Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Trendfolge-Trader,

das war kein schönes Timing. Kaum ging ich gemäß unserem Trendfolge-Regelwerk long über den Mini-Future mit der WKN DF3P9S, schon setzte einen Tag später eine neue Abwärtswelle ein. Ich bin nun fast 30% im Minus. Wenn ich die Nachrichtenlage auswerte, gibt es für den Kursabsturz im Wesentlichen folgenden Grund:  Varta hat mit Patentverletzungen und Produktimitationen aus China zu kämpfen.

All diejenigen, die bis jetzt gedacht haben, der Handelskrieg zwischen USA und China sei eine Sache, die uns nichts angeht, sollten ihre Meinung so langsam überdenken. Wenn europäische Firmen gegen einen Staat wie China konkurrieren, der technologische Überlegenheit als nationale Agenda ausgibt und chinesische Firmen dabei gezielt unterstützt, Technologien zu akquirieren, stehen wir auf verlorenem Posten.

Präsident Donald Trump hat die Spielregeln für US-Firmen beim Geschäftemachen mit China nach einer harten Auseinandersetzung nun verbessert. China überlegt sich wohl eher zweimal, ob sie sich mit bedeutenden US-Konzernen anlegen, denn die Amerikaner lassen sich Fair-Play-Verstöße nicht so einfach gefallen.  Europäische Firmen haben von politischer Seite de facto keine Unterstützung.  

MTU hat sich beim Zukunftsmarkt für Flugtaxis gut positioniert

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von MTU Aero Engines, die sich auf Rang 6 der Gesamtauswahl befindet. Der Triebwerkshersteller ist bekannt für seine spritsparenden Triebwerkslösungen, mit denen sich der Münchener Luftfahrt-Spezialist als Haus- und Hoflieferant bei Branchengrößen wie Airbus seit Jahren einen Stammplatz als Zulieferer erobert hat. Als Kassenschlager erweist sich für MTU Aero Engines die Triebwerkslösung PW1100G, die beim Airbus-Megaseller A320NEO für Kerosin-Einsparungen von bis zu 20% gegenüber vergleichbaren Mittelstreckenmaschinen sorgt.

Für frische Impulse könnte bei MTU Aero Engines der neu entstehende Megamarkt für Flugtaxis sorgen. Im Rahmen der US-Technologiemesse CES haben kürzlich der Autobauer Hyundai und der US-Mobilitätsdienstleister Uber neue Prototypen für Flugtaxi-Modelle vorgestellt. Auch der Flugzeugbauer Airbus will in diesem Megamarkt der Zukunft mit dem Mitte vergangenen Jahres vorgestellten CityAirbus ganz vorne mitmischen. Profitieren sollten von diesem neuen Zukunftsmarkt auch Zulieferer wie MTU Aero Engines, zumal man bereits passende Triebwerkslösungen für das hybrid-elektrische Flugtaxi Silent Air des in Aachen ansässigen Start-Ups SAT GmbH entwickelt.

Der Markt für Lufttaxis soll bis 2030 konstant und stark wachsen

Damit eröffnen sich für MTU Aero Engines mittelfristig attraktive Wachstumsaussichten, zumal die Experten vom Marktforschungsinstitut Allied Market Research dem Zukunftsmarkt für Urban Air Mobility bis 2030 jährliche Zuwachsraten von 26,2% zutrauen. Daneben bieten sich für MTU Aero Engines auch im Rüstungssegment vielversprechende Aussichten. Gemeinsam mit dem französischen Aerospace-Konzern Safran entwickelt man ein Triebwerkskonzept für den neuen europäischen Kampfjet Next European Fighter Engine (NEFE), der spätestens ab 2040 die älteren Tornado-Kampfflugzeuge ablösen soll.

Entsprechend positiv sehen die Experten von JPMorgen die Zukunftsaussichten bei MTU Aero Engines und hoben zuletzt dank der zu erwartenden deutlichen Verbesserung bei Umsatz und Ergebnis das Kursziel von 256 auf 300 Euro an. Die Einstufung wurde dabei mit "Overweight" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Mini-Future Long 50,5847 open end: Basiswert Varta

DF3P9S / //
Quelle: DZ BANK: Geld 17.01. 21:59:22, Brief 17.01. 21:59:22
DF3P9S // Quelle: DZ BANK: Geld 17.01. 21:59:22, Brief 17.01. 21:59:22
4,36 EUR
Geld in EUR
4,41 EUR
Brief in EUR
3,56%
Diff. Vortag in %
  • Basispreis
    (Stand 17.01. 04:22 Uhr)
    48,107 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %

    47,54%
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 17.01. 04:22 Uhr)
    50,5847 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in %

    44,84%
  • Hebel 2,08x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

Liebe Trendfolge-Trader,

neu in meinem Trendfolge-Depot befindet sich die Aktie von Varta. Ich bin über das Mini-Future-Long-Zertifikat mit der WKN DF3P9S eingestiegen. Varta hat sich in den vergangenen Jahren durch gezielte Investitionen zu einem der führenden Batteriehersteller gemausert. Mit einem Marktanteil von mehr als 50% ist Varta bei Mikrobatterien für Hörgeräte der dominierende Player.

Bluetooth-Kopfhörer sind Wachstumstreiber

Als eigentlicher Wachstumstreiber erweist sich bei Varta seit geraumer Zeit der Boom bei Mikrobatterien für Wearables wie Fitnesstracker, Smartwatches und kabellose Kopfhörer. Vor allem bei jüngeren Konsumenten sind Bluetooth-Kopfhörer, die ohne Kabel auskommen, beliebt, was Varta seit geraumer Zeit Rekordabsätze bei passenden Mikrobatterie-Lösungen beschert. Da der Markt für kabellose Kopfhörer laut einer Erhebung von Persistence Market Research bis 2029 jährlich um 11% wächst, bieten sich für Varta attraktive Zukunftsaussichten in diesem Segment.

Apple ist offenbar Kunde bei Varta

Dem Vernehmen nach ist Varta als Zulieferer für die neue AirPod-Generation von Apple an Bord, wobei laut einer Analyse der Commerzbank auch andere führende Technologiekonzerne wie Microsoft, Samsung, Amazon, Google und Xiaomi zum Kundenkreis von Varta bei Mikrobatterien für Wearables gehören.

Stationäre Energiespeicherlösungen könnten Geschäft zukünftig ankurbeln

Wachstumsfantasie verspricht bei Varta der Bereich für stationäre Energiespeicherlösungen, die im Zuge der laufenden Energiewende beispielsweise als Zwischenspeicher für Strom aus regenerativen Energiequellen verstärkt nachgefragt werden. Aufgrund seiner Expertise in den Bereichen Zeil-Chemie und Prozesstechnik ist Varta auch als Technologiepartner beim Aufbau einer europäischen Batteriezellenfertigung für Lithium-Ionen-Akkus mit von der Partie und erhält in diesem Zusammenhang Beihilfen aus dem milliardenschweren Förderprogramm der EU.

Mit Energizer komplettiert Varta das eigene Produktportfolio

Als cleverer Schachzug dürfte sich für Varta auch der kürzlich abgeschlossene Rückkauf der Consumer Batterie-Sparte des US-Konzerns Energizer erweisen. Damit komplettiert Varta nicht nur sein Produkt-Portfolio, sondern rückt auch bei Haushaltsbatterien, Ladegeräten und so genannten Power-Banks für Smartphones und andere mobile Endgeräte zu einem der führenden Anbieter auf.

Analysten-Kommentar von Commerzbank brachte Kurs unter Druck

Zuletzt kam Varta nach einer skeptischen Analystenstudie der Commerzbank zeitweise deutlich unter Druck. Hier wurde die Einstufung von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Laut den Experten hätten Elektronikkonzerne wie Samsung und Sony aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Varta auf Konkurrenzprodukte chinesischer Hersteller bei Mikrobatterien zurückgegriffen. Varta hat eigenen Angaben zufolge Verfahren gegen die Konkurrenten wegen des Verdachts auf mutmaßliche Patentverletzungen eingeleitet. Da man außerdem seine Produktionskapazitäten bei Mikrobatterien in den kommenden Jahren deutlich ausbaut und die Nachfrage in diesem Segment weiter sehr stark ausfallen wird, bestätigten die Commerzbank-Analysten das Kursziel für Varta weiterhin bei 135 Euro.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

ich folge den trendstabilsten Aktien des deutschen Marktes. Welche Aktien trendstabil sind, wird mit Hilfe des Trendstabilitäts-Indikators gemessen. Welche Aktien ins Depot aufgenommen werden, entscheiden die Trendstabilitäts-Ranglisten. Ich habe nun gemäß dem Regelwerk folgende Depotänderungen durchgeführt:
 


Hier ist ein Screenshot des Orderbuchs meiner Volksbank:

Morgen in meinem regulären Blog-Beitrag gehe ich ausführlicher auf die Grafiken ein.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

ich hoffe Sie sind erfolgreich ins neue Jahrzehnt gestartet. Es ist schon der Wahnsinn, wie schnell die Zeit voranschreitet. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie im Jahr 1999 die Angst umging, dass mit dem Start des neuen Millenniums zahlreiche Computersysteme ausfallen würden. Als am 01. Januar alles wie gewohnt weiterlief, feierten die Börsen das zum Jahresauftakt mit kräftigen Kursgewinnen.

In den letzten 20 Jahren hat sich zwar irgendwie wahnsinnig viel getan, aber irgendwie blieb alles auch im überschaubaren Rahmen. Vielleicht war die größte technologische Innovation, dass jetzt nahezu jeder Mensch ein Smartphone bei sich trägt. Apple setzte als Pionier mit dem iPhone den Grundstein für einen neuen Megatrend und wurde zum erfolgreichsten Unternehmen der Welt.

Im neuen Jahrzehnt 2020 bis 2030 dürften erstmals neue Technologien das Licht der Welt erblicken, die an Science-Fiction-Filme erinnern. Konkret denke ich dabei an folgende Produkte:

  1. Flugtaxis werden über den Himmeln der Städte auftauchen. Boeing und Airbus testen schon die Prototypen. Der Marktstart wird vermutlich 2022 erfolgen.
  2. Autonom fahrende Autos werden die Mobilität revolutionieren. Tesla plant den Marktstart noch in diesem Jahr, was vermutlich nicht hinhauen wird, aber spätestens 2023 rechne ich mit dem ersten autonom fahrenden Auto. Ich freue mich sehr auf diese Roboter-Autos. Dann setze ich mich am Freitagabend nach Feierabend ins Auto, schlafe auf den bequemen Sesseln und bin am Samstagmorgen irgendwo in Italien. Eine Vorstellung, die mir gefällt.
  3. Die erste fotorealistische virtuelle Welt wird das Licht der Welt erblicken, in der sich Menschen gerne aufhalten. Ich rechne sogar damit, dass der Betreiber einer solchen virtuellen Realität zu einer der größten Firmen überhaupt aufsteigen wird.
  4. Haushaltsroboter der nächsten Generation werden vermutlich Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen. Sie haben humanoide Gestalt und erledigen für uns Haushaltstätigkeiten wie Wäsche waschen und bügeln, Geschirr in die Spülmaschine einräumen, Getränkekästen in den Keller schleppen und so weiter…


Idee: Trendstabilitäts-Rangliste für Megatrends der Zukunft

Eines ist sicher. Es wird viele neuen Börsentrends geben, an denen wir partizipieren können. Wir müssen uns überlegen, ob wir das Universum unserer Trendstabilitäts-Ranglisten erweitern, so dass mehr potenzielle Aktien in Frage kommen, die laut Regelwerk im Depot landen können. Meine Idee ist, dass wir eventuell eine Trendstabilitäts-Rangliste einrichten, in der gezielt Aktien aus Megatrends wie den oben beschriebenen gerankt werden. Ich werde diese Idee in den nächsten Tagen mit dem Team von dzbank-derivate.de besprechen.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Einiges. Es wird zu Depotänderungen kommen. Sie erhalten die Umschichtungen morgen in einem separaten Beitrag.

ASML ist Zulieferer von nahezu der gesamten Chip-Industrie

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitätsranglisten die Aktie von ASML, die sich derzeit auf Rang 2 der Gesamtauswahl befindet. Der niederländische Lithographie-Spezialist ist als Zulieferer bei Schwergewichten aus der Chip- und Halbleiterbranche gefragt. Denn mit der EUV-Technologie von ASML ist es möglich, Chips mit einer Größe von weniger als 10 Nanometern schnell und kostengünstig herzustellen. Diese neue Generation von Hochleistungs-Halbleitern werden aufgrund ihrer überlegenen Rechenpower für Big Data-, Cloud- AI-Anwendungen, dem neuen High-Speed Mobilfunkstandard 5G eingesetzt und sind auch für High-End Smartphones und den Automotive-Sektor wie geschaffen. Da Schwergewichte aus der Chip-Industrie wie Intel, TSMC und Samsung zum Kundenkreis von ASML bei EUV-Systemen zählen, sollte der niederländische Technologiekonzern auch weiterhin wie bereits im abgelaufenen Q3 von steigenden Abrufen dieser hochmargigen EUV-Systeme profitieren. Zuletzt zeigte sich das Konzernmanagement nach der Zahlenvorlage für das abgelaufene Q3 optimistisch und sieht sich trotz des herausfordernden Marktumfelds weiter auf Wachstumskurs. Auch die Experten von Goldman Sachs sehen bei der Aktie von ASML weiteres Aufwärtspotential und haben kürzlich ihr Kursziel von 278 auf 310 Euro nach oben revidiert. Dabei wurde die Einstufung mit „Buy“ bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

ein alter Studienfreund hat mir erzählt, dass er auf dem Girokonto 100.000 Euro liegen hat. Ich verstehe das nicht. Er erhält keine Rendite für seinen Cash-Schatz. Dabei braucht er das Geld nicht und kann durchaus 10 bis 20 Jahre Zeit mitbringen. Die Börse wäre ideal. Er müsste nicht einmal in heiße Wachstumsaktien investieren. Es gehen auch konservative Dividendenperlen oder eben trendstabile Aktien. Mit ihnen im Depot kann man ruhig schlafen. Ein gutes Beispiel für ruhige Nächte ist derzeit mein reales 100.000 € Trendfolge-Depot.

Mein Trendfolge-Depot entwickelt sich sehr gemütlich. Es schwankte nicht sehr stark in den letzten Wochen und Monaten. Heute hat es nun, angetrieben von Kursgewinnen bei Münchener Rück und Enel, neue Rekordhochs erreicht. Es sind in den Zeiten genau diese konservativen und dividendenstarken Aktien, die ohne große Aufregung nach oben marschieren und mir am meisten Freude bereiten.

Das Thema „Energieversorgung der Zukunft“ fesselt weiterhin meine Aufmerksamkeit. Sicher ist, dass erstens die Energiewende und zweitens eine CO2-neutrale Energieerzeugung noch dramatische Umwälzungen mit sich bringen werden. Meine Investment-These ist, dass die Energieversorger aus Spanien und Italien zu den großen Gewinnern zählen werden. Hier lässt sich Solarstrom günstig produzieren, der dann in den Norden geleitet wird.

Red Electrica bietet 6% Dividenden-Rendite

Diesbezüglich überlege ich, in Red Electrica zu investieren. Der spanische Versorger hat ein Monopol. Das Imperium betreibt in erster Linie das spanische Stromnetz, hält aber auch Vermögenswerte in Portugal, Peru und Bolivien. Es liegt ein Burggraben vor. Der Grund ist einfach: Neben ein bestehendes Leitungsnetz dürfte kaum ein neues gebaut werden. Die Markteintrittsbarrieren sind enorm, obgleich der Anbieter Dritten zum Netz zu gleichen Bedingungen schaffen muss. Es lockt eine Dividende von 6%. Das KGV ist mit knapp 14 moderat. Schauen Sie sich die Aktie einmal genauer an, liebe Leser!

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten ist mir die Aktie von Schneider Electric aufgefallen, die sich derzeit auf Rang 9 der Gesamtauswahl befindet. Der französische Mischkonzern hat sich in den vergangenen Jahren von einem Elektrotechnik-Konzern zu einem modernen Technologieunternehmen für industrielle Automations-Lösungen gewandelt. Dabei bietet Schneider Electric ganzheitliche Lösungen, mit denen Industrieunternehmen, Betreiber von Rechenzentren oder Immobilien-Gesellschaften Prozesse und Abläufe effizient planen, steuern und optimieren können. Schneider Electric liefert dabei mit intelligenten cloud-basierten Plattformlösungen wie "EcoStruxure" nicht nur die passende Grundlage für die Umsetzung neuer Konzepte rund um "Industrie 4.0".

Mit Hilfe der EcoStruxure-Plattformlösung lassen sich auf Basis von Analytic-Tools, die gezielt auf alle relevanten Datenströme zugreifen, hohe Einsparpotentiale beim Energieverbrauch von bis zu 30% identifizieren. Durch tragbare Smart Panels, lässt sich die Lastenverteilung beispielsweise bei Produktionsanlagen oder im Gebäudemanagement vor Ort optimal kalibrieren und überwachen, wobei die Daten in Echtzeit dezentral über das Cloud-Netzwerk abgerufen werden können. Die smarten Energy-Management-Solutions von Schneider Electric sorgen dabei nicht nur für deutlich geringere Stromkosten, sondern leisten auch dank einer Reduktion der CO2-Emissionen um bis zu 50% einen großen Beitrag zum Umweltschutz. Da die CO2-Abgaben vieler Industriestaaten in den kommenden Jahren zur Einhaltung der ambitionierten Klimaziele weiter steigen, adressiert Schneider Electric einen attraktiven Wachstumsmarkt.

Im abgelaufenen 3. Quartal trug die starke Nachfrage nach den intelligenten Energy-Management-Lösungen maßgeblich zum besser als erwartet ausgefallenen Umsatzplus von 4,2% auf Konzernebene bei, womit die Konsenserwartungen übertroffen werden konnten. Da man bei der Umsetzung von Effizienzsteigerungsmaßnahmen und der Einführung neuer Produkte und Services gut vorankommt, zeigte sich das Konzernmanagement optimistisch, die bereinigte operative Marge bis Ende 2021 wie geplant um 200 Basispunkte steigern zu können. Die Experten von Barclays haben Schneider Electric kürzlich in einer Ersteinschätzung mit "Overweight" eingestuft und sehen ein Kursziel von 103 Euro.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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