Besser traden mit System - Der Blog

 

Liebe Leser,

der EURO STOXX 50 ist nur noch -1,2% von seinem GD 200 entfernt, der MDAX -2,5% und der DAX noch -4,2%. Als Kenner unseres Trendfolge-Systems wissen Sie, liebe Leser, dass der GD 200 der offizielle Trigger ist, ab dem die Marktampel wieder auf Grün springt und ich neue Käufe tätigen darf. Bald dürfte es wieder soweit sein. Aber zuerst wird noch ein Verkauf fällig. Die Deutsche Börse AG ist in der Trendstabilitäts-Rangliste im DAX aus den ersten 3 Rängen abgerutscht. Darum muss ich mein Derivat auf die Aktie nun verkaufen.

Ich möchte in meinem heutigen Beitrag über eine Zukunftsvision von Mark Zuckerberg sprechen. Das US-Portal Techcrunch veröffentlichte letzte Woche eine interne E-Mail des Facebook-CEOs an den damaligen Gründer von Oculus und andere Personen an der Spitze des Facebook-Führungsteams. Darin äußert Mark Zuckerberg die Erwartungshaltung, dass Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) die nächste große Welle in der Computertechnologie darstellen. Er schildert darin die Pläne von Facebook, unbedingt zu den führenden Unternehmen im Bereich VR / AR gehören zu müssen, um einen der größten zukünftigen Märkte zu kontrollieren.

Ich teile die Ansichten von Mark Zuckerberg zu 100% und glaube sogar, dass im Jahr 2030 eine Virtual-Reality-Company zu den größten Firmen überhaupt zählen kann. Der Film „Ready Player One“ von Steven Spielberg, der 2018 in den Kinos lief, zeigt eine realistische Zukunftsvision, wie virtuelle Welten in 20 Jahren unseren Alltag dominieren können. Die Computer-Technologie ist schätzungsweise nur noch zwei bis drei Jahre davon entfernt, um die Darstellung fotorealistischer Welten über passende VR-Headsets zu ermöglichen. Um als Anleger auf diesen Trend zu setzen, bieten sich aus meiner Sicht neben Facebook vor allem auch die Aktien der großen Gaming-Konzerne wie Electronic Arts, Activision Blizzard, Ubisoft und Take-Two an. Diese Titel durchlaufen gerade eine Schwächephase, die aus meiner Sicht langfristig eine gute Chance darstellt. In den Gaming-Konzernen sitzt das Know-How, um virtuelle Welten zu erstellen, und sobald die Technologiebasis ausgereift ist, dürfte genau das auch passieren. Ich bin long.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von SAP, die sich derzeit auf Rang 8 im DAX 30 befindet. Der Walldorfer Software-Konzern gehört zu den weltweit führenden Anbietern von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware und adressiert mit neuen Softwarelösungen rund um Industrie 4.0 und passenden Datenbank- und Analytik-Tools wie HANA S/4 gezielt neue Wachstumssegmente. Eine wichtige Rolle spielt dabei das hochmargige Cloud-Segment, das die Walldorfer in den kommenden Jahren massiv ausbauen wollen. Laut einer von SAP kürzlich im Rahmen des Capital Markets Day veröffentlichten Präsentation will man die Cloud-Umsatzerlöse bis 2023 gegenüber 2018 verdreifachen. Neue Produkte sollen dabei helfen, die Profitabilität im ohnehin margenstarken Cloud-Segment weiter zu verbessern. Frische Impulse sieht SAP auch in anderen Bereichen wie CRM-Software. Denn mit der Milliarden-Übernahme des US-Softwarekonzerns Qualtrics sicherte man sich nicht nur die perfekte Ergänzung für seine CRM-Software C/4 HANA, mit der Unternehmen ihre Kundenbeziehungen optimieren und gleichzeitig den Vertriebserfolg verbessern können, gleichzeitig sichert man sich mit Qualtrics die führende Position im Wachstumsmarkt für Customer-Experience-Management-Lösungen, mit dem Unternehmen unter anderem konkrete Daten über das Nutzerverhalten und die Bestellgewohnheiten ihrer Zielgruppe erhalten. Damit adressiert SAP ein chancenreiches Zukunftssegment, dem die Experten von Grand View Research bis 2025 jährliche Zuwachsraten von 22,50% zutrauen. SAP hat sich damit eine gute Ausgangsbasis geschaffen, um in den kommenden Jahren profitabel zu wachsen. Die Experten von Goldman Sachs haben zuletzt die Einstufung für SAP mit „Conviction Buy“ bestätigt und sehen weiterhin ein Kursziel von 120 Euro.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

ich frage mich natürlich oft, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege, dass derzeit die Marktentwicklung fast ausschließlich vom Ausgang des Handelskonflikts dominiert wird. Heute gab es einen weiteren Hinweis darauf, dass es so ist, denn unmittelbar nach einer Aussage des US-Finanzministers, dass die Verhandlungen „produktiv“ verliefen, schoss der DAX um +1,8 % in die Höhe. Der Markt giert nach positiven Nachrichten zum Handelsstreit und ich halte das auch für sachlogisch begründet, weil ich den konjunkturellen Einbruch in Q4 ausschließlich auf die Investitionszurückhaltung in China zurückführe. Die anderen potenziellen Bremsfaktoren für den Markt wie Ängste über steigende Zinsen sind mittlerweile wieder verschwunden.

Mit meiner Meinung, dass der DAX im Falle einer Einigung zwischen China und USA schon 2019 wieder auf Allzeithochs vorstoßen kann, ecke ich derzeit noch überall an. Und das ist ein gutes Zeichen. Wenn man mit der eigenen Marktmeinung komplett gegen den Konsens argumentiert, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man damit richtig liegen könnte.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten? Zumindest lässt sich schon einmal feststellen, dass jetzt wieder Bewegung in die Ranglisten reinkommt. Durch die freundliche Börsenentwicklung in den letzten Wochen rücken wieder neue Titel nach vorne. Monatelang waren die Trendstabilitäts-Ranglisten ja von denjenigen Aktien geprägt, die am wenigsten verloren haben. Nun ändert sich das Bild und die ersten Bullenaktien im eigentlichen Sinne erobern sich ihren Platz zurück!

Beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten ist mir die Aktie von Airbus aufgefallen, die sich derzeit auf Rang 10 im MDAX befindet. Der Flugzeugbauer überzeugte zuletzt mit einer starken Jahresbilanz und übertraf dabei die Konsenserwartungen beim operativen Gewinn deutlich. Auch für das laufende Fiskaljahr zeigte sich Airbus weiter optimistisch und geht dank steigender Flugzeugauslieferungen von einem operativen Gewinnanstieg von 15% aus. Dank seiner spritsparenden NEO-Reihe ist Airbus gut positioniert, um von der anziehenden Nachfrage bei Passagiermaschinen profitieren zu können. In den kommenden 20 Jahren rechnet Airbus angesichts anziehender Passagierzahlen mit einem Bedarf von weltweit 34.000 Verkehrsflugzeugen. Neue Impulse versprechen bei Airbus außerdem steigende Rüstungsausgaben der NATO-Staaten. Hier winken dem europäischen Luftfahrtkonzern Medienberichten zufolge Neuaufträge der Bundeswehr für bis zu 120 Eurofighter-Modelle im Gesamtwert von 10 Mrd. Euro. Die Experten von Goldman Sachs haben das Kursziel für die Aktie nach der Zahlenvorlage von 142 auf 148 Euro angehoben und die Einstufung mit "Conviction Buy" bestätigt.

​Ebenfalls weit vorne in den Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von Merck KGaA, die sich aktuell auf Rang 6 im DAX30 befindet. Der Darmstädter Traditionskonzern will seine Marktposition in margenstarken Segmenten konsequent erweitern und legt den Fokus dabei im Kerngeschäftsfeld Pharma auf die Entwicklung neuer Präparate im Kampf gegen Krebs. Anfang Februar hatte Merck in diesem Zusammenhang eine bedeutende Forschungskooperation mit dem britischen Pharmahersteller GlaxoSmithKline zu vermelden. Beide Partner wollen bei der Entwicklung neuer Medikamente für besonders schwer zu behandelnde Krebsarten auf Basis einer neuen Variante des Immunonkologie-Verfahrens zusammenarbeiten.

Für Merck zahlt sich die Partnerschaft schon jetzt aus, zumal man von GSK eine Vorauszahlung von 300 Mio. Euro erhält. Werden alle Ziele der Forschungskooperation erreicht, winken dem Darmstädter Konzern Zahlungen im Gesamtvolumen von knapp 3,7 Mrd. Euro. Merck hat damit gute Chancen, nach einem durch hohe Integrations- und Restrukturierungskosten geprägten Geschäftsjahr 2018 wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Neben den guten Aussichten im Pharmageschäft profitiert man dank seiner Life Sciences-Sparte von der anziehenden Nachfrage nach Labor- und Analytikequipment aus der Pharma- und Biotechbranche. Die Experten von Kepler Chevreux haben zuletzt ihre Einstufung mit "Buy" und einem Kursziel von 108 Euro für die Aktie von Merck KGaA bekräftigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

der wichtigste Index der Welt ist zweifelsohne der S&P 500. Er umfasst die 500 größten, börsennotierten US-Unternehmen und ist der liquideste Index der Welt. Seit gestern zeigt unsere Marktampel, repräsentiert durch den GD 200, für den S&P 500 wieder grünes Licht. Die Börsianer in Übersee sind optimistisch, dass der Handelskonflikt mit China überwunden werden kann. Und in der Tat scheinen die Chinesen seit den ersten US-Zöllen fast handzahm geworden zu sein. Provokationen wie noch vor einigen Monaten sind Fehlanzeige, stattdessen gibt es viele konkrete Kompromissvorschläge, die den Amerikanern unterbreitet werden. Und das hat wohl einen triftigen Grund, denn:

In China kommen Privatunternehmen nicht so einfach an Kredite. Sie müssen Sicherheiten von anderen Unternehmen vorweisen können, um Kredite zu erhalten. Die bürgenden Firmen haben dabei oft selbst Kredite aufgenommen und Sicherheiten von anderen Firmen hinterlegt. Dieses System der Kredit-Kaskaden gleicht einem Kartenhaus, das sehr schnell in sich zusammenbrechen kann, wenn es eine bedrohliche Wirtschaftskrise gibt. Ich dachte eigentlich immer, dass das politische System in China bessere Voraussetzungen hat, um einen Handelskonflikt auszusitzen als ein US-Präsident, der sich in demokratischen Wahlen seine Legitimation bestätigen lassen muss. Aber offenbar knirscht es so laut im Gebälk der chinesischen Wirtschaft, dass China nun mit allen Mitteln eine schnelle Einigung im Handelsstreit anstrebt.

Wenn ich die Börsenentwicklung in den USA betrachte, dann weckt das bullische Frühlingsgefühle in mir. Vermutlich können wir unter den Handelsstreit bald einen Schlussstrich ziehen und die Märkte werden dann die gigantische Freihandelszone USA-China feiern. Dann dürfte auch der schwache DAX wieder auf die Beine kommen und wenn die Marktampel auch beim DAX wieder grünes Licht gibt, darf ich für mein reales 100.000 € Trendfolge-Depot wieder die Aktien mit der höchsten Trendstabilität kaufen.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten die Aktie von LVMH, die sich mittlerweile auf Rang 5 des EURO STOXX 50 vorgearbeitet hat. Der Luxusgüterkonzern ist mit seinen hochpreisigen Marken bei modischen Accessoires, Uhren und Schmuck nicht nur bei kaufkräftigen Kunden der sprichwörtlichen oberen Zehntausend begehrt. Die schnell wachsende Ober- und Mittelschicht vor allem in Asien sorgt bei LVMH seit geraumer Zeit für kräftige Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis. Dies stellte LVMH zuletzt bei der Vorlage seiner Geschäftsergebnisse für das Fiskaljahr 2018 erneut eindrucksvoll unter Beweis. So kletterten die wechselkursbereinigten Umsatzerlöse im Schlussquartal um 10% und stiegen damit stärker als von Analysten erwartet. Auch beim Nettogewinn konnte man im Vorjahresvergleich dank höherer Margen mit einem satten Gewinnplus von 18% die Konsenserwartungen der Analysten übertreffen. Die Experten von Goldman Sachs hoben im Anschluss ihr Kursziel für die Aktie von 317 auf 345 Euro an und bestätigten ihr „Buy-Rating“.

Auf Rang 8 der Gesamtauswahl vorgeschoben hat sich in der Trendstabilitäts-Rangliste die Aktie der Deutsche Wohnen. Der Wohnimmobilienkonzern gehört mit seinen mehr als 165.000 Wohneinheiten zu den führenden Anbietern auf dem deutschen Markt. Angesichts des laufenden Konzentrationsprozesses auf dem Wohnimmobilienmarkt wurde der Konzern seit geraumer Zeit als Übernahmekandidat gehandelt. Nachdem sich Branchenprimus Vonovia nach mehreren vergeblichen Übernahmeversuchen nun von seiner Beteiligung an der Deutschen Wohnen getrennt hat, ist die Übernahmephantasie erst einmal verpufft. Dank der Fokussierung auf Metropolen wie Berlin, Dresden oder Chemnitz sollte der Immobilienkonzern in der Lage sein, dank weiter steigender Mieten seine starke Ergebnisentwicklung weiter fortschreiben zu können. Zuletzt hatte man die Jahresprognose beim operativen Gewinn nach besser als erwarteten Q3-Zahlen nach oben revidiert. Die Experten von JPMorgan bestätigten zuletzt das Kursziel für die Aktie mit 49 Euro und hoben die Einstufung von "Neutral" auf "Overweight" an.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Leser,

was ist los am deutschen Aktienmarkt? Ich schaue mir allein die Kursveränderungen der letzten 3 Tage an. Wirecard -31% nach einem erneuten Bericht in der Financial Times. Leoni -26% nach schlechten Quartalszahlen. TUI -22% nach schlechten Zahlen. GEA Group -19% nach einem katastrophalen Ausblick. Irgendetwas ist aus den Fugen geraten. Wenn in China die Konjunktur einmal hustet, so wie im 4. Quartal, dann bekommt unsere exportlastige Volkswirtschaft sofort einen grippalen Infekt. Mir wird angst und bange angesichts dieser Abhängigkeiten.

Ich vertrete ja die Erwartungshaltung, dass eine Lösung im Handelsstreit die nächste Rallye am Aktienmarkt einleiten wird. Aber dennoch bin ich heute wieder einmal froh darüber, dass unsere Marktampel im Trendfolge-System weiterhin von uns verlangt, passiv zu bleiben. Die Marktampel verhindert weiterhin neue Käufe im realen 100.000 € Trendfolge-Depot. Solche Phasen gab es in der Vergangen schon regelmäßig. Nach dem Platzen der Internet-Bubble im Jahr 2000 blieb unser Marktampel-System über ein Jahr lang an der Seitenlinie, genauso wie ab der Finanzkrise im Januar 2008. Es ist also alles gut so wie es ist. Wenn sich die ganzen Turbulenzen gelegt haben, wird der Markt auch irgendwann seinen GD 200 zurückerobern.

Heute bespreche ich unter anderem die Aktie der Münchener Rück. Ein Titel, bei die ich schon seit langer Zeit investiert bin. Ich bin ein treuer und zufriedener Aktionär. Die Dividendenperle überzeugt derzeit auch mit einem trendstabilen Verhalten.

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Auf Rang 3 der Trendstabilitäts-Rangliste im EURO STOXX 50 vorgerückt ist L´Oréal. Der französische Branchenprimus hat sich mit seinen mehr als 40 Marken eine Ausnahmestellung bei hochwertigen Kosmetik- und Beauty-Produkten aufgebaut. Dies beschert dem Beauty-Konzern in schöner Regelmäßigkeit nicht nur Rekordabsätze, sondern auch überdurchschnittlich hohe Margen. Dabei macht auch das abgelaufene Fiskaljahr 2018 keine Ausnahme, in dem L´Oréal mit einem wechselkursbereinigten Umsatzplus von 7,7% der stärkste Zuwachs seit zehn Jahren gelang. Maßgeblichen Anteil hatte dabei die zielstrebig umgesetzte Online-Offensive im Vertrieb, wobei die über das Internet vertriebenen Kosmetik-und Beauty-Produkte Zuwächse von 40,6% zu verzeichnet hatten und damit knapp 11% zum Gesamtumsatz beitrugen. Auch unter dem Strich überzeugte L´Oréal dank rekordhoher Margen mit einem deutlich besser als erwarteten Ergebnis und toppte damit die Konsenserwartungen der Analysten. Dank der kräftig anziehenden Konsumnachfrage vor allem in den Emerging Markets geht L´Oréal  auch für das laufende Fiskaljahr von deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn aus und peilt damit ein weiteres Rekordergebnis an.

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten auch die Aktie der Münchener Rück, die sich auf Rang 7 im DAX 30 befindet. Der Rückversicherer überraschte zuletzt mit einem starken Zahlenwerk für das abgelaufene Fiskaljahr und übertraf dabei trotz zahlreicher Großschadensereignisse die Analystenerwartungen. Neben steigenden Prämieneinnahmen trug vor allem die erfolgreich verlaufende Restrukturierung der Erstversicherungstochter ERGO zur starken Ergebnisentwicklung bei. Das einstige Sorgenkind der Münchener Rück konnte das selbst gesteckte Ergebnisziel dank Digitalisierungsoffensive und konsequent umgesetzten Sparmaßnahmen deutlich übertreffen. Auch operativ bleiben die Aussichten des führenden deutschen Rückversicherers weiter positiv, zumal man bei der jüngsten Vertragserneuerungsrunde das Neugeschäftsvolumen um knapp 10% steigern konnte. Preiserhöhungen konnte man zwar nicht durchsetzen, jedoch stellte der Vorstand für die kommenden Vertragserneuerungsrunden höhere Prämien beim Neugeschäft in Aussicht. Von der unerwartet starken Ergebnisentwicklung im Jahr 2018 und den guten Aussichten im operativen Geschäft werden auch die Aktionäre profitieren, wobei die Dividendenerhöhung kräftiger als von Analysten erwartet ausfiel. Mit einer Dividendenrendite von 4,6% gehört die Münchener Rück zu den attraktivsten Dividendenwerten im DAX. Die Experten von Jefferies haben die Einstufung für die Aktie nach den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen mit „Buy“ und einem Kursziel von 205 Euro bestätigt.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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Liebe Trendfolge-Trader,

in den letzten 3 Wochen konnte der DAX deutlich zulegen. Und es war eine Rallye, die angesichts der Entwicklungen im Handelsstreit nicht verwunderlich ist. Verwunderlich war eigentlich nur, dass die Meldung über das Angebot der chinesischen Regierung, das Handelsbilanz-Defizit bis 2024 auszugleichen, von der Presse quasi komplett unbemerkt blieb. Ich hatte das Glück eine Reuters-Meldung dazu zu lesen, ansonsten wäre ich bei meinen weiteren Nachrichten-Routinen nicht über diese brisante Meldung gestolpert. Schön, dass ich hier im Blog darüber berichten konnte.

Der DAX notiert immer noch -5% unter seinem GD 200. Daran sieht man erst mal, wie stark der Crash Ende 2018 wütete. In unserem regelbasierten Depotkonzept darf ich erst wieder aktiv werden, wenn die Marktampel grünes Licht erreicht. Reizen würde es mich ja schon, die Aktivität wieder hochzufahren. Auch in den Trendstabilitäts-Ranglisten gibt es wieder spannende Aktien. Ahold Delhaize sieht im langfristigen Chartbild meiner Meinung nach extrem bullisch aus und auch die Story ist mit dem wachsenden Online-Segment sehr attraktiv. Lesen Sie untenstehend mehr dazu!

Was gibt es Neues in den Trendstabilitäts-Ranglisten?

Beim Screening der Trendstabilitäts-Rangliste ist mir Nemetschek aufgefallen. Die Aktie ist mittlerweile auf Rang 7 im MDAX vorgerückt. Nemetschek hat sich auf Software-Lösungen für die Baubranche spezialisiert und ist damit ein typischer Digitalisierungsprofiteur. Mit den von Nemetschek entwickelten BIM-Software-Lösungen lassen sich komplexe Bauvorhaben dank 3D-Visualisierung schnell und effizient planen, wobei man wesentliche Faktoren wie Zeit und Kosten stets im Blick behält. Damit adressiert Nemetschek einen attraktiven Wachstumsmarkt, dem die Experten von Market Research Future bis 2023 jährliche Zuwachsraten von 14,9% zutrauen. Dies erscheint plausibel, da viele Architekten beim Erstellen von Bauplänen bislang lieber auf das Reißbrett zurückgreifen, anstatt computergestützte BIM-Softwarelösungen zu verwenden, bei denen Nemetschek zu den führenden Anbietern gehört. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung dürfte sich dies allerdings ändern. Mit Zukäufen wie der Übernahme des auf das Management von Immobilienbeständen spezialisierten Dienstleisters Alexxion erschließt sich Nemetschek neue Wachstumsfelder. Dies macht sich für Nemetschek bezahlt, zumal man im abgelaufenen Fiskaljahr 2018 dank höher als erwarteter Umsatzerlöse nach vorläufigen Berechnungen ein Rekordergebnis erzielen konnte. Die Experten der Baader Bank bestätigten zuletzt ihre Einstufung mit „Buy“ und einem Kursziel von 134 Euro.

Aufgefallen ist mir beim Screening der Trendstabilitäts-Ranglisten auch die Aktie von Ahold Delhaize, die sich aktuell auf Rang 2 der Gesamtauswahl befindet. Der niederländische Konzern hat sich dank strategischer Zukäufe vor allem im Ausland zu einem der weltweit führenden Einzelhandelsketten gemausert und ist vor allem in Europa und Nordamerika präsent. Mit seinem breit gefächerten Angebot vor allem bei Nahrungsmitteln und Getränken profitiert man von steigenden Konsumausgaben, was dem Einzelhandelskonzern zuletzt im 4. Quartal ein unerwartet deutliches Umsatz- und Ergebnisplus beschert hatte. Einen vielversprechenden Eindruck macht der konsequent umgesetzte Ausbau der Online-Aktivitäten. Da immer mehr Verbraucher ihre Waren bequem über das Internet ordern, trifft Ahold Delhaize mit seiner Online-Offensive den Nerv der Zeit. Allein im Schlussquartal verbuchte man im Online-Segment ein sattes Umsatzplus von 26%. Auch für das laufende Fiskaljahr zeigte sich das Konzernmanagement weiter optimistisch und peilt ein Ergebnis am oberen Ende der konzerneigenen Prognosespanne an. Die Experten von Kepler Chevreux stuften die Aktie zuletzt mit "Buy" ein und bestätigten das Kursziel von 25,40 Euro.

Viele Grüße
Simon Betschinger


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