Merck KGaA

659990 / DE0006599905 //
Quelle: Xetra: 24.11.2017, 17:35:19
659990 DE0006599905 // Quelle: Xetra: 24.11.2017, 17:35:19
Merck KGaA
89,15 EUR
Kurs
-0,72%
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88,90 EUR
52 Wochen Tief
115,20 EUR
52 Wochen Hoch
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Merck KGaA

  • Sektor Chemie/Pharma
  • Industrie Pharma
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 11.502,54 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2016 129,24 Mio.
  • Dividende je Aktie 2016 1,20 EUR
Die Merck KGaA ist ein weltweit tätiger Chemie-, Pharma- und Life Science-Konzern. Das Produktprogramm von Merck umfasst Originalpräparate gegen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie Produkte für die Selbstmedikation, Flüssigkristalle für Displays und Elektronikchemikalien zur Chipherstellung, Pigmente, Kosmetik- und Pharmawirkstoffe, Reagenzien sowie zahlreiche Laborprodukte für die Pharmaforschung. Die Medikamente des Unternehmens, die in vielen Ländern weltweit angeboten werden, werden bei Erkältungsbeschwerden und beim täglichen Gesundheitsschutz, bei neurodegenerativen Erkrankungen sowie in den Bereichen Onkologie, Fruchtbarkeit, Endokrinologie und Rheumatologie verwendet. Darüber hinaus entwickelt und vertreibt die Gesellschaft sogenannte Performance Materials für die Branchen Unterhaltungselektronik, Beleuchtung, Drucktechnik oder Kosmetik. Das Produktangebot erstreckt sich hier von Flüssigkristallen für Displays über funktionelle Füllstoffe bis hin zu Effektpigmenten. Ergänzt wird das Angebot von Merck durch Laborchemikalien, Lösungsmittel, Filtertechniken für die Wasseraufbereitung sowie Bioprozessverfahren und bioanalytische Services für die Pharmaindustrie. 2015 übernahm Merck das US-amerikanische Life-Science-Unternehmen Sigma-Aldrich.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 69,61
BlackRock, Inc. 7,2
Franklin Resources, Inc. 5
Sun Life Financial 5
Credit Suisse Group AG 4,42
Templeton Global Adivsors Limited 2,99
Janus Henderson Group plc 2,99
Allianz Global Investors GmbH 2,79

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 31.10.2017

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
14,5

Erwartetes KGV für 2019

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
44,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 46,39 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$5 Mrd., ist MERCK KGAA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 31.10.2017 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 31.10.2017 bei einem Kurs von 92,09 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance -2,8% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -2,8%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 24.10.2017 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 24.10.2017 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 94,65.
Wachstum KGV 0,7 26,45% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 26,45% Aufschlag.
KGV 14,5 Erwartetes KGV für 2019 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2019.
Langfristiges Wachstum 9,0% Wachstum heute bis 2019 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2019.
Anzahl der Analysten 25 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 25 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 19,48% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 04.04.2017 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,6%.
Beta 0,83 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,83% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 44,3% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 44,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 10,93 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 10,93 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 10,93 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 14,1%
Volatilität der über 12 Monate 17,6%

News

23.11.2017 | 18:51:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Thyssenkrupp bleibt auf Fusionskurs - aber Proteste gegen Tata-Pläne

(Neu: Reaktion Großaktionär Cevian, Aktienkurs)

ESSEN (dpa-AFX) - Trotz massiver Gegenwehr der Arbeitnehmer steuert der Industriekonzern Thyssenkrupp <DE0007500001> weiter auf eine Fusion seines europäischen Stahlgeschäfts mit der indischen Tata Steel zu. Die Pläne hätten "absolute Priorität", sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Essen. An der Börse kam das gut an. Die Aktie legte deutlich zu - damit ist die Talfahrt der vergangenen Monate erst einmal gestoppt worden. Die Investoren setzen auf mittelfristig wieder bessere Zeiten.

Hiesinger bekräftigte noch einmal die Notwendigkeit des Zusammenschlusses. "Die strukturellen Probleme in der europäischen Stahlindustrie bestehen unverändert weiter", sagte Hiesinger. Es gebe auch in Europa noch erhebliche Überkapazitäten beim Flachstahl. Man dürfe sich von der aktuell guten Gesamtsituation im Stahlmarkt nicht blenden lassen. "Wir sind überzeugt, dass die Vereinbarung mit Tata die bestmögliche Lösung ist", erklärte der Manager. Dabei ziele das Unternehmen auf eine einvernehmliche Lösung mit den Arbeitnehmern. Diese reagierten mit Protesten auf die Fusionspläne.

Personalvorstand Oliver Burkhardt zeigte sich zuversichtlich, eine tragfähige Lösung finden zu können. Nach mehreren Sondierungsgesprächen rechnete er für Freitag mit dem Start der Verhandlungen mit der IG Metall und den Arbeitnehmervertretern. Diese fürchten den Abbau von deutlich mehr als den vom Unternehmen angekündigten 2000 Jobs und kritisieren die von Thyssenkrupp anvisierte Verlegung des Sitzes der Stahlsparte in die Niederlande. Daneben fordern sie Arbeitsplatz- und Standort-Garantien.

Thyssenkrupp-Stahl-Betriebsratschef Günter Back warf dem Konzernchef vor, trotz aller Risiken an dem Vorhaben festhalten zu wollen. Nach seiner Einschätzung ist es derzeit noch zu früh zur Aufnahme von Verhandlungen. Zeitgleich mit der Bilanzvorlage hatten sich nach Angaben einer IG-Metall-Sprecherin 8000 Thyssenkrupp-Stahlkocher zu einer Demonstration in Andernach (Rheinland-Pfalz) versammelt.

Mehrere Gewerkschaftsvertreter warfen Thyssenkrupp zu wenig Transparenz vor. Die geschäftsführende Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sagte mit Blick auf die Konzernleitung: "Hosen runter - wir wollen wissen, was sie vorhaben." Die Zustimmung der Arbeitnehmer zu der Stahlfusion ist jedoch nicht zwingend notwendig. Notfalls könnte Thyssenkrupp den Zusammenschluss auch gegen die Stimmen ihrer Vertreter im Aufsichtsrat durchsetzen. Hiesinger setzt allerdings darauf, eine "gute Lösung" zu finden.

Thyssenkrupp und Tata erhoffen sich durch die Zusammenlegung ihrer Aktivitäten hohe Einsparungen - früheren Angaben zufolge 400 bis 600 Millionen Euro jährlich. An dem Gemeinschaftsunternehmen sollen Thyssenkrupp und Tata je 50 Prozent besitzen. Zu der Frage, wie lange Thyssenkrupp seinen Anteil halten wolle, wollte Hiesinger auch auf Nachfrage keine Stellung nehmen. Der Stahl sei jedoch eine "Wurzel des Unternehmens", betonte er.

Mit der Fusion will sich Thyssenkrupp stärker auf die Industriesparte konzentrieren, die mittlerweile den Löwenanteil des Geschäfts des Konzerns ausmacht. So sorgten etwa die gute Entwicklung bei Komponenten und Aufzügen für einen zweistelligen prozentualen Anstieg der Auftagseingänge und steigende operative Ergebnisse.

Dennoch stand im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr unterm Strich ein Verlust von 649 Millionen Euro. Hintergrund ist die Abschreibung von 900 Millionen Euro auf das mittlerweile verkaufte brasilianische Stahlwerk, die Thyssenkrupp im ersten Halbjahr vorgenommen hatte. Die Dividende soll unverändert bei 0,15 Euro je Aktie bleiben.

Für das laufende Geschäftsjahr will Thyssenkrupp seinen Wachstumskurs fortsetzen. Hiesinger kündigte ein weiteres operatives Gewinnplus sowie die Rückkehr in die schwarzen Zahlen an. Helfen sollen dabei Einsparungen von 750 Millionen Euro.

Kritik an Hiesinger kam vom Großaktionär Cevian. "Die Strategie hat bisher nicht das geliefert, was man versprochen hat", sagte der Mitgründer des Investors, Lars Förberg, dem "Handelsblatt" (Freitag). "Die Ergebnisse sind besorgniserregend." Mit mehr als 15 Prozent der Anteile ist Cevian der zweitgrößte Aktionär. Die geplante Stahl-Fusion mit Tata sei aber ein richtiger Schritt, so Förberg. Dabei dürfe es aber nicht bleiben.

Der Vorstand müsse sich die Frage stellen, wie es Thyssenkrupp schaffen könne, "die beste industrielle Struktur zu schaffen, um seinen Zielen gerecht zu werden und wettbewerbsfähiger zu werden, dies nicht nur für Stahl, sondern auch für die anderen Sparten. Dabei gebe es gibt verschiedene Möglichkeiten "Joint-Venture, dezentrale Unternehmensstrukturen, Spin-off. Das zentrale Thema ist doch, dass Konglomerate alten Stils nicht mehr funktionieren.“

Der Frage, ob er Hiesinger noch unterstütze, wich er aus: "Es muss der Anspruch der Unternehmensführung sein, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Und dazu muss sich das Unternehmen wandeln, agiler und einfacher werden in einer sich schnell ändernden Welt. An der Börse fand Hiesinger unter dem Strich erst einmal Unterstützung. Nach anfänglichen Verlusten drehte das Papier schnell ins Plus.

Zum Handelsende war die Aktie einem Anstieg von fast vier Prozent der Dax <DE0008469008>-Sieger am Donnerstag Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate ist das Papier mit einem Plus von gerade einmal ebenfalls knapp vier Prozent der fünftschwächste der 30 Dax-Titel. Nur die Deutsche Telekom <DE0005557508>, Merck <DE0006599905>, Fresenius <DE000578560> und ProSiebenSat.1 <DE000PSM7770> waren in dem Zeitraum schwächer./nas/uta/DP/zb

16.11.2017 | 14:23:59 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Merck KGaA (deutsch)
16.11.2017 | 09:36:40 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Merck KGaA profitieren von Bernstein-Optimismus
16.11.2017 | 08:44:45 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Bernstein-Empfehlung treibt Merck KGaA auf Tradegate an
15.11.2017 | 18:53:10 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein hebt Merck KGaA auf 'Outperform' - Ziel 115 Euro
13.11.2017 | 09:43:58 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Merck KGaA (deutsch)
09.11.2017 | 11:51:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Starker Euro und Flüssigkristalle machen Merck zurückhaltend
23.11.2017 | 18:51:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Thyssenkrupp bleibt auf Fusionskurs - aber Proteste gegen Tata-Pläne

(Neu: Reaktion Großaktionär Cevian, Aktienkurs)

ESSEN (dpa-AFX) - Trotz massiver Gegenwehr der Arbeitnehmer steuert der Industriekonzern Thyssenkrupp <DE0007500001> weiter auf eine Fusion seines europäischen Stahlgeschäfts mit der indischen Tata Steel zu. Die Pläne hätten "absolute Priorität", sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Essen. An der Börse kam das gut an. Die Aktie legte deutlich zu - damit ist die Talfahrt der vergangenen Monate erst einmal gestoppt worden. Die Investoren setzen auf mittelfristig wieder bessere Zeiten.

Hiesinger bekräftigte noch einmal die Notwendigkeit des Zusammenschlusses. "Die strukturellen Probleme in der europäischen Stahlindustrie bestehen unverändert weiter", sagte Hiesinger. Es gebe auch in Europa noch erhebliche Überkapazitäten beim Flachstahl. Man dürfe sich von der aktuell guten Gesamtsituation im Stahlmarkt nicht blenden lassen. "Wir sind überzeugt, dass die Vereinbarung mit Tata die bestmögliche Lösung ist", erklärte der Manager. Dabei ziele das Unternehmen auf eine einvernehmliche Lösung mit den Arbeitnehmern. Diese reagierten mit Protesten auf die Fusionspläne.

Personalvorstand Oliver Burkhardt zeigte sich zuversichtlich, eine tragfähige Lösung finden zu können. Nach mehreren Sondierungsgesprächen rechnete er für Freitag mit dem Start der Verhandlungen mit der IG Metall und den Arbeitnehmervertretern. Diese fürchten den Abbau von deutlich mehr als den vom Unternehmen angekündigten 2000 Jobs und kritisieren die von Thyssenkrupp anvisierte Verlegung des Sitzes der Stahlsparte in die Niederlande. Daneben fordern sie Arbeitsplatz- und Standort-Garantien.

Thyssenkrupp-Stahl-Betriebsratschef Günter Back warf dem Konzernchef vor, trotz aller Risiken an dem Vorhaben festhalten zu wollen. Nach seiner Einschätzung ist es derzeit noch zu früh zur Aufnahme von Verhandlungen. Zeitgleich mit der Bilanzvorlage hatten sich nach Angaben einer IG-Metall-Sprecherin 8000 Thyssenkrupp-Stahlkocher zu einer Demonstration in Andernach (Rheinland-Pfalz) versammelt.

Mehrere Gewerkschaftsvertreter warfen Thyssenkrupp zu wenig Transparenz vor. Die geschäftsführende Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sagte mit Blick auf die Konzernleitung: "Hosen runter - wir wollen wissen, was sie vorhaben." Die Zustimmung der Arbeitnehmer zu der Stahlfusion ist jedoch nicht zwingend notwendig. Notfalls könnte Thyssenkrupp den Zusammenschluss auch gegen die Stimmen ihrer Vertreter im Aufsichtsrat durchsetzen. Hiesinger setzt allerdings darauf, eine "gute Lösung" zu finden.

Thyssenkrupp und Tata erhoffen sich durch die Zusammenlegung ihrer Aktivitäten hohe Einsparungen - früheren Angaben zufolge 400 bis 600 Millionen Euro jährlich. An dem Gemeinschaftsunternehmen sollen Thyssenkrupp und Tata je 50 Prozent besitzen. Zu der Frage, wie lange Thyssenkrupp seinen Anteil halten wolle, wollte Hiesinger auch auf Nachfrage keine Stellung nehmen. Der Stahl sei jedoch eine "Wurzel des Unternehmens", betonte er.

Mit der Fusion will sich Thyssenkrupp stärker auf die Industriesparte konzentrieren, die mittlerweile den Löwenanteil des Geschäfts des Konzerns ausmacht. So sorgten etwa die gute Entwicklung bei Komponenten und Aufzügen für einen zweistelligen prozentualen Anstieg der Auftagseingänge und steigende operative Ergebnisse.

Dennoch stand im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr unterm Strich ein Verlust von 649 Millionen Euro. Hintergrund ist die Abschreibung von 900 Millionen Euro auf das mittlerweile verkaufte brasilianische Stahlwerk, die Thyssenkrupp im ersten Halbjahr vorgenommen hatte. Die Dividende soll unverändert bei 0,15 Euro je Aktie bleiben.

Für das laufende Geschäftsjahr will Thyssenkrupp seinen Wachstumskurs fortsetzen. Hiesinger kündigte ein weiteres operatives Gewinnplus sowie die Rückkehr in die schwarzen Zahlen an. Helfen sollen dabei Einsparungen von 750 Millionen Euro.

Kritik an Hiesinger kam vom Großaktionär Cevian. "Die Strategie hat bisher nicht das geliefert, was man versprochen hat", sagte der Mitgründer des Investors, Lars Förberg, dem "Handelsblatt" (Freitag). "Die Ergebnisse sind besorgniserregend." Mit mehr als 15 Prozent der Anteile ist Cevian der zweitgrößte Aktionär. Die geplante Stahl-Fusion mit Tata sei aber ein richtiger Schritt, so Förberg. Dabei dürfe es aber nicht bleiben.

Der Vorstand müsse sich die Frage stellen, wie es Thyssenkrupp schaffen könne, "die beste industrielle Struktur zu schaffen, um seinen Zielen gerecht zu werden und wettbewerbsfähiger zu werden, dies nicht nur für Stahl, sondern auch für die anderen Sparten. Dabei gebe es gibt verschiedene Möglichkeiten "Joint-Venture, dezentrale Unternehmensstrukturen, Spin-off. Das zentrale Thema ist doch, dass Konglomerate alten Stils nicht mehr funktionieren.“

Der Frage, ob er Hiesinger noch unterstütze, wich er aus: "Es muss der Anspruch der Unternehmensführung sein, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Und dazu muss sich das Unternehmen wandeln, agiler und einfacher werden in einer sich schnell ändernden Welt. An der Börse fand Hiesinger unter dem Strich erst einmal Unterstützung. Nach anfänglichen Verlusten drehte das Papier schnell ins Plus.

Zum Handelsende war die Aktie einem Anstieg von fast vier Prozent der Dax <DE0008469008>-Sieger am Donnerstag Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate ist das Papier mit einem Plus von gerade einmal ebenfalls knapp vier Prozent der fünftschwächste der 30 Dax-Titel. Nur die Deutsche Telekom <DE0005557508>, Merck <DE0006599905>, Fresenius <DE000578560> und ProSiebenSat.1 <DE000PSM7770> waren in dem Zeitraum schwächer./nas/uta/DP/zb

16.11.2017 | 14:23:59 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Merck KGaA (deutsch)
15.11.2017 | 18:53:10 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein hebt Merck KGaA auf 'Outperform' - Ziel 115 Euro
13.11.2017 | 09:43:58 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Merck KGaA (deutsch)
09.11.2017 | 11:51:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Starker Euro und Flüssigkristalle machen Merck zurückhaltend
09.11.2017 | 09:42:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Flüssigkristalle bereiten Merck Probleme - Vorsichtiger für 2017
09.11.2017 | 07:30:21 (dpa-AFX)
Merck rettet drittes Quartal mit Anteilsverkauf

DZ BANK Produktauswahl

Optionsscheine Classic Long

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Optionsschein long DGW21L

742,92x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein long DGG2ZY

17,83x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein long DD040P

13,51x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Optionsscheine Classic Short

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Optionsschein short DGG3AR

356,60x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein short DD0JCL

16,51x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein short DD0QUH

12,56x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Discount Classic

Discountzertifikat – Laufzeit >6 Monate – Sortierung nach Discount (30%-20%) und Rendite p.a.%

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Discount DGX574

0,43% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DGQ180

0,63% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD0TVQ

6,53% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD0LJM

6,67% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD1CR7

2,95% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD1LKQ

2,61% Seitwärtsrendite p.a.

Min Discount in % Max

Endlos Turbos Short

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Endlos Turbo short DD3DHF

40,61x Hebel

Merck KGaA
Endlos Turbo short DD2ZZ7

18,63x Hebel

Merck KGaA
Endlos Turbo short DD05SY

6,44x Hebel

Merck KGaA
Endlos Turbo short DD0VQ7

3,94x Hebel

Merck KGaA
Endlos Turbo short DD0XCH

2,84x Hebel

Merck KGaA
Endlos Turbo short DGQ043

2,19x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Bonus Cap

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
BonusCap DGT7KS

69,62% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGP202

65,79% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGT5QB

50,39% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGT5P8

22,21% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGT5P3

8,13% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGU3J4

2,32% Bonusrenditechance in %

Min Barriere-Puffer in % (Abstand zur Barriere) Max

Turbos Long

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Turbos long DD29TP

30,90x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD29TJ

16,59x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD29UD

5,97x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD29S1

3,75x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD29T4

2,63x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD29TZ

2,18x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Bonus Classic

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Bonus DGT8DF

69,44% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGT8C8

65,68% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGT3SF

47,52% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGT3SA

18,94% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGT3R9

15,96% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGU02V

4,24% Bonusrenditechance in %

Min Barriere-Puffer in % (Abstand zur Barriere) Max

Knock Out Map