Bonus Cap 10,5 2021/03: Basiswert K+S

DF19NR / DE000DF19NR5 //
Quelle: DZ BANK: Geld 29.11., Brief
DF19NR DE000DF19NR5 // Quelle: DZ BANK: Geld 29.11., Brief
9,88 EUR
Geld in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 10,090 EUR
Quelle : Xetra , 11:33:03
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 19,00 EUR
  • Bonuszahlung 19,00 EUR
  • Barriere 10,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % --
  • Barriere gebrochen Ja
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.
Dieses Wertpapier wird am 06.12.2019 vorzeitig zurückgezahlt.

Chart

Bonus Cap 10,5 2021/03: Basiswert K+S

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 29.11. 21:55:00
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2019 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF19NR / DE000DF19NR5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 10.04.2019
Erster Handelstag 10.04.2019
Letzter Handelstag 18.03.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 19.03.2021
Zahltag 26.03.2021
Fälligkeitsdatum 26.03.2021
Vorzeitige Rückzahlung 06.12.2019
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 19,00 EUR
Bonuszahlung 19,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 10.04.2019
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 10,50 EUR
Barriere gebrochen Ja
Cap 19,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 29.11.2019, 21:55:00 Uhr mit Geld 9,88 EUR / Brief --
Spread Absolut --
Spread Homogenisiert --
Spread in % des Briefkurses --
Bonusbetrag --
Bonusrenditechance in % --
Bonusrenditechance in % p.a. --
Max Rendite --
Max Rendite in % p.a. --
Abstand zur Barriere Absolut --
Abstand zur Barriere in % --
Aufgeld Absolut --
Aufgeld in % p.a. --
Aufgeld in % --
Performance seit Auflegung in % -42,56%

Basiswert

Basiswert
Kurs 10,090 EUR
Diff. Vortag in % -0,35%
52 Wochen Tief 9,974 EUR
52 Wochen Hoch 18,610 EUR
Quelle Xetra, 11:33:03
Basiswert K+S AG
WKN / ISIN KSAG88 / DE000KSAG888
KGV 45,86
Produkttyp Aktie
Sektor Chemie/Pharma

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Beobachtungspreis immer über der Barriere, erhalten Sie den Bonusbetrag.
  • Liegt der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Barriere, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag begrenzt. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 23.08.2019

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
9,2

Erwartetes KGV für 2021

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
52,9%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 2,15 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist K + S AG ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 23.08.2019 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 23.08.2019 bei einem Kurs von 13,90 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance -21,0% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -21,0%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 20.09.2019 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 20.09.2019 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 12,39.
Wachstum KGV 4,0 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 9,2 Erwartetes KGV für 2021 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2021.
Langfristiges Wachstum 33,0% Wachstum heute bis 2021 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2021.
Anzahl der Analysten 22 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 22 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,9% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 35,59% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 08.03.2019 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 153 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,8%.
Beta 1,54 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,54% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 52,9% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 52,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 2,43 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 2,43 EUR oder 0,24% Das geschätzte Value at Risk beträgt 2,43 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,24%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 46,7%
Volatilität der über 12 Monate 35,7%

News

25.11.2019 | 08:35:04 (dpa-AFX)
K+S IM FOKUS: Kein Ende der Misere in Sicht - Steht Kapitalerhöhung an?

KASSEL (dpa-AFX) - Eine schwache Düngernachfrage macht dem MDax-Konzern K+S <DE000KSAG888> immer mehr zu schaffen. Wie die großen Konkurrenten drosselt K+S die Produktion deutlich. Das verhagelt zunächst die Gewinnziele. Es soll aber helfen, die Verkaufspreise zu stabilisieren und mittelfristig die Nachfrage wieder anzukurbeln. Den Aktionären geht derweil nach mehreren tristen Jahren die Geduld aus. Sie befürchten angesichts hoher Schulden von K+S eine anteilsverwässernde Kapitalerhöhung. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI K+S:

Eigentlich sollte 2019 endlich alles besser werden: Höhere Düngerpreise und ein gestiegener Absatz lieferten den Kasselern in den ersten Monaten des Jahres ordentlich Rückenwind. Doch wie so oft in den vergangenen Jahren ließ die Ernüchterung nicht lange auf sich warten. Schon im September kündigte das Unternehmen an, wegen einer sich abschwächenden Nachfrage die Kaliproduktion zu senken. Im November trat Konzernchef Burkhard Lohr dann nochmals auf die Bremse.

Insgesamt sollen nun rund 500 000 Tonnen weniger produziert werden als ursprünglich gedacht. Und das geht ins Geld. Lohr rechnet daher 2019 nur noch mit einem leichten Wachstum des operativen Gewinns (Ebitda) auf rund 650 Millionen Euro nach zuvor angepeilten 730 bis 830 Millionen Euro angepeilt.

Mit den Einschnitten tat es K+S großen Konkurrenten wie Nutrien <CA67077M1086>, Mosaic <US61945C1036> und Belaruskali gleich. Die Hoffnung der Hersteller ist, dass bei einem geringeren Angebot die teils prall gefüllten Lager der Kunden schneller leer werden und dann höhere Verkaufspreise durchgesetzt werden können. "Die Situation ist schwierig, aber wir sind hoffnungsvoll, dass der Markt 2020 auf die Maßnahmen reagierten wird," sagte Lohr.

Bis es so weit ist, nagen die Produktionskürzungen am Gewinn. Die Schwierigkeiten von K+S setzen sich damit fort. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Kasseler mit massiven Problemen zu kämpfen: So fehlten im hessisch-thüringischen Kalirevier 2018 Fachkräfte und Maschinen - Engstellen, bei denen K+S gegensteuerte. Zudem musste die Produktion entlang der Werra wegen Niedrigwassers immer wieder gestoppt werden, da nicht ausreichend Produktionsabwässer eingeleitet werden konnten. Hier sah es in diesem Jahr deutlich besser aus.

K+S hat zudem mehr Spielraum: Dank eines Zwischenspeichers für Salzabwässer in 700 Metern Tiefe in einem ehemaligen Abbaubereich ist der Kali- und Salzproduzent besser gegen Produktionsausfälle durch Trockenheit gerüstet. Eines der größten Probleme der vergangenen Jahre ist damit zumindest abgefedert.

Und auch im neuen Werk in Kanada lief etwas besser, nachdem Anlaufschwierigkeiten K+S zuvor größere Probleme bereitet hatten. So verklumpte der Dünger beim Transport nach Übersee teilweise und musste dann für viel Geld wieder zermahlen oder mit Rabatt verkauft werden. Hier wurde zuletzt weitere Technik nachgerüstet, um die Qualität zu verbessern.

Angesichts der operativen Fortschritte kommt die Eintrübung des Kalimarktes zu einer Unzeit. So will K+S nach Jahren der Investitionen - vor allem in Kanada - 2019 endlich wieder einen freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) erzielen. Wegen der Gewinnentwicklung unter Plan soll dieses Ziel nun mit Hilfe geringerer Investitionen erreicht werden. Investoren haben den Free Cashflow aktuell besonders im Blick, da hohe Schulden auf K+S lasten.

Wie das Jahresende verläuft, dürfte nun stark vom wettergeprägten Salzgeschäft der Kasseler abhängen. Im dritten Quartal hatten sich viele Städte gerade in Nordamerika mit Bestellungen von Streusalz zurückgehalten. Deutlich nach oben ging es zuletzt indes im Bereich Speisesalz. Hier setzte K+S verstärkt auf im Trend liegende und profitable Spezialitäten wie Meersalz und Ursalz.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die im Index der mittelgroßen Werte MDax <DE0008467416> gelisteten Aktien stehen, abgesehen von wenigen Erholungsphasen, seit mehr als einem Jahrzehnt unter Druck. Im Jahr 2008 - kurz vor der globalen Finanzkrise - hatten die Papiere 97,35 Euro gekostet. Nun droht ein Rutsch unter die Marke von 10 Euro. Allein seit der Bekanntgabe der weiteren Produktionskürzungen Mitte November haben die Papiere fast ein Fünftel ihres Wertes eingebüßt und kosten aktuell so wenig wie zuletzt 2005.

Auf den Kurseinbruch im Sog der Weltfinanzkrise 2008 bis 2009 folgte eine Erholung bis ins Jahr 2011 hinein. Anschließend purzelte der Aktienkurs wieder. 2015 trieb das Interesse des kanadischen Wettbewerbers Potash den Kurs nochmal bis auf rund 40 Euro. Allerdings gab Potash - das mittlerweile mit Agrium zu Nutrien <CA67077M1086> fusionierte - die Pläne wegen des Widerstands des Managements von K+S sowie einer Eintrübung des Kali-Marktumfeldes auf. Seither geht es für den K+S-Kurs beständig abwärts: etwa drei Viertel ihres Wertes haben die Papiere seither verloren.

Für 2019 steht bislang ein Minus von mehr als einem Drittel auf dem Kurszettel. Das bedeutet den vorletzten Platz im MDax, der im gleichen Zeitraum um rund ein Viertel zulegte. Der Börsenwert von K+S ist mittlerweile auf weniger als zwei Milliarden Euro gesunken, womit es bei dieser Kennziffer eines der kleinsten Unternehmen im Index der mittelgroßen Werte ist.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Die meisten der zehn seit Mitte November im dpa-AFX-Analyser erfassten Experten sehen nach dem nochmals verschärften Kursrutsch der vergangenen Wochen Luft nach oben für die Papiere. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 13,92 Euro. Dabei sind vier Experten so zuversichtlich, dass sie eine Kaufempfehlung aussprechen, fünf sagen "Halten" und einer rät, sich von den Papieren zu trennen.

Chetan Udeshi von der Bank JPMorgan ist am pessimistischsten. Er kappte sein Kursziel jüngst auf 9,50 Euro und stuft die Aktien mit "Underperform" ein. Das Management scheine eine noch stärkere Eintrübung des Kalimarktes für möglich zu halten, bevor Besserung eintritt. Dies und steigende CO2-Kosten zehrten die eigentlichen operativen Verbesserungen bei K+S mehr als auf. Zudem will das Management die angespannte Schuldensituation schnell verbessern, wobei es auch eine Kapitalerhöhung nicht ausschließe.

Axel Herlinghaus von der DZ Bank hält K+S zu Gute, dass das Unternehmen im aktuell schwierigen Umfeld so gut wie möglich operiere. Die Produktionskürzungen der großen Anbieter dürften die Angebots-Nachfrage-Balance im Laufe des ersten Halbjahres 2020 wiederherstellen, glaubt der Experte. Bis dahin dürften die Kalipreise aber noch unter Druck stehen. Letztendlich sollten sich aber die Perspektiven für die Aussaatflächen der Landwirte etwa in den USA und Brasilien aber aufhellen, was auch den Düngerverbrauch hochtreiben sollte. Daher sei K+S-Aktie weiterhin kaufenswert.

Zu solch einem Schluss kommt auch Jonas Oxgaard von Bernstein Research. Er verweist auf eine träge Mais- und Sojaernte in den USA, wo Landwirte immer noch unter den Folgen von Überschwemmungen im Frühjahr leiden. Eine schlechtere Ernte aber dürfte zu höheren Preisen für die Feldfrüchte führen, wodurch Landwirte mehr Geld für Dünger übrighätten. Daher hält der Analyst eine Erholung der Kalipreise bereits Anfang 2020 für möglich./mis/zb/fba

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ROUNDUP: Schwache Düngernachfrage stimmt K+S noch vorsichtiger als befürchtet