Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Trendfolge-Trader,

gemäß unserem Trendfolge-System findet eine neue Umschichtung statt. Am Montag nach Börsenschluss überprüfte ich die Trendstabilitäts-Ranglisten und bestimmte die neue Depotzusammensetzung. Der Basiswert Compugroup kommt neu ins Depot. Ich setze den Trade über einen Endlos Turbo Long (WKN DDW7J8) mit Hebel 2,7 um. Ich kaufte 260 Stück zu einem Preis von 2,69 €. Hier finden Sie das Orderbuch meiner Volksbank.
 


Die Hitzewelle hat mittlerweile auch unser Büro erfasst. Leider haben wir keine Klimaanlage und das Denken fällt mir bei Temperaturen über 30 Grad mit jedem Grad schwerer. Für nächste Woche sind Temperaturen von über 40 Grad angekündigt. Ich denke, dass diese Hochtemperaturen auch die politische Debatte, um die Beschleunigung der Energiewende forcieren werden. Der Wähler möchte eine „Lösung“ für den Klimawandel präsentiert bekommen. Dass eine wirkliche Lösung nur dann möglich ist, wenn auch China, Indien, USA und Restasien bei der CO2-Vermeidung mitmachen, steht auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall glaube ich, dass „grüne Aktien“ im nächsten halben Jahr stark performen werden.

Die heimlichen Gewinner könnten Energieunternehmen wie Iberdrola sein (auch), die sich sehr stark auf regenerative Energieerzeugung spezialisiert haben und die in ihrem Heimartmarkt Spanien natürlich auch regionale Vorteile bei der Erzeugung von Solarstrom haben. Auf jeden Fall scheint die nächste Phase der Energiewende sehr viel stärker den großen Konzernen in die Hände zu spielen. Die erste Phase wurde ja durch den Ausbau privater Solarkapazitäten auf Haus- und Gebäudedächern dominiert. Wenn es nun darum geht, große Erzeugungs- und Speicherkapazitäten aufzubauen, sind Energiekonzerne- und auch Anlagenbauer wie Siemens oder Linde die Gewinner. Siemens baut zum Beispiel auf der arabischen Halbinsel eine Pilotanlage zur Erzeugung von Wasserstoff mittels einer solarbetriebenen Elektrolyse-Anlage. Es kommt jetzt sehr viel Bewegung in die Energiewende.

Sartorius: Die Medizintechnik-Perle aus Deutschland

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie von Sartorius, die sich derzeit auf Rang 6 der Auswahlrangliste im TecDAX befindet. Der Labortechnik-Spezialist konnte zuletzt mit einem unerwartet deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg im ersten Halbjahr aufwarten. Mit einem wechselkursbereinigten Umsatzplus von 16,8% und einer Verbesserung von 25,4% beim bereinigten operativen Gewinn toppte man die Konsenserwartungen recht deutlich. Maßgeblichen Anteil hatte dabei erwartungsgemäß die auf Verbrauchsmaterialien und Equipment zur Herstellung von Biopharmazeutika spezialisierte Konzernsparte Bioprocess Solutions. Hier konnte man mit einem kräftigen Umsatzplus von 20,7% an die starke Entwicklung aus dem Auftaktquartal anknüpfen. Etwas hinter den Erwartungen blieb die Labortechniksparte, die im ersten Halbjahr unter der konjunkturell bedingt schwächeren Nachfrage in Kernabsatzregionen wie Europa zu leiden hatte. Dass Sartorius im Anschluss an die Halbjahreszahlen dennoch seine Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr auf 10 bis 14% (zuvor: 7 bis 11%) angehoben hat, ist vor allem der dynamischen Nachfrage im Segment Bioprocess-Solutions geschuldet, deren Auftragseingang mit +23,4% erneut überdurchschnittlich stark ausfiel. Ziehen die Investitionen der Pharma- und Biotechindustrie bei Forschung und Entwicklung im zweiten Halbjahr wieder an, bietet die angehobene Jahresprognose Luft nach oben. Denn Sartorius als technologisch führender Anbieter von Labortechnik- und Analytik-Equipment sollte überproportional stark profitieren. Nach den starken Q2-Zahlen hat Warburg Research das Kursziel für Sartorius von 162 auf 184 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen.

Evotec: Zukauf im Bereich der Stammzellenforschung!

Eine weitere Aktie, die mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten aufgefallen ist, ist Evotec, die derzeit auf Rang 4 der Auswahlrangliste im TecDAX rangiert. Der Spezialist für moderne Verfahren und Analytikplattformen zur Erforschung aussichtsreicher Wirkstoffkandidaten baut seine Expertise durch strategische Übernahmen gezielt aus. Jüngster Coup des Biotech-Spezialisten war ein strategischer Zukauf im Zukunftsfeld der Stammzellenforschung. Dabei wurde von der Ncardia.AG eine iPSC-Analytikplattformlösung, umfangreiches Know-How sowie ein Team von hochqualifizierten Spezialisten auf dem Gebiet der Forschung mit so genannten adulten, pluripotente Stammzellen übernommen. Diese Zellen lassen sich beliebig vermehren und können beispielsweise durch Erkrankungen beschädigte Herz-, Pankreas-, und Leberzellen ersetzen. Gelingt es Evotec, diese Stammzellen in industriellem Maßstab herzustellen, wäre dies ein bedeutender Durchbruch, womit sich Evotec im Zukunftsmarkt der regenerativen Medizin eine dominierende Stellung sichern würde. Damit wird Evotec als Partner für die Pharma- und Biotechindustrie noch attraktiver. Schon jetzt arbeiten Branchengrößen wie Bayer, Boehringer Ingelheim, Celgene, Novartis, Novo Nordisk, Pfizer, Sanofi und Takeda mit Evotec bei der Entwicklung neuer chancenreicher Verfahren zur Bejämpfung lebensbedrohlicher Erkrankungen zusammen. Dies beschert Evotec nicht nur steigende Lizenzeinnahmen, sondern auch Rekordergebnisse. In Q1 überzeugte man mit einem deutlichen Umsatzplus von 27% und einer Verdoppelung beim bereinigten operativen Ergebnis auf 30 Mio. Euro. Die Jahresprognose von Evotec, die eine Verbesserung von jeweils 10% bei Umsatz und beim operativen Ergebnis vorsieht, macht daher einen konservativen Eindruck. Die Experten vom Bankhaus Lampe haben zuletzt das Kursziel für die Aktie von 28 auf 31 Euro angehoben und die Einstufung mit "Kaufen" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt einen Aktienmarkt gesehen habe, der so zweigeteilt war wie in diesen Zeiten. Wir haben zum einen den gigantischen Performance-Unterschied zwischen den US-Märkten und den europäischen Aktienmärkten. Und dann zum anderen gibt es auch am deutschen Aktienmarkt zwei Welten. Eine Welt, wo der Bulle regiert und die andere Welt, die vom Bären dominiert wird. In der Welt des Bullen sind Versicherungen, IT-Firmen und auch Versorger zu finden. In der Welt es Bären ist alles angesiedelt was mit Industrie zu tun hat, also auch die einstigen deutschen Paradebranchen Automobil und Maschinenbau.

In solchen Märkten sind unsere Trendstabilitäts-Ranglisten ein hilfreiches Instrument. Wir können uns dadurch auf diejenigen Aktien und Branchen konzentrieren, die derzeit gefragt sind. Aktien wie Daimler, Krones, ElringKlinger oder BASF, die seit Monaten auf Talfahrt sind, werden von uns komplett ignoriert. Wir handeln nur die starken Aktien aus den stärksten Branchen. Es ist eine andere Herangehensweise an die Märkte als sie der Ottonormal-Anleger gewohnt ist. Wir übernehmen nicht selbst die Aufgabe, Favoritenaktien zu finden, sondern überlassen dem Markt die Entscheidung.

In meinem Investment-Depot ist zum Beispiel die Aktie von BASF eine große Enttäuschung. BASF stand im Jahr 2015 über 90 € und jetzt, vier Jahre später, notiert der Chemieriese bei nur noch 61 €. Ich möchte Sie daher ermutigen, liebe Leser, den Aktienmarkt einmal von der Überlegung der Trendstabilität zu betrachten. Wenn wir uns auf diejenigen Aktien konzentrieren, die nach oben laufen, machen wir uns das Leben meist einfacher und vor allem reduzieren wir die vielen Frustsituationen, die zum Beispiel gerade Aktionäre der Autoaktien fast täglich miterleben müssen.

Airbus: Volle Auftragsbücher und großartige Zukunftstechnologien rund um elektrische Flugtaxis

Auf Rang 7 der Trendstabilitäts-Rangliste im EURO STOXX 50 befindet sich die Aktie von Airbus. Der Flugzeugbauer überzeugte zuletzt mit einem beeindruckenden Auftritt auf der Luftfahrtmesse im französischen La Bourget. Mit knapp 373 Neubestellungen gelang es Airbus, knapp ein Drittel mehr Neuaufträge an Land zu ziehen, als der Erzrivale Boeing. Als Kassenschlager erwies sich der neu vorgestellte Airbus A321XLR, mit dem Airbus seinem US-Erzrivalen nun auch auf der Langstrecke erfolgreich Konkurrenz macht. Der neue Langstreckenjet, der voraussichtlich ab 2023 verfügbar sein wird, verbraucht bis zu 30% weniger Kraftstoff als vergleichbare Konkurrenzmodelle wie der „Dreamliner“ des US-Rivalen. Entsprechend positiv fiel die Resonanz der großen Fluglinien auf das neue Flaggschiff-Modell von Airbus aus, wobei der A321XLR mehr als 250 Bestellungen auf sich vereinigen konnte. Auch im Mittelstreckensegment gelang es Airbus, seinem durch das Debakel um den 737MAX geschwächten US-Konkurrenten weitere Marktanteile abzujagen. Vor allem große Airlines wandten sich von Boeing ab und orderten lieber Airbus-Modelle wie den A321neo, der durchschnittliche Treibstoffeinsparungen von mehr als 15% verspricht. Trotz der aktuell glänzenden Entwicklung im Kerngeschäft sieht Konzernchef Guillaume Faury keinen Grund, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Stattdessen bemüht sich Airbus um neue Kerngeschäftsfelder. Beispielsweise will Airbus bei Flugtaxis, die für kleinere Strecken im Stadtverkehr mit bis zu 50 Kilometern konzipiert sind, ganz vorne mitmischen. Hier ist man bereits mit Modellen wie dem von acht Elektromotoren angetriebenen CityAirbus oder dem anlässlich der Flugzeugmesse La Bourget erstmals vorgestellten Lufttaxi Vahana das über vier Elektromotoren verfügt, präsent. Damit adressiert man einen vielversprechenden Wachstumsmarkt, dem die Experten von MarketsandMarkets bis 2030 jährliche Wachstumsraten von 11,3% zutrauen. Auch die Entwicklung neuer, emissionsarmer Flugzeugantriebe hat bei Airbus oberste Priorität. Im Rahmen einer Forschungsallianz, der neben Airbus und Boeing auch Branchengrößen wie Dassault Systems oder MTU Aero Engines angehören, will man die Entwicklung umweltfreundlicher Biokerosin-Kraftstoffe und alternativer hybrid-elektrischer Antriebe forcieren. Die Experten der Credit Suisse haben die Einstufung für Airbus zuletzt mit „Outperform“ bestätigt und das Kursziel auf 130 Euro belassen. Dabei gehen die Analysten für das zweite Quartal von einem starken operativen Ergebnis aus.

Carl Zeiss Meditec: Medizintechnik gehört zu den Gewinnerbranchen

Carl Zeiss Meditec hatte ich Anfang der Woche mit +20% aus meinem Trendfolge-Depot verkauft. Ich möchte über die Aktie dennoch erneut berichten, weil sie sich aktuell auf Rang 3 im TecDAX befindet. Der Augenheilkundespezialist hatte zuletzt mit einem unerwartet deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg in den ersten neun Monaten aufwarten. Dabei schnitt man mit einem wechselkursbereinigten Umsatzanstieg von 9% und einer Verbesserung beim operativen Konzernergebnis um mehr als ein Drittel besser als erwartet ab. Entsprechend optimistisch meldete sich das Konzernmanagement beim Ausblick auf das laufende Fiskaljahr zu Wort. So dürften die Umsatzerlöse das obere Ende der konzerneigenen Prognose von 1,35 bis 1,42 Mrd. Euro erreichen, während die operative Gewinnmarge voraussichtlich sogar oberhalb der Prognosespanne von 15 bis 17,5% liegen wird. Dass Carl Zeiss Meditec in punkto Profitabilität besser als erwartet abschneidet, liegt am verbesserten Produktmix und der Fokussierung auf neue, margenstarke Segmente. Denn Carl Zeiss Meditec ist längst nicht mehr nur einer der technologisch führenden Anbieter im Bereich Laserkorrekturverfahren für Augenerkrankungen und Interokularlinsen zur Behandlung von Fehlsichtigkeit. Mit dem Segment Microsurgery-Solutions hat man sich in einem attraktiven Zukunftssegment der modernen Medizintechnik positioniert. Neben dreidimensionalen Bildgebungsverfahren und modernen OP-Mikroskopen für minimalinvasive chirurgische Eingriffe setzt man mit dem intraoperativen Bestrahlungsgerät INTRABEAM auch bei der Behandlung bestimmter Tumorarten neue Maßstäbe. Die Berenberg Bank hat das Kursziel für Carl Zeiss Meditec zuletzt nach dem starken Zahlenwerk von 80 auf 93 Euro angehoben und die Einstufung mit „Hold” bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

unser Regelwerk sieht vor, dass nicht gehebelte Positionen bei einem Gewinn von +20% verkauft werden. Gestern lief das Discount-Zertifikat von Carl Zeiss Meditec in den Take-Profit und wurde mit einem Plus von 20% verkauft. Das war ein schöner Trade. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank.
 


Damit ist im Depot wieder Platz für einen neuen Trade. Welche Aktie es sein wird, entscheidet sich nächsten Montag beim Umschichtungstermin. Maßgeblich sind die Trendstabilitäts-Ranglisten.

Unser Trendfolge-Regelwerk kommt mit dem freundlichen Börsenumfeld nun gut klar. Man muss sich vor Augen halten, dass der DAX bereits im Jahr 2015 die Marke von 12.400 Punkten knapp erreichte. Das heißt seit 4 Jahren ist mit deutschen Aktien kaum Geld zu verdienen gewesen. Dass das Trendfolge-System nun in der ersten freundlichen Börsenphase, seitdem wir es gestartet haben, sofort ordentliche Gewinne erzielt, ist ein ermutigendes Signal.

Dialog Semiconductor legt gute Zahlen für das zweite Quartal vor

Seit letzter Woche neu in meinem Realgelddepot befindet sich das Endlos Turbo Long Zertifikat (WKN DDW7L8) auf die Aktie von Dialog Semiconductor. Die Aktie von Dialog Semiconductor ist aktuell auf dem Spitzenplatz der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste zu finden. Operativ läuft es beim Technologiekonzern rund, was die heute vorgelegten vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal eindrucksvoll belegen. So schnitt man bei den Umsatzerlösen besser als erwartet ab, während man das bereinigte operative Ergebnis im Vorjahresvergleich mehr als verdoppeln konnte. Das starke Zahlenwerk beweist, dass Konzernchef Jalal Bagherli mit seiner Ausrichtung auf neue Zielmärkte außerhalb des klassischen Kerngeschäfts rund um das sehr zyklische Geschäft mit Powermanagement-Lösungen für Smartphones und andere mobile Endgeräte auf gutem Weg ist. Längst hat sich Dialog Semiconductor auf Wachstumssegmente wie den Automotive-Bereich, Speicher- und Storage-Lösungen, IoT und Consumer Electronics fokussiert und sein Portfolio durch Produktinnovationen und strategische Zukäufe gezielt erweitert.

Gut ins Konzept passt die Übernahme von Silicon Motion, mit der Dialog seine Expertise bei WiFi- und Bluetooth-Lösungen in den Bereichen Automotive, IoT und Consumer Electronics passend ergänzt und sein Portfolio durch energiesparende Modullösungen für Mobile-TV-Applikationen, Spielekonsolen oder Digitalkameras erweitert. Nach dem Verkauf großer Teile der Powermanagement-Sparte an den US-Großkunden Apple verfügt Dialog Semiconductor mit mehr als 1,4 Mrd. USD über eine prall gefüllte Kriegskasse, was Spielraum für weitere strategische Akquisitionen eröffnet. Auch die Perspektiven im Kerngeschäft haben sich nach der Annäherung zwischen China und den USA im Handelsstreit zuletzt weiter aufgehellt. Nach der Rücknahme des US-Embargos gegen den Telekom-Konzern Huawei darf Dialog Semiconductor diesen wichtigen chinesischen Kunden auch künftig mit Powermanagement-Lösungen für seine Smartphones beliefern. Die Experten von RBC Capital haben in einer ersten Reaktion auf die Zahlen ihr Kursziel mit 36 Euro bestätigt und die Einstufung auf "Sector-Perform" belassen.

Enel ist trendstabil und bietet 5% Dividendenrendite. Eine schöne Kombination!

Neu in meinem Realgelddepot befindet sich auch die Aktie von Enel, die derzeit auf Rang 1 der Trendstabilitäts-Rangliste im EURO STOXX 50 rangiert. Der italienische Energieversorger hat sich mit gezielten Übernahmen zu einem der weltweit führenden Anbieter gemausert und versorgt mittlerweile mehr als 73 Millionen Endkunden auf allen fünf Kontinenten mit Strom und Erdgas. Maßstäbe setzt Enel auch in punkto Nachhaltigkeit, da der italienische Energieversorger dank milliardenschwerer Investitionen mittlerweile knapp 50% seines Stroms aus Windkraft, Solarenergie und Wasserkraft gewinnt. In den kommenden Jahren wollen die Italiener die unter dem Dach der Tochtergesellschaft Enel Green Energy gebündelten regenerativen Energien durch Investitionen in Höhe von rund 11,6 Mrd. Euro weiter ausbauen und damit den Anteil auf 62% der konzernweiten Stromerzeugung erhöhen. Dies ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Profitabilität, da nachhaltig erzeugter Strom deutlich höhere Margen abwirft, als konventionell erzeugte Energie aus Kohle- oder Atomstrom. Im Auftaktquartal trug die Ökostromtochter des Konzerns maßgeblich zum unerwartet deutlichen operativen Gewinnplus von 13% bei. Nach dem besser als erwartet ausgefallenen Jahresauftakt bestätigte Konzernchef Francesco Starace trotz hoher Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien die Jahresziele und rechnet daher weiterhin mit einer Verbesserung beim operativen Ergebnis von 17% gegenüber dem Vorjahreswert. Profitieren werden von den starken Aussichten im operativen Geschäft auch die Aktionäre, da Enel seine Anteilseigner in Form steigender Dividendenzahlungen am Unternehmenserfolg beteiligt. Aktuell gehen die Konsenserwartungen für das laufende Fiskaljahr von einer Dividendenerhöhung von 28 auf 33 Cent je Aktie aus, womit Enel eine sehr ansehnliche Dividendenrendite von 5,00% aufweist. Die Experten der Credit Suisse haben kürzlich das Kursziel für Enel von 6,50 auf 7,00 Euro angehoben und die Einstufung mit „Outperform“ bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Endlos Turbo Long 23,3819 open end: Basiswert Dialog Semiconductor plc.

DDW7L8 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 12.12. 11:34:36, Brief 12.12. 11:34:36
DDW7L8 // Quelle: DZ BANK: Geld 12.12. 11:34:36, Brief 12.12. 11:34:36
2,19 EUR
Geld in EUR
2,20 EUR
Brief in EUR
0,92%
Diff. Vortag in %
  • Basispreis
    23,3819 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %
    48,11%
  • Knock-Out-Barriere
    23,3819 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in %
    48,11%
  • Hebel 2,06x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

Liebe Leser,

als Trader lasse ich mir immer Kursalarme zuschicken, wenn Aktien auf neue 52-Wochenhochs ausbrechen. Mit dieser einfachen Funktion bekomme ich ein gutes Gefühl für die Marktverfassung. Ich merke sofort welche Aktien und welche Branchen gerade stark sind und gespielt werden. In diesen Tagen ist ein Blick auf den Alarm-Ticker eine Offenbarung. Während US-Aktien von Hoch zu Hoch laufen, geht am deutschen Markt so gut wie gar nichts. Im Gegenteil. Hier gibt es sogar zahlreiche Aktien, die abstürzen und neue Tiefs markieren. BASF, Daimler, Deutz oder Krones. Man will gar nicht hinschauen.

In meinem realen 100.000 € Trendfolge-Depot habe ich mit den ganzen oben genannten Problemfällen am deutschen Markt zum Glück nichts zu tun, denn das Regelwerk setzt ausschließlich auf trendstabile Aktien, die nach oben laufen.

Party an der Wall Street, Trauerspiel am deutschen Aktienmarkt. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass Deutschland innerhalb von wenigen Jahren sämtliche Wettbewerbsvorteile verspielt hat. Der Zeitraum 2000 bis 2017 war eine schöne Zeit für die deutsche Industrie. Die chinesische Wirtschaft insbesondere und der asiatische Wirtschaftsraum im Allgemeinen wuchsen und dafür wurden Maschinen und Anlagen aus Deutschland benötigt. Doch mittlerweile können chinesische Firmen die vielen Produktionsanlagen selbst herstellen. Das Knowhow der deutschen Betriebe wird auf einmal nicht mehr benötigt.

Am deutschen Aktienmarkt hagelt es Gewinnwarnungen. Das Familienunternehmen Krones halbierte mal kurz die Margenerwartungen für das Gesamtjahr. Es wird kaum noch Geld verdient. Die Aktie reagierte mit -20 %. Im Chemie- und Autosektor sieht es auch nicht besser aus. Früher erlebten wir so etwas in Rezessionszeiten, aber dieses Mal herrscht keine globale Rezession. Die Amerikaner feiern eine Party und wir erleben die kollektive Schwäche eines Wirtschaftsstandortes, an dem Verteilungs- und Regulierungsfragen wichtiger geworden sind als das Streben nach Fortschritt und Wachstum.

Donald Trump wird für seine Handelspolitik hierzulande oft scharf kritisiert. Aber die Kritik ist meist inhaltsleer. China blockiert fairen Handel und freien Wissensaustausch. Das Ziel der kommunistischen Partei ist die Technologie-Weltherrschaft. Das schreiben sie sogar offen in ihre Agenda. Das zu ignorieren, ist naiv. Spitzentechnologie wie Robotik (Kuka) nach China abziehen zu lassen, führt langfristig zu Bedeutungslosigkeit. Die USA handeln also richtig, wenn sie die Technologie der amerikanischen Konzerne vor dem chinesischen Einfluss schützen wollen.

Daimler hat für das zweite Quartal einen operativen Verlust in Höhe von 1,6 Milliarden Euro gemeldet. Dabei hat der Transformationsprozess zu neuen Mobilitätstechnologien erst begonnen. Jetzt kann Daimler die bestehenden Produktionsstraßen noch auslasten, sollte man meinen und gutes Geld verdienen. Aber offenbar ist dem nicht so. Wenn die deutsche Autoindustrie jetzt schon kriselt, will man sich gar nicht vorstellen was passiert, wenn Tesla die Produktion wirklich auf 1.000.000 Elektroautos pro Jahr ausgebaut hat.

Fazit: Der DAX legt den Finger in die Wunde. Im Vergleich zu den USA zeigt er die Probleme des deutschen Wirtschaftsstandortes schonungslos auf. Ich bin wirklich froh, dass sich unser regelbasiertes Trendfolge-System nur auf trendstabile Aktien konzentriert. So bleiben wir von den ganz großen Katastrophen im Depot zumindest verschont.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

es kommt Schwung in die Märkte. Eine Trendphase hat sich eingestellt. L`Oreal habe ich soeben mit einem Gewinn von knapp 10 % verkauft. Warum? Weil es Aktien gibt, die noch trendstabiler sind und die daher gemäß dem Regelwerk bevorzugt werden. Wenn eine Aktie unter Ranglistenplatz 12 der Gesamtrangliste abgefallen ist, wird sie verkauft. Am Montag war Umschichtungstermin. Die Trendstabilitäts-Rangliste am Ende dieses Tages war entscheidend. Nach dem Verkauf war im Depot Platz für 2 neue Positionen. Laut Trendstabilitäts-Rangliste kommen Enel und Dialog Semiconductor neu ins Depot. Ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Mit Enel spiele ich den Trend bei den Energieversorgern, der derzeit europaweit läuft. Mit Dialog Semiconductor spiele ich den Aufschwung bei den Halbleitern, der in den USA gerade Fahrt aufnimmt.

Ich habe folgende Käufe durchgeführt:

 

Der Hebel der Zertifikate liegt derzeit bei etwa 2,7.

Es handelt sich um ein Realgeld-Depot. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank:

Fazit: Es hat sich an den Märkten eine neue Trendphase eingestellt. Das Regelwerk entfaltet nun seine Stärke. Ich bin sehr glücklich mit den neuen Depotaufnahmen. Ich melde mich morgen mit einem ausführlichen Beitrag.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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