Optionsschein Classic Long 12 2021/09: Basiswert K+S

DFY4CG / DE000DFY4CG5 //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.06., Brief 16.06.
DFY4CG DE000DFY4CG5 // Quelle: DZ BANK: Geld 16.06., Brief 16.06.
0,93 EUR
Geld in EUR
0,97 EUR
Brief in EUR
-4,12%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 11,900 EUR
Quelle : Xetra , 16.06.
  • Basispreis 12,00 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 0,84%
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
  • Omega in % 6,61
  • Delta 0,538739
  • Letzter Bewertungstag 17.09.2021
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Optionsschein Classic Long 12 2021/09: Basiswert K+S

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  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 16.06. 21:58:07
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DFY4CG / DE000DFY4CG5
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Optionsschein Classic
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 1,00
Ausübung Amerikanisch
Emissionsdatum 09.12.2020
Erster Handelstag 09.12.2020
Letzter Handelstag 16.09.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 17.09.2021
Zahltag 24.09.2021
Fälligkeitsdatum 24.09.2021
Basispreis 12,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 16.06.2021, 21:58:07 Uhr mit Geld 0,93 EUR / Brief 0,97 EUR
Spread Absolut 0,04 EUR
Spread Homogenisiert 0,04 EUR
Spread in % des Briefkurses 4,12%
Aufgeld in % p.a. 40,72% p.a.
Aufgeld in % 8,99%
Break-Even 12,97 EUR
Innerer Wert 0,00 EUR
Delta 0,538739
Implizite Volatilität 40,69%
Theta -0,005412 EUR
Zeitwert 0,93 EUR
Omega in % 6,61
Totalverlust- Wahrscheinlichkeit MISSING
Gamma 0,163345
Vega 0,023722 EUR
Hebel 12,27x
Performance seit Auflegung in % 190,63%

Basiswert

Basiswert
Kurs 11,900 EUR
Diff. Vortag in % 0,55%
52 Wochen Tief 5,130 EUR
52 Wochen Hoch 12,600 EUR
Quelle Xetra, 16.06.
Basiswert K+S AG
WKN / ISIN KSAG88 / DE000KSAG888
KGV -1,33
Produkttyp Aktie
Sektor Chemie/Pharma

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Kursentwicklungen des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Sie können das Produkt an jedem üblichen Handelstag während der Ausübungsfrist ausüben (bezeichnet als amerikanische Option). Wird das Produkt nicht innerhalb der Ausübungsfrist ausgeübt, ist der Ausübungstag der letzte Ausübungstag.

Für die Rückzahlung des Produkts gibt es die folgenden Möglichkeiten:
  1. Im Falle einer wirksamen Ausübung des Produkts erhalten Sie am Rückzahlungstermin einen Rückzahlungsbetrag, wenn der Referenzpreis über dem Basispreis liegt. Der Rückzahlungsbetrag entspricht der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.

  2. Wird von der DZ BANK kein positiver Rückzahlungsbetrag nach vorstehender Vorgehensweise berechnet, gilt Folgendes: Der Rückzahlungsbetrag je Produkt beträgt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Rückzahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.


Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher negativ

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 23.04.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
21,2

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Hoch

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
45,4%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 2,75 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist K + S ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 23.04.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 23.04.2021 bei einem Kurs von 8,30 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit leicht überhöht.
Relative Performance 15,9% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 15,9%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 27.04.2021 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 27.04.2021 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 10,08.
Wachstum KGV 1,1 18,92% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 18,92%.
KGV 21,2 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 22,2% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 16 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 16 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 27,56% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Hohe Anfälligkeit bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich 114 zu verstärken.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,8%.
Beta 1,73 Hohe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,73% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 45,4% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 45,4% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 6,77 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 6,77 EUR oder 0,57% Das geschätzte Value at Risk beträgt 6,77 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,57%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 38,8%
Volatilität der über 12 Monate 50,9%

Tools

OPTIONSSCHEINRECHNER
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
Für Finanzexperten mit Erfahrung in Hebelprodukten
  • Produkt Optionsschein Classic Long 12 2021/09: Basiswert K+S
  • WKN DFY4CG
Simulation
Kennzahlen und Sensitivitäten

Die Simulation beruht allein auf Ihren Einstellungen und stellt keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Wertentwicklung des Basiswertes oder des Zertifikates dar.

News

16.06.2021 | 08:35:00 (dpa-AFX)
K+S IM FOKUS: Agrarboom treibt Erholung des Düngerkonzerns an

KASSEL (dpa-AFX) - Nach schwierigen Jahren haben sich die Perspektiven für den hessischen Düngerkonzern K+S <DE000KSAG888> in den letzten Monaten spürbar aufgehellt. Der milliardenschwere Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts ist abgeschlossen und die Preise für Kalidünger steigen immer weiter. Rückenwind könnten auch Sanktionen der EU gegen Belarus bringen, das zu den größten Kaliproduzenten der Welt zählt. Was bei dem MDax-Konzern los ist, was Analysten sagen und wie die Aktie sich entwickelt hat.

DAS IST LOS BEI K+S:

Die Agrarmärkte florieren, die Preise für Feldfrüchte wie Baumwolle, Soja und Mais haben seit dem Sommer letzten Jahres kräftig zugelegt. Für die Landwirte lohnt es sich, mehr Geld für höherwertiges Saatgut auszugeben und mehr Dünger auszubringen, um hohe Erträge zu erzielen. Gute Aussichten also für Düngerkonzerne wie K+S.

Für zusätzlichen Rückenwind könnten nun Sanktionen der EU gegen Belarus sorgen. So forderte das Europäische Parlament nach der erzwungenen Landung eines Flugzeugs und der Festnahme des Bloggers Roman Protassewitsch in Belarus weitere Schritte gegen den Staat. Strafmaßnahmen solle es etwa gegen die Rohölverarbeitung, die Herstellung von Erdölerzeugnissen, die holzverarbeitende Industrie sowie die Kali- und Stahlindustrie geben, heißt es in einer Resolution.

Sollte Belarus kein Kali mehr in die EU liefern dürfen, könnte sich K+S Branchenexperten zufolge wohl eine großes Stück des Kuchens sichern. Wie viel Gewinnpotenzial darin steckt, lässt sich aber schwer sagen, solange die Sanktionen nicht im Detail bekannt sind.

Aber auch ohne derartige Schützenhilfe traute sich Konzernchef Burkhard Lohr bereits im Mai zur Vorlage der Zahlen für das erste Quartal einen optimistischeren Ausblick für das Gesamtjahr zu. Neben den Kali-Perspektiven lag das insbesondere am starken Geschäft mit Auftausalz, dem der lange Winter in Europa zugute kam. "Die Schneefälle über Ostern haben zudem die Lagerbestände der Kunden weiter sinken lassen", betonte Lohr auf der Hauptversammlung im Mai. Daher dürften die Kunden auch mit Blick auf den kommenden Winter ihre Lager wieder auffüllen und so für gute Geschäfte sorgen.

2021 peilt der Manager nun einen Anstieg des operativen Gewinns (Ebitda) auf 500 bis 600 Millionen Euro an, inklusive eines für den Sommer erwarteten einmaligen Buchgewinns von 200 Millionen Euro aus der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Reks, in dem die Kasseler ihr Entsorgungsgeschäft mit dem der Remondis-Tochter Remex bündeln.

Selbst ohne den Reks-Effekt wäre das in jedem Fall ein Wachstum des operativen Gewinns nach 267 Millionen Euro im schwierigen Pandemiejahr 2020. Herausgerechnet ist dabei im Vorjahr auch schon der Beitrag des amerikanischen Salzgeschäfts. Das hatte der hoch verschuldete Konzern für einen Nettoerlös von 2,6 Milliarden Euro an die Industrieholding Stone Canyon verkauft. Mit dem Geld soll der Schuldenberg schrittweise reduziert werden. Zudem konnte K+S dank des nun größeren finanziellen Spielraums eine umfangreiche Kreditlinie der Förderbank KfW kündigen.

Gleichzeitig drückt das Management weiter auf die Kostenbremse, um die Gewinnentwicklung anzukurbeln. Spätestens ab 2023 soll dann auch bei geringeren Kalipreisen an jedem Produktionsstandort ein positiver freier Mittelzufluss (Free Cashflow) erwirtschaftet werden. Auch das würde beim Schuldenabbau deutlich helfen.

Neben den geplanten operativen Verbesserungen gibt es bei den Hessen weitere Baustellen. So bleiben die Kosten im Zusammenhang mit Umweltauflagen in Deutschland hoch. Mit einem Rückgang rechnet das Management erst ab dem kommenden Jahr. K+S will denn auch im Verlauf des Jahres 2022 mit der Einleitung von Produktionsabwässern in das stillgelegte Bergwerk Springen in Thüringen beginnen. Ein Schritt, der notwendig wird, da dann keine Abwässer mehr in den Boden verpresst werden dürfen. Noch haben die Behörden den Plänen für Springen nicht zugestimmt. Konzernchef Lohr gab sich zuletzt aber zuversichtlich, dass die laufenden Gespräche mit den Behörden positiv enden werden.

Offen ist überdies die Prüfung einer milliardenschweren Wertminderung durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung auf Verlangen der Finanzaufsicht Bafin. Auch hier ist K+S zuversichtlich und sieht den von der Bafin erhobenen Verdacht von zu geringer und verspäteter Abschreibungen auf das Düngergeschäft im Herbst vergangenen Jahres als entkräftet an. Der Grund: Der Abschlussprüfer Deloitte hatte den Konzernabschluss 2020 im März uneingeschränkt testiert.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Die von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX seit der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal im Mai erfassten Analysten schätzen K+S im Mittel durchaus positiv ein, wenngleich die Mehrheit aktuell für den Kurs keine Luft mehr nach oben sieht. Allerdings dürften viele Experten den in den letzten Wochen beschleunigten Anstieg der Kalipreise wohl noch nicht in ihren Bewertungsmodellen berücksichtigt haben. So liegt das durchschnittliche Kursziel bei knapp 11 Euro. Zwei Verkaufsempfehlungen stehen sieben Halte- und vier Kaufempfehlungen gegenüber.

Am optimistischen sind denn auch die Analysten mit den jüngsten Studien. So stufte sowohl Andreas Heine vom Investmenthaus Stifel als auch Michael Schäfer von der Commerzbank die Aktien Mitte Juni bei einem Kursziel von jeweils 15 Euro auf "Kaufen" hoch. Die Preise für Kalidünger stiegen mittlerweile schwungvoll und schneller als die ebenfalls anziehenden Kosten, erklärte Heine. Der Gegenwind durch die Wechselkursentwicklungen werde überkompensiert. Zudem könnte der Düngerkonzern von Sanktionen der EU gegen Belarus profitieren, sollten diese die Kali-Industrie des Landes treffen.

Schäfer verweist darüber hinaus auf eine deutliche Produktionskürzung des Konkurrenten Mosaic, der zwei ältere Minen einige Monate eher schließt als ursprünglich geplant. Das habe das Kaliangebot weiter verknappt. Auch die angekündigte Produktionsausweitung des Wettbewerbers Nutrien werde das so schnell nicht ausgleichen. Schäfer geht davon aus, dass sich der Kali-Preisanstieg nach und nach in den Gewinnen von K+S widerspiegeln und dann vor allem 2022 einen größeren Einfluss haben werde.

Deutlich vorsichtiger ist Chetan Udeshi von der Bank JPMorgan. Zwar habe K+S den Jahresausblick mit den Zahlen für das erste Quartal angehoben, allerdings nur auf das Niveau der Markterwartungen. Mit Blick auf sein "Underweight"-Votum bei einem Kursziel von 7,60 Euro erklärt der Experte, dass K+S recht hoch bewertet sei. So werde die Verschuldungsquote trotz der durch den Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts besseren Finanzlage sowie einer Erholung der Kalipreise hoch bleiben. Gleichzeitig erscheine das Potenzial für den freien Mittelzufluss (Free Cashflow) für ein zyklisches Unternehmen begrenzt, während K+S im Branchenvergleich auch noch recht hohe Produktionskosten habe.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Das bessere Agrarumfeld treibt schon seit Anfang November die Erholung der Aktien von K+S an, die Mitte Mai nochmals Schwung aufnahm. In der Spitze gewannen die Papiere in dem gesamten Zeitraum mehr als 120 Prozent auf 12,60 Euro. Aktuell nahmen einige Anleger Gewinne mit, der Kurs fiel auf knapp 12 Euro zurück.

Der Blick zurück zeigt dagegen ein bislang langfristig betrachtet wenig rosiges Bild. Die Aktien stehen, abgesehen von wenigen Erholungsphasen, seit mehr als einer Dekade unter Druck. Kurz vor der Weltfinanzkrise im Jahr 2008 hatten die Papiere mehr als 97 Euro gekostet.

Zwar folgte auf den Kurseinbruch im Sog der globalen Finanzkrise 2008 bis 2009 eine Erholung bis ins Jahr 2011 hinein, doch anschließend purzelte der Aktienkurs wieder. 2015 trieb das Interesse des kanadischen Wettbewerbers Potash den Kurs nochmal bis auf rund 40 Euro. Allerdings gab Potash - das mittlerweile mit Agrium zu Nutrien <CA67077M1086> fusionierte - die Pläne wegen des Widerstands des Managements von K+S sowie einer Eintrübung des Kali-Marktumfeldes auf.

Von den knapp 40 Euro ist aktuell etwas mehr als ein Viertel übrig, vom Rekordhoch aus 2008 in etwa ein Neuntel. Um den seit 2011 laufenden Abwärtstrend nach oben zu verlassen, müssten die Papiere nachhaltig über den Bereich um die 15 bis 16 Euro klettern.

An der Börse bringt es K+S aktuell auf einen Wert von rund 2,3 Milliarden Euro, was einen der letzten Plätze im MDax bedeutet. Zum Vergleich: Mitte 2015 waren es im Zuge des Interesses von Potash noch rund sieben Milliarden Euro gewesen. Damals war K+S auch noch im deutschen Leitindex Dax <DE0008469008> notiert.

Die beiden deutlich größeren Wettbewerber Nutrien und Mosaic bringen es auf Marktkapitalisierungen von umgerechnet rund 30 Milliarden Euro beziehungsweise gut 10 Milliarden Euro./mis/knd/ck/fba

14.06.2021 | 08:16:17 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt K+S auf 'Buy' - Ziel 15 Euro
10.06.2021 | 17:51:59 (dpa-AFX)
EU-Parlament verlangt weitere Sanktionen gegen Belarus
09.06.2021 | 16:55:01 (dpa-AFX)
K+S flutet Werk bei Hannover mit Abwasser aus Hessen und Thüringen
09.06.2021 | 15:43:25 (dpa-AFX)
Weitere Verhandlung im Streit um Thüringer Zahlungen an K+S
07.06.2021 | 13:31:45 (dpa-AFX)
DGAP-DD: K+S Aktiengesellschaft (deutsch)
01.06.2021 | 09:16:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für K+S auf 12 Euro - 'Hold'