PARAGON AG

555869 / DE0005558696 //
Quelle: Xetra: 18.10.2019, 17:36:28
555869 DE0005558696 // Quelle: Xetra: 18.10.2019, 17:36:28
PARAGON AG
12,980 EUR
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9,000 EUR
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40,000 EUR
52 Wochen Hoch
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PARAGON AG

  • Sektor Kraftfahrzeugindustrie
  • Industrie Automobilzulieferer
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 58,75 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2018 4,53 Mio.
  • Dividende je Aktie 2018 0,25 EUR
Die paragon GmbH & Co. KGaA entwickelt, produziert und vertreibt Lösungen im Bereich der Automobilelektronik. Zum Portfolio des Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen Produkte in den Bereichen Luftqualität, Antriebsstrang, Akustik, Cockpit, Schrittmotoren, Media-Interfaces und Bedienung. Eines der bekanntesten Produkte des Unternehmens ist der Luftgütesensor AQS. Zum Kern der Unternehmensstrategie gehört die Konzentration auf Produkte jenseits des Mainstreams. Die Lösungen, die die paragon entwickelt, sind vorwiegend Nischenprodukte, die sich trotzdem durch hohes Stückzahlpotential auszeichnen. Im Auftrag seiner Kunden konzipiert das Unternehmen ganzheitliche Systemlösungen, die neben der notwendigen Technologie auch die reibungslose Systemintegration und optimale Anpassung ermöglichen sollen. Der Konzern versteht sich als Komplettanbieter und sein Leistungsportfolio reicht von der ersten Konzeption über die Entwicklung und Produktion bis hin zu After-Sales.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Klaus Dieter Frers 50
Freefloat 41,33
Oddo BHF Asset Management SAS 2,98
HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH 2,95
Otus Capital Management LP 2,74

Fundamentalanalyse

News

22.08.2019 | 07:00:16 (dpa-AFX)
DGAP-News: paragon wächst im Bereich Automotive schneller als der Markt - Kostensenkungsprogramm soll negativem EBIT entgegenwirken (deutsch)

paragon wächst im Bereich Automotive schneller als der Markt - Kostensenkungsprogramm soll negativem EBIT entgegenwirken

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DGAP-News: paragon GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

paragon wächst im Bereich Automotive schneller als der Markt -

Kostensenkungsprogramm soll negativem EBIT entgegenwirken

22.08.2019 / 07:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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paragon wächst im Bereich Automotive schneller als der Markt -

Kostensenkungsprogramm soll negativem EBIT entgegenwirken

- Konzernumsatz steigt im ersten Halbjahr um 22 % auf 96 Mio. Euro

- Segment Elektromobilität mit Umsatzplus von 77 % erneut stärkster

Wachstumstreiber

- EBITDA erreicht 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 11,0 Mio. Euro); EBIT bei -5,4

Mio. Euro

- Veränderter Produktmix im Automobilbereich und Umsatzverzögerungen bei

Voltabox belasten Profitabilität temporär

- Umfangreiche Kostensenkungsprogramme eingeleitet

Delbrück, 22. August 2019 - Die paragon GmbH & Co. KGaA [ISIN DE0005558696]

hat heute ihren Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2019 veröffentlicht und

den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt.

"Wir sind mit dem ersten Halbjahr nicht zufrieden, aber es hat sich

bestätigt, dass unser Geschäftsmodell grundsätzlich sehr robust ist. Dem

schwachen Trend im Automobilsektor haben wir uns erfolgreich entzogen und

sind in diesem Bereich deutlich gewachsen", sagt Klaus Dieter Frers, Gründer

und Vorsitzender der Geschäftsführung der paragon GmbH. "Die

Umsatzverschiebungen, die aufgrund der Vollkonsolidierung unserer Tochter

Voltabox eine Anpassung unserer Prognose erforderten, betreffen Projekte im

Segment Elektromobilität, in dem wir bislang nicht im Automobilbereich tätig

sind. Für unser Automotive-Geschäft erwarten wir zum Jahresende einen Umsatz

am oberen Ende der Planungen. Unser Ergebnis ist gleichzeitig durch

Sondereffekte im Segment Mechanik belastet. Wir haben umfangreiche Maßnahmen

zur Kostensenkung angestoßen, die dazu beitragen werden, dass wir bereits im

Jahr 2020 wieder ein signifikant verbessertes positives EBIT erzielen."

In einem allgemein schwachen Umfeld hat sich der Konzernumsatz mit einem

Zuwachs von 22,2 % auf 96,0 Mio. Euro erneut gut entwickelt. Im Segment

Elektronik trug im ersten Halbjahr der neue Geschäftsbereich Digitale

Assistenz erstmals zum Umsatz bei. Im Verlauf des zweiten Quartals hat sich

gezeigt, dass der Geschäftsverlauf im Geschäftsbereich Sensorik und im

Fachbereich Akustik innerhalb des Geschäftsbereichs Interieur unter den

ursprünglichen Planungen liegt, was im Wesentlichen auf den weiter sinkenden

Marktanteil eines wichtigen OEM-Kunden zurückzuführen ist. Diese Entwicklung

wird allerdings maßgeblich durch besser als erwartete Geschäftsverläufe im

Fachbereich Cockpit sowie im Geschäftsbereich Karosserie-Kinematik - der

paragon movasys GmbH - kompensiert. Das erneut deutliche Wachstum des

Segments Mechanik ging dabei auf die laufende Serienproduktion von

software-gesteuerten Heckspoilern zurück.

Das Segment Elektromobilität (bestehend aus der Voltabox AG) war mit einem

Umsatzanstieg von 77 % wie erwartet der größte Umsatztreiber. Hier sorgten

im ersten Halbjahr insbesondere Batteriesysteme für den Einsatz in

Gabelstaplern für eine planmäßige Entwicklung des Geschäfts. Daneben hat

Voltabox in diesem Zeitraum die Serienproduktion von Batteriesystemen für

den Einsatz in landwirtschaftlichen Fahrzeugen erfolgreich hochgefahren. Im

laufenden Geschäftsjahr trugen auch die Akkupacks für Pedelecs und E-Bikes

erstmals zum Umsatz bei.

Gesamtleistung steigt im ersten Halbjahr

Die höheren sonstigen betrieblichen Erträge von 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5

Mio. Euro) resultierten überwiegend aus Fremdwährungseffekten. Bei einer

Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen von 1,1 Mio.

Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro) sowie planmäßig höheren aktivierten

Entwicklungskosten von 10,7 Mio. Euro (Vorjahr: 9,0 Mio. Euro) ergab sich

eine Gesamtleistung von 111,3 Mio. Euro (Vorjahr: 89,8 Mio. Euro).

Der Materialaufwand erhöhte sich um 37,4 % auf 61,1 Mio. Euro (Vorjahr: 44,5

Mio. Euro). Daraus resultierte eine Materialeinsatzquote (ermittelt aus dem

Verhältnis Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) von 62,9 %

(Vorjahr: 55,5 %). Damit lag der Rohertrag in Höhe im ersten Halbjahr bei

50,1 Mio. Euro (Vorjahr: 45,3 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 52,2

% entspricht (Vorjahr: 57,6 %).

Der Personalaufwand stieg durch den Personalaufbau im Jahresverlauf 2018 um

33,7 % auf 31,0 Mio. Euro (Vorjahr: 23,2 Mio. Euro). Die

Personalaufwandsquote erhöhte sich entsprechend auf 32,3 % (Vorjahr: 29,5

%).

Unter Berücksichtigung der um 22,8 % gestiegenen sonstigen betrieblichen

Aufwendungen von 13,6 Mio. Euro (Vorjahr: 11,0 Mio. Euro) ergibt sich ein um

49,8 % geringeres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)

von 5,5 Mio. Euro (Vorjahr: 11,0 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von 5,8

% entspricht (Vorjahr: 14,0 %). Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen und

Wertminderungen von 10,9 Mio. Euro (Vorjahr: 6,2 Mio. Euro) reduzierte sich

das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf -5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,8

Mio. Euro). Die EBIT-Marge reduzierte sich dadurch auf -5,6 % (Vorjahr: 6,1

%).

Bei einem nahezu unveränderten Finanzergebnis in Höhe von -3,0 Mio. Euro

(Vorjahr: -2,9 Mio. Euro) und positiven Ertragssteuern von 0,5 Mio. Euro

(Vorjahr: -1,2 Mio. Euro) erwirtschaftete paragon im Berichtszeitraum ein

Konzernergebnis in Höhe von -7,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Das

entspricht einem Ergebnis je Aktie von -1,51 Euro (Vorjahr: 0,20 Euro). Vom

Konzernergebnis entfielen -1,1 Mio. Euro auf nicht beherrschende Anteile

anderer Gesellschafter (Vorjahr: -0,2 Mio. Euro).

Vermögenswerte weiterhin von neuem IFRS 16-Standard geprägt

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Juni 2019 auf 380,8 Mio. Euro (31.

Dezember 2018: 362,3 Mio. Euro). Dies geht im Wesentlichen auf die Erhöhung

der langfristigen Vermögenswerte um 19,6 Mio. Euro auf 196,2 Mio. Euro

zurück (31. Dezember 2018: 176,7 Mio. Euro), während die kurzfristigen

Vermögenswerte mit 184,6 Mio. Euro nahezu unverändert blieben (31. Dezember

2018: 185,6 Mio. Euro).

Der Anstieg der langfristigen Vermögenswerte resultierte vor allem aus dem

Anstieg der Sachanlagen um 15,0 Mio. Euro auf 65,5 Mio. Euro (31. Dezember

2018: 50,5 Mio. Euro) aufgrund der erstmaligen Anwendung des neuen

Leasing-Bilanzierungsstandards IFRS 16 mit Wirkung zum 1. Januar 2019.

Zur Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte führten im Wesentlichen

zwei gegenläufige Effekte. Während die Vorräte um 12,8 Mio. Euro

insbesondere infolge der geplanten Produktionsausweitung im Segment

Elektromobilität auf 71,7 Mio. Euro stiegen (31. Dezember 2018: 58,9 Mio.

Euro), reduzierten sich die liquiden Mittel um 31,8 Mio. Euro auf 10,1 Mio.

Euro (31. Dezember 2018: 41,8 Mio. Euro) insbesondere infolge des Anstiegs

der operativen Geschäftstätigkeit sowie der Reduzierung von kurzfristigen

Darlehen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Gleichzeitig wuchsen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 12,8

Mio. Euro auf 83,5 Mio. Euro zu (31. Dezember 2018: 70,7 Mio. Euro).

Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich um 35,9

Mio. Euro auf 136,0 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 100,1 Mio. Euro), was

neben dem Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten aus Finance Lease um

5,8 Mio. Euro auf 6,7 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 0,9 Mio. Euro) infolge

der erstmaligen Anwendung des neuen Leasing-Bilanzierungsstandards IFRS 16

vor allem auf die Erhöhung der langfristigen Anleihen um 32,0 Mio. Euro auf

81,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 49,9 Mio. Euro) aufgrund der Begebung der

CHF-Anleihe im zweiten Quartal zurückgeht.

Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierten sich

hingegen um 8,0 Mio. Euro auf 76,4 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 84,4 Mio.

Euro). Dies ist auf eine Verringerung der kurzfristigen Darlehen um 7,5 Mio.

Euro auf 33,8 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 41,4 Mio. Euro) sowie eine

Verringerung der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 3,6 Mio. Euro

auf 9,1 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 12,7 Mio. Euro) zurückzuführen.

Das Eigenkapital reduzierte sich zum Bilanzstichtag um 9,4 Mio. Euro auf

168,4 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 177,8 Mio. Euro), insbesondere durch das

negative Konzernergebnis bei einem gleichzeitig auf 97,1 Mio. gestiegenen

Gewinnvortrag (31. Dezember 2018: 95,9 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote

sank dadurch auf 44,2 % (31. Dezember 2018: 49,1 %).

Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit auf Vorjahresniveau

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit blieb im Berichtszeitraum

trotz des negativen Ergebnisses vor Steuern mit -26,8 Mio. Euro im

Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (Vorjahr: -27,6 Mio.

Euro). Während sich die Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

um 4,5 Mio. Euro planmäßig auf 10,7 Mio. Euro erhöhten, nahmen die anderen

Rückstellungen und Pensionsrückstellungen um 3,3 Mio. ab (Vorjahr: Zunahme

um 0,2 Mio. Euro). Darüber hinaus sanken die nicht zahlungswirksamen

Aufwendungen und Erträge um 4,1 Mio. Euro auf 0,3 Mio. Euro. Die Zunahme der

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich um 7,9 Mio. Euro

auf 18,5 Mio. Euro (Vorjahr: 26,4 Mio. Euro).

Dagegen erhöhte sich die Zunahme der Vorräte um 3,7 Mio. Euro auf 12,8 Mio.

Euro (Vorjahr: 9,1 Mio. Euro) infolge der Ausdehnung der Geschäftstätigkeit.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 5,1

Mio. Euro, während sie sich im Vorjahr noch um 4,1 Mio. Euro erhöht hatten.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit reduzierte sich im Berichtszeitraum

um 8,2 Mio. Euro auf -24,1 Mio. Euro (Vorjahr: -15,9 Mio. Euro), was im

Wesentlichen durch die um 7,0 Mio. Euro höheren Auszahlungen für

Investitionen in das Sachanlagevermögen von 13,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7

Mio. Euro) begründet ist.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich im Berichtszeitraum um

21,4 Mio. Euro auf 19,1 Mio. Euro (Vorjahr: -2,3 Mio. Euro), insbesondere

infolge des Nettozuflusses aus der Begebung der CHF-Anleihe in Höhe von 29,8

Mio. Euro sowie der um 4,9 Mio. Euro höheren Einzahlungen aus der Aufnahme

von Finanzkrediten. Gleichzeitig wurden Finanzkredite in Höhe von 14,1 Mio.

Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro) getilgt.

Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 10,1 Mio. Euro (31.

Dezember 2018: 41,8 Mio. Euro). Die freie Liquidität lag zum gleichen

Zeitpunkt bei 31,5 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 48,9 Mio. Euro.).

Ausblick für das Geschäftsjahr 2019

Am 12. August 2019 hat die Geschäftsführung der paragon GmbH eine Anpassung

ihrer Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019

bekanntgegeben. Ein wesentlicher Grund ist die korrigierte Jahresprognose

der börsennotierten Tochtergesellschaft Voltabox. Im Automotive-Geschäft hat

sich der veränderte Produktmix ungünstig auf die Profitabilität ausgewirkt.

Bei Voltabox kommt es zu Umsatzverzögerungen im US-Geschäft und zu einem

vorübergehenden Produktionsausfall aufgrund der Umstellung eines wichtigen

Zell-Lieferanten auf die neueste Technologie.

So belasten diverse Anlaufprobleme neuer Produkte im Geschäftsbereich

Karosserie-Kinematik die Ertragssituation mit zusätzlichen Kosten in Höhe

von rund 3,3 Mio. Euro. Mit einem gezielten Kostensenkungsprogramm, welches

bis Mitte 2020 abgeschlossen wird, soll die Ergebnissituation auf das Niveau

einer EBIT-Marge von 3 bis 4 % angehoben werden.

Darüber hinaus betragen die Kosten für Konsolidierung und Integration der

neuen Tochterunternehmen im laufenden Geschäftsjahr etwa 3,5 Mio. Euro.

Hierzu zählen unter anderem vorübergehend höhere Standortkosten. In

Landsberg am Lech wurde für die paragon movasys GmbH ein neues Gebäude

gekauft und umgebaut. Gleiches gilt für den neuen Standort Limbach, der die

bisherigen Standorte in Saarbrücken und Bexbach ersetzt. Der

Entwicklungsstandort Nürnberg wird aufgegeben und zukünftig in Limbach

integriert, ebenso Fertigungslinien aus Neu-Ulm.

Zusammengefasst rechnet die Geschäftsführung der paragon GmbH im

Automotive-Bereich mit Sondereffekten in Höhe von rund 7 Mio. Euro, die das

unbereinigte EBIT auf eine Größenordnung von 3,5 Mio. Euro (circa 3 %

EBIT-Marge) drücken werden. Das um diese Sondereffekte bereinigte EBIT wird

bei gut 10 Mio. Euro liegen.

Da die börsennotierte Tochtergesellschaft Voltabox ihre Umsatz- und

Ertragsprognose für das Gesamtjahr ebenfalls infolge der teilweisen

Verschiebung eines Großauftrags an die amerikanische Tochtergesellschaft

Voltabox of Texas, Inc., in das Jahr 2020 und eines Produktionsausfalls

infolge der Umstellung eines wichtigen Zell-Lieferanten auf die neueste

Technologie reduziert hat, hat die Geschäftsführung der paragon GmbH ihre

Prognose für das laufende Jahr auf eine Umsatzerwartung von nunmehr 200 Mio.

Euro bis 210 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von -1 bis -2 % angepasst. Davon

soll der Voltabox-Teilkonzern 70 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro (bisher zwischen

105 und 115 Mio. Euro) beitragen, bei einer EBIT-Marge in Höhe von -8 bis -9

% (bisher zwischen 8 und 9 %).

Darüber hinaus erwartet die Geschäftsführung der paragon GmbH, im Gesamtjahr

einen deutlich verbesserten operativen Cashflow zu generieren. Da dieser

aber infolge der Entwicklungen zum Halbjahr geringer ausfällt als

ursprünglich erwartet, wird sich der im Gesamtjahr 2019 gegenüber dem

Geschäftsjahr 2018 stark verbesserte Free Cashflow gleichwohl in einem

mittleren negativen zweistelligen Bereich bewegen. Dies geht vor allem auf

weiterhin erhöhte Vorräte zurück, die im zweiten Halbjahr durch den Zugang

von bereits bestellten und zum Teil nicht mehr stornierbaren Materialien

geprägt sein werden. Dieser Stand der Vorratshaltung wird dem

paragon-Konzern jedoch im Geschäftsjahr 2020 helfen, das Ergebnis

signifikant zu verbessern.

Die kumulierte Auftragsvorlage der nächsten fünf Jahre lag zum Halbjahr

weiterhin etwa auf Höhe des Jahresendes 2018 und damit bei rund 2,1 Mrd.

Euro. Davon entfallen rund 1,1 Mrd. Euro auf Voltabox.

Unter www.paragon.ag/investoren steht der Konzernzwischenbericht mit dem

verkürzten Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 zum Download bereit.

Porträt paragon GmbH & Co. KGaA

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt

a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt,

produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der

Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum

Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen

im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne

Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische

High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon

aktive mobile Aerodynamiksysteme. Darüber hinaus ist der Konzern mit der

ebenfalls im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutschen Börse AG in

Frankfurt a.M. notierten Tochtergesellschaft Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9)

im schnell wachsenden Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten und

marktprägenden Lithium-Ionen Batteriesystemen tätig.

Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die

paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl

(Thüringen), Landsberg am Lech und Neu-Ulm (Bayern), Korntal-Münchingen und

St. Georgen (Baden-Württemberg), Limbach (Saarland), Aachen

(Nordrhein-Westfalen) sowie in Kunshan (China) und Austin (Texas, USA).

Mehr Informationen zu paragon finden Sie unter: www.paragon.ag.

Ansprechpartner Finanzpresse & Investor Relations

paragon GmbH & Co. KGaA

Dr. Kai Holtmann

Artegastraße 1

D-33129 Delbrück

Phone: +49 (0) 52 50 - 97 62-140

Fax: +49 (0) 52 50 - 97 62-63

E-Mail: investor@paragon.ag

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22.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: paragon GmbH & Co. KGaA

Artegastraße 1

33129 Delbrück

Deutschland

Telefon: +49 (0)5250 97 62 - 0

Fax: +49 (0)5250 97 62 - 60

E-Mail: investor@paragon.ag

Internet: www.paragon.ag

ISIN: DE0005558696, DE000A2GSB86,

WKN: 555869, A2GSB8,

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,

Stuttgart, Tradegate Exchange

EQS News ID: 861311

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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