Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Leser,

vorhin war ich kurz beim Zahnarzt zum Kontrolltermin und als ich zurückkam, war der DAX 200 Punkte in die Höhe geschossen. Mal wieder eine Marktbewegung aus dem Nichts heraus, ausgelöst von Neuigkeiten im Handelskonflikt. Offenbar ist China zu Kompromissen bereit. Ich kommentiere das nicht mehr, es liegt so oder so nicht in meiner Hand. Gestern war der Markt übrigens gefallen, weil die USA neue Restriktionen gegen chinesische Firmen verhängten. Rauf und runter immer wieder.

Puma-Aktie probt die Rallye

Zum Glück bleibt mein reales 100.000 € Trendfolge-Depot weiterhin stabil im Markt liegen. Meine gehebelte Puma-Position (via Endlos Turbo Long WKN DF1LAH) liegt sogar 14% im Plus. Die jüngsten Nachrichten bezüglich Puma sprechen für die Long-Seite. Wie Sie wissen, liebe Leser, entscheidet allein unser Trendfolge-Regelwerk darüber, welche Aktien im Depot sind. Das Lesen der Nachrichten gilt also in diesem Fall einzig und allein dem Stillen meiner journalistischen Neugierde. Puma hat jüngst zusammen mit Amazon ein neues Label auf den Markt gebracht: "Care of by Puma". Das dürfte die Marke Puma insbesondere auch in den USA stärken. Positiv sind auch Berichte, nach denen die Marke Puma vor allem auch bei der jüngeren Generation unter 25 angesagt ist. Diese Generation setzt die neuen Trends und daher haben die Marken, die bei den jungen gut ankommen, meistens einen schönen Wachstumspfad vor sich!

Wann war der DAX zuletzt so nervig?

Ich habe mir vorhin überlegt, ob es mit dem DAX jemals so nervig war wie dieses Jahr. Seit 1998 verfolge ich die Börsen intensiv und es gab viele spannende und volatile Phasen, aber es gab selten solche nervigen und langweiligen Seitwärtsbewegungen. Mr. Market lässt kaum einen Titel mal länger als ein paar Tage durchstarten. Die Finanzkrise 2008 war brutal, schockierend, aber niemals langweilig. Es war eine perfekte Spielwiese für Rebound-Trades. Nervig war die Staatsschuldenkrise 2010 und 2011 mit den ständigen Meldungen rund um das griechische Staatsdefizit und sich widersprechenden Politikeraussagen zu den Rettungspaketen. Sehr frustriert war ich auch von den Marktbewegungen rund um die Krimkrise im Jahr 2014. Wenn die Nachrichtenagenturen über russische Militärkonvois an der Grenze zur Ukraine berichteten, machte der DAX den Abflug. Ich weiß heute noch, wie ich am 16. Oktober, dem Paniktag, als der DAX unter 8400 Punkte krachte, einige Positionen aufgrund meines Risikomanagements aufgeben musste. Das war sehr bitter, aber irgendwie auch spannend.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Dialog Semiconductor profitiert von den guten Verkaufszahlen des iPhone 11

Mein Realgelddepotwert Dialog Semiconductor befindet sich derzeit auf Rang 4 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste. Der Powermanagement-Spezialist befindet sich auf gutem Weg, seine starke Entwicklung aus der ersten Jahreshälfte auch im Gesamtjahr fortschreiben zu können. Als stützend dürfte sich hier die unerwartet starke Nachfrage nach dem neuesten Smartphone-Flagschiffmodell aus dem Hause Apple erweisen. Nach Informationen der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ entwickeln sich die Verkaufszahlen für das neue „iPhone 11“ besser als erwartet. Dies sind gute Nachrichten für Apple-Zulieferer wie Dialog Semiconductor, zumal der Technologiekonzern nach wie vor mehr als 75% seiner Umsatzerlöse mit Powermanagement-Lösungen für die iPhone- und iPad-Serie des Technologiekonzerns aus Cupertinio erzielt. Auch nach dem Verkauf großer Teile der Powermanagement-Sparte an Apple wird der US-Technologiegigant in den kommenden Jahren der wichtigste Kunde von Dialog Semiconductor bleiben.

Dialog-Vorstandschef Jalal Bhagleri hat jedoch bereits mit gezielten Übernahmen und der Erschließung neuer Wachstumsfelder die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit neuen energiesparenden Modullösungen für WiFi- und Bluetooth-Applikationen adressiert er attraktive Endmärkte außerhalb des Smartphone-Segments. Gut ins Bild passt hier die jüngste Übernahme von Creative Chips, für rund 80 Mio. USD. Creative Chips in Bingen am Rhein ist ein mittelständischer deutscher Halbleiterhersteller von kundenspezifischen integrierten Schaltkreisen (Digital-ASICs und Mixed-Signal-ASICs) für die Industrieautomatisierung, die Automobilindustrie und die Konsumgüter- und Medizinelektronik. Damit ist Dialog Semiconductor bestens aufgestellt, um als Zulieferer für bei Themen rund um Internet of Things neue Wachstumschancen wahrzunehmen. Bei der Analystengemeinde stieß der jüngste Zukauf auf positive Resonanz. So zeigten sich die Experten der Crédit Suisse zuversichtlich, dass sich die Abhängigkeit vom Hauptkunden Apple mit der Übernahme von Creative Chips langfristig weiter verringern werde. Dennoch wurde das Kursziel weiterhin auf 41 Euro belassen und die Einstufung mit "Outperform" bestätigt.

Carl Zeiss Meditec glänzt mit starkem Zahlenwerk

Auf Rang 2 der Trendstabilitäts-Rangliste im TecDAX ist die Aktie von Carl Zeiss Meditec vorgerückt. Der Medizintechnik-Spezialist überraschte zuletzt einem unerwartet starken Zahlenwerk für das abgelaufene Fiskaljahr. Laut vorläufigen Berechnungen verbesserten sich die Umsatzerlöse des Medizintechnik-Spezialisten demnach um 13,9%, was sowohl über den konzerneigenen Prognosen als auch oberhalb der Konsenserwartungen gelegen hatte. Auch in punkto Profitabilität geht Carl Zeiss Meditec davon aus, dass man die bisherige Prognose bei der EBIT-Marge von 15,0 bis 17,5% genauso übertreffen wird, wie den aktuellen Marktkonsens, der bei 18,5% liegt. Die Chancen, dass Carl Zeiss Meditec seinen Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen kann, stehen gut. Als einer der Marktführer bei Interokularlinsen und Lasersystemen zur Sehschärfekorrektur und der Behandlung von Augenerkrankungen ist Carl Zeiss Meditec bestens positioniert, um von der demographischen Entwicklung überdurchschnittlich stark profitieren zu können.

Frische Wachstumsimpulse verspricht der Bereich Microsurgery-Solutions. Hier bietet Carl Zeiss Meditec moderne Operationsmikroskope für minimalinvasive Eingriffe in verschiedenen Bereichen wie Neurochirurgie, Hals-, Nasen- Ohren (HNO-) OP´s sowie in der Dental- und Wirbelsäulenchirurgie. Auch für die Behandlung von Tumoren oder Gefäßerkrankungen wie Aneurysmen ist Carl Zeiss Meditec bestens positioniert. Dank Videotechnologien, dreidimensionaler Bildgebung oder intraoperative Fluoreszenz-Optionen werden dem Chirurgen während des Eingriffs diagnostische Daten und Informationen Okular oder auf Bildschirmen bereitgestellt, was ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Durchführung dieser komplexen Eingriffe gewährleistet. Mit dem innovativen intraoperativen Bestrahlungsgerät INTRABEAM setzt der Medizintechnikspezialist aus Jena außerdem neue Maßstäbe für eine schonende und sichere Behandlung verschiedener Tumorarten wie Brustkrebs. Nach Einschätzung der Experten von Bankhaus Metzler bietet die Aktie auch nach dem zuletzt gesehenen deutlichen Kursanstieg weiteres Aufwärtspotential. Wachstumschancen sehen die Analysten vor allem im Bereich Microsurgery-Solutions sowie durch Marktanteilsgewinne in den USA, wobei man Carl Zeiss Meditec prozentual zweistellige Wachstumsraten zutraut. Entsprechend wurde das Kursziel zuletzt von 115 auf 125 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

der ISM-Index hat die internationalen Aktienmärkte am Mittwoch in eine Schockstarre versetzt. Der Einkaufsmanagerindex erfasst die Stimmung der Einkaufsmanager. Er wird monatlich am ersten Werktag eines Monats für den Vormonat erhoben. Das Institute of Supply Management befragt dazu über 400 Einkaufsmanager in allen Regionen der USA nach deren Einschätzung der Geschäftslage. Der Konsens rechnete am Mittwoch damit, dass der Index knapp über 50 ausfällt und eine Expansion der Geschäftsaktivitäten anzeigt. Tatsächlich zeigte der ISM-Index mit 47,8 Punkten einen so schlechten Wert an, wie schon seit der Finanzkrise 2009 nicht mehr. Die US-Industrie ist nun mit etwas Verzögerung auch voll im Sog des Handelskonflikts angekommen.

Der 3%ige Rückgang im DAX am Mittwoch hat natürlich auch mein reales 100.000 € Trendfolge-Depot belastet. Immer dann, wenn es gerade richtig gut aussieht, kommt Mr. Market und verpasst mir eine Kopfnuss. Das ist wohl der Fluch der mittlerweile schon 4-jährigen Seitwärtsbewegung.

Aus der Vogelperspektive finde ich weiterhin beeindruckend wie stabil der Aktienmarkt insgesamt mit der Tatsache umgeht, dass der Industriesektor ähnlich stark gebeutelt ist wie während der Finanzkrise. Andere Wirtschaftssektoren wie die Baubranche, Medizin- und Gesundheit, aber auch die IT- und Softwarebranche verzeichnen eine robuste Geschäftstätigkeit. Schon seit Jahrzehnten sagen Ökonomen heraus, dass das starke horizontale Wirtschaftswachstum zu einer Abfederung von Konjunkturzyklen führen müsse. Unter horizontalem Wirtschaftswachstum versteht man die Zunahme der verfügbaren Produkte und Dienstleistungen. Wenn die Menschen zum Beispiel zukünftig verstärkt Geld in virtuellen Welten ausgeben, dann hat Wirtschaftswachstum durch die Erschaffung einer komplett neuen Produktkategorie stattgefunden. Das Aufkommen von Smartphones mit ihrer gesamten App-Infrastruktur, die wiederum Softwarefirmen eine neue Geschäftsgrundlage bot, waren in den letzten 10 Jahren eines der beeindruckendsten Beispiel für horizontales Wirtschaftswachstum.

Und während der Industriesektor in einer tiefen Melancholie versinkt, gibt es in anderen Branchen gute Nachrichten. Heute zum Beispiel springt Dialog Semiconductor wieder mit knapp +3% ins Plus. Im realen 100.000 € Trendfolge-Depot bin ich über den Endlos Turbo Long mit der WKN DF1245 Long in der Aktie. Eine japanische Zeitung hat berichtet, dass Apple bei seinen Zulieferern offenbar weitere 8 Millionen iPhones geordert hat. Das iPhone 11 verkauft sich sehr gut wie es scheint und Dialog als Apple-Stammzulieferer müsste davon deutlich profitieren. Ich persönlich kann die hohe Nachfrage nach dem neuen iPhone nachvollziehen. Nachdem ich beim iPhone X pausiert hatte, werde ich mir das neue iPhone 11 wieder kaufen.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Air Liquide: Wasserstofftechnologie dürfte großer Gewinner der Klimadebatte werden

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von Air Liquide, die sich derzeit auf Rang 10 der Auswahl im EURO STOXX 50 befindet. Der Industriegase-Hersteller gehört dank der Übernahme des US-Konkurrenten Airgas zu den weltweit führenden Anbietern und überzeugte zuletzt in Q2 mit einem besser als erwarteten Umsatz- und Ergebnisanstieg. Die Aussichten, dass Air Liquide seine starke Ergebnisentwicklung in den kommenden Fiskaljahren weiter fortsetzt, stehen gut. Angesichts der Klimadebatte dürfte die Wasserstofftechnologie immer stärker an Bedeutung gewinnen. Denn mit Hilfe von Wasserstoff lässt sich beispielsweise Energie aus Offshore-Windparks mit Hilfe von Power-to-Gas-Anlagen zwischenspeichern und anschließend wieder in Strom oder Wärme umwandeln. Auch als Treibstoff für Brennstoffzellenmotoren für Lkw, Nutzfahrzeuge oder Schiffsmotoren wird Wasserstoff nach Einschätzung von Experten als umweltfreundliche Alternativen zu Diesel oder Benzin immer stärker an Bedeutung gewinnen. Air Liquide ist als einer der führenden Anbieter im Bereich Anlagenbau bestens aufgestellt, um vom Siegeszug der Wasserstofftechnologie profitieren zu können. Besonders der staatlich geförderte Ausbau der Infrastruktur für Wasserstofftankstellen spielt Air Liquide in die Hände. Die Franzosen sind einer der Schlüsselakteure des Konsortiums H2 MOBILITY Deutschland, dass sich die Errichtung eines flächendeckenden Netzwerks mit Wasserstofftankstellen in Deutschland zur Aufgabe gemacht hat. Auch in China ist Air Liquide bei der Umsetzung der Wasserstoffinfrastruktur ein gefragter Technologiepartner und arbeitet seit Ende April mit dem chinesischen Partner Chengdu Houpu an der Implementierung eines Wasserstofftankstellennetzwerks. Die Experten der Deutschen Bank haben kürzlich ihr Kursziel von 129 auf 145 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

RWE baut Ökostromgeschäft deutlich aus

Auf Rang 10 der Gesamtauswahl befindet sich die Aktie von RWE. Der Energieversorger hat nach der Übernahme der regenerativen Erzeugerkapazitäten von E.ON und Innogy die Weichen für eine nachhaltige Trendwende im Kerngeschäft Stromerzeugung gestellt. Nachdem die zuständigen Wettbewerbsbehörden Grünes Licht für den milliardenschweren Asset-Deal gegeben hatten, wurde die Übernahme der Ökostromaktivitäten von E.ON und Innogy Ende September formal abgeschlossen. RWE wird demnach künftig rund 60% seines operativen Gewinns mit Strom aus Solar-, Wind- und Wasserkraft erwirtschaften, wobei konventionelle Energieträger wie Kohle künftig lediglich einen Anteil von knapp 20% zum operativen Konzernergebnis beisteuern werden. Mit Investitionen in Höhe von jährlich rund 1,5 Mrd. Euro will RWE den Ausbau der Erzeugerkapazitäten bei Ökostrom in den kommenden Jahren weiter forcieren, um die CO2-Emissionen bis 2030 schrittweise um 70% zu verringern. Bis Ende 2040 will RWE laut dem kürzlich vorgelegten dreistufigen Strategieplans das Ziel einer komplett CO2-neutralen Energieproduktion erreichen. Die konsequente Fokussierung auf Wind- und Solarenergie und Wasserkraft ist nicht nur gut für die Ökobilanz, sondern sollte sich auch nachhaltig positiv auf die Ergebnisentwicklung niederschlagen. Denn mit Ökostrom lassen sich deutlich höhere Margen erzielen, als mit konventioneller Energie aus Kohle- oder Atomstrom. Entsprechend gehen die Konsenserwartungen für die kommenden Jahre von einer deutlichen Verbesserung beim Konzernergebnis von RWE aus. Entsprechend optimistisch zeigten sich zuletzt die Experten der UBS zu den weiteren Aussichten bei RWE, wobei das Kursziel von 28,60 Euro auf 31,00 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt wurde.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

nun ist es leider eine traurige Tatsache, dass der DAX seit nun mehr als 4 Jahren stagniert. Im April 2015 überwand der deutsche Leitindex die Marke von 12.000 Punkten und dort steht er auch noch heute. Anleger haben 4 Jahre lang nichts verdient. Der Nullzins hat auch im DAX zugeschlagen. Diese Seitwärtsbewegung ist bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass in den letzten 2 Jahren ein bedeutender Sektor der deutschen Wirtschaft nahezu komplett versenkt wurde. Hier sind einige Kursverluste deutscher Industrieaktien von den 52-Wochenhochs, die ich mal händisch zusammengetragen habe. Leoni (-70 %), Salzgitter (-65 %), Heidelberger Druck (-58 %), SGL Carbon (-58 %), Manz (-52 %), Wacker Chemie (-50 %), MAN (-50 %), Krones (-47 %), Dürr (-46 %), ThyssenKrupp (-46 %), Kloeckner & Co (-45 %), Deutz (-43 %) und Jungheinrich (-43 %).

Der Markt hat es also geschafft, die Neuordnung der Wirtschaftsstruktur in einer Seitwärtsbewegung zu verarbeiten. Das macht mich zuversichtlich für das Jahr 2020. Ein Comeback der oben genannten Aktien ist nicht zwangsläufig, denn wenn das kapitalistische System eines auszeichnet, dann ist es die Härte, mit der ineffiziente Wirtschaftsstrukturen beseitigt werden. Die Ressourcen stehen dann anderen Branchen zur Verfügung. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Wirtschaft von der Textilproduktion dominiert, ab 1840 kam das große Zeitalter der Eisenbahnen, der Dampfschiffe und des Stahls. Um das Jahr 1890 traten dann Elektrotechnik und Chemie auf den Plan und im Verlauf des 20. Jahrhunderts erreicht dann die Autoindustrie ungeahnte Größen. Ab etwa 1980 verbreite sich die Computertechnologie dann mit einer unglaublich hohen Geschwindigkeit in allen Unternehmen und Haushalten. Der Wandel ist allgegenwärtig. Und Firmen, die den Wandel der Zeit verschlafen, verschwinden von der Bildfläche.

Umso ermutigender finde ich es, wenn es Unternehmen gibt, die aktiv in neue Geschäftsfelder vorstoßen. Und es sind oft Firmen, von denen man so etwas gar nicht erwartet hätte. Ermutigend finde ich auch, dass wir mit unserer Strategie, nur die trendstabilsten Aktien zu betrachten, die Krise nahezu komplett umschiffen können. Wir bewegen uns quasi in einer Parallelwelt, die die Probleme ignoriert. Im realen Leben sollte man sich nicht so verhalten – das schreibe ich jetzt, damit keine Leserkommentare kommen – aber beim Handeln an der Börse ergibt die Fokussierung auf die Trendstabilitäts-Ranglisten durchaus Sinn.

Die Deutsche Börse AG schließt eine Partnerschaft mit Google für Projekte zu Datensicherheit und Datenschutz

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitätsranglisten die Aktie der Deutschen Börse, die sich derzeit auf Rang 5 im DAX30 befindet. Der Börsenbetreiber stellt die Weichen konsequent weiter auf Digitalisierung und setzt dabei vor allem auf die Cloud. Gut ins Konzept passt dabei die kürzlich mit dem Internet-Konzern Google geschlossene strategische Partnerschaft zur Nutzung von Cloud-Angeboten im Finanzsektor. Damit will der Börsenbetreiber nicht nur interne Prozesse digitalisieren, sondern auch die Entwicklung neuer Produkte für Banken und Finanzdienstleister vorantreiben. Im Fokus stehen dabei, nach Aussage des IT-Vorstands Christoph Böhm, vor allem neue Produkte und Services, mit denen man Schlüsselthemen wie Datensicherheit und Datenschutz adressieren will. Die neue Google-Kooperation fügt sich nahtlos in die von Konzernchef Theodor Weimer vorgegebene "Roadmap 2020" ein, mit der die Deutsche Börse ihre Profitabilität durch Kostensenkungen und neue höhermargige Produkte mittelfristig nachhaltig verbessern will. Bereits zuvor hatte die Deutsche Börse eine umfangreiche Zusammenarbeit mit der Microsoft-Cloud-Tochter Azure angekündigt, bei der man schrittweise systemkritische Prozesse in die Cloud überführen und gleichzeitig die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben will.

Münchener Rück: Rückversicherer erwarten deutlich anziehende Prämien

Neu in meinem Realgeld-Depot befindet sich die Aktie der Münchener Rück, die sich derzeit auf Rang 4 der Gesamtauswahl der Trendstabilitätsrangliste befindet. Der Rückversicherer hatte zuletzt im ersten Halbjahr dank geringerer Schadensbelastungen in Zusammenhang mit Naturkatastrophen besser als erwartet abgeschnitten. Die Chancen, dass sich die starke Ergebnisentwicklung auch in den kommenden Quartalen weiter fortsetzt, stehen gut. Denn im Rahmen des kürzlich zu Ende gegangenen Branchentreffens der Rückversicherer in Monte Carlo zeichnen sich in vielen Segmenten teilweise deutliche Preiserhöhungen ab. Vor allem die Rückversicherungsprämien zur Abdeckung von Elementarschäden dürften nach den jüngsten Großschadensereignissen durch Wirbelstürme wie dem Hurrikan Dorian auf den Bahamas deutlich steigen. Hier rechnen Branchengrößen wie die Hannover Rück mit Beitragsanpassungen von 3 bis 5%, wovon die Münchener Rück als weltweit führender Anbieter überdurchschnittlich stark profitieren sollte. Entsprechend sollte die Münchener Rück seine für das laufende Fiskaljahr in Aussicht gestellte Prognose, die einen Nettogewinn von 2,5 Mrd. Euro vorsieht, bequem erfüllen können. Was die Aktie des Rückversicherers neben den starken Aussichten im operativen Geschäft attraktiv macht, ist die sehr ansehnliche Dividendenrendite von 4,2%. Die Experten von Barclays haben sich zuletzt optimistisch zu den weiteren Aussichten der Münchener Rück zu Wort gemeldet und ihre Einstufung mit "Overweight" bestätigt.

Puma steht hoch in der Gunst der jüngeren Generationen

Beim Screening der Trendstabilitätsranglisten ist mir die Aktie von Puma aufgefallen, die sich derzeit auf Rang 6 der Gesamtauswahl befindet. Ich bin in Puma über den Endlos Turbo Long mit der WKN DF1LAH investiert. Puma kann aktuell von der boomenden Nachfrage nach Sportartikeln und trendiger Freizeitmode profitieren. Diese Entwicklung sollte sich auch in den kommenden Quartalen weiter fortsetzen, was die zuletzt vorgelegten Rekordergebnisse des US-Rivalen Nike für das zweite Quartal eindrucksvoll belegen. Puma hat ebenfalls gute Chancen, seine dynamische Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis in den kommenden Quartalen weiter fortzuschreiben. Denn dank neuer trendiger Designs bei Freizeitmode liegt Puma vor allem in der Gunst der kaufkräftigen jüngeren Generation ganz vorne. Besonders gefragt sind die sportlichen Sneaker-Modelle der Herzogenauracher, die sich beliebig mit anderen Freizeit-Outfits kombinieren lassen. Auch im Casual-Segment trifft Puma zielsicher den Geschmack des jüngeren Publikums, was dem Sportartikelhersteller nicht nur steigende Produktabsätze in allen Kernmärkten beschert. Um neue Kollektionen erfolgreich zu vermarkten, kann Puma auf größere Preisnachlässe getrost verzichten, was Puma im ersten Halbjahr zu einer deutlichen Margenverbesserung verholfen hatte. Puma hatte nach dem besser als erwartet ausgefallenen Zahlenwerk seine Jahresprognose nach oben revidiert und peilt nun ein wechselkursbereinigtes Umsatzplus von 13% (zuvor 10%) an. Auch beim operativen Ergebnis setzt sich Puma höhere Ziele und stellt mit 410 bis 430 Mio. Euro (zuvor: 395 bis 415 Mio. Euro) ein neues Rekordergebnis in Aussicht. Die Commerzbank geht von einer Fortsetzung der Erfolgsstory des Sportartikelherstellers aus, da Puma nach Einschätzung der Analysten das mit Abstand dynamischste Wachstum innerhalb der Branche aufweist. Entsprechend wurde zuletzt die Einstufung mit "Buy" und einem Kursziel von 73 Euro bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

gemäß dem Regelwerk habe ich folgende Transaktionen durchgeführt:
 

  • Verkauf 29 Discount-Zertifikate (WKN DF2TKB) auf Adidas zu 252,22 €
  • Kauf 2000 Endlos Turbo Long Zertifikate (WKN DDK91D) auf Iberdrola zu 3,41 €
  • Kauf 85 Münchener Rück (WKN 843002) zu 233,10 €


Ich bin sehr zufrieden damit, dass das Regelwerk die Aktie Iberdrola ausgewählt hat. Der spanische Energieversorger ist der weltweite Marktführer bei der Produktion von Windenergie. Schärfere CO2-Richtlinien und CO2-Abgaben dürften Iberdrola in die Hände spielen. Ich gehe diesen Trade gehebelt ein.


Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank:
 

 

Depotwert Hannover Rück: Der Vorstandschef stellt Gewinnübererfüllung in Aussicht

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie der Hannover Rück, die sich derzeit auf Rang 8 der Gesamtauswahl befindet. Ich bin über den Endlos Turbo Long mit der WKN DF2XMP in Hannover Rück investiert. Der zweitgrößte deutsche Rückversicherer zeigte sich zuletzt optimistisch, was die weitere Entwicklung im operativen Geschäft angeht. Angesichts den jüngst durch Wirbelstürme in den USA verursachten Großschäden erwartet die Hannover Rück zum Jahreswechsel in der Schadensrückversicherung recht deutliche Prämienerhöhungen von 2 bis 5%. Entsprechend geht der neue Vorstandschef Jean-Jacques Hencho für 2020 bei den Prämieneinnahmen und beim Gewinn von neuen Bestwerten aus. Mit konkreten Prognosen hielt sich der neue Vorstandschef zwar zurück, ließ jedoch durchblicken, dass man den für 2019 anvisierten Nettogewinn von 1,2 Mrd. Euro im kommenden Fiskaljahr voraussichtlich übertreffen wird. Da man auch in anderen Segmenten dank der jüngsten Beitragsanhebungen vieler Erstversicherer mit höheren Prämieneinnahmen kalkuliert, könnte die Hannover Rück auch im laufenden Fiskaljahr positiv überraschen. Im ersten Halbjahr hatte der Rückversicherer ohnehin mit einem unerwartet deutlichen Gewinnplus überrascht. Die Analystengemeinde zeigt sich derzeit noch skeptisch zu den weiteren Aussichten bei der Hannover Rück. So haben die Experten von JPMorgan die Aktie zuletzt von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 130 auf 129 Euro gesenkt.

 Iberdrola: 40% Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung.

Neu in mein Realgelddepot aufgenommen wird am Montag die Aktie von Iberdrola, die sich derzeit auf Rang 1 der Gesamtauswahl befindet. Der spanische Energieversorger gehört zu den weltweit führenden Playern der Branche und ist neben dem Kernmarkt Europa auch in Nordamerika und einigen wachstumsstarken Emerging Markets wie Brasilien präsent. Konsequent vorangetrieben wurde unter der Ägide des seit 2001 amtierenden Konzernchefs Ignacio Galán der Ausbau der regenerativen Erzeugerkapazitäten. Dank milliardenschwerer Investitionen wurde das Portfolio rund um Wind, Solar und Wasserkraft massiv erweitert und macht mittlerweile knapp 40% der gesamten Erzeugerkapazitäten aus. Bis 2022 will Iberdrola den Anteil der Erneuerbaren Energien durch Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund 13 Mrd. Euro in neue Wind- und Solarparks noch einmal deutlich erhöhen, wobei der Anteil der Erneuerbaren Energien mittelfristig auf rund 60% ausgebaut werden soll. Dies ist nicht nur gut für die Umwelt sondern kommt auch dem Margenprofil zu Gute. Denn mit Ökostrom lassen sich deutlich höhere Margen erzielen, als mit konventionell erzeugter Energie, was die Ende Juli veröffentlichten Q2-Zahlen eindrucksvoll belegt hatten. Hier trug die Sparte mit Erneuerbaren Energien maßgeblich zur besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisentwicklung bei. Auch für das laufende Fiskaljahr peilt Iberdrola trotz milliardenschwerer Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Modernisierung der Netzinfrastruktur ein weiteres Rekordergebnis an. Die Experten von Bernstein Research hatten sich kürzlich optimistisch zu den weiteren Aussichten bei Iberdrola zu Wort gemeldet, und das Kursziel von 8,80 auf 10,00 Euro angehoben und die Einstufung mit "Outperform" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

gemäß unserem regelbasierten Trading-System und den Trendstabilitäts-Ranglisten von Montag ergeben sich folgende Depotänderungen:

  • Adidas wird verkauft, weil sich die Aktie nicht mehr unter der Top-12-Positionen in der Trendstabilitäts-Rangliste befindet.
  • Iberdrola kommt neu ins Depot. Die Aktie befindet sich auf Ranglistenplatz 2 der Trendstabilitäts-Ranglisten.
  • Münchener Rück kommt ebenfalls neu ins Depot. Die Aktie befindet sich auf Ranglistenplatz 7 der Trendstabilitäts-Rangliste. Der Titel kommt ins Depot, weil die besser platzierte Aktie von ASML nicht aufgenommen werden kann, da sich mit Enel und Iberdrola bereits 2 Aktien aus dem EURO STOXX 50 im Depot befinden.

Ich werde die Vorgaben des Regelwerks nun umsetzen und passende Produkte für die neuen Depotwerte auswählen. Ich melde mich dann in einem weiteren Blog-Beitrag mit den genauen Produkten und Kaufkursen.

Ansonsten hellt sich das Bild in meinem realen 100.000 € Trendfolge-Depot wieder auf!

Mein Hebel-Trade in Dialog Semiconductor zieht an. Die hohe iPhone-Nachfrage treibt den Kurs!

Auf Rang 3 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste vorgerückt ist mein Realgelddepot-Wert Dialog Semiconductor. Ich bin in der Aktie über den Endlos Turbo Long mit der WKN DF1245 investiert. Zuletzt lag der Trade im Minus, doch nun schießt er in die Gewinnzone und ich habe nun die Hoffnung, dass sich die positive Tendenz fortsetzen wird, denn der jüngste Anstieg ist nachrichtengetrieben.

Der Powermanagement-Spezialist kann aktuell von der unerwartet deutlichen Nachfrage nach dem neuen Flagschiffprodukt seines Hauptkunden Apple profitieren. Jüngsten Erhebungen einiger Analysten zufolge gestaltet sich die Absatzentwicklung bei den erst kürzlich vorgestellten neuen Apple-Smartphones iPhone 11 und iPhone 11 Pro Max kurz nach dem Verkaufsstart stärker als erwartet. Dies sind gute Nachrichten für den Powermanagement-Spezialisten, der als Apple-Zulieferer nach wie vor den Löwenanteil seiner Umsatzerlöse mit dem US-Technologiekonzern aus Cupertino generiert. Auch nach Abschluss des Verkaufs großer Teile der Powermanagement-Sparte an Apple wird Dialog Semiconductor weiter eng mit seinem Hauptkunden zusammenarbeiten, wobei der Umsatzanteil mittelfristig von zuletzt mehr als 75% auf 40% sinken soll. Hohe Erwartungen knüpft Dialog-Konzernchef Jalal Bagherli an den neuen Highspeed-Mobilfunkstandard 5G. Da 5G-Smartphones aufgrund ihrer komplexen Architektur einen überdurchschnittlich hohen Energiebedarf haben, sollte die Nachfrage nach Powermanagement-Lösungen deutlich anziehen. Auch in diesem Zusammenhang kann sich Dialog Semiconductor gute Chancen auf lukrative Geschäfte mit Apple ausrechnen. Denn als technologisch führender Anbieter bei Powermanagement-Lösungen für mobile Endgeräte dürfte Dialog Semiconductor als Zulieferer für die neuen 5G-iPhone-Generation zum Zuge kommen. Die Experten der Crédit Suisse haben zuletzt ihre Einstufung für die Aktie von Dialog Semiconductor mit "Outperform" bestätigt und ihr Kursziel auf 41 Euro belassen.

ASML profitiert vom 5G-Mobilfunkstandard

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie von ASML, die sich derzeit auf Rang 7 der Gesamtauswahl befindet. Der niederländische Technologiekonzern hat sich auf so genannte Lithographie-Systeme spezialisiert, die für die Herstellung von Chips und Halbleiterlösungen benötigt werden. Zuletzt konnte ASML im abgelaufenen zweiten Quartal trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen mit einem unerwartet deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis die Konsenserwartungen übertreffen. Die Aussichten, dass ASML seinen Wachstumskurs in den kommenden Jahren weiter fortsetzen wird, stehen gut. Denn als Spezialist für so genannten EUV-Lithographiesysteme hat man sich gegenüber der Konkurrenz einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil gesichert, da sich Chipsätze mit Hilfe dieses Verfahrens deutlich schneller und kostengünstiger produzieren lassen. Geradezu prädestiniert sind die neuen EUV-Lithographiesysteme zur Herstellung von Chipsätzen mit Strukturgrößen von bis zu 10 Nanometern, die für Big-Data- und Cloud-Applikationen aber auch für High-End-Smartphones der neuesten Generation gedacht sind. Entsprechend hoch ist die Nachfrage bei diesen EUV-Lithographiesystemen, die bereits von Branchengrößen wie TSMC, Intel oder Samsung verwendet werden. Die Experten der Credit Suisse haben die Einstufung zuletzt mit "Outperform" und einem Kursziel von 270 Euro bestätigt. Dabei rechnen die Analysten vor allem dank des neuen 5G-Mobilfunkstandards mit einem deutlichen Schub beim Absatz der EUV-Lösungen von ASML, da zur Realisierung des neuen Mobilfunkstandards vor allem besonders kleine und leistungsfähige Chiplösungen benötigt werden.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Endlos Turbo Long 27,9089 open end: Basiswert Dialog Semiconductor plc.

DF1245 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 19.02. 11:29:24, Brief 19.02. 11:29:24
DF1245 // Quelle: DZ BANK: Geld 19.02. 11:29:24, Brief 19.02. 11:29:24
1,03 EUR
Geld in EUR
1,04 EUR
Brief in EUR
8,42%
Diff. Vortag in %
  • Basispreis
    27,9089 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %
    26,46%
  • Knock-Out-Barriere
    27,9089 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in %
    26,46%
  • Hebel 3,67x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.