Endlos Turbo Short 20,7505 open end: Basiswert freenet

DDE970 / DE000DDE9702 //
Quelle: DZ BANK: Geld 16.04., Brief 16.04.
DDE970 DE000DDE9702 // Quelle: DZ BANK: Geld 16.04., Brief 16.04.
0,07 EUR
Geld in EUR
0,11 EUR
Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 20,120 EUR
Quelle : Xetra , 16.04.
  • Basispreis
    (Stand 16.04. 04:12 Uhr)
    20,7505 EUR
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    3,13%
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    (Stand 16.04. 04:12 Uhr)
    20,7505 EUR
  • Abstand zum Knock-Out in % 3,13%
  • Hebel 18,23x
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
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Hinweis der DZ BANK:
Das öffentliche Angebot dieses Wertpapiers ist beendet. Kursstellungen nur während der Börsenzeiten.
Bitte beachten Sie die Angaben in den Endgültigen Bedingungen

Chart

Endlos Turbo Short 20,7505 open end: Basiswert freenet

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Quelle: DZ BANK AG, Frankfurt: 16.04. 21:59:43
Charts zeigen die Wertentwicklungen der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Falls Kurse in Fremdwährung notieren, kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. © 2021 DZ BANK AG

Stammdaten

Stammdaten
WKN / ISIN DDE970 / DE000DDE9702
Emittent DZ BANK AG
Produktstruktur Hebelprodukt
Kategorie Endlos Turbo
Produkttyp short (fallende Markterwartung)
Währung des Produktes EUR
Quanto Nein
Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10
Emissionsdatum 21.08.2018
Erster Handelstag 21.08.2018
Handelszeiten Übersicht
Knock-Out-Zeiten Übersicht
Zahltag Endlos
Basispreis
(Stand 16.04. 04:12 Uhr)
20,7505 EUR
Knock-Out-Barriere
(Stand 16.04. 04:12 Uhr)
20,7505 EUR
Anpassungsprozentsatz p.a. -3,55100% p.a.
enthält: Bereinigungsfaktor 3,00%

Kennzahlen

Kennzahlen
Berechnung: 16.04.2021, 21:59:43 Uhr mit Geld 0,07 EUR / Brief 0,11 EUR
Spread Absolut 0,04 EUR
Spread Homogenisiert 0,40 EUR
Spread in % des Briefkurses 36,36%
Hebel 18,23x
Abstand zum Knock-Out Absolut 0,6305 EUR
Abstand zum Knock-Out in % 3,13%
Performance seit Auflegung in % 16,67%

Basiswert

Basiswert
Kurs 20,120 EUR
Diff. Vortag in % --
52 Wochen Tief 13,585 EUR
52 Wochen Hoch 20,760 EUR
Quelle Xetra, 16.04.
Basiswert freenet AG
WKN / ISIN A0Z2ZZ / DE000A0Z2ZZ5
KGV 4,53
Produkttyp Aktie
Sektor Informationstechnologie

Produktbeschreibung

Art
Dieses Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung, die unter deutschem Recht begeben wurde.
Ziele
Ziel dieses Produkts ist es, Ihnen einen bestimmten Anspruch zu vorab festgelegten Bedingungen zu gewähren. Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Sie partizipieren überproportional (gehebelt) an allen Entwicklungen des Beobachtungspreises. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Bewegungen des Beobachtungspreises. Das Produkt kann während seiner Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-out-Ereignis eintritt. Dieses Produkt reagiert grundsätzlich in die entgegengesetzte Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts. Ein Knock-out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis mindestens einmal auf oder über der Knock-out-Barriere liegt. In diesem Fall beträgt der Auszahlungsbetrag je Produkt 0,001 EUR und wird am Rückzahlungstermin gezahlt, wobei der Auszahlungsbetrag, den die DZ BANK an Sie zahlt, aufsummiert für sämtliche von Ihnen gehaltenen Optionsscheine berechnet und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet wird. Soweit Sie weniger als zehn Optionsscheine halten, wird unabhängig von der Anzahl der Produkte, die Sie halten, ein Betrag in Höhe von 0,01 EUR gezahlt. Sie sind berechtigt, die Optionsscheine an jedem Einlösungstermin zum Rückzahlungsbetrag einzulösen. Die Einlösung erfolgt, indem Sie mindestens zehn Bankarbeitstage vor dem jeweiligen Einlösungstermin bis 10:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) eine Erklärung in Textform an die DZ BANK schicken. Darüber hinaus haben wir das Recht, die Optionsscheine insgesamt, jedoch nicht teilweise, am ordentlichen Kündigungstermin ordentlich zu kündigen. Die ordentliche Kündigung durch uns ist mindestens 30 Kalendertage vor dem jeweiligen ordentlichen Kündigungstermin zu veröffentlichen. Nach Einlösung durch Sie oder Kündigung durch uns und sofern nicht zuvor ein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, erhalten Sie einen Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin der wie folgt ermittelt wird: Der Referenzpreis wird vom Basispreis abgezogen. Anschließend wird das Ergebnis mit dem Bezugsverhältnis multipliziert Der Basispreis und die Knock-out-Barriere werden regelmäßig angepasst, um u.a. eine Finanzierungskomponente zu berücksichtigen, die der DZ BANK aufgrund eines spezifischen Marktzinses zuzüglich einer von DZ BANK nach ihrem billigem Ermessen festgelegten Marge entsteht. Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem aktuellen Basispreis. Sie erhalten keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und haben keine weiteren Ansprüche (z.B. Stimmrechte) aus dem Basiswert.

Analyse

Gesamteindruck
Einfach nutzbares Gesamtrating basierend auf einer fundamentalen, technischen und Risikoanalyse unter Einbezug von Branchen- und Marktumfeld.

Eher positiv

Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen.

Negative Analystenhaltung seit 13.04.2021

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
11,1

Erwartetes KGV für 2023

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
42,1%

Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 3,09 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist FREENET ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 13.04.2021 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 13.04.2021 bei einem Kurs von 20,12 eingesetzt.
Preis Stark unterbewertet Auf Basis des Wachstumspotentials und anderer Messwerte erscheint die Aktie stark unterbewertet.
Relative Performance -4,3% Unter Druck (vs. DJ Stoxx 600) Die relative "Underperformance" der letzten vier Wochen im Vergleich zum DJ Stoxx 600 beträgt -4,3%.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 17.11.2020 Der mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 17.11.2020 positiv. Der bestätigte technische Trendwendepunkt von +1,75% entspricht 19,37.
Wachstum KGV 1,2 27,60% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 27,60%.
KGV 11,1 Erwartetes KGV für 2023 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2023.
Langfristiges Wachstum 6,5% Wachstum heute bis 2023 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2023.
Anzahl der Analysten 12 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 12 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 7,3% Dividende ist nur unzureichend durch Gewinne gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 80,53% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 16.04.2021 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -55 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 0,69 Geringe Anfälligkeit vs. DJ Stoxx 600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,69% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 42,1% Mittelstarke Korrelation mit dem DJ Stoxx 600 42,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 1,96 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 1,96 EUR oder 0,10% Das geschätzte Value at Risk beträgt 1,96 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,10%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 9,4%
Volatilität der über 12 Monate 27,6%

Tools

Kaufszenario (aktuelle/Einstandskurse)
Im Kaufszenario tragen Sie einen „Start“-Kurs und einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein. Danach Stückzahl eintragen und "Berechnen" drücken. Mit dem Aktualisieren-Button (Kreislauf) werden die aktuellen Werte für den Basiswert und das Produkt abgerufen.
Verkaufszenario (Zielkurse)
Im Verkaufsszenario tragen Sie einen „Ziel“-Kurs mit dem gewünschten Wert ein; der „Start“-Kurs wird aus dem aktuellen Kurs gebildet, oder Sie geben einen gewünschten Startwert ein; Stückzahl auswählen und dann Button Berechnen drücken.
Transaktionsvolumen
Tragen Sie hier eine Produktstückzahl ein, um die Performance der geplanten Investition zu schätzen. Ohne Eintragung einer Stückzahl erfolgt keine Berechnung. Die Berechnung erfolgt nach Klick auf den Berechnen-Button.
Berechnung ohne jegliche Kosten. Bitte beachten Sie individuelle Gebühren, Provisionen und andere Entgelte bei Kauf und Verkauf.

News

12.04.2021 | 08:35:01 (dpa-AFX)
FREENET IM FOKUS: Eher maue Leistung, hohe Dividende

BÜDELSDORF (dpa-AFX) - Mit einem schwachen Schlussquartal hat der Telekommunikationsanbieter Freenet <DE000A0Z2ZZ5> das Corona-Jahr 2020 abgeschlossen und traut sich auch im laufenden Jahr noch nicht wirklich viel zu. Darüber hinweg sehen aber wohl die Aktionäre, die es vor allem auf die hohen Dividenden abgesehen haben. Was bei Freenet los ist, was die Analysten sagen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS BEI FREENET:

Der Freenet-Konzern hat sich mit leichten Schrammen vom Corona-Jahr 2020 verabschiedet. Entsprechend vorsichtig geht das Unternehmen nun an das laufende Jahr heran: So will es sein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Durchschnitt halten und beim bereinigten Mittelzufluss eine Schippe drauflegen. Analysten werteten den Ausblick als enttäuschend.

Der Mobilfunk-Anbieter ohne eigenes Netz peilt für 2021 ein Ebitda von 415 bis 435 Millionen Euro an. Der Vorjahreswert lag in etwa in der Mitte der genannten Zahlen. Dabei vertraut das Management darauf, dass der Umsatz aus dem Segment TV und Medien weiterhin wächst und sich die Mobilfunkerlöse zumindest "stabil" entwickeln. Beim um Sondereffekte bereinigten Mittelzufluss will Freenet etwas besser werden und strebt nach 201,3 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr nun einen Wert zwischen 200 und 220 Millionen Euro an. Warum der Ausblick so verhalten ist, dazu äußerte sich Freenet bislang nicht.

Ohnehin hatten die Erlöse aus dem Mobilfunksegment im Corona-Jahr leicht abgenommen. Besonders stark war der Einschnitt in den letzten drei Monaten des Jahres, als der Umsatz um fast fünf Prozent einknickte. Dennoch meint das Management, die Pandemie "erfolgreich überstanden" zu haben.

Im Vertragskundengeschäft fehlen allerdings Erlöse, etwa weil Menschen nach wie vor weniger Reisen und somit Einnahmen aus dem internationalen Roaming-Geschäft fehlen. Dadurch fiel auch der durchschnittliche Umsatz pro Kunde. Zudem belasten immer wieder verordnete Lockdowns das Geschäft vor Ort, weil dadurch schwieriger Hardware vertrieben werden kann.

Deutlich erfreulicher lief es dagegen im Segment TV und Medien, bei dem Freenet nicht nur bei Umsatz und Ebitda punkten konnte: Die Streamingplattform waipu.tv konnte um starke 40 Prozent zulegen, während die Zahl der Abonnenten von Freenet TV um gut ein Zehntel einbrach.

Von den neuesten Zahlen will sich der Vorstand allerdings nicht irritieren lassen: Stattdessen will er die Unternehmensaktionäre mit einer attraktiven Ausschüttungspolitik bei Laune halten. Für das vergangene Jahr will Freenet 1,50 Euro als reguläre Dividende sowie eine Sonderdividende von 15 Cent auszahlen. Das ist eine immense Steigerung, nachdem das Unternehmen im Corona-Jahr nur 4 Cent als verpflichtende Mindestdividende ausgeschüttet hatte. Die übliche Dividende hatte Freenet wegen befürchteter Refinanzierungsprobleme durch die Corona-Krise damals gestrichen.

Einen Teil davon will das Management mit den Geldern aus dem Verkauf der Anteile am schweizerischen Telekommunikationsanbieter Sunrise stemmen. Insgesamt war das Aktienpaket rund 1,2 Milliarden Schweizer Franken (1,09 Milliarden Euro) in bar schwer. Mehr als die Hälfte davon kam dem Schuldenabbau zugute - das ist aber gut ein Viertel weniger, als zuvor angepeilt.

Und wenn es nach Freenet-Finanzvorstand Ingo Arnold geht, sollen die 1,50 Euro Dividende erst ein Vorgeschmack sein. Im Interview mit der Börsen-Zeitung (Samstag) pries er "die Möglichkeit einer hohen Ausschüttung je Anteilschein auch in der Zukunft" an. Weil die Zahl der Papiere durch den laufenden Aktienrückkauf sinke, gehe er davon aus, dass "eine zum Jahr 2020 vergleichbar hohe Dividende je Aktie auch ohne den Mittelzufluss von Sunrise zu leisten sein wird".

Unterdessen trennte sich der größte Freenet-Einzelaktionär Flossbach von Storch erst am Freitag von knapp einem Drittel seines Aktienpaketes und reduzierte seine Beteiligung auf unter 10 Prozent.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN

Von den neun im dpa-AFX-Analyser seit der letzten Quartalsbilanz erfassten Experten raten derzeit fünf zum Kauf von Freenet-Aktien, drei plädieren zum Halten und einer empfiehlt, die Scheine abzustoßen. Das durchschnittliche Ziel von 21,35 Euro hat die Aktie bereits überholt.

Unentschlossen zeigte sich zuletzt etwa der Analyst Polo Tang von der schweizerischen Großbank UBS, der vor allem die schwache Performance des Mobilfunkanbieters im vierten Quartal betonte. Der Ausblick auf Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) für das laufende Jahr sei hingegen stabil.

Auch sein Kollege Jonas Blum vom Analysehaus Warburg Research kritisierte die schwache Leistung im Schlussquartal. Allerdings bleibe die Dividendenrendite attraktiv.

Diese bewegt den Analysten Titus Krahn von der britischen Investmentbank Barclays dazu, bei seiner Kaufempfehlung zu bleiben: Er sieht das Telekommunikationsunternehmen in einer guten Position für einen nachhaltig starken Mittelzufluss, sodass der Investmentansatz attraktiver geworden sei. Zudem sei Freenet gut aufgestellt für stabile Mittelzuflüsse und habe mittelfristige Chancen sowohl im TV als auch im Mobilfunkbereich.

Andrew Lee von der US-Investmentbank Goldman Sachs sieht das anders: So senkte der Experte zuletzt erst seine Schätzungen für den freien Barmittelzufluss und das Ergebnis je Aktie bis 2023. Sein Rat: Trennt euch von Freenet-Aktien.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Die Aktionäre von Freenet könnten mit der Kursentwicklung zufrieden sein - zumindest in diesem Jahr. Seit Ende 2020 konnte das Papier um fast ein Fünftel zulegen und gehört damit zu den besten Werten im europäischen Branchenindex Stoxx 600 Telecommunications <EU0009658947>.

Auch seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich das Papier besser entwickelt als diejenigen der meisten Konkurrenten. So gab der Kurs seit Ende 2019 kaum nach, während der Branchenindex um rund sieben Prozent nachgab.

Mittelfristig gesehen steht es dagegen schlechter um die Aktie: Seit Anfang 2018 ging es um fast 40 Prozent nach unten. Mit einem Kursniveau von derzeit rund 20 Euro liegt das Papier damit deutlich unter dem damaligen Niveau von mehr als 30 Euro.

Die Freenet AG ist seit März 2007 an der Börse notiert. Das Unternehmen ist aus einer Fusion von Mobilcom, einem der einstigen und später abgestürzten Höhenflieger des Neuen Markts, und Freenet.de hervorgegangen. Seit dem erstmals festgestelltem Kurs von 20,50 Euro hat sich das Papier unter dem Strich kaum bewegt, auch wenn die Ausschläge zwischen dem Tief von 2,78 Euro Ende 2008 und dem Rekordhoch von 33,105 Euro aus dem Sommer 2015 hoch waren. Für die Renditebetrachtung müssen allerdings auch die über die Jahre gezahlten Dividenden einkalkuliert werden.

Mit einer Marktkapitalisierung von 2,6 Milliarden Euro ist der Mobilfunkprovider ein eher kleiner Vertreter der Branche. So kommt zum Beispiel United Internet <DE0005089031> mit dem Mobilfunkanbieter 1&1 Drillisch <DE0005545503> auf 6,5 Milliarden Euro oder Telefonica Deutschland <DE000A1J5RX9> auf 7,3 Milliarden Euro. Die international aktiven Konzerne Vodafone <GB00BH4HKS39> und Deutsche Telekom <DE0005557508> spielen mit umgerechnet 44 Milliarden Euro beziehungsweise 78 Milliarden Euro in einer anderen Liga./ngu/knd/he/zb/mis

09.04.2021 | 18:00:14 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: freenet AG (deutsch)
12.03.2021 | 10:14:25 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Barclays-Empfehlung gibt Freenet-Rally frischen Schwung
12.03.2021 | 08:07:55 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays hebt Freenet auf 'Overweight' - Ziel 24 Euro
08.03.2021 | 08:51:47 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: freenet AG (deutsch)
26.02.2021 | 18:00:29 (dpa-AFX)
DGAP-DD: freenet AG (deutsch)
25.02.2021 | 10:44:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Freenet mit schwachen Zahlen und enttäuschendem Ausblick - Aktie fällt