Aktienanleihe Classic 5,7% 2021/06: Basiswert RWE

DF91CZ / DE000DF91CZ0 //
Quelle: DZ BANK: Geld 03.07. 18:24:14, Brief 03.07. 18:24:14
DF91CZ DE000DF91CZ0 // Quelle: DZ BANK: Geld 03.07. 18:24:14, Brief 03.07. 18:24:14
98,88 %
Geld in %
99,28 %
Brief in %
0,13%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 31,680 EUR
Quelle : Xetra , 17:35:21
  • Basispreis 25,707 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 18,85%
  • Zinssatz in % p.a. 5,70% p.a.
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 38,90
  • Max Rendite in % p.a. 6,49% p.a.
  • Seitwärtsrendite in % 6,18%
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.

Chart

Aktienanleihe Classic 5,7% 2021/06: Basiswert RWE

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 03.07. 18:24:14
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2020 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DF91CZ / DE000DF91CZ0
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Zertifikat
Kategorie Aktienanleihe
Produkttyp Aktienanleihe Classic
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Abwicklungsart Barausgleich oder Physische Lieferung
Emissionsdatum 10.03.2020
Erster Handelstag 31.03.2020
Letzter Handelstag 11.06.2021
Handelszeiten Übersicht
Letzter Bewertungstag 14.06.2021
Zahltag 21.06.2021
Fälligkeitsdatum 21.06.2021
Bezugsverhältnis 38,90
Basispreis 25,707 EUR
Nennbetrag 1.000,00 EUR
Bereits aufgelaufene Stückzinsen 14,654688 EUR
Zinssatz in % p.a. 5,70% p.a.

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 03.07.2020, 18:24:14 Uhr mit Geld 98,88 % / Brief 99,28 %
Spread Absolut 0,40 %
Spread Homogenisiert 0,010283 %
Spread in % des Briefkurses 0,40%
Abstand zum Basispreis in % 18,85%
Max Rendite 6,18%
Max Rendite in % p.a. 6,39% p.a.
Seitwärtsrendite in % 6,18%
Seitwärtsrendite p.a. 6,39% p.a.
Performance seit Auflegung in % -1,12%

Basiswert

Basiswert
Kurs 31,680 EUR
Diff. Vortag in % -0,75%
52 Wochen Tief 20,050 EUR
52 Wochen Hoch 34,640 EUR
Quelle Xetra, 17:35:21
Basiswert RWE AG
WKN / ISIN 703712 / DE0007037129
KGV 2,29
Produkttyp Aktie
Sektor Versorger

Produktbeschreibung

Die Aktienanleihe hat eine feste Laufzeit und wird am 21.06.2021 (Rückzahlungstermin) fällig. Sie erhalten am Zinszahlungstermin, ebenfalls der 21.06.2021, eine Zinszahlung von 5,70% p.a. Die Zinszahlung erfolgt unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Rückzahlungsmöglichkeiten:
  • Liegt der Schlusskurs des Basiswerts RWE AG St an der maßgeblichen Börse am 14.06.2021 (Referenzpreis) auf oder über dem Basispreis, erhalten Sie den Nennbetrag von 1.000,00 EUR.
  • Liegt der Referenzpreis unter dem Basispreis, erhalten Sie eine durch das Bezugsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Basiswerts. Wir liefern keine Bruchteile von Aktien. Für diese erhalten Sie eine Zahlung eines Ausgleichsbetrags. Dieser entspricht dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bruchteil des Basiswerts. Ein Zusammenfassen mehrerer Ausgleichsbeträge zu Ansprüchen auf Lieferung von Aktien des Basiswerts ist ausgeschlossen. Sie erleiden einen Verlust, wenn der Wert der gelieferten Aktien des Basiswerts am Rückzahlungstermin zzgl. des Ausgleichsbetrags und der Zinszahlung unter dem Erwerbspreis der Aktienanleihe liegt.
Bei einem Erwerb des Produkts während der Laufzeit müssen Sie aufgelaufene Zinsen (Stückzinsen) anteilig entrichten. Sie verzichten auf den Anspruch auf Dividenden aus dem Basiswert und haben keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert (z.B. Stimmrechte).

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 26.06.2020

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
15,2

Erwartetes KGV für 2022

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
64,9%

Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 21,36 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist RWE AG. ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 26.06.2020 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 26.06.2020 bei einem Kurs von 31,41 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie leicht unterbewertet.
Relative Performance 0,5% vs. DJ Stoxx 600 Die relative Performance der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 0,5%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 08.05.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 08.05.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 28,77.
Wachstum KGV 0,9 4,80% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 4,80%.
KGV 15,2 Erwartetes KGV für 2022 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2022.
Langfristiges Wachstum 11,4% Wachstum heute bis 2022 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2022.
Anzahl der Analysten 20 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 20 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 3,0% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 45,60% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 19.06.2020 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -62 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,7%.
Beta 0,95 Mittlere Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,95% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 64,9% Starke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 64,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 3,71 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 3,71 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 3,71 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 21,7%
Volatilität der über 12 Monate 36,2%

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Eingabe individueller Gebühren, Provisionen und anderer Entgelte

Beim Erwerb von Aktien, Zertifikaten und anderen Wertpapieren fallen in der Regel Transaktionskosten an. Neben den Transaktionskosten, die beim Kauf zu entrichten sind, kommen oftmals noch Depotgebühren hinzu. Mit dem Brutto-/Nettowertentwicklungsrechner können Sie Ihre individuell bereinigte Wertentwicklung seit Valuta, die sich unter Berücksichtigung sämtlicher Kosten (Provisionen, Gebühren und andere Entgelte) ergibt, errechnen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Angaben auf die Vergangenheit beziehen und historische Wertentwicklungen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Ergebnisse darstellen.

News

03.07.2020 | 18:07:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Deutschland steigt bis spätestens 2038 aus der Kohle aus

(Neu: Kritik aus Kohlekommission im 7. Absatz, Reaktion Ministerpräsidenten im 8. Absatz)

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland steigt bis spätestens 2038 schrittweise aus der Kohle aus. Bundestag und Bundesrat stimmten am Freitag zwei zentralen Gesetzen zu. Sie sehen einen konkreten Fahrplan zur Stilllegung von Kohlekraftwerken und Strukturhilfen von 40 Milliarden Euro vor.

Das Geld soll den Kohleregionen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg beim Umbau ihrer Wirtschaft sowie beim Ausbau der Infrastruktur helfen. Betreiber von Kohlekraftwerken sollen Milliardenentschädigungen für die vorzeitige Stilllegung ihrer Anlagen bekommen.

Vor anderthalb Jahren hatte eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission den Kohleausstieg bis spätestens 2038 vorgeschlagen. Kohlekraftwerke werden zwar ohnehin nach und nach vom Netz genommen, aber Klimaziele machen einen schnelleren Ausstieg notwendig. Eigentlich wäre erst in den späten 40er Jahren Schluss gewesen für die Kohleverstromung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete den Kohleausstieg als historisches "Generationenprojekt". Altmaier sagte im Bundestag, die Kohleverstromung werde bis spätestens 2038 rechtssicher, wirtschaftlich vernünftig und sozial verträglich beendet. "Das fossile Zeitalter in Deutschland geht mit dieser Entscheidung unwiderruflich zu Ende."

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) betonte: "Wir sind jetzt das erste Industrieland, das gleichzeitig aus Kohle und Atom aussteigt - und das auch nicht erst 2038, sondern jetzt." Der erste Block werde noch in diesem Jahr abgeschaltet, die acht dreckigsten Kraftwerke in den nächsten zwei Jahren. "Das ist wirklich etwas besonderes, das ist vor allen Dingen ein guter Tag für den Klimaschutz."

Scharfe Kritik kam dagegen von Grünen und Linken. Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte, der Ausstieg komme viel zu spät. Die Bundesregierung sei an entscheidenden Stellen vom Konzept der Kohlekommission abgewichen. Ein Ausstieg sei aus Gründen des Klimaschutzes bis 2030 möglich und nötig. Das Projekt der Koalition sei "zukunftsvergessen". Der Linke-Energiepolitiker Lorenz Gösta Beutin sprach von einem "schwarzen Tag" für das Klima.

Auch Mitglieder der Kohlekommission distanzierten sich von dem Gesetz. Es sei "ein Verrat an den Menschen, deren Zuhause vom Braunkohle-Abbau und der Klimakrise bedroht ist", sagte die Vertreterin der Bewohner des rheinischen Braunkohlerevieres dem SWR. Weiterhin würden Dörfern für den Kohleabbau zerstört.

Die Ministerpräsidenten der Kohleländer verteidigten den Ausstiegs-Zeitplan. Er bilde das Machbare ab, sagte Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU). Es gehe darum, eine Volkswirtschaft am Leben zu erhalten und sich nicht einen "eigenen K.O.-Schlag" zuzufügen.

Die Länder hoffen, dass sie mit dem Geld vom Bund neue Strukturen in den Kohleregionen schaffen können. Unter anderem sollen Behörden und Forschungseinrichtungen etwa zur Wasserstofftechnologie angesiedelt werden, um neue Jobs zu schaffen.

Ein früherer Ausstieg aus der Kohleverstromung im Jahr 2030, 2032 oder 2034 sei immer noch denkbar, wenn die Versorgungssicherheit garantiert sei, ergänzte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Das komme vor allem dann in Betracht, wenn der Bau neuer Stromtrassen schneller vorangehe oder Speichermöglichkeiten Strom aus erneuerbaren Energien wettbewerbsfähiger machten.

Greenpeace-Aktivisten kletterten aus Protest gegen den aus ihrer Sicht zu laschen Zeitplan auf das Dach des Reichstagsgebäudes. Unter dem Schriftzug "Dem deutschen Volke" brachten sie ein großes Transparent mit der Aufschrift "Eine Zukunft ohne Kohlekraft" an. Der Kohleausstieg könne und müsse schneller gehen. In 50 Städten protestierten Gegner des Gesetzes, denen der Kohleausstieg ebenfalls nicht schnell genug geht, wie das Bündnis "Alle Dörfer bleiben" mitteilte.

Die Bundesregierung hat einen schnelleren Ausstieg bereits bis 2035 nicht ausgeschlossen. Regelmäßig soll untersucht werden, ob die Reduzierung der Kohleverstromung vorgezogen werden kann. In den Jahren 2026, 2029 und 2032 will sie aber auch die Folgen des Kohleausstiegs auf die Versorgungssicherheit und die Entwicklung der Strompreise überprüfen. Der Chef der Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, sprach von einer "historische Wegmarke" - mahnte aber, die Arbeit fange nun erst richtig an./hoe/DP/nas

03.07.2020 | 16:39:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Deutschland steigt bis spätestens 2038 aus der Kohle aus
03.07.2020 | 15:50:43 (dpa-AFX)
Laschet zu Kohleausstieg: Machen beim Klimaschutz Tempo
03.07.2020 | 15:49:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutschland steigt bis spätestens 2038 aus der Kohle aus
03.07.2020 | 15:21:43 (dpa-AFX)
Recherche: Milliardensubventionen für fossile Brennstoffe in Europa
03.07.2020 | 12:46:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bundestag beschließt schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland
03.07.2020 | 12:36:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bundestag beschließt schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland