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    Anruf

Endlos Turbo Long 484,6927 open end: Basiswert Sartorius AG VZ.

DV38W0 / DE000DV38W00 //
Quelle: DZ BANK: Geld 24.09., Brief 24.09.
DV38W0 DE000DV38W00 // Quelle: DZ BANK: Geld 24.09., Brief 24.09.
9,13 EUR
Geld in EUR
9,28 EUR
Brief in EUR
2,01%
Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 573,40 EUR
Quelle : Xetra , 24.09.
  • Basispreis
    (Stand 24.09. 04:05 Uhr)
    484,6927 EUR
  • Knock-Out-Barriere
    (Stand 24.09. 04:05 Uhr)
    484,6927 EUR
  • Abstand zum Basispreis in % 15,47%
  • Abstand zum Knock-Out in % 15,47%
  • Hebel 6,21x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Long 484,6927 open end: Basiswert Sartorius AG VZ.

  • Intraday
  • 1W
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 2J
  • 5J
  • Max
Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 24.09. 21:58:08
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DV38W0 / DE000DV38W00
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp long (steigende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 26.07.2021
Erster Handelstag 26.07.2021
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 24.09. 04:05 Uhr)
484,6927 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 24.09. 04:05 Uhr)
484,6927 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. 2,44600% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 24.09.2021, 21:58:08 Uhr mit Geld 9,13 EUR / Brief 9,28 EUR
Spread Absolut 0,15 EUR
Spread Homogenisiert 1,50 EUR
Spread in % des Briefkurses 1,62%
Hebel 6,21x
Abstand zum Knock-Out Absolut 88,7073 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 15,47%
Performance seit Auflegung in % 440,24%

Basiswert

Basiswert
Kurs 573,40 EUR
Diff. Vortag in % -3,31%
52 Wochen Tief 326,40 EUR
52 Wochen Hoch 599,60 EUR
Quelle Xetra, 24.09.
Basiswert Sartorius AG VZ.
WKN / ISIN 716563 / DE0007165631
KGV 173,23
Produkttyp Aktie
Sektor Technologie

Produktbeschreibung

Art

Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.

Ziele

Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt.

Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder unter der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt.

Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen.
Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der Differenz zwischen Referenzpreis und Basispreis, multipliziert mit dem Bezugsverhältnis.

Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden täglich angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis.
Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Positive Analystenhaltung seit 30.07.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
59,4

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
7,4%

Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 53,76 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist SARTORIUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 30.07.2021 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 30.07.2021 bei einem Kurs von 509,40 eingesetzt.
Preis Stark überbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint der Kurs zur Zeit wesentlich überhöht.
Relative Performance 2,2% vs. DJ Stoxx 600 Die relative "Outperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt 2,2%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 25.06.2021 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 25.06.2021 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 540,10.
Wachstum KGV 0,7 37,97% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 37,97% Aufschlag.
KGV 59,4 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 38,5% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 15 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 15 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,3% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 14,95% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 18.05.2021 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -103 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 3,3%.
Beta 0,25 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,25% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 7,4% Schwache Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 Die Kursschwankungen sind nahezu unabhängig von den Indexbewegungen.
Value at Risk 69,10 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 69,10 EUR oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 69,10 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 23,6%
Volatilität der über 12 Monate 34,8%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

17.08.2021 | 18:15:44 (dpa-AFX)
SARTORIUS IM FOKUS 2: Dank Corona auf dem Weg in den Dax

(aktuelles Rekordhoch eingefügt und mit Blick auf Bewertungen aktualisiert)

GÖTTINGEN (dpa-AFX) - Die Corona-Pandemie beschert dem Laborausrüster und Pharmazulieferer Sartorius <DE0007165631> weiter ein hohes Wachstum - an der Börse wird dies gefeiert. Jetzt stehen die Göttinger am Finanzmarkt vor dem Ritterschlag - dem Aufstieg in den Dax <DE0008469008>.

DAS IST LOS BEI SARTORIUS:

Sartorius erlebt einen wahren Bestellboom von Herstellern von Impfstoffen und Corona-Tests, für die sie wichtiges Zubehör liefert. Konzernchef Joachim Kreuzberg legte deshalb Anfang Juli die Latte für das laufende Jahr erneut höher. Der Umsatz soll währungsbereinigt um rund 45 Prozent zulegen - zuvor hatte Kreuzberg noch ein Plus von 35 Prozent avisiert. Damit sieht es derzeit danach aus, dass sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigert. 2020 hatte der Umsatz wechselkursbereinigt um rund 30 Prozent auf etwas mehr als 2,3 Milliarden Euro zugelegt.

Auch der bereinigte operative Gewinn soll höher ausfallen als noch bis Anfang Juli gedacht. So sollen im Gesamtjahr nun etwa 34 Prozent des Umsatzes als Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (Ebitda) im fortgeführten Geschäft hängen bleiben. Bisher hatte das Management mit etwa 32 Prozent gerechnet. Im vergangenen Jahr hatte die operative Marge noch bei knapp 30 Prozent gelegen.

Bis 2025 soll der Umsatz auf rund fünf Milliarden Euro steigen - die Profitabilität soll dann bei 32 Prozent liegen. Rechnerisch ergibt dies einen operativen Gewinn von 1,6 Milliarden Euro nach knapp 700 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Der Konzern baut wegen der starken Nachfrage auch seine Kapazitäten aus, unter anderem am Standort der Zentrale in Göttingen, aber auch in China, Südkorea und Puerto Rico.

Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Niedersachsen kräftig expandiert. Die Mitarbeiterzahl des bereits 1870 als feinmechanische Werkstatt für Analysewaagen gegründeten Unternehmens wächst auch durch Übernahmen stetig und lag Ende Juni bei fast 12 000 und damit rund 13 Prozent mehr als noch Ende 2020. Mittelfristig sollen durchschnittlich mehr als 1000 Mitarbeiter pro Jahr zum Konzern hinzukommen, auch durch Übernahmen.

Dabei soll der Fokus der Expansion auf Amerika und Asien liegen. Wichtigste Beteiligung sind die 70 Prozent an der französischen Sartorius Stedim Biotech <FR0013154002>, unter deren Dach das Biotech-Geschäft des Konzerns läuft. Die Sparte verkauft in der Pandemie gefragte Einweg-Materialien wie Bioreaktoren und Membranbeutel, aber auch Filtersysteme sowie Nähr- und Pufferlösungen für Zellkulturen. Dank der Nachfrage nach Corona-Tests floriert aber auch die Laborsparte, die unter anderem die Waagen, Pipetten und Verbrauchsmaterialien für Labore liefert.

DAS MACHT DIE AKTIE

An der Börse sorgten die Anfang Juli erhöhten Jahresziele für eine neue Welle der Euphorie. Nachdem die seit Jahren anhaltende und durch Corona angeheizte Rally in den Monaten davor etwas ins Stocken geraten war, ist sie jetzt wieder in vollem Gange. Seitdem erklomm die im MDax <DE0008467416> notierte Vorzugsaktie ein Rekordhoch nach dem anderen.

Am Dienstag kurz vor Handelsende erreichte die Vorzugsaktie mit 553 Euro das bisher höchste Niveau. Einmal mehr reiht sich das Papier damit in die Liste der größten Gewinner unter den deutschen Standardwerten ein. Die Vorzugsaktie legte alleine in diesem Jahr um etwas mehr als 60 Prozent zu und das nachdem sie 2020 rund 80 Prozent gewann und 2019 circa 75 Prozent. Den letzten Jahresverlust gab es 2008 während der großen Weltfinanzkrise.

Über fünf Jahre gesehen summiert sich das Plus auf inzwischen knapp 700 Prozent. Wer noch früher eingestiegen ist, hat ein größeres Plus im Depot. 2012 stieg der Kurs erstmals über die Marke von 10 Euro. Das Göttinger Unternehmen wurde bereits 1990 an die Börse gebracht. Damals hatte der Ausgabepreis für die Vorzugsaktie 610 D-Mark betragen. Bereinigt um die Währungsumstellung und zwei Aktiensplits beläuft sich der Ausgabepreis rechnerisch auf rund drei Euro.

Das Aktienkapital ist zu gleichen Teilen in Stamm- und Vorzugsaktien aufgeteilt. Von den etwas mehr als 37 Millionen Stammaktien <DE0007165607> gehören gut die Hälfte einer Erbengemeinschaft und rund 34 Prozent dem US-Unternehmen Bio-Rad Laboratories. Knapp neun Prozent hält das Unternehmen selbst. Nur sieben Prozent sind im Streubesitz.

Ganz anders sieht es bei den Vorzugsaktien aus: Hier werden rund 72 Prozent der Anteile, die nicht im Besitz des Unternehmens selbst sind, im Streubesitz gehandelt; 28 Prozent liegen nach Sartorius-Angaben bei Bio-Rad Laboratories. Sartorius selbst hält wie bei den Stammaktien rund neun Prozent. Der Konzern wird an der Börse inzwischen mit knapp 44 Milliarden Euro bewertet - allein das Aktienpaket der Erbengemeinschaft kommt dabei auf fast zwölf Milliarden Euro.

Sartorius liegt damit in der Rangliste der wertvollsten MDax-Werte nach Airbus <NL0000235190> und der Siemens <DE0007236101>-Tochter <DE0007236101> Siemens Healthineers <DE000SHL1006> auf Platz drei und bringt derzeit mehr auf die Börsenwaage als zahlreiche Dax-Konzerne. Das Göttinger Unternehmen zählt damit zu den Kandidaten für den Index-Aufstieg, wenn der deutsche Leitindex im Herbst von 30 auf 40 Mitglieder aufgestockt wird.

Für einen möglichen Dax-Aufstieg ist allerdings nur der Börsenwert des Streubesitzes bei der Vorzugsaktie entscheidend. Die Marktkapitalisierung der nach Unternehmensangaben frei handelbaren Papiere liegt derzeit bei fast 14 Milliarden Euro. Gemessen daran hat Sartorius einige Konkurrenten beim Kampf um einen Platz im deutschen Leitindex. Entscheidend für eine Aufnahme in den Dax ist die Rangliste Ende August. Die meisten Index-Experten gehen von einem Aufstieg des Göttinger Unternehmens aus.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Viele Experten haben in den vergangenen Wochen ihre Schätzungen und Kursziele angehoben. Sieben der zwölf Experten, die seit Anfang Juli von dpa-AFX, erfasst worden sind, empfehlen das Papier trotz der jüngsten Rally zum Kauf. Vier Analysten nehmen eine neutrale Haltung ein - und zum Verkauf rät nur UBS.

Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 510 Euro, also rund sieben Prozent unter dem aktuellen Rekordniveau. Die Spanne ist dabei für einen Standardwert ungewöhnlich weit - sie reicht von 324 Euro (UBS) bis zu 632 Euro (Warburg). Analyst Michael Heider erhöhte sein Kursziel zuletzt nach der Vorlage der detaillierten Halbjahreszahlen am 21. Juli um 15 Prozent. Das Geschäft entwickle sich weiter sehr dynamisch. Aus diesem Grund hob er seine Schätzungen an.

Skeptisch blieb dagegen UBS-Experte Michael Leuchten, der das Papier für deutlich zu hoch bewertet sieht. Er geht zwar davon aus, dass Sartorius bis 2025 kräftig wachsen wird, glaubt aber nicht an das vom Konzernchef Kreuzberg ausgerufene Ziel von fünf Milliarden Euro. Die für das Wachstum notwendigen Investitionen dürfte zudem auf die Marge drücken. Zudem seien die durch Corona ausgelösten Umsätze hoch profitabel - dieser Effekte dürfte sich auch nicht ewig fortsetzen lassen.

So geht er in den kommenden beiden Jahren von einem langsameren Wachstum aus und beim Gewinn sogar von einer Stagnation. Dieser werde erst wieder 2024 und 2025 deutlich zulegen. Dies sehen viele Experten ähnlich. Im Schnitt rechnen die derzeit von Bloomberg erfassten Experten im kommenden Jahr mit einem stagnierenden operativen Ergebnis bei etwas mehr als 1,1 Milliarden Euro. Die Jahre danach sollte es aber wieder anziehen. Die vom Unternehmen ausgerufenen Ziele für 2025 halten Analysten im Schnitt für realistisch./zb/nas/mis/he

17.08.2021 | 15:22:05 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Sartorius setzen Rekordjagd fort - 60 Prozent Plus 2021
17.08.2021 | 15:11:49 (dpa-AFX)
SARTORIUS IM FOKUS: Dank Corona auf dem Weg in den Dax
27.07.2021 | 13:42:15 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: UBS belässt Sartorius auf 'Sell' - Ziel 324 Euro
21.07.2021 | 10:50:12 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Gut gelaufene Sartorius schwächeln nach Zahlen
21.07.2021 | 10:08:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Biopharma und Corona: Laborausrüster Sartorius wächst weiter kräftig
21.07.2021 | 07:27:52 (dpa-AFX)
Sartorius verdoppelt Nettogewinn