Besser Traden mit System - Der Blog

  • Der Blog hilft Ihnen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. In Wochenberichten und Kommentaren berichtet Simon Betschinger von aktuellen Geschehen an den Kapitalmärkten und lässt Sie auch an seinen persönlichen Einschätzungen teilhaben. Schauen Sie doch ab und zu mal vorbei, um immer up to date zu sein!


 

Liebe Trendfolge-Trader,

ich habe gemäß des Trendfolge-Regelwerkes in dieser Woche 4 Transaktionen getätigt.
 

  • Die Deutsche Wohnen musste das Depot verlassen. Die politischen Diskussionen rund um Enteignungen und die Bürgerinitiativen, um die Macht der großen Wohnkonzerne einzuschränken, hatten in den letzten Wochen den Aktienkurs spürbar belastet. Die Aktie ist nicht mehr unter den 12 trendstabilsten Aktien der Gesamtrangliste zu finden. Folglich muss sie das Depot verlassen.
  • Die Aktie von Ahold hat sich in einer Seitwärtsbewegung festgefangen und befindet sich ebenfalls nicht mehr unter den 12 trendstabilsten Aktien der Gesamtrangliste. Darum muss auch sie das Depot verlassen.
  • Neu im Depot sind die Aktien von Iberdrola (Platz 4 der Gesamtrangliste) und Nemetschek (Platz 6 der Gesamtrangliste) bzw. genauer gesagt Discount-Zertifikate auf diese Aktien. Untenstehend stelle ich die Titel ausführlicher vor.


Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank:



 

Neu im Depot ist erstens ein Discount-Zertifikat auf Nemetschek (WKN DF16HS). Der Spezialist für Bausoftware-Lösungen ist ein typischer Profiteur des Digitalisierungstrends, da man mit den von Nemetschek entwickelten BIM-Software-Lösungen bei der Realisierung von Bauprojekten auch wichtige Faktoren wie Zeit und Kosten im Auge behält. Dies beschert Nemetschek gegenüber der Konkurrenz bedeutende Wettbewerbsvorteile und macht den Software-Konzern zu einem gefragten Partner bei Architekten und in der Baubranche. Zuletzt überraschte Nemetschek mit einem erneuten Rekordergebnis für das abgelaufene Fiskaljahr. Auch der Ausblick für 2019 vermochte zu überzeugen, wobei man von einem deutlichen Umsatzplus ausgeht, und die operative Marge trotz hoher Investitionen weiter stabil auf hohem Niveau halten will. Die Experten vom Bankhaus Metzler haben die Einstufung mit zuletzt mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 146 auf 169 Euro angehoben.

Neu im Depot ist zweitens ein Discount-Zertifikat auf Iberdrola (WKN DF116Y). Der spanische Energieversorger hat sich in den vergangenen Jahren dank zahlreicher Übernahmen zu einem international führenden Stromanbieter gemausert. Neben dem Kernmarkt Spanien ist Iberdrola auch in Nordamerika sowie in Brasilien präsent, wobei man den Fokus auf den Ausbau der Erzeugerkapazitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien gelegt hat. Im abgelaufenen Fiskaljahr konnte Iberdrola mit einem Nettogewinn von knapp 3 Mrd. Euro ein Rekordergebnis ausweisen und damit die Analystenerwartungen leicht übertreffen. Auch für das laufende Fiskaljahr sieht sich Iberdrola weiter auf einem profitablen Wachstumskurs, wobei man sich vor allem von der Übernahme des brasilianischen Energieversorgers Neoenergia weiter positive Impulse erhofft. Die seit August voll konsolidierte Tochtergesellschaft hatte in 2018 maßgeblich zur starken Ergebnisentwicklung auf Konzernebene beigetragen. Die Experten von Goldman Sachs hatten zuletzt die Einstufung für Iberdrola mit "Neutral" bestätigt und das Kursziel auf 7,90 Euro belassen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

der Schlüssel für das Verständnis des bullischen Marktverhaltens liegt darin, die Ursache für Performance-Schere zwischen DAX und Dow Jones zu ergründen. Das größte Problem der europäischen Wirtschaft in Q4 letzten Jahres war der Handelskonflikt zwischen USA und China. In China hatten die US-Zölle Ende letzten Jahres verheerende Auswirkungen. Ganze Fabriken standen still. Auf einmal war eine Überproduktion vorhanden und somit bestellten chinesische Firmen natürlich auch deutlich weniger Investitionsgüter bei deutschen Anlagen- und Maschinenbauern. Das sorgte für die heftigen Markteinbrüche bei Firmen wie Krones, Dürr oder auch BASF.

Es hat sich in den letzten 12 Monaten eine dramatische Performance-Schere zwischen Dow Jones und DAX aufgetan. Während der Dow Jones bereits wieder Nahe der Allzeithochs notiert, befindet sich der DAX noch gute 12 % darunter. In den letzten beiden Wochen konnte der deutsche Aktienmarkt endlich wieder einmal befreit aufspielen. Das mache ich nicht nur am DAX fest, sondern viel mehr an den Aktien aus der zweiten Reihe wie zum Beispiel Kion, die auf einmal wieder von einer Welle des Optimismus erfasst werden. Aber genau das ist ein typisches Verhalten für Zykliker. Wenn sich die Konjunkturerwartungen aufhellen, dann geht es auf einmal ganz schnell.

Meine persönliche Markteinschätzung ist, dass sich nach Ende des Handelskonflikts die Performance-Schere zwischen DAX und US-Märkt etwas schließen wird, also dass der deutsche Markt dann kurzzeitig zum Outperformer wird.

Depotwert MTU ist trendstabil leidet aber unter neuen Zolldrohungen!

Seit letzter Woche neu im Depot befindet sich die Aktie von MTU Aero Engines, die ich aufgrund des Regelwerks neu in mein Realgelddepot aufgenommen habe. Da die Nachfrage bei Passagierflugzeugen angesichts des weiter anziehenden weltweiten Passagieraufkommens auch in den kommenden Jahren weiter überdurchschnittlich hoch bleiben wird, bieten sich für MTU Aero Engines gute Chancen, den profitablen Wachstumskurs weiter fortzusetzen.

Zuletzt schwächelte die Aktie des Triebwerksherstellers etwas, nachdem die US-Regierung mit Strafzöllen gegen europäische Firmen gedroht hatte. Schlechtes Timing dachte ich. Warum kommt dieses neue Säbelrasseln ausgerechnet direkt nach der Depotaufnahme. Das ist Pech.

Nach Ansicht der US-Regierung erhält Airbus von der EU illegale Subventionen, was wiederum den US-Branchenprimus Boeing benachteilige. Sollten die USA tatsächlich Strafzölle gegen Airbus-Flugzeuge und gegen Zulieferer erheben, wäre auch MTU Aero Engines als Haus- und Hoflieferant von Airbus betroffen. Dass die US-Regierung ihre Drohungen gegen Airbus tatsächlich umsetzen wird, scheint unwahrscheinlich, zumal die EU die Vorwürfe zuletzt scharf zurückgewiesen hat. Beobachter werten die US-Vorwürfe gegen Airbus als Ablenkungsmanöver, um dem heimischen Flugzeugbauer Boeing auf die Sprünge zu helfen. Dieser hat aktuell mit hausgemachten Problemen rund um die Pannenserie beim 737 MAX zu kämpfen und musste zuletzt massive Ordereinbrüche hinnehmen.

Operativ bleiben die Aussichten bei MTU Aero Engines weiter vielversprechend, wobei sich unter anderem ein Airbus-Großauftrag über die Lieferung von 300 Passagiermaschinen nach China als kurzfristiger Treiber erweisen sollte. Da MTU Aero Engines die passenden Triebwerkslösungen für Megaseller wie dem Airbus-Mittelstreckenmodell A320 liefert, dürfte MTU Aero Engines auch hier als Triebwerks-Lieferant zum Zug kommen. Da die Zahl der installierten Triebwerkslösungen weiter anzieht, erhöht sich auch der Anteil der margenstarken Wartungs- und Serviceerlöse bei MTU Aero Engines, was sich positiv bei der Profitabilität niederschlagen wird. Entsprechend sieht sich das Konzernmanagement rund um CEO Winkler auf Kurs, nach einem Rekordergebnis in 2018 auch bis 2025 profitabel zu wachsen und dabei Umsatz und Ergebnis zu verbessern. Die Experten der Berenberg Bank haben die Einstufung für MTU Aero Engines zuletzt mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 200 Euro auf 215 Euro angehoben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

letzte Woche konnte ich mein Turbo Bull Zertifikat auf TAG Immobilien mit einem Gewinn von über 50 % verkaufen. Ich berichtete bereits. Ich bin froh, dass meine Gewichtung im Immobiliensektor nun niedriger ist, denn das politische Schreckensgespenst der „Enteignungen“ sorgt für Unruhe in der Branche. Ich dachte eigentlich wir hätten die Phasen sozialistischer Wirtschaftsexperimente schon längst hinter uns gelassen, aber offenbar gibt es viele Politiker in diesem Land, die an staatlich geführten Projekt wie dem Berliner Flughafen so große Freude haben, dass sie noch mehr davon haben wollen. Wir bewegen uns hier in einer Weltanschauung, die weit abseits von dem steht, was ich mit rationalen Überlegungen begreifen kann.

Letzte Woche kündigte ich im Blog bereits die neuen Käufe von Qiagen und MTU an. Beide Basiswerte kommen gemäß unserem regelbasierten Trendfolge-System ins Depot. Aufgrund der Messe Invest in Stuttgart, die letzte Woche am Freitag und Samstag stattfand, reiche ich nun die konkreten Ausführungskurse nach. MTU kaufte ich direkt über die Aktie zu einem Ausführungspreis von 208,30 €. Qiagen kaufte ich über ein Discount-Zertifikat mit der WKN DDD945 zu einem Ausführungspreis von 34,60 €. Hier ist das Orderbuch meiner Volksbank.

Berichterstattung über die Trendstabilitäts-Ranglisten

Neu in meinem Realgelddepot befindet sich die Aktie von QIAGEN die aktuell auf Rang 4 der Gesamtauswahl zu finden ist. Der niederländische Konzern hat sich mit seinem breit diversifizierten Portfolio rund um Testverfahren zum Nachweis von schwerwiegenden Erkrankungen wie Tuberkulose oder Lungenkrebs eine solide Umsatzbasis aufgebaut. Komplettiert wird die Produktpalette durch Verbrauchsmaterialien zur Aufreinigung und Analyse von Gewebeproben. Analytik- und Datenbanklösungen sowie Gensequenzierungs-Systeme ermöglichen eine Interpretation des komplexen Datenmaterials und schaffen damit die Grundlage zur Entwicklung neuer Therapien und Medikamente. Damit ist QIAGEN ein gefragter Partner für die Pharma- und Biotechbranche, die ihre F&E-Ausgaben massiv nach oben fährt, um neue wirkungsvolle Medikamente gegen schwere Erkrankungen zu entwickeln. Das bescherte QIAGEN im vergangenen Jahr erneut ein Rekordergebnis, wobei man die konzerneigene Prognose sogar leicht übertreffen konnte. Im laufenden Fiskaljahr will QIAGEN dank neuer höhermargiger Produkten wie digitale Systeme zur Aufbereitung von Proben neue Wachstums-Segmente erschließen. Dabei peilt QIAGEN ein wechselkursbereinigtes Umsatzplus von 7 bis 8% sowie eine weitere Steigerung beim bereinigten Nettogewinn an. Die Commerzbank hatte zuletzt ihre Einstufung für die Aktie mit "Buy" bestätigt.

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie von Merck KGaA, die sich aktuell auf Rang 8 der Gesamtauswahl vorgeschoben hat. Der Darmstädter Pharma- und Life Sciences Spezialist will seine Profitabilität mit Zukäufen in margenstarken Segmenten weiter verbessern und damit seine erfolgreiche Strategie der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. Ins Visier genommen hat Merck den US-Konzern Versum, der sich auf Materialien zur Herstellung von Halbleitern und Elektronikkomponenten spezialisiert hat. Angesichts der steigenden Halbleiternachfrage macht die geplante 6 Mrd. USD schwere Übernahme Sinn, zumal Versum als hochprofitabel gilt und damit die passende Ergänzung für die Konzernsparte Performance Materials liefern würde. Hier hatte Merck im abgelaufenen Fiskaljahr mit Problemen zu kämpfen, zumal die Konzernsparte unter dem hohen Preisdruck durch asiatische Anbieter im Display-Geschäft zu leiden hatte. Ob der deutsche Hersteller mit seinem feindlichen Übernahmeangebot für Versum tatsächlich zum Zug kommt, bleibt unklar. Denn auch der US-Spezialchemiekonzern Entegris bemüht sich um eine Übernahme von Versum. Im Falle eines erfolgreichen Abschlusses der Versum-Übernahme sollte Merck nach einem Übergangsjahr 2018 wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zurückkehren, da man im Pharma- und insbesondere im Life-Sciences-Segment dank neuer Medikamentenzulassungen und der starken Nachfrage bei Labortechnik weiter auf der Erfolgswelle schwimmt. Die Experten der Commerzbank haben zuletzt das Kursziel für Merck mit 122 Euro und der Einstufung "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

wenn es stimmt, was die Financial Times schreibt, dann stehen die USA und China unmittelbar vor einer großen Einigung im Handelskonflikt. Der Markt startet durch, was plausibel ist, denn der ganze konjunkturelle Rückenwind kam meiner Einschätzung nach hauptsächlich von der Investitionszurückhaltung aus China. Chinesische Firmen verzeichneten Umsatzeinbrüche aufgrund der Zölle und stellten daher Investitionen in neue Anlagen zurück.  Wenn der Handelskonflikt beigelegt wird, dann wird wieder investiert und dann werden auch insbesondere deutsche Firmen davon profitieren.

Am Montag habe ich unsere Trendstabilitäts-Rangliste erstmals gemäß dem neuen Regelwerk überprüft. Ich prüfte zunächst, ob Aktien aus dem Depot verkauft werden müssen. Aber alle bestehende Depotwerte gehörten am Montag zu den 12 trendstabilsten Aktien in der Gesamtrangliste. Aufgrund der Ranglistenposition findet kein Verkauf statt. TAG Immobilien ist 50 % im Plus. Hier greift jetzt die neue Take-Profit-Regel. So sieht die TAG Immobilien Position derzeit in der Depotübersicht meiner Volksbank aus. Es steht ein schönes Plus von über 50 % zu Buche.

Ich habe das Zertifikat zu 12,93 € verkauft.

Im Depot gibt es nun freie Plätze für 1 MDAX-Aktie und 2 TecDAX-Aktien. Beim DAX stand die Marktampel noch auf Rot. Gemäß der Trendstabilitäts-Rangliste muss ich folgende Basiswerte kaufen:
 

  1. MTU Aero Engines
  2. QIAGEN
  3. Carl Zeiss Meditec

 

Den Kauf von Carl Zeiss Meditec habe ich bereits über ein Discount-Zertifikat (WKN DF1KA5) umgesetzt. Ich werde nun als nächstes MTU und Qiagen über Open end Turbos kaufen. Ich melde mich dann sobald ich die Käufe umgesetzt habe.

 

Was gibt es Neues in der Trendstabilitäts-Rangliste?

Beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten ist mir Nordex aufgefallen, wobei sich die Aktie mittlerweile auf Rang 7 der Gesamtauswahl vorgearbeitet hat. Der Windenergieanlagenbauer kristallisiert sich als Profiteur der laufenden Energiewende heraus, da klimaschädliche Energieträger wie Kohlekraftwerke nicht nur in Europa Schritt für Schritt durch saubere regenerative Energiequellen ersetzt werden. Dies bescherte dem Windturbinenhersteller nicht nur in 2018 einen kräftigen Anstieg beim Ordereingang, auch im neuen Jahr bleibt Nordex dank neuer, hocheffizienter Turbinen-Anlagen wie der Delta4000-Serie ein gefragter Partner bei der Realisierung von Windparkprojekten in aller Welt. In den vergangenen Wochen erhielt Nordex mehrere Großaufträge aus der Ukraine, Australien und Argentinien mit einer installierten Gesamtleistung von jeweils mehr als 100 Megawatt. Da diese Aufträge oft langjährige Service- und Wartungsverträge beinhalten, die im Vergleich zum Anlagengeschäft deutlich höhere Margen abwerfen, hat Nordex gute Karten, seine Profitabilität mittelfristig deutlich zu verbessern. Die Experten von Oddo BHF haben vor dem Hintergrund der weiterhin starken Entwicklung beim Ordereingang ihre Einstufung mit „Buy“ bestätigt und das Kursziel von 15 auf 16 Euro angehoben.

Neu auf Rang 6 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste vorgerückt ist die Aktie von Carl Zeiss Meditec. Der Medizintechnik-Konzern hat sich in den vergangenen Jahren als einer der führenden Anbieter im Bereich Augenheilkunde einen Namen gemacht. Die Produktpalette reicht hier von so genannten Interokular-Linsen, mit denen sich vor allem altersbedingte Augenerkrankungen wie der Graue Star behandeln lassen, bis hin zu Augenlaser-Behandlungsverfahren zur dauerhaften Korrektur von Fehlsichtigkeit. Carl Zeiss Meditec überzeugt seit Jahren durch Produktinnovationen und kann sich damit erfolgreich gegen internationale Branchengrößen aus dem Medizintechnik-Segment behaupten. Frische Impulse verspricht das neue Segment Microsurgery Solutions, in dem man unter anderem Visualisierungs-Lösungen wie moderne Operationsmikroskope oder dreidimensionale Bildgebungsverfahren für minimalinvasive chirurgische Eingriffe anbietet. Die konsequente Ausrichtung auf margenstarke Segmente zahlt sich für Carl Zeiss Meditec aus, zumal man zuletzt die hochgesteckten Erwartungen komfortabel erfüllen konnte. Auch für 2019 sieht sich Carl Zeiss Meditec dank innovativer Produkte und der weltweit steigenden Nachfrage nach modernen Verfahren zur Behandlung von Augenerkrankungen gut positioniert, um auch im laufenden Fiskaljahr mindestens so schnell wie der Gesamtmarkt zu wachsen. Die Experten der NordLB haben zuletzt die Einstufung mit „Kaufen" bestätigt und das Kursziel von 85 auf 92 Euro angehoben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

einmal im Quartal können wir beim Regelwerk, auf Basis dessen das reale 100.000 € Trading-Depot geführt wird, eine Anpassung vornehmen. Wir nehmen nun eine kleine Anpassung vor. Und zwar erweitern wir das Auswahluniversum um Aktien aus dem TecDAX. Neben Aktien aus dem DAX, MDAX, EURO STOXX 50 können in Zukunft auch Titel aus dem TecDAX gekauft werden. Ich erhoffe mir von der Änderung, dass es in Zukunft die ein oder andere spektakuläre Trendbewegung mehr gibt, der ich folgen kann. Das genau Regelwerk sieht dann zukünftig so aus:

Regelwerk zum realen 100.000 € Trendfolge-Depot

Dieses Regelwerk gibt die Basiswerte vor, in die investiert wird. Das Regelwerk wird über ein reales Depot bei einer Volksbank abgebildet, das zum Start mit 100.000 € kapitalisiert wurde. Es können sich maximal 6 Aktien im Depot befinden. Die Basiswerte, die das Regelwerk vorgibt, können entweder durch Direktkauf in der Aktie oder durch Kauf von Derivaten abgebildet werden. Bei Aktien mit hoher Volatilität, tendieren wir zum Kauf von Discount-Zertifikaten. Bei Aktien mit geringer Volatilität, tendieren wir zum Kauf von Hebelprodukten. Voraussetzung ist, dass es Produkte im öffentlichen Angebot gibt.

Gekauft wird nur, wenn sich der zugrundeliegende Index (DAX, MDAX, EURO STOXX 50 oder TecDAX über dem GD 200 befindet (Die Marktampel steht auf grün). Der Indikator „Trendstabilität“ wird wie folgt berechnet: Steigung GD 260 / Volatilität der Tagesrenditen (260 Tage)

Jeden Montag alle 2 Wochen gibt es einen Umschichtungstermin. Die Trendstabilitäts-Ranglisten auf Basis der Schlusskurse am Umschichtungstermin sind maßgeblich, um die Depotveränderungen zu bestimmen: Am Umschichtungstermin werden folgende Kauf- und Verkaufsregeln überprüft.

Kaufregel
1. Alle Aktien aus MDAX, TECDAX, DAX und EURO STOXX 50 werden in einer Gesamtrangliste zusammengefasst und nach dem Indikator Trendstabilität absteigend geordnet. Es können maximal 6 Aktien im Depot sein. Gekauft werden die 6 trendstabilsten Aktien, aber nur maximal 2 je Index und nur dann, wenn die Marktampel des Index grünes Licht zeigt. Es wird kein neuer Kauf durchgeführt, wenn das Depot bereits 6 Positionen beinhaltet oder wenn die 2-Aktien-je-Index-Beschränkung greift oder wenn die Marktampel auf rot steht.

Verkaufsregel
1. Depotpositionen werden verkauft, wenn die Aktie in der Trendstabilitäts-Gesamtrangliste unter die Ranglistenposition 12 abgefallen ist.
2. Zu jeder Aktie oder zu jedem Discount-Zertifikat, das sich im Depot befindet, wird unmittelbar nach dem Kauf eine limitierte Verkaufsorder in Höhe von 20% über dem Kaufkurs in den Markt gelegt.
3. Zu jedem Hebel-Zertifikat, das sich im Depot befindet, wird unmittelbar nach dem Kauf eine limitierte Verkaufsorder in Höhe von 40% über dem Kaufkurs in den Markt gelegt.

Weitere Regeln:

  • Jede Aktie wird mit einer Größe von 20% des Depots gekauft.
  • Jedes Zertifikat mit einer Größe von 7% des Depots gekauft
  • Nachdem die Transaktionen gemäß dem Regelwerk bestimmt wurden, müssen diese in den nächsten 3 Tagen nach dem Umschichtungstermin umgesetzt werden.
  • Aktien und Derivate auf Aktien der Axel Springer SE sind wegen der internen Compliance-Regeln von TraderFox aus diesem regelbasierte Portfoliokonzept ausgeschlossen.
  • Aktien, bei denen ein Übernahmeangebot abgegeben wurde, werden nicht mehr bei der Depotauswahl berücksichtigt. Diese Aktien werden in den Ranglisten automatisch ausgeblendet.


Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten ist mir die Aktie von Airbus aufgefallen, die sich auf Rang 10 der Auswahl im MDAX vorgeschoben hat. Der führende europäische Flugzeugbauer hatte zuletzt einen weiteren bedeutenden Großauftrag aus China zu vermelden. So orderte die staatliche chinesische Fluglinie China Aviation Supplys Holding 290 Mittelstreckenflugzeuge vom Typ A320 sowie 10 Langstreckenmaschinen vom Typ A350 im Gesamtwert von rund 16 Mrd. USD. Damit konnte man auf dem wichtigen chinesischen Markt erneut einen bedeutenden Erfolg für sich verbuchen und den Erzrivalen Boeing in die Schranken verweisen. Da der US-Konzern aufgrund der jüngsten verheerenden Flugzeug-Abstürze mit seinem Großraummodell 737 MAX 8 bei vielen Airlines bei Neubestellungen gemieden wird, sollte sich Airbus als Profiteur der Pannenserie beim US-Rivalen herauskristallisieren. Dank seiner spritsparenden NEO-Reihe, die Treibstoffeinsparungen von knapp 15% ermöglicht, ist Airbus ohnehin bestens aufgestellt, um seine starke Entwicklung beim Ordereingang fortsetzen zu können. Angesichts des weltweiten Touristikbooms dürften nach Einschätzung von Airbus in den kommenden beiden Dekaden mehr als 37.000 neue Passagiermaschinen in Dienst gestellt werden. Die Experten der Berenberg Bank trauen der Aktie von Airbus daher weiteres Aufwärtspotential zu und haben kürzlich das Kursziel mit 134 Euro und der Einstufung "Buy" bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger

 

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