Voltabox AG

A2E4LE / DE000A2E4LE9 //
Quelle: Xetra: 28.10.2020, 17:29:50
A2E4LE DE000A2E4LE9 // Quelle: Xetra: 28.10.2020, 17:29:50
Voltabox AG
3,380 EUR
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2,755 EUR
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8,920 EUR
52 Wochen Hoch
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Voltabox AG

  • Sektor Technologie
  • Industrie Elektrotechnologie
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 53,49 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2019 15,83 Mio.
  • Dividende je Aktie 2019 0,00 EUR
Die Voltabox AG ist ein Systemanbieter für Elektromobilität in industriellen Anwendungen. Mit seinen sicheren und wirtschaftlichen Lithium-Ionen-Batteriesystemen ist das Unternehmen ein Wegbereiter für nachhaltige Mobilität. Das Unternehmen verfügt über die drei Geschäftsbereiche. Der Geschäftsbereich Voltapower bietet Batteriesysteme für den industriellen Bereich. Diese kommen in Gabelstaplern, Bergbaufahrzeugen, Oberleitungsbussen und fahrerlosen Transportsystemen zum Einsatz. Ein weiteres Geschäftsfeld bildet Voltaforce, das sich auf Lithium-Ionen-Batterien für den Massenmarkt spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf Starterbatterien für Motorräder und Sportwagen. Außerdem werden Batteriesysteme für 48-Volt-Mild-Hybrid-Anwendungen hergestellt. Hinzu kommt der Geschäftsbereich Votamotion, welcher sich auf die Entwicklung von elektrischen Antriebssystemen konzentriert. Am firmeneigenen Forschungszentrum in Aachen werden ergänzende Antriebskomponenten, wie beispielsweise die Leistungselektronik zur vollständigen Elektrifizierung von Hochleistungsfahrzeugen, entwickelt. Das Unternehmen betreibt Produktionsstätten in Delbrück und Austin (USA). Ein weiterer Standort in Aachen konzentriert sich auf Forschung und Entwicklung.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Paragon AG 60
Freefloat 40

Fundamentalanalyse

News

04.09.2020 | 07:00:17 (dpa-AFX)
DGAP-News: Voltabox stabilisiert operatives Geschäft im zweiten Quartal (deutsch)

Voltabox stabilisiert operatives Geschäft im zweiten Quartal

^

DGAP-News: Voltabox AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Zwischenbericht

Voltabox stabilisiert operatives Geschäft im zweiten Quartal

04.09.2020 / 07:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Voltabox stabilisiert operatives Geschäft im zweiten Quartal

- Auswirkungen durch COVID-19-Pandemie belasten Ergebnis von Voltabox auch

im zweiten Quartal- Konzernumsatz infolge von unterbrochenen Lieferketten,

Produktionsstopp und Effekten bei Kunden auf 9,5 Mio. Euro (Vorjahr: 32,1

Mio. Euro) reduziert

- EBITDA sinkt auf -10,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro) - EBITDA-Marge

bei -112,7 % (Vorjahr: 1,3 %)

- Positiver Free Cashflow im ersten Halbjahr erreicht - Operativer

Kapitalfluss bei 9,3 Mio. Euro (Vorjahr: -15,1 Mio. Euro)

- Bandbreite in Prognose für das Geschäftsjahr 2020 bestätigt: Konzernumsatz

von 25 bis 45 Mio. Euro bei adjustierter EBITDA-Marge von höchstens -6 % und

leicht negativem Free Cashflow

Delbrück, 4. September 2020 - Die Voltabox AG [ISIN DE000A2E4LE9] hat heute

ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2020 veröffentlicht und die

Prognose für das Gesamtjahr auf Basis der bestehenden Umsatzpotentiale

bestätigt. Die Ergebnisse des zweiten Quartals sind wesentlich durch die

mehrere Wochen dauernde Unterbrechung der Produktionstätigkeit infolge der

Ausbreitung des Coronavirus geprägt -im Vergleich zu den ersten drei Monaten

stellt sich das Konzernergebnis im Vergleich deutlich verbessert dar. Die

Zeit der umfassenden Beschränkungen durch die COVID-19-Pandemie hat die

Gesellschaft erfolgreich genutzt, um neben strukturellen Optimierungen auch

wegweisende Innovationsprojekte auf Produktebene voranzutreiben.

Im zweiten Quartal erzielte der Voltabox-Konzern vor dem Hintergrund der

nahezu vollständig eingeschränkten Produktion und der daraus resultierenden

weitreichenden Kurzarbeit in allen Bereichen der Organisation einen Umsatz

von 6,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,5 Mio. Euro) bei einer EBITDA-Marge von -67,3

% (Vorjahr: -10,7 %). Der Freie Cashflow betrug in diesem Zeitraum 2,0 Mio.

Euro (Vorjahr: -8,4 Mio. Euro). Damit verzeichnet die Gesellschaft im ersten

Halbjahr infolge der Coronakrise einen Umsatzrückgang von 70,5 %. Das EBITDA

beläuft sich in diesem Zeitraum auf -10,7 Mio. Euro.

"Wir haben frühzeitig aufgezeigt, in welchem Umfang unser Geschäft von den

Einschränkungen betroffen ist. Daher bewegt sich unser Ergebnis zum Halbjahr

im Rahmen der Erwartungen", sagt Jürgen Pampel, CEO der Voltabox AG. "Zum

Ende der ersten sechs Monate konnten wir durchaus auch positive Tendenzen

feststellen. Letztlich ist es uns gelungen, das operative Geschäft nach den

Produktionsunterbrechungen erfolgreich zu stabilisieren. Unser ganzer Fokus

gilt nun der Aufgabe, im zweiten Halbjahr die sich uns bietenden Chancen zu

ergreifen."

Voltabox hat die Phase der Produktionsunterbrechung genutzt, um wegweisende

strukturelle Anpassungen und notwendige Prozessoptimierungen vorzunehmen. In

diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft unter anderem neue Ansätze für die

Adressierung der fokussierten Marktsegmente erarbeitet sowie auf Ebene des

aktuellen Produktportfolios bedeutsame Verbesserungen eingeleitet als auch

zukunftsweisende Innovationsprojekte mit dem erklärten Ziel der Technologie-

und Kostenführerschaft vorangetrieben.

"Im laufenden Jahr dominieren noch die aktuellen Rahmenbedingungen unsere

Kennzahlen. Wir haben den Voltabox-Konzern in der Zwischenzeit aber in jeder

Hinsicht befähigt, um in Zukunft unsere Wettbewerbsfähigkeit sowohl in Bezug

auf die Preise unserer Lösungen als auch auf die technologischen Merkmale

signifikant zu stärken. Parallel haben wir die Organisation in ihren

Strukturen und Prozesse hinterfragt und neu ausgerichtet; von unserer neuen

vollintegrierten Finanzplanung inklusive einer bereits vor der Coronakrise

aufgestellten Worst Case Liquiditätsplanung sowie dem implementierten

automatischen Risikomanagement profitieren wir in der aktuellen Situation

ungemein", betont Patrick Zabel, CFO der Voltabox AG. "Unser Anspruch

bezüglich eines neuen Marktauftritts wird aber vor allem in unseren

wegweisenden Produktentwicklungen deutlich. Hier werden wir in absehbarer

Zeit eine echte Innovation auf Modulebene vorstellen können. Die neue

Technologie, deren Prinzip wir bereits sehr erfolgreich durch die

Konsultation des Marktes getestet und mit Kunden gespiegelt haben, wird uns

einen gewaltigen Schub in unserer Marktpräsenz verschaffen."

Die Ertragslage im ersten Halbjahr ist gekennzeichnet durch eine

Drohverlustrückstellung sowie ein operativ belastetes Ergebnis infolge der

Unterdeckung der Fixkosten als Konsequenz der reduzierten Umsätze. Der

Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen reduzierte sich in dieser

Zeit um 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: Erhöhung um 1,4 Mio. Euro). Die aktivierten

Entwicklungskosten gingen auf 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro) infolge

der mehrwöchigen eingeschränkten Geschäftstätigkeit ab der zweiten

März-Hälfte zurück. Entsprechend ergibt sich ein Rückgang der Gesamtleistung

in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 73,8 % auf 10,5 Mio. Euro

(Vorjahr: 38,0 Mio. Euro).

Der Materialaufwand reduzierte sich vor diesem Hintergrund um 74,8 % auf 5,7

Mio. Euro (Vorjahr: 22,5 Mio. Euro). Die Materialeinsatzquote (ermittelt aus

dem Verhältnis Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) stieg

infolge der Verwendung von alternativ bezogenen Kleinserienteilen auf 73,7 %

(Vorjahr: 67,3 %). Vor diesem Hintergrund ergibt sich für den

Berichtszeitraum ein Rohertrag in Höhe von 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: 15,4 Mio.

Euro), was einer Rohertragsmarge von 62,9 % (Vorjahr: 48,0 %) entspricht.

Der Personalaufwand reduzierte sich vor allem durch die in 2019 angestoßenen

Kostensenkungsmaßnahmen um 34,6 % auf 5,9 Mio. Euro (Vorjahr: 9,0 Mio.

Euro). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich vor dem Hintergrund des

reduzierten Umsatzes auf 76,6 % (Vorjahr: 28,0 %).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte

sich folglich auf -10,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro), was einer

EBITDA-Marge von -112,7 % (Vorjahr: 1,3 %) entspricht. Nach Abschreibungen

von 2,8 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro) und erhöhten Wertminderungen von

8,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) sank das Ergebnis vor Zinsen und

Steuern (EBIT) auf -21,9 Mio. Euro (Vorjahr: -3,6 Mio. Euro). Entsprechend

ging die EBIT-Marge auf -231,4 % (Vorjahr: -11,3 %) zurück. Der

Voltabox-Konzern erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein Konzernergebnis von

-23,0 Mio. Euro (Vorjahr: -2,7 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je

Aktie von -1,45 Euro (Vorjahr: -0,17 Euro).

Die Bilanzsumme hat sich zum 30. Juni 2020 um 13,2 % auf 78,0 Mio. Euro (31.

Dezember 2019: 89,9 Mio. Euro) reduziert. Die langfristigen Vermögenswerte

stiegen um 17,8 % auf 36,8 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 31,3 Mio. Euro) an.

Das kurzfristige Vermögen verringerte sich währenddessen um 29,8 % auf 41,2

Mio. Euro (31. Dezember 2019: 58,7 Mio. Euro). Die Forderungen aus

Lieferungen und Leistungen konnten um 9,9 Mio. Euro auf 21,2 Mio. Euro (31.

Dezember 2019: 31,1 Mio. Euro) reduziert werden. Die flüssigen Mittel

verzeichneten einen Anstieg um 0,4 Mio. Euro auf rund 5,5 Mio. Euro (31.

Dezember 2019: 5,0 Mio. Euro).

Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht

auf 15,7 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 15,4 Mio. Euro). Die kurzfristigen

Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen um 48,4 % auf 31,9 Mio. Euro

(31. Dezember 2019: 21,5 Mio. Euro). Dies ist vor allem die Folge der

Bildung von sonstigen Rückstellungen, im Wesentlichen bedingt durch eine

Drohverlustrückstellung, um weitere 4,4 Mio. Euro auf nunmehr 6,2 Mio. Euro

(31. Dezember 2019: 3,8 Mio. Euro) sowie der Erhöhung der Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen auf 19,1 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 12,4

Mio. Euro).

Das Eigenkapital der Voltabox AG belief sich zum Bilanzstichtag auf 30,5

Mio. Euro (31. Dezember 2019: 53,1 Mio. Euro), was in einer

Eigenkapitalquote von 39,0 % (31. Dezember 2019: 58,7 %) resultiert.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit verbesserte sich im

Berichtszeitraum auf 9,3 Mio. Euro (Vorjahr: -15,1 Mio. Euro). Dies ist im

Wesentlichen bedingt durch die um 2,2 Mio. Euro höhere Zunahme der anderen

Rückstellungen und Pensionsrückstellungen, die Abnahme der Forderungen um

14,0 Mio. Euro, die Abnahme der Vorräte um 3,1 Mio. Euro sowie die Zunahme

der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 6,8 Mio. Euro.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum -8,7 Mio.

Euro (Vorjahr:

-8,9 Mio. Euro). Dies resultiert aus den Auszahlungen für Investitionen in

das Sachanlagevermögen in Höhe von 6,9 Mio. Euro (Vorjahr: 6,2 Mio. Euro)

sowie den Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte von

1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro).

Der Vorstand hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 bestätigt. Vor dem

Hintergrund der Coronavirus-Pandemie wird Voltabox im laufenden Jahr einen

Umsatzrückgang auf 25 bis 45 Mio. Euro verzeichnen. Die adjustierte

Konzern-EBITDA-Marge wird bei höchstens -6 % liegen. Der Free Cashflow wird

leicht negativ erwartet. Wesentliche Treiber der Umsatzentwicklung werden in

2020 insbesondere der Bereich Intralogistik mit bestehenden und neuen

Kunden, erste Projekte im Bereich des Retrofittings von herkömmlichen

Diesel-Bussen sowie die Marktsegmente Land- und Bauwirtschaft und mobile

Energiespeicherlösungen sein.

Der vollständige Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 steht unter

https://www.ir.voltabox.ag zum Download bereit.

Über die Voltabox AG

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt

a.M. notierte Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9) ist ein wachstumsstarker

Systemanbieter für Elektromobilität in industriellen Anwendungen.

Kerngeschäft sind sichere, hochentwickelte und leistungsstarke

Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis, die modular und in Serie gefertigt

werden. Die Batteriesysteme finden vor allem Verwendung in Bussen für den

Personennahverkehr, Gabelstaplern, fahrerlosen Transportsystemen und in

Bergbaufahrzeugen. Daneben entwickelt und fertigt das Unternehmen

hochwertige Lithium-Ionen-Batterien für ausgewählte Massenmarktanwendungen

wie z.B. Hochleistungs-Automobile und -Motorräder.

Voltabox unterhält Produktionsstätten am Unternehmenssitz in Delbrück

(Deutschland), in Austin (Texas, USA) und in Kunshan (China).

Mehr Informationen zu Voltabox finden Sie unter www.voltabox.ag.

Ansprechpartner

Voltabox AG

Stefan Westemeyer

Artegastraße 1

D-33129 Delbrück

Tel.: +49 (0) 52 50 - 99 30-685

Fax: +49 (0) 52 50 - 99 30-901

E-Mail: investor@voltabox.ag

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04.09.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Voltabox AG

Artegastraße 1

33129 Delbrück

Deutschland

Telefon: +49 (0)5250 9930 964

Fax: +49 (0)5250 9930 901

E-Mail: info@voltabox.ag

Internet: www.voltabox.ag

ISIN: DE000A2E4LE9

WKN: A2E4LE

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,

Stuttgart, Tradegate Exchange

EQS News ID: 1127345

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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1127345 04.09.2020

°

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