Neues auf dzbank-derivate.de / 04.01.2017 | 11:32:53 Werbung

Beliebte Basiswerte: EUR/USD - Gemeinschaftswährung unter Druck

DZ BANK AG
Autor DZ BANK AG

Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, ist Spitzeninstitut der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Wirft man einen Blick auf die Aktienindizes, die 2016 die beste Wertentwicklung aufwiesen, so findet sich der DAX mit einem Plus von 6,9% nur im Mittelfeld, noch nach dem Dow Jones Industrial Average (+13,4%) oder dem britischen Leitindex FTSE 100 (+14,4%). Dennoch stand der Deutsche Aktienindex auch im Dezember bei Anlegern als Basiswert hoch im Kurs. Deutliches Interesse konnte zudem das Währungspaar EUR/USD auf sich ziehen, vor allem ein Produkt war besonders gefragt.

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Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, ist Spitzeninstitut der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

DAX, EURO STOXX 50 und Brent im Fokus

Der DAX war auch im Dezember der am häufigsten aufgerufene Basiswert auf dzbank-derivate.de. Bei den Produkten zeigte sich dabei eine interessante Veränderung: Waren im November vor allem Endlos Turbo Calls auf den DAX gefragt, interessierten sich Anleger im Dezember deutlich stärker für Endlos Turbo Puts. Dabei wird der schnelle Anstieg des deutschen Leitindex innerhalb kurzer Zeit eine wesentliche Rolle gespielt haben. Nach dem Ausbruch über den Widerstand bei 10.802 Punkten stieg der DAX innerhalb weniger Tage auf über 11.400 Punkte. Vor diesem Hintergrund dürften Anleger auf eine Korrektur spekuliert haben, die trotz der kurzfristig überkauften Verfassung des Index bislang noch auf sich warten lässt. Die Zahl der aufgerufenen Endlos Turbo Calls blieb dagegen hinter dem Wert des Vormonats zurück. Doch diejenigen Anleger, die sich im November rechtzeitig für eine mögliche Jahresendrally des DAX positioniert hatten, wurden im Dezember nicht enttäuscht.

 

Der EURO STOXX 50 lieferte 2016 keine besonders herausragende Performance ab. Auf Jahressicht reichte es hier nur für ein mageres Plus von 0,7%. Dennoch interessierten sich Anleger im Dezember stärker als im November für Europas Blue-Chip-Index. Besonders Bonus-Zertifikate mit Cap wurden häufig aufgerufen.

 

Auch Brent Crude Oil fand sich im Dezember wieder unter den am meisten aufgerufenen Basiswerten. Vor allem ein Endlos-Zertifikat auf den Brent Crude Future Contract wurde noch häufiger als im Vormonat angeklickt, was darauf schließen lässt, dass Anleger mittelfristig steigende Notierungen beim „schwarzen Gold“ erwarten. Die von der OPEC und einigen Nicht-OPEC-Mitgliedern beschlossene Kürzung der Fördermenge dürfte hierfür ein wesentliches Argument gewesen sein.

 

Starkes Interesse an EUR/USD

Ein sehr deutliches Interesse der Anleger zogen Endlos Turbo Puts auf das Währungspaar EUR/USD auf sich. Kein Wunder, schließlich kam im Dezember die US-Notenbank zu ihrer letzten Sitzung im Jahr 2016 zusammen und es wurde eine weitere Anhebung der Leitzinsen erwartet. Die Fed enttäuschte die Märkte nicht: sie hob den Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 0,5% bis 0,75% an und stellte für 2017 weitere Anhebungen in Aussicht. Damit wird die unterschiedliche Richtung der Fed und der EZB in ihrer Geldpolitik 2017 noch offensichtlicher. EZB-Präsident Mario Draghi hatte, ebenfalls im Dezember, eine Verlängerung der laufenden Anleihekäufe bis Ende 2017 angekündigt. Ein Anstieg der Leitzinsen in der Eurozone ist daher frühestens Mitte 2018 zu erwarten.

 

Aus dem charttechnischen Blickwinkel betrachtet, sehen wir beim Währungspaar EUR/USD einen intakten langfristigen Abwärtstrend des Euro gegenüber dem US-Dollar, dessen Ausgangspunkt das Hoch vom Juli 2008 bei 1,604 USD bildet. Der letzte größere Abwärtsimpuls startete im Mai 2014 ausgehend von 1,399 Euro und führte den Euro bis März 2015 auf ein Tief bei 1,046 USD. Anschließend konsolidierte die Gemeinschaftswährung in einer Spanne zwischen rund 1,15 und 1,05 USD. Im Dezember 2016 fiel der Euro unter 1,046 USD zurück und setzte damit ein bearisches Signal. Zu Jahresbeginn verlor er weiter an Boden und fiel zwischenzeitlich auf 1,034 USD. Nach der mehrmonatigen Konsolidierung deutet sich mit dem Unterschreiten des Vorgängertiefs unserer Einschätzung nach eine Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends an. Dafür spricht auch der Punkt, dass es dem Euro während der Konsolidierung nicht gelang, über das 38,2%-Fibonacci-Retracement (1,181 USD) des vorangegangenen Abwärtsimpulses zu steigen. Legt man den Umfang der Konsolidierung zugrunde, lässt sich perspektivisch ein Kursziel von 0,95 USD ermitteln. Stops könnten u.E. oberhalb des Dezemberhochs (1,087 USD) platziert werden.

 

Mit einem Hebelzertifikat können Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollzieht z.B. ein Endlos Turbo Short auf EUR/USD die negative, aber auch die positive Kursentwicklung des Währungspaares gehebelt nach. Wird die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 1,1227 USD) berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.

 

Risikobeschreibung

Stand: 03.01.2017, Emittentin DZ BANK.

DZ BANK, Online-Vertrieb

 

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Endlos Turbo Short 1,1109 open end: Basiswert EUR/USD

DGE9SU / DE000DGE9SU4 // Quelle: DZ BANK: Geld -- --, Brief -- --
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Geld in EUR
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Brief in EUR
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Diff. Vortag in %
Basiswertkurs: 1,11815 USD
Quelle: FX and PM, 26.05.
  • Basispreis 1,1109 USD
  • Abstand zum Basispreis in % -0,65%
  • Knock-Out-Schwelle 1,1109 USD
  • Abstand zum Knock-Out in % --
  • Hebel --
  • Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 100,00

News / EUR/USD

26.05.2017 | 21:01:47 (dpa-AFX)
Devisen: Euro unter 1,12 US-Dollar - US-Wirtschaft wächst stärker als gedacht

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EU0009652759> ist am Freitag im New Yorker Handel unter Druck geblieben. Die Gemeinschaftswährung litt damit weiter unter besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten Zuletzt notierte der Euro bei 1,1175 US-Dollar. Im europäischen Handel hatte der Kurs noch bei über 1,12 Dollar gelegen. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1196 (Donnerstag: 1,1214) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8932 (0,8917) Euro.

Am Nachmittag hatten Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA dem Dollar Auftrieb verliehen, woraufhin der Eurokurs im Gegenzug bis auf ein Tagestief bei 1,1161 Dollar gefallen war. Die US-Wirtschaft war besser ins Jahr gestartet als bisher gedacht. Im ersten Quartal war die größte Volkswirtschaft der Welt auf das Jahr hochgerechnet um 1,2 Prozent zum Vorquartal gewachsen, wie das Handelsministeriums in Washington nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Erhebung war nur ein Wachstum um 0,7 Prozent ermittelt worden.

Zuvor hätten enttäuschende Konjunkturdaten aus Italien die Gemeinschaftswährung gebremst, hieß es von Marktbeobachtern. In der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone hatte sich die Stimmung in den Unternehmen und das Konsumklima im Mai jeweils eingetrübt.

Der Kurs des britischen Pfunds fiel deutlich. Händler verwiesen auf eine neue Umfrage zu den anstehenden Parlamentswahlen. Demnach hat die oppositionelle linke Labour-Partei deutlich aufgeholt. Zuletzt hatte sich der anstehende Brexit außerdem negativ in den britischen Konjunkturdaten niedergeschlagen. Seit der vergangenen Nacht verlor das Pfund zum Euro knapp 0,8 Prozent an Wert./la/he

26.05.2017 | 16:42:50 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gibt nach - US-Wirtschaft wächst stärker als gedacht
26.05.2017 | 12:33:34 (dpa-AFX)
Devisen: Euro wenig verändert - Britisches Pfund unter Druck
26.05.2017 | 08:11:04 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs leicht gefallen - Britisches Pfund unter Druck
25.05.2017 | 21:01:39 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs bleibt über 1,12 US-Dollar
25.05.2017 | 17:00:07 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs leicht gestiegen - Britisches Pfund gefallen
25.05.2017 | 16:16:11 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1214 US-Dollar

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