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BASF SE

BASF11 / DE000BASF111 //
Quelle: Xetra: 27.10.2021, 17:35:23
BASF11 DE000BASF111 // Quelle: Xetra: 27.10.2021, 17:35:23
BASF SE
63,45 EUR
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52 Wochen Hoch
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BASF SE

  • Sektor Chemie/Pharma
  • Industrie Chemie
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 58.277,49 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2020 918,48 Mio.
  • Dividende je Aktie 2020 3,30 EUR
Die BASF SE ist ein weltweit führendes Chemieunternehmen. Der Konzern verfügt über eines der umfangreichsten Produktportfolios im Bereich der Industriechemikalien und bedient mit seinen Produkten weltweit die Automobil-, Elektro-, Chemie- und Bauindustrie sowie die Argrar- und Pharmabranche und die Öl- und Gasförderindustrie. Die BASF entwickelt und produziert Haupt- und Vorprodukte wie hochveredelte Chemikalien, technische Kunststoffe und Veredelungsprodukte sowie Pflanzenschutzmittel, Öle und Gase. Die Präparate finden Verwendung bei der Herstellung von Farben und Lacken, Papierprodukten, Hygieneartikeln, Kraft-, Kunst- und Schmierstoffen, Pestiziden, bei der Wasseraufbereitung und einer Vielzahl anderer Anwendungsgebiete. BASF verfügt über Gesellschaften in 80 Ländern, über sechs Verbund- und rund 380 Produktionsstandorte und erreicht Kunden in fast allen Ländern der Welt.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 83,57
BlackRock, Inc. 5,46
T. Rowe Price Group, Inc. 3,02
Norges Bank 2,98
UBS AG 2,71
Credit Suisse Group AG 2,26

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 21.09.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
10,6

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
66,2%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 68,03 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BASF ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 21.09.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 21.09.2021 bei einem Kurs von 62,73 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -2,9% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -2,9%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 20.08.2021) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 20.08.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 65,96.
Wachstum KGV 1,3 32,59% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 32,59%.
KGV 10,6 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 8,7% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 22 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 22 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 5,5% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 58,25% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 16.02.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,3%.
Beta 1,24 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,24% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 66,2% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 66,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 11,20 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 11,20 EUR oder 0,18% Das geschätzte Value at Risk beträgt 11,20 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,18%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 12,6%
Volatilität der über 12 Monate 24,3%

News

27.10.2021 | 11:41:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: BASF hebt nach starkem Quartal Jahresziele erneut an - Aktie verliert

(Neu: Aussagen aus der Telefonkonferenz, Kurs und Experten)

LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Die Geschäfte des weltgrößten Chemiekonzerns BASF <D000BASF111> laufen dank einer guten Nachfrage und höheren Preisen weiter rund. Für das Gesamtjahr wird das Unternehmen deshalb optimistischer. Für 2021 erwartet BASF nun Umsätze von 76 bis 78 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Ludwigshafen mitteilte. Zuvor war BASF von 74 bis 77 Milliarden Euro ausgegangen.

Auch auf der Ergebnisseite wird das Unternehmen zuversichtlicher. Der operative Gewinn vor Steuern, Zinsen (Ebit) und Sondereinflüssen soll nun 7,5 bis 8,0 Milliarden Euro erreichen. Zuvor wurdenr 7,0 bis 7,5 Milliarden angestrebt.

Am Aktienmarkt kamen die Nachrichten nicht gut an. Die Aktie lag im Mittagshandel rund ein Prozent im Minus. Der angehobene Ausblick habe den Markterwartungen entsprochen, schrieb dazu Analystin Georgina Fraser von Goldman Sachs. Das unerwartet starke Nachfrageumfeld sei zudem von gestiegenen Kosten neutralisiert worden. Ein Händler wies auf den Geschäftsbereich Agrarlösungen, mit dem der Konzern abermals enttäuscht habe. Analyst Markus Mayer von der Baader Bank sieht derweil BASF in freundlicherem Licht: Trotz Problemen in den Lieferketten seien die Jahresziele erhöht worden.

Allerdings rechnet das Unternehmen damit, dass die Lieferengpässe die weltwirtschaftliche Erholung auch im vierten Quartal beeinträchtigen werden. Deshalb passte das Management seine Einschätzung zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2021 leicht an. So geht BASF unter anderem von einem Wachstum der Industrie- und Chemieproduktion von nun jeweils sechs Prozent aus. Zuvor hatte BASF mit 6,5 Prozent kalkuliert. Zudem erwartet das Unternehmen im Jahresschnitt einen höheren Ölpreis.

"Insgesamt erwarten wir eine solide Nachfrage in den verschiedenen Geschäften bis zum Jahresende und auch darüber hinaus", sagte Konzernchef Martin Brudermüller. Es gebe auch einen Nachholeffekt aus der Pandemiezeit. Bei vielen Geschäften sei die Nachfrage höher als die Verfügbarkeit. Dadurch stiegen auch die Preise. Allerdings forderten höhere Energiepreise, fehlende Rohstoffe und Transportkapazitäten BASF wie auch andere Unternehmen heraus.

BASF hatte wegen der deutlich gestiegen Erdgaspreise die Ammoniakproduktion in Antwerpen und Ludwigshafen gedrosselt. Unter anderem wird Ammoniak für die Düngemittelproduktion verwendet. "Aufgrund des jüngsten Anstiegs der Erdgaspreise in Europa ist es sehr schwierig geworden, Ammoniakanlagen in der Region wirtschaftlich zu betreiben", erläuterte Finanzchef Hans-Ulrich Engel. Für die europäischen Standorte beliefen sich die zusätzlichen Kosten aufgrund höherer Erdgaspreise in den ersten neun Monaten auf rund 600 Millionen Euro.

Das Umfeld sei aber insgesamt nicht schlecht, da alles, was produziert, auch irgendwie verkauft werde, sagte Brudermüller. Viele Anlagen seien mehr oder weniger voll ausgelastet. Die Kapazitäten müssten erweitert werden, und dies gehe natürlich nicht über Nacht. Ein gutes Beispiel seien die Halbleiter. Der Mangel an Chips bleibe für das Autogeschäft eine Herausforderung. Die Anzahl der tatsächlich produzierten Fahrzeuge werde weiter von der Verfügbarkeit von Halbleitern abhängen. Die Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern dürften mindestens bis Mitte des nächsten Jahres anhalten.

Konzernweit legte der Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Corona-gebeutelten Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf rund 19,7 Milliarden Euro zu. Die Nachfrage nach BASF-Produkten sei über die Sommermonate stabil geblieben, sagte Brudermüller. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres habe der Chemiekonzern die Preise um 36 Prozent und die Mengen um 6 Prozent erhöht.

Das operative Ergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen stieg auf knapp 1,9 Milliarden Euro nach 581 Millionen Euro im Vorjahr. Dazu trugen vor allem die Geschäfte mit Basischemikalien (Chemicals) und Kunststoffen (Materials) bei. Diese hätten sich ähnlich stark wie im Vorquartal entwickelt, sagte der BASF-Chef. In den Downstream-Geschäfte hätte BASF die weiter steigenden Rohstoff-, Energie- und Frachtkosten nur teilweise mit Preiserhöhungen ausgleichen können. Zum Downstream-Geschäft zählt etwa der Bereich Nutrition & Care, der Nahrungs- und Futtermittelhersteller und die Pharma-, Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie beliefert.

Die automobilbezogenen Geschäfte der BASF wurden im Quartal durch eine gedrosselte Kfz-Produktion aufgrund des Halbleitermangels negativ beeinflusst, wie der BASF-Chef erläuterte. Davon war besonders das Segment Surface Technologies betroffen, das etwa Autolacke und Katalysatoren anbietet. Die Produktionskürzungen aufgrund von Mangel an Halbleitern beträfen vor allem Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und nicht die Elektrofahrzeuge, fügte Brudermüller hinzu.

Im Geschäft mit Saatgut und Unkrautvernichtern fiel das Ergebnis trotz höherer Umsätze wegen deutlich höherer Fixkosten, gestiegener Rohstoffpreise und Logistikkosten negativ aus. Unter dem Strich wies BASF einen Gewinn von 1,25 Milliarden Euro aus. Im Vorjahr hatte hier noch wegen Abschreibungen ein Verlust von gut 2,1 Milliarden Euro gestanden./mne/tav/jha/

27.10.2021 | 11:15:00 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Angehobene Jahresziele der BASF kein nachhaltiger Treiber mehr
27.10.2021 | 11:05:49 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank belässt BASF auf 'Buy' - Ziel 92 Euro
27.10.2021 | 10:54:22 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Morgan Stanley belässt BASF auf 'Equal-weight' - Ziel 79 Euro
27.10.2021 | 09:21:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP: BASF hebt nach starkem Quartal Jahresziele erneut an
27.10.2021 | 09:10:47 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman belässt BASF auf 'Neutral' - Ziel 80 Euro
27.10.2021 | 07:11:30 (dpa-AFX)
BASF hebt nach starkem Quartal Jahresziele erneut an

Aktuell

Datum Terminart Information Information
25.02.2022 Veröffentlichung des Jahresberichtes BASF SE: Berichterstattung Gesamtjahr 2021 BASF SE: Berichterstattung Gesamtjahr 2021

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