Besser traden mit System - Der Blog

 

Liebe Trendfolge-Trader,

ich handle das regelbasierte Trendfolge-System mit einem realen 100.000 € Depot. Die angekündigten Orders habe ich nun umgesetzt. Hier sehen Sie das Orderbuch meiner Volksbank mit den exakten Ausführungskursen. In meinem nächsten Blog-Beitrag am Freitag gehe ich auf die neu aufgenommenen Aktien näher ein.




Viele Grüße
Simon Betschinger


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STROEER OUT-OF-HOME AG INHABER-AKTIEN O.N.

STROEER OUT-OF-HOME AG INHABER-AKTIEN O.N.

749399 / DE0007493991 //
Quelle: Xetra: 17:35:40
749399 DE0007493991 // Quelle: Xetra: 17:35:40
49,740 EUR
Kurs
-1,89%
Diff. Vortag in %
47,280 EUR
52 Wochen Tief
66,40 EUR
52 Wochen Hoch

Liebe Trader,

mein Hebel-3-Turbo auf Wacker Chemie ist 21 % im Plus. Die Aktie befindet sich in meinem Depot, weil sie zu den trendstabilsten Aktien im MDAX gehört und gemäß dem Depot-Regelwerk aufgenommen wurde. Ich hatte in den letzten Blog-Beiträgen häufig darüber diskutiert warum die Aktie wohl so trendstabil ist, denn noch vor 2 Monaten waren die meisten Analysten sehr skeptisch und sprachen Kursziele im Bereich von 100 bis 120 Euro aus. Aber Wacker Chemie stieg trotz der Skepsis der Analysten. Eine Kraft, die ich noch nicht genau zuordnen konnten, trieb die Kurse.

Letzte Woche sprach die UBS dann davon, dass Wacker Chemie der große Profiteur der Silizium-Knappheit sei. Die Schweizer Investment-Bank erhöhte ihr Kursziel auf 165 €. Am gestrigen Montag kam dann die Deutsche Bank mit einer starken Kaufempfehlung und dem Kursziel 180 €. Die zuständige Analystin spricht davon, dass das Polysilizium-Geschäft hohe liquide Mittel generiere und die Dividenden-Rendite 4 % übertreffen könne. Das Geschäft brummt also bei Wacker Chemie und das trendstabile Verhalten der Aktie hat schon im Vorfeld die ersten Hinweise darauf gegeben. Die Philosophie unseres Trendfolge-Konzepts hat also perfekt funktioniert. Ich freue mich über die hohen Gewinne bei dieser Position.

Gestern war Umschichtung-Tag, was bedeutet, dass die Ranglisten am Montag-Abend über die Depotveränderungen entscheiden. Entscheidend sind die Trendstabilitäts-Ranglisten. Es ergeben sich folgende Veränderungen:

DAX
 

  • Allianz und Lufthansa verbleiben im Depot


MDAX
 

  • MTU muss verkauft werden. Die Aktie ist nicht mehr auf den ersten 3 Ranglisten-Plätzen im DAX
  • Ströer Out-of-Home wird neu ins Depot aufgenommen


Euro Stoxx 50
 

  • ASML muss verkauft werden. Die Aktie ist nicht mehr auf den ersten 3 Ranglisten-Plätzen im Euro Stoxx 50
  • Vinci wird neu ins Depot aufgenommen


Ich werde die Vorgaben des Regelwerks im Tagesverlauf nun auf dem Realgeld-Depot meiner Volksbank umsetzen.

Viele Grüße
Ihr Simon Betschinger


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Vinci S.A.

Vinci S.A.

867475 / FR0000125486 //
Quelle: Euronext Par: 17:35:10
867475 FR0000125486 // Quelle: Euronext Par: 17:35:10
81,80 EUR
Kurs
1,51%
Diff. Vortag in %
77,56 EUR
52 Wochen Tief
88,80 EUR
52 Wochen Hoch

Liebe Leser,

ich handle in meinem 100.000 € Trendfolge-Depot streng nach Regelwerk. Es werden die trendstabilsten Aktien in den jeweiligen Indizes gekauft. Ich habe eine regelrechte Begeisterung dafür entwickelt, nachzuforschen, warum sich die jeweiligen Aktien sich so trendstabil verhalten. Meistens ist das trendstabile Verhalten die Begleiterscheinung einer guten Geschäftsentwicklung.

Das konnte man im letzten halben Jahr insbesondere am Beispiel der Lufthansa-Aktie gut nachvollziehen, die das Trendstabilitäts-Ranking im DAX schon seit vielen Monaten anführt. Zuerst kam der Kursanstieg und dann wurde die Nachrichtenlage fast wöchentlich positiver. Jetzt sprechen fast alle Analysten davon, dass Lufthansa ein großer Gewinner der Air-Berlin-Pleite ist, weil sich höhere Ticketpreise durchsetzen lassen.

Wacker Chemie landete letzte Woche mit einem Hebel-3-Turbo in meinem Trendfolge-Depot. Die Aktie von Wacker Chemie bewegt sich seit Wochen trendstabil nach oben. Nur die Nachrichtenlage schien nicht so richtig zu passen. Die meisten Analysten sahen kaum Kurspotenzial. Das änderte sich gestern. Die Schweizer Großbank UBS sprach eine Kaufempfehlung mit dem Kursziel 165 € aus. Der zuständige Analyst rechnet damit, dass das operative Ergebniswachstum des Chemiekonzerns wegen der Angebotsknappheit von Silizium die Markterwartungen übertreffen werde. Für Anleger dürfte jetzt die Zeit der Ernte beginnen, zeigt sich die UBS sehr optimistisch. Das ist also der Kurstreiber für die Wacker Chemie Aktie, denke ich, die hohen Silizium-Preis!

Ich habe im Laufe meiner Trader-Karriere gelernt, dass Aktienpreise unheimlich effizient darin sind, neue Informationen einzupreisen. Der Marktpreis wird oft von vielen gut informierten Branchenkennern gemacht. Noch bevor wir Privatanleger von Branchentrends überhaupt gehört haben, beginnen die Aktienkurse die neue Informationslage zu eskomptieren. Es macht darum für mich als Trader absolut Sinn, regelmäßig die Trendstabilitäts-Ranglisten zu studieren und zu schauen welche Aktien sich in der Rangliste auf die vorderen Plätze setzen. Oft sind die starken Kurse Vorbote von positiven Entwicklungen.

Es sieht so aus, liebe Trader, dass mein Trendfolge-Depot einen schönen Jahresausklang hinbekommen wird. Mein Startkapital in Höhe von 100.000 € konnte in den letzten 5 Monaten auf über 110.000 € anwachsen. Es ist immer schön, wenn eine regelbasierte Trading-Strategie schon kurzfristig Erfolge feiert.

Der DAX reagiert heute erleichtert auf die erfolgreich verlaufenden Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union. Vielleicht wird jetzt die Performance-Schere zwischen den US-Märkten und dem DAX in den letzten Wochen wieder geschlossen. Der DAX hätte dann noch deutlichen Nachholbedarf.

Viel Erfolg wünscht
Simon Betschinger

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Endlos Turbo Long 91,1673 open end: Basiswert Wacker Chemie

Endlos Turbo Long 91,1673 open end: Basiswert Wacker Chemie

DD0VXM / //
Quelle: DZ BANK: Geld 18.09. 21:58:01, Brief 18.09. 21:58:01
DD0VXM // Quelle: DZ BANK: Geld 18.09. 21:58:01, Brief 18.09. 21:58:01
2,33 EUR
Geld in EUR
2,39 EUR
Brief in EUR
9,91%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 113,60 EUR
Quelle : Xetra, 17:35:49
  • Basispreis 91,1673 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 19,75%
  • Knock-Out-Barriere 91,1673 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 19,75%
  • Hebel 4,84x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,101336
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Liebe Leser,

die Steuerreform von Trump hat den Senat passiert, aber der DAX tritt leider auf der Stelle. Uns Börsianern, die überwiegend am deutschen Aktienmarkt investiert sind, schmerzt gerade ein Blick auf den Dow Jones sehr, denn die Amerikaner sind weiterhin im Flugmodus. Vielleicht beginnt der Markt schon die Wettbewerbsvorteile mit einzupreisen, die der Wirtschaftsstandort USA gegenüber Europa zukünftig haben wird. Für große und international agierende Konzerne wie BASF oder Daimler spielen Steuervorteile bei Investitionsentscheidungen eine große Rolle. Es ist anzunehmen, dass die Investitionen europäischer Firmen in den USA zunehmen werden.

Ich habe von Goldman Sachs einen Ausblick auf 2018 gelesen. Die amerikanische Investmentbank geht davon aus, dass der Bullenmarkt nächstes Jahr anhalten wird. Konkret rechnet Goldman mit einem Anstieg des S&P 500 auf 2850 Punkte. Das würde immerhin einem Aufwärtspotenzial von über 10 % entsprechen. Unter anderem aufgrund der Steuerreform dürften die Gewinne je Aktie der US-Unternehmen im Schnitt um über 14 % steigen. Goldman Sachs unterstellt für die Gewinnprognose in 2018 ein durchschnittliches KGV von 18. Trotz der starken Kursgewinne, die der Aktienmarkt in den letzten Jahren absolvierte, könne man nicht von einer Überbewertung sprechen.

Mein reales 100.000 € Trendfolge-Depot hält sich angesichts der Korrekturbewegung im DAX vergleichsweise stabil. Die Performance seit Start im Juli beträgt immer noch +9 %. Der Dax hat im gleichen Zeitraum nur um rund +4 % zugelegt. Unser Trendfolge-Konzept hat damit die Mission quasi bislang erfolgreich absolviert, denn jeder individuelle Portfolioansatz muss eines von folgenden 2 Zielen haben. Entweder muss der Gewinn höher ausfallen als der Gewinn eines Buy-and-Hold-Investments in den Index, oder das Risiko muss deutlich geringer sein als bei einem passiven Investment in den DAX.

In den letzten Tagen musste die Aktie von ASML am stärksten Federn lassen. Grund dafür ist vermutlich die heftige Kursbewegung im amerikanischen Chip-Sektor. Es werden Ängste vor Überkapazitäten laut. Innerhalb von 2 Wochen hat die Stimmung bei den US-Chip-Aktien komplett gedreht. Der gesamte Sektor verzeichnete starke Kurseinbrüche. Als Zulieferer für den Chip-Sektor ist ASML natürlich direkt vom erwarteten Investitionsklima im Chipsektor abhängig. Die Aktie von AMSL steht damit auch in meinem Trendfolge-Depot auf der Kippe, wenn am nächsten Montag wieder Umschichtungstermin ist. Denn: ASML ist im Euro Stoxx 50 in der Trendstabilitäts-Rangliste auf Rang Nr. 4 abgerutscht und müsste das Depot verlassen, wenn das so bliebe. Vor ASML notieren nun die Aktien von LVMH, Vinci und Enel.

Ohnehin ist gerade viel Bewegung in den Trendstabilitäts-Ranglisten. Im MDAX arbeiten sich gerade Fraport und Stroer auf die vorderen Plätze. Man sieht dieses Verhalten, dass die Favoriten wechseln, häufig in Marktkorrekturphasen. Dann kann es gut vorkommen, dass Branchen, die zuletzt gut gelaufen waren, auf einmal abgestraft werden und das Kapital sich neue Favoriten sucht.

Ich persönlich hoffe jetzt auf eine schöne Jahresend-Rally, die uns einen gelungenen Jahresabschluss ermöglichen. Manche Börsianer sagen, dass Hoffnungen und Wünsche an der Börse nichts zu suchen haben, aber so streng möchte ich zu mir selbst nicht sein. Wichtig ist, dass persönliche Wünsche und Hoffnungen niemals die Kontrolle über das eigene Handeln übernehmen. Diese Gefahr besteht bei mir nicht, liebe Leser, denn die Depotänderungen werden allein vom Regelwerk bestimmt.

Viele Grüße
Simon Betschinger

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Liebe Trader,

autsch, die letzten beiden Handelstage haben weh getan. Mein reales 100.000 € Trendfolge-Depot hat etwa 3.000 € an Wert verloren. Insgesamt bin ich zwar noch mit 8,5 % beziehungsweise mit 8.500 € im Plus, aber solche schnellen Rücksetzer sind natürlich alles andere als angenehm.

Wir haben es in diesen Tagen nicht leicht als deutsche Börsianer. In Amerika läuft der Dow Jones von Rekordhoch zu Rekordhoch. Auch gestern am Donnerstag war wieder ein regelrecht euphorischer Handelstag in den USA. Der Dow Jones pulverisierte die alten Allzeithochs. Eigentlich standen alle Vorzeichen gut für einen freundlichen Handelstag in Deutschland. Und dann blicke ich um 11 Uhr auf den DAX und bin überrascht über eine Tagesveränderung von -1,3% obwohl die US-Futures nur unwesentlich nachgegeben haben. Der deutsche Aktienmärkt hat wieder einmal Angst vor dem Eventuellen, er spielt Risiken, die vermutlich eintreten könnten, aber er tut dies in vorauseilendem Gehorsam ohne die US-Märkte. Derzeit feiern die US-Märkte Party und in Deutschland herrscht Trübsal. Schade eigentlich. Ich wäre lieber bei der Party mit dabei.

Mein Trendfolge-Depot wird in den letzten Tagen von der Marktschwäche mit hinab gezogen. Die einzige Aktie, die stabil bleibt, ist die Aktie der Deutschen Lufthansa. Die Deutsche Bank stufte die Aktie heute mit Kursziel 36,20 € ein. Der Deal rund um Air Berlin könnte auf das operative Ergebnis der Lufthansa einen positiven Effekt in Höhe von 500 bis 700 Millionen Euro jährlich haben und der Markt würde das noch unterschätzen, sagt der zuständige Analyst. Die Entwicklung der Lufthansa-Aktie war das Musterbeispiel der letzten Wochen dafür, wie ein trendstabiler Aktienkurs positive fundamentale Entwicklung quasi im Vorfeld antizipieren kann.

Die spannendste Aktie, die sich nach meinem persönlichen Empfinden derzeit in meinem Depot befindet, ist Wacker Chemie. Wie Sie wissen, liebe Leser, haben meine eigenen Meinungen keinen Einfluss auf die Depotzusammensetzung. Welche Depotwerte sich im Depot befinden, entscheidet alleine das Regelwerk. Sehen Sie meine eigenen Überlegungen zu den Depotwerten bitte schlichtweg als Ausdruck dessen, dass ich mit großer Begeisterung dabei bin und zu ergründen versuche, was einzelne Aktien gerade in die Höhe treibt.

Ich bin begeisterter Fan der Elektromobilität. Zum einen, weil die Städte dann endlich emissionsfrei sein werden und sich die Luftqualität dadurch deutlich erhöhen wird. Zum anderen, weil das Elektro ab 2022 das bessere Auto sein wird – meiner Überzeugung nach. Die Energiedichte in Akkus verbessert sich derzeit etwa um 10 % pro Jahr. Die Normreichweiten bei Elektroautos werden von Volkswagen im Jahr 2022 mit etwa 800 Kilometern angegeben. Im Jahr 2030 werden diese Normreichweiten für Elektroautos der Mittelklasse auf über 1.000 Kilometer gestiegen sein, wenn man die technischen Fortschritte weiterschreibt.  Ein Elektroauto, das wenig wartungsanfällig ist und 1.000 Kilometer am Stück zu günstigen Kosten fährt, ist doch ein Traum. Ein greifbarer Traum!

Und hier möchte Wacker Chemie mitmischen. Die Münchener forschen seit Jahren an einer neuen Generation von Energiespeichern. Anstelle von Graphit soll Silizium als Anodenmaterial zum Einsatz kommen. Aus physikalischer Sicht würde das Sinn machen, denn Silizium kann Lithium-Ionen offenbar besser als jedes andere Material speichern. Nach Aussagen von Wacker Chemie könnte dadurch die Energiedichte um 20 % bis 30 % gegenüber derzeit erhältlichen Akkus gesteigert werden.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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