Besser traden mit System - Der Blog

 

Liebe Leser,

und gerade läuft die nächste Abwärtswelle an. NVIDIA leitete gestern an der US-Technologiebörse Nasdaq mit einem schwachen Q4-Ausblick die nächste Korrekturphase bei den Halbleiter-Aktien ein. Am deutschen Markt steht Siltronic vor neuen Jahrestiefs. Der Zulieferer für die Halbleiterindustrie lässt sich von diesem schwachen Ausblick sofort anstecken. Die Aktie notiert aktuell mit - 6% bei 73,20 €. Der Höchstkurs in diesem Jahr lag bei über 150 €. Und dieser Anblick ist keine Seltenheit. Ganz, ganz viele Aktien am deutschen Markt haben Monate des Schreckens hinter sich.

Ich schicke ein Stoßgebet gen Himmel und danke dafür, dass ich bei meinem 100.000 € Trendfolge-Depot ein Regelwerk mit Marktampel gewählt habe, das mich vor diesen immensen Verlusten schützt. Die Performance seit Start im Juli 2017 beträgt immerhin noch + 5%. In einer Zeit, in der es viele Depots regelrecht zerrissen haben dürfte, ist diese Stabilität Gold wert. Ich bin sehr dankbar dafür.

Viele Leser dieses Blogs fragen mich, wann es wieder Geld zu verdienen gibt an der Börse. Ich kann das natürlich auch nicht beantworten, aber ich bin davon überzeugt, richtig zu antworten, indem ich schreibe: Je tiefer der Markt nun fällt, desto höher wird die anschließende Renditechance, wenn die Marktampel unseres Trendfolge-Systems nach der Marktbereinigung wieder auf Grün springt. Der gleitende Durchschnitt 200 hat nun auch eine fallende Tendenz. Es zieht den Durchschnittspreis gerade täglich auf tiefere Niveaus. Das kommt mir entgegen. Wenn die Marktwende erfolgt, bin ich schneller wieder mit dabei. 

Insbesondere ist auch beeindruckend, dass meine drei trendstabilen Depotwerte MTU, TAG Immobilien und Deutsche Börse AG den Markt deutlich outperformen. Der Indikator erfüllt seinen Sinn und Zweck. Es lohnt sich, die trendstabilen Aktien immer im Blick zu haben.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von Sanofi, die sich mittlerweile auf Rang 9 im EURO STOXX 50 vorgearbeitet hat. Sanofi hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen durch neue Medikamente und Therapien ein längeres und vor allem gesünderes Leben zu ermöglichen. Bei der Entwicklung neuer Präparate haben die Franzosen frühzeitig die enormen Chancen der Biotechnologie erkannt und sich hier mit der Übernahme des US-Konzerns Genzyme in diesem Wachstumsmarkt positioniert. Dies macht sich für Sanofi bezahlt, da man dank der Genzyme-Übernahme mittlerweile zu den führenden Anbietern von Präparaten für seltene genetisch bedingte Bluterkrankungen und Multipler Sklerose sowie Impfstoffen und Immunologie-Präparaten gehört. Mit einem Umsatzplus von 36% trug der Geschäftsbereich Sanofi Genzyme im abgelaufenen 3. Quartal maßgeblich zum besser als erwarteten Abschneiden beim Konzernergebnis bei. Konzernchef Olivier Brandicourt sieht Sanofi nach dem starken Abschneiden im 3. Quartal auf gutem Weg, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Fundamental ist Sanofi mit einem KGV 20(e) von 16,5 und einer Dividendenrendite von 3,9% moderat bewertet. Die Experten der Deutschen Bank sehen hier weiteres Aufwärtspotential und vergaben kürzlich ein Buy-Rating mit einem Kursziel von 87 Euro.

Auf Rang 7 der Trendstabilitäts-Rangliste im DAX 30 vorgerückt ist die Deutsche Telekom. Der Telekom-Anbieter gehört in den Bereichen Festnetz, Internet und Mobilfunk zu den führenden Anbietern in Europa und verfügt mit T-Mobile US über einen der wachstumsstärksten Mobilfunkanbieter in Nordamerika. Im abgelaufenen 3. Quartal schnitt man zuletzt vor allem dank des starken Neukundenwachstums der US-Tochter besser als erwartet ab und hob im Anschluss die Jahresprognose leicht an. Für frische Impulse dürfte der geplante Zusammenschluss zwischen T-Mobile US und dem US-Konkurrenten Sprint sorgen. Geben die US-Behörden grünes Licht für den Milliarden-Deal, wird die Deutsche Telekom-Tochter mit einem Schlag zum drittgrößten Mobilfunkanbieter auf dem wichtigen US-Markt. Damit eröffnen sich für die Deutsche Telekom neue Wachstumschancen, da man nach Abschluss des Milliarden-Deals als größter Einzelaktionär am Erfolg des neuen US-Mobilfunkriesen partizipieren wird. Was der Aktie im schwierigen Marktumfeld eine gewisse Stabilität verleiht, ist die stattliche Dividendenrendite von 4,6%, zumal Dividendentitel sich aktuell vergleichsweise gut behaupten können. Die Experten der UBS sehen hier weiteres Aufwärtspotential und haben das Kursziel kürzlich von 18,40 auf 18,80 Euro angehoben und die Einstufung mit „Buy“ bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

es gibt nun einen WhatsApp-Service von dzbank-derivate.de. Über diesen WhatsApp-Service erhalten Sie in Zukunft, liebe Leser, unter anderem auch neue Trades meines realen 100.000 € Trendfolge-Depots sofort zugeschickt. Ich finde, dass das ein sinnvolles Feature ist. Das Smartphone hat man ständig mit dabei. Und somit wird man sofort auf neue Trades aufmerksam. Hier können Sie sich kostenlos für den WhatsApp-Service registrieren:
https://www.dzbank-derivate.de/WhatsApp

Wann gibt es wieder neue Trades? Derzeit befindet sich der DAX 7,1% unter seinem gleitenden Durchschnitt 200. Es kann also noch eine Weile dauern bis die Marktampel wieder auf grün springt. Wenn das wieder der Fall sein sollte, werden Sie über den WhatsApp-Dienst sofort informiert.

Das Erstaunliche ist gerade, dass ich in diesem schwierigen Börsenumfeld mit unserem Trading-System sogar etwas Geld verdiene. Mein Depotwert TAG Immobilien startet durch und zieht auf neue Hochs durch. Mein Open End Turbo Long, über den ich die Position abgebildet habe, ist bereits 45% im Plus. Auch meine beiden anderen Depotwerte MTU und Deutsche Börse AG schlagen sich sehr gut. Die Aktien performen beide besser als der Markt. Die Trendfolge-Philosophie, auf die trendstabilsten Aktien zu setzen, hat in den letzten Monaten überzeugend funktioniert.

In jeder Börsenphase gibt es Aktien und Branchen, die das Geschehen dominieren. Es ist daher falsch, bei schlechtem Börsenwetter komplett den Kopf einzuziehen. Neue führende Aktien entwickeln sich oft ganz schnell und wenn man nicht aufpasst, hat man einen neuen Trend verschlafen. Indem ich immer nur auf die trendstabilsten Aktien des Marktes setze, kann ich mir sicher sein, bei den neuen Trends mit dabei zu sein, die im Anschluss an diese Korrektur anlaufen werden.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Hannover Rück, die aktuell auf Rang 6 der Gesamtauswahl rangiert. Der zweitgrößte deutsche Rückversicherer konnte zuletzt mit einem starken Zahlenwerk für das 3. Quartal aufwarten und übertraf dabei dank geringerer Schadensbelastungen durch Naturkatastrophen die Konsenserwartungen deutlich. Daher zeigte sich der Konzernvorstand optimistisch, die Gewinnprognose von mehr als 1 Mrd. Euro beim bereinigten Konzernergebnis sicher erreichen zu können. Von den guten Aussichten im operativen Geschäft werden auch die Aktionäre profitieren. So soll die Ausschüttungsquote mit 35 bis 45% des bereinigten Nettogewinns nicht nur stabil gehalten werden. Die Aktionäre dürfen sich dank der üppigen Kapitalausstattung der Hannover Rück nach Aussage des Finanzvorstands Roland Vogel auch im kommenden Fiskaljahr 2019 auf eine Sonderausschüttung freuen. Für 2018 wird man nach Aussage des Finanzvorstands, inklusive einer Sonderdividende von 1,50 Euro je Aktie, rund 5 Euro je Anteilsschein an die Aktionäre zahlen. Das entspricht einer Dividendenrendite von immerhin 4%. Die Experten von RBC Capital haben die Einstufung zuletzt mit „Neutral“ und einem Kursziel von 122 Euro bestätigt.

Auf Rang 4 der Trendstabilitäts-Rangliste im DAX 30 befindet sich aktuell Merck KGaA. Die Darmstädter sind in den vergangenen Jahren durch milliardenschwere Zukäufe wie der Übernahme von Sigma-Aldrich zu einem der weltweit führenden Life-Sciences-Spezialisten aufgestiegen. Mit dem breit aufgestellten Produktportfolio bei Labortechnik und Analytik-Systemen profitiert man von der starken Nachfrage aus der Pharma- und Biotechindustrie. Auch im Kerngeschäftsfeld Pharma ist man gut aufgestellt und verfügt neben umsatzstarken Medikamenten wie dem Fruchtbarkeitspräparat Gonal-F und dem MS-Medikament Cladribin über eine vielversprechende Pipeline mit zahlreichen Blockbuster-Kandidaten. Als einer der Hoffnungsträger gilt Avelumab, das bereits für die Behandlung von Blasenkrebs und einer seltenen Hautkrebserkrankung zugelassen wurde. Nachdem man kürzlich vielversprechende Ergebnisse einer klinischen Phase-III-Studie bei der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom veröffentlicht hatte, könnte eine US-Zulassung in dieser Indikation neues Umsatzpotential für das Krebsmedikament freisetzen. Zuletzt überzeugte man mit soliden Zahlen im 3. Quartal, wobei man trotz negativer Wechselkurseffekte beim operativen Ergebnis leicht über den Erwartungen abschneiden konnte. Obwohl man die Ergebnisprognose für 2018 leicht nach unten korrigiert hatte, sieht man sich weiter auf Kurs, ab 2019 wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Die Commerzbank hat ihr Kursziel im Anschluss an die Zahlen im 3. Quartal mit 100 Euro bestätigt und die Einstufung auf "Buy" belassen.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

mir brennt es in den Fingern wieder mit neuen Trendfolge-Trades loszulegen. Aber ich darf nicht, denn ich handle hier bei diesem Event nach einem strikten Regelwerk. Die drei Märkte, die als Auswahluniversum für meine Strategie in Frage kommen, notieren noch alle unter ihrem Gleitenden Durchschnitt 200. Damit steht die Marktampel per Definition auf rot und es dürfen keine neuen Positionen aufgenommen werden.

Welche Aktien würden aktuell im Depot landen, wenn die Marktampel auf Grün stünde? Im DAX würde neben der Deutsche Börse AG die Aktie von Vonovia ins Depot kommen. Im MDAX würde anstatt MTU nun Sartorius VZ als Basiswert aufrücken und im Euro Stoxx 50 wären Nokia und Eni die trendstabilsten Aktien, die im Depot landen würden. Nokia finde ich gerade spannend, weil dank des 5G-Mobilfunkstandards die großen Telekomfirmen große Investitionen in die Mobilfunkinfrastruktur tätigen müssen. Nokia profitiert hiervon als Zulieferer.

Über das Für und Wider einer Marktampel habe ich hier in diesem Blog schon oft profitiert. Eine Markampel lieft gefühlt in etwa 70 % aller Fälle Fehlsignale, in dem Sinne, dass der Markt nicht wegbricht, sondern sich wieder erholt. Aber in den 30 % aller Fälle, wo der Markt wegbricht, leistet unsere Marktampel grandiose Arbeit und schützt mein Depot vor heftigen Kursverlusten. Ich muss nur ans Jahr 2008 zurückdenken als die Finanzkrise begann und als die Marktampel von Januar 2008 bis April 2009 rotes Licht zeigt. Trendfolge-Trader, die damals mit Marktampel agierten, konnten die Finanzkrise komplett umschiffen. Auch in den letzten Wochen bin ich froh mit einem hohen Cashbestand dem Treiben der Märkte weitgehend passiv zugeschaut zu haben. Die Marktampel hat mein Kapital geschützt.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten? Zwei Aktien, die ich vom Geschäftsmodell sehr spannend finde, rücken in unseren Fokus!

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitätsrangliste die Aktie von MorphoSys, die sich mittlerweile auf Rang 4 der Gesamtauswahl vorgearbeitet hat. Der Biotechkonzern verfügt über eine breit gefächerte Pipeline mit chancenreichen Medikamentenkandidaten und arbeitet mit hochkarätigen Partnern aus der Pharma- und Biotechindustrie wie Novartis, Roche, Boehringer-Ingelheim oder Incyte zusammen. Dies beschert dem Biotech-Unternehmen durch Vorabzahlungen und Meilensteinzahlungen beim Erreichen bestimmter Zwischenziele bei gemeinsamen Forschungsprojekten attraktive Einnahmen. So erhielt Morphosys kürzlich gemeinsam mit einem Partnerunternehmen Zahlungen in Höhe von 95 Mio. Euro aus einer erweiterten Forschungskooperation mit dem schweizerischen Pharmakonzern Novartis. Die Hoffnungen von Morphosys ruhen vor allem auf dem in Eigenregie entwickelten Wirkstoff MOR208 in der Indikation Blutkrebs. Hier konnte man Anfang November mit vielversprechenden klinische Studiendaten vorlegen. Im Idealfall könnte MorphoSys bereits in 2020 eine FDA-Zulassung für den Wirkstoff in den USA erhalten, was ein Milliarden-Umsatzpotential verspricht. Auch operativ läuft es bei Morphosys gut, da man dank hoher Vorab- und Meilensteinzahlungen und Lizenzeinnahmen aus dem bislang einzigen zugelassenen Präparat Tremfya zur Behandlung von Schuppenflechte in Q3 in die Gewinnzone vorstoßen konnte. Im Anschluss wurde außerdem die Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr leicht angehoben. Die Experten von JPMorgan haben ihr Kursziel für die Aktie daraufhin mit 110 Euro bestätigt und die Einstufung auf „Overweight“ belassen.

Nemetschek hat sich auf Rang 7 der Gesamtauswahl der Trendstabilitätsrangliste nach vorne gearbeitet. Der Bausoftware-Spezialist ist ein typischer Digitalisierungsprofiteur, da sich mit der 5D -BIM-Software von Nemetschek auch komplexe Bauprojekte schneller und deutlich kostengünstiger planen und realisieren lassen. Neben der Visualisierung von Modellen und der Überwachung von Bau- und Planungsfortschritten behält man mit dieser BIM-Software-Lösung auch Zeit und Kosten im Blick, was Nemetschek einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft. Daher setzen immer mehr Architekten und Unternehmen aus der Baubranche auf die BIM-Lösungen von Nemetschek, was dem Konzern im abgelaufenen Q3 ein kräftiges Ergebnisplus bescherte. Mit einem Umsatzplus von knapp 20% und einem Zuwachs von 18% beim bereinigten operativen Gewinn schnitt man besser als von Analysten erwartet ab. Für das laufende Fiskaljahr sieht sich Nemetschek auf Kurs, die Jahresprognose die ein Umsatzplus von bis zu 15% vorsieht, bequem erfüllen zu können. Die Experten von Hauck & Aufhäuser haben das Kursziel für die Aktie mit 142 Euro bestätigt und die Einstufung auf „Buy“ belassen.

Viele Grüße
Simon Betschinger
 

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Hallo Trader,

am 30 November und 1. Dezember findet der G20-Gipfel in Buenos Aires statt. Dann werden sich Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping zusammensetzen, um über eine Lösung des Handelsstreits zu beraten. Die Aktienmärkte sind im Vorfeld bereits auf Erholungskurs. Trump hat sich optimistisch bezüglich einer Einigung gezeigt.

Ich muss diesbezüglich an den Brexit denken, aus dem ich eine wichtige Lehre mitgenommen habe. Es war keine schmerzhafte Lehre, denn ich hatte im Trading-Depot einen Cashbestand von 90% vor der Brexit-Abstimmung, aber ich fand die Geschehnisse so einschneidend, dass ich mir das Muster für immer und ewig merken werde. In den 6 Tagen vor der Bekanntgabe der Brexit-Abstimmung am 24. Juni 2016 zog der DAX von 9.500 auf 10.300 Punkte nach oben. Und zwar weitgehend deswegen, weil britische Buchmacher Indikationen dafür hatten, dass die Abstimmung zu Gunsten eines Verbleibens von Großbritannien in der EU ausfallen würde. Es gab wohl selten in der Börsengeschichte eine Kursrally, die auf so dünnen Fakten basierte.

Was ist meine Schlussfolgerung aus der Brexit-Lehre? Wenn im Vorfeld des G20-Gipfels, die Kurse schon sehr stark anziehen sollten, dann würde ich als diskretionärer Trader meinen Cashbestand erhöhen. Ich würde nicht die Gefahr auf mich nehmen, vollinvestiert in eine Situation hineinzulaufen, in der USA und China weiterhin auf Konfrontationskurs bleiben. Denn auch dieses Szenario ist möglich.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie von Puma, die sich mittlerweile auf Rang 10 im MDAX vorgeschoben hat. Der Sportartikelhersteller hat sich dank gezielter Umstrukturierungen und einer konsequent umgesetzten Offensive im hochmargigen Freizeit-Segment zu einem der wachstumsstärksten Player der Branche gemausert. Dies belegen die jüngst vorgelegten Q3-Zahlen, wobei man beim bereinigten operativen Ergebnis mit einem Gewinnanstieg von 28% auf knapp 130 Mio. Euro die Konsenserwartungen deutlich übertreffen konnte. Passend zum 70-jährigen Firmenjubiläum zeigen sich die Herzogenauracher für das laufende Fiskaljahr nun etwas optimistischer und peilen nun mit einem operativen Gewinnanstieg auf 325 bis 335 Mio. Euro und einem Umsatzanstieg von 14 bis 16% ein neues Rekordergebnis an. Zuvor hatte man einen operativen Gewinn von 310 bis 330 Mio. Euro sowie ein Umsatzplus von 12 bis 14% in Aussicht gestellt. Die Experten der Berenberg Bank zeigten sich nach der Zahlenvorlage optimistischer zu den weiteren Aussichten bei PUMA und hoben das Kursziel von 530 auf 545 Euro an, wobei die Einstufung mit „Buy“ bestätigt wurde.

Auf Rang 2 der Gesamtauswahl der Trendstabilitäts-Rangliste hat sich Sartorius vorgearbeitet. Der Labortechnik-Spezialist profitiert vom Boom in der Pharma- und Biotechbranche. Denn neue Verfahren wie CRISPR oder Immunonkologie erfordern modernste Analysesysteme, mit denen sich relevante Daten aus Gewebe- und DNA-Proben auswerten und visualisieren lassen. Sartorius hat sich hier durch zahlreiche Übernahmen zu einem technologisch führenden Anbieter in diesem Segment gemausert und bietet außerdem das passende Labortechnik-Equipment. In den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres konnte Sartorius mit einem Plus von 15% beim bereinigten operativen Gewinn ein respektables Ergebnis vorweisen. Allerdings blieb man im Bereich Lab Products & Services der schwächeren Nachfrage aus Europa hinter den Erwartungen zurück. Besser lief es im umsatzstärksten Geschäftsbereich Bioprocess-Solutions, der mit Verbrauchsmaterialien für die Herstellung von Biopharmazeutika ein sattes Umsatzplus von 14,8% vorzuweisen hatte. Die nach dem starken Halbjahresergebnis angehobene Jahresprognose wurde trotz der trüberen Aussichten in der Labortechniksparte bestätigt, Die Experten von Mainfirst haben die Aktie zuletzt von „Neutral“auf „Outperform“ angehoben, das Kursziel jedoch leicht von 150 auf 145 Euro nach unten revidiert.

Viele Grüße
Simon Betschinger


     Systematisch investieren mit unseren Themenwelten

Liebe Trader,

auf diesen Tweet habe ich eigentlich schon seit Wochen gewartet. Trump tweetet, dass eine Einigung im Handelsstreit mit China zum G-20-Gipfel möglich ist und die Aktienmärkte ziehen sofort an. Dann legt der Nachrichtendienst Bloomberg heute noch nach und beruft sich auf gut unterrichtete Kreise, dass Vertragsdetails bereits ausgearbeitet werden. Die Börse (DAX) reagiert mit einem 2%igen Freudensprung. Zurecht, denn wenn es Trump wirklich gelingen sollte, die Chinesen zu einer Öffnung der eigenen Märkte für US-Konzerne zu bewegen, dann könnten die Wachstumserwartungen für die nächsten Jahre deutlich anziehen. Die Schockieren-und-Besänftigen-Strategie von Donald Trump ist gewöhnungsbedürftig, aber sie könnte im Falle der chinesischen Handelsbeschränkungen zu einer Lösung führen, von der alle profitieren.

Es ist schon eine interessante Entwicklung welche Bedeutung die Twitter-Plattform in den letzten Jahren bekommen hat. Prominente und Politiker teilen ihre Ansichten über die Welt nicht mehr nur über Pressekonferenzen mit, sondern immer häufiger eben auch über Twitter oder andere Social-Media-Plattformen wie Instagram. Twitter hat noch keine richtige Monetarisierungsstrategie gefunden, um die extreme Reichweite in Geld umzuwandeln. Ich glaube, dass das nur eine Frage der Zeit ist und ich überlege mir intensiv, ob ich in Twitter-Aktien investieren soll.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Auf Rang 1 der Gesamtauswahl der Trendstabilitätsrangliste rangiert weiterhin mit deutlichem Abstand mein Realgelddepotwert TAG Immobilien. Der Wohnimmobilienkonzern überzeugte zuletzt bei der Vorlage der Geschäftszahlen für die ersten neun Monate erneut mit einem deutlichen Anstieg beim bereinigten operativen Gewinn (FFO I) und konnte mit einem Plus von 17% auf 108,7 Mio. Euro die Konsenserwartungen übertreffen. Deutlich gestiegene Mieteinnahmen, eine weiter verringerte Leerstandsquote sowie geringere Instandhaltungskosten trugen zur Ergebnissteigerung bei. Da die Mietpreise vor allem in den Ballungszentren weiter ungebremst steigen, rechnet TAG Immobilien auch für das kommende Fiskaljahr mit einer weiteren Verbesserung beim bereinigten operativen Gewinn auf 154 bis 156 Mio. Euro, während man sich für 2018 auf gutem Weg sieht, die Jahresprognose von 141 bis 143 Mio. Euro beim FFO I zu erfüllen. Auch die Aktionäre sollen von den guten Aussichten im operativen Geschäft profitieren, wobei die Dividende in 2019 von 0,73 auf 0,80 Euro je Aktie erhöht werden soll. Die Experten von Kepler Cheuvreux haben das Kursziel nach den jüngsten Zahlen von 21,50 auf 22,00 Euro angehoben und die Einstufung mit „Buy“ bestätigt.

Mein Realgelddepotwert MTU Aero Engines hat sich auf Rang 3 der Trendstabilitätsrangliste vorgearbeitet. Der Triebwerkshersteller konnte im abgelaufenen Q3 erneut mit einem besser als erwartet ausgefallenen Ergebnis überzeugen und übertraf die Konsenserwartungen beim bereinigten operativen Ergebnis mit einem Plus von mehr als 21% auf 174,3 Mio. Euro deutlich. Die anziehende Nachfrage nach Passagierflugzeugen bescherte MTU Aero Engines dank seinem breit gefächerten Angebot an spritsparenden Triebwerkslösungen wie dem PW1100G-JM für den A320 NEO ein starkes Ergebnis im Kerngeschäft. Noch besser lief es für MTU Aero Engines im hochmargigen Wartungs- und Ersatzteilgeschäft, da man dank der gestiegenen Zahl von installierten Triebwerkslösungen hier für einen unerwartet deutlichen Anstieg beim bereinigten Segmentergebnis gesorgt hatte. Daher überrascht es nicht, dass MTU Aero Engines im Anschluss zum zweiten Mal in diesem Geschäftsjahr nach oben revidierte. Die Experten von JPMorgan haben zuletzt ihr Kursziel für MTU Aero Engines von 205 auf 215 Euro angehoben und die Einstufung mit „Overweight“ bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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