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20.10.2017 | 06:35:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: EU-Gipfel berät über Brexit-Verhandlungen - Kürzung der Türkei-Hilfen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel wollen die 27 Staats- und Regierungschefs am Freitag ohne die britische Premierministerin Theresa May über das weitere Vorgehen bei den Brexit-Verhandlungen beraten. Trotz einiger Fortschritte bei den Gesprächen über den Austritt Großbritanniens hält EU-Chefunterhändler Michel Barnier die Eröffnung der zweiten Verhandlungsphase über die künftigen Beziehungen noch nicht für sinnvoll. Die EU setzt aber darauf, dass dieses Signal beim Dezember-Gipfel gegeben werden kann.

Über den Stand der Brexit-Verhandlungen sagte Kanzlerin Angela Merkel nach dem ersten Gipfeltag: "Hier hat Großbritannien deutliche Signale gesetzt - aus unser Sicht noch nicht genug, um Etappe zwei (der Verhandlungen) zu beginnen, aber eindeutig mehr als wir das beim letzten Zusammentreffen hatten." Sie glaube fest an einen Erfolg der Verhandlungen. "Ich habe da eigentlich überhaupt gar keinen Zweifel, wenn wir geistig alle klar sind", sagte die CDU-Chefin am frühen Freitagmorgen. Sie sehe "null Indizien dafür, dass das nicht gelingen kann".

Wichtig sei nun auch, wie die Europäische Union das Mandat für die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zu Großbritannien formuliere. "Deshalb sehe ich den Ball nicht nur bei Großbritannien", erklärte Merkel. Die EU müsse sich etwa überlegen, "was denn unsere Antwort auf eine nicht vollständige Einhaltung der Freiheiten des Binnenmarkts" sei.

Die britische Regierungschefin erläuterte auf dem Gipfel noch einmal ihre Sicht auf den Verhandlungsstand. So seien bei der Frage der Rechte von EU-Bürgern und der künftigen Grenze zwischen Irland und dem britischen Nordirland erhebliche Fortschritte gemacht worden. Auch ihre schon gegebene Zusage, finanzielle Verpflichtungen einhalten zu wollen, bedeute einen großen Schritt vorwärts, sagte sie nach Angaben von Diplomaten.

Am Donnerstag hatten sich die Staats- und Regierungschefs auf eine Strategie zur Unterbindung der Zuwanderung über das Mittelmeer verständigt. Wie schon die Route zwischen der Türkei und Griechenland soll auch der Weg von Afrika nach Italien abgeschottet werden. Dabei will die EU eng mit Libyen zusammenarbeiten. Der EU-Fonds zur Bekämpfung von Fluchtursachen in Afrika soll endlich aufgefüllt werden.

Auf Wunsch Merkels befassten sich die Staats- und Regierungschefs auch mit dem Verhältnis zur Türkei. Der EU-Gipfel beschloss nach ihren Worten, die Finanzhilfen für Ankara "in verantwortbarer Weise zu kürzen". Die EU-Kommission sei beauftragt, dies umzusetzen, sagte Merkel. Damit reagiere die EU auf die "absolut unbefriedigende Situation der Menschenrechte" in der Türkei. Gespräche über die von Ankara geforderte Erweiterung der Zollunion mit der EU werde es nicht geben.

Der EU-Gipfel sprach sich nach Merkels Worten auch dafür aus, das Atomabkommen mit dem Iran aufrechtzuerhalten. Dazu sollten auch Gespräche mit dem US-Kongress geführt werden. Die Chefs der EU-Länder warnten ferner die USA davor, aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen und im Nordkorea-Konflikt einen militärischen Weg zu beschreiten. Sie drohten Nordkorea aber eine weitere Verschärfung von Sanktionen an.

Bei einem Frühstück der 28 Staats- und Regierungschefs soll es am Freitagmorgen vor der Brexit-Runde um Reformen der EU gehen, wie sie vor allem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron gefordert werden. Ratspräsident Tusk hatte am Dienstag einen Fahrplan für Entscheidungen bis Mitte 2019 vorgelegt. Darin sieht er unter anderem häufigere Spitzentreffen der Staats- und Regierungschefs vor./tl/vsr/DP/zb

19.10.2017 | 22:23:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Kaum verändert 30 Jahre nach 'Schwarzem Montag'
19.10.2017 | 22:17:27 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Kaum verändert am Jahrestag des 'Schwarzen Montag'
19.10.2017 | 20:04:02 (dpa-AFX)
Aktien New York: Dow Jones am Jahrestag des 'Schwarzen Montag' knapp im Minus
19.10.2017 | 19:49:18 (dpa-AFX)
IPO/AKTIE IM FOKUS: Varta mit 15 Prozent Zeichnungsgewinn
19.10.2017 | 19:08:28 (dpa-AFX)
Aktien Osteuropa Schluss: Verluste - Nur Budapest knapp im Plus
19.10.2017 | 19:03:57 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 4: SAP-Anleger lassen sich von Aussagen zu den Margen überzeugen
20.10.2017 | 05:49:01 (dpa-AFX)
Rasantes Wachstum dürfte Daimler weiter gute Zahlen bescheren

STUTTGART (dpa-AFX) - Nach den weitreichenden Zukunfts-Entscheidungen der vergangenen Wochen richtet sich der Blick beim Autobauer Daimler <DE0007100000> nun erst einmal wieder auf das Tagesgeschäft. Am Freitag legt der Stuttgarter Dax <DE0008469008>-Konzern die Zahlen für das dritte Quartal vor - und die dürften nach Ansicht von Experten gut aussehen. Rund 573 000 Autos der Kernmarke Mercedes-Benz wurden im abgelaufenen dritten Quartal verkauft, fast 8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das rasante Wachstum in China und bei den Stadtgeländewagen vom Typ SUV geht weiter. Auf der Kostenseite steht wohl das angekündigte Nachbesserungs-Programm für rund drei Millionen Diesel-Fahrzeuge, das früheren Angaben zufolge 220 Millionen Euro kosten soll.

Unmittelbar vor der Automesse IAA im September hatte Daimler ein milliardenschweres Sparpaket für Mercedes-Benz bis 2025 präsentiert, um Geld für Investitionen auf die Seite legen zu können. Außerdem hat der Vorstand inzwischen erste Schritte hin zu einer neuen Konzernstruktur beschlossen. Damit verbunden ist auch eine langfristige Jobsicherung für die Belegschaft./men/eni/DP/stb

19.10.2017 | 22:45:08 (dpa-AFX)
Paypal hebt Geschäftsausblick nach starkem Quartal an
19.10.2017 | 21:19:34 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: ProSiebenSat.1 Media SE (deutsch)
19.10.2017 | 21:18:28 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: ProSiebenSat.1 Media SE (deutsch)
19.10.2017 | 21:10:50 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: SURTECO SE: Vorstandsangelegenheiten (deutsch)
19.10.2017 | 20:25:15 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: Sixt SE: Sixt erreicht in den ersten neun Monaten 2017 überdurchschnittliches Ergebnis von knapp über 220 Mio. Euro (Vorjahr: 172 Mio. Euro) und deutlichen Umsatzanstieg (deutsch)
19.10.2017 | 20:19:53 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: Sixt Leasing SE: Vorstand passt Ergebnisprognose für das Gesamtjahr auf rund 30 Mio. Euro an (Vorjahr: 31,6 Mio. Euro) - Vorläufiges Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten 2017 von rund 21 Mio. Euro (Vorjahr: 23,9 Mio. Euro) (deutsch)

Berichte

  • Börsenbericht
    19.10.2017

    Schwache Wall Street: Dax bläst Rekordjagd vorläufig ab

    An der Wall Street hat der Dow Jones etwas schwächer eröffnet, und das bedeutet für den Dax in Frankfurt, dass er seine Verluste auch bis zum Nachmittag nicht losgeworden ist. Auch der Konflikt um die katalanische Unabhängigkeit drückt auf die Stimmung.

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  • TraderDaily
    19.10.2017

    DAX: Ausbruch bleibt auf wackeligen Beinen

    Insgesamt verteidigt der DAX nach dem Überwinden des ehemaligen Allzeithochs vom 20. Juni (12.950 Punkte) die zumindest psychologisch wichtige 13.000 Punkte-Marke. Dennoch entwickelt der Markt oberhalb dieses Niveaus gegenwärtig keine weiter gehende Kursdynamik. Dies passt auch zum sentiment-technischen Gesamtbild. Auf Basis der jüngsten Umfrage etwa von sentix zeigt sich unverändert eine optimistische Haltung gegenüber der weiteren Kursentwicklung. Mit Blick auf diese recht positive Stimmungslage am Aktienmarkt dürfte es somit schwierig werden, oberhalb der 13.000 Punkte Marke einen fortgesetzt positiven Trendimpuls zu etablieren.

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    16.10.2017

    16.10.2017 Webinar Teil 35: Fokus Rohölmärkte

    Die Themen des Webinar sind:
    Rohöl 2018 - Quo vadis? Wird sich die trading-begünstigende Achterbahnfahrt der Rohölpreise fortsetzen? Mit Axel Herlinghaus, DZ BANK.

    Mehr

Termine

Datum Terminart Information Information
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