Rhön-Klinikum AG

704230 / DE0007042301 //
Quelle: Xetra: 27.03.2020, 17:35:21
704230 DE0007042301 // Quelle: Xetra: 27.03.2020, 17:35:21
Rhön-Klinikum AG
17,800 EUR
Kurs
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Diff. Vortag in %
14,140 EUR
52 Wochen Tief
27,400 EUR
52 Wochen Hoch
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Rhön-Klinikum AG

  • Sektor Gesundheitswesen
  • Industrie Gesundheitsdienstleistungen
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 1.191,92 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2019 66,96 Mio.
  • Dividende je Aktie 2019 0,25 EUR
Die RHÖN-KLINIKUM AG ist ein privates, staatlich anerkanntes Klinikunternehmen, das Krankenhäuser errichtet und betreibt. Die einzelnen Kliniken werden in privater Trägerschaft jeweils in der Rechtsform der GmbH oder AG geführt. Die Akutkliniken des Konzerns gehören verschiedenen Versorgungsstufen an: Unter ihnen befinden sich sowohl Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, Fachkrankenhäuser, Kliniken der Schwerpunktversorgung als auch der Maximalversorgung und eine Universitätsklinik. Die Gesellschaft hat im September 2013 zusammen mit der HELIOS Kliniken GmbH und der Fresenius SE & Co. KGaA einen Anteilskaufvertrag unterzeichnet, wonach Rhön an HELIOS und verbundene Unternehmen ein Portfolio von 43 Kliniken, medizinischen Versorgungszentren und weiteren Beteiligungen verkauft. Zudem soll ein Vertrag mit HELIOS geschlossen werden, um die Bildung von regionalen und überregionalen Netzwerken zur Fortentwicklung des Krankenhausmarktes in Deutschland zu ermöglichen.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA 28,69
B. Braun Melsungen 25,23
Freefloat 20,87
HCM SE 14,56
Ingeborg Münch 5,44
Landeskrankenhilfe V.V.a.G 5,21

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 07.02.2020)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
47,6

Erwartetes KGV für 2021

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
3,9%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 1,32 Kleiner Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von <$2 Mrd., ist RHOEN-KLINIKUM AG ein niedrig kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 07.02.2020) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 07.02.2020 bei einem Kurs von 16,40 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance 41,1% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 41,1%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 28.02.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 28.02.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 17,07.
Wachstum KGV 0,6 41,63% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 41,63% Aufschlag.
KGV 47,6 Erwartetes KGV für 2021 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2021.
Langfristiges Wachstum 29,3% Wachstum heute bis 2021 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2021.
Anzahl der Analysten 3 Nur von wenigen Analysten verfolgt In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 3 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,9% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 43,81% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 06.03.2020 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -85 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 0,05 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,05% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 3,9% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind nahezu unabhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 1,61 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,61 EUR oder 0,09% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,61 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,09%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 20,1%
Volatilität der über 12 Monate 25,0%

News

25.03.2020 | 06:00:08 (dpa-AFX)
VIRUS/ROUNDUP/Selbstgenähte Schutzmasken: Kliniken wappnen sich für Corona-Welle

BERLIN (dpa-AFX) - Die Situation auf den deutschen Intensivstationen ist nach Angaben von Intensivmedizin-Verbänden und Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG) insgesamt noch relativ normal, regional gibt es aber große Unterschiede. Die Kliniken bekommen wegen der aufwendigen Vorbereitungen auf die erwartete große Krankheitswelle nach eigenen Angaben aber bereits die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu spüren. Zudem fehlt es weiterhin an Schutzausrüstungen für Mediziner und Pflegepersonal.

Die Situation auf den Intensivstationen sei momentan entspannt, hieß es auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur bei der DKG, die dabei auf das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) verwies. Die Online-Datenbank zeigt die Verfügbarkeit von Intensivbetten in rund der Hälfte der Kliniken im Land an. Von konkreten Problemen infolge der Coronavirus-Pandemie sei der DKG bisher nichts bekannt.

DIVI-Präsident Uwe Janssens, Chefarzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler, sagte der dpa: "Im Moment geht es noch. Wir spüren so langsam, dass doch mehr Patienten mit Covid-19-Erkrankung reinkommen." Dies seien aber nicht unbedingt alles Schwersterkrankte. "Das sind tatsächlich viele Ältere mit dem klassischen Krankheitsbild, Fieber, Lungenentzündung". Die Lage sei aber regional sehr unterschiedlich.

Am Montagabend wurden laut DIVI-Datenbank im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen 144 Menschen wegen Covid-19 auf Intensivstationen behandelt, in Sachsen waren es 6. Mehrere Bundesländer haben Notfallpatienten aus Italien und Frankreich aufgenommen - weil dort mancherorts die Intensivstationen völlig überlastet sind.

"Die große Welle von Schwerkranken wird aber noch kommen, schätzungsweise in acht bis zehn Tagen", sagte Gernot Marx, Sprecher des Arbeitskreises Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und Chefarzt für Operative Intensivmedizin an der Uniklinik Aachen der dpa. Es sei schwer zu sagen, wann der Höhepunkt zu erwarten sei. Man nutze die Zeit bis zum großen Ansturm auch, um Personal, das nicht in der Intensivmedizin arbeite, mit Abläufen und Beatmung vertraut zu machen.

Seit drei Wochen seien die Kliniken damit beschäftigt sich auf die Krisenlage einzustellen, berichtet Janssens. "Es handelt sich um eine logistische Umschichtung eines ganzen Systems hin zu Notfallszenarien." Die Intensivmedizin in Deutschland sieht der DIVI-Präsident insgesamt gut gerüstet. So viele Intensivbetten habe sonst kein Land in Europa. In Deutschland gibt es etwa 28 000 Betten für Intensivpatienten. Was aber fehle seien Schutzausrüstung und Pflegepersonal. "Wir können die Intensivkapazitäten an Betten verdoppeln, aber es wird nicht mit einer Verdoppelung des Intensivpersonales einhergehen". Pflegekräfte aus anderen Bereichen müssten unterstützend in der Intensivpflege eingesetzt werden.

Für seine Klinik in Eschweiler würden wegen fehlenden Nachschubs sogar ehemalige Krankenschwestern Schutzmasken nähen. Diese seien allerdings nur für den normalen Betrieb. Bei Umgang mit infektiösen Patienten müsse man auf höherwertige sogenannte FFP2-Masken zurückgreifen, diese fehlten derzeit überall. Nach Angaben von Marx deutet sich hier aber inzwischen ein Ende der Knappheit an, weil in China die Produktion langsam wieder anlaufe.

Die Umstellung der Kliniken auf die erwartete Krisenlage hat nach Angaben der Verbände schwere wirtschaftliche Folgen. "Wir erleiden schon jetzt finanzielle Schäden, weil wir Operationen heruntergefahren und Betten freigemacht haben", sagte Janssen. "Wir haben einen Fallrückgang von 24 Prozent. Wir fahren runter, damit wir uns wappnen. Das wird gigantische finanzielle Ausfälle zur Folge haben. Diese sind trotz aller Zusagen nicht durch die anstehende Gesetzgebung gedeckt."

Marx forderte zusätzliche Gelder. "Deutschland kann sich jetzt auf die Intensivmedizin verlassen! Dann muss sich die Intensivmedizin auch auf Deutschland verlassen können! Wir riskieren im Moment unser Leben." Das müsse jedem Politiker bewusst sein./jr/DP/zb

25.03.2020 | 05:46:54 (dpa-AFX)
VIRUS: Lage auf deutschen Intensivstationen noch relativ entspannt
24.03.2020 | 13:27:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Rhön-Klinikum steigert vor Corona-Krise Umsatz
24.03.2020 | 09:01:18 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Wirtschaftliche Folgen durch Corona für Rhön-Klinikum noch unklar
24.03.2020 | 07:47:47 (dpa-AFX)
Wirtschaftliche Folgen durch Corona für Rhön-Klinikum noch unklar
24.03.2020 | 06:59:48 (dpa-AFX)
DGAP-News: RHÖN-KLINIKUM AG legt nach Umsatzanstieg 2019 Fokus auf bestmögliche Versorgung der Patienten in der aktuellen Corona-Krise (deutsch)
23.03.2020 | 13:22:02 (dpa-AFX)
Kabinett beschließt Nothilfen für Kliniken

Aktuell

Datum Terminart Information Information
07.05.2020 Bericht zum 1. Quartal Rhön-Klinikum AG: Bericht 1. Quartal 2020 Rhön-Klinikum AG: Bericht 1. Quartal 2020
03.06.2020 Ordentliche Hauptversammlung Rhön-Klinikum AG: Hauptversammlung Rhön-Klinikum AG: Hauptversammlung
06.08.2020 Veröffentlichung des Halbjahresberichtes Rhön-Klinikum AG: Halbjahresbericht 2020 Rhön-Klinikum AG: Halbjahresbericht 2020

DZ BANK Produktauswahl

Endlos Turbos Long

Produktauswahl : Basiswert Rhön-Klinikum AG

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