MTU Aero Engines AG

A0D9PT / DE000A0D9PT0 //
Quelle: Xetra: 19.02.2018, 17:35:39
A0D9PT DE000A0D9PT0 // Quelle: Xetra: 19.02.2018, 17:35:39
MTU Aero Engines AG
140,50 EUR
Kurs
--
Diff. Vortag in %
112,05 EUR
52 Wochen Tief
156,80 EUR
52 Wochen Hoch
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MTU Aero Engines AG

  • Sektor Transport/Verkehrssektor
  • Industrie Luft- und Raumfahrtindustrie
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 7.280,00 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2016 52,00 Mio.
  • Dividende je Aktie 2016 1,90 EUR
MTU Aero Engines AG ist ein führender Hersteller von Triebwerksmodulen und -komponenten sowie von kompletten Flugzeugtriebwerken und Industriegasturbinen. Zu den Kunden zählen sowohl zivile als auch militärische Hersteller und Betreiber von Flugzeugen und Industriegasturbinen auf der ganzen Welt. Auch in Helikoptern kommen die Produkte von MTU Aero Engines zur Anwendung. Darüber hinaus ist die MTU in der Instandhaltung von Triebwerken tätig und nutzt ihr Know-how aus dem Triebwerksbau auch im Industriegasturbinen-Geschäft. Die Bandbreite der hergestellten Produkte erstreckt sich von Großraumflugzeugen wie dem neuen Airbus A380 oder der Boeing 747 über große Passagiermaschinen wie den Airbus A320. Im Militärbereich gilt MTU auf nationaler Ebene als Systempartner für fast alle Flugtriebwerke der Bundeswehr. Auch an Antrieben für die Militärmaschinen Tornado, Eurofighter/Typhoon und den Militärtransporter A400M ist MTU beteiligt. National und international ist MTU maßgeblich an allen zentralen Technologieprogrammen beteiligt und kooperiert unter anderem mit General Electric und Rolls-Royce.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 50
The Capital Group Companies Inc. 10,02
BlackRock, Inc. 5,45
Skandinaviska Enskilda Banken AB 4,91
EuroPacific Growth Fund 3,08
Growth Fund of America, Inc. 3,02
Allianz Global Investors GmbH 3,02
Mondrian Investment Partners Limited 2,99
Maverick Capital, Ltd. 2,98
Franklin Templeton Institutional, LLC 2,98
Harris Associates L.P. 2,97
Artisan Partners Limited Partnership 2,92
Deutsche Asset Management Investment GmbH 2,89
GIC Private Limited 2,77

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 26.01.2018

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
16,1

Erwartetes KGV für 2019

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
56,0%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 9,14 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$5 Mrd., ist MTU AERO ENGINES HLDG.AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 26.01.2018 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 26.01.2018 bei einem Kurs von 145,90 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit leicht überhöht.
Relative Performance -2,5% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -2,5%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 26.01.2018 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 26.01.2018 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 148,30.
Wachstum KGV 0,8 17,06% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 17,06% Aufschlag.
KGV 16,1 Erwartetes KGV für 2019 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2019.
Langfristiges Wachstum 10,5% Wachstum heute bis 2019 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2019.
Anzahl der Analysten 23 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 23 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,9% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 30,37% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 12.05.2017 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,6%.
Beta 1,23 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,23% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 56,0% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 56,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 16,96 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 16,96 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 16,96 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 31,0%
Volatilität der über 12 Monate 20,0%

News

15.02.2018 | 14:27:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Pannenserie überschattet Airbus-Erfolge

TOULOUSE (dpa-AFX) - Teure Dauerprobleme bei wichtigen Flugzeugtypen trüben die eigentlich guten Geschäfte des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus <NL0000235190>. Beim Militär-Transportflugzeug A400M musste der Konzern 2017 wegen technischer Mängel eine neue Sonderbelastung von 1,3 Milliarden Euro verkraften. Zugleich kämpft der Boeing <US0970231058>-Rivale im wichtigen Segment ziviler Mittelstreckenjets mit neuen Triebwerksproblemen, die auch die Auslieferungen bremsen. Dennoch konnte Airbus seinen Jahresgewinn unter dem Strich auf 2,9 Milliarden Euro fast verdreifachen.

Ein überraschender Gewinnsprung im operativen Geschäft und die Aussicht auf eine unerwartet hohe Dividende ließen die Anleger an der Börse frohlocken. Die aktuellen Probleme traten dabei in den Hintergrund. Bis zum frühen Nachmittag gewannen die Airbus-Papiere an der Pariser Börse 10,65 Prozent an Wert auf 93,14 Euro und näherten sich als Spitzenreiter im französischen Index CAC-40 <FR0003500008> ihrem Rekordhoch vom Januar. Da hatten sie mit 93,76 Euro den höchsten Stand ihrer Geschichte erreicht. Auch im deutschen MDax <DE0008467416> waren sie am Donnerstag der stärkste Wert.

"Das ist nicht schön", kommentierte Konzernchef Tom Enders bei Vorstellung der Jahreszahlen die neuen Triebwerksprobleme. Die Antriebe bei einem Teil der Exemplare des Verkaufsschlagers A320neo drohen während des Flugs auszufallen, Flugsicherheitsbehörden haben deshalb Betriebseinschränkungen verhängt. Der Vorstand macht es von der Lösung des Problems abhängig, ob er sein Ziel erreicht, in diesem Jahr insgesamt 800 Zivilflugzeuge auszuliefern. Das wären so viele wie noch nie und ein weiterer Schritt im Versuch, den Spitzenreiter Boeing einzuholen.

Betroffen von dem Triebwerksärger sind 32 bereits ausgelieferte Flugzeuge mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney (P&W) - bei einem Drittel davon geht es um beide Antriebe. Enders bemühte sich bei einer Pressekonferenz in Blagnac bei Toulouse aber, Bedenken zu zerstreuen. "Wir sind daran gewöhnt, beim Triebwerksthema Krisenmanagement zu betreiben", sagte er. Nach derzeitiger Planung könnten im April neue Triebwerke geliefert werden, bei denen das Problem gelöst sei.

Dem Triebwerksbauer tritt Airbus schon seit 2016 auf die Füße, weil die Lösung von Hitze- und Softwareproblemen an den Triebwerken die Auslieferung vieler Jets verzögerte. Dadurch wackelten Airbus' Auslieferungsziele für 2017 bis kurz vor Jahresende, auch derzeit stehen rund 30 praktisch fertige Maschinen ohne Antrieb auf dem Hof. Neben den Triebwerken von P&W, an denen auch der deutsche Hersteller MTU mitarbeitet, habe auch der Konkurrenzantrieb des französisch-amerikanischen Herstellers CFM teilweise Probleme bei der Einsatzreife gezeigt. Dennoch hatte Airbus im vergangenen Jahr mit 718 ausgelieferten Verkehrsmaschinen einen neuen Firmenrekord aufgestellt.

Bei den gefragten Mittelstreckenjets der A320-Modellfamilie und ihrer spritsparenden Neuauflage A320neo würde der Hersteller die Produktion sogar gern noch viel stärker ausweiten als bisher gedacht. "Wir sprechen mit den Zulieferern über eine Erhöhung der Produktionsrate auf 70 Maschinen pro Monat", sagte Enders. Im vergangenen Jahr lieferte Airbus monatlich im Schnitt nur knapp 47 Jets der Reihe aus, ab Mitte 2019 sollen es 60 sein.

Bei der Dauerbaustelle A400M hofft Enders, dass Airbus mit den jetzt zur Seite gelegten 1,3 Milliarden Euro das Schlimmste hinter sich hat. Das Unternehmen hat sich gerade mit Deutschland und den anderen Käuferstaaten auf eine Absichtserklärung verständigt, den Vertrag zu ändern, um das Risiko neuer Mehrkosten für Airbus zu verringern. Unter anderem ist ein neuer Zeitplan für die Auslieferungen vorgesehen. Das kann helfen, Vertragsstrafen für verspätete Lieferungen zu vermeiden.

Die A400M gilt als modernstes militärisches Transportflugzeug der Welt, hatte aber in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme gemacht. Enders hatte dafür neben Technikärger auch eine "unrealistische Vertragsgestaltung sowie ein unzureichendes Budget" verantwortlich gemacht und die Käufer zu Zugeständnissen gedrängt - er sprach von einem "Damoklesschwert", das über dem Konzern geschwebt habe. Nun äußerte er sich zufrieden: "Wir sind über den Berg". Die Vertragsänderung soll noch in diesem Jahr in trockene Tücher gebracht werden.

Zu einer der spannendsten Fragen zur Zukunft von Airbus hielt Enders sich bedeckt: Wer wird nach dem Ausscheiden des Deutschen im Frühjahr 2019 seine Nachfolge antreten? Der Abgang ist Teil eines umfassenden Umbaus im Top-Management. Verkehrsflugzeugchef Fabrice Brégier, die Nummer zwei des Konzerns, übergibt seinen Job schon kommende Woche an den bisherigen Chef der Hubschrauber-Sparte, Guillaume Faury. "Wir suchen eine neue Generation, die unser Unternehmen in die 2020er Jahre führen kann", sagte Enders.

Einstweilen geht er mit dem Rückenwind guter Zahlen in sein letztes Jahr an der Airbus-Spitze. Der Gewinnsprung erklärt sich allerdings auch dadurch, dass der Konzern im Jahr davor noch stärker unter den A400M-Problemen gelitten hatte - damals verbuchte er Sonderbelastungen von 2,2 Milliarden Euro. Zudem profitierte der Konzern 2017 vom Verkauf seines Verteidigungselektronik-Geschäfts und von der Entwicklung des Wechselkurses zwischen Euro und US-Dollar.

Doch auch im eigentlichen Geschäft ging es aufwärts, vor allem der Verkehrsflugzeugbereich konnte dank der gesteigerten Produktion zulegen. Der Umsatz blieb 2017 stabil bei 67 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Konzerngewinn (bereinigtes Ebit) wuchs um acht Prozent auf 4,25 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr will Airbus ihn um 20 Prozent steigern. Für 2017 sollen die Aktionäre eine von 1,35 auf 1,50 Euro erhöhte Dividende erhalten und damit mehr als von Analysten erwartet./stw/sku/nas/fba

12.02.2018 | 10:35:37 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Airbus und MTU fallen - Problemfall A320neo-Triebwerk
11.01.2018 | 05:50:04 (dpa-AFX)
IG Metall setzt Warnstreiks in Bayern fort - Schwerpunkt in Nürnberg
10.01.2018 | 11:30:34 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für MTU Aero Engines auf 126 Euro - 'Sell'
10.01.2018 | 08:06:15 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für MTU auf 167 Euro - 'Overweight'
14.12.2017 | 14:32:50 (dpa-AFX)
Delta bestellt 100 Jets bei Airbus - Europäer stechen Boeing aus
12.12.2017 | 12:04:19 (dpa-AFX)
MTU-Chef sieht 2018 als 'Übergangsjahr'
15.02.2018 | 14:27:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Pannenserie überschattet Airbus-Erfolge

TOULOUSE (dpa-AFX) - Teure Dauerprobleme bei wichtigen Flugzeugtypen trüben die eigentlich guten Geschäfte des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus <NL0000235190>. Beim Militär-Transportflugzeug A400M musste der Konzern 2017 wegen technischer Mängel eine neue Sonderbelastung von 1,3 Milliarden Euro verkraften. Zugleich kämpft der Boeing <US0970231058>-Rivale im wichtigen Segment ziviler Mittelstreckenjets mit neuen Triebwerksproblemen, die auch die Auslieferungen bremsen. Dennoch konnte Airbus seinen Jahresgewinn unter dem Strich auf 2,9 Milliarden Euro fast verdreifachen.

Ein überraschender Gewinnsprung im operativen Geschäft und die Aussicht auf eine unerwartet hohe Dividende ließen die Anleger an der Börse frohlocken. Die aktuellen Probleme traten dabei in den Hintergrund. Bis zum frühen Nachmittag gewannen die Airbus-Papiere an der Pariser Börse 10,65 Prozent an Wert auf 93,14 Euro und näherten sich als Spitzenreiter im französischen Index CAC-40 <FR0003500008> ihrem Rekordhoch vom Januar. Da hatten sie mit 93,76 Euro den höchsten Stand ihrer Geschichte erreicht. Auch im deutschen MDax <DE0008467416> waren sie am Donnerstag der stärkste Wert.

"Das ist nicht schön", kommentierte Konzernchef Tom Enders bei Vorstellung der Jahreszahlen die neuen Triebwerksprobleme. Die Antriebe bei einem Teil der Exemplare des Verkaufsschlagers A320neo drohen während des Flugs auszufallen, Flugsicherheitsbehörden haben deshalb Betriebseinschränkungen verhängt. Der Vorstand macht es von der Lösung des Problems abhängig, ob er sein Ziel erreicht, in diesem Jahr insgesamt 800 Zivilflugzeuge auszuliefern. Das wären so viele wie noch nie und ein weiterer Schritt im Versuch, den Spitzenreiter Boeing einzuholen.

Betroffen von dem Triebwerksärger sind 32 bereits ausgelieferte Flugzeuge mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney (P&W) - bei einem Drittel davon geht es um beide Antriebe. Enders bemühte sich bei einer Pressekonferenz in Blagnac bei Toulouse aber, Bedenken zu zerstreuen. "Wir sind daran gewöhnt, beim Triebwerksthema Krisenmanagement zu betreiben", sagte er. Nach derzeitiger Planung könnten im April neue Triebwerke geliefert werden, bei denen das Problem gelöst sei.

Dem Triebwerksbauer tritt Airbus schon seit 2016 auf die Füße, weil die Lösung von Hitze- und Softwareproblemen an den Triebwerken die Auslieferung vieler Jets verzögerte. Dadurch wackelten Airbus' Auslieferungsziele für 2017 bis kurz vor Jahresende, auch derzeit stehen rund 30 praktisch fertige Maschinen ohne Antrieb auf dem Hof. Neben den Triebwerken von P&W, an denen auch der deutsche Hersteller MTU mitarbeitet, habe auch der Konkurrenzantrieb des französisch-amerikanischen Herstellers CFM teilweise Probleme bei der Einsatzreife gezeigt. Dennoch hatte Airbus im vergangenen Jahr mit 718 ausgelieferten Verkehrsmaschinen einen neuen Firmenrekord aufgestellt.

Bei den gefragten Mittelstreckenjets der A320-Modellfamilie und ihrer spritsparenden Neuauflage A320neo würde der Hersteller die Produktion sogar gern noch viel stärker ausweiten als bisher gedacht. "Wir sprechen mit den Zulieferern über eine Erhöhung der Produktionsrate auf 70 Maschinen pro Monat", sagte Enders. Im vergangenen Jahr lieferte Airbus monatlich im Schnitt nur knapp 47 Jets der Reihe aus, ab Mitte 2019 sollen es 60 sein.

Bei der Dauerbaustelle A400M hofft Enders, dass Airbus mit den jetzt zur Seite gelegten 1,3 Milliarden Euro das Schlimmste hinter sich hat. Das Unternehmen hat sich gerade mit Deutschland und den anderen Käuferstaaten auf eine Absichtserklärung verständigt, den Vertrag zu ändern, um das Risiko neuer Mehrkosten für Airbus zu verringern. Unter anderem ist ein neuer Zeitplan für die Auslieferungen vorgesehen. Das kann helfen, Vertragsstrafen für verspätete Lieferungen zu vermeiden.

Die A400M gilt als modernstes militärisches Transportflugzeug der Welt, hatte aber in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme gemacht. Enders hatte dafür neben Technikärger auch eine "unrealistische Vertragsgestaltung sowie ein unzureichendes Budget" verantwortlich gemacht und die Käufer zu Zugeständnissen gedrängt - er sprach von einem "Damoklesschwert", das über dem Konzern geschwebt habe. Nun äußerte er sich zufrieden: "Wir sind über den Berg". Die Vertragsänderung soll noch in diesem Jahr in trockene Tücher gebracht werden.

Zu einer der spannendsten Fragen zur Zukunft von Airbus hielt Enders sich bedeckt: Wer wird nach dem Ausscheiden des Deutschen im Frühjahr 2019 seine Nachfolge antreten? Der Abgang ist Teil eines umfassenden Umbaus im Top-Management. Verkehrsflugzeugchef Fabrice Brégier, die Nummer zwei des Konzerns, übergibt seinen Job schon kommende Woche an den bisherigen Chef der Hubschrauber-Sparte, Guillaume Faury. "Wir suchen eine neue Generation, die unser Unternehmen in die 2020er Jahre führen kann", sagte Enders.

Einstweilen geht er mit dem Rückenwind guter Zahlen in sein letztes Jahr an der Airbus-Spitze. Der Gewinnsprung erklärt sich allerdings auch dadurch, dass der Konzern im Jahr davor noch stärker unter den A400M-Problemen gelitten hatte - damals verbuchte er Sonderbelastungen von 2,2 Milliarden Euro. Zudem profitierte der Konzern 2017 vom Verkauf seines Verteidigungselektronik-Geschäfts und von der Entwicklung des Wechselkurses zwischen Euro und US-Dollar.

Doch auch im eigentlichen Geschäft ging es aufwärts, vor allem der Verkehrsflugzeugbereich konnte dank der gesteigerten Produktion zulegen. Der Umsatz blieb 2017 stabil bei 67 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Konzerngewinn (bereinigtes Ebit) wuchs um acht Prozent auf 4,25 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr will Airbus ihn um 20 Prozent steigern. Für 2017 sollen die Aktionäre eine von 1,35 auf 1,50 Euro erhöhte Dividende erhalten und damit mehr als von Analysten erwartet./stw/sku/nas/fba

10.01.2018 | 11:30:34 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS hebt Ziel für MTU Aero Engines auf 126 Euro - 'Sell'
10.01.2018 | 08:06:15 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Ziel für MTU auf 167 Euro - 'Overweight'
12.12.2017 | 12:04:19 (dpa-AFX)
MTU-Chef sieht 2018 als 'Übergangsjahr'
05.12.2017 | 11:39:05 (dpa-AFX)
Lufthansa und MTU bauen Triebwerkswartung in Polen auf
14.11.2017 | 17:43:34 (dpa-AFX)
DGAP-DD: MTU Aero Engines AG (deutsch)
06.11.2017 | 12:54:29 (dpa-AFX)
ANALYSE/JPMorgan: MTU überzeugt mit hoher Ertragskraft - 'Overweight'

Aktuell

Datum Terminart Information Information
21.02.2018 Vorläufiger Bericht zum Geschäftsjahr MTU Aero Engines Holding AG: Telefonkonferenz zum vorläufigen Jahresergebnis 2017 MTU Aero Engines Holding AG: Telefonkonferenz zum vorläufigen Jahresergebnis 2017
11.04.2018 Ordentliche Hauptversammlung MTU Aero Engines Holding AG: Hauptversammlung MTU Aero Engines Holding AG: Hauptversammlung
27.04.2018 Telefonkonferenz zum 1. Quartal MTU Aero Engines Holding AG: Telefonkonferenz Q1 2018 MTU Aero Engines Holding AG: Telefonkonferenz Q1 2018
26.07.2018 Telefonkonferenz zum 1. Halbjahr MTU Aero Engines Holding AG: Telefonkonferenz zum 1. Halbjahr 2018 MTU Aero Engines Holding AG: Telefonkonferenz zum 1. Halbjahr 2018

DZ BANK Produktauswahl

Discount Classic

Discountzertifikat – Laufzeit >6 Monate – Sortierung nach Discount (30%-20%) und Rendite p.a.%

Produktauswahl : Basiswert MTU Aero Engines AG

MTU Aero Engines AG
Discount DD2Z76

4,51% Seitwärtsrendite p.a.

MTU Aero Engines AG
Discount DD2RVR

5,96% Seitwärtsrendite p.a.

MTU Aero Engines AG
Discount DD2Z77

8,76% Seitwärtsrendite p.a.

MTU Aero Engines AG
Discount DD0LJ7

6,29% Seitwärtsrendite p.a.

MTU Aero Engines AG
Discount DGQ0CC

2,05% Seitwärtsrendite p.a.

MTU Aero Engines AG
Discount DD0PPY

4,06% Seitwärtsrendite p.a.

Min Discount in % Max

Optionsscheine Classic Long

Produktauswahl : Basiswert MTU Aero Engines AG

MTU Aero Engines AG
Optionsschein long DD3D37

87,81x Hebel

MTU Aero Engines AG
Optionsschein long DGK86H

9,24x Hebel

MTU Aero Engines AG
Optionsschein long DD443L

6,96x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Endlos Turbos Long

Produktauswahl : Basiswert MTU Aero Engines AG

MTU Aero Engines AG
Endlos Turbo long DD6JFS

19,20x Hebel

MTU Aero Engines AG
Endlos Turbo long DD6JFR

12,98x Hebel

MTU Aero Engines AG
Endlos Turbo long DD11EZ

6,20x Hebel

MTU Aero Engines AG
Endlos Turbo long DGK6PD

3,81x Hebel

MTU Aero Engines AG
Endlos Turbo long DGH51S

2,62x Hebel

MTU Aero Engines AG
Endlos Turbo long DG3NKD

2,06x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Optionsscheine Classic Short

Produktauswahl : Basiswert MTU Aero Engines AG

MTU Aero Engines AG
Optionsschein short DGK8NZ

73,95x Hebel

MTU Aero Engines AG
Optionsschein short DD224N

7,89x Hebel

MTU Aero Engines AG
Optionsschein short DD224P

5,83x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Aktienanleihen Classic

Produktauswahl : Basiswert MTU Aero Engines AG

MTU Aero Engines AG
Aktienanleihe DD4Y2F

7,63% Seitwärtsrendite p.a.

MTU Aero Engines AG
Aktienanleihe DD2HZQ

8,45% Seitwärtsrendite p.a.

MTU Aero Engines AG
Aktienanleihe DD118K

4,66% Seitwärtsrendite p.a.

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Mini-Futures Short

Produktauswahl : Basiswert MTU Aero Engines AG

MTU Aero Engines AG
Mini-Futures short DD2416

1,65x Hebel

MTU Aero Engines AG
Mini-Futures short DD2RA4

2,56x Hebel

MTU Aero Engines AG
Mini-Futures short DGX15L

4,18x Hebel

MTU Aero Engines AG
Mini-Futures short DD425E

8,91x Hebel

MTU Aero Engines AG
Mini-Futures short DD3AP3

5,44x Hebel

MTU Aero Engines AG
Mini-Futures short DD3EBB

3,40x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Knock Out Map