Bonus Cap 8,5 2021/03: Basiswert ThyssenKrupp

DF2DFZ / DE000DF2DFZ5 //
Quelle: DZ BANK: Geld 28.02. 09:52:00, Brief 28.02. 09:52:00
DF2DFZ DE000DF2DFZ5 // Quelle: DZ BANK: Geld 28.02. 09:52:00, Brief 28.02. 09:52:00
8,65 EUR
Geld in EUR
8,71 EUR
Brief in EUR
-9,42%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 8,730 EUR
Quelle : Xetra , 09:36:59
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 16,00 EUR
  • Bonuszahlung 16,00 EUR
  • Barriere 8,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 2,63%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 77,98% p.a.
  •  
  •  
  •  
  •  
Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 8,5 2021/03: Basiswert ThyssenKrupp

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 28.02. 09:52:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF2DFZ / DE000DF2DFZ5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 17.04.2019
Erster Handelstag 17.04.2019
Letzter Handelstag 18.03.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 19.03.2021
Zahltag 26.03.2021
Fälligkeitsdatum 26.03.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 16,00 EUR
Bonuszahlung 16,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 17.04.2019
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 8,50 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 16,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 28.02.2020, 09:52:00 Uhr mit Geld 8,65 EUR / Brief 8,71 EUR
Spread Absolut 0,06 EUR
Spread Homogenisiert 0,06 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,69%
Bonusbetrag 16,00 EUR
Bonusrenditechance in % 83,70%
Bonusrenditechance in % p.a. 77,98% p.a.
Max Rendite 83,70%
Max Rendite in % p.a. 76,16% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 0,23 EUR
Abstand zur Barriere in % 2,63%
Aufgeld Absolut -0,02 EUR
Aufgeld in % p.a. -0,22% p.a.
Aufgeld in % -0,23%
Performance seit Auflegung in % -33,36%

Basiswert

Basiswert
Kurs 8,730 EUR
Diff. Vortag in % -4,74%
52 Wochen Tief 8,562 EUR
52 Wochen Hoch 14,465 EUR
Quelle Xetra, 09:36:59
Basiswert ThyssenKrupp AG
WKN / ISIN 750000 / DE0007500001
KGV -17,82
Produkttyp Aktie
Sektor Industrie

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 26.03.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Die Rückzahlung ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (17.04.2019 bis 19.03.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 8,50 EUR. Sie erhalten den Bonusbetrag von 16,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag von 16,00 EUR begrenzt.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 14.02.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,0

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
39,9%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 6,26 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist THYSSENKRUPP AG ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 14.02.2020 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 14.02.2020 bei einem Kurs von 11,31 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -13,3% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -13,3%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 22.11.2019 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 22.11.2019 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 11,35.
Wachstum KGV 1,0 14,20% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 14,20%.
KGV 9,0 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 8,9% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 11 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 11 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,5% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 4,89% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 24.05.2019 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 121 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
Beta 1,46 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,46% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 39,9% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 2,22 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,22 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,22 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 44,2%
Volatilität der über 12 Monate 43,7%

News

28.02.2020 | 08:40:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Thyssenkrupp trennt sich von Aufzügen - Neues Konzept erwartet

(Neu: Reaktionen, Analysten, Hintergrund)

ESSEN (dpa-AFX) - Der in Finanznöten steckende Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp <DE0007500001> hat einen Käufer für seine Aufzugsparte gefunden. Mit den Milliarden von den Finanzinvestoren Advent, Cinven sowie dem Ruhrkonzern RAG-Stiftung will Thyssenkrupp nun seine Bilanz sanieren und dann dringend notwendigen Umbau mit einer Konzentration auf das Stahl- und Werkstoffgeschäft vorantreiben. Details zu den Plänen will Thyssenkrupp-Chefin Martina Merz dabei wie bekannt im Mai vorstellen.

Thyssenkrupp hatte sich am Vorabend mit den beiden Finanzinvestoren sowie der RAG-Stiftung auf den Verkauf des Aufzuggeschäft für 17,2 Milliarden Euro geeinigt. Die Essener werden sich mit 1,25 Milliarden Euro an dem ertragreichen Geschäft rückbeteiligen und dabei einen "substanziellen Minderheitenanteil" übernehmen, erklärte die Käuferseite am Donnerstagabend.

Der Verkauf kam am Markt positiv an. Die Aktien gewannen in einem schwachen Umfeld vorbörslich 2 Prozent. Der Preis sei ordentlich und verschaffe dem Management Zeit, um den Industriekonzern neu zu formen, schrieb Analyst Christian Obst von der Baader Bank in einer am Freitag vorliegenden Studie. Auf dem Weg dahin sei der Verkauf aber der leichtere Teil der Entscheidungen gewesen. Nun stünden weitere an bezüglich des Portfolios und der Restrukturierung. Analyst Lars Brorson von der britischen Investmentbank Barclays sagte, der Deal sei nun doch schneller zustande gekommen und zudem zu besseren Konditionen als von ihm erwartet.

Advent und Cinven sind in Deutschland keine Unbekannten. Advent hatte sich etwa 2012 den Handelskonzern Douglas einverleibt, der inzwischen weiterverkauft wurde. Gemeinsam mit Finanzinvestor Bain hatte Advent im vergangenen Jahr den Lichtkonzern Osram übernehmen wollen, scheiterte aber. Cinven ist unter anderem durch seine Übernahme des Generikakonzerns Stada gemeinsam mit Bain bekannt. Die RAG-Stiftung ist für die Kosten der Folgeschäden im Steinkohlebergbau unter anderem in Nordrhein-Westfalen verantwortlich und Großaktionär beim Chemiekonzern Evonik.

Die Käufer hätten sich zu weitreichenden Standort- und Beschäftigungsgarantien verpflichtet, hieß es von Thyssenkrupp. Der Unternehmenssitz bleibe in Deutschland, die Arbeitnehmermitbestimmung werde fortgeführt. Advent, Cinven und RAG-Stifung sind eigenen Angaben zufolge langfristig engagiert. Das Aufzuggeschäft sei ein attraktives Investment. Das Wachstum der Sparte soll beschleunigt werden. Dazu kündigte der für die deutschsprachige Region sowie die Schwellenländer verantwortliche Cinven-Partner Bruno Schick Investitionen an, etwa auch in Zukäufe oder auch Produktentwicklung. Das Konsortium sieht wegen des fragmentierten Marktes "attraktive Akquisitions- und Konsolidierungsmöglichkeiten".

Merz sprach von einer "vorteilhaften Lösung" sowohl für Thyssenkrupp als auch für das Aufzuggeschäft selber. Mit den Erlösen will sie die Sanierung Thyssenkrupps finanzieren. So will der Konzern seine Schulden senken. Konkret ist geplant, die Pensionsverpflichtungen des Unternehmens zum Teil auszufinanzieren. Dazu soll neben Barmitteln auch die Rückbeteiligung am Aufzuggeschäft eingesetzt werden. Nach dem Vollzug werde die Eigenkapitalbasis deutlich gestärkt. Thyssenkrupp strebe eine Bonitätsbewertung im Investment-Grade-Bereich an. Innerhalb von zwei Jahren soll es wieder einen positiven freien Mittelzufluss vor Akquisitionen geben, derzeit ist diese Kennziffer im tiefroten Bereich. Thyssenkrupp verbrennt also Geld.

Mit dem Verkauf der Aufzüge könne Thyssenkrupp wieder Fahrt aufnehmen, erklärte Konzernchefin Merz. "Wir werden das Unternehmen so weit wie nötig entschulden und gleichzeitig sinnvoll in seine Entwicklung investieren." Die Transaktion soll bis Ende September abgeschlossen werden. Bis dann soll auch der Kaufpreis fließen. Die Kartellbehörden müssen dem Geschäft noch zustimmen, wobei Thyssenkrupp keine Bedenken erwartet.

Die Großaktionäre Krupp-Stiftung und Cevian unterstützen den Verkauf. Der Vorstand habe nun die Aufgabe, die Erlöse "rasch und gezielt so einzusetzen, dass das Unternehmen sich erfolgreich entwickeln kann", hieß es von der Krupp-Stiftung. Thyssenkrupp müsse wieder wettbewerbs- und dividendenfähig werden. Ähnlich äußerte sich Cevian-Gründungspartner Lars Förberg. Die Aufmerksamkeit müsse nun darauf liegen, "jedes Geschäft operativ stark und fit für die Zukunft zu machen."

Thyssenkrupp schreibt derzeit Verluste und hat im vergangenen Jahr die Dividende gestrichen. Künftig soll wieder verstärkt der Stahl im Mittelpunkt stehen. Dort läuft es derzeit schlecht. Überkapazitäten, Preisdruck und eine schwache Konjunktur lasten auf der Branche. Dazu benötigt Thyssenkrupp Geld, um die Sparte zukunftsfähig zu machen und etwa die CO2-Emissionen dort in Zukunft deutlich zu senken.

Auch in den anderen Feldern wird kräftig umgebaut. Der Anlagenbau soll operativ wieder in die Spur gebracht werden. Dabei prüft Thyssenkrupp die Möglichkeit, das Geschäft mit Partnern oder unter einem neuen Dach weiterzuentwickeln, und sucht Interessenten. Das Komponentengeschäft will Thyssenkrupp in ein reines Autozuliefergeschäft umwandeln. Bislang fertigt das Unternehmen auch für andere Industrien wie etwa die Windkraft. Über Partnerschaften oder mögliche Portfolio-Maßnahmen soll dann später diskutiert werden. Seine Pläne will Thyssenkrupp im Mai vorstellen.

Im ersten Quartal hatte sich die Lage bei Thyssenkrupp nochmals zugespitzt. Der Nettoverlust fiel per Ende Dezember mit 372 Millionen Euro höher aus als der Verlust im gesamten vergangenen Geschäftsjahr. Die Finanzschulden sind auf mehr als 7 Milliarden Euro gestiegen.

Die prekäre Lage ist auch das Ergebnis mehrerer Management- und Strategieschwenks innerhalb kurzer Zeit. Die lange vorbereitete Fusion der Stahlsparte mit dem europäischen Zweig des indischen Stahlkochers Tata war von der EU-Kommission schließlich untersagt worden. Eine Aufspaltung des Konzerns in zwei Aktiengesellschaften musste abgesagt werden. Im Oktober vergangenen Jahres wechselte die Aufsichtsratsvorsitzende Martina Merz als Interimschefin an die Spitze des Vorstands. Merz, die den Konzern eigentlich höchstens zwölf Monate führen soll, hat zwei bis drei Jahre für die Sanierung veranschlagt./nas/fba/mis

28.02.2020 | 08:35:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Baader Bank belässt Thyssenkrupp auf 'Add' - Ziel 13 Euro
28.02.2020 | 08:05:15 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Thyssenkrupp gewinnen im Ausverkauf - Aufzugsparte verkauft
28.02.2020 | 07:39:21 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Thyssenkrupp: Aufzüge verkauft - Konzept für Restkonzern angekündigt
28.02.2020 | 05:35:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Thyssenkrupp: Aufzüge verkauft - Konzept für Restkonzern angekündigt
27.02.2020 | 20:15:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Thyssenkrupp will Aufzugsparte an Konsortium um Advent verkaufen
27.02.2020 | 19:40:19 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Thyssenkrupp heben auf Tradegate ab - Aufzugsparte verkauft