Besser traden mit System - Der Blog

 

Liebe Trader,

ich habe ja Ökonomie studiert. An der schönen Universität in Konstanz. Diplom Volkswirt steht auf meiner Abschluss-Urkunde. Die Zunft der Ökonomen genießt heutzutage keinen guten Ruf, was daran liegt, dass es einfach zu viele modellvernarrte Vertreter unserer Berufsgruppe gibt, die sich in Diskussionen abseits der Wirklichkeit verstricken. Das ist die eine Seite der Wahrheit. Die andere Seite der Wahrheit ist, dass bei den großen ökonomischen Fragestellungen in Europa, wo bestimmt mehr als 90 % aller Ökonomen der gleichen Meinung waren, es besser gewesen wäre, auf uns Wirtschaftsexperten zu hören. Die Euro-Rettungspolitik ist hierfür das richtige Stichwort.

Es kann dauerhaft nicht gut gehen, wenn man die in den europäischen Gründungsverträgen formulierten Verbote der Schuldenhaftung zwischen europäischen Staaten und der Staatsfinanzierung über die EZB-Druckerpresse umgeht, sagen wir Ökonomen. Wir machen das trotzdem, sagen die meisten Politiker.

Seit etwa 2 Wochen  lese ich bei meiner morgendlichen Zeitungs-Lektüre wieder täglich über die neu aufziehende Schuldenkrise in Italien. Und irgendwie habe ich eine dumpfe Vorahnung wie es ausgehen wird. Die EZB und andere europäische Staaten werden irgendwann für die italienischen Staatsanleihen geradestehen.

Der DAX ist seit einigen Tagen wegen der Italien-Krise stark unter Druck. So richtig bärisch werde ich deswegen aber nicht. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die nächste große EZB-Intervention angekündigt wird, um die Renditen italienischer Staatsanleihen wieder zu senken, bin ich mir sicher.

Mein reales 100.000 € Trendfolge-Depot hat während der Turbulenzen nun etwa 1 % an Wert verloren. TAG Immobilien hält sich stabil. Die Immobilienbranche und die Aktien aus dem Sektor bewegen sich weiterhin in einer Art Sonderkonjunktur. Die meisten Anleger setzen wohl insgeheim darauf, dass es irgendwann in den nächsten Jahren zu gigantischen Neubau-Programmen kommen muss und für die gesamte Branche dann neue Geschäftsperspektiven entstehen. Unter Druck sind meine Positionen in der Aktie von Wacker Chemie und der Deutschen Börse AG.

Bei der Aktie der Deutschen Börse gefällt mir das Marktverhalten. Sie zeigt Stärke gegenüber dem Markt. Das hängt natürlich auch mit der aktuellen Nachrichtenlage zusammen. Der neue CEO Theodor Weimer will den Börsenbetreiber wieder auf den Wachstumspfad bringen und setzt seine Strategie konsequent um. Gut ins Bild passt dabei die Übernahme der US-Handelsplattform GTX ECN für 100 Mio. USD, mit der man seine Position im außerbörslichen Devisenhandel ausbaut. Auch bei der Optimierung der Kostenbasis kommt man gut mit dem kürzlich angekündigten Abbau von rund 300 Stellen und weiteren Einsparungen und Optimierungen durch die gestartete Digitalisierungs-Offensive gut voran. Entsprechend optimistisch zeigten sich zuletzt die Experten der Commerzbank, wobei die Aktie von "Hold" auf "Buy" aufgestuft, und das Kursziel deutlich von 95 auf 125 Euro erhöht wurde.

Ein Wert, der mir bei meinem wöchentlichen Screening nach trendstabilen Aktien positiv aufgefallen ist, ist MTU, zumal sich die Aktie mit einem Trendstabilitätswert von 7,5 auf Rang 3 im MDAX vorgearbeitet hat. Die Story bei MTU bleibt die anziehende Nachfrage bei Passagiermaschinen, was das Geschäft des Triebwerksherstellers in den kommenden Jahren weiter beflügeln dürfte. Denn bis 2030 sehen Experten Bedarf für 41.000 neue Flugzeuge. Hier kann sich MTU mit seinen spritsparenden Triebwerkslösungen gute Chancen auf Volumenaufträge der beiden Großkunden Airbus und Boeing ausrechnen. Die aktuelle Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar sorgt kurzfristig ebenfalls für Rückenwind, da Orders aus der Flugzeugindustrie in US-Dollar fakturiert werden.

Viele Grüße
Simon Betschinger


     Systematisch investieren mit unseren Themenwelten

Liebe Leser,

beim Verfassen dieses Blog-Beitrages kann ich heute noch einmal den Blick aufs Mittelmeer genießen. Es schreibt sich leichter in so einem entspannten Ambiente. Gerade im Urlaub kommen die Vorteile eines regelbasierten Portfoliokonzepts zum Tragen. Ich muss die Märkte nicht aktiv verfolgen, um zu neuen Handelsentscheidungen zu gelangen. Das Regelwerk gibt die Werte vor, die sich in meinem Trendfolge-Depot befinden.

Eine der spannendsten Depotwerte, die ich derzeit besitze, ist ASML. Die Niederländer spielen eine Schlüsselrolle in der technologischen Revolution. Sie machen die Chips kleiner, billiger, effizienter und stromsparender. Konkret produziert ASML Maschinen zur Herstellung integrierter Schaltkreise (Mikrochips). 80% aller Chiphersteller stehen auf der Kundenliste. Der weltweite Marktanteil beträgt 65%. Konkurrenten sind Canon, Nikon und Ultratech. Allein für autonome Fahrzeuge werden Unmengen an Microchips benötigt.

Autonom fahrende Autos benötigen leistungsstarke Computer an Board, die gigantische Informationsmengen im Bruchteil einer Sekunde verarbeiten können. Jeder kennt beim Arbeiten am Heimcomputer den Moment, wenn die CPU auf 100% geht und selbst einfache Funktionen in Microsoft Word Sekunden brauchen. Bei autonom fahrenden Autos darf es diese Verzögerungen nicht geben. Das Kamerabild und die Daten der anderen Sensoren müssen in wenigen Hundertstelsekunden ausgewertet werden. 2 Sekunden zu spät bremsen oder lenken, könnte tödlich sein. Meine Schlussfolgerung ist, dass allein aus der Autobranche eine gigantische Nachfrage nach Hochleistungscomputern kommen wird, die der gesamten Chipbranche und damit insbesondere auch ASML als Ausrüster starke Auftragsbücher beschert.

Beim Screening der Trendstabilitätsranglisten ist mir die Aktie von Norma aufgefallen. Der Titel hat sich auf Ranglistenplatz 6 im Gesamtranking vorgearbeitet. Norma ist ein Profiteur schärferer Emissionsvorschriften. Hier ist der Einsatz von Hochleistungsverbindungs-Technik notwendig, um neue Abgasnormen wie Euro 6 umsetzen zu können. Auch der Übergang zur Elektromobilität verspricht Wachstumschancen, zumal der Bedarf an Verbindungstechnik bei Hybrid- oder E-Modellen knapp ein Drittel höher ausfällt.

Was Norma für mich als Trader so spannend macht, ist die Positionierung bei Wassermanagement-Lösungen für den Garten- und Landschaftsbau, Landwirtschaft und Bauwesen. Das Portfolio reicht von effizienten Tröpfchen- und Mikrobewässerungen von Pflanzen über Entwässerungslösungen bis hin zu kompletten Wassermanagementlösungen. Dank strategischer Zukäufe wie der Übernahme der indischen Kimplas Piping Systems (Jahresumsatz 21 Mio. Euro) positioniert man sich geschickt in Schwellenmärkten, in denen der Bedarf an Wassermanagement-Lösungen dank der Urbanisierung exponentiell steigen wird. Hier bieten sich Norma mittelfristig enorme Wachstumschancen, um vom Wasserinfrastrukturausbau profitieren zu können!

Als ich gestern die Aktie von TAG Immobilien in meiner Watchlist ganz weit hinten mit einem Minus von 3% entdeckte, bin ich kurz erschrocken und suchte nach Nachrichten, die den Kursverlust erklären. Hier fand ich dann gleich die Entwarnung. Ursache für den Kursrückgang am Donnerstag war die Dividendenausschüttung in Höhe von 0,65 € je Aktie. Wenn man diesen Dividendenabschlag berücksichtigt, notiert die Aktie heute schon wieder auf Mehrjahreshoch. 2018 erwarten Analysten im Konsens, dass TAG Immobilien eine Dividende in Höhe von 0,70 € auszahlen wird. Ich finde es gut, wenn Immobilienfirmen einen Teil ihrer Mieteinnahmen direkt wieder an die Aktionäre zurückgeben.

Viele Grüße
Simon Betschinger


     Systematisch investieren mit unseren Themenwelten

Liebe Leser,

ich bin gerade im Frankreich-Urlaub an der Côte d`Azur. Ich finde es eigentlich sehr angenehm, wenn ich meine Texte abseits der Büroalltags-Hektik schreiben kann, aber heute verdirbt mir das DAX mit einem 1,75 %igen Rücklauf ein wenig die Laune. Verantwortlich sind wieder einmal Nachrichten rund um den Handelskonflikt zwischen den USA und China. Insgesamt scheinen die Handelsgespräche aber positiv zu verlaufen. Als der Markt das letzte Mal deswegen kräftig zappelte, notierte der DAX bei rund 12.000 Punkten. Jetzt stehen wir fast 1.000 Punkte höher.

Es ist auch für die deutsche Wirtschaft wichtig, dass China jetzt einlenkt und die eigenen Märkte für ausländische Investoren komplett öffnet. Die Welt hat lange genug zugeschaut, wie China von Konzernen Technologie- und Know-how-Transfers als Gegenleistung für den Marktzugang verlangte. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass US-Präsident Trump hier jetzt die Initiative ergriffen hat, um die Chinesen zu einem fairen Handel zu bewegen. Die ersten positiven Resultate zeigt die Trump-Initiative bereits. China wird die Zölle auf Auto-Importe ab Juli von 25 % auf 15 % reduzieren. Davon werden auch die deutschen Autobauer profitieren.

In meinem realen 100.000 € Trendfolge-Depot hat sich in den letzten Monaten die Aktie von LVMH am besten entwickelt. LVMH ist schon seit Monaten die führende Aktie im Trendstabilitäts-Ranking im Euro Stoxx 50. LVMH profitiert vom Wohlstands-Konsum, der immer weiter in die Mittelschicht hineinreicht.

Hier an der Côte d`Azur wird einem das ständig vor Augen geführt, aber der noch bessere Indikator für den zunehmenden Wohlstandskonsum sind immer noch die Baumärkte, finde ich. Vor 20 Jahren gab es in den Grill-Abteilungen von Obi eine bescheidene Auswahl einfacher Grills. Heute haben die Grill-Abteilungen in den Baumärkten riesige Ausmaße angenommen. Ein Weber Holzkohle-Kugelgrill für derzeit 99 € zählt zu den absoluten Sonderangeboten. Wer möchte, findet komplexe Grill-Systeme für weit mehr als 1.000 €. Würde es keine Abnehmer geben, wäre die Auswahl in den Baumärkten nicht so groß. Ich glaube, dass diese Art von Wohlstandskonsum, der sich um Dinge dreht, die man eigentlich nicht wirklich benötigt, in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen wird. LVMH wäre mit über 70 Luxus-Marken unter dem eigenen Dach einer der großen Gewinner.

Der wesentliche Treiber beim französischen Branchenprimus für Luxusartikel bleibt die kräftig anziehende Nachfrage aus den Emerging Markets. Hier spielt vor allem China mit seiner schnell wachsenden Mittel- und Oberschicht eine bedeutende Rolle. In 2017 kletterte der Luxusartikelabsatz in Festland-China laut einer Analyse von Bain Capital um satte 15% auf knapp 20 Mrd. USD, wobei sich dieser Trend nach Einschätzung der Experten auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen sollte. LVMH hat sich mit seinem breiten Markenportfolio rund um Luxus-Uhren und Schmuck, Lederwaren und Fashion, Parfumes & Fragrances als Marktführer im Hochpreis-Segment etabliert.

Was mich bei LVMH weiter optimistisch stimmt ist die Tatsache, dass man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern sich gezielt um die Erschließung neuer Marktsegmente bemüht. Gut ins Bild passt dabei das kürzlich mit der italienischen Marcolin-Gruppe geschlossene Joint Venture Thelios, mit dem man in das Segment mit hochpreisigen Luxus-Brillen einsteigt. Dieser Schritt macht Sinn, da man nicht nur ältere Konsumenten, sondern auch die kaufkräftige jüngere Generation als Zielgruppe für trendige Eyewear ins Visier nimmt. LVMH hat beste Voraussetzungen, dank seines breit diversifizierten Produkt-Mix überdurchschnittlich vom weltweiten Luxus-Boom zu profitieren. Entsprechend optimistisch zeigten sich zuletzt die Experten der Société Générale, die LVMH mit Blick auf die starke Entwicklung in Q1 eine im Branchenvergleich überdurchschnittliche operative Entwicklung attestierten. Entsprechend wurde das Kursziel von 281 auf 311 Euro angehoben und die Einstufung mit "Buy" bestätigt. 

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

das erste Mal nach vielen Monaten standen beim Umschichtungstermin am Montag wieder alle Marktampeln auf grün und ich bin somit mit 6 Positionen im Depot long.

Mit der Aktie von ASML verbinde ich große Hoffnungen, denn ich rechne mit einem goldenen Jahrzehnt der Chipbranche. ASML steht ganz am Anfang bei der Produktion von Halbleiter-Chips. Etwa 80% aller Chiphersteller sind Kunde bei ASML. Wenn es zu einem Chip-Boom kommt, wovon ich ausgehe, wird ASML ganz am Beginn der Wertschöpfungskette mitverdienen.

Warum rechne ich mit einem goldenen Jahrzehnt der Halbleiter-Aktien?

Es gibt 2 wichtige Treiber für die Chipbranche:
 

  1. Künstliche Intelligenz benötigt eine gigantische Rechenleistung. Je mehr Rechenleistung bereitsteht, desto besser können komplexe neuronale Netze trainiert werden. Google hat letzte Woche einen digitalen Assistenten vorgestellt, der Anrufe tätigen kann, um zum Beispiel einen Friseurtermin zu vereinbaren. Die Auswertung der Stimme am anderen Ende der Leitung erfolgt in der Google-Cloud und allein dafür ist eine riesige Rechenleistung erforderlich, denn die Bedeutung der gesagten Worte müssen quasi in Echtzeit analysiert werden, damit der Assistent eine Antwort geben kann. Das ist nur eines von vielen Beispielen für eine Künstliche-Intelligenz-Applikation, wie sie in den nächsten Jahren kommen werden.
  2. Fotorealistische virtuelle Realitäten benötigen ebenfalls eine enorme Rechenleistung. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Szenarien vieler Science-Fiction-Filme, wo die Menschen in ihrer Freizeit in Hold-Decks oder virtuelle Welten abtauchen, Wirklichkeit werden. In vermutlich schon 2 Jahren ist die Technik soweit, dass fotorealistische, virtuelle Realitäten simuliert werden können. Dann wird es eine erhöhte Nachfrage nach diesen Unterhaltungsmöglichkeiten geben und dann wird die benötigte Rechenleistung einen großen Sprung nach vorne machen.


Interessant ist auch mein neuer Depotwert Wacker Chemie, der sich auf Rang 3 der Gesamtauswahl vorgearbeitet hat. Für mich als Trader ist der Spezialchemiekonzern eine der spannendsten Storys der Branche. Denn die Münchener sind mit Silicon-Produkten für die Baubranche und als Hersteller von hochreinem Polysilizium für die Solarindustrie in zwei aussichtsreichen Volumensegmenten positioniert. Mit Produktinnovationen und gezielten Zukäufen erobert man sich laufend neue, margenstarke Wachstumsfelder. Hier versprechen siliziumbasierten Lithium-Ionen-Batterien mit höherer Speicherkapazität neue Impulse. Gelingt in Kooperation mit Batterie-Herstellern bis Ende 2018 der Durchbruch, winken dank E-Mobility und Handy-Akkus Milliardenumsätze!

Mein Depot-Neuzugang Deutsche Börse (Trendstabilitätswert: 6,7) profitierte zuletzt von der anziehenden Volatilität an den Aktienmärkten, da die Einnahmen im Kerngeschäft dank der höherer Handelsfrequenz an den Präsenz- und Derivatebörsen anziehen. Unter der Ägide des neuen CEO Weimer soll die Profitabilität mit neuen Produkten und Zukäufen gezielt verbessern werden, wobei man ein jährliches Gewinnplus von 10 bis 15% anpeilt. Durch Einsparungen und Digitalisierung soll außerdem die Kostenbasis bis 2020 um 100 Mio. Euro p.a. verringert werden. Für Phantasie sorgt der anstehende Brexit, da London als zentraler Euro-Clearing-Standort durch Frankfurt abgelöst wird. Profiteur wäre die Tochter Eurex-Clearing, deren Abwicklungsvolumen bei Clearing-Transaktionen signifikant ansteigen wird.

Fazit: Unser regelbasiertes Trendfolge-System hat spannende Titel in mein Depot gebracht. Ich bin sehr zufrieden damit.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

basierend auf den Trendstabilitäts-Ranglisten von Montag habe ich die neue Depotzusammensetzung in meinem realen 100.000 € Trendfolge-Depot bestimmt. Intesa Sanpaolo und Rheinmetall musste ich verkaufen. Deutsche Börse AG, Wacker Chemie und ASML kommen neu ins Depot.

Es gibt gute Nachricht. Einmal im Quartal können wir das Regelwerk zum Depot-Event leicht modifizieren und ich habe mir nun die Erlaubnis eingeholt, dass ich ab sofort bis zu 6 Depotpositionen über Derivate abbilden darf. Das ist gut für mich. Dadurch habe ich einen Finanzierungsvorteil und einen hohen Cashbestand auf dem Konto und gleichzeitig spare ich Ordergebühren. Wenn die Derivate mit Spreads von nur 1 oder 2 Cents gehandelt werden, ist es für mich günstiger, anstatt der Aktie entsprechende Derivate auf die Aktie zu kaufen.

Ich tätigte folgende 2 Verkäufe. Hier sehen Sie das Orderbuch meiner Volksbank:



Ich tätigte folgende 3 Käufe. Hier sehen Sie das Orderbuch meiner Volksbank:


Liebe Leser, die Entscheidung für eine Depotaufnahme wird allein auf Basis des Regelwerks und der Trendstabilitäts-Ranglisten gefällt. Fundamentalen Daten spielen im Regelwerk keine Rolle. Über Wacker Chemie und die Deutsche Börse AG hatte ich zuletzt häufig berichtet. Darum möchte ich heute noch einmal darüber sprechen was ASML antreibt.

ASML - Chipboom sorgt bei Lithoraphie-Spezialist für dynamische Nachfrage!
Der Übergang zu KI-Infrastrukturen, IoT und dem Roboterauto geht mit einer enormen Nachfrage nach leistungsfähigen Chips einher. Davon profitieren können auch Chip-Ausrüster wie ASML, zumal man zu den weltweit führenden Anbietern so genannter Lithographiesysteme gehört. Technologisch hat sich ASML dank hoher Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren eine führende Marktposition erobert.

Mit den erst seit Kurzem erhältlichen EUV-Systemen von ASML ist es möglich, Integrierte Schaltkreise (IC) mit extrem kleinen Geometrien herzustellen, womit man der Chip-Industrie die passenden Lösungen zur Umsetzung des Miniaturisierungs-Trends an die Hand gibt. Gleichzeitig ist es mit der neuen EUV-Produktlinie möglich, hohe Stückzahlen bei deutlich geringeren Kosten herzustellen, was die neue Lithographie-Generation für Schwergewichte wie Samsung, Intel oder TSMC besonders attraktiv macht. Entsprechend sollte sich die Absatzentwicklung in diesem hochpreisigen Produktsegment im weiteren Jahresverlauf deutlich dynamischer entwickeln, zumal man allein in Q1 9 EUV-Auftrage an Land ziehen konnte.

Ich persönlich glaube, dass ASML in den nächsten Jahren eine sehr positive Entwicklung nehmen wird. Die Chipbranche wächst und ASML ist der Ausrüster, der die Chipkonzerne beliefert. Ich freue mich, dass diese Aktie nun in meinem Depot ist.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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ASML Holding N.V.

ASML Holding N.V.

A1J4U4 / NL0010273215 //
Quelle: Euronext Ams: 17:35:34
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