Continental AG

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Continental AG
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Continental AG

  • Sektor Kraftfahrzeugindustrie
  • Industrie Automobilzulieferer
  • Gattung Inlandsaktie
  • Marktkapitalisierung 43.001,29 Mio. EUR
  • Anzahl Aktien 2016 200,01 Mio.
  • Dividende je Aktie 2016 4,25 EUR
Die Continental AG ist ein international führender Hersteller von Reifen, Komponenten und Modulen für die Fahrzeugindustrie. Die Produktpalette von Continental umfasst neben Reifen auch Technologien für Bremssysteme, Fahrdynamikregelungen und Luftfedersysteme. Des Weiteren stellt Continental Produkte für die Passagiersicherheit sowie die Geräusch- und Schwingungsdämpfung an Chassis und Karosserie von Autos her. Zu den Nicht-Reifen-Produkten gehören neben Fahrwerksensoren, Fahrerassistenz- und Airbagsystemen auch Produkte für die Motorsteuerung und Einspritztechnik, Schlauchleitungssysteme, Formpolster, Transportbandysteme und Beschichtungen.

Aktionärsverteilung

Name Anteil in %
Freefloat 50,92
IHO Gruppe 46
BlackRock, Inc. 3,08

Fundamentalanalyse

News

13.11.2017 | 17:16:16 (dpa-AFX)
Digitalisierung auf dem Acker: fahrerlose Trecker und Roboterschwarm?

HANNOVER (dpa-AFX) - Wer eine Schwäche für gigantische Maschinen hat, kommt auf der weltgrößten Landtechnikmesse Agritechnica auf seine Kosten. Wer dagegen bei dem Wort Landwirtschaft noch immer den gemütlichen Familienbetrieb mit seinem kleinen, alten Traktor vor Augen hat, erlebt in Hannover eine Überraschung: Die Landwirtschaft ist einer der Treiber bei der Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Arbeitsabläufen - statt von Industrie 4.0 könnte man von Landwirtschaft 4.0 sprechen. Autonom fahrende Traktoren oder Mähdrescher sind keine Zukunftsmusik mehr, Sensoren und Kameras ergreifen Besitz von der Landwirtschaft. Welche Trends beschäftigen die Branche?

DIGITALISIERUNG UND VERNETZUNG: Daten seien auch in der Landwirtschaft das "Element der Zukunft", erklärte Hans-Juergen Duensing, Industrievorstand des Technologiezulieferers Continental <DE0005439004>. Die wichtigsten Trends aus seiner Sicht: die vorausschauende Wartung, indem Maschinen drohende Schäden melden und nicht mitten in der Erntezeit ausfallen, Überwachung und Monitoring sowie autonomes Fahren. Conti-Reifenvorstand Nikolai Setzer sieht als mögliche Anwendung intelligente, also sensorüberwachte Treckerreifen, die künftig möglicherweise selbst den Luftdruck anpassen.

Der Landtechnikhersteller Claas wiederum arbeitet an einer App, die dem Landwirt per Smartphone und mit Hilfe von Satellitenbildern Informationen über den Zustand seiner Felder gibt. Das Ziel: auf diese Weise kann ganz gezielt gedüngt werden, die App berechnet auch die Düngermenge. Sensoren könnten außerdem Tiere schützen, erklärte Professor Till Meinel von der Technischen Hochschule Köln: Sensoren im Mähbalken könnten Tiere zwischen den Pflanzen erkennen und das Signal geben: Balken hoch.

AUTONOMES FAHREN: Satellitengesteuerte Mähdrescher gibt es seit Jahren - aber fährt jetzt der Traktor ohne Fahrer über die Äcker? Conti-Vorstand Duensing geht davon aus, dass die fahrerlosen Trecker in der Landwirtschaft Einzug halten werden. Vorstellbar seien Schwarmverbünde, denen ein Traktor mit Fahrer vorausfährt. "Was für ein Auto mit Tempo 200 gilt, gilt auch für den Traktor mit Tempo 20", erklärte er. Die Sensoren und Kameras, die nötig seien, gebe es. Hendrik Brügemann von Claas geht davon aus, dass zunächst der Fahrer zur Überwachung in der Kabine nötig bleibe - etwa wenn ein Stein dem Schneidwerk im Weg liege, den kein Sensor entdeckt. Auch wichtig für das autonome Fahren: ein System von Claas und BMW <DE0005190003> warnt Navigationssysteme von Autos in Echtzeit vor Landmaschinen auf der Straße.

ROBOTER: Die Industrie kommt schon lange nicht mehr ohne Roboter aus, in der Landwirtschaft wird das Thema erst langsam spannend. So ist es denkbar, dass Spaziergänger vom Feldrand aus künftig Schwärme kleiner Roboter bei der Maisaussaat sehen können. Ein entsprechendes Projekt "Mars" unter anderem des Landtechnikherstellers Fendt sehe kleine, kooperierende Roboter vor, sagte Professor Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück. Der Vorteil: Die Aussaat ist auch bei Nacht möglich, die rund 40 Kilogramm leichten Maschinen belasten zudem den Boden nicht.

ELEKTRIFIZIERUNG: In der Autobranche geht künftig nichts mehr ohne E-Autos, in der Landwirtschaft ist das etwas komplizierter. Zwar zeigt die Agritechnica die eine oder andere elektrische Maschine oder auch einen E-Traktor. Conti-Vorstand Duensing erklärte aber, bei Hochleistungstraktoren sei die Elektrifizierung "nicht so richtig vorstellbar". Anders sei das bei bislang hydraulischen Maschinen, sagte Bernard Krone, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Landmaschinen- und Trailerherstellers. Da sei Elektrifizierung denkbar.

NETZAUSBAU: Das Problem: ohne entsprechende Netzanbindung wird es schwer. Und Landmaschinen sind nun mal da unterwegs, wo die Versorgung mit schnellem Internet bislang noch hinterher hinkt. Der Fokus beim Glasfaserausbau oder auch bei der Versorgung mit dem Mobilfunkstandard LTE müsse sich auf das ganze Land richten, betonte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD)./tst/DP/stb

09.11.2017 | 10:20:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Continental verspricht nach gutem Quartal auch starken Jahresschluss
09.11.2017 | 10:00:09 (dpa-AFX)
Continental-Chef Degenhart: Nicht nur auf E-Autos setzen
09.11.2017 | 08:35:31 (dpa-AFX)
Continental verspricht nach gutem Quartal auch starken Jahresschluss
09.11.2017 | 08:30:31 (dpa-AFX)
DGAP-News: Continental hält Erfolgskurs: Starkes Wachstum setzt sich im dritten Quartal fort (deutsch)
09.11.2017 | 05:49:11 (dpa-AFX)
Continental dürfte von steigenden Reifenpreisen profitieren
07.11.2017 | 12:11:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Osram prüft 'alle Optionen' für schwächelndes Leuchtengeschäft
09.11.2017 | 10:20:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Continental verspricht nach gutem Quartal auch starken Jahresschluss

HANNOVER (dpa-AFX) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental <DE0005439004> hat nach einem guten dritten Quartal einen starken Jahresschluss versprochen. Der Dax-Konzern <DE0008469008> liege nach neun Monaten voll im Plan, sagte Vorstandschef Elmar Degenhart am Donnerstag in Hannover. "Das vierte Quartal wird noch einmal stark verlaufen. Das gilt für Umsatz und Ergebnis", sagte er. Damit werde das Unternehmen die Jahresziele "sicher erreichen". Die Aktie legte deutlich zu und knüpfte damit an die zuletzt positive Entwicklung an.

Im dritten Quartal kletterte der Umsatz um 7,1 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro, was etwas mehr war als von Experten erwartet. Dazu hätten insbesondere Elektronik, Software und Sensoren aus der Automobilzuliefersparte beigetragen. Für die Folgejahre bleiben die Hannoveraner in dem Geschäft auch zuversichtlich. Der Auftragseingang sei in den neun Monaten bis Ende September um ein Fünftel auf mehr als 30 Milliarden Euro angewachsen. Typischerweise liegen zwischen Auftragsvergabe und dem Teileabruf bei Zulieferern mehrere Jahre.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg konzernweit im dritten Quartal um mehr als zwei Drittel auf 1,09 Milliarden Euro. Vor einem Jahr hatte Conti für Kartellverfahren und Gewährleistungsansprüche sowie Probleme eines Zulieferers in Japan hunderte Millionen an Sonderkosten verbucht. Unter dem Strich stand nun auch ein nahezu verdoppelter Gewinn von 729,1 Millionen Euro. Insgesamt schnitt Conti bei den Ergebnissen wie von Analysten geschätzt ab.

In der kleineren, aber lukrativeren Reifensparte belasteten gegenüber dem Vorjahr erneut höhere Rohstoffkosten. Im dritten Quartal schlugen die mit 100 Millionen Euro zu Buche, im vierten Quartal würden noch einmal 50 Millionen Euro hinzukommen, sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Mehrere Analysten hatten sich ausgerechnet, dass Conti um wenigstens einen Teil der insgesamt kalkulierten Belastung von 450 Millionen Euro im Jahr herumkommt, weil die Preise für Rohmaterialen wie Kautschuk und Butadien sich nicht allzu stark erhöht hatten wie prognostiziert. Die jüngere Entwicklung der Rohmaterialpreise werde sich allerdings erst im kommenden Jahr auswirken, hieß es nun vom Unternehmen.

Beim bereinigten operativen Ergebnis in der Reifensparte lag das Unternehmen im dritten Quartal denn auch weiter unter dem Vorjahreswert. Das Geschäft ist mit einer Marge von über 15 Prozent aber immer noch der Gewinnbringer im Konzern.

Im ersten Halbjahr hatte der Konzern wie europäische Rivalen auch die Preise erhöht, was den Umsätzen nach oben half. "Im dritten Quartal hatten wir einen positiven Effekt von zwei bis drei Prozent durch unsere Preiserhöhung bei Reifen", sagte Schäfer. Hinzugekommen sei ein Mixeffekt von ein bis zwei Prozent durch den Umstieg der Kunden auf teurere Reifen.

Der Verkauf von Winterreifen sei gut angelaufen, sagte Schäfer. "Für das Winterreifengeschäft macht natürlich der Privatkunde den Unterschied, ob wir das Vorjahresniveau erreichen. Wenn bald Schnee fällt, ist das positiv", sagte der Manager. Die Händler hätten sich bereits eingedeckt.

Conti hatte bislang einen Umsatz von mehr als 44 Milliarden Euro auf Basis konstanter Wechselkurse in Aussicht gestellt. Mittlerweile seien die Effekte gut abzuschätzen, sodass der Konzern in diesem Jahr inklusive Währungseinflüssen nun mit rund 44 Milliarden Euro rechnet.

Bei seiner Dividendenpolitik will das Unternehmen vorerst bleiben. "Wir investieren ordentlich in Zukäufe und Technologien, gleichzeitig bieten wir mit bis zu 30 Prozent eine attraktive Ausschüttungsquote", sagte Schäfer. Einige Analysten hatten für das kommende Jahr dank dann womöglich sinkender Verschuldung auf etwas mehr Luft bei den Ausschüttungen spekuliert.

Am Markt wurden die Zahlen positiv aufgenommen. Die Aktie legte am Vormittag bis zu 1,5 Prozent zu. In den vergangenen Monaten hat die Aktie bereits einen kleinen Höhenflug gemacht. Auf Jahressicht hat sie knapp ein Fünftel zugelegt. Mit Kursen von knapp unter 220 Euro robbt sich das Papier auch wieder an sein Rekordhoch von 234,25 Euro aus dem Frühjahr 2015 heran. Conti hat am Kapitalmarkt turbulente Zeiten hinter sich - so hatte das Papier 2009 wegen der missglückten Übernahme durch Schaeffler zeitweise weniger als 10 Euro gekostet./men/zb/jha/

09.11.2017 | 08:35:31 (dpa-AFX)
Continental verspricht nach gutem Quartal auch starken Jahresschluss
09.11.2017 | 05:49:11 (dpa-AFX)
Continental dürfte von steigenden Reifenpreisen profitieren
06.11.2017 | 21:35:16 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP: Osram erwartet hohe Ergebnisbelastung im neuen Geschäftsjahr
06.11.2017 | 20:35:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Osram erwartet hohe Ergebnisbelastung im neuen Geschäftsjahr
06.11.2017 | 12:08:17 (dpa-AFX)
Conti-Rivale Pirelli profitiert von höheren Reifenpreisen
03.11.2017 | 08:18:37 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: HSBC hebt Ziel für Continental auf 250 Euro - 'Buy'

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