AstraZeneca Plc.

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886455 / GB0009895292 //
Quelle: LSE SETS: 17:35:00
886455 GB0009895292 // Quelle: LSE SETS: 17:35:00
AstraZeneca Plc.
55,85 GBP
Kurs
-0,07%
Diff. Vortag in %
42,60 GBP
52 Wochen Tief
56,65 GBP
52 Wochen Hoch
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Sektorvergleich

AstraZeneca Plc.
Quelle: LSE London Stock Exchange, SETS: 23.07. 17:35:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2018 DZ BANK AG
BASF SE BASF11

82,44 EUR

17:35:20

-0,42%

BASF11
Merck KGaA 659990

84,90 EUR

17:35:16

-1,10%

659990
Bayer AG BAY001

92,42 EUR

17:35:24

0,40%

BAY001
Henkel AG & Co. KGaA Vz. 604843

108,55 EUR

17:35:19

-0,60%

604843
Lanxess AG 547040

67,44 EUR

17:35:45

-0,59%

547040
K+S AG KSAG88

21,540 EUR

17:35:41

1,17%

KSAG88
Sanofi S.A. 920657

72,48 EUR

17:39:47

0,17%

920657
Air Liquide S.A. 850133

108,00 EUR

17:35:14

-0,60%

850133
MorphoSys AG 663200

121,50 EUR

17:35:03

0,91%

663200
Symrise AG SYM999

76,66 EUR

17:35:33

-0,44%

SYM999
Evotec AG 566480

17,865 EUR

17:35:20

2,55%

566480
Wacker Chemie AG WCH888

116,05 EUR

17:35:40

-0,64%

WCH888
Medigene AG A1X3W0

12,600 EUR

17:35:27

1,69%

A1X3W0
Siemens Healthineers AG SHL100

38,485 EUR

17:35:22

1,68%

SHL100
Evonik Industries AG EVNK01

31,030 EUR

17:35:33

-1,15%

EVNK01
Fuchs Petrolub SE Vz. 579043

43,800 EUR

17:35:43

0,23%

579043
SGL Carbon SE 723530

9,950 EUR

17:35:41

-0,60%

723530
Qiagen N.V. A2DKCH

31,380 EUR

17:35:02

-0,82%

A2DKCH
Dermapharm A2GS5D

27,560 EUR

17:36:17

-1,13%

A2GS5D
CROPENERGIES A0LAUP

4,570 EUR

17:36:10

-2,14%

A0LAUP
Novo Nordisk AS A1XA8R

321,55 DKK

16:59:31

0,25%

A1XA8R
Gilead Sciences Inc. 885823

77,43 USD

19:18:59

0,08%

885823
Celgene Corp. 881244

85,22 USD

19:18:45

0,14%

881244

News

07.06.2018 | 11:44:05 (dpa-AFX)
PHARMAINDUSTRIE IM FOKUS: Was bedeutet der Brexit für den Sektor?

BRÜSSEL/BERLIN/LONDON (dpa-AFX) - Die Pharmaindustrie bangt wegen der schleppenden Verhandlungen für den Brexit. Der Sektor gehört zu den am stärksten regulierten Branchen Europas. Viele Vorgaben sind eng miteinander verzahnt. Seit Monaten schrillen deshalb die Alarmglocken. Was, wenn Großbritannien ohne klare Nachfolgeregelungen für die medizinische Industrie aus der EU ausschert? Die Pharmaunternehmen bereiten sich bereits auf diesen Extremfall vor. Die wichtigsten Punkte zum Thema, was die Experten sagen und wie es für die Aktien läuft:

DAS IST LOS:

45 Millionen Arzneimittelpackungen wandern laut einer Umfrage des europäischen Pharmaverbands EFPIA jedes Jahr vom Vereinigten Königreich in die EU. 37 Millionen importieren die Briten im Gegenzug aus den übrigen EU-Ländern. Niemand weiß derzeit, wie dieser Strom ungehindert weiter fließen soll. Denn das Problem des Brexit umfasst die komplette Kette von der Pharmaforschung über die Zulassung bis zum Vertrieb. Die Pharmaindustrie hofft deshalb, dass sich die Politik auf neue Regularien einigt, durch die das alte System nur wenig erschüttert wird.

Entscheidet sich Großbritannien jedoch für den harten Schnitt ohne Nachfolgeregelungen, hätte das immense Folgen für die Branche. Der britische Arzneimittelhersteller GlaxoSmithKline <GB0009252882> hat als erstes Unternehmen bereits in seinem Geschäftsbericht 2017 vorgerechnet, was dies für seine Bilanz bedeuten würde. Für die kommenden drei Jahre prophezeit der Konzern einen Aufwand für die Brexit-Vorbereitung von 70 Millionen Pfund, umgerechnet rund 80 Millionen Euro. Danach stellt sich das Unternehmen auf 50 Millionen Pfund ein - jährlich.

Ungelöste Fragen gibt es massig. Übel träfe es besonders Impfstoffe von der britischen Insel. Ihre komplexe Zusammensetzung müsste in Laboren der EU neu überprüft werden, ein enorm aufwändiger und kostspieliger Prozess. Und von britischen Institutionen oder Konzernen finanzierte Medikamenten-Studien dürften künftig nur dann in der EU durchgeführt werden, wenn der Sponsor seinen Sitz in eines der 27 verbleibenden Mitgliedsländer verlegt - oder die Rechte auf ein EU-Büro überträgt.

Natürlich trifft der Brexit sämtliche Zweige der Wirtschaft. Doch weil die Pharmaindustrie mit ihrer Bedeutung für die menschliche Gesundheit wuchern kann, hatte sie gehofft, dass ihrem Anliegen von der Politik oberste Priorität bei den Brexit-Verhandlungen eingeräumt wird. Bislang vergeblich.

Allerdings ist Theresa May bereits mit hohen Forderungen angeeckt. Die britische Regierungschefin wollte Großbritannien auch in Zukunft unter dem Dach der für die Medikamentenzulassung zuständigen europäischen Behörde Ema belassen, die künftig von London nach Amsterdam übersiedelt. "Rosinenpickerei", befanden die übrigen Europäer. Seitdem erscheinen die Gespräche über die künftige Pharmawelt in Europa so bewegungslos wie der Brexit-Prozess selbst.

"Alles ist völlig ungeklärt, und von britischer Seite kommt nichts", stellt Siegfried Throm fest, für den Bereich Forschung zuständiger Geschäftsführer beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) in Berlin. Auch im britischen Parlament beschwor erst kürzlich der zuständige Ausschuss die Regierung, sich endlich für Nachfolgerelungen stark zu machen, da sonst der Verlust des Marktzugangs zur EU und immens steigende Medizinkosten für die Briten drohten.

Beim Pharmaverband EFPIA in Brüssel gibt man die Hoffnung noch nicht auf. Gleichzeitig empfehlen sämtliche Pharmaverbände in Europa ihren Mitgliedern inzwischen, sich auf einen harten Schnitt einzustellen.

Tatsächlich hat der Abnabelungsprozess längst begonnen. Die Pharmakonzerne, lange in Wartestellung, bewegen sich. Damit ihre Produkte auch nach dem Brexit verkehrsfähig bleiben, werden derzeit zuhauf jene Zulassungsrechte für Medikamente nach Kontinentaleuropa verlagert, die bisher von britischen Gesellschaften verwaltet wurden.

Künftig verliert die englische Zulassungsbehörde wesentliche Aufgaben. Sie muss ihre Funktion als sogenannter Berichterstatter für mehr als 370 der knapp 1400 bereits zentral über die Ema zugelassenen Medikamente für Mensch und Tier an die Behörden anderer Länder abgeben. Auch diese wurden bereits bestellt und übernehmen ihre neue Aufgabe nach Ende März 2019, dem offiziellen Zeitpunkt des EU-Austritts der Briten.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Aus Sicht von Analyst Bernhard Weininger von Independent Research setzen Politik und die Branche derzeit auf Verhandlungstaktik. "Ich gehe davon aus, dass auf beiden Seiten ein Interesse daran besteht, eine Übergangsfrist auszuhandeln, in der sich die Konzerne vorbereiten können", sagt der Experte.

Weininger sieht drei grundlegende Probleme des Brexit: Was machen die Briten, wenn sie künftig nicht mehr auf einen großen Pool an Fachkräften wie bisher zugreifen können? Und verlieren britische Pharma-Firmen an Innovationskraft, wenn sie auf die hohen Forschungsgelder aus der EU verzichten müssen? Zudem dürfte eine Medikamenten-Zulassung in UK für viele Hersteller künftig weniger Gewicht haben, "wenn man mit einer EU-Zulassung den größeren Markt adressieren kann", gibt der Experte zu bedenken. Umgekehrt dürften britische Hersteller wohl nicht umhin kommen, zweigleisig zu fahren und Zulassungen in EU und UK zu beantragen. "Dies führt dann zu zusätzlichem finanziellen und bürokratischem Mehraufwand."

Solche Fragen dürften auch an der Börse bereits unterschwellig eine Rolle spielen. "Die Unsicherheit der Investoren ist bei britischen Werten sicherlich höher als bei den übrigen, denn für die Hersteller aus Großbritannien dürfte der Schnitt schwieriger werden", so Weininger.

DAS MACHEN DIE AKTIEN:

Am 24. Juni 2016 sorgte das Votum der Briten für den Austritt aus der EU für eine Schockwelle an den internationalen Handelsplätzen. Auch der Sammelindex der europäischen Pharmabranche brach an diesem Tag kräftig ein. Seitdem hat sich der Stoxx Europe 600 Health Care zwar wieder vom Brexit-Hieb erholt, brachte aber reichlich Aufs und Abs hinter sich. Aktuell ist die bisherige Jahresbilanz leicht negativ - damit liegen Pharmapapiere aber in etwa gleichauf mit dem Gesamtmarkt./tav/stw/fba

31.05.2018 | 12:41:00 (dpa-AFX)
AUSBLICK: Immunonkologie beherrscht auch 2018 den Fachkongress Asco
28.05.2018 | 08:38:51 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Astrazeneca auf 5800 Pence - 'Overweight'
18.05.2018 | 09:12:49 (dpa-AFX)
Gewinneinbruch zum Jahresstart: AstraZeneca wartet weiter auf den Aufschwung
16.05.2018 | 13:15:35 (dpa-AFX)
Kreise: AstraZeneca erwägt Verkauf der US-Rechte an Cholesterin-Senker Crestor
19.03.2018 | 09:30:16 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Astrazeneca auf 'Buy' - Ziel 5600 Pence
12.03.2018 | 09:18:33 (dpa-AFX)
AstraZeneca kämpft bei wichtiger Lungenkrebs-Studie erneut mit Problemen
28.05.2018 | 08:38:51 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Astrazeneca auf 5800 Pence - 'Overweight'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Astrazeneca <GB0009895292> von 5500 auf 5800 Pence angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. In Reaktion auf die Erstquartalszahlen des Pharmakonzerns habe er seine Ergebnisprognosen (Core EPS) für die Jahre 2019 bis 2022 erhöht, schrieb Analyst James Gordon in einer am Montag vorliegenden Studie. Da die Briten in diesem Zeitraum ihren Gewinn dreimal so stark steigern dürften als der Branchendurchschnitt ohne AstraZeneca, sei die im Sektorvergleich deutlich überdurchschnittliche Bewertung gerechtfertigt./edh/la

Datum der Analyse: 25.05.2018

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07.02.2018 | 13:22:43 (dpa-AFX)
WDH/AstraZeneca erwartet wieder höhere Erlöse - Gewinn wird aber weiter sinken
02.02.2018 | 09:44:36 (dpa-AFX)
AstraZeneca erwartet wieder höhere Erlöse - Gewinn wird aber weiter sinken
30.01.2018 | 16:37:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Pfizer begrüßt US-Steuerreform - Toppt 2017 die Gewinnerwartungen

theScreener

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 13.07.2018)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
16,0

Erwartetes KGV für 2020

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
39,9%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 92,75 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist ASTRAZENECA PLC. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 13.07.2018) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 13.07.2018 bei einem Kurs von 5.502 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance 3,6% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 3,6%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 06.04.2018 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 06.04.2018 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 5.222,37.
Wachstum KGV 1,2 22,28% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 22,28%.
KGV 16,0 Erwartetes KGV für 2020 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2020.
Langfristiges Wachstum 14,8% Wachstum heute bis 2020 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2020.
Anzahl der Analysten 28 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 28 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,7% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 59,04% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,5%.
Beta 0,78 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,78% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 39,9% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 671,24 GBp Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 671,24 GBp oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 671,24 GBp. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 15,7%
Volatilität der über 12 Monate 22,2%
Celgene Corp.
short
Unterstützungslinie Kursziel EUR 72,29 - 72,34
Merck KGaA
short
Unterstützungslinie Kursziel EUR 84,80 - 84,82
Novo Nordisk AS
short
Unterstützungslinie Kursziel EUR 42,90 - 42,91