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06.01.2020 | 14:46:03 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP/Iran-Krise: Ölpreise und Gold steigen - Diesel und Heizöl teurer

HAMBURG/SINGAPUR/BERLIN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind wegen der Eskalation der Lage im Nahen Osten weiter auf einem Höhenflug. Am Montag stieg der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zeitweise bis auf 64,72 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Damit erreichte der Preis den höchsten Stand seit vergangenem April. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnte vor negativen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft.

"Steigen die Rohölpreise in Folge einer weiteren Eskalation nun dauerhaft weiter an, würde das Heizöl-, Benzin und Dieselkosten auch in Deutschland in die Höhe treiben - und damit Unternehmen wie Verbraucher empfindlich treffen", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier am Montag in Berlin. An den Märkten waren sichere Anlagen wie Gold gefragt.

Am Mittag wurde US-Öl bei 63,85 Dollar gehandelt. Das waren 0,80 Dollar mehr als am Freitag. Kräftig nach oben ging es auch mit dem Preis für Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee, der für deutsche Verbraucher wichtig ist. Hier stieg die Notierung für ein Fass um 1,05 Dollar auf 69,65 Dollar. Zeitweise kostete Nordsee-Öl mehr als 70 Dollar und damit etwa so viel wie zuletzt Mitte September nach Angriffen auf die Ölindustrie in Saudi-Arabien.

Entsprechend der Entwicklung an den internationalen Märkten stiegen auch die Preise für Benzin und Heizöl zum Jahresauftakt. Im bundesweiten Durchschnitt müssen Heizöl-Kunden gegenwärtig 71,20 Euro für 100 Liter Heizöl bezahlen (beim Kauf von 3000 Litern, inklusive Mehrwertsteuer), wie es auf der Internet-Seite des Messgeräte-Herstellers Tecson heißt. Das sind 2,60 Euro mehr als am 2. Januar, dem ersten Handelstag des Jahres.

Unterschiedlich verlief die Preisentwicklung an den Tankstellen, wie aus den Angaben auf der Webseite Clever-Tanken.de hervorgeht. Diesel verteuerte sich in diesem Jahr im bundesweiten Durchschnitt um etwa drei Cent auf 1,33 Euro je Liter, während Super E10 nach einer kurzen Preisspitze am 1. Januar wieder bei 1,41 Euro je Liter liegt, ebenso wie eine Woche zuvor.

Bei beiden Spritsorten sind die Preise in Deutschland regional unterschiedlich und verändern sich im Laufe des Tages. Der Steueranteil am Benzinpreis beträgt rund zwei Drittel, so dass nur das verbleibende Drittel mit dem Markt schwankt. Bei Heizöl und Diesel ist der Steueranteil etwas geringer, so dass globale Preistrends stärker durchschlagen können.

Seit der gezielten Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch einen US-Raketenangriff sind die Ölpreise im Aufwind. Die Krise in der Region verstärkt die Sorge der Anleger am Ölmarkt vor Lieferengpässen. Der Iran will Rache an den USA nehmen für den Tod von General Soleimani, und auch der Irak geht auf Konfrontation zu den USA. US-Präsident Donald Trump hat darauf mit Drohungen reagiert.

Die jüngste Zuspitzung mache wenig Hoffnung, dass sich die Geschäftsperspektiven und Investitionsabsichten deutscher Unternehmen auf der Arabischen Halbinsel und im Nahen Osten bald wieder besserten, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Treier. "Hinzu kommen Unsicherheiten mit Blick auf die weltweite Ölversorgung. Trotz schlechter Weltkonjunktur sind die Ölpreise bereits in den letzten drei Monaten kontinuierlich gestiegen."

Nach DIHK-Angaben brach der deutsch-iranische Handel 2019 ein. Bis Ende Oktober lag das Handelsvolumen bei 1,386 Milliarden Euro - im Vorjahresvergleich war dies ein Rückgang von 51 Prozent. Die deutschen Exporte in den Iran gingen demnach um die Hälfte auf 1,212 Milliarden Euro zurück, die iranischen Exporte nach Deutschland um 56 Prozent auf 174 Millionen Euro.

Die Eskalation im Nahen Osten sorgt für neue Höchststände beim Goldpreis. In der Nacht auf Montag stieg der Kurs für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1588,13 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2013. In Euro gerechnet stieg der Preis für das Edelmetall sogar auf ein neues Rekordhoch bei 1422,88 Euro./jkr/fba/DP/jha

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INTERVIEW/Heraeus-Chefhändler: Nullzinspolitik treibt Goldpreis
29.01.2020 | 18:58:27 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Westwing Group AG (deutsch)

Westwing Group AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

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DGAP Stimmrechtsmitteilung: Westwing Group AG

Westwing Group AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der

europaweiten Verbreitung

29.01.2020 / 18:58

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1. Angaben zum Emittenten

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Fidelity Funds SICAV

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28.01.2020

6. Gesamtstimmrechtsanteile

Anteil Anteil Summe Anteile Gesamtzahl der

Stimmrechte Instrumente (Summe 7.a. + Stimmrechte nach

(Summe 7.a.) (Summe 7.b.1.+ 7.b.) § 41 WpHG

7.b.2.)

neu 4,88 % 0,00 % 4,88 % 20.740.809

letzte 5,08 % 0,00 % 5,08 % /

Mittei-

lung

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen

a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)

ISIN absolut in %

direkt zugerechnet direkt zugerechnet

(§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG)

DE000A2N4H07 1.011.583 % 4,88 %

Summe 1.011.583 4,88 %

b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

Art des Fälligkeit / Ausübungszeitraum Stimmrechte Stimmrech-

Instruments Verfall / Laufzeit absolut te in %

%

Summe %

b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

Art des Fällig- Ausübungs- Barausgleich oder Stimm- Stimm-

Instru- keit / zeitraum / physische rechte rechte

ments Verfall Laufzeit Abwicklung absolut in %

%

Summe %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht

Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen, die Stimmrechte des

Emittenten (1.) halten oder denen Stimmrechte des Emittenten

zugerechnet werden.

X Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der

obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden

Unternehmen:

Unternehmen Stimmrechte in %, Instrumente in %, Summe in %,

wenn 3% oder höher wenn 5% oder höher wenn 5% oder

höher

FIL Limited % % %

FIL Holdings % % %

(UK) Limited

FIL Investments 4,88 % 0,00 % 4,88 %

International

9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG

(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)

Datum der Hauptversammlung:

Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung:

Anteil Stimmrechte Anteil Instrumente Summe Anteile

% % %

10. Sonstige Informationen:

Datum

29.01.2020

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29.01.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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80809 München

Deutschland

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Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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963465 29.01.2020

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    27.01.2020

    27.01.2020 Webinar Teil 4: Marktanalyse und Trading 2.0

    Die Themen des Webinar sind:
    So analysieren erfahrene Trader - Denn Charttechnik alleine funktioniert nicht.
    Mit Experten-Tradergruppe Ingmar Königshofen, René Wolfram und Stephan Feuerstein.

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