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Discount 96 2022/03: Basiswert Deutsche Boerse

DFV01S / DE000DFV01S4 //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.07. 20:00:03, Brief 23.07. 20:00:03
DFV01S DE000DFV01S4 // Quelle: DZ BANK: Geld 23.07. 20:00:03, Brief 23.07. 20:00:03
95,73 EUR
Geld in EUR
95,77 EUR
Brief in EUR
0,04%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 147,75 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:18
  • Max Rendite 0,24%
  • Max Rendite in % p.a. 0,36% p.a.
  • Discount in % 35,18%
  • Cap 96,00 EUR
  • Abstand zum Cap in % -35,03%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
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Chart

Discount 96 2022/03: Basiswert Deutsche Boerse

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
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  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 23.07. 20:00:03
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFV01S / DE000DFV01S4
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Discount-Zertifikat
Produkttyp Discount Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis 1,00
Abwicklungsart Barausgleich
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 22.10.2020
Erster Handelstag 22.10.2020
Letzter Handelstag 17.03.2022
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 18.03.2022
Zahltag 25.03.2022
Fälligkeitsdatum 25.03.2022
Cap 96,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 23.07.2021, 20:00:03 Uhr mit Geld 95,73 EUR / Brief 95,77 EUR
Spread Absolut 0,04 EUR
Spread Homogenisiert 0,04 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,04%
Discount Absolut 51,98 EUR
Discount in % 35,18%
Max Rendite absolut 0,23 EUR
Max Rendite 0,24%
Max Rendite in % p.a. 0,36% p.a.
Seitwärtsrendite in % 0,24%
Seitwärtsrendite p.a. 0,36% p.a.
Abstand zum Cap Absolut -51,75 EUR
Abstand zum Cap in % -35,03%
Performance seit Auflegung in % 4,29%

Basiswert

Basiswert
Kurs 147,75 EUR
Diff. Vortag in % 1,23%
52 Wochen Tief 124,85 EUR
52 Wochen Hoch 169,90 EUR
Quelle Xetra, 17:35:18
Basiswert Deutsche Boerse AG
WKN / ISIN 581005 / DE0005810055
KGV 25,08
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Bei einem Discount-Zertifikat erwerben Sie das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswerts liegt. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 25.03.2022 (Rückzahlungstermin) fällig.

Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:

  1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts Deutsche Börse AG an der maßgeblichen Börse am 18.03.2022 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhalten Sie den Höchstbetrag von 96,00 EUR.

  2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag in Euro, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Zertifikats liegt.

Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Neutral

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 29.06.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
18,0

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
37,2%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 31,91 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE BOERSE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 29.06.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 29.06.2021 bei einem Kurs von 150 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance -0,4% vs. DJ Stoxx 600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -0,4%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 18.06.2021) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 18.06.2021). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von -1,75% entspricht 141,45.
Wachstum KGV 0,9 3,19% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 3,19% Aufschlag.
KGV 18,0 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 13,4% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 19 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 19 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,4% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 42,36% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 25.09.2020 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,2%.
Beta 0,56 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,56% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 37,2% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 17,15 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 17,15 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 17,15 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 17,8%
Volatilität der über 12 Monate 22,2%

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News

22.07.2021 | 11:35:02 (dpa-AFX)
DEUTSCHE BÖRSE IM FOKUS: Weimer sucht neuen Kurs-Turbo

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse <DE0005810055> konnte im vergangenen Jahr dank des Börsenhypes rund um die Corona-Pandemie, kräftig zulegen. Allerdings nur im ersten Halbjahr - denn, als die Märkte sich beruhigten, büßten Geschäftsentwicklung und Aktienkurs wieder ein. Damit das Geschäft zukünftig nicht mehr so stark von der Entwicklung an den Aktienmärkten sowie den Zinsen abhängig ist, plant Konzernchef Theodor Weimer weitere Zukäufe - vor allem im Geschäft mit Devisen, Rohstoffen oder auch Kryptowährungen. Ein lang ersehnter Milliarden-Deal wurde dieses Jahr bereits abgeschlossen. Wie der Dax-Konzern <DE0008469008> sich entwickelt, was Analysten sagen und wie sich die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN BÖRSE:

Weimer, der die Geschicke des Börsenbetreibers seit Anfang 2018 lenkt, hat einen Plan und der nennt sich "Compass 2023". Mit der im vergangenen Herbst vorgestellten Strategie will der Konzernchef der Deutschen Börse die Nettoerlöse im laufenden Jahr auf rund 3,5 Milliarden Euro steigern. Das entspräche einem Plus von zehn Prozent. Bis 2023 sollen die Erlöse dann auf rund 4,3 Milliarden Euro klettern.

Erreicht werden soll das auch durch Zukäufe. Allerdings setzt Weimar dabei eher auf kleinere und mittlere Akquisitionen und nicht auf den großen Deal, auf den die Anleger aber hoffen. Als Paradebeispiel wird dabei von Experten die 27-Milliarden-Dollar-Übernahme des Finanzdienstleister Refinitiv durch den Erzrivalen London Stock Exchange (LSE) <GB00B0SWJX34> gesehen.

Weimer will den Börsenbetreiber aber auf jeden Fall breiter aufstellen, um ihn unabhängiger von den Schwankungen an den Aktien- und Derivatemärkten und der Entwicklung der Geldpolitik und den niedrigen Zinsen zu machen. So sind vor allem die Erträge und der Gewinn in der Sparte Clearstream, die ihr Geld mit der Abwicklung von Transaktionen und der Aufbewahrung von Wertpapieren verdient, durch das Niedrigzinsumfeld unter Druck.

Die jüngste Erfolgsmeldung gab es Ende Juni: Die Deutsche Börse übernimmt zwei Drittel an der Crypto Finance AG, einem Handelsplatz für digitale Anlagen. Der Preis belief sich auf einen Betrag im "moderaten dreistelligen Schweizer-Franken-Millionenbereich".

Zudem konnte Ende Februar die Übernahme des Stimmrechtsberater ISS, der unter anderem institutionellen Investoren Daten und Dienstleistungen im Bereich Unternehmensführung liefert, erfolgreich abgeschlossen werden. Mit dem ISS-Deal ist Weimer endlich der schon länger erwartete Milliarden-Zukauf gelungen. Zuvor hatte die Deutsche Börse bei größeren Deals immer den Kürzeren gezogen und sich eher kleinere Fische geangelt.

Und bereits vergangenen September hatte die Deutsche Börse 51 Prozent am Clearstream Fund Center (CFC) erworben. Im Mai verkaufte die Schweizer Bank UBS ihren verbleibenden Minderheitsanteil von 49 Prozent für 390 Millionen Franken (355 Mio Euro) an die Deutsche Börse, die damit alleinige Eigentümerin der in Zürich ansässigen Fondsvertriebsplattform ist. Aus dem Schritt erwartet die Deutsche Börse sich einen Buchgewinn im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Und zumindest finanziell wären noch weitere Zukäufe machbar. Ende April, also noch vor dem Crypto-Finance-Deal, hatte der Konzern laut den Aussagen von Finanzvorstand Gregor Pottmeyer rund 1,5 Milliarden Euro für mögliche Übernahmen in der Kasse.

Vorstandsvorsitzender Weimer, der früher der Chef der Hypovereinsbank war, nimmt für seinen Plan auch die Aktionäre in die Pflicht. So fiel die Dividende für das vergangene Jahr zwar mit drei Euro je Anteilsschein zehn Cent höher aus, als noch 2019, aber Weimer gibt zu: "Mir ist bewusst: Angesichts unseres starken Jahres 2020 hätten wir auch etwas mehr Dividende ausschütten können", sagte er bei der Online-Hauptversammlung des Dax-Konzerns, "aber wir brauchen auch Geld für weiteres Wachstum durch Zukäufe."

Was Compass 2023 an Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) eintreiben soll, dafür hat die Deutsche Börse kein absolutes Ziel ausgegeben. Doch ausgehend vom 2020er-Referenzwert, dem angepeilten Plus von zehn Prozent pro Jahr und der Aussage, dass die Marge stabil bleiben soll, ergäbe dies 2023 rechnerisch ein operatives Ergebnis von rund 2,5 Milliarden Euro.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

2021 erwartet das Deutsche-Börse-Management beim operativen Gewinn mit einem Anstieg auf rund 2 Milliarden Euro nach knapp 1,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Wie realistisch das ist, dafür gibt es Ende Juli bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal weitere Indikationen. Die vom Unternehmen befragten Analysten erwarten einen Anstieg um 14 Prozent auf 504 Millionen Euro - wobei die Spanne von 453 Millionen Euro bis 534 Millionen Euro reicht. Bei den Erlösen wird im Schnitt ein Plus von 14 Prozent auf 879 Millionen Euro erwartet.

Die von dpa-AFX erfassten Experten halten sich derzeit mit Blick auf die weitere Entwicklung der Aktien zurück - vor allem bei den jüngsten Studien lautet das Votum überwiegend "Halten". Unter den zehn seit der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal erfassten Analysten haben sechs diese neutrale Einstellung und vier empfehlen das Papier zum Kauf. Die Kursspanne reicht von 138 bis 176 Euro und der Durchschnitt bei rund 156 Euro. Damit hätte der momentane Aktienkurs also noch etwas Luft nach oben.

Analyst Benjamin Goy von der Deutschen Bank erwartet, dass Faktoren, die den Kurs zuletzt belastet hatten, nun wieder abebben. Vor allem das geringere Wachstum sowie die Enttäuschung über bisher fehlende ganz große Übernahmen in den vergangenen Monaten hätten die Anleger enttäuscht. Die "Feuerkraft des Konzerns" für Übernahmen sei letztlich größer als allgemein angenommen. Mit Blick auf die zuletzt deutlich anziehenden erfolgreichen M&A-Aktivitäten würde er weitere Transaktionen begrüßen. Da er auch beim Blick auf das Wachstum der bestehenden Geschäftsfelder optimistisch ist, erhöhte er vor Kurzem sein Kursziel um fünf auf 176 Euro.

Skeptisch zeigt sich dagegen Analyst Tobias Lukesch von Kepler Cheuvreux, der mit einem Kursziel von 138 Euro das Schlusslicht der empfohlenen Preisspanne bildet. Grund ist seine Sorge angesichts der vom Air-Berlin-Insolvenzverwalter vorgetragenen Forderung in Höhe von knapp einer halben Milliarde Euro gegen die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream. Allerdings rät auch Lukesch zum Halten der Papiere.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Aus dem Aktienkurs ist seit einiger Zeit die Luft raus. Nachdem sich das Papier zu Beginn der Amtszeit von Weimer dynamisch nach oben entwickelt hatte und dank des regen Börsenhandels im Corona-Crash im vergangenen Sommer auf das Rekordhoch von 170,15 Euro gestiegen war, fehlten zuletzt die neuen Impulse. Die von Weimer in Aussicht gestellten Ziele wurden von den Analysten zwar überwiegend gelobt, für einen weiteren Börsenturbo reichte das aber nicht.

Zwar konnte sich der Kurs seit der Vorlage von Weimers 2023er-Zielen wieder etwas von den Verlusten aus dem kleinen Crash nach dem Rekordhoch erholen. Doch mit 145 Euro liegt der Kurs nur rund neun Prozent über dem Niveau zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Mittelfristprognosen. Die Deutsche Börse-Aktie entwickelte sich damit deutlich schlechter als der Dax. Zudem konnte der Kurs unter dem Strich seit Herbst 2019 nicht zulegen, sondern bewegte sich alles in allem seitwärts - wenn auch unter großen Ausschlägen.

So hatte die erste Welle der Corona-Pandemie auch bei der Deutschen Börse im Frühjahr 2020 für einen tiefen Fall des Aktienkurses gesorgt, die Papiere fielen im März vergangenen Jahres bis auf rund 93 Euro. Wegen des hohen Absicherungsbedarfs in der Krise und dem nach Corona-Crash schnell wieder einsetzenden Börsenhype wurde das Tal aber innerhalb von gut zwei Monaten durchschritten und die Deutsche-Börse-Aktie stand Mitte Mai schon wieder auf dem Vor-Pandemie-Niveau von mehr als 150 Euro und dann kurz danach so hoch wie noch nie.

Doch das Rekordhoch ist inzwischen in weite Ferne gerechnet. Trotz der jüngsten Verluste liegt der Börsenwert der Deutschen Börse mit knapp 28 Milliarden Euro rund die Hälfte höher als vor dem Amtsantritt Weimers. Mit dem Kursplus ließ die Deutsche Börse die meisten anderen deutschen Standardwerte in dem Zeitraum hinter sich. Zudem hat der Börsenbetreiber damit auch die Deutsche Bank <DE0005140008> in puncto Marktkapitalisierung überflügelt.

International sieht es dagegen schlechter aus. Da wurde die Deutsche Börse in den vergangenen Jahren unter anderem vom Erzrivalen aus London deutlich übertrumpft. Der Aktienkurs der LSE zog seit Ende 2017 unter anderem getrieben von der Milliardenübernahme des Finanzdatenanbieters Refinitiv um fast 100 Prozent an.

Der Börsenwert des britischen Unternehmens, den die Deutsche Börse noch im Jahr 2017 unter Weimers Vorgänger Carsten Kengeter übernehmen wollte, aber am Brexit und Widerstand der EU scheitertet, liegt inzwischen bei umgerechnet 49 Milliarden Euro. Die Londoner spielen damit in einer anderen Liga als die Deutsche Börse - nämlich in der der großen US-Börsenbetreiber wie CME <US12572Q1058> oder Intercontinental Exchange <US45865V1008>, die auf einen Börsenwert von umgerechnet 64 Milliarden Euro beziehungsweise 57 Milliarden Euro kommen./lew/zb/mis

05.07.2021 | 12:16:58 (dpa-AFX)
Goldschatz bei Deutscher Börse wächst auf Rekordmenge von 233 Tonnen
29.06.2021 | 10:05:17 (dpa-AFX)
Deutsche Börse kauft Handelsplatz für digitale Anlagen
02.06.2021 | 15:31:44 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Deutsche Börse AG (deutsch)
02.06.2021 | 15:25:57 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Deutsche Börse AG (deutsch)
02.06.2021 | 15:20:39 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Deutsche Börse AG (deutsch)
02.06.2021 | 15:16:24 (dpa-AFX)
DGAP-DD: Deutsche Börse AG (deutsch)