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05.02.2019 | 12:27:48 (dpa-AFX)
WDH/ÖLPREISE IM FOKUS: Starker Jahresauftakt

(Im vierten Absatz, dritter Satz wurde der zeitliche Bezug geändert. Gemeint ist der Monat Dezember.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf dem Weltmarkt für Rohöl hat mit dem Jahreswechsel ein spürbarer Stimmungswandel eingesetzt. War das Jahr 2018 noch von einer monatelangen Talfahrt der Ölpreise geprägt, folgte mit Beginn des neuen Jahres eine eindrucksvolle Erholung. Zeitgleich haben sich aber die Aussichten für die Weltwirtschaft spürbar eingetrübt. Während die boomende Konjunktur in China immer stärker an Schwung verliert, zeigen sich auch erste Bremsspuren in der US-Wirtschaft. Die Anzeichen verdichten sich: Die beiden größten Volkswirtschaften verlieren an Schwung - und das dürfte auch Folgen für die weitere Entwicklung der Ölpreise haben.

SO HABEN SICH DIE ÖLPREISE ENTWICKELT:

Mit einem Gewinn von jeweils etwa 20 Prozent seit Anfang Januar zählen Rohöl der Nordseesorte Brent und der US-Sorte WTI zu den Assetklassen, die 2019 bisher mit am besten abgeschnitten haben. Am Montag hatten sowohl der Preis für Brent-Öl bei 63,63 Dollar je Barrel als auch der Preis für US-Öl bei 55,75 Dollar jeweils den höchsten Stand seit etwa zwei Monaten erreicht.

DAS SIND DIE PREISTREIBER BEIM ÖL:

Als starker Preistreiber am Ölmarkt gilt die Förderpolitik der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), die gemeinsam mit verbündeten Ölstaaten eine Kürzung der Fördermenge beschlossen hat. Anfang Dezember hatten die in der Gruppe "Opec+" zusammengefassten Ölstaaten auf einem Treffen in Wien entschieden, künftig 1,2 Millionen Barrel Öl pro Tag weniger aus dem Boden zu pumpen.

Ein Beschluss, der laut jüngsten Schätzungen auch in die Tat umgesetzt wird. Die Nachrichtenagentur Bloomberg bezifferte die Fördermenge der Opec im Januar nach einer Umfrage auf 31,02 Millionen Barrel pro Tag. Das entspricht fast einer Million Barrel weniger als im Dezember. Auch in Russland, einem der wichtigsten Staaten in der Opec+, gehen Experten von einem Rückgang der Fördermenge aus.

Allerdings spielt die schwere Wirtschaftskrise in Venezuela der Opec in die Karten. Das südamerikanische Land ist Mitglied des Ölkartells und musste die Produktion wegen maroder Förderanlagen bereits seit geraumer Zeit drosseln. Zuletzt sorgten Sanktionen der USA gegen den Ölsektor Venezuelas für einen weiteren Dämpfer.

Für Auftrieb bei den Ölpreisen sorgt auch die jüngste Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Zuletzt hatte eine Gesprächsrunde von hochrangigen Vertretern beider Seiten in Washington stattgefunden, und US-Präsident Donald Trump hatte sich anschließend optimistisch gezeigt.

Schließlich stützt auch die jüngste Entwicklung der Förderanlagen in den USA die Ölpreise. Am Freitagabend hatte die Ausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der aktiven Bohrlöcher in den USA deutlich gesunken ist. Demnach waren in der vergangenen Woche 847 Bohrlöcher in Betrieb und damit 15 weniger als in der Woche zuvor. Rohstoffexperten sprachen bei der Zahl der US-Bohrlöcher vom niedrigsten Niveau seit Mai 2018.

DAS SAGEN ANALYSTEN:

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten sprechen gute Gründe gegen einen weiteren Anstieg der Ölpreise. Vor allem die Abkühlung der Weltwirtschaft dürfte die Nachfrage nach Rohöl bremsen und die Preise belasten. Anfang des Jahres hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) die Konjunkturprognose für dieses und das nächste Jahr gesenkt.

"Auf Sicht der kommenden Monate prognostizieren wir einen Ölpreis um die Marke von 60 Dollar je Fass, was unseres Erachtens nach wie vor in etwa dem fairen Niveau entspricht", sagt Andreas Speer, Rohstoffexperte der BayernLB. Neben der schwächeren Weltwirtschaft sieht er eine weitere Bremse bei den Ölpreisen: Die rekordhohe Fördermenge in den USA.

Im Januar schätzte die amerikanische Energiebehörde EIA, dass die Vereinigten Staaten im Laufe des Jahres 2020 zum Nettoexporteur werden, also regelmäßig mehr Öl fördern, als sie selbst verbrauchen. Demnach soll die amerikanische Erdölförderung in diesem Jahr das Rekordhoch von 12,07 Millionen Fass pro Tag erreichen und im kommenden Jahr auf 12,86 Millionen Fass pro Tag steigen.

"Dieses Niveau wurde von der US-Energiebehörde selbst eigentlich erst für 2040 erwartet", kommentierte Experte Speer. Dies belege eindrucksvoll, "wie schnell und wie stark die US-Energiefirmen ihren Ausstoß allen Unkenrufen zum Trotz erhöhen können".

Carsten Fritsch, Rohstoffexperte der Commerzbank, sieht noch einen weiteren Grund, der auf lange Sicht gegen einen starken Anstieg der Ölpreise spricht. Während die Krise in Venezuela den Ölpreisen aktuell noch Auftrieb verleihe, könnte die politische Entwicklung in dem Krisenstaat auch "zu einem preisdämpfenden Faktor werden", sagt Fritsch. Venezuela verfüge nämlich über die höchsten nachgewiesenen Ölreserven der Welt. Sollte es zu einem Regierungswechsel kommen und ausländische Investitionen in den maroden Ölsektor fließen, dürfte in Venezuela langfristig deutlich mehr Öl produziert werden./jkr/bgf/fba

05.02.2019 | 11:30:11 (dpa-AFX)
ÖLPREISE IM FOKUS: Starker Jahresauftakt
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07.12.2018 | 16:39:43 (dpa-AFX)
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07.12.2018 | 15:15:30 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen stark nach Einigung auf Förderkürzung
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ROUNDUP 2/Opec-Treffen: Weiter Rätselraten über Förderkürzung
15.02.2019 | 20:19:24 (dpa-AFX)
DGAP-Adhoc: Vapiano SE liegt unter Prognose für 2018 und nimmt außerplanmäßige Abschreibungen mit Ergebniseffekt vor (deutsch)

Vapiano SE liegt unter Prognose für 2018 und nimmt außerplanmäßige Abschreibungen mit Ergebniseffekt vor

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DGAP-Ad-hoc: VAPIANO SE / Schlagwort(e): Prognoseänderung

Vapiano SE liegt unter Prognose für 2018 und nimmt außerplanmäßige

Abschreibungen mit Ergebniseffekt vor

15.02.2019 / 20:19 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Vapiano SE liegt unter Prognose für 2018 und nimmt außerplanmäßige

Abschreibungen mit Ergebniseffekt vor

Köln, 15. Februar 2019 - Auf Basis von noch ungeprüften Zahlen erwartet die

Vapiano SE (ISIN: DE000A0WMNK9, Börsenkürzel: VAO) für das Geschäftsjahr

2018 einen Umsatz von rund 370 Mio. Euro, ein organisches Wachstum von minus

1 % und ein bereinigtes EBITDA von rund 29 bis 31 Mio. Euro (darin enthalten

ein Effekt in Höhe von 2,6 Mio. Euro für den unterzeichneten Verkauf des USA

Geschäfts, vgl. Ad-hoc-Meldung vom 3. Januar 2019). Somit wird die am 27.

November 2018 kommunizierte Prognose für das Geschäftsjahr 2018 (Umsatz: 375

bis 385 Mio. Euro, flächenbereinigtes Umsatzwachstum: -0,5 % bis +0,5 %,

bereinigtes EBITDA: 34 bis 38 Mio. Euro) nicht erreicht.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die nicht zufriedenstellende

operative Entwicklung des vierten Quartals 2018 sowie die schwache

Entwicklung einiger neu eröffneter Restaurants.

Darüber hinaus teilt der Vorstand der Vapiano SE mit, dass auf Basis

durchgeführter Impairment Tests Ergebnisbelastungen aus außerplanmäßigen

Abschreibungen und weitere Risikovorsorgen in Höhe von rund 33 Mio. Euro für

das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 zu erwarten sind, die sich in

entsprechender Höhe auf das Nettoergebnis auswirken werden. Das

Nettoergebnis wird deutlich unter dem Vorjahr liegen (Vorjahr: -29,6 Mio.

Euro).

Der Vorstand der Vapiano SE hat vor dem Hintergrund der nicht

zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung ein Maßnahmenprogramm zur

Fokussierung auf eine konsequente Auswertung des bestehenden Portfolios und

auf die Sicherstellung des nachhaltigen Wachstums entwickelt.

Die genannten Konzern-Jahreszahlen des Geschäftsjahres 2018 sind vorläufig

und stehen unter dem Vorbehalt der Prüfung durch den Abschlussprüfer und den

Aufsichtsrat der Gesellschaft. Die geprüften Geschäftszahlen 2018 werden am

30. April 2019 veröffentlicht. Der Ausblick für 2019 wird wie im Vorjahr mit

den geprüften Geschäftszahlen 2018 veröffentlicht.

Investor Relations Kontakt:

Dafne Sanac

Mobil: +49 151 6283 2511

Telefon: +49 221 67001 303

E-Mail: d.sanac@vapiano.eu

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WKN: A0WMNK

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart,

Tradegate Exchange

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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776773 15.02.2019 CET/CEST

°

15.02.2019 | 19:13:12 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Wirecard AG (deutsch)
15.02.2019 | 18:26:05 (dpa-AFX)
DGAP-Gesamtstimmrechtsmitteilung: SPORTTOTAL AG (deutsch)
15.02.2019 | 17:42:41 (dpa-AFX)
DGAP-Stimmrechte: Scout24 AG (deutsch)
15.02.2019 | 17:40:23 (dpa-AFX)
DGAP-WpÜG: Übernahmeangebot; DE000A0EPUH1
15.02.2019 | 17:40:23 (dpa-AFX)
DGAP-WpÜG: Übernahmeangebot DE000A168205; DE000A0EPUH1
15.02.2019 | 17:38:40 (dpa-AFX)
DGAP-DD: PANTAFLIX AG (deutsch)

Berichte

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    15.02.2019

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  • Webinar - Trading für Berufstätige
    11.02.2019

    11.02.2019 Webinar Teil 6: Marktanalyse und Trading 2.0

    Die Themen des Webinar sind:
    So analysieren erfahrene Trader - Denn Charttechnik alleine funktioniert nicht
    Mit Experten-Tradergruppe Ingmar Königshofen und René Wolfram.

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