Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Leser,

unser Regelwerk sieht vor, dass nicht gehebelte Positionen bei einem Gewinn von +20% verkauft werden. Gestern lief das Discount-Zertifikat von Carl Zeiss Meditec in den Take-Profit und wurde mit einem Plus von 20% verkauft. Das war ein schöner Trade. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank.
 


Damit ist im Depot wieder Platz für einen neuen Trade. Welche Aktie es sein wird, entscheidet sich nächsten Montag beim Umschichtungstermin. Maßgeblich sind die Trendstabilitäts-Ranglisten.

Unser Trendfolge-Regelwerk kommt mit dem freundlichen Börsenumfeld nun gut klar. Man muss sich vor Augen halten, dass der DAX bereits im Jahr 2015 die Marke von 12.400 Punkten knapp erreichte. Das heißt seit 4 Jahren ist mit deutschen Aktien kaum Geld zu verdienen gewesen. Dass das Trendfolge-System nun in der ersten freundlichen Börsenphase, seitdem wir es gestartet haben, sofort ordentliche Gewinne erzielt, ist ein ermutigendes Signal.

Dialog Semiconductor legt gute Zahlen für das zweite Quartal vor

Seit letzter Woche neu in meinem Realgelddepot befindet sich das Endlos Turbo Long Zertifikat (WKN DDW7L8) auf die Aktie von Dialog Semiconductor. Die Aktie von Dialog Semiconductor ist aktuell auf dem Spitzenplatz der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste zu finden. Operativ läuft es beim Technologiekonzern rund, was die heute vorgelegten vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal eindrucksvoll belegen. So schnitt man bei den Umsatzerlösen besser als erwartet ab, während man das bereinigte operative Ergebnis im Vorjahresvergleich mehr als verdoppeln konnte. Das starke Zahlenwerk beweist, dass Konzernchef Jalal Bagherli mit seiner Ausrichtung auf neue Zielmärkte außerhalb des klassischen Kerngeschäfts rund um das sehr zyklische Geschäft mit Powermanagement-Lösungen für Smartphones und andere mobile Endgeräte auf gutem Weg ist. Längst hat sich Dialog Semiconductor auf Wachstumssegmente wie den Automotive-Bereich, Speicher- und Storage-Lösungen, IoT und Consumer Electronics fokussiert und sein Portfolio durch Produktinnovationen und strategische Zukäufe gezielt erweitert.

Gut ins Konzept passt die Übernahme von Silicon Motion, mit der Dialog seine Expertise bei WiFi- und Bluetooth-Lösungen in den Bereichen Automotive, IoT und Consumer Electronics passend ergänzt und sein Portfolio durch energiesparende Modullösungen für Mobile-TV-Applikationen, Spielekonsolen oder Digitalkameras erweitert. Nach dem Verkauf großer Teile der Powermanagement-Sparte an den US-Großkunden Apple verfügt Dialog Semiconductor mit mehr als 1,4 Mrd. USD über eine prall gefüllte Kriegskasse, was Spielraum für weitere strategische Akquisitionen eröffnet. Auch die Perspektiven im Kerngeschäft haben sich nach der Annäherung zwischen China und den USA im Handelsstreit zuletzt weiter aufgehellt. Nach der Rücknahme des US-Embargos gegen den Telekom-Konzern Huawei darf Dialog Semiconductor diesen wichtigen chinesischen Kunden auch künftig mit Powermanagement-Lösungen für seine Smartphones beliefern. Die Experten von RBC Capital haben in einer ersten Reaktion auf die Zahlen ihr Kursziel mit 36 Euro bestätigt und die Einstufung auf "Sector-Perform" belassen.

Enel ist trendstabil und bietet 5% Dividendenrendite. Eine schöne Kombination!

Neu in meinem Realgelddepot befindet sich auch die Aktie von Enel, die derzeit auf Rang 1 der Trendstabilitäts-Rangliste im EURO STOXX 50 rangiert. Der italienische Energieversorger hat sich mit gezielten Übernahmen zu einem der weltweit führenden Anbieter gemausert und versorgt mittlerweile mehr als 73 Millionen Endkunden auf allen fünf Kontinenten mit Strom und Erdgas. Maßstäbe setzt Enel auch in punkto Nachhaltigkeit, da der italienische Energieversorger dank milliardenschwerer Investitionen mittlerweile knapp 50% seines Stroms aus Windkraft, Solarenergie und Wasserkraft gewinnt. In den kommenden Jahren wollen die Italiener die unter dem Dach der Tochtergesellschaft Enel Green Energy gebündelten regenerativen Energien durch Investitionen in Höhe von rund 11,6 Mrd. Euro weiter ausbauen und damit den Anteil auf 62% der konzernweiten Stromerzeugung erhöhen. Dies ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Profitabilität, da nachhaltig erzeugter Strom deutlich höhere Margen abwirft, als konventionell erzeugte Energie aus Kohle- oder Atomstrom. Im Auftaktquartal trug die Ökostromtochter des Konzerns maßgeblich zum unerwartet deutlichen operativen Gewinnplus von 13% bei. Nach dem besser als erwartet ausgefallenen Jahresauftakt bestätigte Konzernchef Francesco Starace trotz hoher Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien die Jahresziele und rechnet daher weiterhin mit einer Verbesserung beim operativen Ergebnis von 17% gegenüber dem Vorjahreswert. Profitieren werden von den starken Aussichten im operativen Geschäft auch die Aktionäre, da Enel seine Anteilseigner in Form steigender Dividendenzahlungen am Unternehmenserfolg beteiligt. Aktuell gehen die Konsenserwartungen für das laufende Fiskaljahr von einer Dividendenerhöhung von 28 auf 33 Cent je Aktie aus, womit Enel eine sehr ansehnliche Dividendenrendite von 5,00% aufweist. Die Experten der Credit Suisse haben kürzlich das Kursziel für Enel von 6,50 auf 7,00 Euro angehoben und die Einstufung mit „Outperform“ bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Endlos Turbo Long 23,37 open end: Basiswert Dialog Semiconductor plc.

DDW7L8 / //
Quelle: DZ BANK: Geld 05.12. 21:58:03, Brief 05.12. 21:58:03
DDW7L8 // Quelle: DZ BANK: Geld 05.12. 21:58:03, Brief 05.12. 21:58:03
2,11 EUR
Geld in EUR
2,16 EUR
Brief in EUR
0,48%
Diff. Vortag in %
  • Basispreis
    23,37 EUR
  • Abstand zum Basispreis in %
    47,21%
  • Knock-Out-Barriere
    23,37 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in %
    47,21%
  • Hebel 2,06x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

Liebe Leser,

als Trader lasse ich mir immer Kursalarme zuschicken, wenn Aktien auf neue 52-Wochenhochs ausbrechen. Mit dieser einfachen Funktion bekomme ich ein gutes Gefühl für die Marktverfassung. Ich merke sofort welche Aktien und welche Branchen gerade stark sind und gespielt werden. In diesen Tagen ist ein Blick auf den Alarm-Ticker eine Offenbarung. Während US-Aktien von Hoch zu Hoch laufen, geht am deutschen Markt so gut wie gar nichts. Im Gegenteil. Hier gibt es sogar zahlreiche Aktien, die abstürzen und neue Tiefs markieren. BASF, Daimler, Deutz oder Krones. Man will gar nicht hinschauen.

In meinem realen 100.000 € Trendfolge-Depot habe ich mit den ganzen oben genannten Problemfällen am deutschen Markt zum Glück nichts zu tun, denn das Regelwerk setzt ausschließlich auf trendstabile Aktien, die nach oben laufen.

Party an der Wall Street, Trauerspiel am deutschen Aktienmarkt. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass Deutschland innerhalb von wenigen Jahren sämtliche Wettbewerbsvorteile verspielt hat. Der Zeitraum 2000 bis 2017 war eine schöne Zeit für die deutsche Industrie. Die chinesische Wirtschaft insbesondere und der asiatische Wirtschaftsraum im Allgemeinen wuchsen und dafür wurden Maschinen und Anlagen aus Deutschland benötigt. Doch mittlerweile können chinesische Firmen die vielen Produktionsanlagen selbst herstellen. Das Knowhow der deutschen Betriebe wird auf einmal nicht mehr benötigt.

Am deutschen Aktienmarkt hagelt es Gewinnwarnungen. Das Familienunternehmen Krones halbierte mal kurz die Margenerwartungen für das Gesamtjahr. Es wird kaum noch Geld verdient. Die Aktie reagierte mit -20 %. Im Chemie- und Autosektor sieht es auch nicht besser aus. Früher erlebten wir so etwas in Rezessionszeiten, aber dieses Mal herrscht keine globale Rezession. Die Amerikaner feiern eine Party und wir erleben die kollektive Schwäche eines Wirtschaftsstandortes, an dem Verteilungs- und Regulierungsfragen wichtiger geworden sind als das Streben nach Fortschritt und Wachstum.

Donald Trump wird für seine Handelspolitik hierzulande oft scharf kritisiert. Aber die Kritik ist meist inhaltsleer. China blockiert fairen Handel und freien Wissensaustausch. Das Ziel der kommunistischen Partei ist die Technologie-Weltherrschaft. Das schreiben sie sogar offen in ihre Agenda. Das zu ignorieren, ist naiv. Spitzentechnologie wie Robotik (Kuka) nach China abziehen zu lassen, führt langfristig zu Bedeutungslosigkeit. Die USA handeln also richtig, wenn sie die Technologie der amerikanischen Konzerne vor dem chinesischen Einfluss schützen wollen.

Daimler hat für das zweite Quartal einen operativen Verlust in Höhe von 1,6 Milliarden Euro gemeldet. Dabei hat der Transformationsprozess zu neuen Mobilitätstechnologien erst begonnen. Jetzt kann Daimler die bestehenden Produktionsstraßen noch auslasten, sollte man meinen und gutes Geld verdienen. Aber offenbar ist dem nicht so. Wenn die deutsche Autoindustrie jetzt schon kriselt, will man sich gar nicht vorstellen was passiert, wenn Tesla die Produktion wirklich auf 1.000.000 Elektroautos pro Jahr ausgebaut hat.

Fazit: Der DAX legt den Finger in die Wunde. Im Vergleich zu den USA zeigt er die Probleme des deutschen Wirtschaftsstandortes schonungslos auf. Ich bin wirklich froh, dass sich unser regelbasiertes Trendfolge-System nur auf trendstabile Aktien konzentriert. So bleiben wir von den ganz großen Katastrophen im Depot zumindest verschont.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

es kommt Schwung in die Märkte. Eine Trendphase hat sich eingestellt. L`Oreal habe ich soeben mit einem Gewinn von knapp 10 % verkauft. Warum? Weil es Aktien gibt, die noch trendstabiler sind und die daher gemäß dem Regelwerk bevorzugt werden. Wenn eine Aktie unter Ranglistenplatz 12 der Gesamtrangliste abgefallen ist, wird sie verkauft. Am Montag war Umschichtungstermin. Die Trendstabilitäts-Rangliste am Ende dieses Tages war entscheidend. Nach dem Verkauf war im Depot Platz für 2 neue Positionen. Laut Trendstabilitäts-Rangliste kommen Enel und Dialog Semiconductor neu ins Depot. Ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Mit Enel spiele ich den Trend bei den Energieversorgern, der derzeit europaweit läuft. Mit Dialog Semiconductor spiele ich den Aufschwung bei den Halbleitern, der in den USA gerade Fahrt aufnimmt.

Ich habe folgende Käufe durchgeführt:

 

Der Hebel der Zertifikate liegt derzeit bei etwa 2,7.

Es handelt sich um ein Realgeld-Depot. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank:

Fazit: Es hat sich an den Märkten eine neue Trendphase eingestellt. Das Regelwerk entfaltet nun seine Stärke. Ich bin sehr glücklich mit den neuen Depotaufnahmen. Ich melde mich morgen mit einem ausführlichen Beitrag.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

nachdem mein Verkaufslimit bei der Compugroup-Aktie ausgeführt wurde und ich den Trade mit einem Plus von +20 % in den sicheren Hafen gebracht habe (das Regelwerk sieht vor, dass bei ungehebelten Positionen eine Take-Profit bei +20 % erfolgt), ist im Depot nun wieder Platz für eine neue Aktie. Welcher Titel neu ins Depot kommt, bestimme ich am Montag auf Basis der Trendstabilitäts-Ranglisten. Derzeit hat Dialog Semiconductor die besten Chancen im Depot zu landen, denn die Aktie befindet sich auf Ranglistenplatz Nr. 1 und führt den gesamten Markt in Sachen Trendstabilität an. Aber auch eine Wiederaufnahme von Compugroup ist möglich, denn die Aktie zeigt sich weiterhin trendstabil und folgt in der Trendstabilitäts-Rangliste aktuell direkt nach Dialog Semiconductor. Seit meinem Verkauf zu 72,30 € ist die Compugroup-Aktie gefallen und notiert aktuell bei 69,80 €. Ich würde den Titel dann wieder günstiger zurückkaufen.

Wenn ich in diesen Tagen die Zeitungen aufschlage, dann springen mir sofort Klima-Schlagzeilen über Hitzewellen und Dürren in den Blick. Das Thema Klimawandel dürfte bei der nächsten Wahl wahlentscheidend sein. Ich gehe davon aus, dass sich die Parteien mit Vorschlägen für eine schnellere Umsetzung der Energiewende überbieten werden. Dass dann die ganzen Technologien rund um die Wasserstoff-Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen dürften, habe ich in den letzten Blog-Artikeln bereits angesprochen. Aber auch andere erneuerbare Energieträger rund um Wind- und Sonnenenergie dürften von Gesetzesänderungen profitieren. Ich bespreche daher heute die Aktie von Nordex, die ein Gewinner einer solchen beschleunigten Energiewende sein könnte.

Nordex verzeichnet hohe Nachfrage für die neuen Windturbinen Delta4000

Nordex befindet sich derzeit auf Rang 8 der Trendstabilitäts-Rangliste im TecDAX. Der Windenergieanlagenbauer überraschte kürzlich mit einem kräftigen Anstieg beim Ordereingang im ersten Halbjahr, wobei man mit Neuaufträgen über Windenergieanlagen im Gesamtvolumen von 3,038 Gigawatt knapp 50% über dem Vorjahreswert lag. Besonders deutliche Zuwächse hatte man auf dem US-Markt zu verzeichnen, was vor allem an der starken Nachfrage bei der neuen Turbinen-Generation Delta400 gelegen hatte. Diese vor allem auf Regionen mit schwachen und mittleren Windgeschwindigkeiten ausgelegte Turbinen-Klasse machte mehr als ein Drittel des gesamten US-Auftragseingangs im ersten Halbjahr aus und bescherte Nordex auch in anderen Regionen deutliche Zuwächse. Nordex profitiert als Spezialist für Onshore-Windenergieanlagen von der Energiewende, da sich der Ausstieg aus fossilen Energieträgern wie Braunkohle nur durch den Ausbau regenerativer Energien realisieren lässt. Entsprechend positiv fielen die jüngsten Analystenkommentare zur Aktie von Nordex aus. So hat unter anderem die Commerzbank ihr Kursziel von 14 auf 16 Euro nach oben revidiert und die Einstufung von "Hold" auf Buy" aufgestuft.

Danone profitiert von der Nachfrage nach fleischlosen Lebensmitteln

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie von Danone, die sich derzeit auf Rang 7 im EURO STOXX 50 befindet. Der französische Lebensmittelkonzern hat sich mit der Übernahme von White Wave Foods frühzeitig im Megamarkt für alternative pflanzliche Nahrungsmittel positioniert. Da der Verzicht auf Fleisch und Milch nicht nur bei Veganern, sondern auch bei gesundheitsbewussten Verbrauchern voll im Trend liegt, dürfte der Markt für Soja-Produkte bis 2025 laut einer Analyse von Hexa Research jährlich um 5,6% zulegen. Mittelfristig bieten sich für Danone damit attraktive Wachstumsaussichten, da man mit bekannten Marken wie Alpro Soja zu den Premium-Anbietern bei Soja-basierten Milch- und Joghurt-Spezialitäten gehört. Im Auftaktquartal erzielte man in diesem Segment ein solides Umsatzplus, wobei das leicht bedingt rückläufige Absatzvolumen durch Preiserhöhungen mehr als kompensiert werden konnte. Auch auf Konzernebene überzeugte Danone mit einem leicht besser als erwarteten Umsatzplus und sieht sich damit auf Kurs, im laufenden Fiskaljahr ein organisches Umsatzplus von mindestens 3% erreichen zu können. Die Experten der UBS haben sich zuletzt weiter optimistisch zu den Aussichten von Danone zu Wort gemeldet und das Kursziel von 76 auf 81 Euro angehoben. Die Einstufung wurde auf "Buy" belassen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

bei ungehebelten Positionen sieht das Regelwerk vor, dass ich ein Verkaufslimit bei +20 % Kursgewinn seit dem Einstand in den Markt lege. Dieser Take-Profit wurde nun bei der Compugoup-Aktie am Montag ausgeführt. Ich verzeichne einen Gewinn in Höhe von 20 %. Endlich ist wieder eine Marktphase, die für Trendfolge-Trading geeignet ist. Am Montag, wenn der neue Umschichtungstermin stattfindet, ist dann wieder Platz für eine neue Depotposition.

Hier finden Sie die Orderausführungs-Bestätigung meiner Volksbank!

Meine neueste Trendfolge-Position bezieht sich auf Aktien der Hannover Rück. Ich habe die Position über ein Endlos Turbo Long Zertifikat mit einem Hebel von knapp über umgesetzt. Untenstehend berichte ich noch etwas ausführlicher über die aktuellen Entwicklungen bei Hannover Rück. Aktien wie Hannover Rück gehören zu den sogenannten Low-Volatility-Stocks. Das sind Titel, die sich durch eine sehr niedrige Schwankungsfreudigkeit auszeichnen. Solche Low-Volatility-Stocks heble ich besonders gerne, denn hier können Hebelprodukte ihre vollen Vorteile ausspielen. Ich habe einen Finanzierungsvorteil gegenüber dem Direktkauft der Aktie und profitiere zudem mit einem Hebel von den mit niedriger Volatilität verlaufenden Trendbewegungen – natürlich auch in die entgegengesetzte Richtung.

Ich finde die derzeitige Marktentwicklung gerade extrem spannend. Es ist eine Hausse inmitten eines gewaltigen Handelskrieges. Ich hätte mit so einer Hausse gerechnet, wenn sich USA und China auf freien Handel geeinigt hätten, aber dass diese Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten so stattfindet, obwohl heftige Zölle in Kraft sind, hätte ich vor einem halben Jahr so nicht kommen sehen. Und hier kommt jetzt die Stärke unseres regelbasierten Trendfolge-Systems ins Spiel. Ich bin derzeit mit 5 Positionen investiert und am Montag kann eine sechste dazugekauft werden, obwohl ich für den Markt eher skeptisch war. Das Regelwerk hat meine persönliche Meinung überstimmt und die Marktampel hatte Recht behalten.

Hannover Rück bietet immer noch 3,9 % Dividendenrendite

Hannover Rück befindet sich derzeit auf Ranglistenplatz 3 der Trendstabilitäts-Rangliste im MDAX. Der zweitgrößte deutsche Rückversicherer hatte im Auftaktquartal wie seine Konkurrenten unter einer erhöhten Schadensbelastung durch Naturkatastrophen wie Hochwasserschäden in Australien oder dem Sturmtief Eberhard in Deutschland zu leiden. Dank der von der Hannover Rück praktizierten Strategie, die eine Absicherung der versicherten Großschadensereignisse bei anderen Anbietern beinhaltet, hielt sich die Schadensbelastung im Vergleich zu Konkurrenten wie der Swiss Re jedoch in Grenzen. Dank der soliden Entwicklung im Personen-Rückversicherungsgeschäft stand im ersten Quartal unter dem Strich ein unerwartet deutliches Gewinnplus von 7% zu Buche, womit die Konsenserwartungen übertroffen werden konnten. Da die Hannover Rück im Rahmen der jüngsten Vertragserneuerungsrunden Prämienerhöhungen in wichtigen Kernmärkten wie Japan und Nordamerika durchsetzen konnte, sollte man das Jahresziel, das eine leichte Verbesserung beim bereinigten Konzernergebnis vorsieht, bequem erreichen können. Profitieren werden auch die Aktionäre, da die Hannover Rück ihre Anteilseigner über steigende Ausschüttungen am Unternehmenserfolg beteiligt. Für 2019 rechnet der Konsens mit einer leichten Dividendenerhöhung auf 5,75 Euro je Aktie, was eine ansehnliche Dividendenrendite von 3,9% ergibt. Zuletzt hatte die UBS ihr Kursziel für die Aktie von 123 auf 135 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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