Discount 55 2021/12: Basiswert Vonovia

DFU4SG / DE000DFU4SG5 //
Quelle: DZ BANK: Geld 22.06., Brief 22.06.
DFU4SG DE000DFU4SG5 // Quelle: DZ BANK: Geld 22.06., Brief 22.06.
51,94 EUR
Geld in EUR
51,97 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 54,72 EUR
Quelle : Xetra , 22.06.
  • Max Rendite 5,83%
  • Max Rendite in % p.a. 12,04% p.a.
  • Discount in % 5,03%
  • Cap 55,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % 0,51%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Discount 55 2021/12: Basiswert Vonovia

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 22.06. 21:59:58
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFU4SG / DE000DFU4SG5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 07.10.2020
Erster Handelstag 07.10.2020
Letzter Handelstag 14.12.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 15.12.2021
Zahltag 22.12.2021
Fälligkeitsdatum 22.12.2021
Cap 55,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 22.06.2021, 21:59:58 Uhr mit Geld 51,94 EUR / Brief 51,97 EUR
Spread Absolut 0,03 EUR
Spread Homogenisiert 0,03 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,06%
Discount Absolut 2,75 EUR
Discount in % 5,03%
Max Rendite absolut 3,03 EUR
Max Rendite 5,83%
Max Rendite in % p.a. 12,04% p.a.
Seitwärtsrendite in % 5,29%
Seitwärtsrendite p.a. 10,89% p.a.
Abstand zum Cap Absolut 0,28 EUR
Abstand zum Cap in % 0,51%
Performance seit Auflegung in % 0,32%

Basiswert

Basiswert
Kurs 54,72 EUR
Diff. Vortag in % 1,52%
52 Wochen Tief 48,570 EUR
52 Wochen Hoch 60,93 EUR
Quelle Xetra, 22.06.
Basiswert Vonovia SE
WKN / ISIN A1ML7J / DE000A1ML7J1
KGV 9,32
Produkttyp Aktie
Sektor Diverse

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 22.12.2021 (Rückzahlungstermin) fällig.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

  1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Vonovia SE an der maßgeblichen Börse am 15.12.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 55,00 EUR.

  2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie die Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags unter dem Kaufpreis des Zertifikats liegt.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 28.05.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
19,4

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
19,2%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 36,63 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist VONOVIA ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 28.05.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 28.05.2021 bei einem Kurs von 51,78 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance 2,0% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 2,0%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 30.04.2021) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 30.04.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 54,34.
Wachstum KGV 0,9 5,82% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 5,82% Aufschlag.
KGV 19,4 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 13,1% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 13 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 13 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,3% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 64,09% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 11.06.2021 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,7%.
Beta 0,25 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,25% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 19,2% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind nahezu unabhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 6,45 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 6,45 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 6,45 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 28,7%
Volatilität der über 12 Monate 20,9%

News

22.06.2021 | 18:02:45 (dpa-AFX)
WDH/GESAMT-ROUNDUP: Klimaschutz auf Mieterkosten - Missstimmung in Berlin

(Fehlender Buchstabe in Überschrift ergänzt)

BERLIN/BOCHUM (dpa-AFX) - Mieterinnen und Mieter in Deutschland müssen die Zusatzkosten durch den CO2-Preis auf Öl und Gas vorerst weiter alleine tragen. Die Einigung der Koalition zur Entlastung der Mieter ist nach übereinstimmenden Angaben der Fraktionen von SPD und Union auf den letzten Metern gescheitert. Eigentlich hätten die Vermieter die Hälfte der Kosten für den seit 1. Januar geltenden CO2-Preis auf Öl und Gas tragen sollen. Dafür hatte sich die SPD eingesetzt.

Grund für das Scheitern der Einigung ist die Haltung der Unionsfraktion. "Eine Teilung der CO2-Mehrkosten zwischen Mieter und Vermieter wäre kontraproduktiv, da mit dem CO2-Preis eine Verhaltenslenkung erzielt werden soll. Es soll sich also für den Verbraucher lohnen, wenn er weniger CO2 verbraucht", sagte Unionsfraktionsvize Thorsten Frei.

Die SPD ist verärgert. "So stellen wir uns sozialen Klimaschutz nicht vor", sagte Fraktionschef Rolf Mützenich. Nach der derzeitigen Regelung können Vermieter die Zusatzkosten für den CO2-Preis von derzeit 25 Euro pro Tonne gänzlich auf ihre Mieter übertragen. Nach Bekanntgabe der Einigung im Mai hatten Vermieter- und Eigentümerverbände heftig gegen die geplante Neuregelung protestiert. Wie das Portal Check24 errechnet hat, bedeutet schon der CO2-Preis von 25 Euro bei einer Familie mit einem Verbrauch von 1000 Litern Heizöl pro Jahr Mehrkosten von knapp 79 Euro.

Die Berliner Nichteinigung könnte nur ein Vorgeschmack dessen sein, was in den nächsten Jahren noch auf Mieter zukommt. Viele Wohnungsunternehmen fürchten wegen der verschärften Klimaziele steigende Baupreise und europaweiten Handwerkermangel. Der Wohnungswirtschaftsverband GdW forderte eine politische Lösung, um den Klimaschutz mit dem Ziel günstiger Wohnungen unter einen Hut zu bringen.

Eine Beschränkung von Mieterhöhungen bei gleichzeitiger Vorgabe schärferer Klimaziele und mangelnden Wohnungsbauzuschüssen wird nach Einschätzung von GdW-Präsident Axel Gedaschko nicht funktionieren: "Das ist sinnfrei, was teilweise dort vorgeschlagen wird", sagte Gedaschko, ohne eine bestimmte Partei zu nennen.

Der GdW vertritt 3000 Wohnungsunternehmen mit sechs Millionen Wohnungen. Darunter sind viele Genossenschaften, kommunale und kirchliche Gesellschaften und andere sozial orientierte Unternehmen, die unterdurchschnittliche Mieten verlangen. Gedaschko kritisierte "siloartiges Denken": die Sorge um bezahlbares Wohnen auf der einen Seite, auf der anderen immer höhere Anforderungen und Kosten für die Erreichung der Klimaziele. "In Deutschland hat keine der jetzt für den Bundestag antretenden Parteien einen echten Plan."

Auch die deutschen Städte warnen vor finanzieller Überforderung, wenn auch in diplomatischem Ton. "Klimaschutz und Wohnungsbau sind beides zentrale Zukunftsaufgaben der Städte und müssen Hand in Hand gehen", sagt Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. "Klar ist aber auch: Die Städte und ihre Unternehmen können die finanziellen Aufwendungen für den Klimaschutz bei Wohnungen nicht allein stemmen."

Das Klimaschutzgesetz sieht Klimaneutralität bis 2045 vor, fünf Jahre vor dem bisherigen Zieldatum 2050. In den vergangenen zehn Jahren hatte die Verschärfung der Energiesparvorgaben laut GdW trotz hoher Folgekosten keineswegs den gewünschten Einspareffekt, die Emissionen von Wohngebäuden blieben nahezu konstant. "Zwischen 2010 und 2019 tut sich irgendwie gar nichts", sagte Gedaschko dazu. Offenbar sind die Bürger in ihren Wohnungen beim Energieverbrauch nicht so sparsam wie politisch gewünscht.

Die Zahl der Sozialwohnungen ist in den vergangenen Jahrzehnten ohnehin stark geschrumpft: 2020 gab es noch 705 000 Sozialwohnungen in Deutschland, 1,2 Millionen weniger als 2002. "Das ist die Tabelle des Grauens", sagte Gedaschko dazu. Unabhängig von der Staatsförderung war der Bau einer Wohnung laut GdW im vergangenen Jahr bereits fast doppelt so teuer wie im Jahr 2000.

Eine beträchtliche Rolle dabei spielten demnach die mehrmaligen Verschärfungen der Energiesparvorgaben. "Wenn die Kosten derart explodieren, geht sozialpolitisch eine Schere auf, die wir auch beim besten Willen nicht mehr schließen können", sagte Gedaschko.

Klimaziele hat nicht nur Deutschland, sondern auch die restliche EU. Nach Einschätzung des GdW könnte das ein ganz banaler Stolperstein werden: Zu wenig Handwerker für zu viele Sanierungen. "Die deutsche Hoffnung, dass wir uns ganz viele Handwerker aus dem Ausland holen, die das dann alles richten, ist ein absoluter Irrglaube", sagt Gedaschko.

Der bayerische Mitgliedsverband des GdW hat bereits gewarnt, dass in Zukunft weniger Geld für den Bau neuer Wohnungen übrig bleiben werde. Doch sind die Meinungen in der Branche geteilt. Mit Abstand größter Vermieter in Deutschland ist mit gut 355 000 Wohnungen die Bochumer Vonovia <DE000A1ML7J1>, die 2021 etwa 1,3 bis 1,6 Milliarden Euro für Modernisierung und Neubau ausgeben will. Der Dax <DE0008469008>-Konzern ist unbesorgt: "Unsere Investitionen werden durch das neue Klimaschutzgesetz nicht gebremst", erklärt eine Sprecherin. "Der Neubau ist eine wichtige Säule für unser Geschäftsmodell und unsere Klimastrategie. Wir sehen hier keine Beeinträchtigung durch ein neues Klimaschutzgesetz."/cho/DP/fba

22.06.2021 | 16:58:09 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Klimaschutz auf Mieterkosten - Missstimung in Berlin
22.06.2021 | 15:16:53 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Mieter-Entlastung beim CO2-Preis gekippt - Verbände und Grüne wütend
18.06.2021 | 13:53:23 (dpa-AFX)
Deutsche-Wohnen-Chef: Hochhäuser gegen hohe Mieten
18.06.2021 | 10:13:23 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Vonovia SE (deutsch)
17.06.2021 | 10:07:36 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Vonovia SE (deutsch)
17.06.2021 | 06:04:21 (dpa-AFX)
Mützenich zu CO2-Preis: Union lässt Mieter eiskalt im Stich