Intesa Sanpaolo S.p.A.

850605 / IT0000072618 //
Quelle: Italien MCI: 12:19:21
850605 IT0000072618 // Quelle: Italien MCI: 12:19:21
Intesa Sanpaolo S.p.A.
1,5618 EUR
Kurs
1,63%
Diff. Vortag in %
1,3062 EUR
52 Wochen Tief
2,6325 EUR
52 Wochen Hoch
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Intesa Sanpaolo S.p.A.

  • Sektor Finanzsektor
  • Industrie Banken
  • Gattung Auslandsaktie
  • Marktkapitalisierung 27.346,69 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2019 17.509,73 Mio.
  • Dividende je Aktie 2018 0,20 EUR
Intesa SanPaolo IMI S.p.A. ist ein international aktives Finanzunternehmen mit führenden Positionen in Europa. Das Unternehmen ist die größte Bank Italiens und mit Zweigstellen in Europa, Amerika, Asien und Afrika vertreten. Über Filialen, unabhängige Berater und das Internet vermarktet das Unternehmen eine Vielzahl von Finanzierungs- und Kapitalanlageprodukten. Verstärkte Präsenzen hat das Unternehmen neben Italien vor allem in Osteuropa, dem mittleren Osten und Nordafrika sowie in Ländern mit starker italienischer Aktivität wie den USA, Russland, China und Indien. Zum Unternehmen gehören zudem die beiden Tochterunternehmen Eurizon Capital und Banca Fideuram, wovon erstere das auf den Einzelhandel und Institutionen spezialisierte Asset Management verwaltet und Banca Fideuram den Sektor Finanzberatung anführt.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 89,85
Compagnia di San Paolo 6,17
Fondazione Cariplo 3,98

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
7,5

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
80,9%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 36,32 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist INTESA SANPAOLO ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 25.09.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 25.09.2020 bei einem Kurs von 1,58 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -7,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -7,0%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 08.09.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 08.09.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 1,71.
Wachstum KGV 2,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 7,5 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 7,1% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 15 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 15 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 7,9% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 58,96% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 29.09.2020 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 80 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 1,29 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,29% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 80,9% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 80,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 0,38 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 0,38 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 0,38 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 32,9%
Volatilität der über 12 Monate 38,6%

News

09.10.2020 | 12:34:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Euronext bekommt wie erwartet Zuschlag für italienische Börse

AMSTERDAM/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - Die italienische Börse soll wie erwartet an die Euronext <NL0006294274> gehen. Der bisherige Eigentümer, die Londoner Börse, verkauft die Borsa Italiana an die Mehrländerbörse Euronext - zumindest dann, wenn die EU den Verkauf zur Auflage für die geplante Übernahme des Finanzdatenanbieters Refinitiv macht. Der Kaufpreis für die italienische Börse liege bei etwas mehr als 4,3 Milliarden Euro in bar, teilte die London Stock Exchange (LSE) <GB00B0SWJX34> am Freitag in London mit. Der Schritt kommt nicht überraschend, da die LSE bereits seit einiger Zeit exklusiv mit der Euronext verhandelt.

An dem Borsa-Italiana-Deal sind auch die staatliche italienischen Förderbank Cassa Depositi e Prestiti (CDP) und die Bank Intesa Sanpaolo <IT0000072618> beteiligt. Diese sollen rund 700 Millionen Euro beisteuern. CDP soll dafür einen Anteil von rund sieben Prozent der Euronext erhalten, Intesa wird mit etwas mehr als einem Prozent beteiligt sein. Die Euronext will zur Finanzierung der Übernahme neue Aktien für 2,4 Milliarden Euro platzieren - wobei ein Teil durch die CDP und Intesa gezeichnet wird.

Auch wenn es nicht überraschend ist, dass die Übernahme durch eine Kapitalerhöhung gestemmt werden muss, gab der Kurs der Euronext-Aktie fast vier Prozent auf 98,70 Euro nach. Das Papier des Amsterdamer Börsenbetreibers war allerdings in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen und war Anfang Oktober mit 109,70 Euro so teuer wie noch nie. Die LSE-Aktie legte zuletzt ein halbes Prozent auf 8888 Pence zu - auch die Anteile der Londoner Börse befinden sich seit einiger Zeit auf einem Höhenflug.

Noch ist allerdings nicht ganz raus, ob sich die LSE ganz von der im Jahr 2007 für 1,6 Milliarden Euro übernommenen Mailänder Börse trennen muss. Die Europäische Kommission will dies in den kommenden Wochen entscheiden und Mitte Dezember mitteilen, ob und unter welchen Auflagen die Londoner Börse Refinitiv übernehmen darf. Sollte die EU die Londoner nicht zum Verkauf der kompletten Borsa Italiana zwingen, könnte sie auch nur Teile etwa die Anleiheplattform MTS losschlagen.

Es gilt aber als wahrscheinlich, dass die EU-Kommission einen Verkauf der Borsa Italiana und dabei auch als Ganzes verlangt. Die LSE selbst hofft mit dem angekündigten Verkauf die größten Wettbewerbsbedenken bei der EU-Kommission ausräumen zu können. Der für die Londoner wichtige Refinitv-Deal soll bis spätestens Anfang 2021 unter Dach und Fach sein. Die Borsa Italiana soll innerhalb der ersten sechs Monate des kommenden Jahres an die Euronext gehen.

Mit im Rennen war neben der Euronext vor allem die schweizerische Börse Six, aber auch die Deutsche Börse <DE0005810055> hatte ihren Hut in den Ring geworfen. Analysten hatten allerdings ohnehin nicht damit gerechnet, dass der deutsche Börsenbetreiber zum Zug kommt beziehungsweise überhaupt ernsthaft zuschlagen will. Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer setzt bekanntermaßen vor allem auf kleinere Zukäufe und das am besten außerhalb des Aktiengeschäfts. Hier hätte die Borsa Italiana zwar auch einige Segmente gehabt - allerdings gemessen am Gesamtpaket nur vergleichsweise kleine.

Da Italien nach der geplanten möglichen Übernahme der wichtigste Einzelmarkt der Euronext werden würde, sollen die italienischen Partner viel Macht bei der Mehrländerbörse bekommen. Neben der Kapitalbeteiligung soll ein CDP-Vertreter einen Platz im Verwaltungsrat erhalten. Zudem soll der Vorstandschef der Borsa Italiana einen Platz im Euronext-Verwaltungsrat erhalten, der künftig auch von einem Italiener geleitet werden soll.

Die London Stock Exchange hatte Ende Juli angekündigt, dass im Zusammenhang mit der Prüfung der 27 Milliarden Euro schweren Refinitiv-Übernahme durch die Europäische Kommission Gespräche über den Verkauf der Plattform MTS oder des italienischen Börsenbetreibers im Ganzen begonnen wurden. Dies müsse aber nicht heißen, dass es auch zu einer Transaktion komme, hatte es damals geheißen. Im September teilte die LSE mit, dass sie exklusiv mit der Euronext und ihren Partnern verhandelt.

Die Borsa Italiana mit der zu ihr gehörenden Plattform für den Handel von Staatsanleihen MTS wird in Italien als strategisch wichtiges Unternehmen angesehen. Die italienische Regierung arbeitet Industriekreisen zufolge deshalb seit Monaten daran, den Besitz der Borsa Italiana wieder - zumindest teilweise - in staatliche Hände zu bringen. Die Regierung trieb daher den Deal mit dem staatlichen italienischen Kreditinstitut CDP, der Bank Intesa Sanpaolo und der Euronext voran.

Die Euronext, an deren Übernahme Mitte vergangenen Jahrzehnts auch mal die Deutsche Börse interessiert war, würde durch den Zukauf der dominante Anbieter im europäischen Aktienhandel. Rund ein Viertel des europäischen Aktienhandels würde dann in Händen des in Amsterdam beheimateten Unternehmens liegen. Das Unternehmen war vor 20 Jahren durch die Fusion der Börsen in Amsterdam, Brüssel und Paris entstanden, danach kamen noch die Aktienmärkte in Dublin und Lissabon dazu.

Vergleichsweise wenig Geschäft machen die Niederländer allerdings außerhalb der Aktienmärkte. So ist der Bereich nach wie vor der größte Umsatzbringer der Euronext - anders als zum Beispiel bei der Deutschen Börse, die ihre Geschäfte in den vergangenen Jahren deutlich breiter aufgestellt hat. Das meiste Geld verdient sie mit Derivaten, also der Absicherung von Risiken, beziehungsweise der Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren.

Da die Margen im Aktiengeschäft in den vergangenen Jahren immer stärker gesunken sind, spiegelt sich das auch in der Bewertung der Börsenbetreiber selbst wider. Während die Marktkapitalisierung der Deutschen Börse derzeit bei rund 28 Milliarden Euro liegt, ist die Euronext an der Börse gerade mal bei knapp sieben Milliarden Euro wert. Zum Vergleich: 2006 hatte die Deutsche Börse knapp neun Milliarden Euro für die Euronext geboten und kam selbst gerade auf einen Börsenwert von rund zwölf Milliarden Euro./zb/ngu/mis

09.10.2020 | 08:51:13 (dpa-AFX)
Euronext bekommt wie erwartet Zuschlag für italienische Börse
08.10.2020 | 13:21:26 (dpa-AFX)
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04.08.2020 | 15:05:44 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Intesa Sanpaolo auf 'Buy' - Ziel 2 Euro

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03.11.2020 Bericht zum 3. Quartal Intesa Sanpaolo S.p.A: Bericht zum 3. Quartal 2020 Intesa Sanpaolo S.p.A: Bericht zum 3. Quartal 2020

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