Bonus Classic 100 2021/09: Basiswert MTU Aero Engines

DFK6ER / DE000DFK6ER9 //
Quelle: DZ BANK: Geld 03.08., Brief 03.08.
DFK6ER DE000DFK6ER9 // Quelle: DZ BANK: Geld 03.08., Brief 03.08.
148,48 EUR
Geld in EUR
148,56 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 138,85 EUR
Quelle : Xetra , 03.08.
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 180,00 EUR
  • Bonuszahlung 180,00 EUR
  • Barriere 100,00 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 27,98%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 18,69% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Classic 100 2021/09: Basiswert MTU Aero Engines

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 03.08. 19:58:44
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFK6ER / DE000DFK6ER9
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 12.06.2020
Erster Handelstag 12.06.2020
Letzter Handelstag 16.09.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.09.2021
Zahltag 24.09.2021
Fälligkeitsdatum 24.09.2021
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 180,00 EUR
Bonuszahlung 180,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 12.06.2020
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 100,00 EUR
Barriere gebrochen Nein

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 03.08.2020, 19:58:44 Uhr mit Geld 148,48 EUR / Brief 148,56 EUR
Spread Absolut 0,08 EUR
Spread Homogenisiert 0,08 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,05%
Bonusbetrag 180,00 EUR
Bonusrenditechance in % 21,16%
Bonusrenditechance in % p.a. 18,69% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 38,85 EUR
Abstand zur Barriere in % 27,98%
Aufgeld Absolut 9,71 EUR
Aufgeld in % p.a. 6,22% p.a.
Aufgeld in % 6,99%
Performance seit Auflegung in % -16,37%

Basiswert

Basiswert
Kurs 138,85 EUR
Diff. Vortag in % -5,45%
52 Wochen Tief 97,76 EUR
52 Wochen Hoch 289,30 EUR
Quelle Xetra, 03.08.
Basiswert MTU Aero Engines AG
WKN / ISIN A0D9PT / DE000A0D9PT0
KGV 15,04
Produkttyp Aktie
Sektor Transport/Verkehrssektor

Produktbeschreibung

Das Zertifikat hat eine feste Laufzeit und wird am 24.09.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Die Höhe der Rückzahlung hängt davon ab, ob der Basiswert während der Beobachtungstage immer über der festgelegten Barriere notiert. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Jeder Kurs des Basiswerts liegt während der Beobachtungstage (12.06.2020 bis 17.09.2021) (Beobachtungspreis) immer über der Barriere von 100,00 EUR. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag in EUR, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag entspricht jedoch mindestens dem Bonusbetrag von 180,00 EUR.
  • Mindestens ein Beobachtungspreis liegt auf oder unter der Barriere. Sie erhalten einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht.
Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 14.07.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
18,0

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
61,0%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 9,21 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist MTU AERO ENGINES HLDG. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 14.07.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 14.07.2020 bei einem Kurs von 150,60 eingesetzt.
Preis Fairer Preis Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs angemessen.
Relative Performance -3,7% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -3,7%.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 28.07.2020 Der technische 40-Tage Trend ist seit dem 28.07.2020 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 152,73.
Wachstum KGV 0,9 0,80% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 0,80% Aufschlag.
KGV 18,0 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 14,7% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 20 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 20 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 24,37% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Die Aktie ist seit dem 03.04.2020 als Titel mit hoher Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 126 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,7%.
Beta 1,53 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,53% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 61,0% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 61,0% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 69,08 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 69,08 EUR oder 0,47% Das geschätzte Value at Risk beträgt 69,08 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,47%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 25,5%
Volatilität der über 12 Monate 61,4%

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News

03.08.2020 | 13:11:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: MTU-Gewinn bricht wegen Corona-Krise ein - Aktie sackt ab

(neu: Aussagen aus Telefonkonferenz zu Liquidität, Kurzarbeit, Belastung durch Stellenabbau, Aktienkurs, Analysten.)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise zehrt beim Triebwerksbauer MTU <DE000A0D9PT0> deutlich am Gewinn. Vor allem das lukrative Geschäft mit Ersatzteilen darbt, weil Fluggesellschaften in der Krise viele Flugzeuge am Boden lassen und ältere Jets oft ganz ausmustern. Angesichts schwarzer Zahlen und komfortabler Finanzlage sieht MTU-Chef Reiner Winkler den Konzern jedoch "gut positioniert, die anstehenden Herausforderungen zu meistern". Er erwartet auch im laufenden Jahr schwarze Zahlen. Anleger an der Börse konnte er damit bei der Vorlage der Quartalszahlen am Montag jedoch nicht überzeugen.

Nachdem die MTU-Aktie nach Bekanntgabe der neuen Jahresprognose des Vorstands am Freitag zugelegt hatte, ging es für sie am Montag immer weiter abwärts. Um die Mittagszeit lag sie zuletzt mit 10,2 Prozent im Minus bei rund 131,85 Euro. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier damit wieder fast die Hälfte an Wert eingebüßt. Nach Ansicht von Analyst David Perry von JPMorgan nimmt der Gegenwind wegen der wieder verschlechterten Viruslage in Europa und den USA und deren Folgen für die Flugbranche zu. Die Entwicklung der Liquidität des Konzerns habe hingegen positiv überrascht.

Im zweiten Quartal brockten der weitgehende Stillstand des Flugverkehrs und ein wochenlanger Betriebsstopp an den MTU-Standorten dem Hersteller herbe Einbrüche bei Umsatz und Gewinn ein. Die Erlöse sackten im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent auf 776 Millionen Euro ab. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) brach um rund drei Viertel auf gut 42 Millionen Euro ein. Unter dem Strich blieb ein Quartalsgewinn von gut 13 Millionen Euro, ein Rückgang um 87 Prozent. Während Analysten beim Umsatz einen noch stärkeren Einbruch erwartet hatten, ging der operative Gewinn noch deutlicher zurück als gedacht.

"Die Sicherung unserer Liquidität hat für uns nach wie vor oberste Priorität", sagte Finanzchef Peter Kameritsch. Einschließlich einer Kreditlinie von 700 Millionen Euro lägen die Liquiditätsreserven bei rund 1,5 Milliarden Euro. Auch im Gesamtjahr will das Management einen positiven freien Barmittelzufluss vorweisen. Die Liquidität sollte in etwa auf dem jetzigen Niveau bleiben, sagte Kameritsch in einer Telefonkonferenz.

Unterstützung bekam der Konzern auch durch das Kurzarbeitergeld. Im ersten Halbjahr habe dies MTU mit rund 20 Millionen Euro entlastet, ließ der Vorstand wissen. Derzeit befänden sich noch rund 80 Prozent der MTU-Beschäftigten in Deutschland in Kurzarbeit und arbeiten im Schnitt etwa vier statt fünf Tage pro Woche. Das Geschäft im Militärbereich, wo MTU an den Antrieben für den Kampfjet Eurofighter und des Militärtransporters A400M beteiligt ist, laufe hingegen auf vollem Niveau weiter, sagte Winkler.

An anderen Stellen zwingen die Produktionskürzungen bei Boeing und Airbus den Triebwerksbauer jedoch zum Handeln. Nachdem die Flugzeugbauer bereits den Abbau Tausender Jobs angekündigt hatten, hat auch MTU beschlossen, 10 bis 15 Prozent der zuletzt 10 661 Arbeitsplätze abzubauen. Das betrifft auch die deutschen Standorte.

Rund 80 Prozent der MTU-Beschäftigten arbeiteten in Deutschland, sagte Winkler. Die Mitarbeiter im Ausland seien in der Regel in Gemeinschaftsunternehmen angestellt, die in den Beschäftigtenzahlen des Konzerns nicht enthalten sind. Rückstellungen für den Personalabbau will der Vorstand voraussichtlich im dritten Quartal verbuchen und betriebsbedingte Kündigungen möglichst vermeiden. Winkler hofft, das mit dem Auslaufen befristeter Verträge, der Rückführung von 40-Stunden- auf 35-Stunden-Verträge, Altersteilzeit und freiwilligen Abgängen zu erreichen.

Der Triebwerksbauer ist vor allem bei den Mittelstreckenjets der Airbus-Modellfamilie A320neo stark im Geschäft. Der Flugzeugbauer hat die Produktion in diesem Segment von 60 auf 40 Maschinen pro Monat gekürzt und sieht wenig Hoffnung, die Zahlen vor dem Jahr 2022 wieder hochfahren zu können. Denn so lange der Flugverkehr nicht wieder auf das alte Niveau zurückkommt, brauchen Fluggesellschaften auch kaum neue Flieger.

Winkler geht davon aus, dass der Verkehr auf der Kurz- und Mittelstrecke erst 2023 wieder das Niveau von 2019 erreicht - und im Interkontinentalverkehr vielleicht ein Jahr später. Die Hersteller haben die Produktion ihrer Langstreckenjets daher besonders deutlich gedrosselt - so Boeing etwa bei seinem Modell 787 "Dreamliner".

Für MTU sieht Winkler dabei Glück im Unglück. So habe das "Dreamliner"-Triebwerk des US-Konzerns General Electric, an dem der Münchner Hersteller beteiligt ist, Marktanteile gewonnen. Der Konkurrenzantrieb des britischen Herstellers Rolls-Royce macht seit Längerem mit technischen Problemen Schlagzeilen.

Angesichts der konkretisierten Planungen der Flugzeugbauer hatte sich die MTU-Führung am Freitag mit einer neuen Umsatz- und Ergebnisprognose aus der Deckung gewagt. Winkler erwartet für 2020 jetzt einen Umsatz von 4,0 bis 4,4 Milliarden Euro. Davon sollen 9 bis 10 Prozent als operativer Gewinn beim Unternehmen hängen bleiben - nach über 16 Prozent im Vorjahr. Geht man von der Mitte der beiden Zielspannen aus, entspricht dies für 2020 einem operativen Gewinn von knapp 400 Millionen Euro. 2019 hatte MTU einen Rekordumsatz von gut 4,6 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 757 Millionen Euro erzielt.

Dass der prognostizierte Umsatzrückgang trotz der Krise nicht noch stärker ausfällt, erklärte der Vorstand mit dem Wartungsgeschäft, in dem die Erlöse nur im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zurückgehen sollen. Die Wartung mache rund die Hälfte der gesamten MTU-Erlöse aus, erklärte Kameritsch. Düsterer sind die Aussichten im Geschäft mit neuen Triebwerken und Ersatzteilen, in denen das Management für 2020 mit Rückgängen von bis zu fast 30 Prozent rechnet. "Den Ersatzteilbereich trifft die Krise am stärksten", sagte Kameritsch. Sonst verdient MTU an Ersatzteilen viel mehr als an neuen Antrieben, die meist mit satten Rabatten verkauft werden./stw/rol/eas/jha/

03.08.2020 | 10:48:06 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Enttäuschende Zahlen ein schwerer Rückschlag für MTU-Anleger
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03.08.2020 | 08:31:35 (dpa-AFX)
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31.07.2020 | 12:15:34 (dpa-AFX)
Triebwerksbauer MTU wagt neue Prognosen: Klar schwarze Zahlen 2020
31.07.2020 | 11:31:13 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: MTU Aero Engines AG veröffentlicht neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 (deutsch)
31.07.2020 | 08:35:01 (dpa-AFX)
MTU IM FOKUS: Lange Durststrecke voraus