Sartorius AG VZ.

716563 / DE0007165631 //
Quelle: Xetra: 29.05.2020, 17:35:10
716563 DE0007165631 // Quelle: Xetra: 29.05.2020, 17:35:10
Sartorius AG VZ.
333,40 EUR
Kurs
6,86%
Diff. Vortag in %
157,30 EUR
52 Wochen Tief
338,40 EUR
52 Wochen Hoch
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Sartorius AG VZ.

  • Sektor Technologie
  • Industrie Sonstige Technologie
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 24.964,99 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2019 74,88 Mio.
  • Dividende je Aktie 2019 0,36 EUR
Die Sartorius AG ist ein international führender Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter, der sich auf die Bereiche Biotech-, Pharma- und Nahrungsmittel-Industrie konzentriert. Die Lösungen tragen dazu bei, dass komplexe und qualitätskritische Prozesse in der Produktion wie im Labor effizient realisiert werden können. Zum Portfolio gehören Produkte in den Bereichen Zellkulturmedien, Fermentation, Zellernte, Pufferlösungen sowie Laborinstrumente wie Pipetten und Verbrauchsmaterialien. Darüber hinaus stellt Sartorius Industriewaagen für verschiedene Anwendungen in der Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie her. Die Sartorius AG ist das Mutterunternehmen des Konzerns und steuert als Holding die von ihr direkt und indirekt gehaltenen Beteiligungen. In Europa, Asien und Amerika ist der Konzern über eigene Produktionsstätten sowie über Vertriebsniederlassungen und örtliche Handelsvertretungen in mehr als 110 Ländern präsent.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 91
eigene Anteile 9

Fundamentalanalyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 21.04.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
65,6

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
45,2%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 25,56 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SARTORIUS AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 21.04.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 21.04.2020 bei einem Kurs von 258 eingesetzt.
Preis Stark überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit wesentlich überhöht.
Relative Performance 30,6% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 30,6%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 31.03.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 31.03.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 265,33.
Wachstum KGV 0,6 42,36% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 42,36% Aufschlag.
KGV 65,6 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 41,2% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 15 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 15 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 19,28% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 21.04.2020 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -97 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,3%.
Beta 0,68 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,68% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 45,2% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 45,2% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 39,82 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 39,82 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 39,82 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,7%
Volatilität der über 12 Monate 34,3%

News

14.05.2020 | 15:55:42 (dpa-AFX)
SARTORIUS IM FOKUS: Börsenliebling ist kaum zu erschüttern

GÖTTINGEN (dpa-AFX) - Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius <DE0007165631> gehört in der Covid-19-Pandemie zu dem Kreis jener Unternehmen, für die die Krise Fluch und Segen zugleich ist. Die Aktie, die ohnehin seit Jahren an der Börse hoch geschätzt ist, trumpft derweil weiter kräftig auf: Immer wieder Rekordhochs - ganz gleich, was die Analysten meinen. Die streiten nämlich schon seit langem darum, ob der Höhenflug noch berechtigt ist und der Kurs zum Konzernwachstum passt.

LAGE DES UNTERNEHMENS:

Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg kann eigentlich rundum zufrieden sein: Umsatz verdreifacht binnen zehn Jahren, Ergebnisse noch weitaus deutlicher gesteigert, auch durch Übernahmen groß geworden und entsprechend steigt die Mitarbeiterzahl des Unternehmens rund um den Globus kräftig an. Die Corona-Pandemie ist für Sartorius nun allerdings ein Ereignis, das Glück und Pech in sich vereint.

Im ersten Quartal wurde der Auftragseingang bei den Göttingern kräftig befeuert, weil die Kunden wegen Corona ihre Lager auf Vorrat aufstockten. Das haben auch viele andere Unternehmen der Branche so erlebt, der Gesundheitskonzern Fresenius oder Merck in Darmstadt beispielsweise. Zwar sieht Sartorius durch Corona "zusätzliche Chancen zur weiteren Verstärkung mit innovativen Technologien" und ist in Kontakt mit mehreren Entwicklern von Impfstoffen gegen das neue Coronavirus.

Gleichzeitig dürfte die Krise an anderen Stellen durchaus drücken: So vermerkte das Sartorius-Management in der Laborsparte im ersten Quartal bereits eine rückläufige Nachfrage aus China nach den Instrumenten des Konzerns.

Auch für Sartorius bedeutet die Pandemie deshalb eine erhebliche Unsicherheit. Kreuzburg entschied sich daher im April dafür, die Dividende auf den Prüfstand zu stellen. Seit dieser Woche ist es entschieden: Anleger müssen sich mit einer Halbierung der Ausschüttung zufrieden geben.

Dass Sartorius stetig auf Einkaufstour ist, könnte sich derweil für das Unternehmen als Rettungsanker im laufenden Jahr erweisen. Kreuzburg hat bei seinen Übernahmen in der Regel einen recht guten Griff bewiesen, wobei er die Biotechnologie als wichtiges Wachstumsgeschäft sieht. Tatsächlich brummen die Geschäfte in der durch diverse Zukäufe etwa in Deutschland und Frankreich stetig gestärkten Biotechnologiesparte - sie ist aktuell der Wachstumstreiber im Konzern, der unter anderem Zellkulturmedien, Bioreaktoren, Spezialfilter und Analyseinstrumente herstellt.

Ende 2019 übernahm Sartorius etwas mehr als die Hälfte der Anteile am israelischen Zellkulturmedien-Entwickler und -Hersteller Biological Industries. Zudem brachte das Unternehmen Ende April die ein halbes Jahr zuvor angekündigte Übernahme von Teilen des Life-Science-Portfolios vom US-Mischkonzern Danaher <US2358511028> <US2358511028> unter Dach und Fach - Kaufpreis 825 Millionen Dollar. Wegen dieser Zukäufe schraubte das Management trotz der Unsicherheit rund um Corona bereits vor gut drei Wochen seine Umsatzerwartungen für 2020 hoch. Bereits der Jahresstart war von kräftigem Erlöswachstum gekennzeichnet.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Da sich die Aktie in immer neue Höhen begibt, empfehlen nur noch wenige Analysten das Papier zum Kauf. Von den im dpa-AFX Analyser seit Mitte April erfassten Experten ist die Mehrheit dafür, die Papiere zu halten. Den beiden Verkaufs-Empfehlungen stehen andererseits aber auch drei Stimmen für einen Kauf gegenüber.

Grundsätzlich loben die Sartorius-Experten zwar die gute Entwicklung beim Konzern; der Dissens entzündet sich aber an der Frage, wie viel dieses Wachstum an der Börse tatsächlich wert ist.

Daniel Wendorff von der Commerzbank <DE000CBK1001> etwa empfiehlt Anlegern unverändert, sich die Papiere ins Depot zu holen. Mit einem Kursziel von 327 Euro liegt er aktuell knapp zwölf Prozent über dem aktuellen Aktienkurs von 292 Euro - und weit über dem durchschnittlichen Kursziel der bei dpa-AFX erfassten Experten in Höhe von rund 237 Euro. Sartorius sei nach wie vor eine einzigartige Wachstumsstory, auch während der Corona-Krise, lobte Wendorff nach der Anhebung des Umsatzausblicks.

Ganz anders sieht das Sven Kürten von der DZ Bank. Auch er attestierte Sartorius ein gutes erstes Quartal, doch die Aktie "enteile" weiter beschied er. Selbst in seinen optimistischsten Prognosen kommt Kürten nur auf einen fairen Wert für das Papier von rund 184 Euro.

Zweifel bekommen unterdessen auch den Branchenexperten der französischen Societe Generale <FR0000130809>: Fraglos sei Sartorius eines der Top-Wachstumsunternehmen im Sektor, räumen die Analysten ein. Doch sie sorgen sich zunehmend darum, inwieweit angesichts der durch Corona voraussichtlich anstehenden globalen Rezession die weitere Entwicklung beim Konzern tatsächlich noch gut vorhersehbar sei. "Denn die Pharmaindustrie wird das irgendwo zu spüren bekommen," sind sie sich sicher. Sie weisen zudem darauf hin, dass an der Börse das starke Wachstumsprofil von Sartorius inzwischen zwar eingepreist sei, nicht aber die stark schwankende Auftragslage in beiden Konzernsparten.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Sartorius gehört seit Jahren zu den Favoriten am Aktienmarkt und das hat sich durch die Corona-Krise nicht geändert - im Gegenteil. Seit dem 24. Februar - also dem Zeitpunkt, seit dem der Corona-Crash den Aktienmarkt fest im Griff hat - ging es für die Vorzugsaktie um rund 24 Prozent nach oben. Damit zählt Sartorius zu den wenigen Gewinnern im MDax <DE0008467416> in diesem Zeitraum.

Aber auch mittel- und langfristig liegt Sartorius am Kapitalmarkt weit vorn. So stieg das Vorzugspapier in den vergangenen zwölf Monaten um 75 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren waren es fast 700 Prozent Zuwachs, und über zehn Jahre gerechnet sind es sogar knapp 6000 Prozent Kursplus. Und wer das Papier seit Beginn des Jahrtausends hält, kann sich sogar über einen Anstieg um satte 12 000 Prozent freuen. Mit 301,60 Euro war die Aktie am 13. Mai dabei erstmals teurer als 300 Euro.

Das Aktienkapital des 1870 als feinmechanische Werkstatt für Analysenwaagen gegründeten und seit 1990 an der Börse notierten Unternehmens ist zu gleichen Teilen in Stamm- und Vorzugsaktien aufgeteilt. Von den 37,4 Millionen Stammaktien gehört die Hälfte einer Erbengemeinschaft, auf weitere fünf Prozent hat die Familie direkten Zugriff und rund 34 Prozent gehören dem US-Unternehmen Bio-Rad Laboratories - nur zwei Prozent sind im Streubesitz.

Ganz anders sieht es bei den Vorzugsaktien aus - hier werden 91 Prozent im Streubesitz gehandelt, der Rest liegt bei Sartorius selbst. Insgesamt wird das Unternehmen an der Börse derzeit mit etwas mehr als 21 Milliarden Euro bewertet - das Aktienpaket der Erbengemeinschaft und Familie kommt dabei auf knapp sechs Milliarden Euro./tav/zb/he

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ROUNDUP: Sartorius wird für das laufende Jahr optimistischer - Dividende wackelt

DZ BANK Produktauswahl

Discount Classic

Discountzertifikat – Laufzeit >6 Monate – Sortierung nach Discount (30%-20%) und Rendite p.a.%

Produktauswahl : Basiswert Sartorius AG VZ.

Sartorius AG VZ.
Discount DFJ7SJ

4,99% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Discount DFH80E

14,50% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Discount DF0ZQ1

9,59% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Discount DFE51W

6,29% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Discount DFD62F

4,53% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Discount DFF24Q

3,17% Seitwärtsrendite p.a.

Min Discount in % Max

Optionsscheine Classic Long

Produktauswahl : Basiswert Sartorius AG VZ.

Sartorius AG VZ.
Optionsschein long DFJ59H

81,32x Hebel

Sartorius AG VZ.
Optionsschein long DF0YFZ

8,75x Hebel

Sartorius AG VZ.
Optionsschein long DF90EV

6,80x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Optionsscheine Classic Short

Produktauswahl : Basiswert Sartorius AG VZ.

Sartorius AG VZ.
Optionsschein short DDS46E

138,92x Hebel

Sartorius AG VZ.
Optionsschein short DDS46G

138,92x Hebel

Sartorius AG VZ.
Optionsschein short DF440K

138,92x Hebel

Min Abstand zum Basispreis in % Max

Aktienanleihen Classic

Produktauswahl : Basiswert Sartorius AG VZ.

Sartorius AG VZ.
Aktienanleihe DFJ5H1

8,29% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Aktienanleihe DFJ5H3

6,77% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Aktienanleihe DFH11R

5,17% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Aktienanleihe DFE864

3,86% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Aktienanleihe DF0PYS

3,44% Seitwärtsrendite p.a.

Sartorius AG VZ.
Aktienanleihe DF8VK3

2,81% Seitwärtsrendite p.a.

Min Abstand zum Basispreis in % Max

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