Merck KGaA

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Quelle: Xetra: 17:35:16
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Merck KGaA
92,30 EUR
Kurs
2,97%
Diff. Vortag in %
74,54 EUR
52 Wochen Tief
96,61 EUR
52 Wochen Hoch
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Merck KGaA

  • Sektor Chemie/Pharma
  • Industrie Pharma
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 11.929,04 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2017 129,24 Mio.
  • Dividende je Aktie 2017 1,25 EUR
Die Merck KGaA ist ein weltweit tätiger Chemie-, Pharma- und Life Science-Konzern. Das Produktprogramm von Merck umfasst Originalpräparate gegen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie Produkte für die Selbstmedikation, Flüssigkristalle für Displays und Elektronikchemikalien zur Chipherstellung, Pigmente, Kosmetik- und Pharmawirkstoffe, Reagenzien sowie zahlreiche Laborprodukte für die Pharmaforschung. Die Medikamente des Unternehmens, die in vielen Ländern weltweit angeboten werden, werden bei Erkältungsbeschwerden und beim täglichen Gesundheitsschutz, bei neurodegenerativen Erkrankungen sowie in den Bereichen Onkologie, Fruchtbarkeit, Endokrinologie und Rheumatologie verwendet. Darüber hinaus entwickelt und vertreibt die Gesellschaft sogenannte Performance Materials für die Branchen Unterhaltungselektronik, Beleuchtung, Drucktechnik oder Kosmetik. Das Produktangebot erstreckt sich hier von Flüssigkristallen für Displays über funktionelle Füllstoffe bis hin zu Effektpigmenten. Ergänzt wird das Angebot von Merck durch Laborchemikalien, Lösungsmittel, Filtertechniken für die Wasseraufbereitung sowie Bioprozessverfahren und bioanalytische Services für die Pharmaindustrie. 2015 übernahm Merck das US-amerikanische Life-Science-Unternehmen Sigma-Aldrich.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 66,02
BlackRock, Inc. 7,2
Franklin Resources, Inc. 5
Sun Life Financial 5
Deutsche Bank 5
Templeton Global Advisors Limited 3,01
Templeton Global Adivsors Limited 2,99
Janus Henderson Group plc 2,99
Allianz Global Investors GmbH 2,79

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 21.09.2018

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
14,8

Erwartetes KGV für 2020

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
56,4%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 45,25 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist MERCK KGAA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 21.09.2018 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 21.09.2018 bei einem Kurs von 87,18 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance 7,3% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 7,3%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 14.09.2018) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 14.09.2018). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 90,00.
Wachstum KGV 0,8 12,78% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 12,78% Aufschlag.
KGV 14,8 Erwartetes KGV für 2020 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2020.
Langfristiges Wachstum 10,4% Wachstum heute bis 2020 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2020.
Anzahl der Analysten 25 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 25 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 21,38% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,8%.
Beta 1,02 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,02% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 56,4% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 56,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 10,79 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 10,79 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 10,79 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 20,3%
Volatilität der über 12 Monate 20,8%

News

16.10.2018 | 13:08:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Merck will 2019 die Früchte seiner Investitionen ernten

DARMSTADT (dpa-AFX) - Der Darmstädter Merck-Konzern sieht sich in der Zielgeraden für den erhofften baldigen Aufschwung. Eine vielversprechende Medikamentenpipeline, das überdurchschnittlich rentable Laborgeschäft und der bereits begonnene Umbau in der Sparte mit Spezialmaterialien stimmen die Führungsspitze um Konzernchef Stefan Oschmann für 2019 zuversichtlich. "Wir haben richtungsweisende Entscheidungen getroffen, die im kommenden Jahr zu profitablem Wachstum führen werden", sagte Oschmann am Dienstag auf einem Kapitalmarkttag in Darmstadt. Merck stehe kurz vor dem Übergang von seiner Investions- in die Ertragsphase, versicherte der Manager.

Oschmann bestätigte die Prognosen für 2018 und die bisherigen Wachstumsziele für 2019. Im kommenden Jahr will Merck bei Umsatz, operativem Gewinn (bereinigtes Ebitda) und operativer Marge wieder zulegen - nach erwarteten Rückgängen in diesem Jahr. Treiber sollen zunächst die Pharmasparte und der Laborbereich sein, während die Performance Materials (Spezialmaterialien) noch eine Durststrecke zu überwinden haben. Dort soll es erst nach 2019 wieder aufwärts gehen und ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum zwischen 2 und 3 Prozent erreicht werden, wie Spartenchef Kai Beckmann bekräftigte.

Performance Materials bietet Lösungen für Displays, Computerchips und Oberflächen aller Art. Im ersten Halbjahr musste der Bereich einen Umsatz- und Gewinnrückgang verkraften. Merck kämpft in der Sparte mit einem schwächelnden Geschäft mit Flüssigkristallen etwa für Smartphone-Displays, das unter asiatischer Konkurrenz leidet. Um die Probleme in den Griff zu kriegen, hat der Konzern den gesamten Geschäftsbereich umstrukturiert und fast das gesamte Führungsteam ausgewechselt.

Beckmann, der die Leitung der Sparte im September 2017 übernahm, will den Geschäftsbereich künftig zu einem führenden Lieferanten für die Elektronikindustrie machen. Dabei setzt er verstärkt auf das Geschäft mit Halbleitermaterialien. In den vergangenen vier Monaten haben Beckmanns Mitarbeiter das Forschungsportfolio nun auf Chancen und Risiken überprüft. Herausgekommen seien rund 200 Wachstum versprechende Projekte, an denen die Darmstädter weiterarbeiten wollen, erläuterte der Manager.

"Wir konzentrieren uns nun auf solche Themen, für die es aktuell bereits eine Nachfrage am Markt gibt." Merck erhofft sich, deshalb die Früchte möglicher Erfolge schneller als bisher anvisiert ernten zu können. Gleichzeitig schloss der Spartenchef die Trennung von weniger erfolgversprechenden Randbereichen nicht aus. Zudem wolle Merck in einigen Bereichen den Schulterschluss mit Partnern suchen, etwa im Geschäft mit organischen Leuchtdioden (OLED) oder bei Flüssigkristallfenstern. Der OLED-Markt sei stark fragmentiert, "und die meisten können es nicht alleine schaffen", sagte Beckmann. OLEDs finden neben der Displaytechnologie beispielsweise in Lampen Anwendung.

In der Pharmasparte setzt Merck auf seine Medikamentenpipeline, die Oschmann abermals als vielversprechend lobte. Umsatzrückgänge etwa bei seinem ehemaligen Kassenschlager Rebif hofft der Konzern mit neuen Medikamenten mehr als ausgleichen zu können. Bis 2022 sollen es die Innovationen - wie bereits bekannt - auf 2 Milliarden Umsatz bringen.

Zu den größten Hoffnungsträgern gehören hier die Krebstherapie Bavencio (Avelumab) oder die bei Multipler Sklerose angewendeten Tabletten Mavenclad (Cladribin). Avelumab ist aktuell für zwei seltenere Krebsarten zugelassen. "Um unsere Ziele zu erreichen, brauchen wir aber mindestens noch zwei weitere Zulassungen", räumte Finanzchef Marcus Kuhnert ein. Aktuell wird das Mittel an zahlreichen weiteren Krebsarten getestet. Einen deutlichen Schub erwartet Merck von der erhofften Zulassung für Mavenclad in den USA. Eine Entscheidung werde für das zweite Quartal 2019 erwartet.

In der Laborsparte profitiert Merck vom dynamisch wachsenden Gesamtmarkt und der Integration des 2015 übernommenen US-Ausrüsters Sigma-Aldrich. Für den Geschäftszweig, der in den vergangenen drei Jahren bereits schneller als der Markt zulegte, strebt der Konzern dank neuer und innovativer Produkte weiterhin überdurchschnittliches profitables Wachstum an. 2018 sollen die bereits eingeplanten Synergien durch den Sigma-Zukauf in Höhe von 280 Millionen Euro erreicht werden.

Unterdessen bereitet sich Merck angesichts der bislang erfolglosen Brexit-Verhandlungen auf den Ernstfall eines ungeregelten Austritts der Briten aus der EU vor. Der Konzern habe bereits einige vorsorgliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um etwa seine Lieferketten und Handelswege abzusichern. Vom Brexit wären nach Unternehmensangaben Produktumsätze im niedrigen einstelligen Prozentbereich betroffen sowie rund 1500 Mitarbeiter an 14 Standorten und eine Vielzahl erfolgreicher Forschungskooperationen.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China hat laut Merck bislang nur minimale Effekte insbesondere auf chemische Produkte. Gleichzeitig stellte Oschmann klar, dass es sich um zwei sehr wichtige Märkte für den Konzern handele, die insgesamt 36 Prozent des Umsatzes im vergangenen Jahr ausgemacht hätten./tav/jsl/fba

16.10.2018 | 08:17:00 (dpa-AFX)
Merck bleibt optimistisch für 2019
10.10.2018 | 15:11:09 (dpa-AFX)
Dax-Schwäche treibt Telekom und andere defensive Werte
01.10.2018 | 14:44:45 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Merck KGaA (deutsch)
20.09.2018 | 12:50:21 (dpa-AFX)
Ärzte und AOK kritisieren Trend zu hochpreisigen Arzneimitteln
12.09.2018 | 11:36:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux belässt Merck KGaA auf 'Buy' - Ziel 106 Euro
11.09.2018 | 16:04:53 (dpa-AFX)
Positive Studie: Merck plant Zulassungsantrag für Krebs-Kombitherapie in USA
16.10.2018 | 13:08:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Merck will 2019 die Früchte seiner Investitionen ernten

DARMSTADT (dpa-AFX) - Der Darmstädter Merck-Konzern sieht sich in der Zielgeraden für den erhofften baldigen Aufschwung. Eine vielversprechende Medikamentenpipeline, das überdurchschnittlich rentable Laborgeschäft und der bereits begonnene Umbau in der Sparte mit Spezialmaterialien stimmen die Führungsspitze um Konzernchef Stefan Oschmann für 2019 zuversichtlich. "Wir haben richtungsweisende Entscheidungen getroffen, die im kommenden Jahr zu profitablem Wachstum führen werden", sagte Oschmann am Dienstag auf einem Kapitalmarkttag in Darmstadt. Merck stehe kurz vor dem Übergang von seiner Investions- in die Ertragsphase, versicherte der Manager.

Oschmann bestätigte die Prognosen für 2018 und die bisherigen Wachstumsziele für 2019. Im kommenden Jahr will Merck bei Umsatz, operativem Gewinn (bereinigtes Ebitda) und operativer Marge wieder zulegen - nach erwarteten Rückgängen in diesem Jahr. Treiber sollen zunächst die Pharmasparte und der Laborbereich sein, während die Performance Materials (Spezialmaterialien) noch eine Durststrecke zu überwinden haben. Dort soll es erst nach 2019 wieder aufwärts gehen und ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum zwischen 2 und 3 Prozent erreicht werden, wie Spartenchef Kai Beckmann bekräftigte.

Performance Materials bietet Lösungen für Displays, Computerchips und Oberflächen aller Art. Im ersten Halbjahr musste der Bereich einen Umsatz- und Gewinnrückgang verkraften. Merck kämpft in der Sparte mit einem schwächelnden Geschäft mit Flüssigkristallen etwa für Smartphone-Displays, das unter asiatischer Konkurrenz leidet. Um die Probleme in den Griff zu kriegen, hat der Konzern den gesamten Geschäftsbereich umstrukturiert und fast das gesamte Führungsteam ausgewechselt.

Beckmann, der die Leitung der Sparte im September 2017 übernahm, will den Geschäftsbereich künftig zu einem führenden Lieferanten für die Elektronikindustrie machen. Dabei setzt er verstärkt auf das Geschäft mit Halbleitermaterialien. In den vergangenen vier Monaten haben Beckmanns Mitarbeiter das Forschungsportfolio nun auf Chancen und Risiken überprüft. Herausgekommen seien rund 200 Wachstum versprechende Projekte, an denen die Darmstädter weiterarbeiten wollen, erläuterte der Manager.

"Wir konzentrieren uns nun auf solche Themen, für die es aktuell bereits eine Nachfrage am Markt gibt." Merck erhofft sich, deshalb die Früchte möglicher Erfolge schneller als bisher anvisiert ernten zu können. Gleichzeitig schloss der Spartenchef die Trennung von weniger erfolgversprechenden Randbereichen nicht aus. Zudem wolle Merck in einigen Bereichen den Schulterschluss mit Partnern suchen, etwa im Geschäft mit organischen Leuchtdioden (OLED) oder bei Flüssigkristallfenstern. Der OLED-Markt sei stark fragmentiert, "und die meisten können es nicht alleine schaffen", sagte Beckmann. OLEDs finden neben der Displaytechnologie beispielsweise in Lampen Anwendung.

In der Pharmasparte setzt Merck auf seine Medikamentenpipeline, die Oschmann abermals als vielversprechend lobte. Umsatzrückgänge etwa bei seinem ehemaligen Kassenschlager Rebif hofft der Konzern mit neuen Medikamenten mehr als ausgleichen zu können. Bis 2022 sollen es die Innovationen - wie bereits bekannt - auf 2 Milliarden Umsatz bringen.

Zu den größten Hoffnungsträgern gehören hier die Krebstherapie Bavencio (Avelumab) oder die bei Multipler Sklerose angewendeten Tabletten Mavenclad (Cladribin). Avelumab ist aktuell für zwei seltenere Krebsarten zugelassen. "Um unsere Ziele zu erreichen, brauchen wir aber mindestens noch zwei weitere Zulassungen", räumte Finanzchef Marcus Kuhnert ein. Aktuell wird das Mittel an zahlreichen weiteren Krebsarten getestet. Einen deutlichen Schub erwartet Merck von der erhofften Zulassung für Mavenclad in den USA. Eine Entscheidung werde für das zweite Quartal 2019 erwartet.

In der Laborsparte profitiert Merck vom dynamisch wachsenden Gesamtmarkt und der Integration des 2015 übernommenen US-Ausrüsters Sigma-Aldrich. Für den Geschäftszweig, der in den vergangenen drei Jahren bereits schneller als der Markt zulegte, strebt der Konzern dank neuer und innovativer Produkte weiterhin überdurchschnittliches profitables Wachstum an. 2018 sollen die bereits eingeplanten Synergien durch den Sigma-Zukauf in Höhe von 280 Millionen Euro erreicht werden.

Unterdessen bereitet sich Merck angesichts der bislang erfolglosen Brexit-Verhandlungen auf den Ernstfall eines ungeregelten Austritts der Briten aus der EU vor. Der Konzern habe bereits einige vorsorgliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um etwa seine Lieferketten und Handelswege abzusichern. Vom Brexit wären nach Unternehmensangaben Produktumsätze im niedrigen einstelligen Prozentbereich betroffen sowie rund 1500 Mitarbeiter an 14 Standorten und eine Vielzahl erfolgreicher Forschungskooperationen.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China hat laut Merck bislang nur minimale Effekte insbesondere auf chemische Produkte. Gleichzeitig stellte Oschmann klar, dass es sich um zwei sehr wichtige Märkte für den Konzern handele, die insgesamt 36 Prozent des Umsatzes im vergangenen Jahr ausgemacht hätten./tav/jsl/fba

16.10.2018 | 08:17:00 (dpa-AFX)
Merck bleibt optimistisch für 2019
01.10.2018 | 14:44:45 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Merck KGaA (deutsch)
20.09.2018 | 12:50:21 (dpa-AFX)
Ärzte und AOK kritisieren Trend zu hochpreisigen Arzneimitteln
12.09.2018 | 11:36:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux belässt Merck KGaA auf 'Buy' - Ziel 106 Euro
28.08.2018 | 13:41:26 (dpa-AFX)
EU-Kommission billigt Verkauf von Merck-Sparte an Procter & Gamble
09.08.2018 | 12:59:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Merck muss Gewinnrückgang verkraften

Aktuell

Datum Terminart Information Information
14.11.2018 Bericht zum 3. Quartal Merck KGaA: Veröffentlichung der Quartalszahlen Q3 2018 Merck KGaA: Veröffentlichung der Quartalszahlen Q3 2018
14.11.2018 Telefonkonferenz für Analysten Merck KGaA: Telefonkonferenz für Analysten Merck KGaA: Telefonkonferenz für Analysten
07.03.2019 Veröffentlichung des Jahresberichtes Merck KGaA: Veröffentlichung Geschäftsbericht 2018 Merck KGaA: Veröffentlichung Geschäftsbericht 2018
07.03.2019 Bericht zum 4. Quartal Merck KGaA: Veröffentlichung der Quartalszahlen Q4 2018 Merck KGaA: Veröffentlichung der Quartalszahlen Q4 2018

DZ BANK Produktauswahl

Discount Classic

Discountzertifikat – Laufzeit >6 Monate – Sortierung nach Discount (30%-20%) und Rendite p.a.%

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Discount DD0LJU

1,91% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD0LJT

3,02% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD995M

7,31% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD9AVV

2,66% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD9F8G

1,14% Seitwärtsrendite p.a.

Merck KGaA
Discount DD9F8F

1,06% Seitwärtsrendite p.a.

Min Discount in % Max

Optionsscheine Classic Long

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Optionsschein long DDJ3HP

271,47x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein long DD0T35

17,42x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein long DD0WNY

12,47x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Optionsscheine Classic Short

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Optionsschein short DD52HT

659,29x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein short DDD7NF

14,20x Hebel

Merck KGaA
Optionsschein short DD02D3

10,61x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Mini-Futures Short

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Mini-Futures short DDF3Y9

1,89x Hebel

Merck KGaA
Mini-Futures short DGX15G

2,37x Hebel

Merck KGaA
Mini-Futures short DD0VHL

3,16x Hebel

Merck KGaA
Mini-Futures short DD16RA

4,78x Hebel

Merck KGaA
Mini-Futures short DD076X

9,51x Hebel

Merck KGaA
Mini-Futures short DD2CRX

13,98x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Bonus Cap

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
BonusCap DDE0VH

8,21% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGT7KY

12,97% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGT7KW

10,37% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGP7JE

9,36% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DD8QSK

4,55% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
BonusCap DGT5P2

1,37% Bonusrenditechance in %

Min Barriere-Puffer in % (Abstand zur Barriere) Max

Turbos Long

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Turbos long DDK4R4

-- Hebel

Merck KGaA
Turbos long DDK3KS

13,20x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD8ZT3

6,37x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD8ZTU

3,93x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD8ZTL

2,68x Hebel

Merck KGaA
Turbos long DD8ZTF

2,17x Hebel

Min KO-Schwellenabstand in % Max

Bonus Classic

Produktauswahl : Basiswert Merck KGaA

Merck KGaA
Bonus DDG4G4

0,81% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DD4TU6

9,75% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGT8DC

9,33% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGT8DB

7,20% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DGT9AD

2,34% Bonusrenditechance in %

Merck KGaA
Bonus DD5BVQ

-1,80% Bonusrenditechance in %

Min Barriere-Puffer in % (Abstand zur Barriere) Max

Knock Out Map