Besser traden mit System Blog

 

Liebe Trendfolge-Trader,

der DAX baut gegenüber den US-Indizes mal wieder eine merkwürdige Schwäche auf, für die es keine direkten Nachrichten gibt, außer vielleicht die Euro-Aufwertung. Ich saß am Mittwoch am Trading-Desk und konnte zuschauen wie der S&P 500 neue Allzeithochs feiert, aber der DAX urplötzlich abverkauft wurde. Es war ein Abverkauf, der offenbar von einer institutionellen Meinung getrieben war. Die Futures zogen die Kassa-Märkte.

Was könnte dahinterstecken? Vielleicht hat sich irgendeiner der großen Investment-Giganten dazu entschieden, den deutschen Markt in der gesamten Portfolio-Akkumulation etwas geringer zu gewichten. Eine solche Entscheidung löst dann größere Kapitaltransfers aus. Aber natürlich sind das nur Spekulationen. Meistens machen die Kurse die Nachrichten. D.h. der Markt bewegt sich und Marktkommentatoren wie ich spekulieren über die möglichen Gründe, ohne es genau wissen zu können.

Bei meinem Trendfolge-Depot zählen nur die Fakten. Es zählt einzig und allein welche Aktien die höchsten Trendstabilitäten in ihren Indizes haben. Am kommenden Montag ist wieder Umschichtungstermin. Dann werde ich mir die Trendstabilitäts-Ranglisten von DAX, MDAX und Euro Stoxx 50 anschauen und bestimmen, ob es Depotänderungen gibt.

Bei meinen DAX-Werten würde nach dem aktuellen Stand der Ranglisten die Aktie der Allianz das Depot verlassen, denn die Aktie ist unter Ranglistenplatz 3 abgerutscht. Ich würde mein Hebelprodukt auf die Allianz verkaufen müssen. Nachrücken würde dann, wenn sich keine Veränderung mehr in der Rangliste ergibt die Aktie der Deutschen Post AG. Das wäre eine interessante Rotation. Die Deutsche Post AG ist in die Produktion von Elektro-Transportern eingestiegen, genannt StreetScooter. Die Deutsche Post baut den StreetScooter nicht nur für den Eigenbedarf, sondern möchte ihn auch an andere Firmen verkaufen. Die jährliche Produktion soll auf 100.000 Elektro-Lieferwagen ausgebaut werden. Das ist eine Wachstumsstory ganz nach meinem Geschmack. In einem etablierten Konzern wird ein innovatives Produkt entwickelt. Top. Darum würde es mich freuen, wenn die Deutsche Post Aktie am Montag gemäß dem Regelwerk in meinem Depot landete. Aber: Alleine das Regelwerk entscheidet.

Auch bei meinen MDAX-Werten wird es vermutlich zu einer Veränderung kommen. Rheinmetall ist im Trendstabilitäts-Ranking des MDAX auf Rang Nr. 6 abgerutscht. Die Aktie würde im Depot ersetzt werden durch die Axel Springer SE, die mittlerweile auf Ranglistenplatz 1 vorgerückt sind. Bei Rheinmetall gab es zuletzt positive Analystenkommentare. Die Commerzbank hat nach dem Kapitalmarkt-Tag das Kursziel von 105 € auf 120 € angehoben. Der zuständige Analyst spricht von großer Zuversicht bezüglich der Geschäftsperspektiven. Auch bei Rheinmetall konnten wir beobachten wie unsere Trendfolge-Philosophie funktioniert. Zuerst zeigt sich die Aktie trendstabil, dann kommen nach und nach weitere gute Nachrichten.

Lediglich im EURO STOXX 50 bleibt nach dem jetzigen Stand der Dinge alles beim Alten. LVMH und ASML haben gerade exakt die gleiche Trendstabilität und vereinnahmen die ersten beiden Ranglistenplätze.

Liebe Trendfolge-Trader, am Montag wissen wir mehr. Ich werde sie darüber informieren welche Aktien ich gemäß unserem Regelwerk verkaufen beziehungsweise welche Titel ich neu kaufen musste.

Viele Grüße
Ihr Simon Betschinger

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Kommentar / 22.11.2017 | 10:05:00

Wie man als Trader lernt, die Welt zu verstehen

Liebe Leser,

wer die Börse intensiv verfolgt und das Auf und Ab einzelner Aktien und der dahinterstehenden Unternehmen akribisch beobachtet, lernt die Welt zu verstehen. Charlie Munger, der Kompagnon von Warren Buffett hat das Konzept der Weltklugheit in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Munger vertritt die Meinung, dass nur derjenige erfolgreich investieren kann, der ein gutes Weltverständnis besitzt. Fachidioten scheitern meistens an der Börse. Sie verwechseln ihr Expertenwissen, das sie einem Spezialbereich haben, mit einer allgemeinen Börsenerkenntnis und legen dann oft eine Bauchlandung hin.

Ich habe das Konzept der Weltklug von Munger schon immer gemocht und ich glaube es stimmt. Viele Investment-Ideen sieht man nur, wenn man Zusammenhänge kennt.  Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass ich sehr viel über das Funktionieren von Unternehmen, der Welt, neuen Technologien und Geschäftskonzepten lerne, indem ich Nachrichten zu Aktien lese. Wenn ich mich im Zuge der Veröffentlichung von Quartalszahlen über die neuen Produktideen von Firmen wie Google, Amazon oder NVIDIA lese, dann bekomme ich einen guten Überblick darüber, welche neuen Technologien in den nächsten Jahren auf die Konsumenten losgelassen werden.

Unser Trendstabilitäts-Indikator, liebe Leser, ist auch ein guter Filter um interessante Storys erfolgreicher Unternehmen zu finden. Ich schildere das heute Mal am Beispiel von ASML, denn es gab heute eine Analysten-Kaufempfehlung zu unserem Depotwert.

Die britische Investmentbank Barclays gab heute eine Kurszielerhöhung für die ASML-Aktie von 167 auf 180 € bekannt. Der zuständige Analyst schreibt, dass sich die Entwicklung bis 2020 inzwischen gut voraussehen lasse und ASML mit seiner EUV-Technologie gut vorankomme. Diese kurzen Infos entnehme ich dem dpa-AFX ProFeed. Der Hinweis auf die EUV-Technologie hat mich dann neugierig gemacht und ich habe weiter nachgeforscht.

Ein EUV-Lithografie-Tool von ASML kostet die stolze Summe von 100 Millionen US-Dollar. Damit können sogenannte Wafer produziert werden. Eine Wafer besteht aus konokristallinem Silizium. Sie dienen in der Regel als Grundplatte für elektronische Bauelemente. ASML hat nun eine Technologie zur Marktreife gebracht, die es ermöglicht Wafer mit einer Leistung von 250 W zu belichten. Das ist ein Novum und dadurch soll eine neue Generation von integrierten Schaltkreisen überhaupt erst möglich gemacht werden.

Ich verstehe es nicht im Detail, aber ich halte fest, dass ASML eine einzigartige Technologie für die Herstellung von Wafern besitzt, die die Halbleiterindustrie gerne abnimmt. Die EUV-Technologie von ASML hilft Chips kleiner, billiger, effizienter und stromsparender zu machen. Das ist der Antriebsfaktor, der die Umsätze ankurbelt. Ohnehin handelt es sich bei der Firma um eine große Erfolgsstory. Seit der Finanzkrise stieg der Kurs um das Elffache. 

Und genau hier kommt unsere Trendfolge-Philosophie wieder ins Spiel, liebe Leser. Auf solche einzigartigen Erfolgsstorys wie ASML bin ich persönlich nur darüber aufmerksam geworden, weil ich mich dazu entschieden habe, den trendstabilsten Aktien zu folgen. ASML ist die zweittrendstabilste Aktie im EURO STOXX 50. Indem ich meine Aktienauswahl nach dieser Kennzahl ausrichte, befinden sich in den meisten Fällen erfolgreiche Firmen in meinem Depot, deren Umsatz und Gewinne sich deutlich verbessern. Es ist eine schöne Art an der Börse zu investieren, finde ich persönlich.

Viele Grüße
Ihr Simon Betschinger

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Liebe Leser,

am Montag war wieder ein Umschichtungstermin. Ich habe die Trendstabilitäts-Ranglisten überprüft. Um es kurz zu machen: Alle meine Depotwerte befanden sich auf den vorderen 3 Ranglisten-Plätzen des zugehörigen Index. Kein Depotwert musste das Depot verlassen. Es fand daher keine Umschichtung statt.

Die Aktienmärkte weltweit sind unter Druck. Die Marktberichte, die ich diesbezüglich lese, passen meist unter das Etikett „Kurse machen Nachrichten“. Einzig die Gefahr, dass sich die angedachten Steuerreformen von US-Präsident Donald Trump womöglich verzögern, scheint mir als Grund für die Marktrückgänge plausibel zu sein, denn der Markt sehnt sich nach dieser Steuerreform. Er würde die amerikanischen Unternehmen von ihrer teilweise hohen Steuerlast befreien und neuen Spielraum für Investitionen schaffen. Insbesondere bei kleinen und mittelständischen US-Firmen. Als neutraler Beobachter des politischen Geschehens fällt mir immer wieder auf wie schnell es meistens geht, wenn zusätzliche Steuern eingeführt werden sollen und wie lange es umgekehrt dauert, einmal beschlossene Steuern wieder zu reduzieren.

Welche Auswirkungen hat die Marktkorrektur auf mein Trendfolge-Depot?

Die Performance ist zurückgegangen von +12 % in der Spitze auf aktuell +7,5 %. MTU und Rheinmetall liegen erfreulich stabil im Markt. Wenn das so bleibt, bin ich sehr zufrieden. Es gibt im Regelwerk keine Verkaufsregel, die aufgrund einer Marktschwäche ausgelöst wird, denn solche Regeln würden zu viele Fehlsignale erzeugen. Wir haben das vielfach getestet Die meisten Korrekturbewegungen in Bullenmärkten sind zwar schnell und schmerzhaft, münden dann aber kurze Zeit später wieder in einem neuen Aufwärtstrend.

Die einzige Marktampel, die das Trendfolge-System kennt, ist der Gleitende Durchschnitt 200 (GD 200). Wenn der entsprechende Referenzindex unterhalb des GD 200 notiert, werden keine neuen Positionen mehr aufgenommen. Nehmen wir einmal an, dass der Markt in einen Bärenmarkt-Zyklus eintritt. Bestehende Depotpositionen würden dann verkauft werden, wenn sie unter Ranglistenplatz Nr. 3 in den Trendstabilitäts-Ranglisten abrutschen. Neue Positionen würden solange nicht in das Depot mit aufgenommen werden wie der DAX unterhalb des GD 200 verweilt. Erst wenn der Markt diesen GD 200 wieder zurückerobert hat, können wieder neue Aktien ins Depot gekauft werden.

Es gab am Montag ein wichtiges europäisches Ereignis, das die Rheinmetall-Aktie (Depotwert) in den nächsten Monaten noch positiv beeinflussen könnten. 23 EU-Staaten haben die Unterschriften unter das Gründungsdokument der EU-Verteidigungsunion gesetzt und sich damit auf eine stärkere, militärische Zusammenarbeit geeinigt. In dem Dokument verpflichten sich die 23 EU-Staaten die Verteidigungsausgaben regelmäßig zu erhöhen und sich an gemeinsamen Rüstungsprojekten zu beteiligen. Dieses neue Verteidigungsbündnis dürfte dafür sorgen, dass sich jährlichen Rüstungsausgaben im Verhältnis zum BIP erhöhen. Rheinmetall würde davon profitieren.

Rheinmetall befindet sich in meinem Trendfolge-Depot, weil die Aktie als eine der trendstabilsten Aktien gemäß dem Regelwerk in das Depot gewandert ist. Manche Aktionäre entscheiden sich dafür, keine Rüstungsaktien im Depot haben zu wollen. Das ist nachvollziehbar. Andere Aktionäre sagen, dass hohe Rüstungsausgaben langfristig ein Garant für Frieden und Sicherheit sind. Auch diese Argumentation kann man verstehen. Ich vertrete die Meinung: Jeder soll es so handhaben wie er es für richtig hält.

Viele Grüße
Ihr Simon Betschinger

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Liebe Leser,

immer wenn meine Depotwerte Zahlen melden, bin ich in einer nervösen Grundstimmung, aber ich bin gelassen in meinen Handlungen. Ich kann zwischen meinen Emotionen und meinen Handlungen trennen. Das ist wichtig. Auf den meisten Trading-Veranstaltungen erzählen sie einem, dass man keine Emotionen beim Trading haben soll. Aber wie soll das gehen? Sollen wir uns wie Zombies vor die Computer setzen und unser Menschsein ignorieren. Das geht nicht. Emotionen gehören dazu. Emotionale Färbungen verschiedener Erlebnisse helfen uns sogar, dass wir uns an vergangene Situationen besser zurück erinnern können.

Ich weiß heute noch wie ich mich zu Zeiten des neuen Marktes jeden Tag innerlich darüber aufgeregte, dass ich keine EM.TV Aktien im Depot hatte. In der Spitze stieg diese Aktie um + 16.600 %. Die beiden Haffa Brüder waren damals die Könige des neuen Marktes. Ich stieg damals nie ein, weil ich immer dachte, die Aktie sei schon zu weit gelaufen.

In diesen Zeiten setzte sich bei mir die Erkenntnis durch, dass es sich lohnt, starken Börsentrends zu folgen. Trends können sich oft länger und stärker entwickeln als wir Anleger uns das vorstellen können. Bei EM.TV kam dann irgendwann der große Absturz. EM.TV hatte viele Sendungen überteuert gekauft und auch noch über Kredit finanziert. Mit dem Kauf der Formel 1 Rechte wollten die Haffas in eine Liga springen, der sie dann aber nicht gewachsen waren. Die Aktie legte wieder den Rückwärtsgang ein. Der Trend brach und der Traum vieler Anleger zerplatzte.

Die Entwicklung von EM.TV zu Zeiten des Neuen Marktes ist ein gutes Beispiel dafür, warum ein regelbasiertes Trendfolge-Konzept sinnvoll ist. Wir folgen den Trends solange sie anhalten. Wenn die Trends brechen, soll uns das Regelwerk vor stärkeren Verlusten schützen.

Gestern Abend hat die Allianz Zahlen gemeldet. Die Allianz-Aktie befindet sich in meinem Trendfolge-Depot. Fundamentaldaten fließen in mein Regelwerk nicht mit ein, dennoch beobachte ich natürlich interessiert die fundamentale Entwicklung meiner Depotwerte. Das ist wichtig für mich, weil ich wissen möchte, ob sich die Philosophie hinter meinem Trendfolge-Konzept bewahrheitet. Die Allianz meldete ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen. Die Dividendenausschüttung von 8 € je Aktie dürfte auf der nächsten HV nur eine Formsache sein und beschlossen werden. Katastrophen belasteten das Ergebnis leicht, aber das ist für uns Aktionäre nur ein kurzfristiges Problem, denn langfristig steigt dadurch erfahrungsgemäß die Nachfrage nach Versicherungen und auch die Preise ziehen an. Positiv finde ich, dass die Allianz erneut eigene Aktien zurückkauft. Das erwirtschaftete Geld wird nicht in riskante Projekte gesteckt, sondern an die Aktionäre zurück gegeben. Von Januar bis Juni 2018 sollen für weitere 2 Milliarden Euro eigene Aktien zurückgekauft werden. Die Allianz steigt seit Wochen und Monaten trendstabil nach oben. Es sieht so aus, dass sich am Trendverhalten erst einmal nichts ändern wird.

Wir Trader am deutschen Markt sind noch relativ gut dran, was die Reaktion von Aktien auf Zahlen angeht. Am US-Market sind die Reaktionen oft sehr viel heftiger. Wenn meine US-Unternehmen, die ich im Depot habe, Zahlen melden, weiß ich, dass es zu prozentual zweistelligen Veränderungen am Tag danach kommen kann. Wenn eine Allianz nach den Zahlen am Tag darauf um nur +0,8 % zulegt, dann ist das für mich als Trendfolge-Trader eine angenehme Unaufgeregtheit. Ich bin gerne in trendstabilen Aktien investiert.

Viele Grüße
Simon Betschinger

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Liebe Trendfolge-Trader,

am kommenden Montag ist wieder Umschichtungstag und ich werde die Depotzusammensetzung meines realen 100.000 € Trading-Depots überprüfen. Derzeit sieht es aber so aus, dass es zu keinen Änderungen im Depot kommen wird. Damit eine Aktie mein Depot verlässt, muss sie laut Regelwerk in der Trendstabilitäts-Rangliste ihres Index unter Rang 3 abgerutscht sein. Aktuell befinden sich all meine Depotwerte auf den vorderen 3 Ranglistenplätzen. Aber bis Montag kann sich an der Börse ja noch viel ändern.

Im DAX befinden sich die Deutsche Lufthansa und die Allianz weiterhin auf Ranglistenplatz 1 und 2. Auf Rang 3 notiert derzeit die Aktie der Deutschen Post. Auch wenn fundamentale Informationen auf das Regelwerk keinen Einfluss nehmen, schaue ich mir immer gerne an welche Nachrichten und Themen die Aktien treiben. Ich möchte verstehen warum sich die Titel trendstabil verhalten. Warum ist die Aktie der Deutschen Post so stark? Dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen.

Die starke Performance der vergangenen Wochen und Monate dürfte vor allem an der dynamischen Entwicklung des internationalen eCommerce-Handels liegen. Da immer mehr Verbraucher ihre Waren online bestellen, profitierten Logistikanbieter von höheren Paketvolumina. Hier hat die Deutsche Post mit ihrem gut ausgebauten Logistiknetzwerk gute Karten, um als Dienstleister überdurchschnittlich stark zu profitieren. Übrigens dürfte sich dieser Trend in den kommenden Jahren weiter beschleunigen, was eine Studie von McKinsey unterstellt. Dabei gehen die Marktforscher bis 2025 von einer Verdoppelung des Paketaufkommens aus!

Kaum auf dem Schirm haben Analysten derzeit einen weiteren potentiellen Wachstumsmarkt der Deutschen Post, zumindest lese ich in Analysten-Statements bisher kaum etwas darüber. Denn mit der Tochter Streetscouter verfügt man über einen der führenden Hersteller für Lieferfahrzeuge mit Elektroantrieb: Angesichts immer rigiderer Emissionsvorschriften sollte die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen mittelfristig deutlich zulegen, was Streetscooter international attraktive Absatzaussichten beschert. Dies hat auch das Konzernmanagement der Deutschen Post erkannt: Mit einer Kooperation mit dem US-Autobauer Ford wird die Entwicklung neuer Modelle forciert. Außerdem wurde die Jahreskapazität von zuletzt 20.000 auf 30.000 Modelle pro Jahr erweitert.

Mittelfristig will man mehr als 100.000 Streetscooter-Modelle vom Band rollen lassen, um die zu erwartende Nachfrage vor allem auf den Auslandsmärkten befriedigen zu können. Hier wächst für die Deutsche Post ein attraktives Geschäftsfeld heran, zumal man mit Streetscooter in China und Nordamerika und anderen europäischen Märkten expandieren will.

Liebe Leser, genau darum macht mir Trendfolge-Trading so Spass. Indem ich recherchiert habe was die trendstabile Aktie Deutsche Post gerade nach oben treibt, bin ich auf die Info gestoßen, dass die Deutsche Post eine jährliche Produktion von 100.000 Elektro-Lieferwagen aufbaut. Das finde ich sehr spannend, vor allem wenn ich gleichzeitig lese, welche Schwierigkeiten gerade Tesla mit der Produktion des Model 3 hat.

Viele Grüße
Ihr Simon Betschinger