Siemens Gamesa Renewable Energy SA

Siemens Gamesa Renewable Energy SA

A0B5Z8 / ES0143416115 //
Quelle: BME Renta Va: 21.09.2018, 17:35:20
A0B5Z8 ES0143416115 // Quelle: BME Renta Va: 21.09.2018, 17:35:20
Siemens Gamesa Renewable Energy SA
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14,53 EUR
52 Wochen Hoch
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Siemens Gamesa Renewable Energy SA
Quelle: BME Bolsas y Mercados Espanoles - Renta Variable: 21.09. 17:35:20
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2018 DZ BANK AG
Total S.A. 850727

54,90 EUR

17:39:57

0,29%

850727
Royal Dutch Shell plc A0D94M

28,615 EUR

17:38:34

0,95%

A0D94M
Repsol S.A. 876845

16,48 EUR

17:35:20

-2,40%

876845
Aurubis AG 676650

59,98 EUR

17:35:31

0,10%

676650
VERBIO A0JL9W

6,215 EUR

17:36:22

2,47%

A0JL9W
Barrick Gold Corporation 870450

10,470 USD

22:15:06

-1,41%

870450
Vestas Wind Systems A/S 913769

437,80 DKK

16:59:39

3,65%

913769
Glencore PLC A1JAGV

3,368 GBP

17:35:19

4,69%

A1JAGV
Rio Tinto Group plc 852147

39,21 GBP

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2,72%

852147
BHP Billiton PLC 908101

16,78 GBP

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3,71%

908101

News

21.09.2018 | 06:34:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Flaute im Boom - Deutsche Windenergie-Branche fühlt sich ausgebremst

HAMBURG (dpa-AFX) - Wenn sich kommende Woche alle wichtigen Vertreter der Windenergie-Branche in Hamburg zur Fachmesse WindEnergy (25. bis 28.9.) treffen, dann müsste eigentlich eine überschäumende Stimmung herrschen: Weltweit gewinnt die Windenergie an Bedeutung, an Land und auf dem Meer. Die Anlagen werden immer größer, effektiver und billiger. Wirtschaftlich steht Windenergie entweder an der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit oder hat sie schon überschritten und ist zudem günstiger als andere Energieträger. Alles Gründe zum Jubeln.

Doch in der deutschen Windenergie-Branche ist die Stimmung sehr gedämpft. Nach erfolgreichen Jahren verspüren die Anlagenbauer und Projektentwickler keinen Rückenwind mehr aus Berlin und sind enttäuscht von der Bundesregierung und vor allem Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). "Es herrscht Stagnation", stellt Andreas Wagner von der Stiftung Offshore-Windenergie fest. Bei einer Umfrage unter Windenergie-Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg beklagten die Manager vor allem den stockenden Ausbau der Übertragungsnetze, die schwindende Akzeptanz für die Energiewende auf Seiten der Politik und die zu geringen Ausbaumengen für die Windenergie.

Bei der Offshore-Windenergie auf See geht es in diesem und dem nächsten Jahr noch voran; bis 2020 werden Windkraftanlagen mit einer Leistung von 7,5 bis 7,7 Gigawatt auf Nord- und Ostsee installiert sein. Das entspricht etwa sieben großen Kernkraftwerken und ist relativ viel, wenn man bedenkt, dass diese Industrie in Deutschland noch keine zehn Jahre alt ist. Doch dann geht es schleppender voran: Für 2021 bis 2025 sind nur 3,1 Gigawatt zusätzlich vorgesehen. "Das ist deutlich zu wenig", sagt Wagner. Die Industrie will 1,5 Gigawatt mehr bauen, für die auch die nötigen Netzleitungen vorhanden wären.

Doch Altmaier bremst: Obwohl im Koalitionsvertrag ein zusätzlicher Beitrag der Offshore-Windenergie für die Energiewende vorgesehen ist, gibt es kein grünes Licht aus Berlin. Die Industrie fordert zudem, das Ausbauziel für die Offshore-Windenergie für 2030 von 15 auf 20 Gigawatt anzuheben und ein Testfeld in der Ostsee zu realisieren.

Auch der Ausbau der Windenergie an Land wird in Deutschland nicht in dem bisherigen Tempo weitergehen - das ist politisch so gewollt. Durch das Ausschreibungsverfahren, das 2017 eingeführt wurde, ist der Neubau auf 2,8 Gigawatt gedeckelt. Nachdem 2017 noch Anlagen mit einer Leistung von 5,3 Megawatt gebaut wurden, reduziert sich das Marktvolumen in diesem Jahr auf 3,5 Megawatt und in den beiden kommenden Jahren auf je 2,0 Megawatt, erwartet der Bundesverband Windenergie (BWE). "Mit Blick auf die weltweit dynamisch wachsenden Zukunftsmärkte für Green-Tech ist es umso bedauernswerter, dass unsere Unternehmen technisches Knowhow zu verlieren drohen", sagt Verbandspräsident Hermann Albers. Auch er fordert Sonderausschreibungen und ein verlässliches Zeit- und Mengenkorsett für den Ausbau der Windenergie.

Für die deutsche Branche, die technologisch in vielen Bereichen vorn liegt, werden andere Regionen interessanter als der Heimatmarkt. Großbritannien und Frankreich, Japan und die USA, Taiwan und Indien. Selbst die Niederländer bauen in den nächsten Jahren mehr Offshore-Windenergie als Deutschland. Wird die neue Technologie der schwimmenden Windkraftanlagen erst einmal flächendeckend eingesetzt, kommen weitere Offshore-Märkte dazu.

Doch erst einmal leiden die deutschen Hersteller unter der heimischen Flaute im boomenden Weltmarkt. Firmen wie Senvion <LU1377527517> und Nordex <DE000A0D6554>, Enercon oder Siemens Gamesa <ES0143416115> haben mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen und Mitarbeiter entlassen. Nach Angaben der IG Metall Küste sind seit dem Beginn vergangenen Jahres mindestens 2000 Arbeitsplätze in der Branche in Norddeutschland verloren gegangen. Dazu kommen viele Jobs in den Zulieferindustrien.

Bei der Messe WindEnergy dürfte die Atmosphäre daher getrübt sein. Dort stellen mehr als 1400 Aussteller aus 40 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Gezeigt werden Turbinen und Rotorblätter, elektrische Komponenten sowie Dienstleistungen aus Logistik, Sicherheit, Finanzierung und Versicherung. Erwartet werden rund 35 000 internationale Fachbesucher./egi/DP/zb

21.09.2018 | 06:00:10 (dpa-AFX)
Hamburger Fachmesse WindEnergy erwartet 35 000 Besucher
06.09.2018 | 13:37:31 (dpa-AFX)
Riesiger Offshore-Windpark in der Irischen See eröffnet
04.09.2018 | 12:22:03 (dpa-AFX)
Linke in Brandenburg will Genehmigung neuer Windkraftanlagen aussetzen
08.08.2018 | 05:52:36 (dpa-AFX)
Neuartige Fundamente für Offshore-Windräder schonen Schweinswale
03.08.2018 | 06:25:03 (dpa-AFX)
Weil fordert für Windindustrie Unterstützung vom Bund
02.08.2018 | 07:53:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Siemens verdient operativ mehr und blickt auf volle Auftragsbücher
02.08.2018 | 07:53:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Siemens verdient operativ mehr und blickt auf volle Auftragsbücher

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Elektrokonzern Siemens <DE0007236101> hat im dritten Quartal operativ mehr verdient. Das Ergebnis der industriellen Geschäfte stieg in den Monaten April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Gedämpft wurde die Entwicklung von einem anhaltenden Gewinnrückgang im Kraftwerksgeschäft. Treiber bleibt hingegen die Digitalisierung.

Unter dem Strich verdiente Siemens hingegen mit 1,2 Milliarden Euro 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Höhere Steuern sowie Kosten für den Personalabbau bei den Töchtern Siemens Gamesa <ES0143416115> und Siemens Healthineers <DE000SHL1006> waren unter anderem die Gründe dafür. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Vorbörslich stand die Aktie dennoch leicht unter Druck.

Der starke Euro bremste das Wachstum und belastete Auftragseingang und Umsatz. Der Umsatz sank daher um 4 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro, vergleichbar lag er auf Vorjahresniveau. Hier machten sich vor allem die Erlösrückgänge in der Kraftwerkssparte sowie bei der Windanlagentochter Siemens Gamesa, die unter einem anhaltenden Preisdruck leidet, bemerkbar.

Dagegen kann Siemens auf volle Auftragsbücher blicken: Die Auftragseingänge stiegen um 16 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, was etwas mehr war, als Analysten geschätzt hatten. Dabei konnte die schwächelnde Kraftwerkssparte den Abwärtstrend stoppen und erstmals seit längerer Zeit wieder mehr Aufträge an Land ziehen.

Die Prognose für das am 30. September endende Geschäftsjahr bekräftigte Siemens. So erwartet der Konzern bereinigt einen Gewinn je Aktie von 7,70 bis 8,00 Euro. Die Ergebnismarge im industriellen Geschäft soll weiter bei 11 bis 12 Prozent liegen, nach 11,1 Prozent im Vorjahr. Die Ergebnisprognosen sind dabei um Kosten für den geplanten Personalabbau bereinigt. Der Umsatz soll bereinigt um Währungseffekte und Zu- und Verkäufe leicht steigen.

Für das vierte Quartal erwartet Finanzvorstand Ralf Thomas höhere Kosten - unter anderem für die laufende Abspaltung des Zuggeschäfts, das mit der französischen Alstom zusammengelegt werden soll. Weiter geht der Manager von höheren Restrukturierungskosten aus. Siemens hatte für die schwächelnde Sparte einen Abbau von 6100 Stellen angekündigt und erwartet früheren Aussagen zufolge bis zum Ende des Geschäftsjahres beträchtliche Kosten dafür.

Bereits am Vorabend hatte der Konzern seine neue Strategie vorgelegt, mit der Siemens das Wachstum mittelfristig beschleunigen will. Das Unternehmen will Sparten zusammenlegen und sich künftig auf drei operative Bereiche konzentrieren. Den einzelnen Geschäften soll deutlich mehr unternehmerische Freiheit unter der Marke Siemens gegeben werden. Zudem setzte der Konzern den neuen Bereichen ehrgeizige Margenziele. In den drei neuen Sparten Gas & Power, Smart Infrastructure sowie Digital Industries sollen die bisherigen Bereiche Gebäudetechnik, Energiemanagement, das Kraftwerksgeschäft, große Teile des Bereichs Prozessindustrie und Antriebe sowie die Digitale Fabrik aufgehen.

Durch den Umbau ändern sich auch die Zuständigkeiten im Vorstand. Der bisherige Forschungsvorstand Roland Busch übernimmt künftig die Funktion eines Chief Operating Officers und zeichnet für Siemens Alstom verantwortlich. Die drei Chefs der neuen Sparten - Lisa Davies (Gas & Power), Cedrik Neike (Smart Infrastructure) sowie Klaus Helmrich (Digial Industries) sollen unverändert Mitglieder des Konzernvorstandes bleiben. Dabei hat der Siemens-Aufsichtsrat seine Absicht erklärt, den Vertrag mit Davis zu verlängern, der bis Ende Juli 2019 läuft. Entschieden wird darüber in der nächsten Sitzung im Herbst. Die Zuständigkeiten von Chef Joe Kaeser, Finanzvorstand Thomas sowie Michael Sen (Siemens Gamesa, Healthineers) bleiben unverändert./nas/zb/jha/

02.08.2018 | 07:05:31 (dpa-AFX)
Siemens verdient operativ mehr und blickt auf volle Auftragsbücher
30.07.2018 | 08:31:45 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Siemens Gamesa auf 12 Euro
27.07.2018 | 13:37:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Siemens Gamesa leidet weiter unter Preisdruck
27.07.2018 | 08:14:08 (dpa-AFX)
Siemens-Gamesa-Umsatz sinkt stärker als erwartet
25.07.2018 | 09:45:17 (dpa-AFX)
Iberdrola legt dank steigender Gebühren und höherer Stromproduktion zu
21.06.2018 | 12:04:59 (dpa-AFX)
'MM': Siemens will Zahl der Geschäftsdivisionen zusammenstreichen

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Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 21.09.2018

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
11,8

Erwartetes KGV für 2020

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
29,4%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 9,19 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SIE.GAMESA RENWEN.SA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 21.09.2018 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 21.09.2018 bei einem Kurs von 11,47 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -9,5% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -9,5%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 14.09.2018 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.09.2018 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 12,40.
Wachstum KGV 1,4 37,49% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 37,49%.
KGV 11,8 Erwartetes KGV für 2020 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2020.
Langfristiges Wachstum 15,7% Wachstum heute bis 2020 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2020.
Anzahl der Analysten 17 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 17 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 15,47% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 20.07.2018 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,9%.
Beta 1,02 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,02% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 29,4% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 1,53 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,53 EUR oder 0,13% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,53 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,13%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 39,5%
Volatilität der über 12 Monate 36,8%
VERBIO
short
Unterstützungslinie Kursziel EUR 5,94 - 5,95
Rio Tinto Group plc
long
Widerstandslinie Kursziel EUR 44,25 - 44,24
Repsol S.A.
short
Unterstützungslinie Kursziel EUR 16,18 - 16,22