DT.BETEILIG.AG NA O.N.

A1TNUT / DE000A1TNUT7 //
Quelle: Xetra: 30.10.2020, 17:35:22
A1TNUT DE000A1TNUT7 // Quelle: Xetra: 30.10.2020, 17:35:22
DT.BETEILIG.AG NA O.N.
28,000 EUR
Kurs
2,19%
Diff. Vortag in %
22,200 EUR
52 Wochen Tief
42,500 EUR
52 Wochen Hoch
Durchnitt 3 Mt. DPA-AFX Analyzer / Copyright dpa-AFX / Weitere Hinweise
  •  
  •  
  •  
  •  

Tools

DT.BETEILIG.AG NA O.N.

  • Sektor Diverse
  • Industrie Holdings
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 421,23 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2019 15,04 Mio.
  • Dividende je Aktie 2019 1,50 EUR
Die Deutsche Beteiligungs AG stellt Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung. Sie trägt dabei das unternehmerisches Risiko im Bereich Private Equity. Die Deutsche Beteiligungs AG erwirbt wachstumsstarke und profitable Konzerntöchter und mittelständische Unternehmen, die in ihrem Markt etabliert sind - in Deutschland, in ausgewählten europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten von Amerika. Beim Management-Buy-outs werden Unternehmen gemeinsam mit ihrem Management übernommen. Die Wachstumsfinanzierung bedeutet, dass sich die Deutsche Beteiligungs AG an Unternehmen als Minderheitsgesellschafter beteiligt, die Kapital benötigen, um ihre Wachstumsziele verfolgen zu können. Bei den Fondsbeteiligungen engagiert sich das Unternehmen hauptsächlich im Ausland.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 59,44
Rossmann Beteiligungs GmbH 25,01
Ricardo Portabella (einschließlich 3 % oder mehr über Anpora Patrimonio S.L.) 6,65
Dimensional Holdings Inc. 3
Norges Bank 3
JPMorgan Asset Management (UK) Limited 2,91

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 09.10.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
8,2

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
59,9%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 0,49 Kleiner Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von <$2 Mrd., ist DEUTSCHE BETEILIGUNGS ein niedrig kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 09.10.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 09.10.2020 bei einem Kurs von 33,10 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance -4,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -4,0%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 23.10.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 23.10.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 32,00.
Wachstum KGV 17,3 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 8,2 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 136,6% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 6 Nur von wenigen Analysten verfolgt In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 6 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 4,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 35,60% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,8%.
Beta 0,97 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,97% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 59,9% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 59,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 4,14 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 4,14 EUR oder 0,15% Das geschätzte Value at Risk beträgt 4,14 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,15%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 45,8%
Volatilität der über 12 Monate 40,1%

News

16.10.2020 | 08:35:03 (dpa-AFX)
DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG IM FOKUS: Wette auf die Konjunkturerholung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Beteiligungs AG <DE000A1TNUT7> ist der Klassiker unter den deutschen Beteiligungsgesellschaften. Doch die Corona-Krise hat dem SDax-Konzern <DE0009653386> schwer zu schaffen gemacht. Zeichnet die Aktie in nächster Zeit die Markterholung nach? Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was den Börsenwert treibt.

DAS IST LOS BEI DER DBAG:

Die Deutsche Beteiligungs AG eine Anlaufstelle für Mittelstandsbeteiligungen in Deutschland. Dieser Satz fasst nicht nur die Vorteile, sondern auch die Probleme des SDax-Konzerns zusammen. Einerseits hat die DBAG weder vor Aktionären noch vor Fondsinvestoren oder Zukaufszielen Wettbewerber in der eigenen Gewichtsklasse. Mit Ende Juni 1,7 Milliarden Euro an verwaltetem Geld, 76 Mitarbeitern und 55 Jahren Erfahrung ist das Unternehmen im Vergleich zu anderen deutschen Fonds ein Riese.

Andererseits investiert die DBAG in den Mittelstand. Der ist besonders anfällig für Krisen wie die jetzige, die von der Corona-Pandemie herrührt. Außerdem ist die DBAG durch ihr Geschäftsmodell darauf angewiesen, dass der Markt für Unternehmenskäufe und -verkäufe funktioniert. Wenn es keine Deals gibt - etwa weil die Vorstellungen von Käufern und Verkäufern zu weit auseinanderliegen -, dann kann die Beteiligungsgesellschaft weder mit Einstiegen die Grundlage für spätere Gewinne schaffen noch mit Ausstiegen abkassieren.

Um diese Empfindlichkeiten des klassischen Mittelstands abzufedern, investiert die Deutsche Beteiligungs AG in den letzten Jahren stärker in Telekommunikation, den Gesundheitssektor und Technologie. Dennoch hat die Corona-Krise die Portfoliofirmen empfindlich getroffen. So ist ihr Wert im zweiten Geschäftsquartal um 98 Millionen Euro oder knapp ein Viertel gefallen, bevor er im dritten Geschäftsquartal wieder um 60 Millionen Euro zulegte. Auch musste die DBAG Geld bei den Portfoliofirmen nachschießen, wenn auch mit 5,5 Millionen Euro einen moderaten Betrag.

Mittelfristig setzt die DBAG auf ihre Alleinstellungsmerkmale. Für Aktien- wie für Fondsinvestoren, die auf den deutschen Mittelstand setzen wollen, dürfte es keine stärkere Marke geben. Das gleiche gilt für die scheuen Familienunternehmer, vor denen sich die DBAG als Partner positioniert. Außerdem argumentiert die DBAG mit ihren Prozessen. Dank seiner Erfahrung und Größe sieht sich das Unternehmen im Kaufen, Entwickeln und Verkaufen von Portfoliounternehmen als schlicht effektiver an als die oft kleinen heimischen Wettbewerber.

All dies soll das Wachstum bei den beiden Einkommensquellen antreiben, wie neue Ziele vom Kapitalmarkttag im September zeigen. Zum einen will die DBAG den Nettovermögenswert ihrer Beteiligungen mittelfristig stärker steigern - um 14 bis 16 Prozent auf 565 bis 595 Millionen Euro. In den vergangenen fünf Jahren sprangen im Schnitt 13,5 Prozent heraus.

Zum anderen sollen die Beratungsgebühren stärker wachsen, also das Geld, das die DBAG mit dem Anlegen des Kapitals institutioneller Investoren verdient. Hier verspricht die Private-Equity-Firma ihren Aktionären jetzt eine durchschnittliche jährliche Steigerung um acht bis elf Prozent auf 10 bis 11 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2022/2023. In den vergangenen fünf Jahren hatte sich die Steigerung im Schnitt auf acht Prozent belaufen.

Das Geschäftsjahr, das am 30. September endete, zeigt die Delle, welche die Corona-Pandemie hinterlässt. So sagte die DBAG für das Nettoergebnis zuletzt minus 25 bis minus 5 Millionen Euro voraus. Den Nettovermögenswert - also die Investments, die aus dem eigenen Geld der DBAG stammen, abzüglich von Schulden - soll zu Ende September etwa bei 400 bis 425 Millionen Euro gelegen haben. Bereinigt um die Dividende für das Vorjahr wären dies immer noch neun Prozent weniger als im Vorjahr. Immerhin dürfte das Ergebnis aus der Fondsberatung deutlich gestiegen sein auf 8 bis 9 Millionen Euro. Ein Teil dieses Wachstums soll vom neu aufgelegten achten Fonds herrühren.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Analysten schätzen die Deutsche Beteiligungs AG positiv ein. Marie-Therese Grübner von Hauck & Aufhäuser nahm die Aktie jüngst neu in ihre Berichterstattung auf und rät zum Kauf. Sie glaubt, dass die Aktivität bei Unternehmenskäufen und -Verkäufen (M&A) nach dem Corona-Schock wieder zunimmt, so dass die Deutsche Beteiligungs AG sowohl Firmen an den Markt bringen als auch Unternehmen kaufen kann. Grübner glaubt außerdem, dass Investoren am Aktienmarkt wieder stärker auf konjunkturempfindliche Werte setzen. Das dürfte der Deutschen Beteiligungs AG helfen, weil die Beteiligungen in den zyklischen Sektoren Auto und Industrie knapp ein Viertel des Portfolios ausmachen.

Grübner lobt das Netzwerk der Deutschen Beteiligungs AG im fragmentierten Mittelstandssektor. Dieses dürfte der Gesellschaft Kaufgelegenheiten bescheren. Sie verweist auf die Erfolgsbilanz der DBAG, wenn es darum geht, das Geld der Investoren zu vermehren. Grübner hat für die Aktie ein Kursziel von 43,50 Euro auf dem Zettel.

Jefferies-Analyst Tom Mills gibt ebenfalls eine Kaufempfehlung ab. Wie Grübner argumentiert er mit einer Kombination aus Marktkräften und der Position der DBAG. Er glaubt ebenfalls, dass das Geschehen bei Fusionen und Übernahmen (M&A) weiter zunimmt, und sieht die vier Zukäufe der DBAG seit Juli als Indiz.

Mills hält die Mittelfristpläne der DBAG, Nettovermögenswert und Fondsgebühren stärker zu steigern, für realistisch. Wie Grübner verweist er auf die Erfolgsbilanz des Unternehmens, wenn es darum geht, in Fonds investiertes Geld zu vermehren. Auch glaubt er an die Fähigkeit des Konzerns, die Übernahme von Familienunternehmen einzufädeln. Er sieht das Preisziel für die Aktie bei 40 Euro. In seiner Rechnung addiert er Ziele für die beiden Werttreiber Nettovermögenswert und Fondsgebühren, wie auch Grübner es tut.

Baader-Analyst Tim Dawson empfiehlt das Papier mit einem Kursziel von 34,20 Euro ebenfalls zum Kauf. Auch er glaubt an einen wieder funktionierenden M&A-Markt.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Im laufenden Jahr mussten die DBAG-Investoren ein kräftiges Auf und Ab ertragen - auch im Vergleich zum Index SDax, in dem das Papier notiert ist. Von mehr als 42 Euro ging es in der Krise auf 22,20 Euro hinab. Anschließend erholte sich die Aktie wieder auf zuletzt gut 32 Euro. Damit machte sie aber deutlich weniger Boden gut als der Kleinwerteindex. Dem fehlt bei zuletzt fast 12 900 Punkten nur noch wenig zu den gut 13 000 Zählern, auf die er es vor der Pandemie gebracht hatte.

Wenn man die Betrachtung auf die vergangenen zwölf Monate ausweitet, hat die Aktie nur einige Cent verloren. Außerdem erhielten die Aktionäre im laufenden Jahr eine Dividende von 1,50 Euro. Seit Herbst 2014 ist der Aktienkurs um rund zwei Drittel gestiegen. Bezieht man die Dividende in die Rechnung ein, steht ein noch größeres Renditeplus zu Buche.

Mit einem Börsenwert von knapp 480 Millionen Euro liegt die DBAG auf den hinteren Rängen des Nebenwerteindex SDAX./fba/stw/mis

09.10.2020 | 13:22:32 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Hauck & Aufhäuser startet Deutsche Beteiligungs AG mit 'Buy'
02.09.2020 | 15:34:44 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Deutsche Beteiligungs AG (deutsch)
27.07.2020 | 17:19:37 (dpa-AFX)
Deutsche Beteiligungs AG verdient im dritten Quartal deutlich mehr
27.07.2020 | 16:17:00 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: Deutsche Beteiligungs AG: Deutliche Steigerung des Nettovermögenswertes im dritten Quartal nach guter Kapitalmarktentwicklung, Konzernergebnis für gesamtes Geschäftsjahr bleibt voraussichtlich negativ (deutsch)
13.05.2020 | 15:22:05 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Baader Bank senkt Ziel für Deutsche Beteiligungs AG - 'Add'
13.05.2020 | 08:40:08 (dpa-AFX)
Deutsche Beteiligungs AG mit Verlust - Prognose konkretisiert

Aktuell

Datum Terminart Information Information
25.02.2021 Ordentliche Hauptversammlung Deutsche Beteiligungs AG: Hauptversammlung Deutsche Beteiligungs AG: Hauptversammlung

DZ BANK Produktauswahl

Keine Ergebnisse

Keine Produkte verfügbar

Knock Out Map