Bonus Cap 72,5 2018/12: Basiswert Deutsche Boerse

Bonus Cap 72,5 2018/12: Basiswert Deutsche Boerse

DGP5L4 / DE000DGP5L47 //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.07. 19:32:16, Brief 23.07. 19:32:16
DGP5L4 DE000DGP5L47 // Quelle: DZ BANK: Geld 23.07. 19:32:16, Brief 23.07. 19:32:16
109,51 EUR
Geld in EUR
109,55 EUR
Brief in EUR
-0,08%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 115,95 EUR
Quelle : Xetra, 17:35:14
  • Bonus-Schwelle / Bonuslevel 110,00 EUR
  • Bonuszahlung 110,00 EUR
  • Barriere 72,50 EUR
  • Abstand zur Barriere in % 37,47%
  • Barriere gebrochen Nein
  • Bonusrenditechance in % p.a. 0,92% p.a.
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Bonus Cap 72,5 2018/12: Basiswert Deutsche Boerse
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 23.07. 19:32:16
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2018 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DGP5L4 / DE000DGP5L47
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Bonus-Zertifikat
Produkttyp Bonus Cap
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Ausübung Europäisch
Emissionsdatum 27.04.2017
Erster Handelstag 27.04.2017
Letzter Handelstag 20.12.2018
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 21.12.2018
Zahltag 02.01.2019
Fälligkeitsdatum 02.01.2019
Bonus-Schwelle / Bonuslevel 110,00 EUR
Bonuszahlung 110,00 EUR
Start Barrierebeobachtung / 1. Beobachtungstag 27.04.2017
Innerhalb Barrierebeobachtung Ja
Barriere 72,50 EUR
Barriere gebrochen Nein
Cap 110,00 EUR

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 23.07.2018, 19:32:16 Uhr mit Geld 109,51 EUR / Brief 109,55 EUR
Spread Absolut 0,04 EUR
Spread Homogenisiert 0,04 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,04%
Bonusbetrag 110,00 EUR
Max Rendite 0,41%
Max Rendite in % p.a. 0,92% p.a.
Abstand zur Barriere Absolut 43,45 EUR
Abstand zur Barriere in % 37,47%
Aufgeld Absolut -6,40 EUR
Aufgeld in % p.a. -12,82% p.a.
Aufgeld in % -5,52%
Performance seit Auflegung in % 24,02%

Basiswert

Basiswert
Kurs 115,95 EUR
Diff. Vortag in % -1,24%
52 Wochen Tief 87,83 EUR
52 Wochen Hoch 121,15 EUR
Quelle Xetra, 17:35:14
Basiswert Deutsche Boerse AG
WKN / ISIN 581005 / DE0005810055
KGV --
Produkttyp Aktie
Sektor Finanzsektor

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat eine feste Laufzeit und wird am Rückzahlungstermin fällig. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Beobachtungspreis immer über der Barriere, erhalten Sie den Bonusbetrag.
  • Liegt der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Barriere, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis entspricht. Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch auf den Höchstbetrag begrenzt. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 15.05.2018)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
17,8

Erwartetes KGV für 2020

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
37,6%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 26,53 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist DEUTSCHE BOERSE AG ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 15.05.2018) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 15.05.2018 bei einem Kurs von 116,80 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 1,7% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 1,7%.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 17.11.2017) positiv Die Aktie wird in der Nähe ihres 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem positiven Trend (seit dem 17.11.2017). Der bestätigte technische Trendwendepunkt von -1,75% entspricht 113,73.
Wachstum KGV 1,0 7,68% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 7,68%.
KGV 17,8 Erwartetes KGV für 2020 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2020.
Langfristiges Wachstum 14,9% Wachstum heute bis 2020 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2020.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,5% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 43,66% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 17.07.2018 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -57 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 0,64 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,64% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 37,6% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind wenig abhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 7,76 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 7,76 EUR oder 0,07% Das geschätzte Value at Risk beträgt 7,76 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,07%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 11,7%
Volatilität der über 12 Monate 18,8%

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News

19.07.2018 | 09:47:23 (dpa-AFX)
DEUTSCHE BÖRSE IM FOKUS: Börsenbetreiber freut sich über turbulente Märkte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Seit dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump im November 2016 geht es an der Börse deutlich lebhafter zu. Denn Trumps Twitter-Nachrichten können nicht nur einzelne Aktien, sondern ganze Märkte nach unten oder oben treiben. Für die Deutsche Börse <DE0005810055> sind damit scheinbar wunderbare Zeiten angebrochen: Je mehr an den Märkten los ist, desto besser laufen die Geschäfte. Kein Wunder also, dass die Aktien seit Jahresbeginn gerechnet mit einem Plus von rund 24 Prozent der zweitbeste Wert im deutschen Leitindex Dax <DE0008469008> sind. Einige Analysten aber warnen vor zu großer Euphorie.

DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN BÖRSE:

Anfang 2018 ist bei der Deutschen Börse eine neue Ära angebrochen. Der seitdem amtierende Konzernchef Theodor Weimer will sein Unternehmen nach dem Horrorjahr 2017 in eine bessere Zukunft führen. Im Frühjahr vergangenen Jahres platzte die angestrebte Fusion mit der Londoner Börse LSE <GB00B0SWJX34>, über Monate sorgten Vorwürfe gegen den damaligen Konzernchef Carsten Kengeter wegen angeblicher Insidergeschäfte für Unruhe, zum Jahresende trat der Manager zurück.

Weimer trimmt den Konzern nun auf Effizienz: 350 Vollzeitstellen bei dem Börsenbetreiber werden gestrichen, darunter 50 Führungspositionen. Das soll die Kosten senken. Zugleich bekräftigte der Konzern seine Absicht, in den nächsten Jahren 270 Millionen Euro in moderne Technologien zu investieren und "eine dreistellige Zahl neuer Stellen in Zukunftsbereichen" zu schaffen. Erwartet wird allerdings, dass neue Arbeitsplätze an Billigstandorten wie im irischen Cork oder in Prag entstehen werden.

Wachsen will die Deutsche Börse vor allem in fünf Bereichen: Festverzinsliche Wertpapiere, Energieprodukte, Währungen, Dienste für Investmentfonds sowie Daten und Indizes. Dort sind auch zielgerichtete Zukäufe angestrebt. Im Währungsbereich verstärkte sich die Deutsche Börse mit einem Zukauf in den USA: Für 100 Millionen Dollar (86 Millionen Euro) übernimmt der Konzern die Devisenhandelsplattform GTX.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die Ankündigung der Mega-Fusion zwischen der Deutschen Börse und der Londoner Börse Ende Februar 2016 hatte den Kurs des hiesigen Börsenbetreibers nur kurz beflügelt. In den Monaten danach kamen einerseits Zweifel am Sinn des Deals auf, andererseits drohte der Zusammenschluss am Veto der Aufsichtsbehörden zu scheitern. Somit gaben die Aktien immer weiter nach und sackten bis zum November 2016 auf rund 66 Euro ab.

Seit diesem Zwischentief im vorletzten Jahr aber kennen die Papiere fast nur noch den Weg nach oben. Als dann die EU-Kommission Ende März 2017 den Zusammenschluss wie erwartet untersagte, konnte das die Anleger nicht weiter schocken. Denn bereits seit längerem hatte sich im Markt die Meinung durchgesetzt, dass die Deutsche Börse auch allein gut zurecht kommen kann.

Der aktuelle Kurs spiegelt die Zuversicht der Anleger wider: Die Anteilsscheine notieren derzeit auf dem Niveau von Anfang 2008. Damit ist selbst das Rekordhoch von 136,32 Euro von Ende 2007 - also zu Zeiten vor der Finanzkrise - in greifbare Nähe gerückt.

Die Marktkapitalisierung des Börsenbetreibers liegt inzwischen bei rund 23 Milliarden Euro. Dadurch ist das Unternehmen aus dem Frankfurter Vorort Eschborn das Schwergewicht unter den europäischen Börsenbetreibern - den Vergleich mit den großen US-Börsenkonzernen wie CME <US12572Q1058> oder InternationalExchange <US45865V1008> kann die Deutsche Börse aber nicht aufnehmen.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Derzeit raten sieben der 18 von dpa-AFX erfassten Experten zum Kauf der Deutsche-Börse-Aktien. Neun haben ein neutrales Votum und zwei Analysten raten zum Verkauf.

Zu den Optimisten gehört Thorsten Wenzel von der DZ Bank. Der Marktbetreiber sei in all seinen Segmenten gut aufgestellt, um die Nettoerlöse und den Gewinn über mehrere Jahre zu steigern. Im Vergleich zu den Wettbewerbern würden die Aktien aber immer noch mit einem leichten Abschlag gehandelt. Der Fachmann Gurjit Kambo von der US-Bank JP Morgan wies zudem auf die zuletzt starke Dynamik im Geschäft mit standardisierten Finanzinstrumenten hin.

Skeptisch äußerte sich der Experte Anil Sharma von der US-Investmentbank Morgan Stanley: "Laut unserer Analyse über Branchenregulierungen, die Mikromarktstruktur und Wettbewerber des Marktbetreibers sowie nach Gesprächen mit Marktexperten, Kunden und Konkurrenten der Deutschen Börse dürften die strukturellen Wachstumschancen der Börse geringer sein als vom Management erwartet". Zudem beruhe die Hälfte des Umsatzziels der Deutschen Börse auf deren Derivate-Tochter Eurex, die mit rund 44 Prozent am Gruppenumsatz und -gewinn beteiligt ist. Hier befürchtet Sharma aber Enttäuschungen./la/zb/jha/

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KORREKTUR: Deutsche Börse stellt Handel mit Cannabis-Aktien ein
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Seit dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump im November 2016 geht es an der Börse deutlich lebhafter zu. Denn Trumps Twitter-Nachrichten können nicht nur einzelne Aktien, sondern ganze Märkte nach unten oder oben treiben. Für die Deutsche Börse <DE0005810055> sind damit scheinbar wunderbare Zeiten angebrochen: Je mehr an den Märkten los ist, desto besser laufen die Geschäfte. Kein Wunder also, dass die Aktien seit Jahresbeginn gerechnet mit einem Plus von rund 24 Prozent der zweitbeste Wert im deutschen Leitindex Dax <DE0008469008> sind. Einige Analysten aber warnen vor zu großer Euphorie.

DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN BÖRSE:

Anfang 2018 ist bei der Deutschen Börse eine neue Ära angebrochen. Der seitdem amtierende Konzernchef Theodor Weimer will sein Unternehmen nach dem Horrorjahr 2017 in eine bessere Zukunft führen. Im Frühjahr vergangenen Jahres platzte die angestrebte Fusion mit der Londoner Börse LSE <GB00B0SWJX34>, über Monate sorgten Vorwürfe gegen den damaligen Konzernchef Carsten Kengeter wegen angeblicher Insidergeschäfte für Unruhe, zum Jahresende trat der Manager zurück.

Weimer trimmt den Konzern nun auf Effizienz: 350 Vollzeitstellen bei dem Börsenbetreiber werden gestrichen, darunter 50 Führungspositionen. Das soll die Kosten senken. Zugleich bekräftigte der Konzern seine Absicht, in den nächsten Jahren 270 Millionen Euro in moderne Technologien zu investieren und "eine dreistellige Zahl neuer Stellen in Zukunftsbereichen" zu schaffen. Erwartet wird allerdings, dass neue Arbeitsplätze an Billigstandorten wie im irischen Cork oder in Prag entstehen werden.

Wachsen will die Deutsche Börse vor allem in fünf Bereichen: Festverzinsliche Wertpapiere, Energieprodukte, Währungen, Dienste für Investmentfonds sowie Daten und Indizes. Dort sind auch zielgerichtete Zukäufe angestrebt. Im Währungsbereich verstärkte sich die Deutsche Börse mit einem Zukauf in den USA: Für 100 Millionen Dollar (86 Millionen Euro) übernimmt der Konzern die Devisenhandelsplattform GTX.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die Ankündigung der Mega-Fusion zwischen der Deutschen Börse und der Londoner Börse Ende Februar 2016 hatte den Kurs des hiesigen Börsenbetreibers nur kurz beflügelt. In den Monaten danach kamen einerseits Zweifel am Sinn des Deals auf, andererseits drohte der Zusammenschluss am Veto der Aufsichtsbehörden zu scheitern. Somit gaben die Aktien immer weiter nach und sackten bis zum November 2016 auf rund 66 Euro ab.

Seit diesem Zwischentief im vorletzten Jahr aber kennen die Papiere fast nur noch den Weg nach oben. Als dann die EU-Kommission Ende März 2017 den Zusammenschluss wie erwartet untersagte, konnte das die Anleger nicht weiter schocken. Denn bereits seit längerem hatte sich im Markt die Meinung durchgesetzt, dass die Deutsche Börse auch allein gut zurecht kommen kann.

Der aktuelle Kurs spiegelt die Zuversicht der Anleger wider: Die Anteilsscheine notieren derzeit auf dem Niveau von Anfang 2008. Damit ist selbst das Rekordhoch von 136,32 Euro von Ende 2007 - also zu Zeiten vor der Finanzkrise - in greifbare Nähe gerückt.

Die Marktkapitalisierung des Börsenbetreibers liegt inzwischen bei rund 23 Milliarden Euro. Dadurch ist das Unternehmen aus dem Frankfurter Vorort Eschborn das Schwergewicht unter den europäischen Börsenbetreibern - den Vergleich mit den großen US-Börsenkonzernen wie CME <US12572Q1058> oder InternationalExchange <US45865V1008> kann die Deutsche Börse aber nicht aufnehmen.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Derzeit raten sieben der 18 von dpa-AFX erfassten Experten zum Kauf der Deutsche-Börse-Aktien. Neun haben ein neutrales Votum und zwei Analysten raten zum Verkauf.

Zu den Optimisten gehört Thorsten Wenzel von der DZ Bank. Der Marktbetreiber sei in all seinen Segmenten gut aufgestellt, um die Nettoerlöse und den Gewinn über mehrere Jahre zu steigern. Im Vergleich zu den Wettbewerbern würden die Aktien aber immer noch mit einem leichten Abschlag gehandelt. Der Fachmann Gurjit Kambo von der US-Bank JP Morgan wies zudem auf die zuletzt starke Dynamik im Geschäft mit standardisierten Finanzinstrumenten hin.

Skeptisch äußerte sich der Experte Anil Sharma von der US-Investmentbank Morgan Stanley: "Laut unserer Analyse über Branchenregulierungen, die Mikromarktstruktur und Wettbewerber des Marktbetreibers sowie nach Gesprächen mit Marktexperten, Kunden und Konkurrenten der Deutschen Börse dürften die strukturellen Wachstumschancen der Börse geringer sein als vom Management erwartet". Zudem beruhe die Hälfte des Umsatzziels der Deutschen Börse auf deren Derivate-Tochter Eurex, die mit rund 44 Prozent am Gruppenumsatz und -gewinn beteiligt ist. Hier befürchtet Sharma aber Enttäuschungen./la/zb/jha/

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DGAP-DD: Deutsche Börse AG (deutsch)
06.06.2018 | 14:01:15 (dpa-AFX)
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