S+T AG (Z.REG.MK.Z.)O.N.

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Quelle: Xetra: 15:38:48
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S+T AG (Z.REG.MK.Z.)O.N.
19,160 EUR
Kurs
-6,72%
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13,200 EUR
52 Wochen Tief
26,180 EUR
52 Wochen Hoch
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S+T AG (Z.REG.MK.Z.)O.N.

  • Sektor Technologie
  • Industrie IT-Dienstleistungen
  • Gattung Auslandsaktie
  • Marktkapitalisierung 1.266,40 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2019 66,10 Mio.
  • Dividende je Aktie 2019 0,19 EUR
Der österreichische Technologiekonzern S&T AG ist mit rund 3.700 Mitarbeitern und Niederlassungen in mehr als 25 Ländern weltweit niedergelassen. Als Systemhaus ist das an der Deutschen Börse und im TecDAX gelistete Unternehmen einer der führenden Anbieter von IT-Dienstleistungen und Lösungen in Zentral- und Osteuropa. Führende internationale Großkonzerne setzen genauso auf S&T als Partner wie Klein- und Mittelunternehmen unterschiedlichster Branchen. In Österreich zählen Leistungen in den Bereichen Consulting, Integration und Outsourcing, SAP-Betrieb bzw. Implementierung und Softwareentwicklung mit den Schwerpunkten mobile Prozessabbildung, IoT und Individualentwicklungen (.NET, Java, C#) zu den Kerngeschäftsfeldern. Das Unternehmen ist als unabhängiges Systemhaus unter anderem in den Bereichen Workplace- bzw. POS-Management, Managed Printing, Rechenzentrumsbetrieb, Beschaffung und Integration von IT-Produkten sowie IT-Betreuung im KMU-Umfeld tätig. In Wien betreibt S&T ein hochmodernes, georedundantes Tier-3-Plus-Rechenzentrum, zudem ist S&T Microsoft Tier 1 Cloud Solution Provider. Als einer von wenigen Anbietern verfügt die S&T AG über ein österreichweites Netz an eigenen Servicetechnikern und kann flächendeckenden 24x7-Support anbieten. 2016 ist S&T bei der Kontron AG – einem Weltmarktführer im Bereich Embedded Computer – eingestiegen und zählt nach dieser Transaktion mit einem weiter gewachsenen Portfolio an Eigentechnologie in den Bereichen Appliances, Cloud Security, Software und Smart Energy - zu den international führenden Anbietern von Industrie-4.0- bzw. Internet-of-Things-Technologie.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 73,39
Ennoconn 26,61

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
16,4

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
61,7%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 1,60 Kleiner Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von <$2 Mrd., ist S&T ein niedrig kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 25.09.2020 bei einem Kurs von 20,80 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -10,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -10,0%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 01.09.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 01.09.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 23,59.
Wachstum KGV 1,3 31,36% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 31,36%.
KGV 16,4 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 20,4% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 7 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 7 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 18,57% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 05.05.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 1,10 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,10% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 61,7% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 61,7% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 4,36 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 4,36 EUR oder 0,21% Das geschätzte Value at Risk beträgt 4,36 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,21%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 29,3%
Volatilität der über 12 Monate 43,8%

News

29.09.2020 | 08:35:07 (dpa-AFX)
S&T IM FOKUS: Gewinner der Corona-Krise?

LINZ (dpa-AFX) - Der IT-Dienstleister S&T <AT0000A0E9W5> hat sich in der Corona-Krise bislang nur wenig beirren lassen. Zwar zog der in Deutschland börsennotierte österreichische Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr im März zunächst zurück, legte diese jedoch im Mai bereits wieder neu auf. Die Mittelfristziele bis 2023 blieben gänzlich unangetastet. Was bei dem Unternehmen los ist, was die Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt:

WAS BEI S&T LOS IST:

Sich selbst sehen die Österreicher als Gewinner der Corona-Krise. Im zweiten Quartal zog der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 16 Prozent an, die Erlöse um 8 Prozent.

Konzernchef Hannes Niederhauser führte die Umsatzentwicklung vor allem auf die gestiegene Nachfrage nach Produkten wie E-Learning-Plattformen, Videokonferenzsystemen und Heimarbeitsplätzen zurück. Daneben habe das Unternehmen seinen eigenen Mitarbeitern seit langem Heimarbeit ermöglicht und sei deshalb gut auf die Corona-Krise vorbereitet gewesen.

Bereits Ende März hatte Niederhauser eine überraschend positive Bilanz gezogen. Die generell gesunkenen Unternehmensbewertungen unterstützten die Strategie, auch durch Übernahmen wachsen zu wollen: "S&T ist krisenfest aufgestellt und mit mehr als 300 Millionen Euro Barbeständen gut gerüstet für sich bietende Akquisitionschancen". Im Juni ließ das Unternehmen dieser Bereitschaft Taten folgen: Der Konzern übernahm den slowenischen Digitalisierungsspezialisten Iskratel.

Der kürzliche Zukauf passt gut zu der vom Vorstand formulierten Mittelfrist-Strategie. So soll der Umsatz bis 2023 - von der Pandemie unabhängig - auf über zwei Milliarden Euro wachsen. Bereits 2019 hatte S&T zu diesem Zweck sowohl die heutige Kontron <DE0006053952> Transportation aus Österreich als auch den Dresdner Automatisierungsanbieter AIS übernommen. Der Konzern erweitert mit den Übernahmen sein Portfolio, investiert aber auch in eigene Technologien.

Die in Folge der Pandemie schwer beeinträchtigte Luftfahrtbranche und die Geschäfte in den USA hinterließen trotzdem Spuren in der Bilanz. So brach das Geschäft im Segment Luftfahrtelektronik im zweiten Quartal deutlich ein. Das Nordamerika-Geschäft litt erheblich, im vergangenen Geschäftsjahr hatte es noch 13 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Abgefedert wurden die Belastungen laut Niederhauser durch Rekordwerte in den Bereichen "Medical" und "Public Business".

Insgesamt sieht sich der Konzern trotzdem als ein Gewinner der Corona-Krise, dies machte der Vorstand auch am Auftragsbestand fest: Dieser wuchs seit Jahresbeginn um 68 Millionen Euro auf 910 Millionen Euro per Ende Juni. Zudem sei der operative Barmittelzufluss im ersten Halbjahr dank eines bereits 2019 initiierten Optimierungsprogramms im Vergleich zum Vorjahr um 38,9 Millionen Euro auf 27,2 Millionen Euro gestiegen. Die hohe Liquidität will S&T nutzen, um - wie zuletzt - Konkurrenten günstig zu übernehmen.

Laut der im Mai neu ausgegebenen Prognose will der im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> notierte Konzern im Gesamtjahr rund 1,15 Milliarden Euro an Umsatz erwirtschaften. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sollen es rund 115 Millionen Euro werden. Das wären den Angaben zufolge Zuwächse von rund drei Prozent im Vergleich zu 2019. Ursprünglich hatte S&T einen Umsatz von 1,25 Milliarden Euro sowie ein Ebitda von 130 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

WAS DIE ANALYSTEN SAGEN:

Marktbeobachter erwarten weitere Zukäufe bei S&T. Laut Adrian Pehl, Analyst bei der Commerzbank, umfasst die Liste möglicher Kandidaten zehn Namen. Er schließt einen weiteren Zukauf bis Jahresende nicht aus. Pehl bewertete die Aussagen des Vorstands zudem als zuversichtlich und blieb daher bei seiner Kaufempfehlung und dem Kursziel von 31 Euro.

Auch Knud Hinkel vom Analysehaus Pareto erwartet nach den guten Zahlen für das zweite Quartal weitere Zukäufe. Er sieht zudem gute Chancen, dass das Unternehmen im Gesamtjahr die Prognose deutlich übertreffen könnte. Unter anderem aufgrund der guten Ergebnisse bei vergangenen Unternehmensintegrationen empfiehlt er die Papiere weiterhin zum Kauf. Das Kursziel setzte Hinkel zudem von 29 auf 33 Euro nach oben.

Beim Analysehaus Kepler Cheuvreux erwarten die Experten eine Erhöhung der Prognose im Anschluss an die Zahlen zum dritten Quartal. Nach dem starken zweiten Jahresviertel hatten die Experten ihre Schätzungen bereits angehoben. Das Auftragsbuch sorge für Beruhigung und weiteren Rückenwind sollte es im Bereich der IT-Dienstleistungen geben sowie im Geschäft mit dem Medizin- und dem öffentlichen Sektor. Insgesamt sind die Experten für die Papiere von S&T optimistisch. Von sieben von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Experten sprechen sich sechs für einen Kauf und einer für ein Halten der Aktien aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 30,07 Euro.

WIE DIE AKTIE SICH ENTWICKELT:

S&T sieht sich als Krisengewinner, die Aktie ist dies zurzeit allerdings nicht. Zwar hat sich der Kurs seit dem Corona-Tief Mitte März bei 13,20 Euro inzwischen mit etwa 21 Euro um fast 60 Prozent erholt. Seit dem Anfang August im Zuge der besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen markierten Corona-Hoch bei 25,72 Euro, das die Aktie wieder in Nähe ihres Jahreshochs von Anfang des Jahres bei 26,18 Euro gebracht hatte, büßte der Kurs aber wieder merklich ein.

Im Vergleich mit Titeln anderer IT-Dienstleister am deutschen Markt schlägt sich S&T durchwachsen. Während etwa Bechtle <DE0005158703> bereits wieder in der Nähe ihres Rekordhochs notieren und damit deutlich besser laufen als S&T, schnitten die Aktien von Cancom <DE0005419105Y> seit dem Sommer eher noch schlechter ab.

Aktien von Corona-Krisengewinnern wie Delivery Hero <DE000A2E4K43>, Teamviewer <DE000A2YN900>, Hellofresh <DE000A161408> oder Shop Apotheke <NL0012044747> waren im Verlauf der zurückliegenden Monate alle in Rekordhöhen geklettert. Davon ist S&T weit entfernt: Der Höchstwert datiert aus dem Jahr 2001, als die Aktie 84 Euro gekostet hatte.

Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage jüngst etwas eingetrübt. Der Sprung der S&T-Aktien von Anfang August hat die Kauflaune der Anleger offenbar nicht dauerhaft geweckt, so dass die Kursgewinne immer mehr dahinschmolzen. Bereits seit einigen Wochen notieren die Anteilscheine damit nachhaltig unter den 21- und 50-Tage-Linien, die als Indikatoren für den kurz- beziehungsweise mittelfristigen Trend gelten. Ende September wurde dann auch noch die 200-Tage-Linie gerissen, die die langfristige Entwicklung beschreibt./ssc/ajx/la/he

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