HSBC Holdings plc

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923893 / GB0005405286 //
Quelle: LSE SETS: 25.05.2018, 17:35:04
923893 GB0005405286 // Quelle: LSE SETS: 25.05.2018, 17:35:04
HSBC Holdings plc
7,328 GBP
Kurs
0,36%
Diff. Vortag in %
6,506 GBP
52 Wochen Tief
7,986 GBP
52 Wochen Hoch
Durchnitt 3 Mt. DPA-AFX Analyzer / Copyright dpa-AFX / Weitere Hinweise
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HSBC Holdings plc

  • Sektor Finanzsektor
  • Industrie Banken
  • Gattung Auslandsaktie
  • Marktkapitalisierung 142.245,01 Mio. USD
  • Anzahl Aktien 2017 20.320,72 Mio.
  • Dividende je Aktie 2017 0,51 USD
HSBC Holdings plc ist eine der weltweit größten Bank- und Finanzdienstleistungsorganisationen. Zu den Finanzservices des Unternehmens gehören persönliches, kommerzielles, unternehmensbezogenes, investitionsbezogenes und privates Banking, Handelsdienstleistungen, Bargeld-Management, Kunden- und Geschäftsfinanzierungen, Vermögensverwaltung und Kapitalmarktdienstleistungen, Pensions- und Investmentfonds sowie verschiedene Treuhanddienstleistungen, Wertpapier- und Verwahrungsdienstleistungen. Die Unternehmensgruppe verfügt über eines der umfangreichsten Netzwerke weltweit, dass den Kunden den Zugang über alle Kanäle ermöglicht angefangen von Schaltern, Post, Telefon, Fax über Internet und Handy. Über eine exklusive Vereinbarung mit der Allianz Gruppe ist die Gesellschaft am Vertrieb von Allianz-Lebensversicherungsprodukten in asiatischen Bankfilialen beteiligt.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
0
Freefloat 0

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 20.04.2018

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
12,3

Erwartetes KGV für 2020

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
67%

Starke Korrelation mit dem HANGSENG

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 197,32 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$5 Mrd., ist HSBC HOLDINGS PLC. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 20.04.2018 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 20.04.2018 bei einem Kurs von 76,80 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -1,4% Unter Druck (vs. HANGSENG) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum HANGSENG beträgt -1,4%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 04.05.2018) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 04.05.2018). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 78,23.
Wachstum KGV 1,1 17,82% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 17,82%.
KGV 12,3 Erwartetes KGV für 2020 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2020.
Langfristiges Wachstum 8,3% Wachstum heute bis 2020 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2020.
Anzahl der Analysten 15 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 15 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,2% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 64,17% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 02.03.2018 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,2%.
Beta 0,72 Geringe Anfälligkeit vs. HANGSENG Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,72% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 67% Starke Korrelation mit dem HANGSENG 67% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 10,87 HKD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 10,87 HKD oder 0,14% Das geschätzte Value at Risk beträgt 10,87 HKD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,14%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 22,9%
Volatilität der über 12 Monate 17,1%

News

25.05.2018 | 09:56:59 (dpa-AFX)
DEUTSCHE BANK IM FOKUS: Neuer Chef mit Herkulesaufgabe - Wende muss her

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die einst so stolze Deutsche Bank <DE0005140008> hat den Anschluss zur internationalen Konkurrenz verloren - und bei der Hauptversammlung am Donnerstag musste sich der Aufsichtsratschef Paul Achleitner sogar mehrere Mal anhören, dass selbst die früher gerne mal belächelte Commerzbank <DE000CBK1001> in vielen Punkten inzwischen an der Deutschen vorbeigezogen ist. Interne Querelen mit zwei Chefwechseln seit Anfang 2015 verunsichern die Mitarbeiter und Investoren, der Aktienkurs liegt am Boden. Der aus dem eigenen Stall kommende neue Chef Christian Sewing muss es jetzt richten. Die wichtigsten Punkte für das Unternehmen, was die Experten sagen und wie es für die Aktie läuft:

DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN BANK:

Die Erträge müssen hoch und die Kosten runter - und das bei nach wie vor dünner Kapitaldecke, strengeren Regeln für Banken und anhaltend niedrigen Zinsen in der Eurozone. Vielen Experten mutet das wie eine Quadratur des Kreises an. Sewings Aufgabe ist sicherlich derzeit eine der schwersten in der Branche. Gelingt ihm der Umbau der Bank? Zumindest trauen ihm dies die meisten Anleger zu.

So bekam er bei der Hauptversammlung am Donnerstag viel Unterstützung. Viele Anleger rechnen Sewing hoch an, dass er fast sein gesamtes Berufsleben in der Bank verbracht hat. Es kommt gut an, dass er nicht wie viele Investmentbanker auf der Suche nach immer höheren Boni von Bank zu Bank gepilgert ist.

Es bleiben zwar Zweifel über die Chancen, den Tanker Deutsche Bank wieder in sichereres Fahrwasser und bessere Zeiten zu steuern. Untätigkeit lässt sich Sewing jedoch nicht vorwerfen. Er kündigte nach nur 46 Tagen im Amt pünktlich zur Hauptversammlung den weiteren Abbau von Tausenden Stellen an. So soll die Zahl der Mitarbeiter von 97 000 auf "deutlich" unter 90 000 fallen. Damit geht der Stellenabbau unter Sewing noch etwas weiter, als sein im April überraschend gefeuerter Vorgänger John Cryan ursprünglich geplant hatte. Allerdings hatten viele Experten mit einem noch höheren Stellenabbau gerechnet.

Jedoch blieb Sewing bei den Details vage. Die Frage ist nun, was unter dem "deutlich" zu verstehen ist. Hinter vorgehaltener Hand wird eher eine Zahl um die 85 000 genannt - aber mit Rücksicht auf die laufende Integration der Postbank hat sich Sewing wohl noch zurückgehalten. Fest steht: Die Deutsche Bank hat hier noch viel aufzuholen - andere große Häuser wie die Schweizer UBS <CH0244767585> haben in den vergangen Jahren viel stärker gekürzt und sich konsequenter auf das neue Umfeld ausgerichtet. So verdienen die meisten Geldhäuser inzwischen wieder Milliarden, während die Deutsche Bank zuletzt drei Jahre in Folge Verluste schrieb; und auch 2018 dürfte angesichts der Kosten für den Stellenabbau unter dem Strich allenfalls ein Mini-Gewinn herauskommen. Viele Experten rechnen erneut mit roten Zahlen.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN UND EXPERTEN:

Analysten und andere Experten sind nach wie skeptisch, ob der Bank die Wende gelingt. Viele fragen sich, wo die Erträge herkommen sollen - zumal der Personalabbau dabei ja nicht hilft. So hatte Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment auf der Hauptversammlung gesagt: "Der sukzessive Umbau des Geschäftsmodells und das Zurechtstutzen des Investmentbankings gleichen einer Operation am offenen Herzen. Wie wollen Sie es schaffen, Geschäft aufzugeben und Kosten zu reduzieren, ohne massiv Marktanteile und Erträge zu verlieren?"

Ähnlich sehen es die meisten Aktienexperten, die auf die Ankündigung des stärkeren Stellenabbaus ungewohnt zurückhaltend reagierten. Viele lobten zwar den Ansatz, wollen jetzt aber erst einmal sehen, ob es auch klappt, das Geschäft zu steigern. So lobte beispielsweise Goldman-Sachs-Experte Jernej Omahen das bekräftigte Renditeziel für 2021, die Kostenziele und weitere zur Hauptversammlung gemachte Ankündigungen. Er betonte aber in einer Studie auch, dass die Herausforderungen weiterhin sehr hoch seien.

Er zählt mit einem Kursziel von 12,70 Euro zu den größten Optimisten der 22 von dpa-AFX erfassten Experten. Mehr hat kaum einer auf dem Zettel - doch trotz des weit über dem aktuellen Niveau liegenden Ziels stuft auch Goldman Sachs die Aktie derzeit nur mit "Neutral" ein. Derzeit gibt es unter den von dpa-AFX erfassten Analysten gerade mal zwei Kaufempfehlungen - diesen stehen zehn Verkaufstipps entgegen. Die Kursziele reichen dabei von 8 bis 14 Euro.

DAS IST DIE KURSENTWICKLUNG:

Die Entwicklung der Aktie ist mit einem Wort desaströs - sowohl kurz-, als auch mittel- und langfristig. In den vergangenen zehn Jahren stürzte der Kurs der Aktie um mehr als 80 Prozent ab. Unter den großen Instituten haben nur jene Banken mehr verloren, die zwischenzeitlich Staatshilfe gebraucht hatten oder die immer noch von den Regierungen gestützt werden. Eigentlich sollte der erfahrene Finanzmanager Paul Achleitner das Blatt wenden. Aber seit seinem Amtsantritt im Mai 2012 hat sich der Kursverfall noch einmal verschärft - seitdem ging es um 60 Prozent nach unten.

Und auch der hektisch durchgezogene Rauswurf Cryans und die Berufung von Sewing brachten am Kapitalmarkt bisher keine Besserung. Im Gegenteil: Seitdem ging es um fast zehn Prozent nach unten. Das Jahresminus beläuft sich inzwischen auf 35 Prozent. Damit findet sich das Papier am Dax <DE0008469008>-Ende wieder. Und mit Kursen von inzwischen nur knapp über 10 Euro liegt die Aktie nur noch rund 15 Prozent über dem Rekordtief von 8,834 Euro aus dem Herbst 2016 - damals hatten Sorgen über eine sehr hohe Geldstrafe in einem US-Gerichtsverfahren den Kurs gedrückt.

Der Börsenwert liegt derzeit bei nur noch etwas mehr als 21 Milliarden Euro. Damit spielt die Bank unter den großen europäischen Häusern keine Rolle mehr. Im Branchenindex Stoxx 600 Banks liegt sie damit gerade mal auf Rang 23 und damit weit abgeschlagen von der Spitze im Mittelfeld, hinter Adressen international eher unbekannter Häuer wie KBC Group oder DNB. Der frühere Bankchef Josef Ackermann (2002 bis 2012) hatte den Anspruch, die Bank bei diesem Wert an die Weltspitze zu führen und drehte daher das große Rad im Investmentbanking.

Dieser Versuch ist krachend gescheitert. Börsenwerte von Häusern wie JPMorgan <US46625H1005>, Citigroup <US1729674242> oder HSBC <GB0005405286> kann die Deutsche Bank inzwischen nicht einmal mehr mit dem Fernglas sehen - sie muss sich inzwischen mit Fintechs wie Wirecard <DE0007472060> messen. Der Zahlungsabwickler aus einem Münchener Vorort mit 4500 Angestellten ist nach einem Höhenflug der Aktie inzwischen fast 16 Milliarden Euro wert und damit zumindest schon mal auf Tuchfühlung zur Deutschen Bank./zb/tav/fba

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DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN BANK:

Die Erträge müssen hoch und die Kosten runter - und das bei nach wie vor dünner Kapitaldecke, strengeren Regeln für Banken und anhaltend niedrigen Zinsen in der Eurozone. Vielen Experten mutet das wie eine Quadratur des Kreises an. Sewings Aufgabe ist sicherlich derzeit eine der schwersten in der Branche. Gelingt ihm der Umbau der Bank? Zumindest trauen ihm dies die meisten Anleger zu.

So bekam er bei der Hauptversammlung am Donnerstag viel Unterstützung. Viele Anleger rechnen Sewing hoch an, dass er fast sein gesamtes Berufsleben in der Bank verbracht hat. Es kommt gut an, dass er nicht wie viele Investmentbanker auf der Suche nach immer höheren Boni von Bank zu Bank gepilgert ist.

Es bleiben zwar Zweifel über die Chancen, den Tanker Deutsche Bank wieder in sichereres Fahrwasser und bessere Zeiten zu steuern. Untätigkeit lässt sich Sewing jedoch nicht vorwerfen. Er kündigte nach nur 46 Tagen im Amt pünktlich zur Hauptversammlung den weiteren Abbau von Tausenden Stellen an. So soll die Zahl der Mitarbeiter von 97 000 auf "deutlich" unter 90 000 fallen. Damit geht der Stellenabbau unter Sewing noch etwas weiter, als sein im April überraschend gefeuerter Vorgänger John Cryan ursprünglich geplant hatte. Allerdings hatten viele Experten mit einem noch höheren Stellenabbau gerechnet.

Jedoch blieb Sewing bei den Details vage. Die Frage ist nun, was unter dem "deutlich" zu verstehen ist. Hinter vorgehaltener Hand wird eher eine Zahl um die 85 000 genannt - aber mit Rücksicht auf die laufende Integration der Postbank hat sich Sewing wohl noch zurückgehalten. Fest steht: Die Deutsche Bank hat hier noch viel aufzuholen - andere große Häuser wie die Schweizer UBS <CH0244767585> haben in den vergangen Jahren viel stärker gekürzt und sich konsequenter auf das neue Umfeld ausgerichtet. So verdienen die meisten Geldhäuser inzwischen wieder Milliarden, während die Deutsche Bank zuletzt drei Jahre in Folge Verluste schrieb; und auch 2018 dürfte angesichts der Kosten für den Stellenabbau unter dem Strich allenfalls ein Mini-Gewinn herauskommen. Viele Experten rechnen erneut mit roten Zahlen.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN UND EXPERTEN:

Analysten und andere Experten sind nach wie skeptisch, ob der Bank die Wende gelingt. Viele fragen sich, wo die Erträge herkommen sollen - zumal der Personalabbau dabei ja nicht hilft. So hatte Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment auf der Hauptversammlung gesagt: "Der sukzessive Umbau des Geschäftsmodells und das Zurechtstutzen des Investmentbankings gleichen einer Operation am offenen Herzen. Wie wollen Sie es schaffen, Geschäft aufzugeben und Kosten zu reduzieren, ohne massiv Marktanteile und Erträge zu verlieren?"

Ähnlich sehen es die meisten Aktienexperten, die auf die Ankündigung des stärkeren Stellenabbaus ungewohnt zurückhaltend reagierten. Viele lobten zwar den Ansatz, wollen jetzt aber erst einmal sehen, ob es auch klappt, das Geschäft zu steigern. So lobte beispielsweise Goldman-Sachs-Experte Jernej Omahen das bekräftigte Renditeziel für 2021, die Kostenziele und weitere zur Hauptversammlung gemachte Ankündigungen. Er betonte aber in einer Studie auch, dass die Herausforderungen weiterhin sehr hoch seien.

Er zählt mit einem Kursziel von 12,70 Euro zu den größten Optimisten der 22 von dpa-AFX erfassten Experten. Mehr hat kaum einer auf dem Zettel - doch trotz des weit über dem aktuellen Niveau liegenden Ziels stuft auch Goldman Sachs die Aktie derzeit nur mit "Neutral" ein. Derzeit gibt es unter den von dpa-AFX erfassten Analysten gerade mal zwei Kaufempfehlungen - diesen stehen zehn Verkaufstipps entgegen. Die Kursziele reichen dabei von 8 bis 14 Euro.

DAS IST DIE KURSENTWICKLUNG:

Die Entwicklung der Aktie ist mit einem Wort desaströs - sowohl kurz-, als auch mittel- und langfristig. In den vergangenen zehn Jahren stürzte der Kurs der Aktie um mehr als 80 Prozent ab. Unter den großen Instituten haben nur jene Banken mehr verloren, die zwischenzeitlich Staatshilfe gebraucht hatten oder die immer noch von den Regierungen gestützt werden. Eigentlich sollte der erfahrene Finanzmanager Paul Achleitner das Blatt wenden. Aber seit seinem Amtsantritt im Mai 2012 hat sich der Kursverfall noch einmal verschärft - seitdem ging es um 60 Prozent nach unten.

Und auch der hektisch durchgezogene Rauswurf Cryans und die Berufung von Sewing brachten am Kapitalmarkt bisher keine Besserung. Im Gegenteil: Seitdem ging es um fast zehn Prozent nach unten. Das Jahresminus beläuft sich inzwischen auf 35 Prozent. Damit findet sich das Papier am Dax <DE0008469008>-Ende wieder. Und mit Kursen von inzwischen nur knapp über 10 Euro liegt die Aktie nur noch rund 15 Prozent über dem Rekordtief von 8,834 Euro aus dem Herbst 2016 - damals hatten Sorgen über eine sehr hohe Geldstrafe in einem US-Gerichtsverfahren den Kurs gedrückt.

Der Börsenwert liegt derzeit bei nur noch etwas mehr als 21 Milliarden Euro. Damit spielt die Bank unter den großen europäischen Häusern keine Rolle mehr. Im Branchenindex Stoxx 600 Banks liegt sie damit gerade mal auf Rang 23 und damit weit abgeschlagen von der Spitze im Mittelfeld, hinter Adressen international eher unbekannter Häuer wie KBC Group oder DNB. Der frühere Bankchef Josef Ackermann (2002 bis 2012) hatte den Anspruch, die Bank bei diesem Wert an die Weltspitze zu führen und drehte daher das große Rad im Investmentbanking.

Dieser Versuch ist krachend gescheitert. Börsenwerte von Häusern wie JPMorgan <US46625H1005>, Citigroup <US1729674242> oder HSBC <GB0005405286> kann die Deutsche Bank inzwischen nicht einmal mehr mit dem Fernglas sehen - sie muss sich inzwischen mit Fintechs wie Wirecard <DE0007472060> messen. Der Zahlungsabwickler aus einem Münchener Vorort mit 4500 Angestellten ist nach einem Höhenflug der Aktie inzwischen fast 16 Milliarden Euro wert und damit zumindest schon mal auf Tuchfühlung zur Deutschen Bank./zb/tav/fba

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