Endlos Turbo Long 11.688,04 open end: Basiswert DAX

DGK8LS / DE000DGK8LS7 //
Quelle: DZ BANK: Geld 23.02. 21:59:55, Brief 23.02. 21:59:55
DGK8LS DE000DGK8LS7 // Quelle: DZ BANK: Geld 23.02. 21:59:55, Brief 23.02. 21:59:55
8,73
Geld in EUR
8,75
Brief in EUR
15,02%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 12.483,79 PKT
Quelle : XETRA-ETF, 17:45:00
  • Basispreis 11.688,04 PKT
  • Abstand zum Basispreis in % 6,37%
  • Knock-Out-Barriere 11.688,04 PKT
  • Abstand zum Knock-Out in % 6,37%
  • Hebel 14,36x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Endlos Turbo Long 11.688,04 open end: Basiswert DAX
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 23.02. 21:59:55
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2018 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DGK8LS / DE000DGK8LS7
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,01
Emissionsdatum 21.12.2016
Erster Handelstag 21.12.2016
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis 11.688,04 PKT
Knock-Out-Barriere 11.688,04 PKT
Knock-Out-Barriere erreicht Nein
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,13100% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 2,50%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 23.02.2018, 21:59:55 Uhr mit Geld 8,73 EUR / Brief 8,75 EUR
Spread Absolut 0,02 EUR
Spread Homogenisiert 2,00 EUR
Spread in % des Briefkurses 0,23%
Hebel 14,36x
Abstand zum Knock-Out Absolut 795,75 PKT
Abstand zum Knock-Out in % 6,37%
Performance seit Auflegung in % >999,99%

Basiswert

Basiswert
Kurs 12.550,50 PKT
Diff. Vortag in % 0,69%
52 Wochen Tief --
52 Wochen Hoch --
Quelle L&S TradeCen, 12:49:27
Basiswert DAX (Performance)
WKN / ISIN 846900 / DE0008469008
KGV --
Produkttyp Index
Sektor --

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Kursentwicklungen des Basiswerts. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Der Ausübungstag ist in diesem Fall der übliche Handelstag, an dem das Knock-out-Ereignis eingetreten ist. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis. Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden täglich angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus den Bestandteilen des Basiswerts.

Analyse

Chance
Chancen-Rating auf Basis von Gewinnrevisionen, Preisbewertung, mittelfristig technischem Trend und relativer Performance.

2/4

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 19.12.2017

Preis
Die Bewertung des Preises zeigt an, ob eine Aktie basierend auf ihrem Wachstumspotential mit einem Auf- oder Abschlag gehandelt wird.

Stark unterbewertet

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei sinkendem Weltmarkt

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
76%

Starke Korrelation mit dem TSC_World

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 1.524,05 67,34 der Kapitalisierung des deutschen Marktes. 29 analysierte Gesellschaften Der DAX30 repräsentiert 67,34 der Kapitalisierung des deutschen Marktes. theScreener analysiert 29 Unternehmen im Index.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 19.12.2017 Die erwarteten Gewinne der Unternehmen im Index liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 19.12.2017 bei einem Indexstand von 13.215,79 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Index stark unterbewertet.
Relative Performance -7,9% Unter Druck Während den letzten vier Wochen gab der Kurs um -7,9% nach.
Mittelfristiger Trend Negativer Markttrend seit dem 02.02.2018 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 02.02.2018 negativ. Der bestätigte technische Trendwendepunkt (Tech Reverse + 1.75%) liegt bei 13.068,84.
Wachstum KGV 1,4 34,22% Discount relativ zur Wachstumserwartung Ein Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und Kurs-Gewinn Zahl von über 0.9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 34,22%.
KGV 10,7 Mittelwert der erwarteten KGV Dies ist der erwartete mittlere PE-Wert (Kurs-Gewinn-Verhältnis) der analysierten Unternehmen im Index.
Langfristiges Wachstum 11,3% Mittelwert der erwarteten Wachstumsraten Dies ist der Mittelwert der prognostizierten jährlichen Wachstumsraten der Unternehmensgewinne.
Anteil der Aktien mit positivem Trend 13,8% 13,8% der Aktien mit positivem Trend. 13,8% der Aktien liegen in einem positiven technischen (40 Tage) Trend.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei sinkendem Weltmarkt Der Index tendiert dazu, Rückgänge des TSC_World Vergleichsmasstabes in etwa gleichem Mass mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Index verzeichnete bei regional spezifischem Druck geringe Kursabschläge von durchschnittlich 0,8%.
Beta 1,18 Hohe Anfälligkeit vs. TSC_World Pro % Bewegung des TSC_World Verlgleichswertes, schwankt der Index im Mittel um 1,18%.
Korrelation 365 Tage 76% Starke Korrelation mit dem TSC_World 76% der Kursschwankungen werden durch den TSC_World verursacht.

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News

23.02.2018 | 18:16:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Rekordzahlen trotz Diesel-Lasten: VW fährt der Krise davon

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Unbeeindruckt von der Dieselkrise fährt der weltgrößte Autobauer Volkswagen <DE0007664039> zu Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis. Mit unterm Strich 11,4 Milliarden Euro fiel der auf die Aktionäre entfallende Gewinn zudem nicht nur mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr, wie der Dax <DE0008469008>-Konzern am Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Gleichzeitig war das auch ein größerer Überschuss als im letzten vollen Jahr vor dem Bekanntwerden der Software-Manipulationen an Diesel-Motoren - das war 2014. Damit trotzt VW <DE0007664039> den Debatten um Fahrverbote und Milliardenlasten aus der Diesel-Affäre - zumindest in der Bilanz.

Insgesamt bleibt "Dieselgate" aber durchaus präsent. Bezeichnend ist, dass Vorstandschef Matthias Müller am gleichen Tag dem Aufsichtsrat nicht nur Auskunft über den Geschäftsverlauf geben sollte, sondern auch über die umstrittenen Tierversuche mit Dieselabgasen an Affen. Diese Versuche hatten VW sowie Daimler <DE0007100000> und BMW <DE0005190003> mitfinanziert.

Dennoch urteilte Analyst Frank Schwope von der NordLB, die Diesel-Affäre sei wohl weitgehend ausgestanden. Das zeigt sich am guten Lauf im Tagesgeschäft: VW hatte 2017 mit einem Absatzplus von 4 Prozent auf 10,74 Millionen ausgelieferte Pkw und Nutzfahrzeuge den Spitzenplatz als weltweit größter Autokonzern verteidigt. Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 230,7 Milliarden Euro.

Das um Sondereinflüsse - nämlich die Folgen der Abgasaffäre mit Millionen von manipulierten Dieselmotoren - bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte vor allem dank des Erfolgs mit den teuren und angesagten Stadtgeländewagen um 16,5 Prozent auf rund 17,0 Milliarden Euro zu. Die operative Rendite, also der Anteil des Ergebnisses am Umsatz, lag bei 7,4 Prozent.

VW-Finanzchef Frank Witter bleibt für das laufende Jahr jedoch vorsichtig. Zunächst peilt er bei der Umsatzrendite 6,5 bis 7,5 Prozent an. Analysten hatten mehr erwartet. Die Anleger reagierten daher ein wenig enttäuscht, die Vorzugsaktien waren am Freitagnachmittag zwischenzeitlich deutlich ins Minus gerutscht. Dennoch: Der Umsatz soll im laufenden Jahr um bis zu 5,0 Prozent steigen, der Auslieferungsrekord von 2017 leicht übertroffen werden.

Inklusive der Kosten für die Diesel-Affäre verdoppelte sich das operative Ergebnis auf 13,8 Milliarden Euro, obwohl die Wolfsburger 2017 erneut 3,2 Milliarden Euro für die Bewältigung verbuchen mussten. Ein so hohes Betriebsergebnis hat Volkswagen noch nie eingefahren. Insgesamt stieg die Rechnung für die Folgen des Abgasskandals auf über 25 Milliarden Euro. Dennoch hat VW reichlich Geld in der Kasse: Die Netto-Liquidität sank zum Jahresende zwar um 17,7 Prozent, beträgt aber immer noch fast 22,4 Milliarden Euro.

Ein Grund für das robuste Abschneiden: Unter anderem spielen die Diskussionen um den Diesel im europäischen Ausland, aber insbesondere weltweit längst keine so große Rolle wie im Heimatmarkt Deutschland. Zudem steht VW mit seinen zwölf Fahrzeugmarken auf vielen Füßen.

Das Geld kann der Konzern gut gebrauchen. "Mit Blick nach vorne stehen wir, wie die gesamte Industrie, vor großen Aufgaben und tiefgreifenden Umbrüchen", sagte Müller mit Blick auf Zukunftsthemen wie E-Mobilität, Vernetzung und autonomes Fahren. Das hervorragende Ergebnis sei eine starke Basis und "Grund zur Zuversicht". Witter ergänzte, die finanzielle Lage sei robust. "Dennoch dürfen wir nicht nachlassen, denn es liegen sehr große Aufgaben vor uns."

Schwächer fiel das anteilige operative Ergebnis der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen aus - mit 4,7 Milliarden Euro nach 5 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Dieses Geschäft ist in den Umsatz und in das Ergebnis des Konzerns allerdings nicht einbezogen, sondern nur unter dem Strich. Die Zahl der Auslieferungen an Kunden in China war 2017 um 5,1 Prozent auf 4,2 Millionen Neuwagen gestiegen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der auch im Aufsichtsrat sitzt, sprach von erfreulichen Zwischenergebnissen "auf einem langen Weg, der vor uns liegt". VW könne die kommenden Herausforderungen - zu denen nach wie vor die Aufarbeitung des Dieselskandals gehöre - mit Zuversicht angehen. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) ergänzte, aus der Sicht des Landes sei die vorgeschlagene Dividende erfreulich. Niedersachsen könne damit rund 230 Millionen Euro brutto vor Kapitalertragssteuern erzielen.

Die Dividende soll auf 3,90 (Vorjahr 2,00) Euro je Stammaktie und 3,96 (2,06) Euro je Vorzugsaktie steigen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg zuletzt um 2,5 Prozent auf weltweit über 642 000 Menschen./men/tst/DP/tos

23.02.2018 | 18:16:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax geht ruhig ins Wochenende
23.02.2018 | 17:55:00 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax geht ruhig ins Wochenende
23.02.2018 | 15:53:21 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Verbraucherpreise und Dividenden zerren am Dax
23.02.2018 | 14:50:27 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Ruhe vor dem Wochenende - Wall-Street-Gewinne helfen kaum
23.02.2018 | 12:03:24 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Ruhe zum Wochenausklang
23.02.2018 | 11:23:22 (dpa-AFX)
Studie: Aktionäre dürfen sich über Rekorddividenden freuen
23.02.2018 | 18:16:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Rekordzahlen trotz Diesel-Lasten: VW fährt der Krise davon

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Unbeeindruckt von der Dieselkrise fährt der weltgrößte Autobauer Volkswagen <DE0007664039> zu Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis. Mit unterm Strich 11,4 Milliarden Euro fiel der auf die Aktionäre entfallende Gewinn zudem nicht nur mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr, wie der Dax <DE0008469008>-Konzern am Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Gleichzeitig war das auch ein größerer Überschuss als im letzten vollen Jahr vor dem Bekanntwerden der Software-Manipulationen an Diesel-Motoren - das war 2014. Damit trotzt VW <DE0007664039> den Debatten um Fahrverbote und Milliardenlasten aus der Diesel-Affäre - zumindest in der Bilanz.

Insgesamt bleibt "Dieselgate" aber durchaus präsent. Bezeichnend ist, dass Vorstandschef Matthias Müller am gleichen Tag dem Aufsichtsrat nicht nur Auskunft über den Geschäftsverlauf geben sollte, sondern auch über die umstrittenen Tierversuche mit Dieselabgasen an Affen. Diese Versuche hatten VW sowie Daimler <DE0007100000> und BMW <DE0005190003> mitfinanziert.

Dennoch urteilte Analyst Frank Schwope von der NordLB, die Diesel-Affäre sei wohl weitgehend ausgestanden. Das zeigt sich am guten Lauf im Tagesgeschäft: VW hatte 2017 mit einem Absatzplus von 4 Prozent auf 10,74 Millionen ausgelieferte Pkw und Nutzfahrzeuge den Spitzenplatz als weltweit größter Autokonzern verteidigt. Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 230,7 Milliarden Euro.

Das um Sondereinflüsse - nämlich die Folgen der Abgasaffäre mit Millionen von manipulierten Dieselmotoren - bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte vor allem dank des Erfolgs mit den teuren und angesagten Stadtgeländewagen um 16,5 Prozent auf rund 17,0 Milliarden Euro zu. Die operative Rendite, also der Anteil des Ergebnisses am Umsatz, lag bei 7,4 Prozent.

VW-Finanzchef Frank Witter bleibt für das laufende Jahr jedoch vorsichtig. Zunächst peilt er bei der Umsatzrendite 6,5 bis 7,5 Prozent an. Analysten hatten mehr erwartet. Die Anleger reagierten daher ein wenig enttäuscht, die Vorzugsaktien waren am Freitagnachmittag zwischenzeitlich deutlich ins Minus gerutscht. Dennoch: Der Umsatz soll im laufenden Jahr um bis zu 5,0 Prozent steigen, der Auslieferungsrekord von 2017 leicht übertroffen werden.

Inklusive der Kosten für die Diesel-Affäre verdoppelte sich das operative Ergebnis auf 13,8 Milliarden Euro, obwohl die Wolfsburger 2017 erneut 3,2 Milliarden Euro für die Bewältigung verbuchen mussten. Ein so hohes Betriebsergebnis hat Volkswagen noch nie eingefahren. Insgesamt stieg die Rechnung für die Folgen des Abgasskandals auf über 25 Milliarden Euro. Dennoch hat VW reichlich Geld in der Kasse: Die Netto-Liquidität sank zum Jahresende zwar um 17,7 Prozent, beträgt aber immer noch fast 22,4 Milliarden Euro.

Ein Grund für das robuste Abschneiden: Unter anderem spielen die Diskussionen um den Diesel im europäischen Ausland, aber insbesondere weltweit längst keine so große Rolle wie im Heimatmarkt Deutschland. Zudem steht VW mit seinen zwölf Fahrzeugmarken auf vielen Füßen.

Das Geld kann der Konzern gut gebrauchen. "Mit Blick nach vorne stehen wir, wie die gesamte Industrie, vor großen Aufgaben und tiefgreifenden Umbrüchen", sagte Müller mit Blick auf Zukunftsthemen wie E-Mobilität, Vernetzung und autonomes Fahren. Das hervorragende Ergebnis sei eine starke Basis und "Grund zur Zuversicht". Witter ergänzte, die finanzielle Lage sei robust. "Dennoch dürfen wir nicht nachlassen, denn es liegen sehr große Aufgaben vor uns."

Schwächer fiel das anteilige operative Ergebnis der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen aus - mit 4,7 Milliarden Euro nach 5 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Dieses Geschäft ist in den Umsatz und in das Ergebnis des Konzerns allerdings nicht einbezogen, sondern nur unter dem Strich. Die Zahl der Auslieferungen an Kunden in China war 2017 um 5,1 Prozent auf 4,2 Millionen Neuwagen gestiegen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der auch im Aufsichtsrat sitzt, sprach von erfreulichen Zwischenergebnissen "auf einem langen Weg, der vor uns liegt". VW könne die kommenden Herausforderungen - zu denen nach wie vor die Aufarbeitung des Dieselskandals gehöre - mit Zuversicht angehen. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) ergänzte, aus der Sicht des Landes sei die vorgeschlagene Dividende erfreulich. Niedersachsen könne damit rund 230 Millionen Euro brutto vor Kapitalertragssteuern erzielen.

Die Dividende soll auf 3,90 (Vorjahr 2,00) Euro je Stammaktie und 3,96 (2,06) Euro je Vorzugsaktie steigen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg zuletzt um 2,5 Prozent auf weltweit über 642 000 Menschen./men/tst/DP/tos

23.02.2018 | 11:23:22 (dpa-AFX)
Studie: Aktionäre dürfen sich über Rekorddividenden freuen
22.02.2018 | 14:35:52 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP/Halbzeitbilanz: Rekordjahr für Dax-Konzerne
22.02.2018 | 11:08:37 (dpa-AFX)
Halbzeitbilanz: Rekordjahr für Deutschlands Börsenschwergewichte
16.02.2018 | 07:29:32 (dpa-AFX)
Katastrophen werfen Allianz nicht aus der Bahn - Vorsichtige Ziele für 2018
13.02.2018 | 06:40:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Studie: Mehrheit der Dax-Konzerne schneidet besser ab als erwartet
08.02.2018 | 11:55:44 (dpa-AFX)
Autobauer Volvo Cars verdient weiter prächtig an SUVs