschert HeidelbergCement Rekordergebnis in Q1!

Profitieren kann vom aktuellen Neubau-Boom auch der Baustoffhersteller HeidelbergCement, der sich aktuell auf Rang 9 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste befindet. Der Heidelberger Traditionskonzern gehört zu den weltweit führenden Baustoffherstellern und überzeugte zuletzt im neuen Fiskaljahr mit einem sehr starken Auftaktquartal. Bei einem leichten Umsatzanstieg von knapp 1% konnte der bereinigte operative Gewinn (EBIT) gegenüber dem Vorjahresquartal auf 223 Mio. Euro mehr als verdreifacht werden, womit man die Konsenserwartungen deutlich übertreffen konnte.

Konsequente Kostensenkungsmaßnahmen tragen maßgeblich zum Erfolg bei!

Zu verdanken hatte HeidelbergCement dieses unerwartet deutliche Ergebnisplus nicht nur der robusten Baukonjunktur und der damit verbundenen Nachfragebelebung in allen Endmärkten. Dank rechtzeitig eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen gelang es HeidelbergCement, die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie größtenteils abzufedern. Das unter der Bezeichnung COPE (COVID Contingency Plan Execution) im Februar vergangenen Jahres gestartete Effizienzsteigerungs-Programm war ein voller Erfolg, wobei man hier das ursprüngliche Einsparziel von 1 Mrd. Euro um 30% übertreffen konnte. In Verbindung mit Preiserhöhungen in allen Produktsegmenten gelang es, die operative Gewinnmarge im Vorjahresvergleich auf 5,6% (+4,5 Prozentpunkte) nachhaltig zu verbessern.

Infrastrukturprogramme bescheren HeidelbergCement exzellente Aussichten!

Neben dem Boom im privaten Wohnungsbausektor dürfte vor allem die zuletzt verabschiedeten Infrastrukturprogramme im weiteren Jahresverlauf für neue Impulse sorgen. Neben Europa rückt dabei vor allem Nordamerika in den Fokus, zumal die US-Regierung in den kommenden Jahren Infrastrukturmaßnahmen im Gesamtvolumen von rund 2 Bio. USD umsetzen will. Dabei soll ein Großteil dieser Mittel in die Sanierung der maroden Straßeninfrastruktur und die Modernisierung der Schienen-Infrastruktur fließen. Dies dürfte die Nachfrage nach Transportbeton sowie Zuschlagsstoffen, die beispielsweise für die Asphalt-Schicht beim Straßenbau benötigt werden, kräftig ankurbeln. HeidelbergCement gilt gerade in diesen Produktsegmenten auch in Nordamerika als einer der führenden Anbieter. Da man in den USA mehr als ein Viertel seiner Erlöse generiert, dürfte der Baustoffhersteller daher überdurchschnittlich stark von den angekündigten Maßnahmenpaketen profitieren. Entsprechend rechnet auch der Konzernvorstand von HeidelbergCement mit einer soliden Geschäftsentwicklung. Angesichts der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten traut man sich jedoch im Jahr 2021 nach wie vor lediglich eine leichte Verbesserung bei Umsatz und operativem Ergebnis zu.

Jefferies sieht deutliches Aufwärtspotential und bestätigt mit "Buy"

Optimistisch meldeten sich zuletzt nach dem besser als erwartet ausgefallenen Q1-Zahlenwerk die Experten vom Analystenhaus Jefferies zur Aktie des Baustoffherstellers zu Wort. Nach Einschätzung der Analysten dürfte die Dynamik aus dem Auftaktquartal bei HeidelbergCement weiter anhalten, zumal sich die Aussichten auf nahezu allen Kernmärkten weiter verbessert haben. Entsprechend wurden die Gewinnschätzungen für das operative Ergebnis nach oben revidiert. Das Kursziel hoben die Experten von 84,60 auf 96,00 Euro an und bestätigten dabei ihr "Buy"-Rating.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von Siemens Healthineers, die sich derzeit auf Rang 10 im TecDAX befindet.

Siemens Healthineers überzeugt mit starken Q2-Zahlen - Covid-19-Schnelltests als Wachstumstreiber!

Der Medizintechnik-Konzern überraschte zuletzt mit einem unerwartet starken Q2-Zahlenwerk und konnte dabei die Konsenserwartungen der Analysten übertreffen. Bei einem Umsatzplus von 12,9% konnte man trotz höherer Investitionen auch beim bereinigten operativen Ergebnis marginal zulegen und toppte damit die Konsenserwartungen. Profitieren konnte Siemens Healthineers einmal mehr von gestiegenen Absätzen bei Medizintechnik-Equipment wie Röntgen-Geräten, Blutgasanalyse-Systemen und Computer-Tomographen, die vor allem bei der Behandlung und Nachsorge von Covid-19-Patienten eingesetzt werden. Als einer der Hauptwachstums-Treiber erwies sich die starke Nachfrage nach Covid-19-Schnelltests. Hier hat sich Siemens Healthineers mit seinem CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Test, der binnen 15 Minuten ein sicheres und belastbares Ergebnis liefert, als einer der Marktführer im margenstarken Segment für so genannten Heim-Schnelltests etabliert. Allein im abgelaufenen Quartal setzte man mit Covid-19-Schnelltests, die unter anderem auch in Supermärkten vertrieben werden, knapp 190 Mio. Euro um. Dies bescherte der Diagnostik-Sparte mit Umsatzerlösen von 1,2 Mrd. Euro (+29,1%) und einer operativen Marge von 10,6% (+4,5 Prozentpunkte) ein neues Rekordergebnis.

Milliardenzukauf im Onkologie-Segment eröffnet neue Wachstumschancen

Frische Impulse verspricht bei Siemens Healthineers der jüngst abgeschlossene Zukauf des US-Konkurrenten Varian Medical. Mit der knapp 16,4 Mrd. USD schweren Übernahme will sich der deutsche Medizintechnikkonzern nicht nur breiter aufstellen, sondern gleichzeitig zu einem der führenden Anbieter im margenstarken Onkologie-Segment aufsteigen. Der bislang größte Zukauf in der Firmengeschichte von Siemens Healthineers dürfte sich als cleverer Schachzug erweisen, da sich die Zahl der Krebserkrankungen laut einer Erhebung der Weltgesundheitsorganisation WHO bis 2040 nahezu verdoppeln dürfte. Varian Medical ist vor allem in den Bereichen Krebsvorsorge und Strahlentherapie-Behandlungen stark aufgestellt. In Verbindung mit der Expertise von Siemens Healthineers in den Bereichen Labordiagnostik und Imaging Solutions entsteht damit ein neues Powerhouse, das alle Themenbereiche im Onkologie-Segment abdeckt. Da Varian Medical mit einer bereinigten operativen Marge von 17% hochprofitabel arbeitet, erhofft sich CEO Bernd Montag durch den Milliarden-Zukauf einen deutlich positiven Beitrag zum Konzernergebnis.

Siemens Healthineers revidiert Jahresprognose nach oben - Deutsche Bank hebt den Daumen!

Nach dem unerwartet starken Abschneiden im ersten Halbjahr setzt sich das Konzernmanagement nun optimistischere Ziele. So peilt man für das laufende Fiskaljahr nun ein Umsatzplus von 14 bis 17% (zuvor: 8 bis 12%) an, während der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,90 bis 2,05 Euro (zuvor: 1,63 bis 1,82 Euro) erwartet wird. Neben einem deutlich positiven Ergebnisbeitrag durch die Übernahme von Varian Medical rechnet Siemens Healthineers mit einer weiter dynamisch steigenden Nachfrage bei Covid-19-Schnelltests. In diesem Segment geht man nun für das laufende Fiskaljahr von einem Umsatzbeitrag in Höhe von 750 Mio. Euro (zuvor: 300 bis 350 Mio. Euro) aus. Da die Testkampagnen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in vielen Staaten, vor allem an Touristik-Hot-Spots und Flughäfen, systematisch ausgeweitet werden, um eine rasche Rückkehr zur Normalität zu ermöglichen, dürfte die Kalkulation von Siemens Healthineers wohl aufgehen. Die Experten der Deutschen Bank haben sich kürzlich in einer Studie optimistisch zu den weiteren Aussichten bei Siemens Healthineers zu Wort gemeldet. Dabei rechnen die Analysten vor allem durch den Zukauf von Varian Medical bei Siemens Healthineers mit einem kräftigen Gewinnwachstum, wobei sich der zuletzt angehobene Ausblick nach Einschätzung der Experten als zu konservativ erweisen dürfte. Entsprechend wurde das Kursziel von 46 auf 56 Euro erhöht und die Einstufung von "Hold" auf "Buy" angehoben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

der kürzlich zu Ende gegangene Weltklimagipfel, der erstmals aufgrund der Coronavirus-Pandemie erstmals virtuell abgehalten wurde, macht eines deutlich: Die weltweit führenden Industrienationen meinen es mit dem Ziel, die weltweiten CO2-Emissionen nachhaltig senken zu wollen, ernst. Dabei wollen die USA unter der Führung des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit gutem Beispiel vorangehen und die Belastung mit umweltschädlichen Treibhausgasen bis Ende der Dekade um mindestens 50% reduzieren. Erreichen will man dies vor allem durch den Ausbau der Ökostromerzeugung, wobei der Ausbau von Wind- und Solarparks in den kommenden Jahren durch Subventionen und steuerliche Anreize massiv gefördert werden soll. Zu den Profiteuren dieser Entwicklung dürfte auch der Solartechnik-Konzern SMA Solar gehören, der sich aktuell auf Rang 10 der Trendstabilitäts-Ranglisten im TecDAX befindet.

SMA Solar gewinnt weiter Marktanteile - US-Projektgeschäft als Wachstumstreiber!

Der Spezialist für Solar-Wechselrichter profitiert vom weltweit forcierten Ausbau der Solarkapazitäten im Zuge der weltweiten Ökostromwende. Da man zu den technologisch führenden Anbietern in diesem Segment gehört, konnte man zuletzt in wichtigen Schlüsselmärkten wie Europa, Australien und vor allem in den USA weitere Marktanteile gewinnen. Damit hat sich SMA Solar in eine gute Ausgangsposition manövriert, um bei der Neuausschreibung großer Solarpark-Projekte vor allem in Nordamerika zum Zug zu kommen. SMA Solar generiert aktuell mehr als ein Drittel seiner Erlöse in Nord- und Südamerika, wobei man im US-Projektgeschäft den Löwenanteil seiner Erlöse in dieser Region generiert. Daher wird das deutsche Solartechnik-Urgestein von der von US-Präsident Joe Biden auf den Weg gebrachten Verschärfung der Klimaschutzziele in den kommenden Jahren erheblich profitieren.

Öko-Stromwende sorgt für höhere Solar-Investitionen auf dem Heimatmarkt!

Auch in Deutschland soll Solarstrom bei der Öko-Stromwende und der Bekämpfung schädlicher CO2-Emissionen künftig eine noch stärkere Rolle spielen. So fordern beispielsweise hochrangige Politiker der "Grünen" eine bundesweite "Solardach-Pflicht" für Neubauten, was auch private Ein- und Mehrfamilienhäuser mit einschließen soll. Auch bei größeren Altbau-Sanierungen soll die Nachrüstung mit Solar-Dachanlagen nach dem Willen der Grünen verpflichtend vorgeschrieben werden. Setzen sich die Grünen, die sich den jüngsten Umfragen zufolge gute Chancen auf eine Regierungsbeteiligung ausrechnen können, mit ihrem Vorschlag durch, dürfte dies auch SMA Solar deutlich höhere Wechselrichter-Absätze auf dem Heimatmarkt bescheren. Attraktive Cross-Selling-Chancen ergeben sich für SMA Solar in diesem Zusammenhang auch beim Vertrieb von E-Autoladestationen. Denn viele Hausbesitzer werden ihre neuen Solardach-Anlagen auch für das Aufladen ihrer E-Autos nutzen. Hier ist SMA Solar mit dem SMA EV Charger gut aufgestellt, da die Wallbox für alle gängigen Elektrofahrzeuge geeignet ist. Dank großzügiger staatlicher Förderungen von bis zu 900 Euro für den Einbau von Wallboxen kann dieses Segment bereits jetzt hohe Zuwächse vorweisen.

SMA Solar schafft im Jahr 2020 trotz Coronavirus-Pandemie Sprung in die Gewinnzone

Auch operativ läuft es bei SMA Solar nach langer Durststrecke wieder besser, zumal man dank konsequent umgesetzter Restrukturierungen und Sparmaßnahmen die Kosten mittlerweile im Griff hat. Entsprechend konnte SMA Solar im abgelaufenen Fiskaljahr trotz der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mit einem Nettogewinn von 28,1 Mio. Euro in die Gewinnzone zurückkehren, nachdem man im Vorjahr aufgrund von Restrukturierungen noch rote Zahlen geschrieben hatte. Auch bei den Umsatzerlösen schnitt man mit +12% sehr respektabel ab und konnte dabei in 2020 erstmals die Marke von 1 Mrd. Euro knacken. Für das laufende Fiskaljahr zeigte sich das Konzernmanagements angesichts der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten mit der Coronavirus-Pandemie verhalten optimistisch. So rechnet SMA Solar in 2021 lediglich mit einem leichten Umsatzanstieg auf bis zu 1,175 Mrd. Euro, während man sich beim bereinigten operativen Ergebnis mit 75 bis 95 Mio. Euro eine deutlichere Verbesserung gegenüber 2020 (72 Mio. Euro) zutraut.

Berenberg Bank sieht bei SMA Solar deutliches Aufwärtspotential!

Angesichts der exzellenten Perspektiven im operativen Kerngeschäft bietet die Jahresprognose nach Einschätzung von Analysten Spielraum nach oben. Die Berenberg Bank geht in einer kürzlich veröffentlichten Studie davon aus, dass sich die zuletzt gesehene Gewinnerholung auch im laufenden Fiskaljahr fortsetzen dürfte. Daher wurde die Einstufung mit "Buy" bestätigt, wobei die Analysten der Aktie von SMA Solar Spielraum bis in den Bereich von 70 Euro zutrauen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von Eckert & Ziegler, die sich derzeit auf Rang 7 der Gesamtauswahl befindet. Die in Berlin ansässige Holding-Gesellschaft gehört zu den weltweit führenden Herstellern von radioaktiven Komponenten und adressiert damit einen interessanten Wachstumsmarkt. Die Firma bewegt sich unterhalb des Radars der meisten Analystenhäuser. Ein echter Hidden-Champion also!

Eckert & Ziegler profitiert von hoher Nachfrage bei Theranostika-Präparaten!

Für radioaktive Isotope und schwach-radioaktive Komponenten bieten sich zahlreiche Einsatzgebiete, wie etwa im Bereich radiometrischer Messverfahren in der Industrie zur Durchführung von Dichte- und Durchsatzmessungen unter Extrem-Bedingungen. Besonders gefragt sind schwach-radioaktive Komponenten und Isotope in der Medizintechnik. Die Einsatzgebiete reichen hier von Anwendungen in der Diagnostik, beispielsweise zur Markierung von erkranktem Zellgewebe durch Radiopharmazeutika bis hin zur Strahlentherapie-Anwendungen zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen. Eckert & Ziegler gilt hier als international führender Anbieter für so genannte Theranostika.  Die vorwiegend auf Gallium-68, Yttrium-90 und Lutetium-177 basierten Präparate werden sowohl zur Diagnose als auch für lokal am Krankheitsherd wirkende Therapiemaßnahmen genutzt. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dürfte der Markt für Theranostic-Präparate laut einer Analyse der Experten von Market Data Forecast bis 2025 jährlich um 12,5% zulegen, wovon Eckert & Ziegler überproportional stark profitieren sollte. Denn zum Kundenkreis der Berliner gehören Pharmaschwergewichte wie Bayer, Ipsen oder Sircotil.

Kostenerstattung für Seed-Prostatakrebsbehandlungen durch die GKV

Gerade im Onkologie-Segment bieten sich vielversprechende Wachstumschancen, da Strahlentherapie-Verfahren bei bestimmten Krebserkrankungen im Vergleich zu herkömmlichen Therapien besonders hohe Erfolgschancen auf eine erfolgreiche Behandlung verspricht. Allerdings werden Strahlentherapie-Behandlungen gerade bei neuartigen Verfahren oft nur in Ausnahmefällen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, was den Einsatz dieser Therapieform erheblich einschränkt. Bis vor Kurzem waren auch ambulante Prostatakrebs-Behandlungen mit so genannten Seed-Implantaten von einer Regelerstattung der Gesetzlichen Krankenkassen ausgenommen. Diese Methode, bei der Millimeter-kleine, schwach radioaktive Titanröhrchen in die Prostata eingebracht werden, weist im Vergleich zur direkten Bestrahlung deutlich geringere Nebenwirkungen auf und ist besser verträglich. Anfang Januar wurde dieses Verfahren von den Gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Eckert & Ziegler als einer der führenden Hersteller dieser Seed-Implantate, wird von dieser Entscheidung stark profitieren, zumal Prostatakrebs mit 25% zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern gehört.

Solide Ergebnisentwicklung trotz Coronavirus-Pandemie - Eckert & Ziegler mit vorsichtig optimistischem Ausblick für 2021!

Eckert & Ziegler konnte sich im abgelaufenen Fiskaljahr trotz der Coronavirus-Pandemie vergleichsweise gut behaupten. So lagen die Umsatzerlöse zwar leicht unter Vorjahr. Beim Nettoergebnis verzeichnete man jedoch dank der Trennung defizitärer Randbereiche einen Anstieg von knapp 4% auf 22,9 Mio. Euro, womit man leicht besser als vom Konsens erwartet abschneiden konnte. Für das laufende Fiskaljahr zeigte sich Eckert & Ziegler verhalten optimistisch und peilt bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau eine deutlichere Verbesserung von knapp 26% beim Konzernergebnis an.

Hauck & Aufhäuser hebt den Daumen!

Nach der starken Entwicklung im abgelaufenen Fiskaljahr meldeten sich kürzlich die Experten von Hauck & Aufhäuser mit einer positiven Analystenstudie zu Wort. Nach Einschätzung der Experten macht die von Eckert & Ziegler für 2021 abgegebene Prognose einen konservativen Eindruck und bietet Spielraum für positive Überraschungen. In diesem Zusammenhang wurde die Einstufung mit "Buy" bestätigt und das Kursziel auf 80 Euro belassen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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